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Stillprobleme

23. April 2012 um 17:02

Hab mal ein paar Fragen:
mein Kleiner ist nun 3 Wochen alt und nach anfänglichen Problemen, da er die Brust nicht richtig angenommen hatte, läuft nun alles gut bzw. das Stillen klappt.

Nur dass mir die Kinderärztin sagte, dass ich ihn alle 3 Std stillen soll, 10 Min an jeder Brust.

Es scheint aber, dass er mehr Hunger hat, denn teilweise still ich ihn insgesamt 40 Min am Stück.

Will das heißen, dass er extrem viel Hunger hat, oder ich nicht genug Milch produziere?

Ich habe bereits eine Milchpumpe um mir das Stillen in der Nacht zu vereinfachen. Leider kann ich nicht viel abpumpen, weiß aber auch nicht, wie viel ein Baby an ML trinkt pro Stillvorgang. Kann mir da jemand mal helfen?

Danke schon mal im Vorraus.

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23. April 2012 um 17:21

Lass dich nicht verunsichern
Hast du schon einmal komplett abgepumpt nach 3 Stunden? Falls ja, wie viel kam denn raus?
Ich für meinen Teil habe es nach Gefühl gemacht. Anfangs hat mein Kleiner auch insgesamt 30 Minuten gebraucht. Wenn die Babies noch so klein sind, haben sie eben noch nicht eine so gut entwickelte Kiefermuskulatur. Da dauert das Trinken eben auch mal länger.
Irgendwann hat er eben immer etwas schneller getrunken. Das habe ich dann nach und nach besser einschätzen können, obwohl ich am Anfang auch etwas unsicher war. Er ist jetzt nach ca. 10 Minuten satt und ich stille ihn in etwa alle 4 Stunden. Er ist 4 Monate alt.
Es ist wichtig, dass dein Kleiner zunimmt. Das siehst du ja beim Wiegen. Dann bekommt er auch genügend Milch. Mach es nach Gefühl und lass dich nicht von einer genauen Zeitangabe wie "10 Minuten an jeder Brust" verrückt machen. Das wird schon!

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23. April 2012 um 17:37
In Antwort auf monpetitpois

Lass dich nicht verunsichern
Hast du schon einmal komplett abgepumpt nach 3 Stunden? Falls ja, wie viel kam denn raus?
Ich für meinen Teil habe es nach Gefühl gemacht. Anfangs hat mein Kleiner auch insgesamt 30 Minuten gebraucht. Wenn die Babies noch so klein sind, haben sie eben noch nicht eine so gut entwickelte Kiefermuskulatur. Da dauert das Trinken eben auch mal länger.
Irgendwann hat er eben immer etwas schneller getrunken. Das habe ich dann nach und nach besser einschätzen können, obwohl ich am Anfang auch etwas unsicher war. Er ist jetzt nach ca. 10 Minuten satt und ich stille ihn in etwa alle 4 Stunden. Er ist 4 Monate alt.
Es ist wichtig, dass dein Kleiner zunimmt. Das siehst du ja beim Wiegen. Dann bekommt er auch genügend Milch. Mach es nach Gefühl und lass dich nicht von einer genauen Zeitangabe wie "10 Minuten an jeder Brust" verrückt machen. Das wird schon!

Stress pur
Hab erst gestern angefangen zu versuchen abzupumpen. Und mich natürlich sofort damit gestresst, da ich nur auf lächerliche 30ml kam. Aber das war etwa 1 Std nachdem ich ihn gestillt habe.
Und ich warte noch auf die elektrische Milchpumpe, hab momentan leider nur eine manuelle zur Verfügung.

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23. April 2012 um 18:35

Deine kinderärztin ist leider nicht auf dem neuesten stand
in ihrem stillwissen.
es ist nie das beste nach der uhr zu stillen. man sollte immer nach bedaf stillen, d.h. so oft und so lange es das baby möchte. in wachstumsschüben kann das auch 20 mal täglich sein

ich kopiere dir etwas aus einem anderen forum- text einer stillberaterin:
Allgemeine Informationen zum Thema Gedeihen

Normalerweise stillen gesunde Babys durchschnittlich 8-12 Mal in 24 Stunden. Manche trinken seltener, manche auch öfter - beides ist normal. Viele Babys entwickeln irgendwann eine mehrstündige Schlafphase (also mal 3 oder 4 Stunden zusammenhängender Schlaf), so dass da schon rein rechnerisch klar ist: Wenn ein solches Baby durchschnittlich 12 mal in 24 Stunden stillt UND irgendwann mal 3 oder 4 Stunden am Stück schläft, dann MUSS es ja auch Phasen geben, in denen es deutlich öfter als nur alle 2 Stunden trinken mag. Das ist ganz normal.
Besonders verbreitet ist sogenanntes "Clusterfeeding", also viele Stillmahlzeiten innerhalb relativ kurzer Zeit, in den Nachmittag- und Abendstunden. Das mögen viele Babys sehr gerne und hilft, nach einem anstrengenden Tag zur Ruhe zu kommen.

Ob Dein Baby genug Milch erhält, kannst Du anhand folgender Kriterien SICHER beurteilen:

Dein Baby...
* trinkt durchschnittlich mindestens 8-12 Mal in 24 Stunden (Muttermilch oder Flaschenmilch, aber keinerlei sonstige Flüssigkeiten wie Wasser oder Tee),
* hat mindestens 4 gut nasse Windeln in 24 Stunden,
* hat in den ersten Lebenswochen mehrmals täglich Stuhlgang. Nach ca 6 Wochen ist von mehrmals täglich bis einmal in 10 Tagen (dann reichlich) alles normal.
* zeigt eine zufriedenstellende Gewichtszunahme.

Wenig aussagekräftig (da schwerer zu beurteilen und weniger objektiv) sind folgende Kriterien:
Dein Baby...
* hat feuchte Augen und feuchte Mundschleimhaut,
* ist in seinen Wachphasen fit und munter,
* hat einen guten Hautturgor (d.h. es ist rosig, und Falten an Bauch oder Schenkel, die Du durch leichtes Zusammenkeifen und Hochziehen der Haut bildest, bleiben nach Loslassen nicht stehen).
Auch mangelernäherte Babys können diese Kriterien erfüllen, deshalb sind sie nicht verlässlich.





Allgemeine Informationen zum Thema Gedeihen

Normalerweise stillen gesunde Babys durchschnittlich 8-12 Mal in 24 Stunden. Manche trinken seltener, manche auch öfter - beides ist normal. Viele Babys entwickeln irgendwann eine mehrstündige Schlafphase (also mal 3 oder 4 Stunden zusammenhängender Schlaf), so dass da schon rein rechnerisch klar ist: Wenn ein solches Baby durchschnittlich 12 mal in 24 Stunden stillt UND irgendwann mal 3 oder 4 Stunden am Stück schläft, dann MUSS es ja auch Phasen geben, in denen es deutlich öfter als nur alle 2 Stunden trinken mag. Das ist ganz normal.
Besonders verbreitet ist sogenanntes "Clusterfeeding", also viele Stillmahlzeiten innerhalb relativ kurzer Zeit, in den Nachmittag- und Abendstunden. Das mögen viele Babys sehr gerne und hilft, nach einem anstrengenden Tag zur Ruhe zu kommen.

Ob Dein Baby genug Milch erhält, kannst Du anhand folgender Kriterien SICHER beurteilen:

Dein Baby...
* trinkt durchschnittlich mindestens 8-12 Mal in 24 Stunden (Muttermilch oder Flaschenmilch, aber keinerlei sonstige Flüssigkeiten wie Wasser oder Tee),
* hat mindestens 4 gut nasse Windeln in 24 Stunden,
* hat in den ersten Lebenswochen mehrmals täglich Stuhlgang. Nach ca 6 Wochen ist von mehrmals täglich bis einmal in 10 Tagen (dann reichlich) alles normal.
* zeigt eine zufriedenstellende Gewichtszunahme.

Wenig aussagekräftig (da schwerer zu beurteilen und weniger objektiv) sind folgende Kriterien:
Dein Baby...
* hat feuchte Augen und feuchte Mundschleimhaut,
* ist in seinen Wachphasen fit und munter,
* hat einen guten Hautturgor (d.h. es ist rosig, und Falten an Bauch oder Schenkel, die Du durch leichtes Zusammenkeifen und Hochziehen der Haut bildest, bleiben nach Loslassen nicht stehen).
Auch mangelernäherte Babys können diese Kriterien erfüllen, deshalb sind sie nicht verlässlich.


Generell wird empfohlen, die Gewichtsentwicklung regelmäßig zu überprüfen. Gängig ist das routinemäßige Wiegen alle ein bis zwei Wochen.

Hierauf kann dann verzichtet werden, wenn
* die Ernährung des Babys gut klappt,
* keine gesundheitlichen Besonderheiten bei Mutter und Kind vorliegen,
* die Mutter alle U-Termine wahrnimmt und das Baby dort gewogen wird, und
* die Mutter sich sicher fühlt, dass mit dem Gewicht alles in Ordnung ist.

Sind diese vier Kriterien erfüllt, reicht das Wiegen bei den Us.

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23. April 2012 um 18:36
In Antwort auf elisabennet

Deine kinderärztin ist leider nicht auf dem neuesten stand
in ihrem stillwissen.
es ist nie das beste nach der uhr zu stillen. man sollte immer nach bedaf stillen, d.h. so oft und so lange es das baby möchte. in wachstumsschüben kann das auch 20 mal täglich sein

ich kopiere dir etwas aus einem anderen forum- text einer stillberaterin:
Allgemeine Informationen zum Thema Gedeihen

Normalerweise stillen gesunde Babys durchschnittlich 8-12 Mal in 24 Stunden. Manche trinken seltener, manche auch öfter - beides ist normal. Viele Babys entwickeln irgendwann eine mehrstündige Schlafphase (also mal 3 oder 4 Stunden zusammenhängender Schlaf), so dass da schon rein rechnerisch klar ist: Wenn ein solches Baby durchschnittlich 12 mal in 24 Stunden stillt UND irgendwann mal 3 oder 4 Stunden am Stück schläft, dann MUSS es ja auch Phasen geben, in denen es deutlich öfter als nur alle 2 Stunden trinken mag. Das ist ganz normal.
Besonders verbreitet ist sogenanntes "Clusterfeeding", also viele Stillmahlzeiten innerhalb relativ kurzer Zeit, in den Nachmittag- und Abendstunden. Das mögen viele Babys sehr gerne und hilft, nach einem anstrengenden Tag zur Ruhe zu kommen.

Ob Dein Baby genug Milch erhält, kannst Du anhand folgender Kriterien SICHER beurteilen:

Dein Baby...
* trinkt durchschnittlich mindestens 8-12 Mal in 24 Stunden (Muttermilch oder Flaschenmilch, aber keinerlei sonstige Flüssigkeiten wie Wasser oder Tee),
* hat mindestens 4 gut nasse Windeln in 24 Stunden,
* hat in den ersten Lebenswochen mehrmals täglich Stuhlgang. Nach ca 6 Wochen ist von mehrmals täglich bis einmal in 10 Tagen (dann reichlich) alles normal.
* zeigt eine zufriedenstellende Gewichtszunahme.

Wenig aussagekräftig (da schwerer zu beurteilen und weniger objektiv) sind folgende Kriterien:
Dein Baby...
* hat feuchte Augen und feuchte Mundschleimhaut,
* ist in seinen Wachphasen fit und munter,
* hat einen guten Hautturgor (d.h. es ist rosig, und Falten an Bauch oder Schenkel, die Du durch leichtes Zusammenkeifen und Hochziehen der Haut bildest, bleiben nach Loslassen nicht stehen).
Auch mangelernäherte Babys können diese Kriterien erfüllen, deshalb sind sie nicht verlässlich.





Allgemeine Informationen zum Thema Gedeihen

Normalerweise stillen gesunde Babys durchschnittlich 8-12 Mal in 24 Stunden. Manche trinken seltener, manche auch öfter - beides ist normal. Viele Babys entwickeln irgendwann eine mehrstündige Schlafphase (also mal 3 oder 4 Stunden zusammenhängender Schlaf), so dass da schon rein rechnerisch klar ist: Wenn ein solches Baby durchschnittlich 12 mal in 24 Stunden stillt UND irgendwann mal 3 oder 4 Stunden am Stück schläft, dann MUSS es ja auch Phasen geben, in denen es deutlich öfter als nur alle 2 Stunden trinken mag. Das ist ganz normal.
Besonders verbreitet ist sogenanntes "Clusterfeeding", also viele Stillmahlzeiten innerhalb relativ kurzer Zeit, in den Nachmittag- und Abendstunden. Das mögen viele Babys sehr gerne und hilft, nach einem anstrengenden Tag zur Ruhe zu kommen.

Ob Dein Baby genug Milch erhält, kannst Du anhand folgender Kriterien SICHER beurteilen:

Dein Baby...
* trinkt durchschnittlich mindestens 8-12 Mal in 24 Stunden (Muttermilch oder Flaschenmilch, aber keinerlei sonstige Flüssigkeiten wie Wasser oder Tee),
* hat mindestens 4 gut nasse Windeln in 24 Stunden,
* hat in den ersten Lebenswochen mehrmals täglich Stuhlgang. Nach ca 6 Wochen ist von mehrmals täglich bis einmal in 10 Tagen (dann reichlich) alles normal.
* zeigt eine zufriedenstellende Gewichtszunahme.

Wenig aussagekräftig (da schwerer zu beurteilen und weniger objektiv) sind folgende Kriterien:
Dein Baby...
* hat feuchte Augen und feuchte Mundschleimhaut,
* ist in seinen Wachphasen fit und munter,
* hat einen guten Hautturgor (d.h. es ist rosig, und Falten an Bauch oder Schenkel, die Du durch leichtes Zusammenkeifen und Hochziehen der Haut bildest, bleiben nach Loslassen nicht stehen).
Auch mangelernäherte Babys können diese Kriterien erfüllen, deshalb sind sie nicht verlässlich.


Generell wird empfohlen, die Gewichtsentwicklung regelmäßig zu überprüfen. Gängig ist das routinemäßige Wiegen alle ein bis zwei Wochen.

Hierauf kann dann verzichtet werden, wenn
* die Ernährung des Babys gut klappt,
* keine gesundheitlichen Besonderheiten bei Mutter und Kind vorliegen,
* die Mutter alle U-Termine wahrnimmt und das Baby dort gewogen wird, und
* die Mutter sich sicher fühlt, dass mit dem Gewicht alles in Ordnung ist.

Sind diese vier Kriterien erfüllt, reicht das Wiegen bei den Us.

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Generell wird empfohlen, die Gewichtsentwicklung regelmäßig zu überprüfen. Gängig ist das routinemäßige Wiegen alle ein bis zwei Wochen.

Hierauf kann dann verzichtet werden, wenn
* die Ernährung des Babys gut klappt,
* keine gesundheitlichen Besonderheiten bei Mutter und Kind vorliegen,
* die Mutter alle U-Termine wahrnimmt und das Baby dort gewogen wird, und
* die Mutter sich sicher fühlt, dass mit dem Gewicht alles in Ordnung ist.

Sind diese vier Kriterien erfüllt, reicht das Wiegen bei den Us.





Es gibt besondere Situationen, bei denen eine engmaschigere Gewichtskontrolle sinnvoll, vielleicht sogar notwendig ist. Klassische Beispiele dafür sind:

* bestimmte chronische Erkrankungen bei Mutter und Kind,
* ausgeprägte Neugeborenen-Gelbsucht, die mit Schläfrigkeit beim Baby einhergeht,
* sehr geringe Gewichtszunahme in den ersten Lebenswochen,
* Stillprobleme, die zur Folge haben, dass das Baby seltener als 8 Mal in 24 Stunden erfolgreich gestillt wird
* Behandlung von Saugstörungen, insb. Saugverwirrung und Saugschwäche,
* Relaktation,
* Um- oder Rückgewöhnung von der Flasche zur Brust,
* gewünschte Verringerung der bisherigen Zufüttermenge künstlicher Milch bei zwiemilch-ernährten bzw. teilgestillten Babys.

In welchen zeitlichen Abständen das Gewicht kontrolliert werden sollte, hängt vom Einzelfall ab. Bei den meisten dieser Situationen ist im häuslichen Rahmen die wöchentliche Kontrolle ausreichend. Diese sollte auch nach Überwinden/Lösen des ursächlichen Gesundheits- oder Stillproblems zur Sicherheit noch für etwa 3-4 weitere Wochen durchgeführt werden.
In speziellen Fällen ist die engmaschigste Kontrolle sinnvoll, die möglich ist: sogenannte "Stillproben". Hierbei wird das Baby direkt vor und direkt nach dem Stillen gewogen - zum einen zur sehr genauen Ermittlung der kindlichen Gewichtszunahme UND zur Überprüfung der einzelnen Trinkmengen bei jeder Mahlzeit. "Stillproben" stellen einen massiven Eingriff in mütterliches Verhalten und Intuition, in die Beziehung zwischen Mutter und Kind und in den Tagesablauf dar. Sie verursachen oft Stress bei Mutter und Kind, kosten viel Zeit und bedürfen besonderer stillberaterischer Begleitung. Dementsprechend sollten "Stillproben" niemals leichtfertig empfohlen werden, sondern sie bedürfen einer strengen Indikationsstellung.

quelle:
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/viewtopic.php?f=2&t=119734

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24. April 2012 um 10:08
In Antwort auf tawny_891142

Stress pur
Hab erst gestern angefangen zu versuchen abzupumpen. Und mich natürlich sofort damit gestresst, da ich nur auf lächerliche 30ml kam. Aber das war etwa 1 Std nachdem ich ihn gestillt habe.
Und ich warte noch auf die elektrische Milchpumpe, hab momentan leider nur eine manuelle zur Verfügung.

Habe die Erfahrung gemacht,
dass die Kleinen mehr rauskriegen als jede Pumpe. Lass dich nicht verunsichern. Mein Sohn hat auch mal länger getrunken, mal kürzer. Habe anfangs auch dauern dhinter ihm hergewogen. Nachher habe ich nur noch geguckt, ob er 5-6 gut nasse Windeln hatte und wusste, dass er genug getrunken hat. Das spielt sich schon alles ein.

Liebe Grüße
Murmel

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