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Stillen - nach 6 Monaten Zufüttern MUSS oder KANN

7. Januar 2011 um 12:54

Ich stille jetzt 3 Monate voll und möchte auf jeden Fall bis 6 Monate vollstillen um ihr das Beste zu geben.
Jetzt habe ich noch garnicht daran gedacht wies weitergeht. Man liest soviel vom Zufüttern ab 6 Monate.

Nu meine Frage: Ist das ein MUSS? Oder steigert sich die Milchmenge weiter nach Bedarf des Kindes? Wenn ja, wie lange klappt das so? Könnte man theoretisch auch 1 Jahr lang voll stillen?
Boah, ich habe garkeinen Plan darüber

Wie sind eure Erfahrungen?

Vielen Dank im Voraus.

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7. Januar 2011 um 12:58

Richtige beikost
Die Chemie-Milch möchte ich nicht geben.

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7. Januar 2011 um 12:59

Muss ich den Beikost zufüttern
Also muss das Baby dann richtige Kost bekommen oder ist reine MuMi weiterhin besser?

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7. Januar 2011 um 13:05

Mein Kia
sagte mir mal, dass man nach spätestens 7 Monaten anfangen soll mit Brei etc, weil dann in der Mumi nicht mehr ausreichend Nährstoffe (weiß aber nichtmehr welche speziell gemein waren) sind.

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7. Januar 2011 um 13:07

Mit Brei beginnen...
Also so ca. mit 6 Monaten sollte man beginnen den Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei langsam einzuführen, denn irgendwann reichen die Eisenvorräte des Babys nicht mehr aus. Flaschenmilch brauchst du im Idealfall gar nicht, du kannst einfach zusätzlich weiter stillen und die Breie nach und nach einführen.
Genaueres oder Kochkurse hat bestimmt auch deine Hebamme für dich.

LG

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7. Januar 2011 um 13:11

Danke für eure Antworten
Also eine Hebamme habe ich nicht ...

Also ist wohl schon zu empfehlen dann Beikost zu geben. Man kann ja langsam umstellen, z.B. jeden Monat eine Mahlzeit, oder? Dann kann ich ja noch nebenbei einige Monate weiterstillen, wenns klappt.


ZÄHNE: Wenn sie ihre Zähne bekommen, kann man dann überhaupt noch stillen???

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7. Januar 2011 um 13:30

I ch
habe alle Hauptmahlzeiten ersetzt (er ist nun 10,5 Monate)

ich stille aber trotzdem weiterhin.

Er hat bisher 2 Zähne und es klappt trotzdem problemlos ...werde wohl auch noch weiter dabei bleiben Er steht da noch immer mega drauf ...eigentlich wollte ich gar nicht stillen, dann max 6 Monate und jetzt....naja, kein Ende in Sicht ...grins

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7. Januar 2011 um 13:32
In Antwort auf yuliya_12078522

I ch
habe alle Hauptmahlzeiten ersetzt (er ist nun 10,5 Monate)

ich stille aber trotzdem weiterhin.

Er hat bisher 2 Zähne und es klappt trotzdem problemlos ...werde wohl auch noch weiter dabei bleiben Er steht da noch immer mega drauf ...eigentlich wollte ich gar nicht stillen, dann max 6 Monate und jetzt....naja, kein Ende in Sicht ...grins

Achso
andere Milch bekommt er gar nicht.... Ich stille ja nicht so lange um ihm dann doch Pulver zu geben...wenn ich aufhöre zu stillen gibt es Vollmilch. Die nährstoffe bekommt er ja dann wie ich auch durch das tägliche essen.

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7. Januar 2011 um 14:09

Hmm
also bei meinen beiden kids konnte ich nicht stillen,, musste dann flaschenmilch geben und ist nichts schlimmes dran, mein sohn hat sein erste glässchen Karotte mit 4 Monaten bekommen uns es hat ihm sehr geschmeckt... , meinekleine ist jetzt ein monat alt und ich werde es genauso machen.. es schadet auf gar keine falls glässchen oder selbst zu kochen im gegenteil...

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7. Januar 2011 um 14:15

MÜSSEN tust du schon mal gar nix.
du kannst auch noch länger ausschließlich stillen. aber so mit ca. 6 monaten wird dein baby wahrscheinlich interesse an dem essen haben. muss nicht sein, aber ist sehr gut möglich.

wenn du die beikost einführst, dann wrst du so oder so noch weiterhin stillen. es heißt ja auch BEIKOST, weil du ja hauptsächlich milch gibst und eben nur zusätzlich.

achja, den quatsch mit dem erhöten eisen bedarf ist totaler mist. ... ein baby hat nicht automatisch ein erhöten eisen bedarf ab 4 monate. besonders bei still kindern nicht.

das sind immer so die tollen studien der beikostfirmen, damit man schön brav die gläschen kauft

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7. Januar 2011 um 14:35


naja, aber der energie bedarf ist höher deshalb beikost geben ist so nicht ganz richtig.
die energie holt man sich ja durch kalorien. naja, beikost, also so ein gläschen hat ca 27 kalorien/100g und muttermilch hat 67 kalorien/100g.
flaschen kinder sollen früher bekost bekommen als still kinder. da stimmt das schon das die babys noch zusätzlich was brauchen.

in der muttermilch sind alle nährstoffe enthalten, die ein baby braucht.

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7. Januar 2011 um 14:42


@ kati: ist halt so, bei gefährlichen halb wissen.

ausserdem gehe ich ja nicht umsonst zur stillgruppe mit still beraterin. da bin ich immer auf den neuesten stand

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7. Januar 2011 um 15:02


ich weiß bestimmt nicht alles.
aber über einiges weiß ich nun mal besser besceid als andere.
und andere wissen bei anderen themen besser bescheid als ich.
so ist das nun mal im leben.

und wenn es nun mal ums stillen geht, bin ich nun mal besser informiert als andere.
und wer damit nicht klar kommt, kann ich auch nichts dafür.

nur weil irgendwas wo empfohlen wird, heißt das noch lange nicht, das man es auch so machen muss.

und es ist nun mal so, das stillbabys anderen bedarf haben als flaschenbabys, kann ich ja auzch nichts für.

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7. Januar 2011 um 15:21

Hast du Angst die Nähe zu verlieren?
Meine ist jetzt 10 Monate. Mittags bekommt sie Kartoffel-Gemüse-Fleisch-Brei, nachmittags Obstbrei, abends Griesbrei.
Ansonsten stille ich sie vormittag, mittags damit sie Mittagsschlaf macht, abends zum einschlafen und nachts wenn sie aufwacht. Also immer noch ganz viel. (Hab übrigens immer noch nicht meine Periode, weil ich so viel stille)
Du mußt nicht auf die schöne Nähe verzichten. Aber du solltest tatsächlich mal bissle loslassen. Meine wollte mit 5 Monaten schon essen. Hab ich auch mittags immer bissle gemacht. Jetzt will sie eh auch was, wenn wir essen. Dann bekommt sie eine Reiswaffel oder eine Nudel und freut sich.

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7. Januar 2011 um 18:06

Meine tochter
hat mit 6 monaten angefangen mini mengen beikost zu essen- wir haben eher dieses baby led weaning praktiziert.

ich finde folgenden text zum thema beikost sehr schön :

Ausschließliches Stillen bis zum Ende des ersten Lebenshalbjahres (vollendeter 6. LM) wird von der WHO und den Stillorganisationen (La Leche Liga und Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen) empfohlen. Es gibt immer noch viele Ärzte und Ernährungsberater, die bereits nach Vollendung des 4. Lebensmonats die Einführung der Beikost empfehlen, was wir Stillberaterinnen allerdings in diesem frühen Alter nicht befürworten können.

In Einzelfällen kann es angebracht sein, bereits nach dem 5. LM die erste Beikost einzuführen, jedoch sollte dies nach genauer Erwägung des Allergierisikos und der Reife des Kindes geschehen und auch erst, wenn das Stillen allein wirklich nicht mehr sättigt.

Folgende Signale zeigen Dir recht deutlich, ob Dein Kind schon beikostreif ist:

* Es ist in der Lage aufrecht zu sitzen - denn erst dann entwickelt es die Fertigkeit, feste Nahrung sicher zu schlucken (dies ist etwas umstritten, denn viele Kinder können erst weit nach dem 8. Monat sicher selbständig sitzen)

* Der Zungenstreckreflex ist weitestgehend abgeklungen. Dieser Reflex schiebt festere Nahrung sofort wieder aus dem Mund und ist ein Schutzmechanismus des Säuglings, sich gegen nicht zeitgerechte Nahrung zu wehren bzw. sich vor Fremdkörpern zu schützen.

* die Bereitschaft zum Kauen ist vorhanden

* das Baby ist in der Lage selbstständig Nahrung aufzunehmen und steckt sie in den Mund

* das Baby zeigt ein anhaltend gesteigertes Stillbedürfnis, was sich nicht durch einen Wachstumsschub, äußere Einflüsse, Zahnen oder eine Krankheit erklären lässt

Folgende allergene Nahrungsmittel sollten im 1. LJ nicht gegeben werden:

* Tiermilch und deren Milchprodukte (Butter stellt eine Ausnahme dar), diese belasten außerdem die unreifen Nieren zu stark
* Fisch und Meeresfrüchte
* Beerenobst und Zitrusfrüchte
* Tomaten, Zwiebeln
* Ei
* Roggen, Weizen, (Hafer)
* Nüsse, Mandeln
* Pilze
* Soja

Wie fängst Du also an?
Behutsam und schrittweise. Achte auf eine begrenzte Lebensmittelauswahl. Es reicht, wenn mit einem Produkt angefangen wird. Am Besten eignen sich Pastinaken, Kürbis, Kartoffeln, frischgeriebene Äpfel oder Birnen. Wird das Gemüse/Obst über 5-6 Tage gut vertragen, kannst Du das nächste Lebensmittel einführen.

Bitte achte trotzdem ganz genau darauf, wie Dein Kind das Essen verträgt (Bauchweh, Blähungen, evt. Hautausschlag, etc.). Hast Du den Eindruck, dass ein bestimmtes Lebensmittel nicht so gut vertragen wird, läßt Du es besser weg.

Die Beikost bietest Du spielerisch, ohne Zwang und zunächst immer nach dem Stillen an. Bitte setze Dir das Ziel, dass Deine Muttermilch so lange als möglich (idealerweise bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres) die Hauptnahrungsquelle Deines Kindes bleibt und über die Beikost hinaus weiterhin nach Bedarf angeboten wird. Dein Kind sollte selbst entscheiden dürfen, ob und in welchen Mengen es die angebotene Nahrung zu sich nehmen möchte.

Idealerweise werden Muttermilchmahlzeiten nicht ersetzt, sondern ergänzt, bis Dein Kind von sich aus auf die Muttermilch verzichten kann. Muttermilch optimiert nämlich mit ihren Bestandteilen die Aufnahme wichtiger Vitamine und Nährstoffe der Beikost und erleichtert zudem die Verdauung.

(quelle: stillen-und-tragen.de)
liebe grüße elisa

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