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Strafen für ein schwer erziehbares Kind

5. November 2017 um 15:42

Aus gegebenem Anlass in meinem anderen Thread...

Meine Tochter ist 13 und bereits pubertär. Sie benimmt sich aktuell wie eine Asoziale. Sie ist grade die Katastrophe in Person. Sie hört nicht, ist frech, extrem respektlos, verweigert sich, ist faul und mega egoistisch. Nix hilft. Keine Strafe, kein Erklären, kein Reden, kein Aufzeigen. Ich habe es im liebevollen probiert. Mit Nähe, kuscheln, umarmen. Ich habe es im guten und sachlichen probiert, an ihren Verstand und ihre Reife appelliert. Und im bösen, mit schreien und poltern. Nix. Es hilft ALLES nichts! Wir haben alle Strafen durch, die normale Teenager so treffen würden. Auch das juckt sie nicht. Wir sind vorhin nach Hause gekommen und ich bat sie freundlich die Einkaufstüten auszuräumen, während ich ihre Schwester schnell bettfertig mache. Da keift sie mich mit einem extrem frechen, respektlosen Ton und einem Gesichtsausdruck zum Wegrennen an, wieso sie das tun solle. Sie hat es dann nach einer Erklärung (ich muss einer 13 Jährigen ernsthaft erklären, warum ich die Bitte eine Tüte zu verräumen an sie richte, für sie ist das nämlich nicht ihr Bier und scheißegal) widerwillig und dann extrem schlampig erledigt. Für diesen Ton hätte ich als Kind eine Tracht Prügel bekommen! Vorhin schubst sie ihre kleine Schwester aus der Tür, weil sie aus ihrem Zimmer gehen sollte. Die fällt natürlich und verletzt sich. Da fass ich mit an den Kopf; hier wird nicht geschubst, gehauen oder weh getan. Sie ist 13, sie weiß das ganz genau!

Ich weiß nicht mehr was ich mit ihr noch machen soll. Ich bin inzwischen sooooo wütend, dass ich mich gar nicht mehr davon erholen kann und nichts positives mehr an ihr sehen kann. Wir haben tagtäglich Stress. Sie diskutiert sich zu Tode, hat keinerlei Einsicht, ihr Ton ist so abartig respektlos, dass einem alles vergeht. Sie macht im Haushalt alles dreckig, weigert sich aber es wegzuräumen oder mal zu helfen. Sie sagt ich sei die Mutter, sie das Kind und damit wäre es mein Job. Und das alles in einem Ton, der dazu animiert Ohrfeigen zu verteilen. Ich muss mich wirklich beherrschen es nicht zu tun.

Habt ihr ultimative Ideen für Konsequenzen? Ich weiß mir nicht mehr zu helfen. Hausarrest, Absagen von Verabredungen, TV-Verbot, Handyverbot, Taschengeldkürzung... Das juckt sie alles gar nicht. Sie hockt dann eben in ihrem Zimmer und liest. Und nehme ich ihr das Buch weg, dann malt sie eben. Oder bastelt. Oder schreibt Geschichten. Oder räumt ihr Zimmer um...

Ich möchte sie nicht ins Internat stecken, kann mit diesem asozialen Verhalten aber auch nicht mehr umgehen. Ich lebe ihr das alles nicht vor, sie sieht täglich, wie ich putze, aufräume, freundlich und respektvoll mit meinen Mitmenschen bin. Ich weiß nicht woher sie dieses Verhalten hat.

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Top 3 Antworten

5. November 2017 um 23:59

Mir ist jetzt eine Freundin zu Hilfe gekommen. Sie hat in meinem Beisein ein ernstes Wort mit meiner Tochter gesprochen, wo so einige Dinge ans Licht kamen. Unter anderem, dass sie "ein freier Mensch sei, der sich gar nichts sagen lässt und machen kann, was er will". So läuft das Leben natürlich nicht. Ihre Sichtweise ist völlig verquer. Und da kann man natürlich reden und erklären bis der Arzt kommt, es nützt alles nichts, wenn man meint, dass einem niemand etwas zu sagen hätte. Da ist sie fünf Jahre zu früh dran, dass kann sie gern mit 18 in der eigenen Bude so machen und dann schauen, ob das alles auch mit dem Gesetz so konform geht... 

Meine Freundin hat sie nun mitgenommen und wird ihr mal zeigen, wie das zu Hause bei ihr abläuft. Da ist nix mit faul in der Ecke sitzen und lesen, während um sie herum die Hütte brennt. Das ist eine Großfamilie, wo jeder mit anpacken muss. Für mich ist das super, da sie erstens mal sieht, dass ich im Gegensatz zu anderen Müttern nur Peanuts von ihr erwarte (meine Freundin erwartet viel, ist sehr streng, aber liebevoll und gönnt bei Einhaltung der Regeln und Pflichten viel Freizeit und Boni) und zweitens haben wir mal ein paar Tage Abstand, sodass sich jeder wieder beruhigen und erden kann. 

Parallel dazu werde ich einen mega strukturierten Tagesplan ausarbeiten, mit Pflichten und Freizeiten, die sich gegenseitig bedingen. Zuckerbrot und Peitsche quasi. Damit ergeben sich dann automatisch logische Konsequenzen (als Strafe), die aber nur stundengenau "abgerechnet" werden und so Frust und lange Strafen (zum Bsp. Hausarrest) auf beiden Seiten vermeiden. Hat mir meine Freundin empfohlen, bei ihr klappt das super. Den Plan habe ich schon im Kopf, muss ihn nur noch auf Schule und ihre Therapien abstimmen. Ich selbst bin überhaupt nicht auf die Idee SOLCH eines Plans gekommen und bin enttäuscht, dass auch die diversen Psychologen und Therapeuten mir nie sowas aufgezeigt haben. Die haben teilweise nur gelabert und die eine kritisiert ständig meine Strafen, zeigt aber null Alternativen auf. Dabei ist es genau sowas, was ich suche - konkrete Tipps, Alternativen, Modelle. Zum Glück hat man Freunde 😍

Das werde ich alles sofort umsetzen und hoffe inständig, dass beide Maßnahmen Veränderung bringen. Dazu werde ich die Auszahlung des Taschengeldes verändern. Sehe ich Motivation und Veränderung im Verhalten meiner Tochter, dann auch leicht erhöhen. So habe ich zusätzlich ein Mittel der Konsequenz, ohne sie für einen ganzen Monat strafen zu müssen und damit wieder Frust zu erzeugen. Und sie sieht, dass Leistungen auch honoriert werden. Ist im Job genauso. 

Ich selbst bin jetzt hochmotiviert, was mir bereits in meiner Einstellung zu und der Sichtweise auf meine Tochter hilft. Drückt mir die Daumen! 

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6. November 2017 um 13:24
In Antwort auf fusselbine

Aus gegebenem Anlass in meinem anderen Thread...

Meine Tochter ist 13 und bereits pubertär. Sie benimmt sich aktuell wie eine Asoziale. Sie ist grade die Katastrophe in Person. Sie hört nicht, ist frech, extrem respektlos, verweigert sich, ist faul und mega egoistisch. Nix hilft. Keine Strafe, kein Erklären, kein Reden, kein Aufzeigen. Ich habe es im liebevollen probiert. Mit Nähe, kuscheln, umarmen. Ich habe es im guten und sachlichen probiert, an ihren Verstand und ihre Reife appelliert. Und im bösen, mit schreien und poltern. Nix. Es hilft ALLES nichts! Wir haben alle Strafen durch, die normale Teenager so treffen würden. Auch das juckt sie nicht. Wir sind vorhin nach Hause gekommen und ich bat sie freundlich die Einkaufstüten auszuräumen, während ich ihre Schwester schnell bettfertig mache. Da keift sie mich mit einem extrem frechen, respektlosen Ton und einem Gesichtsausdruck zum Wegrennen an, wieso sie das tun solle. Sie hat es dann nach einer Erklärung (ich muss einer 13 Jährigen ernsthaft erklären, warum ich die Bitte eine Tüte zu verräumen an sie richte, für sie ist das nämlich nicht ihr Bier und scheißegal) widerwillig und dann extrem schlampig erledigt. Für diesen Ton hätte ich als Kind eine Tracht Prügel bekommen! Vorhin schubst sie ihre kleine Schwester aus der Tür, weil sie aus ihrem Zimmer gehen sollte. Die fällt natürlich und verletzt sich. Da fass ich mit an den Kopf; hier wird nicht geschubst, gehauen oder weh getan. Sie ist 13, sie weiß das ganz genau! 

Ich weiß nicht mehr was ich mit ihr noch machen soll. Ich bin inzwischen sooooo wütend, dass ich mich gar nicht mehr davon erholen kann und nichts positives mehr an ihr sehen kann. Wir haben tagtäglich Stress. Sie diskutiert sich zu Tode, hat keinerlei Einsicht, ihr Ton ist so abartig respektlos, dass einem alles vergeht. Sie macht im Haushalt alles dreckig, weigert sich aber es wegzuräumen oder mal zu helfen. Sie sagt ich sei die Mutter, sie das Kind und damit wäre es mein Job. Und das alles in einem Ton, der dazu animiert Ohrfeigen zu verteilen. Ich muss mich wirklich beherrschen es nicht zu tun. 

Habt ihr ultimative Ideen für Konsequenzen? Ich weiß mir nicht mehr zu helfen. Hausarrest, Absagen von Verabredungen, TV-Verbot, Handyverbot, Taschengeldkürzung... Das juckt sie alles gar nicht. Sie hockt dann eben in ihrem Zimmer und liest. Und nehme ich ihr das Buch weg, dann malt sie eben. Oder bastelt. Oder schreibt Geschichten. Oder räumt ihr Zimmer um...

Ich möchte sie nicht ins Internat stecken, kann mit diesem asozialen Verhalten aber auch nicht mehr umgehen. Ich lebe ihr das alles nicht vor, sie sieht täglich, wie ich putze, aufräume, freundlich und respektvoll mit meinen Mitmenschen bin. Ich weiß nicht woher sie dieses Verhalten hat. 

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5. November 2017 um 15:52

Das ist nicht nur erziehungsbedingt kiwu, das Kind hat eine sozial-emotionale Störung, da ist Erziehung durch die Eltern oftmals schnell an ihren Grenzen angelangt ohne professionelle Hilfen... 

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5. November 2017 um 15:50

Oh fussel, es tut mir so leid das lesen zu müssen... du musst wirklich mit den Kräften am Ende sein  Wäre die Erziehungberatungsstelle ein Anlaufpunkt oder KJP? Zum Psychologen mit ihr? Jugendamt mit Familienhilfe? Mehr weiß ich grad auch nicht, da seitens dir gar nix fruchtet , würde ich mich an diese Stellen wenden... 

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5. November 2017 um 15:52

Das ist nicht nur erziehungsbedingt kiwu, das Kind hat eine sozial-emotionale Störung, da ist Erziehung durch die Eltern oftmals schnell an ihren Grenzen angelangt ohne professionelle Hilfen... 

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5. November 2017 um 16:01
In Antwort auf miezekatzerl

Oh fussel, es tut mir so leid das lesen zu müssen... du musst wirklich mit den Kräften am Ende sein  Wäre die Erziehungberatungsstelle ein Anlaufpunkt oder KJP? Zum Psychologen mit ihr? Jugendamt mit Familienhilfe? Mehr weiß ich grad auch nicht, da seitens dir gar nix fruchtet , würde ich mich an diese Stellen wenden... 

Diagnostik haben wir hinter uns und sind seit Jahren in Therapie. Auch aktuell. Eine bereits abgeschlossene Therapie beinhaltete auch eine Eltern- und Erziehungsberatung (3,5 Jahre lang begleitend). Eine Einzelfallhilfe vom Jugendamt haben wir auch. Es ist bereits alles getan worden und ausgeschöpft. 

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5. November 2017 um 16:08

Das trifft es leider nicht. Wir befinden uns seit über 6 Jahren in Therapie, da war meine Tochter knapp 7. Psychologen, Pädagogen und Therapeuten begleiten uns seit dem ununterbrochen. Auch aktuell. Die Erziehung ist also seit Jahren mit Profis abgestimmt. 

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5. November 2017 um 16:40

Ich will hier auch keine Diagnosen bekommen, sondern Tipps für Konsequenzen. 

Sie ist grade auf die weiterführende Schule gekommen. Daher gibt es noch keinen Notenstand. Bis jetzt macht sie sich gut in der Schule. Aber es ist auch alles neu und aufregend, sie muss erstmal alles kennenlernen. 

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5. November 2017 um 16:48

Das weiß sie natürlich alles. Teilweise meckert sie ja auch, wenn ein Kleidungsstück noch in der Wäsche ist, weil sie es gern anziehen möchte. Ich sage ihr dann natürlich, dass sie gern waschen kann, weiß wo alles steht und wie die Maschine funktioniert. Dann bekomme ich ein entnervtes "Nööööööö, kein Bock" zu hören und das Thema ist erledigt. Meine Tochter weiß wie der Haushalt funktioniert, habe ich ihr alles beigebracht. Sie hat hier selbstverständlich auch Pflichten, die werden allerdings nur auf Druck erledigt.

Ich will keinen Krieg und kann ihn mir auch nicht leisten. Es muss doch möglich sein mit Tricks und Kniffen einen Teenager zu bewegen sich humaner zu verhalten und nicht wie die Axt im Walde. Leider habe ich grade ein Brett vor dem Kopf und alles gängige Gesäusel über pädagogisch wertvolle Erziehung fruchtet bei ihr nicht. 

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5. November 2017 um 17:17

Würde sie mitmachen, wenn ihr mal tauscht?
Oder ne typische Szene filmen und ihr vorführen.
Bzw glaubst du, das könnte dazu beitragen, dass sie mal über das eigene Ego hinausschaut und das auch nicht nach 2 Tagen wieder vergisst?

Erprobten Rat habe ich nicht. Meine sind noch ein paar Jahre von ner pubertären Kernschmelze entfernt. Teu teu teu.

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5. November 2017 um 17:50
In Antwort auf fusselbine

Diagnostik haben wir hinter uns und sind seit Jahren in Therapie. Auch aktuell. Eine bereits abgeschlossene Therapie beinhaltete auch eine Eltern- und Erziehungsberatung (3,5 Jahre lang begleitend). Eine Einzelfallhilfe vom Jugendamt haben wir auch. Es ist bereits alles getan worden und ausgeschöpft. 

Puh, dann weiß ich auch nicht mehr weiter... die Frage ist, wie lange hältst DU das noch durch, zumal ja kleinere Geschwister auch noch da sind... 
klios Ansatz, als Mama in Streik zu treten und sie eiskalt auflaufen lassen und ihr zu signalisieren, dass es dich nicht mehr tangiert, ob ihre Wäsche gewaschen, Jacke kaputt oder sie etwas zu essen hat, KÖNNTE vielleicht hilfreich sein. Deswegen herrscht noch lange kein Krieg...

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5. November 2017 um 22:27

Hallo.

diesen Vorschlag finde ich sehr gut. 
Vielleicht braucht ihr wirklich Abstand. Das heißt ja nicht, dass du sie abgibst, wegwirfst oder aufgibst. 
Man liest deine negativen Gefühle heraus... die sind völlig verständlich. Es ist eine schwierige Zeit und du weißt nicht weiter. 
Ich denke, dass eine Tagesschule oder eine Art Wohnheim eine gute Lösung wäre. Ich würde es auch mit ihr besprechen und ihre Meinung ergründen. Sie soll es ja nicht als abschieben empfinden, sondern eher als bezirhungspause. 

Du du kannst dann Kraft tanken und wieder positive Gefühle für dein Mädchen zu lassen. 

Vielleicht kannst du du auch einen Tag oder ein paar Tage nur mit ihr verbringen? Dass ihr durch die gemeinsame Zeit mehr zueinander findet?
Je nach dem wie du die kleine unterbringen kannst.
vielleicht fehlst du deiner großen Tochter und das ist ihre Art dir das mitzuteilen?

Und den Hormonstatus würde ich mal prüfen lassen. Möglicherweise ist der komplett aus dem Ruder geraten. 

Ich wünsche euch beiden (dreien) alles gute. 

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5. November 2017 um 23:59

Mir ist jetzt eine Freundin zu Hilfe gekommen. Sie hat in meinem Beisein ein ernstes Wort mit meiner Tochter gesprochen, wo so einige Dinge ans Licht kamen. Unter anderem, dass sie "ein freier Mensch sei, der sich gar nichts sagen lässt und machen kann, was er will". So läuft das Leben natürlich nicht. Ihre Sichtweise ist völlig verquer. Und da kann man natürlich reden und erklären bis der Arzt kommt, es nützt alles nichts, wenn man meint, dass einem niemand etwas zu sagen hätte. Da ist sie fünf Jahre zu früh dran, dass kann sie gern mit 18 in der eigenen Bude so machen und dann schauen, ob das alles auch mit dem Gesetz so konform geht... 

Meine Freundin hat sie nun mitgenommen und wird ihr mal zeigen, wie das zu Hause bei ihr abläuft. Da ist nix mit faul in der Ecke sitzen und lesen, während um sie herum die Hütte brennt. Das ist eine Großfamilie, wo jeder mit anpacken muss. Für mich ist das super, da sie erstens mal sieht, dass ich im Gegensatz zu anderen Müttern nur Peanuts von ihr erwarte (meine Freundin erwartet viel, ist sehr streng, aber liebevoll und gönnt bei Einhaltung der Regeln und Pflichten viel Freizeit und Boni) und zweitens haben wir mal ein paar Tage Abstand, sodass sich jeder wieder beruhigen und erden kann. 

Parallel dazu werde ich einen mega strukturierten Tagesplan ausarbeiten, mit Pflichten und Freizeiten, die sich gegenseitig bedingen. Zuckerbrot und Peitsche quasi. Damit ergeben sich dann automatisch logische Konsequenzen (als Strafe), die aber nur stundengenau "abgerechnet" werden und so Frust und lange Strafen (zum Bsp. Hausarrest) auf beiden Seiten vermeiden. Hat mir meine Freundin empfohlen, bei ihr klappt das super. Den Plan habe ich schon im Kopf, muss ihn nur noch auf Schule und ihre Therapien abstimmen. Ich selbst bin überhaupt nicht auf die Idee SOLCH eines Plans gekommen und bin enttäuscht, dass auch die diversen Psychologen und Therapeuten mir nie sowas aufgezeigt haben. Die haben teilweise nur gelabert und die eine kritisiert ständig meine Strafen, zeigt aber null Alternativen auf. Dabei ist es genau sowas, was ich suche - konkrete Tipps, Alternativen, Modelle. Zum Glück hat man Freunde 😍

Das werde ich alles sofort umsetzen und hoffe inständig, dass beide Maßnahmen Veränderung bringen. Dazu werde ich die Auszahlung des Taschengeldes verändern. Sehe ich Motivation und Veränderung im Verhalten meiner Tochter, dann auch leicht erhöhen. So habe ich zusätzlich ein Mittel der Konsequenz, ohne sie für einen ganzen Monat strafen zu müssen und damit wieder Frust zu erzeugen. Und sie sieht, dass Leistungen auch honoriert werden. Ist im Job genauso. 

Ich selbst bin jetzt hochmotiviert, was mir bereits in meiner Einstellung zu und der Sichtweise auf meine Tochter hilft. Drückt mir die Daumen! 

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6. November 2017 um 9:05
In Antwort auf fusselbine

Mir ist jetzt eine Freundin zu Hilfe gekommen. Sie hat in meinem Beisein ein ernstes Wort mit meiner Tochter gesprochen, wo so einige Dinge ans Licht kamen. Unter anderem, dass sie "ein freier Mensch sei, der sich gar nichts sagen lässt und machen kann, was er will". So läuft das Leben natürlich nicht. Ihre Sichtweise ist völlig verquer. Und da kann man natürlich reden und erklären bis der Arzt kommt, es nützt alles nichts, wenn man meint, dass einem niemand etwas zu sagen hätte. Da ist sie fünf Jahre zu früh dran, dass kann sie gern mit 18 in der eigenen Bude so machen und dann schauen, ob das alles auch mit dem Gesetz so konform geht... 

Meine Freundin hat sie nun mitgenommen und wird ihr mal zeigen, wie das zu Hause bei ihr abläuft. Da ist nix mit faul in der Ecke sitzen und lesen, während um sie herum die Hütte brennt. Das ist eine Großfamilie, wo jeder mit anpacken muss. Für mich ist das super, da sie erstens mal sieht, dass ich im Gegensatz zu anderen Müttern nur Peanuts von ihr erwarte (meine Freundin erwartet viel, ist sehr streng, aber liebevoll und gönnt bei Einhaltung der Regeln und Pflichten viel Freizeit und Boni) und zweitens haben wir mal ein paar Tage Abstand, sodass sich jeder wieder beruhigen und erden kann. 

Parallel dazu werde ich einen mega strukturierten Tagesplan ausarbeiten, mit Pflichten und Freizeiten, die sich gegenseitig bedingen. Zuckerbrot und Peitsche quasi. Damit ergeben sich dann automatisch logische Konsequenzen (als Strafe), die aber nur stundengenau "abgerechnet" werden und so Frust und lange Strafen (zum Bsp. Hausarrest) auf beiden Seiten vermeiden. Hat mir meine Freundin empfohlen, bei ihr klappt das super. Den Plan habe ich schon im Kopf, muss ihn nur noch auf Schule und ihre Therapien abstimmen. Ich selbst bin überhaupt nicht auf die Idee SOLCH eines Plans gekommen und bin enttäuscht, dass auch die diversen Psychologen und Therapeuten mir nie sowas aufgezeigt haben. Die haben teilweise nur gelabert und die eine kritisiert ständig meine Strafen, zeigt aber null Alternativen auf. Dabei ist es genau sowas, was ich suche - konkrete Tipps, Alternativen, Modelle. Zum Glück hat man Freunde 😍

Das werde ich alles sofort umsetzen und hoffe inständig, dass beide Maßnahmen Veränderung bringen. Dazu werde ich die Auszahlung des Taschengeldes verändern. Sehe ich Motivation und Veränderung im Verhalten meiner Tochter, dann auch leicht erhöhen. So habe ich zusätzlich ein Mittel der Konsequenz, ohne sie für einen ganzen Monat strafen zu müssen und damit wieder Frust zu erzeugen. Und sie sieht, dass Leistungen auch honoriert werden. Ist im Job genauso. 

Ich selbst bin jetzt hochmotiviert, was mir bereits in meiner Einstellung zu und der Sichtweise auf meine Tochter hilft. Drückt mir die Daumen! 

Das hört sich gut an! Auf die Idee wäre ich jetzt auch nicht gekommen, habe aber auch noch kein Pubertier daheim ... es ist toll, dass deine Freundin dieses Hilfsangebot angeboten hat und hoffe für euch, dass es danach in eurem Zusammenleben wieder ruhiger wird! Fahre bewusst diese Tage runter und komme wieder zu dir! 

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6. November 2017 um 9:52
In Antwort auf fusselbine

Mir ist jetzt eine Freundin zu Hilfe gekommen. Sie hat in meinem Beisein ein ernstes Wort mit meiner Tochter gesprochen, wo so einige Dinge ans Licht kamen. Unter anderem, dass sie "ein freier Mensch sei, der sich gar nichts sagen lässt und machen kann, was er will". So läuft das Leben natürlich nicht. Ihre Sichtweise ist völlig verquer. Und da kann man natürlich reden und erklären bis der Arzt kommt, es nützt alles nichts, wenn man meint, dass einem niemand etwas zu sagen hätte. Da ist sie fünf Jahre zu früh dran, dass kann sie gern mit 18 in der eigenen Bude so machen und dann schauen, ob das alles auch mit dem Gesetz so konform geht... 

Meine Freundin hat sie nun mitgenommen und wird ihr mal zeigen, wie das zu Hause bei ihr abläuft. Da ist nix mit faul in der Ecke sitzen und lesen, während um sie herum die Hütte brennt. Das ist eine Großfamilie, wo jeder mit anpacken muss. Für mich ist das super, da sie erstens mal sieht, dass ich im Gegensatz zu anderen Müttern nur Peanuts von ihr erwarte (meine Freundin erwartet viel, ist sehr streng, aber liebevoll und gönnt bei Einhaltung der Regeln und Pflichten viel Freizeit und Boni) und zweitens haben wir mal ein paar Tage Abstand, sodass sich jeder wieder beruhigen und erden kann. 

Parallel dazu werde ich einen mega strukturierten Tagesplan ausarbeiten, mit Pflichten und Freizeiten, die sich gegenseitig bedingen. Zuckerbrot und Peitsche quasi. Damit ergeben sich dann automatisch logische Konsequenzen (als Strafe), die aber nur stundengenau "abgerechnet" werden und so Frust und lange Strafen (zum Bsp. Hausarrest) auf beiden Seiten vermeiden. Hat mir meine Freundin empfohlen, bei ihr klappt das super. Den Plan habe ich schon im Kopf, muss ihn nur noch auf Schule und ihre Therapien abstimmen. Ich selbst bin überhaupt nicht auf die Idee SOLCH eines Plans gekommen und bin enttäuscht, dass auch die diversen Psychologen und Therapeuten mir nie sowas aufgezeigt haben. Die haben teilweise nur gelabert und die eine kritisiert ständig meine Strafen, zeigt aber null Alternativen auf. Dabei ist es genau sowas, was ich suche - konkrete Tipps, Alternativen, Modelle. Zum Glück hat man Freunde 😍

Das werde ich alles sofort umsetzen und hoffe inständig, dass beide Maßnahmen Veränderung bringen. Dazu werde ich die Auszahlung des Taschengeldes verändern. Sehe ich Motivation und Veränderung im Verhalten meiner Tochter, dann auch leicht erhöhen. So habe ich zusätzlich ein Mittel der Konsequenz, ohne sie für einen ganzen Monat strafen zu müssen und damit wieder Frust zu erzeugen. Und sie sieht, dass Leistungen auch honoriert werden. Ist im Job genauso. 

Ich selbst bin jetzt hochmotiviert, was mir bereits in meiner Einstellung zu und der Sichtweise auf meine Tochter hilft. Drückt mir die Daumen! 

Hört sich super an 

Berichte dann,  wie es geklappt hat.
Ist ein interesantes Thema.

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6. November 2017 um 11:29
In Antwort auf fusselbine

Mir ist jetzt eine Freundin zu Hilfe gekommen. Sie hat in meinem Beisein ein ernstes Wort mit meiner Tochter gesprochen, wo so einige Dinge ans Licht kamen. Unter anderem, dass sie "ein freier Mensch sei, der sich gar nichts sagen lässt und machen kann, was er will". So läuft das Leben natürlich nicht. Ihre Sichtweise ist völlig verquer. Und da kann man natürlich reden und erklären bis der Arzt kommt, es nützt alles nichts, wenn man meint, dass einem niemand etwas zu sagen hätte. Da ist sie fünf Jahre zu früh dran, dass kann sie gern mit 18 in der eigenen Bude so machen und dann schauen, ob das alles auch mit dem Gesetz so konform geht... 

Meine Freundin hat sie nun mitgenommen und wird ihr mal zeigen, wie das zu Hause bei ihr abläuft. Da ist nix mit faul in der Ecke sitzen und lesen, während um sie herum die Hütte brennt. Das ist eine Großfamilie, wo jeder mit anpacken muss. Für mich ist das super, da sie erstens mal sieht, dass ich im Gegensatz zu anderen Müttern nur Peanuts von ihr erwarte (meine Freundin erwartet viel, ist sehr streng, aber liebevoll und gönnt bei Einhaltung der Regeln und Pflichten viel Freizeit und Boni) und zweitens haben wir mal ein paar Tage Abstand, sodass sich jeder wieder beruhigen und erden kann. 

Parallel dazu werde ich einen mega strukturierten Tagesplan ausarbeiten, mit Pflichten und Freizeiten, die sich gegenseitig bedingen. Zuckerbrot und Peitsche quasi. Damit ergeben sich dann automatisch logische Konsequenzen (als Strafe), die aber nur stundengenau "abgerechnet" werden und so Frust und lange Strafen (zum Bsp. Hausarrest) auf beiden Seiten vermeiden. Hat mir meine Freundin empfohlen, bei ihr klappt das super. Den Plan habe ich schon im Kopf, muss ihn nur noch auf Schule und ihre Therapien abstimmen. Ich selbst bin überhaupt nicht auf die Idee SOLCH eines Plans gekommen und bin enttäuscht, dass auch die diversen Psychologen und Therapeuten mir nie sowas aufgezeigt haben. Die haben teilweise nur gelabert und die eine kritisiert ständig meine Strafen, zeigt aber null Alternativen auf. Dabei ist es genau sowas, was ich suche - konkrete Tipps, Alternativen, Modelle. Zum Glück hat man Freunde 😍

Das werde ich alles sofort umsetzen und hoffe inständig, dass beide Maßnahmen Veränderung bringen. Dazu werde ich die Auszahlung des Taschengeldes verändern. Sehe ich Motivation und Veränderung im Verhalten meiner Tochter, dann auch leicht erhöhen. So habe ich zusätzlich ein Mittel der Konsequenz, ohne sie für einen ganzen Monat strafen zu müssen und damit wieder Frust zu erzeugen. Und sie sieht, dass Leistungen auch honoriert werden. Ist im Job genauso. 

Ich selbst bin jetzt hochmotiviert, was mir bereits in meiner Einstellung zu und der Sichtweise auf meine Tochter hilft. Drückt mir die Daumen! 

Hallo Fusselbine,
ich kenne keine Vorgeschichten u habe die Texte auch nicht alle gelesen. Ich finde die Idee mit deinem Plan hört sich gut an, besonders das das Taschengeld dann als Belohnung erhöht wird. Funktioniert oft besser als Strafen, die dann ja auch wieder Frust und Trotz hervorrufen, trotzdem ist Konsequenz wichtig.
Mir ist spontan aufgefallen, das deine Tochter wohl ein kreativer Mensch sein muß , du hast geschrieben: " sie geht in ihr Zimmer malt, bastelt u schreibt Geschichten. " Viele Menschen können sich leichter über solche Dinge ausdrücken oder kommunizieren als über das Gespräch. Es hilft oft auch zum entspannen. Vielleicht habt ihr es ja schon versucht, es gibt Kunsttherapien die Betroffenen oft gut helfen u ihr vielleicht noch Spaß bringt?! Es wurde auch schon Tiertherapie empfohlen, wäre sicher auch sinnvoll, dort öffnen sich Menschen oft besser. Oder falls sie Tiere mag, ein kleines Haustier, wo sie selbst für Verantworgung trägt. 
Ich wünsch dir alles Gute und viel Geduld.

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6. November 2017 um 13:24
In Antwort auf fusselbine

Aus gegebenem Anlass in meinem anderen Thread...

Meine Tochter ist 13 und bereits pubertär. Sie benimmt sich aktuell wie eine Asoziale. Sie ist grade die Katastrophe in Person. Sie hört nicht, ist frech, extrem respektlos, verweigert sich, ist faul und mega egoistisch. Nix hilft. Keine Strafe, kein Erklären, kein Reden, kein Aufzeigen. Ich habe es im liebevollen probiert. Mit Nähe, kuscheln, umarmen. Ich habe es im guten und sachlichen probiert, an ihren Verstand und ihre Reife appelliert. Und im bösen, mit schreien und poltern. Nix. Es hilft ALLES nichts! Wir haben alle Strafen durch, die normale Teenager so treffen würden. Auch das juckt sie nicht. Wir sind vorhin nach Hause gekommen und ich bat sie freundlich die Einkaufstüten auszuräumen, während ich ihre Schwester schnell bettfertig mache. Da keift sie mich mit einem extrem frechen, respektlosen Ton und einem Gesichtsausdruck zum Wegrennen an, wieso sie das tun solle. Sie hat es dann nach einer Erklärung (ich muss einer 13 Jährigen ernsthaft erklären, warum ich die Bitte eine Tüte zu verräumen an sie richte, für sie ist das nämlich nicht ihr Bier und scheißegal) widerwillig und dann extrem schlampig erledigt. Für diesen Ton hätte ich als Kind eine Tracht Prügel bekommen! Vorhin schubst sie ihre kleine Schwester aus der Tür, weil sie aus ihrem Zimmer gehen sollte. Die fällt natürlich und verletzt sich. Da fass ich mit an den Kopf; hier wird nicht geschubst, gehauen oder weh getan. Sie ist 13, sie weiß das ganz genau! 

Ich weiß nicht mehr was ich mit ihr noch machen soll. Ich bin inzwischen sooooo wütend, dass ich mich gar nicht mehr davon erholen kann und nichts positives mehr an ihr sehen kann. Wir haben tagtäglich Stress. Sie diskutiert sich zu Tode, hat keinerlei Einsicht, ihr Ton ist so abartig respektlos, dass einem alles vergeht. Sie macht im Haushalt alles dreckig, weigert sich aber es wegzuräumen oder mal zu helfen. Sie sagt ich sei die Mutter, sie das Kind und damit wäre es mein Job. Und das alles in einem Ton, der dazu animiert Ohrfeigen zu verteilen. Ich muss mich wirklich beherrschen es nicht zu tun. 

Habt ihr ultimative Ideen für Konsequenzen? Ich weiß mir nicht mehr zu helfen. Hausarrest, Absagen von Verabredungen, TV-Verbot, Handyverbot, Taschengeldkürzung... Das juckt sie alles gar nicht. Sie hockt dann eben in ihrem Zimmer und liest. Und nehme ich ihr das Buch weg, dann malt sie eben. Oder bastelt. Oder schreibt Geschichten. Oder räumt ihr Zimmer um...

Ich möchte sie nicht ins Internat stecken, kann mit diesem asozialen Verhalten aber auch nicht mehr umgehen. Ich lebe ihr das alles nicht vor, sie sieht täglich, wie ich putze, aufräume, freundlich und respektvoll mit meinen Mitmenschen bin. Ich weiß nicht woher sie dieses Verhalten hat. 

Anmelden bei: "die strengsten Eltern der Welt."

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6. November 2017 um 14:42
In Antwort auf omellala

Anmelden bei: "die strengsten Eltern der Welt."

wenn man bei sowas nichts konstruktives beitragen kann, dann sollte  man es ganz sein lassen.

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6. November 2017 um 14:56
In Antwort auf 1xxmomoxx1

wenn man bei sowas nichts konstruktives beitragen kann, dann sollte  man es ganz sein lassen.

Tut mir leid, dass dir mein Text nicht lang genug war. Aber ich hab ein kleines Baby, welches Aufmerksamkeit fordert und ich nicht ewig Zeit für Endlostexte habe. Dennoch habe ich mir den Hauptthread aufmerksam durchgelesen und kam bei dem Verhalten ihrer Tochter nur auf diese Methode. Welche für manche sogar eine Option wäre.

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15. November 2017 um 12:37
In Antwort auf miezekatzerl

Oh fussel, es tut mir so leid das lesen zu müssen... du musst wirklich mit den Kräften am Ende sein  Wäre die Erziehungberatungsstelle ein Anlaufpunkt oder KJP? Zum Psychologen mit ihr? Jugendamt mit Familienhilfe? Mehr weiß ich grad auch nicht, da seitens dir gar nix fruchtet , würde ich mich an diese Stellen wenden... 

Psychologe?! Das Mädchen befindet sich mitten in der Pubertät!!!! 
​Die brauch keinen Seelendoktor..
Die will wie ein Erwachsener akzeptiert werden!

Und das würde ich so machen... Ich bin die Mutter und du das Kind (wenn sie nicht im Haushalt helfen will), dann MUSST du auf mich hören und das machen was ich sage. 
​Wenn du wie ein Erwachsener behandelt werden willst, dann benimm dich auch so! Übernehme Verantwortung und erledige deine Aufgaben (gewissenhaft!!).
Ich würde eher versuchen sie mit ins Boot zu holen. Gemeinsame Entscheidungen treffen und "Verträge" aushandeln (wie lange sie raus gehen darf oder Handy/Tag zB). Es ist doch viel schöner miteinander zu arbeiten als gegeneinander. 
​Erziehen kannst du sie jetzt eh nicht mehr.

​Was macht eig die kleine Schwester in ihrem Zimmer? Das ist ihr eigenes Reich. Auch wenn sie die Kleine unsanft aus dem Zimmer geschoben hat, dennoch ist es ihr gutes Recht! 

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15. November 2017 um 15:15
In Antwort auf cannababe7

Psychologe?! Das Mädchen befindet sich mitten in der Pubertät!!!! 
​Die brauch keinen Seelendoktor..
Die will wie ein Erwachsener akzeptiert werden!

Und das würde ich so machen... Ich bin die Mutter und du das Kind (wenn sie nicht im Haushalt helfen will), dann MUSST du auf mich hören und das machen was ich sage. 
​Wenn du wie ein Erwachsener behandelt werden willst, dann benimm dich auch so! Übernehme Verantwortung und erledige deine Aufgaben (gewissenhaft!!).
Ich würde eher versuchen sie mit ins Boot zu holen. Gemeinsame Entscheidungen treffen und "Verträge" aushandeln (wie lange sie raus gehen darf oder Handy/Tag zB). Es ist doch viel schöner miteinander zu arbeiten als gegeneinander. 
​Erziehen kannst du sie jetzt eh nicht mehr.

​Was macht eig die kleine Schwester in ihrem Zimmer? Das ist ihr eigenes Reich. Auch wenn sie die Kleine unsanft aus dem Zimmer geschoben hat, dennoch ist es ihr gutes Recht! 

Dass sie in der Pubertät ist weiß ich. Und ich weiß auch dass das eine sehr heftige Zeit für ALLE Beteiligten sein kann... dennoch kann ein Psychologe manchmal hilfreich sein oder eine andere fachlich geeignete Person, ein Blick von aussen auf die Situation und jemand zum reden einfach mal... aber leider ist so was ja immer noch gesellschaftlich verpönt und pöööhse ... wie kann man nur daran denken ... 
sorry wenn ich so ironisch werde, doch fussel erwähnte ja schon öfter, dass ihre Tochter nicht leicht zu handhaben ist... warum sollte man sich da nicht mal Hilfe suchen dürfen... und sie hat dann erstmal tolle Hilfe aus ihrem Freundeskreis erhalten und ich hoffe, dass es geholfen hat. Und ich erkenne auch an, dass das Kind gerne wie ein Erwachsener behandelt werden möchte, dennoch gibt es da auch Grenzen, sie ist dennoch ein Kind mit 13 Jahren und ihre Mutter hat das Sagen! 

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16. November 2017 um 11:51
In Antwort auf miezekatzerl

Dass sie in der Pubertät ist weiß ich. Und ich weiß auch dass das eine sehr heftige Zeit für ALLE Beteiligten sein kann... dennoch kann ein Psychologe manchmal hilfreich sein oder eine andere fachlich geeignete Person, ein Blick von aussen auf die Situation und jemand zum reden einfach mal... aber leider ist so was ja immer noch gesellschaftlich verpönt und pöööhse ... wie kann man nur daran denken ... 
sorry wenn ich so ironisch werde, doch fussel erwähnte ja schon öfter, dass ihre Tochter nicht leicht zu handhaben ist... warum sollte man sich da nicht mal Hilfe suchen dürfen... und sie hat dann erstmal tolle Hilfe aus ihrem Freundeskreis erhalten und ich hoffe, dass es geholfen hat. Und ich erkenne auch an, dass das Kind gerne wie ein Erwachsener behandelt werden möchte, dennoch gibt es da auch Grenzen, sie ist dennoch ein Kind mit 13 Jahren und ihre Mutter hat das Sagen! 

Teenager wollen "normal" sein. Das Kind könnte den Eindruck gewinnen, dass mit ihr etwas nicht i.O. ist, weil sie zu einem Psychologen muss/soll.. 

​Natürlich muss das jede Mutter für ihr Kind entscheiden. Ich kann aus der Ferne auch schlecht sagen, ob das Verhalten im Rahmen ist oder nicht. Ich kenne weder die TE noch ihre Tochter. 

​Außerdem redet keiner von "pöööhse". Die Pubertät ist mehr als anstrengend und wenn Jugendliche das Bedürfnis zu reden haben, dann gitb es zig Anlaufstellen (Schulpsychologe, Betreuungslehrer, Sorgentelefon, Freundinnen, Pädagogen im Juz, usw usf.). 
​Weißt du.. viel Teenies haben gar nicht das Bedürfnis die ganze Zeit alles ausquatschen zu müssen. Das nervt und macht nur schlechte Laune zuhause. 
​Warum "dürfen" unsere Kinder nicht lernen sich ihren eigenen Problemen zu stellen? Ständig müssen die Eltern sich bei i-welchen Lehrern, Kigas, Vereinen, etc einsetzen. Damals ist der Klassensprecher noch nach vorne und hat mit dem Lehrer die Dinge geklärt und heute muss die Mama kommen.

​Jedem das seine, aber man kann sich selbst (und seinem Kind) das Leben unnötig schwer machen

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16. November 2017 um 12:39
In Antwort auf cannababe7

Teenager wollen "normal" sein. Das Kind könnte den Eindruck gewinnen, dass mit ihr etwas nicht i.O. ist, weil sie zu einem Psychologen muss/soll.. 

​Natürlich muss das jede Mutter für ihr Kind entscheiden. Ich kann aus der Ferne auch schlecht sagen, ob das Verhalten im Rahmen ist oder nicht. Ich kenne weder die TE noch ihre Tochter. 

​Außerdem redet keiner von "pöööhse". Die Pubertät ist mehr als anstrengend und wenn Jugendliche das Bedürfnis zu reden haben, dann gitb es zig Anlaufstellen (Schulpsychologe, Betreuungslehrer, Sorgentelefon, Freundinnen, Pädagogen im Juz, usw usf.). 
​Weißt du.. viel Teenies haben gar nicht das Bedürfnis die ganze Zeit alles ausquatschen zu müssen. Das nervt und macht nur schlechte Laune zuhause. 
​Warum "dürfen" unsere Kinder nicht lernen sich ihren eigenen Problemen zu stellen? Ständig müssen die Eltern sich bei i-welchen Lehrern, Kigas, Vereinen, etc einsetzen. Damals ist der Klassensprecher noch nach vorne und hat mit dem Lehrer die Dinge geklärt und heute muss die Mama kommen.

​Jedem das seine, aber man kann sich selbst (und seinem Kind) das Leben unnötig schwer machen

Sie sollen schon lernen sich ihren Problemen selbst zu stellen! Ich bin auch kein Fan davon, dass die Eltern ständig auflaufen und die bösen Erwachsenen maßregeln, die ihren Prinzessinnen und Prinzen etwas angetan haben, wie z.b. sie aus dem Training zu werfen weil sie sich nicht an bestehende Regeln halten können oder weil sie eine 4 in Mathe bekommen haben obwohl das bei einem solchen Genie nicht möglich ist... ich spreche hier auch nicht von alltäglichen Pubertierenden sondern von Kindern, die schon ihr Leben lang Auffälligkeiten zeigen... vielleicht denke ich da auch anders, da ich ich einige Jahre im heilpädagogischen Bereich gearbeitet habe und die Dinge mit anderen Augen sehe... natürlich würde ich meinen Sohn nicht zum Psychologen schicken, weil er sein Zimmer nicht aufräumt oder motzig, rotzig wird... so lange ist die Zeit von meiner Pubertät auch noch nicht her... da herrscht Baustelle im Hirn, definitiv!!!

Nochmal: ich sprach rein von fussels Tochter, die seit klein auf Beeinträchtigungen hat und man da als Mutter irgendwann alle Mittel und Methoden ausgeschöpft hat...

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24. November 2017 um 7:22

Wie läuft es, Fussel?

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24. November 2017 um 9:34

Ich habe die letzten Kommentare irgendwie nicht mitbekommen...

Meine Tochter ist seit Jahren in psychologischer Behandlung, auch aktuell. Sie hat derzeit zwei Therapien zu laufen, jeweils einmal in der Woche. Dazu gehören auch regelmäßige Elterngespräche, teilweise muss ich auch mitarbeiten durch Übungen und Hausaufgaben. Bringen tut es wenig bis gar nichts. 

Meine Freundin hat zwar keine Wunder vollbringen können, aber den Grund für Töchterleins derzeitigem Verhalten herausfinden können. Es ist familiärer Natur, sie kommt mit dem Vater ihrer Schwester (lebt nicht bei uns, gab aber eine Annäherung meinerseits und Ängste/Ablehnung ihrerseits) nicht klar. Das hat sie aber nie deutlich gemacht. Ich bin maßlos enttäuscht von den Psychologen, sie haben es beide nicht erkannt bzw. hat mein Kind sich ihnen nicht anvertraut. Meiner Freundin schon. Sie hat in einer Woche mehr geschafft als beide Psychologen zusammen in 1,5 Jahren. Ich bin wirklich entsetzt über diese Fachkräfte, die trotz guter Ausbildung nichts erreichen. 

Es läuft deutlich besser, seitdem ich den Grund kenne und intervenieren konnte. Natürlich haben wir noch das teilweise extrem hässliche pubertierende Gezicke, aber das ist ja normal. Mit meinem strukturierten Tagesplan weiß sie was zu tun ist und wann sie Zeit nur für sich hat. Es nervt, dass ich sie da ein bisschen wie eine 6 Jährige behandeln muss, aber es funktioniert gut und stressfrei. Und das ist die Hauptsache. 

Die kleine Schwester holt sie sich übrigens selbst ins Zimmer, spielt dort mit ihr und hat dann irgendwann keinen Bock mehr. Und dann entstehen solche Situationen wie mit dem Schubsen. 

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24. November 2017 um 20:34

Natürlich kann auch ein Psychologe nur vor und nicht in den Kopf gucken. Aber was nützen uns diese teuren Therapien, wenn mein Kind da nur Zeit absitzt und übers Wetter redet, statt über Dinge, die sie beschäftigen?!

Ich kenne natürlich beide Psychologen gut. Sie waren auch schon bei uns zu Hause. Meine Tochter mag beide. Sie bespricht auch vieles privates/intimes mit denen. Aber sowas nicht? Die Therapeuten wissen natürlich von dem Konflikt zu Hause. Da hätte man ja mal weiter nachbohren können. Das erwarte ich von einem Psychologen. Der soll nicht hellsehen können, aber eben tiefliegende Probleme ergründen und behandeln. Sonst brauchen wir das alles nicht. 

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