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Stillen: Was hilft bei offenen Brustwarzen?

8. März um 17:30

Hallo. Mein kleiner Sohn ist jetzt 3 Wochen alt. Das Stillen gab anfangs etwas probleme (keine Milch etc). Wir waren dann 3x bei der Stillberatung im Kh. Jetzt trinkt er zwar gut, jedoch tun meine Brustwarzen so extrem weh.. ernsthaft, die Schmerzen von der Geburt waren nichts dagegen. Bei einer Seite kommen mir beim Anlegen immer die Tränen. Letztens war die Hebamme da, die hat gelasert und im kh haben wie auch mal gelasert. Hab zwei Salben zum eincremen. Was hat bei euch geholfen? Würde es auf der einen Seite ev. mit Stillhütchen besser werden? Suche gleichgesinnte! Stillen macht echt keinen Spaß

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8. März um 17:40

Das wird besser, sofern das Baby richtig andockt. 
Ich hatte das bei 2 Kindern am Anfang an einer Seite, weil sie auf dieser dann nicht so super andockten... Konnte man machen, was man will, es war immer das gleiche.
Nach ner Weile wird das besser. Dauert halt nur, weil die ohnehin schon leidenden Brustwarzen ja immer wieder beansprucht werden. 

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8. März um 17:43
In Antwort auf gofem_19

Hallo. Mein kleiner Sohn ist jetzt 3 Wochen alt. Das Stillen gab anfangs etwas probleme (keine Milch etc). Wir waren dann 3x bei der Stillberatung im Kh. Jetzt trinkt er zwar gut, jedoch tun meine Brustwarzen so extrem weh.. ernsthaft, die Schmerzen von der Geburt waren nichts dagegen. Bei einer Seite kommen mir beim Anlegen immer die Tränen. Letztens war die Hebamme da, die hat gelasert und im kh haben wie auch mal gelasert. Hab zwei Salben zum eincremen. Was hat bei euch geholfen? Würde es auf der einen Seite ev. mit Stillhütchen besser werden? Suche gleichgesinnte! Stillen macht echt keinen Spaß

Ja, mir haben Stillhütchen gut geholfen. Hab die nur ein paar Tage benutzt, ich glaube wenn man sie ständig nimmt, nerven sie schnell. Aber für die paar Tage hat es die Schmerzen echt gelindert.

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9. März um 6:10

Ich schließe mich hier an.
Aus Erfahrung sollten die schlimmsten Schmerzen nach 2 Wochen überwunden sein.
Wenn alles wund und schmerzhaft ist, stimmt was beim anlegen nicht.
Guck, dass dein Baby den Mund richtig aufmacht und dann rein, möglichst der ganze Vorhof. Dann kannst du noch gucken, ob die Lippen "eingerollt" sind und die Oberlippe evtl rausziehen, sobald dein kleines angedockt ist.

Einer meiner Söhne hat nie den Mund richtig aufgemacht und wenn doch, und ich habe die BW reingesteckt, ist er wieder direkt abgedockt und hat sie eingesaugt, wie wenn man an einem Röhrchen saugt. Ich war beim Osteopathen und habe Orofaziale Stimulation (eine Massageanleitung fürs Gesicht, die ich von meiner Hebamme bekam) mit ihm gemacht und es hat trotzdem nicht aufgehört. Die Schmerzen waren grausam, die BW haben sich trotzdem irgendwann gewöhnt.

Gut wäre es noch, du würdest die Brüste einfach an der Luft lassen. Wenn du sie nach dem saugen wegpackst sind sie noch feucht (mal abgesehen von der Milch, die eh ausläuft), so heilen sie auch recht schnell. Dann kann man sich auch die Heilwolle und dergleichen sparen.

Stillhütchen würde ich meiden so gut es geht. Kann zu Saugverwirrung führen, dann hast du vielleicht gleich das nächste Problem. Und viele die ich kenne haben schlußendlich wegen den Dingen dann auch früher abgestillt als sie es ohne hätten.

Das mit dem lasern hab ich nicht verstanden.

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9. März um 9:43

Mein Credo ist, gleich nach der Geburt Lanolin für Brustwarzen Schmieren, schmieren, schmieren... Gern auch dick.
Zum auflegen fand ich am angenehmsten diese ganz glatten Baumwolljersey Einlagen. Oder Wolle - aber die fand ich nie so praktisch und eine hat mein Mann dann auch schnell geschrottet, weil ich sie wohl nicht gut genug vor ihm versteckt habe und ihm sagen, dass er etwas nicht anfassen soll, funktioniert nicht...  Darin ist er nämlich absoluter Meister beim Wäsche waschen.

Allerdings stimme ich auch zu, dass das Baby wohl nicht ganz korrekt andokt, wenn es noch so weh tut. Denn innerhalb 2 bis maximal 3 Wochen sollte die Brustwarze genügend abgehärtet sein.

Du hast mein volles Mitgefühl. Die ersten 2 Wochen stillen fand ich nie schön. Bei jedem Andocken dieser Schmerz anfangs von den Hormonen. Dann die wunden BruWa (wobei ich es zum Glück ohnehin nie schlimm hatte).


Dennoch: Nicht rauszögern (habe ich beim ersten immer versucht), sondern tapfer anlegen. Das hilft.


Kannst du in Footballhaltung, liegend und Wiegehaltung anlegen?
Die Footballstellung finde ich die ersten Wochen echt wichtig. Das hilft auch sehr, weil dann "anders belastet" wird. Und mit einem Mini geht die echt gut, wenn man gute feste Kissen zum lagern dafür sucht.


Stillhütchen würde ich lassen. Die sind ganz oft ein Grund, wenn eine Stillbeziehung scheitert. Wobei wie du liest, es wohl auch positive Erfahrungen gibt, aber ich wollte das nicht riskieren.

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9. März um 15:57

Es gibt in der Apotheke auch so kühlende Auflagen für wunde Brustwarzen. Die kann man zuschneiden, so dass man nicht gleich alles aufgebraucht hat. Sie sind teuer, aber mir haben sie gut geholfen. Dass mit dem Lasern kenn ich. Hat zumindest im Kh geholfen, aber man will da ja nicht ständig hin zum lasern. 

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9. März um 19:37
In Antwort auf gofem_19

Hallo. Mein kleiner Sohn ist jetzt 3 Wochen alt. Das Stillen gab anfangs etwas probleme (keine Milch etc). Wir waren dann 3x bei der Stillberatung im Kh. Jetzt trinkt er zwar gut, jedoch tun meine Brustwarzen so extrem weh.. ernsthaft, die Schmerzen von der Geburt waren nichts dagegen. Bei einer Seite kommen mir beim Anlegen immer die Tränen. Letztens war die Hebamme da, die hat gelasert und im kh haben wie auch mal gelasert. Hab zwei Salben zum eincremen. Was hat bei euch geholfen? Würde es auf der einen Seite ev. mit Stillhütchen besser werden? Suche gleichgesinnte! Stillen macht echt keinen Spaß

Lanolin
oder honig

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10. März um 8:53
In Antwort auf prismalicht

Lanolin
oder honig

Bitte keinen Honig. Denn den sollen Kinder bis 1 Jahr nicht essen.

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10. März um 10:14
In Antwort auf gofem_19

Hallo. Mein kleiner Sohn ist jetzt 3 Wochen alt. Das Stillen gab anfangs etwas probleme (keine Milch etc). Wir waren dann 3x bei der Stillberatung im Kh. Jetzt trinkt er zwar gut, jedoch tun meine Brustwarzen so extrem weh.. ernsthaft, die Schmerzen von der Geburt waren nichts dagegen. Bei einer Seite kommen mir beim Anlegen immer die Tränen. Letztens war die Hebamme da, die hat gelasert und im kh haben wie auch mal gelasert. Hab zwei Salben zum eincremen. Was hat bei euch geholfen? Würde es auf der einen Seite ev. mit Stillhütchen besser werden? Suche gleichgesinnte! Stillen macht echt keinen Spaß

Gut das ich keine Frau bin.danke lieber gott

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10. März um 11:01
In Antwort auf hansover

Gut das ich keine Frau bin.danke lieber gott

und gut, dass wir Frauen sind und unsere Babies ernähren können... aber was trägt das nun zum Thema bei?

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10. März um 11:18
In Antwort auf kreuzunge

Bitte keinen Honig. Denn den sollen Kinder bis 1 Jahr nicht essen.

Eben abwaschen vorher
lässt dein kind jaauch nicht salbe abnuckeln oder?

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10. März um 11:25
In Antwort auf prismalicht

Eben abwaschen vorher
lässt dein kind jaauch nicht salbe abnuckeln oder?

Die Salbe muss man nur wegwischen. Was ich bei einem frischen Baby schon praktischer finde, als vor dem Stillen in's Bad zu laufen.

Abgesehen davon, bin ich mir nicht sicher, wie sich fast purer Zucker in dem Bereich bezüglich Soor etc. auswirkt. Lieber das, was dafür vorgesehen ist...

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10. März um 11:43

Meine Schwiegermutter hat damals auch gelernt, so ziemlich alles an den Brustwarzen mit Honig zu behandeln. Und eigentlich auch ziemlich alles andere, wenn ich so drüber nachdenke....

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10. März um 11:57

Früher gab man auch noch einen Löffel Honig in den Babybrei. Das galt sogar als "gesund".

Ich habe das ja nie probiert, aber verklebt der Honig dann nicht komplett mit Einlagen? Ich will mir da im Falle nicht vorstellen, wie das ist, das dann abzuziehen... Es sei denn die Idee wäre, man läuft oben ohne rum, bis man wieder stillt.

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10. März um 14:12

Ganz ehrlich? Nach 2 Wochen wunden Brustwarzen hab ichs nicht mehr ausgehalten und hab statt der üblichen brustwarzencreme einfach bephanten drauf geklatscht. Vor dem stillen saubergemacht und nach einem tag und 8 mal anlegen wars dann ok. Ich habs danach nie wieder drauf, gesund wars nicht, hab mich aber damit beruhigt dass andere garnicht stillen wollen blabla und dieser eine tag im Verhältnis zu den anderen egal ist. Hab fast 1.5 jahre gestillt.. 

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10. März um 22:20
In Antwort auf kreuzunge

Früher gab man auch noch einen Löffel Honig in den Babybrei. Das galt sogar als "gesund".

Ich habe das ja nie probiert, aber verklebt der Honig dann nicht komplett mit Einlagen? Ich will mir da im Falle nicht vorstellen, wie das ist, das dann abzuziehen... Es sei denn die Idee wäre, man läuft oben ohne rum, bis man wieder stillt.

Genau so.oben ohne ...ich liess den honig nur paar minuten darauf
oder muttermilch an den nippis einmassieren und lufttrocknen lassen.

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11. März um 9:51
In Antwort auf gofem_19

Hallo. Mein kleiner Sohn ist jetzt 3 Wochen alt. Das Stillen gab anfangs etwas probleme (keine Milch etc). Wir waren dann 3x bei der Stillberatung im Kh. Jetzt trinkt er zwar gut, jedoch tun meine Brustwarzen so extrem weh.. ernsthaft, die Schmerzen von der Geburt waren nichts dagegen. Bei einer Seite kommen mir beim Anlegen immer die Tränen. Letztens war die Hebamme da, die hat gelasert und im kh haben wie auch mal gelasert. Hab zwei Salben zum eincremen. Was hat bei euch geholfen? Würde es auf der einen Seite ev. mit Stillhütchen besser werden? Suche gleichgesinnte! Stillen macht echt keinen Spaß

Stillhütchen und Lanolinsalbe jedes Mal schmieren.

Und vergiss die Saugverwirrung. Stillen soll beiden Spass machen und keine Schmerzen verursachen 

Du musst sie ja nicht ewig nehmen. Aber zu mindestens kann die Warze heilen

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12. März um 12:54

Wie ist der Stand der Dinge? Ist es schon besser geworden? 

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14. März um 10:46

Wow danke für die vielen Meldungen!! Also noch ist leider alles unverändert.

Wollte gleich das Stillhütchen probieren. Beim drauflegen hab ich gleich gesehen, dass da ja wieder nur das Spitzerl reingesaugt wird und nach einem kurzen Anlegeversuch hab ich es schnell wieder weggelegt. 

Hab auch mit Bepanten geschmiert. Hab aber auch trotzdem versucht, die Brustwarzen dazwischen öfter trocken zu halten und nicht immer eine Salbe drauf. 

An das mit dem falschen Andocken hatte ich gar nicht so gedacht weil es für mich eh ganz gut aussah. Bei genauem Hinsehen ist vielleicht doch die Oberlippe zu wenig ausgerollt.. muss ich mit meiner Hebamme besprechen wenn sie das nächste Mal kommt. 

Wir müssen ihm leider immer öfters Prenahrung dazu geben weil es anders nicht mehr geht. Hauptsächlich abends und jetzt auch meistens am Vormittag. Weil er da durchgehend stundenlang trinken will, aber letztendlich nur an der Brustwarze anreisst, dabei hab ich eh schon so Schmerzen. Hab gestern dann abgepumpt weil ich ja dadurch eigentlich ca. 2 Mahlzeiten verpasse. Beim Abpumpen kam fast nichts raus (gesamt 30ml). Getrunken hat er aber von der Prenahrung 120ml. Kein Wunder, dass er nach dem Stillen am Abend nie zufrieden ist wenn keine Milch mehr da ist. Werd' das gleich mit meiner Hebamme besprechen müssen. 

Ich überlege jetzt auch mit dem Stillen aufzuhören weil ich mich überhaupt nicht wohl damit fühle. Ich kann mein Kind nicht zufrieden stellen, außerdem bekomme ich Haltungsschäden, Rückenschmerzen.. denn egal wie gemütlich ich die Stillecke herrichte, das Kind muss trotzdem stundenlang mit aller Kraft an mich gedrückt werden. Und dann diese höllischen Schmerzen, die nicht besser werden.. Ich würde zwar andererseits schon gerene stillen, es wäre ja das Beste für ihn. Komm mir irgendwie egoistisch vor, aber ich glaub nicht, dass ich das noch länger durchdrücke..  
 

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14. März um 10:53

Nee kann ich verstehen. Ich fand das Stillen auch nur stressig und habe nach 4 Wochen aufgehört. Danach war ich wesentlich entspannter!

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14. März um 11:23
In Antwort auf gofem_19

Wow danke für die vielen Meldungen!! Also noch ist leider alles unverändert.

Wollte gleich das Stillhütchen probieren. Beim drauflegen hab ich gleich gesehen, dass da ja wieder nur das Spitzerl reingesaugt wird und nach einem kurzen Anlegeversuch hab ich es schnell wieder weggelegt. 

Hab auch mit Bepanten geschmiert. Hab aber auch trotzdem versucht, die Brustwarzen dazwischen öfter trocken zu halten und nicht immer eine Salbe drauf. 

An das mit dem falschen Andocken hatte ich gar nicht so gedacht weil es für mich eh ganz gut aussah. Bei genauem Hinsehen ist vielleicht doch die Oberlippe zu wenig ausgerollt.. muss ich mit meiner Hebamme besprechen wenn sie das nächste Mal kommt. 

Wir müssen ihm leider immer öfters Prenahrung dazu geben weil es anders nicht mehr geht. Hauptsächlich abends und jetzt auch meistens am Vormittag. Weil er da durchgehend stundenlang trinken will, aber letztendlich nur an der Brustwarze anreisst, dabei hab ich eh schon so Schmerzen. Hab gestern dann abgepumpt weil ich ja dadurch eigentlich ca. 2 Mahlzeiten verpasse. Beim Abpumpen kam fast nichts raus (gesamt 30ml). Getrunken hat er aber von der Prenahrung 120ml. Kein Wunder, dass er nach dem Stillen am Abend nie zufrieden ist wenn keine Milch mehr da ist. Werd' das gleich mit meiner Hebamme besprechen müssen. 

Ich überlege jetzt auch mit dem Stillen aufzuhören weil ich mich überhaupt nicht wohl damit fühle. Ich kann mein Kind nicht zufrieden stellen, außerdem bekomme ich Haltungsschäden, Rückenschmerzen.. denn egal wie gemütlich ich die Stillecke herrichte, das Kind muss trotzdem stundenlang mit aller Kraft an mich gedrückt werden. Und dann diese höllischen Schmerzen, die nicht besser werden.. Ich würde zwar andererseits schon gerene stillen, es wäre ja das Beste für ihn. Komm mir irgendwie egoistisch vor, aber ich glaub nicht, dass ich das noch länger durchdrücke..  
 

Du musst dir einfach ehrlich beantworten, wei wichtig dir das Stillen ist.
Wenn man es wirklich will, dann boxt mans ich durch einiges durch.
Wenn man aber gar nicht möchte, dann zieht man nur Quälerei in die Länge.

Besprich dich nochmal mit der Hebamme und dann würde ich überlegen, wie sehr du es wirklich willst, ob du glaubst du bereust es, wenn du aufhörst (ich kenne einige, die haben dank der Schmerzen und anderer Probleme das Handtuch geworfen und es dnan hinterher bereut. Denn sind die Schmerzen erstmal weg, dann kommt einem das alles gar nicht mehr so schlimm vor und man fragt sich oft, warum man sihc nicht ein kleines bisschen mehr Mühe gegeben hat).

Stillenk ann ganz wunderbar und praktisch sein, wenn es erst läuft.

Deswegen ist einfach nur die Frage: Wie wichtig ist es dir?
Machst du es nur, dass dich keiner "Egoist" schimpfen kann?

Ich würde übrigens eher eine Stillberaterin empfehlen(z.B. von der LaLecheLiga empfehlen, die haben wirklich Ahnung bei den gängigen Problemen, während das leider nicht bei allen Hebammen der Fall ist). Die meisten beraten kostenlos. Du kannst ja mal nach Adressen in deiner Nähe schauen.

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14. März um 20:05

Dann lass es. Stillen ist nicht alles und das Wichtigste hat er bekommen. 

Zufüttern, Abpumpen, Stillen... was für ein Stress. Kein Wunder, dass es weniger Milch wird.

Noch dazu läufst du Gefahr einer Mastritis. Keine schöne Sache!

Überlegs dir und mach das was dir gut tut 

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14. März um 21:29

Liebe gofem 19,

ich fühle sooo mit dir. Stillen war bei mir am Anfang auch extrem schwierig und schmerzhaft. Es hat tatsächlich drei Monate gedauert, bis es besser wurde. Das wolltest du bestimmt nicht hören. Aber ich muss sagen, dass es im Nachhinein echt blöd war, dass ich da so lange darauf gewartet hab, dass es von alleine besser wird. Und ich hab auch immer auf meine Hebamme vertraut. Es war jetzt nicht gleichbleibend so schlimm, aber es war immer schmerzhaft und ich hatte zwischendurch auch blutige Brustwarzen. Irgendwann war ich so weit, dass ich gesagt habe, das wird jetzt entweder besser oder ich hör auf. Ich bin dann zur Stillambulanz. Die Stillberaterin hat mir dann auch gezeigt, worauf ich achten muss. Meine Hebamme hat zwar auch erkannt, dass die Technik meiner Kleinen nicht ganz passt, aber konnte mir nicht sagen, wie ich das ändern kann. Die Stillberaterin hat mir dann gezeigt, wie ich die Lippen etwas rausziehen kann, nachdem die Kleine angedockt hat. Es hat dann noch etwas gedauert, bis die richtige Technik gesessen hat. In der Übergangsphase haben mir auch so Silberhütchen super geholfen. Die wollte ich mir erst nicht kaufen, weil sie schon teuer sind. Aber das hat sich echt gelohnt. Und relativ schnell ging es dann auch ohne wieder.

Du musst dir einfach überlegen, ob es dir das alles wert ist. Es hört sich etwas so an, als würde dir nicht sooo viel am Stillen liegen. Ich hab am Ende nur durchgehalten, weil ich Fläschen machen und füttern noch viel umständlicher und nerviger fand, vor allem nachts. Und ich wollte einfach gerne stillen. Dazu muss ich sagen, dass ich von Anfang an genügend Milch hatte und meine Kleine schon immer eine Schnelltrinkerin war, d.h. ich saß nie stundenlang stillend da. Meine Bedingungen waren also auch etwas einfacher als bei dir. Du bist auch nicht egoistisch, nur weil du nicht stillen willst. Wie gesagt, das Wichtigste, die Muttermilch am Anfang, hat er bekommen. Und wenn du entspannter und glücklicher als Fläschchenmama bist, dann kommt das deinem Kind auch zu gute. Man gibt eh sooo viel und stellt seine eigenen Bedürfnisse ständig hinter denen des Babys. Es macht dich also nicht gleich zum Egoisten, wenn du das Stillen aufgibst.
Wenn man die erste schwierige Anfangsphase geschafft hat, wird stillen aber tatsächlich einfacher und ist auch praktisch.
Beides hat seine Vor- und Nachteile. Überleg dir in Ruhe, was DU willst. Es gibt kein richtig oder falsch.

(Meine Tochter ist übrigens mittlerweile 9 Monate und ich stille immer noch erfolgreich. So erfolgreich, dass meine Tochter gar nichts anderes will. )

Liebe Grüße

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15. März um 10:59

Danke. Leider erreiche ich meine hebamme nicht. Besprechen möchte ich das schon vorher mit ihr.
Das ist ja das, wenn die Schmerzen nur das einzige wären.. irgendwie hauts hinten und vorne nicht so ganz hin. Mein kleiner ist ja selber nach dem Stillen meistens nicht zufrieden. Momentan sehe ich mich in Zukunft nicht mehr stillen. 

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15. März um 11:00
In Antwort auf kazifr

Liebe gofem 19,

ich fühle sooo mit dir. Stillen war bei mir am Anfang auch extrem schwierig und schmerzhaft. Es hat tatsächlich drei Monate gedauert, bis es besser wurde. Das wolltest du bestimmt nicht hören. Aber ich muss sagen, dass es im Nachhinein echt blöd war, dass ich da so lange darauf gewartet hab, dass es von alleine besser wird. Und ich hab auch immer auf meine Hebamme vertraut. Es war jetzt nicht gleichbleibend so schlimm, aber es war immer schmerzhaft und ich hatte zwischendurch auch blutige Brustwarzen. Irgendwann war ich so weit, dass ich gesagt habe, das wird jetzt entweder besser oder ich hör auf. Ich bin dann zur Stillambulanz. Die Stillberaterin hat mir dann auch gezeigt, worauf ich achten muss. Meine Hebamme hat zwar auch erkannt, dass die Technik meiner Kleinen nicht ganz passt, aber konnte mir nicht sagen, wie ich das ändern kann. Die Stillberaterin hat mir dann gezeigt, wie ich die Lippen etwas rausziehen kann, nachdem die Kleine angedockt hat. Es hat dann noch etwas gedauert, bis die richtige Technik gesessen hat. In der Übergangsphase haben mir auch so Silberhütchen super geholfen. Die wollte ich mir erst nicht kaufen, weil sie schon teuer sind. Aber das hat sich echt gelohnt. Und relativ schnell ging es dann auch ohne wieder.

Du musst dir einfach überlegen, ob es dir das alles wert ist. Es hört sich etwas so an, als würde dir nicht sooo viel am Stillen liegen. Ich hab am Ende nur durchgehalten, weil ich Fläschen machen und füttern noch viel umständlicher und nerviger fand, vor allem nachts. Und ich wollte einfach gerne stillen. Dazu muss ich sagen, dass ich von Anfang an genügend Milch hatte und meine Kleine schon immer eine Schnelltrinkerin war, d.h. ich saß nie stundenlang stillend da. Meine Bedingungen waren also auch etwas einfacher als bei dir. Du bist auch nicht egoistisch, nur weil du nicht stillen willst. Wie gesagt, das Wichtigste, die Muttermilch am Anfang, hat er bekommen. Und wenn du entspannter und glücklicher als Fläschchenmama bist, dann kommt das deinem Kind auch zu gute. Man gibt eh sooo viel und stellt seine eigenen Bedürfnisse ständig hinter denen des Babys. Es macht dich also nicht gleich zum Egoisten, wenn du das Stillen aufgibst.
Wenn man die erste schwierige Anfangsphase geschafft hat, wird stillen aber tatsächlich einfacher und ist auch praktisch.
Beides hat seine Vor- und Nachteile. Überleg dir in Ruhe, was DU willst. Es gibt kein richtig oder falsch.

(Meine Tochter ist übrigens mittlerweile 9 Monate und ich stille immer noch erfolgreich. So erfolgreich, dass meine Tochter gar nichts anderes will. )

Liebe Grüße

Haben denn die Schmerzen mittlerweile aufgehört? 

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15. März um 11:28

Ja, kurze Zeit nach der Stillberatung war es absolut schmerzfrei bzw. war es vorher schon dank der Silberhütchen schmerzfrei und ein paar Wochen später ohne Hilfsmittel schmerzfrei. Sonst hätte ich es auch nicht länger durchgezogen. Also wenn man mal über dem Berg ist, ist Stillen schon praktisch, günstig, gesund...und ich war dann auch ein bisschen stolz, dass ich es doch noch hingekriegt hab. Aber man sollte es schon wollen. Wenn du dich mit Fläschchen wohler fühlst, solltest du nicht auf Teufel komm raus stillen, nur weil es das "Richtige" ist.

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15. März um 17:05
In Antwort auf gofem_19

Danke. Leider erreiche ich meine hebamme nicht. Besprechen möchte ich das schon vorher mit ihr.
Das ist ja das, wenn die Schmerzen nur das einzige wären.. irgendwie hauts hinten und vorne nicht so ganz hin. Mein kleiner ist ja selber nach dem Stillen meistens nicht zufrieden. Momentan sehe ich mich in Zukunft nicht mehr stillen. 

Nunja, wenn du nicht mehr Stillen möchtest, brauchst du das von niemanden absegnen lassen.
Du musst da nur mit dir selbst im reinen sein.

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Von: gofem_19
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