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Suche andere junge mütter die nach der schwangerschaft auch an depressionen gelitten haben

24. September 2007 um 21:26 Letzte Antwort: 16. Mai 2008 um 17:48

hallo ich bin eine junge mama aus essen
suche kontakt zu anderen jungen mamas die nach der geburt auch depressionen hatten zum austausch!
freue mich sehr über alle antworten

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25. September 2007 um 22:35

Leider
Leider scheint das ein Tabuthema zu sein. Es erzählen alle nur Positives, auch wenn es nicht der Wahrheit entspricht. Ich hoffe, du findest noch Gleichgesinnte.

Ich selber habe keine Kinder, weiß aber von meiner Schwester, dass sie auch Schwierigkeiten hatte.

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26. September 2007 um 16:54
In Antwort auf lea_12919929

Leider
Leider scheint das ein Tabuthema zu sein. Es erzählen alle nur Positives, auch wenn es nicht der Wahrheit entspricht. Ich hoffe, du findest noch Gleichgesinnte.

Ich selber habe keine Kinder, weiß aber von meiner Schwester, dass sie auch Schwierigkeiten hatte.

Ich weiss
man meint das man sich dafür schämen muss obwohl man einfach nichts dafür kann
sowas kann jeden treffen!
danke für die netten worte

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28. September 2007 um 0:46
In Antwort auf jiang_12287148

Ich weiss
man meint das man sich dafür schämen muss obwohl man einfach nichts dafür kann
sowas kann jeden treffen!
danke für die netten worte

Hi,
ich hatte eine kurze depressive phase klassisch so 2-3 tage nach der geburt,das war schrecklich,ging aber vorbei.die menschen reagieren schon ein wenig .. na ja... "das sind die hormone"etc. die haben ja auch recht,es hilft aber nicht weiter. versuche es dir einfach trotz stress und übel etwas schöner zu machen,verwöhne dich,nimm die zeit und geh zum frieseur,zur massage,lass dir irgendeine blöde nette serie auf dvd schenken,wenn es dir dananch ist-weinen ist auch nicht ungesund,schlimmer ist es,wenn du das in dir "sammelst".haste jemandem zum reden da? es ist nicht peinlich und schämen darf man sich dafür nicht-ist halt so.eine bekannte von mir hatte diese depression ziemlich lange,ihr partner hatte leider nicht so viel verständnis dafür. sie ist dann irgendwann zum seelendok gegangen,weil sie angst hatte,dass die situation sich verschlimmert.es hat ihr echt geholfen-er hat es irgendwie m.d.homöopathie,aromatherapie etc. geschafft,der frau zu helfen.
viel glück!!!

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28. September 2007 um 12:34
In Antwort auf joss_12375903

Hi,
ich hatte eine kurze depressive phase klassisch so 2-3 tage nach der geburt,das war schrecklich,ging aber vorbei.die menschen reagieren schon ein wenig .. na ja... "das sind die hormone"etc. die haben ja auch recht,es hilft aber nicht weiter. versuche es dir einfach trotz stress und übel etwas schöner zu machen,verwöhne dich,nimm die zeit und geh zum frieseur,zur massage,lass dir irgendeine blöde nette serie auf dvd schenken,wenn es dir dananch ist-weinen ist auch nicht ungesund,schlimmer ist es,wenn du das in dir "sammelst".haste jemandem zum reden da? es ist nicht peinlich und schämen darf man sich dafür nicht-ist halt so.eine bekannte von mir hatte diese depression ziemlich lange,ihr partner hatte leider nicht so viel verständnis dafür. sie ist dann irgendwann zum seelendok gegangen,weil sie angst hatte,dass die situation sich verschlimmert.es hat ihr echt geholfen-er hat es irgendwie m.d.homöopathie,aromatherapie etc. geschafft,der frau zu helfen.
viel glück!!!

DANKE
ja ich rede viel mit meinen freund und seiner mutter und habe es auch schon so gut wie überstanden!
komm mitlerweile ohne medikamente aus!!
bin halt nur eher gestresst als andere mamas und fühl mich schnell überforder!
aber mein freund hilft mir so gut er kann.zum glück!
natürlich ist die angst noch da das es wieder kommt aber dann muss ich mich zusammen reißen und daran denken wie gut ich es schon geschaft habe!!
das mit der serie auf dvd ist eine gute idee,das werd ich machen!
danke für den tipp

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26. Oktober 2007 um 12:10

Habe auch unter der Depression gelitten.
Hallo Lady1971,

Die Geburt meiner Tochter ist 8 Wochen her und ich kann jetzt sagen das es mir wieder gut geht.

Es war die schlimmste Zeit meines Lebens, Maxima unsere Tochter war ein absolutes Wunschkind und ich habe mich die ganze Schwangerschaft so sehr gefreut. Dann war es so weit am 28.08.07 wurde mein Kind nach 15 h
Wehen per Kaiserschnitt geholt.

Es fing erst einen Tag später damit an, ich suchte immer diese tollen Gefühle und Mutterglück. Leider hatte ich keine und begann zu verzweifeln ich heulte die ganze Zeit, ich bereute es sehr ein Kind bekommen zu haben ich wollte mein altes Leben wieder haben. Wir hatten ein Familienzimmer so das sich mein Mann um unser Kind kümmern konnte.
Ich erzählte niemandem was darüber. Das heulen konnte ich gut auf den Kaiserschnitt schieben wegen den Schmerzen. Das schlimmste war ich konnte mein eigenes Kind nicht lieben sie war mir so fremd. Es hört sich furtbar an, ich weis aber so fühlte ich damals.

Als wir dann nach sieben Tagen zu hause waren erzählte ich Ihm davon und wir schauten im Internet nach und fanden so die postnatale depression wo ich meine Symptome wieder fand. Zum Glück ist mein Mann so Verständnisvoll. Ich wand mich an meine Nachsorehebamme die mit versicherte 100% Heilungschance. Meine Familie kannte so was nicht wir redeten viel darüber das half mir sehr. So wurde es von Tag zu Tag besser und ich brauchte keine Ärztliche hilfe.
Heute kann ich sagen ich liebe meine Tochter über alles auf der Welt.

PS: Ich habe auch das Buch von Brooke Shields (Ich würde die so gerne lieben) gelesen. War sehr interesannt.

Wenn du noch fragen hast oder ich dir helfen kann tue ich es gerne.
Liebe Grüße Elvine

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14. Mai 2008 um 22:40

Depressionen
Für alle die Depressionen haben und hatten...wenns zu kritisch wird, versteckt euch nicht, holt euch Hilfe. Auch wenn es für viele unverstädlich ist...So erging es mir:

Ich habe mir so gewünscht das mir jemand mein Leid von den Lippen abliest. Ich habe mich wochenlang geschämt, habe mich nicht getraut mit jemanden über meinen Größtes Problem zu reden, habe immer die perfekte Hausfrau, Ehefrau und Mutter gespielt und es scheint geklappt zu haben. Habe oft geweint, habe mir schmerzen zugefügt und gaaanz schlimme und furchtbare gedanken gehabt.

Vor einer Woche Nachts hatte ich dann einen Nervenzusammenbruch. Tom brüllte ...er hatte einen frische Windel, hatte gegessen und ich wusste nicht weiter. Mein Mann hatte Nachtschicht und ich war alleine ..keiner hörte uns ..es war nachts um 3..ich bin ins Gästezimmer gegangen um meine Wut und meinen Ärger abzulassen..wollte diese Gedanken wegbekommen..habe mir die Tür solange vor den Kopf gehauen bis mir schwindellig geworden ist.

Dann GOTT SEI DANK war nach einigen Minuten wieder alles Okay. Ich ging zu Tom , war wieder ruhig ..und legte Ihn schlafen.

Ging ins schlafzimmer und weinte furchtbar. Ich griff zum Telefon , rief meinen Mann nachts um 4 auf der Arbeit an und erzählte ihm alles..das was seit 6Wochen in mir vorging...Mir ging es besser danach.
Ich konnte Tom nicht akzeptieren. Ich versorgte Ihn ..kuschelte aber spürte dabei nichts..

Wir gingen am nächsten Tag erst zum Frauenarzt, dieser verwies mich am gleichen Tag noch zum Psychologen..Seit einer Woche bin ich nun in Behandlung ..postnatale Depression..
Seitdem mir bewusst ist was war und seitdem ich offen darüber rede..seit einer Woche ...ich liebe meinen Tom abgöttisch ..kann keine Minute ohne ihn verbringen, habe sogar mein Hobby ( Pferd) aufs Eis gelegt um die versäumte Zeit mit Ihm aufzuholen ..es ist so wunderbar wenn alle wissen wie es in dir aussieht

Muttergefühle kann keiner erzwingen..es ist nicht vorgegeben das sie ab Geburt da sind..leider ...

Ich bekomme seit 90 Tagen Medizin und rede mit jedem offen darüber , mir geht es wesentlich besser..

Es wäre nett wenn ihr euch die b***den Kommentare erspart ..postnatale Depression ist keine Einbildung und man kann es auch nicht abschalten. Es geht einem richtig mies und es braucht lange eh es einem bewusst wird...

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16. Mai 2008 um 17:48

Mein Sohn wurde vor 8 Wochen geboren
Hallo mein Sohn kam vor 8 Wochen und drei Tage später erlitt ich wieder diese unerwünschten Depressionen. Nach meiner ersten Tochter vor 3 Jahren lernte ich sie das erste mal kennen es war die Hölle und ich wünsche Sie niemandem. Man erkannte es aber auch erst nach 3 Monaten dann bekam ich Tabletten die mir nicht halfen aber ich sollte sie trotzdem 6 wochen nehmen nachdem ich dann mit verschiedenen Ärzten sprach setzte ich sie ab 3 Monate später begann ich dann mit fluxotin eine Tablette am Tag. Seitdem ging es immer mehr BErg auf bis ich wieder ich war. Es hat gedauert und es war ein verdammt steiniger Weg aber irgendwie auch dankbar denn nur so kann ich Menschen verstehen die es auch haben denn Menschen die es nie hatten denken und sagen immer, das kann doch nicht so schlimm sein und dabei ist es die Hölle auf einmal nicht mehr man selbst zu sein. Bei meinem Sohn konnte ich dann besser reagieren weil ich wusste das es wohl wieder auf mich zukommt. Ich habe dann die Tabletten auf 2 erhöht und es geht mir wieder gut. Wenn ich dann doch mal jemanden brauche zum reden dann rufe ich bei meiner Lebensberaterin 090033344347 an die versteht mich wenigstens und sagt nicht stell dich mal nicht so an. Kann ich nur empfehlen. Ist zwar ein wenig teuer mit 1,49 die min. aber das ist es mir wert besser als wieder eine Therapie zu machen denn da wusste ich nie was ich sagen sollte.
Ich wünsche allen viel Glück und ganz viel Kraft aber auch ihr schafft das wieder in das normale Leben...
Liebe Grüße

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