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Suche Erfahrungsaustausch bin verzweifelt

9. November 2007 um 19:47 Letzte Antwort: 14. Februar 2008 um 15:51

Hallo ,ich weiß nicht ob ich hier das richtige Forum für mich gefunden habe. Suche Leute,die ähnliches wie ich erlebt haben zum Austauschen!
Ich bin 36 Jahre alt Mutti von 3 sehr lieben Kindern um die es hier aber nicht geht, sondern um mich.Ich wurde direkt nach meiner Geburt von meiner Mutter wie Müll entsorgt,sie wollte mich nicht!War dannn 2 Jahre im Kinderheim ,dann bis zumn 18 Lebensjahr bei den Großeltern .Meine Mutter ließ mich dort .1 mal sowas im Monat mußte ich zu ihr ,da lebten miene 3 Geschwister ,bis ich 11 Jahre alt war ,dann erfuhr ich ,daß meine Mutter die Kinder einfach mit einem Zettel in der Hand,auf dem Jugendamt in den Flur gesetzt hat und sie ebenfalls weggeben hat.Sie wurden zur Adoption freigegeben. 13 Jahre waren wir getrennt ,aber ich habe sie gefunden. Alle Drei.
Nund durch zufall erfuhr ich wie ich als Älteste, so herzlos entsorgt wurde ,wie Müll,weggeschmissen. Einfach in der Klinik gelassen und sie steckte uns an den Besuchsstagen immer in ein Zimmer mit ihr Kontakt geredet nix,sie duldete mich bis zu einem gewissen Grad. Nun das eigentliche Problem ist wir Kinder hatten versucht den Grund unserem wegegeben zu werden zu Erfahren ,aber außer Lügen und daß alle anderen die Schuld tragen haben wir nichts in Erfahrung gebracht,von den Misshandlungen erst gar nicht zu reden . Wir litten genug ,besonders mein Bruder.Ich weiß nicht mehr ein noch aus. Mein Leben wird von diesem Drama so begleitet . Meine Kinder nie,würde ich die hergeben ich bin so stolz auf sie,aber ne m ama die denen das an Liebe gibtmwie ich denen hätte ich gerne selbst gehabt .Muttertag ist fü mich nicht zu ertragen,komme mir vor wie ne Außerirdische wenn ich das gemachs mit den Blumen sehe,ich denke dann da ist niemand für mich da. Meiner lieben Mutter steht auf jeder Karte ich hassse diesen Tag.
Müll einfacher Müll,den ich wegwerfe da kabs Tage andem ich mich mit Müll identifizert habe. Bin ich nicht mehr wert gewesen?
Wer wurde weggegeben ,wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?
Ich weiß nicht mehr wie ich mit dieser Lieblosigkeit um gehen soll!Ich trauere nach was nach, das ich nie haben werde einer Mutter. Suche Kontakte zu Leeuten zwecks Erfahrungsaustasch oder Hilfe wie ich mit meinen Gefühlen umgehen soll! Zu meiner Mutter habe ich den Kontakt abgebrochen ,sie ist nach wie vor nicht breit dazu was zu sagen. Bitte hilft mir

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9. November 2007 um 20:39

Hm...
das ist echt eine traurige geschichte. so krass war meine familie dann doch nicht, ich war nur die ersten jahre bei meinen großeltern weil meine mutter wenig zeit hatte, dann bei meinen eltern (die auch wenig zeit hatten und wo ich einfach funktionieren musste) und wurde krass, als ich 16 war, wo sie mich einfach vor die tür gesetzt hat. allerdings war ich alt genug um zu wissen, dass das nicht meine schuld war - ich hab weder drogen genommen noch schule geschwänzt noch sonstwas. eine zeitlang habe ich dann auch den kontakt abgebrochen, unser verhältnis ist nach wie vor distanziert. es gibt einfach solche menschen, die sich nur für sich selbst interessieren und eine sehr verzerrte wahrnehmung der wirklichkeit haben, keine ahnung warum. die sind auch nicht in der lage, sich zu entschuldigen oder etwas zu erklären - sie sehen das auch später nie ein, dass misshandlungen nicht ok sind. die frage nach dem warum braucht man sich da nicht stellen, glaube ich. sie weiß vermutlich auch nicht, was liebe ist.

zerbrich dir darüber nicht weiter den kopf, auch wenn das der abgedroschenste satz ist. wenn es dir nicht wehtut, schick ihr eine karte, ansonsten grenze sie einfach aus deinem leben aus und kümmere dich um deine familie. und halte die augen offen, wenn dir jmd anderes, jüngeres über den weg läuft, der von seinen eltern oder seiner mutter ähnlich schlecht behandelt wird. erklär dem kleinen menschen, dass es nicht seine schuld ist und dass er überall auf der welt freunde finden wird, die ihn mehr lieben bzw überhaupt lieben als seine eltern. da kannst du ganz konkret etwas tun.

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23. November 2007 um 19:07
In Antwort auf agape_12066011

Hm...
das ist echt eine traurige geschichte. so krass war meine familie dann doch nicht, ich war nur die ersten jahre bei meinen großeltern weil meine mutter wenig zeit hatte, dann bei meinen eltern (die auch wenig zeit hatten und wo ich einfach funktionieren musste) und wurde krass, als ich 16 war, wo sie mich einfach vor die tür gesetzt hat. allerdings war ich alt genug um zu wissen, dass das nicht meine schuld war - ich hab weder drogen genommen noch schule geschwänzt noch sonstwas. eine zeitlang habe ich dann auch den kontakt abgebrochen, unser verhältnis ist nach wie vor distanziert. es gibt einfach solche menschen, die sich nur für sich selbst interessieren und eine sehr verzerrte wahrnehmung der wirklichkeit haben, keine ahnung warum. die sind auch nicht in der lage, sich zu entschuldigen oder etwas zu erklären - sie sehen das auch später nie ein, dass misshandlungen nicht ok sind. die frage nach dem warum braucht man sich da nicht stellen, glaube ich. sie weiß vermutlich auch nicht, was liebe ist.

zerbrich dir darüber nicht weiter den kopf, auch wenn das der abgedroschenste satz ist. wenn es dir nicht wehtut, schick ihr eine karte, ansonsten grenze sie einfach aus deinem leben aus und kümmere dich um deine familie. und halte die augen offen, wenn dir jmd anderes, jüngeres über den weg läuft, der von seinen eltern oder seiner mutter ähnlich schlecht behandelt wird. erklär dem kleinen menschen, dass es nicht seine schuld ist und dass er überall auf der welt freunde finden wird, die ihn mehr lieben bzw überhaupt lieben als seine eltern. da kannst du ganz konkret etwas tun.

Danke für Deinen Beitrag
Hallo,
Danke für diese tröstende Worte.Irgendwo stimmt das schon Du hast Recht,ein Mensch der sowas, tut hat keinerlei Wahrnehmung für sein Handeln.Mein Mann hat Deinen Beitrag gelesen und meinte das sei genau das was ich ihm auch schon oft gesagt habe,was Du da geschrieben hast.
Für mich selbst habe ich gehandelt. Mit Hilfe meiner Geschwister, die mir diesbezüglich beistehen und mir Helfen finde ih langsam den Weg wieder raus aus meinem tiefen Loch in das ich fiel.
Ich selbst werde für mich einen Weg finden müssen damit abzuschließen und mich nicht mehr länger als Müll anzusehen, denn meine Familie die ich mir aufgebaut habe,findet,daß ich das gewiss nicht bin. Und ich habe es abgelegt zu Denken -jeder Müll, den ich in der Hand habe beim weggwerfen,ich werfe einen Teil von mir mit weg! Diese Gedanken lasse ich nicht mehr zu.Und mit der Schuld ,das ist ebenfalls so eine Sache ich dachte immer ich trage diese Schuld auf meinen Schultern.Aber die trage ja nicht ich,sondern das was man biologisch vielleicht Mutter nennen kann.
Danke nochmal für Deine Antwort

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3. Dezember 2007 um 8:45
In Antwort auf aranka_12580069

Danke für Deinen Beitrag
Hallo,
Danke für diese tröstende Worte.Irgendwo stimmt das schon Du hast Recht,ein Mensch der sowas, tut hat keinerlei Wahrnehmung für sein Handeln.Mein Mann hat Deinen Beitrag gelesen und meinte das sei genau das was ich ihm auch schon oft gesagt habe,was Du da geschrieben hast.
Für mich selbst habe ich gehandelt. Mit Hilfe meiner Geschwister, die mir diesbezüglich beistehen und mir Helfen finde ih langsam den Weg wieder raus aus meinem tiefen Loch in das ich fiel.
Ich selbst werde für mich einen Weg finden müssen damit abzuschließen und mich nicht mehr länger als Müll anzusehen, denn meine Familie die ich mir aufgebaut habe,findet,daß ich das gewiss nicht bin. Und ich habe es abgelegt zu Denken -jeder Müll, den ich in der Hand habe beim weggwerfen,ich werfe einen Teil von mir mit weg! Diese Gedanken lasse ich nicht mehr zu.Und mit der Schuld ,das ist ebenfalls so eine Sache ich dachte immer ich trage diese Schuld auf meinen Schultern.Aber die trage ja nicht ich,sondern das was man biologisch vielleicht Mutter nennen kann.
Danke nochmal für Deine Antwort

Hi
also ich habe so ähnliche erfahrungen
ich bin heute 20 jahre alt und habe bereits 2 mal mit einem schlag meine gesamte familie verloren.

das erste mal da war ich 3 jahre alt
da wurde ich meiner mutter weggenommen weil sie mich hat verwahrlosen lassen.
ich habe wohl soviel geschrien und sie hat es nicht gestört
sooft haben die nachbarn die polizei gerufen weil die nachbarn dachten meine mutter misshandelt mich.
ob sie es wirklich getan hat weiß ich nicht
irgendwann nach 3 jahren hat sich dann mal das jugendamt eingeschaltet und mich da rausgeholt
leider wurde ich nicht zur adoption freigegeben sondern kam nur in eine pflegefamilie
da fehlt die zusammengehörigkeit
ich durfte nur meinen geburtsnachnamen behalten und nicht den namen meiner pflegeeltern annehmen
ich habe mich da immer wie eine aussenseiterin gefühlt
dort hatte ich 3 große brüder,
welche als sie in die pupertät kamen der meinung waren sie können an mir ja vorher mal üben wie das so mit einem mädchen ist
meine pflegeeltern hätten mir nichtmal geglaubt wenn ich denen erzähle das ihre söhne nachts zu mir ins bett kommen (gottseidank haben sie mich nur sexuell missbraucht und hatten keinen sex mit mir wobei dieses gefummel mir auch nicht aus dem kopf geht )
immerhin war alles immer meine schuld sie haben mich fette sau und etc. genannt obwohl ich ziemlich dünn war

so ging das dann bis ich 16 war

dann haben meine pflegeeltern mich rausgeschmissen weil ich einen freund hatte und bei ihm übernachtet habe
mein pflegevater wollte mich sogar verprügeln auf dem polizeirevier( sie hatten mich mit der polizei bei meinem freund abholen lassen)
dann war ich im betreutem wohnen erst in eienr wg 10 monate weil ich damit aber nicht klar kam habe ich eine eigene wohnung gekriegt da war ich gerade mal 17
während dieser zeit habe ich nach meinem vater gesucht
der wie sich herrausstellte mich damals nicht wollte meine mutter verlassen hat und auch heute keinen kontakt mit mir will
eineige zeit hatte ich sogar leichten kontakt mit meiner leiblichen mutter
aber auch sie wollte keinen kontakt mehr mit mir

heute bin ich 20 jahre alt und immernoch mit meinem freund von damals zusammen
ich wünsche mir sehnlichst ein kind um eine eigene familie vllt zu haben und diesem kind das geben zu können was ich niemals wirklich erleben durfte
ich bin zwar leider arbeitslos und mein freund will noch kein kind aber das ist momentan noch ok für mich
zu der arbeitslosigkeit kam es damals weil ich mit 16 die schule beendet habe und dan ja rausgeflogen bin
ich war bzw bin noch ziemlich deprimiert so das ich anfing mich selber zu ritzen (was ich heute allerdings nicht mehr tue)
kam in die klinik wo sie mich auch rauswarfen weil ich angeblich nicht bereit war mitzuarbeiten etc.

heute erinnern mich meine narben an das was ich nie wieder erleben will,
das liebste auf der welt zu verlieren

und auch ich habe das gefühl das irgendwas fehlt
wenn ich meinen freund mit seiner großen familie sehe werde ich richtig eifersüchtig und es tut mir ziemlich weh weil ich eig keine mutter habe

Liebe Grüße

Schelima

(wie du siehst bist du mit diesem gefühl nicht alleine
und entschuldigung wenn ich euch mit meiner lebensgeschichte nerve aber irgendwie tut es gut sich das von der seele zu schreiben)

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14. Februar 2008 um 15:51

Erlebe es passiv grade mit
Meinem Mann ist es ähnlich gegangen. Er wurde mit ein paar Wochen in einem Mutter-Kind-Heim von seiner Erzeugerin liegen gelassen, ohne Hinweis auf den Aufenthaltsort der Mutter oder einer Verfügung darüber, wie es weiter gehen soll.
Nun ist sie 30 Jahre später wieder auf der Bildfläche.
Macht auf "Mutti", und auf "ich hab dich lieb".

Ich finde das soooo heuchlerisch.

Wenn du es möchtest, könntest du dich gern einmal mit meinem Mann austauschen. Schick mir eine PN und ich stell den Kontakt her, denn ihr habt eine sehr, sehr ähnliche Geschichte erlebt.

Auch er weiß heute noch nicht, wie ihm geschieht bzw. geschehen ist, weil sie auch noch lügt wo sie nur kann.

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