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Stillfrage: wird er nicht satt?

25. November 2015 um 19:13

Mein zwerg ist nun 16 wochen alt (war 3,5 wochen zu früh) ich stille ihn voll und normalerweise stillen wir alle 3-max. 4,5 stunden.
Allgemein ist er ein sehr unzufriedener kleiner kerl und so machen abend haben wir schon dauerstillend auf dem sofa verbracht.
Gestern hatte ich das erste mal rückbildung und der papa hat aufgepasst. Ich hatte 150ml milch abgepumpt und für den notfall noch was im
Gefrierfach.nun komm ich nach hause, zwerg die 150ml milch geleert, aber noch nicht zufrieden. Also nochmal schnell angelegt und dann ab ins bett. Als ich dann zum stillen geweckt wurde, hatte der zwerg ganze 6,5 stunden geschlafen
Sagt mir das nun, dass er nicht satt wird?

Ich kann mich erinnern, dass meine tochter genauso alt war, als ich das gefühl hatte, sie wird nicht satt. Da hab ich dann mit pre zugefüttert und früh mit beikost begonnen und ratz fatz hatte sie keine lust mehr auf brust.

Diesmal wollte ich gern länger stillen...
Und nun?

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25. November 2015 um 20:30

.
Durchschlafen (6 Stunden gelten als Durchschlafen) hat nichts mit Sättigung zu tun.

Ich denke, ihr befindet euch im 19-Wochen-Schub. Da ist vermehrtes Stillen normal und auch lange Schlafphasen können je nach Kind vorkommen.

Lg

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25. November 2015 um 20:56

Ich glaube,
dass aus der Brust trinken einfach anstrengender ist und da schläft man gerne mal ein ohne richtig satt zu sein. wir sind hier aber teilweise auch noch bei einem 2 Stunden Rhythmus. sie bekommt sicherlich genug, schließlich wiegt sie schon 7 Kilo aber sie hat eben oft Hunger, dafür trinkt sie fast immer nur eine Seite. vielleicht wird bei euch auch gerade mehr Milch verlangt und dann muss man eben öfter ran bis die Brust es kapiert und mehr auf einmal zur Verfügung stellt.

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25. November 2015 um 21:51

Erstmal danke!
Gut zu wissen, dass ich nicht allein bin.

Also zunehmen tut er bis jetzt gut. Geboren ist er mit 2300g, letzte woche zur u4 hatte er 5500g.

Öfter stillen tun wir momentan gar nicht unbedingt. Ich war nur so irritiert darüber dass er plötzlich so schön lange geschlafen hat.

Meine tochter hat in dem alter schon lange 8 stunden und länger durch geschlafen, daher war ich jetzt so verunsichert.
Und mal wieder länger schlafen wäre eben auch schön
Ich würd dafür jetzt aber nicht abstillen wollen, eben weil ja auch beikost keine garantie für längeres schlafen ist.

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25. November 2015 um 21:56

Hatte das bei beiden kindern
Als sie um die 4 monate alt waren, bei der ersten hab ich irgendwann auch gedacht ich hätte zu wenig und hab zugefüttert und das war dann auch der anfang vom ende der stillzeit. Bei der zweiten waren die "anzeichen" für "zu wenig milch" noch stärker so dass ich zur stillberatung bin, die sich das angesehen hat und mich beruhigt hatte, was mir dann enorm den stress genommen hatte und dann war alles wieder gut und jetzt mit 11 1/2 monaten stillen wir immer noch (meist aber nur noch nachts und zum einschlafen).
Das problem ist ja oft dass man sich dann stressen lässt was ja dann wie ein teufelskreis ist, weil ja durch den stress das stillen tatsächlich problematisch wird und das stresst noch mehr

Lg und alles gute

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25. November 2015 um 22:57

Doch, ich glaube schon,
dass der kleine Mann satt wird
Ich würde auch auf den 19- Wochen- Schub tippen, da hatte meine Tochter auch so eine Phase.
Zufüttern mit Pre würde ich da jetzt auf gar keinen Fall.

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26. November 2015 um 9:59

Danke, das beruhigt.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich da wieder so verunsichern lasse
Wir stillen nun fein weiter und lassen uns nicht aus der ruhe bringen.

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26. November 2015 um 10:22

Ich finde
alle 3 bis 4 h sehr selten. Wenn du meinst, dass dein Kleiner mehr Milch brauchen könnte, stille einfach etwas häufiger. Die meisten Stillbabys brauchen 8-12 Stillmahlzeiten in 24 h und die meisten Mütter brauchen diese Stillfrequenz um auf Dauer ausreichend Milch zu bilden. Versuch, so wenig wie möglich den Nuckel einzusetzen und wenn du zufütterst keine Flasche zu geben, sondern stillfreundlich zuzufüttern ( z.b.mit Becher) Das Dauerstillen am Abend nennt sich Clusterfeeding und sorgt dafür , dass deine Milchproduktion gesteigert wird.
Meine beiden Mädels sind in der Vollstillzeit jeweils alle 1-2 Stunden aufgewacht, erst mit ca. 2 Jahren wurde es bei der Großen besser, bei der Kleinen warte ich noch drauf. Beikost hatte keinen Einfluss auf die Schlafdauer.

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26. November 2015 um 11:58
In Antwort auf elisabennet

Ich finde
alle 3 bis 4 h sehr selten. Wenn du meinst, dass dein Kleiner mehr Milch brauchen könnte, stille einfach etwas häufiger. Die meisten Stillbabys brauchen 8-12 Stillmahlzeiten in 24 h und die meisten Mütter brauchen diese Stillfrequenz um auf Dauer ausreichend Milch zu bilden. Versuch, so wenig wie möglich den Nuckel einzusetzen und wenn du zufütterst keine Flasche zu geben, sondern stillfreundlich zuzufüttern ( z.b.mit Becher) Das Dauerstillen am Abend nennt sich Clusterfeeding und sorgt dafür , dass deine Milchproduktion gesteigert wird.
Meine beiden Mädels sind in der Vollstillzeit jeweils alle 1-2 Stunden aufgewacht, erst mit ca. 2 Jahren wurde es bei der Großen besser, bei der Kleinen warte ich noch drauf. Beikost hatte keinen Einfluss auf die Schlafdauer.

Dankeschön!
Ja das mit dem clusterfeeding war mir bereits bekannt. Deshalb hab ich das auch recht entspannt betrachtet.
Ich war nur so verwundert, dass er nach der papa fütterung so lang schlief, war ja eben auch "nur" muttermilch.
Die flasche ist er leider eh gewöhnt, wir wurden nach der geburt ohne bonding und anlegeversuch getrennt und er wurde in die kinderklinik verlegt.dort gabs für ihn dann die flasche
War nicht leicht ihn überhaupt an die brust zu bekommen, weil ich die erste lebenswoche in der klinik nicht anlegen durfte. Man behauptete, er würde sich an der brust verausgaben und nicht ausreichend bekommen.

Mit den stillabständen richte ich mich ganz nach ihm, sowohl tags als auch nachts. Heute nacht waren die abstände auch mal wieder bei 1,5-2 stunden

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26. November 2015 um 12:46
In Antwort auf yve98

Dankeschön!
Ja das mit dem clusterfeeding war mir bereits bekannt. Deshalb hab ich das auch recht entspannt betrachtet.
Ich war nur so verwundert, dass er nach der papa fütterung so lang schlief, war ja eben auch "nur" muttermilch.
Die flasche ist er leider eh gewöhnt, wir wurden nach der geburt ohne bonding und anlegeversuch getrennt und er wurde in die kinderklinik verlegt.dort gabs für ihn dann die flasche
War nicht leicht ihn überhaupt an die brust zu bekommen, weil ich die erste lebenswoche in der klinik nicht anlegen durfte. Man behauptete, er würde sich an der brust verausgaben und nicht ausreichend bekommen.

Mit den stillabständen richte ich mich ganz nach ihm, sowohl tags als auch nachts. Heute nacht waren die abstände auch mal wieder bei 1,5-2 stunden

Die Flasche
drückt so hart und löst einen Saugreflex aus, so dass ein Baby einfach trinken muss. So trinkt es mehr als üblich ( Stillbabys trinken oft nur 60-80 ml pro Mahlzeit und über den Tag ganz verschiedene große Mengen) Dein Baby hat so lange geschlafen, weil es dann im Fresskoma war. Langer Schlaf im ersten LJ ist eher ungewöhnlich, wenn ein Baby voll gestillt wird. Meist wachen Babys häufiger auf. Das liegt einfach in ihren Genen. Die Evolution hat häufig aufwachende Babys begünstigt, da diese bessere Überlebenschancen hatten. Babys die Formula trinken, schlafen oft länger und schneller durch, da diese Milch schwerer verdaulich ist und meist auch größere Mengen auf einmal getrunken werden. Das mag sehr angenehm für die Eltern sein, die Norm ist aber ein oft aufwachendes Baby, das mehrmals pro Nacht stillt.

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