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Stillen- oder die dümmste Entscheidung meines Lebens!

15. September 2011 um 20:24 Letzte Antwort: 16. September 2011 um 21:48


ich hab meine tochter 11 monate gestillt.
bis vorgestern.
ich bin alle 2 stunden aufgestanden,
war alle 2 stunden für sie da.
war in 11 monaten keine einzige stunde von ihr getrennt.

habe 3 brustentzündungen hinter mir und unzählige milchstaus.

mein kind hat alle flaschen und jegliche andere flüssigkeit verweigert.

unter dem druck des ersten monates (als das stillen noch nicht perfekt lief) bin ich fast zerbrochen.

momentan stecke ich im abstillprozess.
mein brustumfang ist in 2 tagen um 15 cm gewachsen und ich leide höllenqualen.

ich habe das stillen immer gehasst.

ich wünschte mir, ich hätte nie damit angefangen und kann jedem nur dringend abraten!

stillen ist die hölle.

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15. September 2011 um 20:30


weil mein kind sonst verdurstet wäre. es hat bis vor kurzer zeit alles an nahrung oder flüssigkeit in jeglicher form verweigert.

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15. September 2011 um 20:31


Du hattest scheinbar niemanden, der Dir dabei geholfen hat, eine gute Stillbeziehung zu Deinem Baby aufzubauen!!! Das tut mir echt Leid für Dich, ich kann Dir da leider nicht helfen, denn jetzt ist es zu spät...

Ich kann Dir aber in keinem Punkt zustimmen, für mich ist das Stillen die beste Entscheidung gewesen und für mich war es am Anfang auch nicht leicht... Warum hast Du Dir denn nicht eher Hilfe geholt? Schade...

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15. September 2011 um 20:35


weil sie auch am anfang die flasche verweigert hat.

immer.

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15. September 2011 um 21:14

Bitte pauschalisier das doch nicht so!
Meine tochter ist gerade erst 8 wochen alt,aber bis jetzt war es die beste entscheidung zu stillen.
Wir sind wohl eines der wenigen mutter-kind-gespanne,die auf anhieb gut zusammen funktionieren. Ich hatte einen tag lang wunde brustwarzen und sonst nichts!

Für mich gibt es nichts schöneres,als meiner kleinen die brust zu geben,dafür würde ich nachts auch liebend gern aufstehen (muss ich aber nicht,weil sie durchschläft)

Ich finde es super praktisch,weil ich ihr essen immer verzehrfertig dabei habe und sie nich warten lassen muss bis das fläschchen fertig ist.

Was die probleme beim abstillen angeht...kann ich nicht beurteilen.

Du siehst,es geht auch anders und ich finds wichtig,dass man das hier auch sagt,schliesslich weiss ich von mir selbst,dass man als schwangere auch gern mal im babyforum liest und von solch frustrierten threads auch mal etwas bammel bekommt.

Dass bei dir alles so blöd gelaufen ist tut mir wirklich leid,aber ich weiss,dass du dich mit der richtigen hilfe nicht in eine unangenehme stillbeziehung hättest zwängen müssen.

Lg yve mit luca sophie

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15. September 2011 um 21:39

Kleiner Tipp:
Es gibt sogenannte Milchpumpen mit denen du die Restmilch abpumpen kannst, dann leidest du auch keine Höllenqualen. Pumpe von Tag zu Tag immer weniger ab, und iwann versiegt es komplett.

Ich habe das Stillen geliebt, leider musste ich nach 3 Monaten abstillen...

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15. September 2011 um 22:00


ich kapier einfach nicht, wie die Natürlichste, Wichtigste, Gesündeste und für das Neugeborene absolute MUSS der Natur, "zum kotzen" sein kann.

Klar ist die welt nicht immer eitel Sonnenschein und bunt wie ein Pfau, aber trotzallem geht das Kind vor.

Du kannst ja gerne hier ins Forum kommen und dich auskotzen darüber wie scheiße es lief, und das du kaum etwas getan hast um Abhilfe zu schaffen obwohl es genug Hilfen gibt, die man nur per Mail anschreiben braucht... -.-'

Was ich nur echt ätzend finde ist Müttern ABZURATEN vom Stillen. Hallo? Stillen, Muttermilch, das non plus ultra der Natur, das eigentlich einzige Essen für ein Neugeborenes (wenn's in unserem Zeitalter der Chemie nicht Lösungen gäbe.)

Ich hatte es auch nicht leicht beim Stillen, aber ich hätte niemals jemandem davon abgeraten, weils einfach mal dazu gehört verdammt.

Meine Schwester stillt auch nicht, einfach, weil's einfacher ist Flasche zu füttern und das schneller geht. Ey, ich kapier's einfach nicht -.-' Egoistisches Stück.

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15. September 2011 um 22:35

Also
ich find es toll das du trotzdem so lange gestillt hast . Das es für dich die Hölle war find ich sehr schade. Lass dir von keinem was erzählen. Jeder hat seine eigenen Erfahrungen und die darf man ja auch teilen
Ich hoffe das dus bald überstanden hast und deine Brüste bald wieder "die Alten" sind...

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15. September 2011 um 22:40


So ein Blödsinn!!
Tut mir leid, dass du schlechte Erfahrungen gemacht hast...
Aber hör doch bitte auf das so zu verallgemeinern!
Ich finde das Stillen wunderschön!
Ich hoffe sehr das sich niemand von deinem Post beeinflussen lässt!!

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16. September 2011 um 0:17

Pro stillen
Schade dass Sie so eine Meinung haben. Also, für mich ist es auch schwierig seit 6 Wochen nachts jede 2 stunde aufstehen und 20 min stillen, doch es ist das beste fürs baby, und für mich auch. Stellen Sie sich vor, 11 Monate, jede 2 std eine Flasche zu vorbereiten, manchmal ist es zu warm, oder zu kalt, und das schlimmste ist, es kann sein bis sie die milch vorbeteitet haben, das baby schläft und will es garnicht mehr trinken.

Wünsche, dass die junge mütter oder schwangere, die das lesen, nicht von eure meinung überzeugt werden, so wie die natürliche geburt, auch das stillen ist das beste für mutter und kind. Hoffe dass es bei mir mit dem stillen mindestens 6 monate klappen wird, somst kaufe ich die milchmaschine von babyness

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16. September 2011 um 0:28

Wenn man ein kind will,
Soll man sich ganz bewusst sein, dass es nicht leicht ist, angefangen von schwangerschaft, nicht bis das kind gross ist, sondern bis die mutter stirbt. Es ist nicht nur das stillen schwierig, auch windel wächseln, baby baden, keine zeit mit dem partner allein etwas zu unternehmen use usw, aber nichts ist mir wichtiger als mein baby, und nichts macht mir mehr freude als mein baby, ich liebe es so sehr, dass seit drr erste sekunde nach der geburt, wäre ich bereit mein leben für das baby zu geben, stillen, schlaflose nächte, gehen schnell vorbei

Mir tut es leid für die frauen die nicht stillen können, aber die, die es auf eigene wumsch nicht stillen, sie sollten sich schämen und sich nicht Mutter nennen.

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16. September 2011 um 1:30

Ich glaube
Keine hier meinte,dass sie mit hilfe das stillen geliebt hätte.

Und zumindest ich meinte,dass sie das stillen mit etwas hilfe schon viel eher hätte aufgeben können.
Wenn eine mutter das stillen als hölle empfindet,kann die muttermilch noch so toll sein, es wird dem kind besser mit einer glücklichen flaschen-mami gehen!

Ich persönlich denke,dass das thema stillen,aber ein ganzes stück weit einstellungssache ist.je positiver und lockerer ich an die sache gehe, desto besser klappt es.

Aber wenns eben nicht geht...dafür gibt es ersatznahrung!

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16. September 2011 um 6:46


Ich kann dazu nur zum Nachdenken anregen, indem ich sage:

Was hättet ihr nur vor dem Mittelalter gemacht? In einer Zeit ohne einführung von Milchbrei und Brotsuppe, (Früher die einzige Möglichkeit, Babys zu füttern wenn keine Amme erreichbar war, und die Mutter keine Milch hatte) und Kaiserschnittes (den es übrigens erst seit 1914 gibt, davor mussten alle Schwangeren Ihre Kinder normal rauspressen, da es keinen anderen Ausgang gab!)???

Ich kanns euch sagen:
1. Ihr hättet keine Kinder (am wahrscheinlichsten)
2. Ihr hättet den Arsch zusammengeniffen und alles für euer Kind getan


So und nun dürft Ihr mich steinigen, aber so ist nunmal meine Sicht der Dinge. Ich habe auch Freundinnen die nicht Stillen, denen hack ich nicht den Kopf ab oder versuche Sie zu überzeugen, ich toleriere es.

Aber seid euch bewusst, das es NICHT das RECHT einer Frau ist zu entscheiden wie Sie Ihr Kind zur Welt bringen möchte, oder wie Sie es ernähren möchte (diesen Satz hört man hier einfach zu oft, das jede Frau da Recht hätte ). Sondern es ist schlicht und einfach eine "Glücksache" das Ihr in der heutigen modernen Zeit lebt, wo es solche Ausweichmöglichkeiten gibt!!


So genug gesagt, jetzt haut auf mich ein.

Liebe Grüßle Monja mit Beatrix (11 Wochen alt )

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16. September 2011 um 7:14


Menschliches fehlverhalten und Gewalttaten auf eine Stufe zu stellen mit, natürlichen Geburten und Stillen (das von der Natur so vorgesehen wurde, und ohne unsere schlauen Wissenschaftler die Kinder verhungern würden) ??

Komische Ansicht

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16. September 2011 um 7:17

Schlechtes Gewissen
haben nur Menschen, die nicht hinter dem stehen was Sie tun. Wenn jemand von seinem Verhalten überzeugt ist, und der Meinung ist das er alles richtig macht, dann lässt er sich durch meine Aussage auch kein schlechtes Gewissen machen

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16. September 2011 um 7:25

Es
ist was ganz anderes ob ich aus meinem eigenen Wunsch herraus einen Kaiserschnitt oder flaschennahrung wähle, oder ob es notwendig ist!!!!

Es tut mir leid wenn du mein Post falsch verstehst, aber ich verteufele nicht die moderne Technik, sondern ich sage man kann sie sinnvoll nutzen wenn man sie eben benötigt, oder eben auch ausnutzen um es sich "leichter" zu machen

Wünsch dir und deiner Kleinen alles gute

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16. September 2011 um 8:55
In Antwort auf kezia_12355845


Ich kann dazu nur zum Nachdenken anregen, indem ich sage:

Was hättet ihr nur vor dem Mittelalter gemacht? In einer Zeit ohne einführung von Milchbrei und Brotsuppe, (Früher die einzige Möglichkeit, Babys zu füttern wenn keine Amme erreichbar war, und die Mutter keine Milch hatte) und Kaiserschnittes (den es übrigens erst seit 1914 gibt, davor mussten alle Schwangeren Ihre Kinder normal rauspressen, da es keinen anderen Ausgang gab!)???

Ich kanns euch sagen:
1. Ihr hättet keine Kinder (am wahrscheinlichsten)
2. Ihr hättet den Arsch zusammengeniffen und alles für euer Kind getan


So und nun dürft Ihr mich steinigen, aber so ist nunmal meine Sicht der Dinge. Ich habe auch Freundinnen die nicht Stillen, denen hack ich nicht den Kopf ab oder versuche Sie zu überzeugen, ich toleriere es.

Aber seid euch bewusst, das es NICHT das RECHT einer Frau ist zu entscheiden wie Sie Ihr Kind zur Welt bringen möchte, oder wie Sie es ernähren möchte (diesen Satz hört man hier einfach zu oft, das jede Frau da Recht hätte ). Sondern es ist schlicht und einfach eine "Glücksache" das Ihr in der heutigen modernen Zeit lebt, wo es solche Ausweichmöglichkeiten gibt!!


So genug gesagt, jetzt haut auf mich ein.

Liebe Grüßle Monja mit Beatrix (11 Wochen alt )

Ich sag nur .....
Samely mit Evi (3 Wochen alt )

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16. September 2011 um 9:11


ich denke, jede mutter sollte das thema stillen oder nicht, für sich selbst entscheiden. ich find es gut das du trotz problemen so lange durchgehalten hast.
das du das stillen anderen dringend abrätst find ich nicht gut... wie gesagt. jeder sollte es für sich entscheiden.

ich selber hab sehr lange gestillt und ich fand es einfach unbeschreiblich toll.

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16. September 2011 um 9:51

Hallo
ich habe noch nicht viel gelesen, aber das was ich gelesen habe reicht an sich schon aus.
ich habe auch gestillt bzw wollte damit anfangen und schon der anfang war unendlich schwer und es hat nicht geklappt..
ich habe es eine woche probiert und danach hatte ich schon keine milch mehr.
ich weiß das es an mir lag, weil ich einfach nicht dahinter stand zu stillen. an sich wollte ich das nicht.. ich wollte meine neu gewonnene freiheit erstmal wieder haben.
ich finde es toll für alle die die stillen können und es durchziehen, auch wenn der anfang schwer ist.
ich würde es nie wieder anfangen. mein kind hat sich nur gegen die brust gewehrt und gebrüllt und hatte bei der geburt auch schon zwei zahnanlagen...es hat halt alles zusammen gespielt..wie gesagt ich würde nie wieder stillen.
allerdings hat jeder ja seine freie meinung und es bleibt jedem überlassen.
LG

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16. September 2011 um 11:46
In Antwort auf kezia_12355845


Ich kann dazu nur zum Nachdenken anregen, indem ich sage:

Was hättet ihr nur vor dem Mittelalter gemacht? In einer Zeit ohne einführung von Milchbrei und Brotsuppe, (Früher die einzige Möglichkeit, Babys zu füttern wenn keine Amme erreichbar war, und die Mutter keine Milch hatte) und Kaiserschnittes (den es übrigens erst seit 1914 gibt, davor mussten alle Schwangeren Ihre Kinder normal rauspressen, da es keinen anderen Ausgang gab!)???

Ich kanns euch sagen:
1. Ihr hättet keine Kinder (am wahrscheinlichsten)
2. Ihr hättet den Arsch zusammengeniffen und alles für euer Kind getan


So und nun dürft Ihr mich steinigen, aber so ist nunmal meine Sicht der Dinge. Ich habe auch Freundinnen die nicht Stillen, denen hack ich nicht den Kopf ab oder versuche Sie zu überzeugen, ich toleriere es.

Aber seid euch bewusst, das es NICHT das RECHT einer Frau ist zu entscheiden wie Sie Ihr Kind zur Welt bringen möchte, oder wie Sie es ernähren möchte (diesen Satz hört man hier einfach zu oft, das jede Frau da Recht hätte ). Sondern es ist schlicht und einfach eine "Glücksache" das Ihr in der heutigen modernen Zeit lebt, wo es solche Ausweichmöglichkeiten gibt!!


So genug gesagt, jetzt haut auf mich ein.

Liebe Grüßle Monja mit Beatrix (11 Wochen alt )

Ich sage nur
vor 1914 wär ich gestorben ... weil ich mein kind NICHT NORMAL RAUSPRESSEN KONNTE!!!

iwann im mittelalter sind kinder mit auffälligen muttermalen auch verbrannt worden..das aus für meinen sohn

und iwann vor fünfzig jahren , hättest du nicht so einen stuss posten können,

sorry, aber klar IST ES DAS RECHT DER FRAU ZU ENTSCHEIDEN WAS MIT IHREM KÖRPER PASSIERT,

darum leben wir auch im Zeitalter der Emanzipation und darum, darfst du auch entscheiden, wem du heiratest, was du arbeitest....usw *kopfschüttel*

lg

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16. September 2011 um 11:52


ich hab lange überlegt,
ob ich mich noch mal zu wort melde,
irgendwie haben mich viele der antworten sehr getroffen und ich bin bisschen deprimiert.

ich muss sagen,
ihr habt schon recht,
ich hätte es nicht so pauschalisieren sollen,
ich war gestern nur in einem gewaltigem tief und habe mich davon übermannen lassen.

noch mal zu der frage, warum ich es nicht eher gelassen habe:

1. wollte ich das beste für meine tochter
2. wollte ich sie zu nichts zwingen, was sie von grundauf nicht will
3. war der druck von außen so wahnsinnig groß.

gerade 3. spiegelt sich hier auch deutlich wieder.

bei allem respekt finde ich es unangebracht,
frauen als egoistisch und selbstbezogen zu beurteilen,
nur weil sie nicht stillen wollen oder können.
ich finde, hier wurde nicht nur mir, sondern auch anderen gegenüber ziemlich harter toback entgegen gebracht.

ohne provzieren zu wollen, behaupte ich, keine mutter ist eine gute mutter, nur weil sie stillt.
deswegen bitte ich euch, runter zu kommen und zu überlegen, bevor ihr auf verbale art und weise so ekelig und überheblich werdet.
ihr tut damit vielen unrecht.

und danke an die, die mich wenigstens (auch wenn ich mich vielleicht etwas ungewählt ausgedrückt habe) etwas verstehen können.

lg.

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16. September 2011 um 12:44

Ich habe jetzt nicht alles gelesen...
aber wenn ich mir Ichwillnochmalwasfragen's letzte Antwort so durchlese kann ich mir ja schon denken was hier wiedermal abgegangen ist. Kurz zu mir und meinem "Still-Status": Ich habe 3 Wochen nach der Geburt abgepumpt und dann abgestillt. Ja, ich war auch egoistisch, Anlegen hat NIE funktioniert, selbst mit Stillhütchen nicht, abpumpen musste ich alle 2 Stunden für 40 Minuten, ich hing NUR zu hause fest, war mehr als unzufrieden mit der Situation, mir taten pausenlos die Brüste weh, ich musste jeden Tag 4-6x mein Oberteil wechseln, TROTZ Still-BH, Stillhütchen, etc.
Ich finde es sehr beeindruckend, das du es überhaupt 11 lange Monate durchgehalten hast. Gerade das ist doch eigentlich ein Grund zu sagen "Wow...TOLL!" Das man solche Sachen schreibt wie "abraten" kann ich auch verstehen, wenn die nerven blank liegen. Es ist sicherlich nicht so böse gemeint, wie das wieder verstanden wird.

Und ich muss langsam mal sagen, das ich es auch ziemlich unfair finde, Mütter die nicht stillen so zu verurteilen. Wisst ihr bei jeder Frau aus welchen Gründen auch immer sie es nicht macht? Vielleicht war ich damals egoistisch und hätte es länger versuchen sollen. Aber meine Nerven lagen selbst nach 3 Wochen schon blank, ich ging auf dem Zahnfleisch, war nur gereizt. Davon hat mein Baby auch nix, eher im Gegenteil.

Und ich finde es mehr als beeindruckend, das man es trotz Milchstau, Brustentzündung etc. 11 (!!!) Monate durchhält!

So...und jetzt lese ich mir das Gemecker hier mal durch. Bin grad eh in Krawallstimmung!

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16. September 2011 um 14:35

Stillen - die beste Entscheidung meines Lebens
Meine Große habe ich 28 MOnate gestillt, davon 6 Monate voll. Ich hatte nie einen Milchstau, nei eine Brustetzündung udn nur einmal eine wunde Brsutwarze, als sie einen Infekt im Zahnfleisch hatte. Ich bin nach 8 MOnaten wieder 2 Tage die Woche ganztags arbeiten gegangen, da hat der Papa aufgepasst. Mit 13 Monaten kam sie in den KiGa und ich habe fast jeden Tag vormittags gearbeitet.

Mein Kleiner wird seit 13 Monaten gestillt, davon 8 nahezu voll und auch jetzt noch sehr viel. Seit 2 Wochen wird er völlig problemlos in die Krippe eingewöhnt, wo er ab Oktober jeden Tag 5 Stunden hingeht. Zweimal hatte ich bei ihn einen Miclhstau, nie eine Brustentzündung und einmal leicht wunde Brustwarzen.

Wenn ich sehe, wieviel Aufwand andere machen müssen um Flasche zu geben bin ich dankbar, dass sowas für mich nie in Frage kam.

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16. September 2011 um 21:09
In Antwort auf ines_11915443


ich hab lange überlegt,
ob ich mich noch mal zu wort melde,
irgendwie haben mich viele der antworten sehr getroffen und ich bin bisschen deprimiert.

ich muss sagen,
ihr habt schon recht,
ich hätte es nicht so pauschalisieren sollen,
ich war gestern nur in einem gewaltigem tief und habe mich davon übermannen lassen.

noch mal zu der frage, warum ich es nicht eher gelassen habe:

1. wollte ich das beste für meine tochter
2. wollte ich sie zu nichts zwingen, was sie von grundauf nicht will
3. war der druck von außen so wahnsinnig groß.

gerade 3. spiegelt sich hier auch deutlich wieder.

bei allem respekt finde ich es unangebracht,
frauen als egoistisch und selbstbezogen zu beurteilen,
nur weil sie nicht stillen wollen oder können.
ich finde, hier wurde nicht nur mir, sondern auch anderen gegenüber ziemlich harter toback entgegen gebracht.

ohne provzieren zu wollen, behaupte ich, keine mutter ist eine gute mutter, nur weil sie stillt.
deswegen bitte ich euch, runter zu kommen und zu überlegen, bevor ihr auf verbale art und weise so ekelig und überheblich werdet.
ihr tut damit vielen unrecht.

und danke an die, die mich wenigstens (auch wenn ich mich vielleicht etwas ungewählt ausgedrückt habe) etwas verstehen können.

lg.

Ich finde es toll
Dass du dich nochmal gemeldet hast auch wenn man dich fast in stücke gerissen hat.
Das finde ich übrigens nicht richtig! Ich finde es echt traurig,dass du schreibst, der druck von aussen war zu hoch. Egal, wer solchen druck auf dich ausgeübt hat,hatte kein recht dazu.
Ich kenne das aber leider selbst,allerdings aus anderem zusammenhang. Wäre ich nicht so selbstbewusst gewesen hätte man mir mein wirklich schönes geburtserlebnis und eine wunderschöne erste zeit mit meiner tochter genommen. Und ich denke,genau das hat man getan, als man dich nicht darin bestärkt hat,dein kind lieber an die flasche zu gewöhnen.
Ich wünsche dir,dass du all das gut verarbeiten kannst und sich alles zum besseren wendet!

Liebe grüsse

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16. September 2011 um 21:39

WOW
habens andere Mütter schwer! Kann deine Entscheidung, abzustillen, nachvollziehen, bin aber auch froh, daß du deine totalitäre Aussage relativiert hast. Für mich war es perfekt. Wasser abkochen - ich nicht! Fläschchen vorbereiten, reinigen, abkochen - machen andere. Temperatur prüfen, für unterwegs einpacken - ich hab alles "an der Frau". Stille seit 13 Mon. und Ende ict nicht in Sicht. ABER: Für mich war eben das das Beste, für andere Frauen ist es vielleicht die Hölle. Tatsächlich denke ich auch, jede Frau sollte das machen, was ihr gefällt (und sie für ihren Krümel verantworten möchte) und auf den Druck sch...ßen!!!!

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16. September 2011 um 21:45
In Antwort auf mara_12077131

WOW
habens andere Mütter schwer! Kann deine Entscheidung, abzustillen, nachvollziehen, bin aber auch froh, daß du deine totalitäre Aussage relativiert hast. Für mich war es perfekt. Wasser abkochen - ich nicht! Fläschchen vorbereiten, reinigen, abkochen - machen andere. Temperatur prüfen, für unterwegs einpacken - ich hab alles "an der Frau". Stille seit 13 Mon. und Ende ict nicht in Sicht. ABER: Für mich war eben das das Beste, für andere Frauen ist es vielleicht die Hölle. Tatsächlich denke ich auch, jede Frau sollte das machen, was ihr gefällt (und sie für ihren Krümel verantworten möchte) und auf den Druck sch...ßen!!!!

Schäm...
hab doch die Hauptsache vergessen. Natürlich ist es praktisch, aber wir beide geniessen es sooooooooooo doll. Und ich hab mich richtig gefreut, daß sie als Frühchen und trotz langer Krankheit immer gut zugelegt hat.

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16. September 2011 um 21:48

Oh ich kenne diese gedanken...
wenn es mal nicht läuft und einem alles zu viel wird.
ich stille jetzt 15 monate und das nach bedarf. wenn es nach meinem sohn gehen würde, dann würde er nur an meiner brust hängen.
ich kann das so gut nach voll ziehen. manchmal hat man einfach keinen bock mehr, man möchte seinen körper entlic wieder für sich. ich hab auch so oft geflucht, wieso ich nur stillen konnte, das beim nächsten kind das stillen anders werden soll.

aber dann denke ich wieder an das positive.
die 2 samkeit die man mit seinem kind hat ist soooo was besonderes...stillen ist nun mal die ebste ernährungsform die man für seinem kind wählen kann, ist so, war so und wird auch immer so sein. das heißt ja nicht, das man eine besser mutter ist, nur weil man stillt.
aber muttermilch und das stillen ansich gibt so viel.

ich würde mich aber immer wieder für das stillen netscheiden, auch wenn noch lange kein ende in sicht ist mein baby abzu stillen.

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