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Teilsorgerecht - Kann Vater, der Mutter Säugling entziehen?

2. April 2018 um 1:39

Hallo zusammen.


Erstmal sorry, es ist schwer eine perfekte Überschrift für das Thema zu finden. Und sorry für den Roman!


Erst mal zur Einleitung.

Ich bin 20 Jahre alt und war mit meinem 3 Jahre älteren Freund über 1 Jahr zusammen.
Ich habe 3 Jahre gearbeitet und musste mir alles im Leben selbst aufbauen(Führerscheine, Auto, Wohnungen, Einrichrung etc).
Ich hatte keine schöne Kindheit und somit keinen Kontakt zu meiner Familie. Zudem musste ich früh auf mich alleine gestellt sein.

Ich habe keine Ausbildung abgeschlossen, da ich erstmal Geld verdienen wollte und nicht wusste wohin mit mir.

Mit meinem Freund gab es viel Streit in der Beziehung. Ich habe durch meine Vergangenheit einen leichten Knacks bekommen. Was darauf hinaus läuft das ich wegen Streitigkeiten auch mal Nervenzusammenbrüche erlitten habe und somit auch schon Tabletten dagegen bekommen habe. Mittlerweile und auch in der SS bin ich labil und es geht mir soweit gut.

Zu allem Überfluss habe ich mal eine Überdosis an Tabletten genommen, mein Kreislauf machte nicht mehr mit und wurde in eine Geschlossene gebracht weil man dachte, ich wolle mich selbst umbringen. Was nicht der Fall war. Ich habe die Medikation einfach unterschätzt.

Dort hielt ich mich eine Weile auf und begann eine Gruppentherapie um meine Vergangenheit zu verarbeiten. Weil ich wohl unter PTBS leide.
Von den Tabletten sah ich in Zukunft ab.


Ich wurde schwanger und konnte mich irgendwan nicht mehr gut auf die Therapie konzentrieren. Meine Therapeutin bot mir an, die Therapie erstmal zu beenden. Worüber ich mir nicht schlüssig war. Es war noch offen.

Ich fing mir eine harte Grippe ein und mein Hausarzt schrieb mich für die Therapie frei.

Die Regel liegt darin, dass man nach über 3 Tagen Ausfall, automatisch raus fliegt aus der Therapiegruppe. Und ich hätte mir eine neue Überweisung für die Therapie einholen müssen. Darauf verzichtete ich aber, da ich mich lieber auf die SS konzentrieren wollte.
Leider meidete ich den Kontakt zur Therapeutin und meldete mich dort auch nicht mehr.


Mein Arbeitsvertrag lief Ende Oktober auch aus und somit fiel ich zu allem Übel auch noch in die Arbeitslosigkeit.

Mit meinem Freund hatte ich weiterhin viel Streit.
Er kam mittlerweile auch nicht mehr mit zu FA Terminen weil er wohl kaum Zeit habe und Stunden aufbauen müsse, damit er zur Geburt mehr Zeit hat, für das Baby.
(Er ist Soldat)


Wir sahen uns kaum noch.
Meine Wohnung hatte ich gekündigt, da ich zu ihm in das Haus seines Opas ziehen wollte. Die Umbauten dauerten aber doch länger wie gedacht und die Unordnung im Haus sowie der Dreck von den Katzen und Hunden seiner Mutter (Kot, Urin), im ganzen Haus, passten mir garnicht.

Somit zog ich in eine eigene Wohnung. Der Kontakt lies immer mehr nach.

Mittlerweile hat er sich von mir getrennt. Aber macht mir Druck, ich solle die Vaterschaftsanerkennung und Teilsorgerecht unterschreiben. Wenn ich das nicht tue, geht er zum Anwalt, klagt und ich müsse alle Kosten tragen.

Und das ich Rechtschutz versichert bin, würde mir nichts bringen.

Er sagt, da ich mich ja sowieso schonmal umbringen wollte und Offiziell die Therapie abgebrochen habe, Psychisch nicht immer labil war, würde das um mich auch nicht gut stehen.
Er wolle nicht so handeln müssen, aber er besteht auch auf sein Recht und will sich kümmern.
Er hatte für mich einen Termim beim Jugendamt gemacht zum Unterschreiben. Diesen Monat.

Er hat sich wohl Kleidung und Ausstattung fürs Baby besorgt. Weil es eigentlich geplant war, dass er ab August Zuhause bleibt und ich meine Ausbildung beginnen kann. (ET Termin 30.04.18)

Jetzt traue ich ihm nicht mehr und habe einfach nur große Angst, sodass ich keine Ausbildung anfangen werde und Zuhause bleibe.
Auch Angst davor, dass wenn das Baby erstmal bei ihm ist, ich ihn nicht wieder bekomme. Und wegen dem mangelndem Kontakt seinerseits.

Der Termin beim JA ist in etwa 8 Tagen. Ich habe mit dem Herrn vom JA schon telefoniert und er sagte mir auch, dass der Vater Zuspruch für das Teilsorgerecht bekommt, sofern nichts gravierendes wie Drogen, Misshandlung , Alk etc. vor liegt. Was auch nicht der Fall ist.

Ich habe auch nie vor gehabt dem Papa sein Kind vor zu enthalten. Niemals. Ich wurde meinem Vater selbst entrissen, Misshandelt und habe auch dadurch ein Trauma erlebt. Ich weiß wie schrecklich es ist.
Demnach will ich auch Unterschreiben.

Da der Vater aber auch den Kontakt mit mir nicht aufrecht erhält, mache ich mir Sorgen.
Er hat mich schon in einem Chat blockiert, sodass ich ihn nicht erreichen kann. Warum Chat? Weil ich ihn tausende Male versucht habe telefonisch zu erreichen, als wir zusammen waren. Und klärende Gespräche oder sogar Treffen organisieren wollte. Aber er ist nie dran gegangen und lies sich so gut wie nie blicken.

Es basierte alles nurnoch auf Texten. Die er stehts ignorierte und kaum antwortete. Schlussendlich beleidigte er mich und machte mich fertig, auch wegen meiner jetzigen Arbeitslosigkeit.


Mittlerweile hat sich das nicht verändert.
Er hat derzeit noch mein Auto welches er durchchecken lassen wollte, weil es nicht mehr läuft. (Ich hatte es ihm geliehen, seit Februar, damit er zur Arbeit kommt)
Auf die Frage von vor ein paar Wochen, was mit dem Auto ist, antwortete er, er kümmert sich drum. Dann fragte ich ihn, ob er einen Termin bei Profamilia macht, zur Beratung, wegen des Teilsorgerechts. Weil so kann das ohne Kontakt ja nicht funktionieren.

daraufhin kam nichts mehr. Was jetzt mit dem Auto ist weiß ich auch nicht.

Mit seiner Schwester und Mutter hatte ich immer guten Kontakt. Aber die ignorieren mich mittlerweile auch.

Der Vater wollte den Kleinen dann auch mit zum Bundeswehr Kindergarten nehmen, wenn ich halt in der Ausbildung bin.


Ich habe große Angst, dass er mir irgendwie das Kind weg nehmen kann.
Und vorallem wie es werden soll, wenn das Kind kommt und da ist.
Ich weiß wirklich nicht was auf mich zu kommt und mache mir nur Sorgen...

Hat er irgendwie Chancen mir mein Baby weg zu nehmen? Ich glaube jede Mutter mit solchen Gedanken, weiß wie schlimm es sein kann. Ich male mir schon sämtliches aus.

Was kann passieren? Bleibt mein Baby sicher bei mir?

Und was passiert eigentlich, wenn wir uns nicht einig werden bezüglich Kindergarten, Taufe, Religion , Paten etc. Er sieht einiges anders und ist nicht immer gleich mit mir gewesen. Was ist wenn wir uns nicht winig sind? Das kann doch so nicht auf ein Teilsorgerecht basieren?


Tut mir leid für die lange Story. Ich habe bestimmt noch mehr Fragen. Aber es fällt jetzt nicht alles ein.


DANKE fürs lesen.

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2. April 2018 um 12:47

Ich bin auch nicht stolz darauf, arbeitslos zu sein. Schließlich habe ich sonst gearbeitet. Aber da ich schwanger geworden bin, hat meine Chefin, logischer Weise, den Arbeitsvertrag nicjt verlängert. Und trotz bemühen, kann ich verstehen, dass mich auch kein andere mehr genommen hat.  Da sind mir die Hände gebunden.
Ich habe keine Ausbildung abgebrochen. Ich hatte 3 Jahre lang denselben Job , noch wärend meiner Schulzeit.

Und was das Psychische betrifft, schwenke ich nicht in Depressionen. Mir geht es gut und es ist nicht von Nöten, weiter behandelt zu werden. Schon garnicht, wenn ich mich auf das Mutter Dasein einstelle. So wie es auch mit der Therapeutin geplant war. 

Und entschuldigung, aber das ich weiter keinen Kontakt mit Familienangehörigen habe, da kann ich nichts für. Das hat schon seine richtigkeit so.

Und ich werde bei dem Termin mit dem JA natürlich über alles reden. Der Berater weiß zum Teil auch bescheid. Er hat mich bisher auch gut Beraten und wenn es nir am Telefon war.


Also so ungeregelt war mein leben bisher nicht. Klar, durch die Arbeitslosigkeit und der Story mit der Therapie hört sich das echt bescheiden an. Das ist aber nicht von Dauer. Und schon garnicht der Kern in meinem Leben. Ganz im Gegenteil.

Schade das es so rüber kommt. 
Zumal ich mich tatsächlich mehrfach beworben und bewerbe für einen Ausbildungsplatz. Daher bin ich nicht derselben Ansicht, dass mein Leben so an der Kippe steht. 
 

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2. April 2018 um 13:31

Das Problem ist, wenn es hier so rüber kommt, kann es auch bei Richter, Gutachtern, oder Jugendamtsmitarbeitern so rüber kommen. 
Daher ist es sicher nicht schlecht, sich da abzusichern.
Eben zB mit der Therapeutin, die deine Version im Zweifelsfall stützen kann.

Und halte nach Möglichkeit alles fest, was du mit dem Vater austauschst. 
Blockierte Kontaktversuche, Drohungen, whatever. 

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2. April 2018 um 15:45
In Antwort auf user21355

Hallo zusammen. 


Erstmal sorry, es ist schwer eine perfekte Überschrift für das Thema zu finden. Und sorry für den Roman! 


Erst mal zur Einleitung.

Ich bin 20 Jahre alt und war mit meinem 3 Jahre älteren Freund über 1 Jahr zusammen.
Ich habe 3 Jahre gearbeitet und musste mir alles im Leben selbst aufbauen(Führerscheine, Auto, Wohnungen, Einrichrung etc).
Ich hatte keine schöne Kindheit und somit keinen Kontakt zu meiner Familie. Zudem musste ich früh auf mich alleine gestellt sein.

Ich habe keine Ausbildung abgeschlossen, da ich erstmal Geld verdienen wollte und nicht wusste wohin mit mir.

Mit meinem Freund gab es viel Streit in der Beziehung. Ich habe durch meine Vergangenheit einen leichten Knacks bekommen. Was darauf hinaus läuft das ich wegen Streitigkeiten auch mal Nervenzusammenbrüche erlitten habe und somit auch schon Tabletten dagegen bekommen habe. Mittlerweile und auch in der SS bin ich labil und es geht mir soweit gut. 

Zu allem Überfluss habe ich mal eine Überdosis an Tabletten genommen, mein Kreislauf machte nicht mehr mit und wurde in eine Geschlossene gebracht weil man dachte, ich wolle mich selbst umbringen. Was nicht der Fall war. Ich habe die Medikation einfach unterschätzt.

Dort hielt ich mich eine Weile auf und begann eine Gruppentherapie um meine Vergangenheit zu verarbeiten. Weil ich wohl unter PTBS leide.
Von den Tabletten sah ich in Zukunft ab.


Ich wurde schwanger und konnte mich irgendwan nicht mehr gut auf die Therapie konzentrieren. Meine Therapeutin bot mir an, die Therapie erstmal zu beenden. Worüber ich mir nicht schlüssig war. Es war noch offen.

Ich fing mir eine harte Grippe ein und mein Hausarzt schrieb mich für die Therapie frei.

Die Regel liegt darin, dass man nach über 3 Tagen Ausfall, automatisch raus fliegt aus der Therapiegruppe. Und ich hätte mir eine neue Überweisung für die Therapie einholen müssen. Darauf verzichtete ich aber, da ich mich lieber auf die SS konzentrieren wollte.
Leider meidete ich den Kontakt zur Therapeutin und meldete mich dort auch nicht mehr.


Mein Arbeitsvertrag lief Ende Oktober auch aus und somit fiel ich zu allem Übel auch noch in die Arbeitslosigkeit.

Mit meinem Freund hatte ich weiterhin viel Streit.
Er kam mittlerweile auch nicht mehr mit zu FA Terminen weil er wohl kaum Zeit habe und Stunden aufbauen müsse, damit er zur Geburt mehr Zeit hat, für das Baby.
(Er ist Soldat)


Wir sahen uns kaum noch.
Meine Wohnung hatte ich gekündigt, da ich zu ihm in das Haus seines Opas ziehen wollte. Die Umbauten dauerten aber doch länger wie gedacht und die Unordnung im Haus sowie der Dreck von den Katzen und Hunden seiner Mutter (Kot, Urin), im ganzen Haus, passten mir garnicht.

Somit zog ich in eine eigene Wohnung. Der Kontakt lies immer mehr nach. 

Mittlerweile hat er sich von mir getrennt. Aber macht mir Druck, ich solle die Vaterschaftsanerkennung und Teilsorgerecht unterschreiben. Wenn ich das nicht tue, geht er zum Anwalt, klagt und ich müsse alle Kosten tragen.

Und das ich Rechtschutz versichert bin, würde mir nichts bringen.

Er sagt, da ich mich ja sowieso schonmal umbringen wollte und Offiziell die Therapie abgebrochen habe, Psychisch nicht immer labil war, würde das um mich auch nicht gut stehen.
Er wolle nicht so handeln müssen, aber er besteht auch auf sein Recht und will sich kümmern.
Er hatte für mich einen Termim beim Jugendamt gemacht zum Unterschreiben. Diesen Monat.

Er hat sich wohl Kleidung und Ausstattung fürs Baby besorgt. Weil es eigentlich geplant war, dass er ab August Zuhause bleibt und ich meine Ausbildung beginnen kann. (ET Termin 30.04.18)

Jetzt traue ich ihm nicht mehr und habe einfach nur große Angst, sodass ich keine Ausbildung anfangen werde und Zuhause bleibe.
Auch Angst davor, dass wenn das Baby erstmal bei ihm ist, ich ihn nicht wieder bekomme. Und wegen dem mangelndem Kontakt seinerseits.

Der Termin  beim JA ist in etwa 8 Tagen. Ich habe mit dem Herrn vom JA schon telefoniert und er sagte mir auch, dass der Vater Zuspruch für das Teilsorgerecht bekommt, sofern nichts gravierendes wie Drogen, Misshandlung , Alk etc. vor liegt. Was auch nicht der Fall ist.

Ich habe auch nie vor gehabt dem Papa sein Kind vor zu enthalten. Niemals. Ich wurde meinem Vater selbst entrissen, Misshandelt und habe auch dadurch ein Trauma erlebt. Ich weiß wie schrecklich es ist.
Demnach will ich auch Unterschreiben.

Da der Vater aber auch den Kontakt mit mir nicht aufrecht erhält, mache ich mir Sorgen.
Er hat mich schon in einem Chat blockiert, sodass ich ihn nicht erreichen kann. Warum Chat? Weil ich ihn tausende Male versucht habe telefonisch zu erreichen, als wir zusammen waren. Und klärende Gespräche oder sogar Treffen organisieren wollte. Aber er ist nie dran gegangen und lies sich so gut wie nie blicken.

Es basierte alles nurnoch auf Texten. Die er stehts ignorierte und kaum antwortete. Schlussendlich beleidigte er mich und machte mich fertig, auch wegen meiner jetzigen Arbeitslosigkeit.


Mittlerweile hat sich das nicht verändert.
Er hat derzeit noch mein Auto welches er durchchecken lassen wollte, weil es nicht mehr läuft. (Ich hatte es ihm geliehen, seit Februar, damit er zur Arbeit kommt)
Auf die Frage von vor ein paar Wochen, was mit dem Auto ist, antwortete er, er kümmert sich drum. Dann  fragte ich ihn, ob er einen Termin bei Profamilia macht, zur Beratung, wegen des Teilsorgerechts. Weil so kann das ohne Kontakt ja nicht funktionieren.

daraufhin kam nichts mehr.  Was jetzt mit dem Auto ist weiß ich auch nicht.

Mit seiner Schwester und Mutter hatte ich immer guten Kontakt. Aber die ignorieren mich mittlerweile auch. 

Der Vater wollte den Kleinen dann auch mit zum Bundeswehr Kindergarten nehmen, wenn ich halt in der Ausbildung bin.


Ich habe große Angst, dass er mir irgendwie das Kind weg nehmen kann. 
Und vorallem wie es werden soll, wenn das Kind kommt und da ist.
Ich weiß wirklich nicht was auf mich zu kommt und mache mir nur Sorgen...

Hat er irgendwie Chancen mir mein Baby weg zu nehmen? Ich glaube jede Mutter mit solchen Gedanken, weiß wie schlimm es sein kann. Ich male mir schon sämtliches aus.

Was kann passieren? Bleibt mein Baby sicher bei mir?

Und was passiert eigentlich, wenn wir uns nicht einig werden bezüglich Kindergarten, Taufe, Religion , Paten etc. Er sieht einiges anders und ist nicht immer gleich mit mir gewesen. Was ist wenn wir uns nicht winig sind? Das kann doch so nicht auf ein Teilsorgerecht basieren?


Tut mir leid für die lange Story. Ich habe bestimmt noch mehr Fragen. Aber es fällt jetzt nicht alles ein.


DANKE fürs lesen. 

Wenn es berechtigte Gründe gibt, dann ja. Und so böse das auch klingt, ich finde es in solchen Fällen (wenn es Gründe gibt) auch zu 100% richtig.
Du scheinst kein einfaches Leben zu haben, aber auch nicht wirklich etwas dagegen zu machen. Momentan ist der Vater einfach die bessere Option (geregeltes Einkommen, Mutter, Schwester usw.), daran musst du arbeiten und das geht nicht wenn du keine Therapie machst und keinerlei versuche unternimmst etwas an deiner Situation zu ändern. Es gibt sogar Menschen die dir mit den Schritten zur Therapie, Selbsthilfegruppen, Ämtergängen helfen, das musst du nicht alles allein tun. Aber du musst einen anfang machen. Ich finde deine Situation persöhnlich sehr schwierig und ob da ein Säugling reinpasst maße ich mir nicht an zu beurteilen, aber ich würde dir sehr ans Herz legen eine Therapie anzufangen oder wieder aufzunehmen, dir Hilfe vom Jugendamt zu holen und Initiative zu zeigen. Wie Apo schon sagte, du bist eine wegläuferin und das geht als Mutter nicht mehr. Du musst dich als Mutter beweisen und sollte es soweit kommen auch eingestehen das du in diesem Moment vielleicht nicht gut genug für dein Kind sorgen kannst und es erstmal zum Vater gibst. Das macht dich nicht zu einer schlechten Mutter oder Person und heißt auch nicht das du dein Kind nie wieder siehst. Aber es geht primär um das Wohlergehen des Kindes und da müssen dann auch Parteien zurückstecken. 
Du solltest auf jedenfall den Konakt zum Vater suchen und versuchen auf einem Level zu kommunizieren. Das ist ganz wichtig, auch wenn dir gewisse Sachen nicht passen. Das müsst ihr beide lernen, ist nicht schön und auch nicht einfach aber für das Wohl des Kindes entscheidend. 

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2. April 2018 um 15:55
In Antwort auf user21355

Ich bin auch nicht stolz darauf, arbeitslos zu sein. Schließlich habe ich sonst gearbeitet. Aber da ich schwanger geworden bin, hat meine Chefin, logischer Weise, den Arbeitsvertrag nicjt verlängert. Und trotz bemühen, kann ich verstehen, dass mich auch kein andere mehr genommen hat.  Da sind mir die Hände gebunden.
Ich habe keine Ausbildung abgebrochen. Ich hatte 3 Jahre lang denselben Job , noch wärend meiner Schulzeit.

Und was das Psychische betrifft, schwenke ich nicht in Depressionen. Mir geht es gut und es ist nicht von Nöten, weiter behandelt zu werden. Schon garnicht, wenn ich mich auf das Mutter Dasein einstelle. So wie es auch mit der Therapeutin geplant war. 

Und entschuldigung, aber das ich weiter keinen Kontakt mit Familienangehörigen habe, da kann ich nichts für. Das hat schon seine richtigkeit so.

Und ich werde bei dem Termin mit dem JA natürlich über alles reden. Der Berater weiß zum Teil auch bescheid. Er hat mich bisher auch gut Beraten und wenn es nir am Telefon war.


Also so ungeregelt war mein leben bisher nicht. Klar, durch die Arbeitslosigkeit und der Story mit der Therapie hört sich das echt bescheiden an. Das ist aber nicht von Dauer. Und schon garnicht der Kern in meinem Leben. Ganz im Gegenteil.

Schade das es so rüber kommt. 
Zumal ich mich tatsächlich mehrfach beworben und bewerbe für einen Ausbildungsplatz. Daher bin ich nicht derselben Ansicht, dass mein Leben so an der Kippe steht. 
 

Das mit der Arbeit ist glaube ich auch garnicht so das Hauptthema, sondern einfach nur ein Ding was ins große Ganze mit fließt. Das du keine Ausbildung hast spricht einfach nicht für dich. Das du gearbeitet hast ist gut und lobenswert, das will dir auch keiner nehmen, aber eher ungewöhnlich und spricht nicht für weitreichendes denken, denn jetzt bist du in einer Situation die eben durch eine Ausbildung hätte verhindert oder minimiert werden können. 
Das mit der Psyche ... tut mir Leid, aber wenn das kein Psychiater sagt dann glaube ich das nicht und das Jugendamt wird das auch nicht glauben. Viele Menschen denken es gehe ihnen in gewissen Zeiten wieder so gut das sie weder Medikamente noch Therapie bräuchten. Das stimmt nur leider nicht. Allein um dem Jugendamt zu zeigen das du wirklich stabil bist, denn das ist glaube ich DER Faktor der dir das Sorgerecht kosten könnte, würde ich sofort einen Termin bei mindestens einem Psychiater machen der dir genau das bestätigt. Zur not zu 20 verschiedenen. Es geht hier um Initiative und darum das man Erkrankungen erkennt und sie behandelt oder bestätigt bekommt das keine Gefahr vorliegt, denn ein Baby in der Obhut von jemandem zu lassen der keine Hilfe hat und sich vielleicht umbringt ist keine Option und da muss das Jugendamt meiner Meinung nach sofort eingreifen, besonders wenn es eine Familiäre Option gibt die sich sogar selbst anbietet. Also such dir im Internet Psychiater raus, ruf dort gleich morgen an und schilder die Situation. Mach direkt Termine mit mehreren und sage ihnen das es dringend ist. Wende dich ans Jugendamt, versuch einen Sozialarbeiter zu bekommen der dir mit solchen Dingen hilft, die Leute sind wirklich Gold wert und haben ganz oft Kontakte oder ideen auf die man garnicht kommt.  
Dein Leben hört sich für mich sehr ungeregelt und unbedacht an. Das klingt jetzt böse, aber: keine Ausbildung, arbeitslos, Schwanger mit 20 Jahren vom Ex, mindestens einen Selbstmordversuch hinter sich, keine Therapie ... es sieht sehr schlecht aus und das musst du einfach auch selbst sehen. Das sind alles keine Vorrausetzungen für ein Baby. Wenn du alleine wärst, okay, ist immernoch doof, aber mit Baby ist das keine Situation. 

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2. April 2018 um 17:25

Ja, du kommst nicht als ideale Mutter rüber und ja, der Vater scheint seine Rolle ernst zu nehmen und will sich wohl so viel es geht um sein kind kümmern. Das ist auch ok. Dass er dich blockiert und mit dir nur offiziell kommuniziert ist verständlich und vielleicht hat er ja eine neue Partnerin und will da zwischen euch als Mann/ Frau eine klare Grenze setzen. Wahrscheinlich hat er auch anderen verboten sich da einzumischen. Verständlich.
Kläre das mit dem Jugendamt, geh zur Therapie und gut ist.

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