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Struwwelpeter oder

8. Januar 2014 um 21:49 Letzte Antwort: 13. Januar 2014 um 14:54

Huhu,

Mich würde mal interessieren wie ihr zu den Struwwelpetergeschichten steht?

Hatten heute auf der Arbeit darüber gesprochen, Meinung war ziemlich geteilt.

Ich persönlich finde sie toll, und mein Sohn auch.

LG

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8. Januar 2014 um 21:52

Gruselig!
Der eine stirbt weil er nix isst....Pauline verbrennt elendig, Hans wird weg geweht...

Mir too much...

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8. Januar 2014 um 22:15

Weder gruselig noch bösartig...
ixch hab sie geliebt, aber auch nicht alle Geschichten. es gibt auch welche die ich blöd fand.

und als Kind denkt man auch anders drüber. als erwachsener ist es was anderes. weil wir uns ja vorstellen können, das Daumen abschneiden mehr als einfach nur weh tut. ein Kind denkt darüber ja nicht so nach.

und einige Geschichten stimmen ja.

das Mädchen verbrennt weil es mit Streichhölzern spielt. ist ja nun mal so, was soll denn da schön geredet werden?

der suppen kasper stirbt, weil er seine suppe nicht ist, ok, vielleicht nicht unbedingt in 7 tagen, aber es ist eben so. da braucht man auch nichts schön reden. wer auf dauer nichts zu sich nimmt, dann stirbt man.

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8. Januar 2014 um 22:39

Hm
als Kind habe ich mir stundenlang Bücher angeguckt. Und dieses Buch habe ich mir auch gerne angeguckt. Ich habe nie die Texte gelesen, sondern jedes einzelne Detail auf den Bildern. Ich fand es interessant, mehr auch nicht.

Jetzt als Erwachsene sehe ich diese Dinge mit anderen Augen und finde es gar nicht gut. Es ist grausam und gewaltätig und nicht die Wahrheit.

Ich möchte es nicht meiner Tochter zeigen, jedoch habe ich es als Kind gemocht.

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9. Januar 2014 um 9:46


Habe sie als Kind geliebt und werde sie meinem Kleinen auch vorlesen.
Fand das als Kind nie grausam oder brutal. Auch wenn es sich heute anders liest. Und ich gebe leni recht - teilweise haben die Geschichten einen wahren Kern.

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9. Januar 2014 um 10:09

Damals in Medienpädagogik
durften wir den Buchtitel nichtmal in den Mund nehmen
gaaaanz, gaaaanz böse.

Aber jedem das seine, ich denke es wäre schlimmer den Kindern Bücher ganz vorzuenthalten anstatt ab und zu ein nicht ganz so gut gewähltes anzubieten.

Kenn jetzt auch keins mit ner "Struwelpeterpsychose"; trotzdem würde ich es meiner Kleinen, falls sie es mal in die Finger bekäme; langsam wegnehmen.
lg

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9. Januar 2014 um 10:23

Schwieriges Thema....
ich denke ich werde die Bücher meinen Söhnen nicht vorenthalten, da es ja schon "Kulturgut" ist. Aber als Bücher für Kleinkinder finde ich sie ungeeignet. Ich denke ich würde es von der emotionalen und geistigen Reife meiner Kinder abhängig machen, wann sie solche Bücher lesen dürfen. Ich persönlich habe sie als Kind gerne gelesen.

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9. Januar 2014 um 10:56


Als Kind mochte ich den Struwwelpeter nicht besonders. Ich hatte nicht wirklich Angst wegen der Geschichten, aber ich fand die Bilder sehr düster und habe sie mir nicht gerne angeschaut. Bei Max und Moritz ging es mir ganau so. Die Grimmschen Märchen dagegen mochte ich größtenteils sehr gerne.

Heute mag ich den Struwwelpeter noch viel weniger! Ich wüsste gar nicht, wie ich es meinen Kindern die dargestellten Grausamkeiten erklären sollte . Mein Großer ist auch noch so ein Sensibelchen! Er fand anfangs sogar den Grüffelo zu gruselig .

Es gibt soooooo viele schöne und lehrreiche Bücher für kleine Kinder! Warum sollte ich da ausgerechnet solche auswählen, die ich selbst nicht mag. Nur weil es sie schon lange gibt?

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11. Januar 2014 um 19:37

Hab
Den Thread ganz vergessen, vielleicht hat ja noch jemand eine Meinung

Bis jetzt ist es ja ziemlich geteilt...

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11. Januar 2014 um 23:09

Natürlich
Sind und waren diese geschichten total überspitzt und übertrieben. Aber ich habe sie als kind geliebt (bis auf den hans guckindieluft und diesen robert) und kann sie bis heute auswendig.
Man muss halt bedenken, aus welcher zeit sie stammen, und damals ging es halt ums parieren und gehorchen. Sonst hatten man in der damaligen gesellschaft verloren. Natürlich wurde man dann nicht direkt gebacken oder verunstaltet... Aber märchen sind ja auch total überspitzt und unwirklich.
Als kind habe ich tatsächlich nichts überaus brutales daran gefunden.
Aber ich finde heute an diesen geschichten so faszinierend, dass einige so unfassbar zeitlos sind. Siehe magersucht, mit dem feuer spielen und rassismus. Gerade diese drei beispiele sind für mich sehr schöne und lehrreiche texte.
Ich würde es aber dennoch vom kind abhängig machen. Man merkt doch, ob es angst hat oder die geschichte im kern halt mag.

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13. Januar 2014 um 14:54

Abwandlungen
Ansonsten gibt es ja bei dem einen oder anderen Märchen ja auch noch die eine oder andere Abwandlung, die einem dann besser gefällt und auch eher kindertauglich ist. Hier sind zum Beispiel drei Aschenbrödle.... http://aschenbrödel.com/drei-haselnuesse-fuer-aschenbroedel/

Notfalls halt was dazu dichten, mit dem das Kind umgehen kann. Schliesslich weiss jeder selbst am besten, was er seinem Kind zumuten kann.

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