Home / Forum / Mein Baby / Tipps zum Abstillen

Tipps zum Abstillen

14. September 2014 um 11:59

Ich möchte abstillen bzw. nur noch nachts stillen. Nur mein Kleiner (6 M) scheint das zu spüren und reagiert entsprechend. Sonst trinkt er auch mal eine Flasche, diese verweigert er jetzt völlig.

Besonders nervt mich das Einschlafstillen, das ich leider angefangen habe, weil mein Sohn, als er noch ganz klein war, viel geschrien hat und sich dadurch am einfachsten beruhigen ließ. Einschlafen ohne Brust geht nur im Kinderwagen oder Auto.

Erzählt mal, wie es bei euch mit dem Abstillen geklappt hat. Vielleicht sind ja ein paar Tipps dabei, die mir weiterhelfen.

Mehr lesen

14. September 2014 um 12:02

Ganz einfach
Ich habe meinen Kindern erklärt es geht nicht mehr (bzw. bei meiner Tochter mein Mann, da ich gefühlt halbtod im Bett lag wegen schwerem Infekt) wegen Aua bei Mama und gut war.
Aber sie waren auch 28 bzw. 39 Monate und haben es vertanden.

Warum willst Du das Einschlafstillen abschaffen??????? Das ist doch so praktisch.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. September 2014 um 12:10
In Antwort auf noah_12558413

Ganz einfach
Ich habe meinen Kindern erklärt es geht nicht mehr (bzw. bei meiner Tochter mein Mann, da ich gefühlt halbtod im Bett lag wegen schwerem Infekt) wegen Aua bei Mama und gut war.
Aber sie waren auch 28 bzw. 39 Monate und haben es vertanden.

Warum willst Du das Einschlafstillen abschaffen??????? Das ist doch so praktisch.

Einschlafstillen abschaffen
Weil mein Mann den Kleinen auch mal ins Bett bringen will.
Weil ich es sich für mich nicht mehr gut anfühlt.
Weil ich auch wieder einfach mal ich sein will, nicht nur Mama.
Weil ich nicht immer Angst haben will, dass der Kleine brüllt, wenn ich mal aus dem Haus bin und er gerade da müde wird. Hatten wir nämlich schon zweimal. War nicht schön.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. September 2014 um 12:12

Wie viel isst er denn schon?
Die Frage ist ,ob du das Stillen jetzt durch die Flasche ersetzen möchtest oder ob du dir das sparst und es mit der.Beikost versuchst.

Zum Einschlafstillen: Du machst es jetzt 6 Monate also gib ihm auch Zeit sich umzugewöhnen. Fas Problem wird sein,dass er ja auch Abends satt sein muss,damit er das Stillen wirklich nicht braucht. Das betrifft wiedwrum den ersten Punkt Beikost oder Flasche.
Da Stillwn aber auch emotionale Bedüefnisse stillt musst du schaun was du ihm da anbieten kannst.
Ich habe das Stillen am Abend immer weiter nach vorne gezogen:
1. Umziehen,Lesen, Abendlied und dann Stillen
2.Umziehen ,Lesen,Stillen und dann Abendlied
Usw.
Das war so ein Prozess von ca einem Monat. Allerdings war sie da.schon etwas Alter und hat am Abend schon gut gegessen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. September 2014 um 12:17

Du hast doch alles richtig gemacht!
Du brauchst dich nicht zu rechtfertigen! Bei uns hat das nächtliche Stillen sehr gegen die Zahnschmerzen geholfen!

Einschlafstillen ist sehr praktisch, und das abzuschaffen geht leider in dem jungen Alter meist nur wenn der Papa das Baby ins Bett bringt. Du kannst es versuchen durch Ablenkung wie Spieluhr, Schnuller, Schnuffeltuch oder in den Schlaf tragen mit Tragetuch oder Trage, aber das ist schon schwierig.Du kannst versuchen, wenn es beinahe eingeschlafen ist, den Nippel aus dem Mund zu "stehlen" mit deinem Finger , aber wieder geben, wenn es protestiert, dann wieder versuchen zu entfernen und das Baby mit streicheln etc. in den Schlaf bringen. Das soll dabei helfen, dass die Babys ohne Nuckeln einschlafen lernen.

Das Einzige was einfacher ist, wäre die nächtlichen Stillmahlzeiten zu reduzieren (vorausgesetzt es ist kein Hunger, das Kind ist gesund und steckt nicht gerade im Schub). Das Buch von E. Panthley "schlafen statt schreien" soll da gut sein.

Nächtliche Mahlzeiten brauchen die Kinder meist noch, da sie sich ja viel bewegen, viel wachsen und entwickeln, und das auch Nachts! Du kannst es mit einem Schnuller, Wasserflasche versuchen zum Weiterschlafen ohne Stillen zu bewegen, oder dich etwas weiter weg zu legen, damit er die Milchbar nicht gleich in der Nähe hat. Oder der Papa springt Nachts ein und trägt das Kind wieder zurück in den Schlaf.

Wie oft trinkt er denn Nachts? Wenn er richtig schluckt und nicht nur nuckelt, würde ich es ihm nicht verwehren, weil er ja, wie gesagt, Nachts auch Kalorien braucht!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. September 2014 um 12:19
In Antwort auf aureliaborealis

Einschlafstillen abschaffen
Weil mein Mann den Kleinen auch mal ins Bett bringen will.
Weil ich es sich für mich nicht mehr gut anfühlt.
Weil ich auch wieder einfach mal ich sein will, nicht nur Mama.
Weil ich nicht immer Angst haben will, dass der Kleine brüllt, wenn ich mal aus dem Haus bin und er gerade da müde wird. Hatten wir nämlich schon zweimal. War nicht schön.

Bei uns hat der Papa die Kleine
mit der Manduca abends, nachts und tagsüber in den Schlaf bringen können, als ich mal im Krankenhaus war. Ansonsten bring ich sie immer noch abends ins Bett.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. September 2014 um 12:21

Ich könnte dir noch ein Buch empfehlen , aber das
ist leider auf Englisch:

The Baby Sleep Book von W. Sears

Da stehen sehr viele Tipps über diese Themen wie nächtliches Reduzieren der Stillmahlzeiten und Tipps für Papas drin..

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. September 2014 um 12:52

Zum Thema Essen
Er isst mittags und abends Brei - je ca. ein halbes Glas und vor dem Schlafengehen trinkt er ca. 120 ml 1er Milch. Also er isst noch nicht so wirklich viel.

Momentan lässt er sich nicht mal immer mit Stillen beruhigen. Oft dockt er an und ab und schreit zwischendrin immer wieder. Flasche will er dann aber auch nicht. Bisher war es für mich so in Ordnung, wie es gelaufen ist, aber jetzt bin ich mit der Situation nicht mehr zufrieden.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. September 2014 um 13:17
In Antwort auf aureliaborealis

Einschlafstillen abschaffen
Weil mein Mann den Kleinen auch mal ins Bett bringen will.
Weil ich es sich für mich nicht mehr gut anfühlt.
Weil ich auch wieder einfach mal ich sein will, nicht nur Mama.
Weil ich nicht immer Angst haben will, dass der Kleine brüllt, wenn ich mal aus dem Haus bin und er gerade da müde wird. Hatten wir nämlich schon zweimal. War nicht schön.

Papa findet
Schon einen Weg, wie er ihn zum schlafen bringt, zur nOt halt in dem Alter tragen.
LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. September 2014 um 13:20
In Antwort auf aureliaborealis

Einschlafstillen abschaffen
Weil mein Mann den Kleinen auch mal ins Bett bringen will.
Weil ich es sich für mich nicht mehr gut anfühlt.
Weil ich auch wieder einfach mal ich sein will, nicht nur Mama.
Weil ich nicht immer Angst haben will, dass der Kleine brüllt, wenn ich mal aus dem Haus bin und er gerade da müde wird. Hatten wir nämlich schon zweimal. War nicht schön.

Mein Mann
hat die Kinder mehr oder weniger problemlos in den Schlaf bekommen, wenn ich nicht da war. Wenn ich da bin geht nur mit mir, auch wenn schon längst abgestillt ist.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. September 2014 um 17:00
In Antwort auf aureliaborealis

Zum Thema Essen
Er isst mittags und abends Brei - je ca. ein halbes Glas und vor dem Schlafengehen trinkt er ca. 120 ml 1er Milch. Also er isst noch nicht so wirklich viel.

Momentan lässt er sich nicht mal immer mit Stillen beruhigen. Oft dockt er an und ab und schreit zwischendrin immer wieder. Flasche will er dann aber auch nicht. Bisher war es für mich so in Ordnung, wie es gelaufen ist, aber jetzt bin ich mit der Situation nicht mehr zufrieden.

Entlastung
"Momentan lässt er sich nicht mal immer mit Stillen beruhigen"
Vielleicht macht ihm gerade etwas zu schaffen (Wachstumsschub, Zähne, Infekt, Bauchweh), hör da am besten auf dein Bauchgefühl.
Dein Mann kann ja mal probieren ihn allein ins Bett zu bringen (aber da musst du dich erstmal verkrümeln) und ihr macht aus, sobald die Situation eskaliert, dass dein Mann dich dann wieder zur Hilfe holt. Also ausprobieren, aber nicht unbedingt auf ein "schlechtes Experiment " bestehen. Dein Mann schafft es bestimmt durch Tragen etc. den Kleinen zu beruhigen.Und falls nicht, probiert ihr halt erstmal nachts das Stillen zu reduzieren.
Da der Kleine ja auch im Kinderwagen schläft, kann dein Mann oder die Oma doch mal ne Runde drehen und du hast mal wieder Zeit für dich und kannst mal abschalten. Vielleicht sehen dann die Dinge nicht mehr so dramatisch für dich aus...

Ich weiß, ich war auch mal genervt, dass es ohne Einschlafstillen nicht ging und man ist ja auch mehr wie nur "Mutter". Ich glaub du braucht einfach mal etwas Zeit für dich und der Papa kann ja mal versuchen sich einzubringen und dich zu entlasten.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. September 2014 um 20:25
In Antwort auf niamh_12343264

Entlastung
"Momentan lässt er sich nicht mal immer mit Stillen beruhigen"
Vielleicht macht ihm gerade etwas zu schaffen (Wachstumsschub, Zähne, Infekt, Bauchweh), hör da am besten auf dein Bauchgefühl.
Dein Mann kann ja mal probieren ihn allein ins Bett zu bringen (aber da musst du dich erstmal verkrümeln) und ihr macht aus, sobald die Situation eskaliert, dass dein Mann dich dann wieder zur Hilfe holt. Also ausprobieren, aber nicht unbedingt auf ein "schlechtes Experiment " bestehen. Dein Mann schafft es bestimmt durch Tragen etc. den Kleinen zu beruhigen.Und falls nicht, probiert ihr halt erstmal nachts das Stillen zu reduzieren.
Da der Kleine ja auch im Kinderwagen schläft, kann dein Mann oder die Oma doch mal ne Runde drehen und du hast mal wieder Zeit für dich und kannst mal abschalten. Vielleicht sehen dann die Dinge nicht mehr so dramatisch für dich aus...

Ich weiß, ich war auch mal genervt, dass es ohne Einschlafstillen nicht ging und man ist ja auch mehr wie nur "Mutter". Ich glaub du braucht einfach mal etwas Zeit für dich und der Papa kann ja mal versuchen sich einzubringen und dich zu entlasten.

Frage
Du schreibst, dich hat das Einschlafstillen auch genervt. Wie ist es dann bei dir weitergegangen. Hast du den Dingen einfach ihren Lauf gelassen oder hast du irgendwas geändert?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. September 2014 um 17:20
In Antwort auf aureliaborealis

Frage
Du schreibst, dich hat das Einschlafstillen auch genervt. Wie ist es dann bei dir weitergegangen. Hast du den Dingen einfach ihren Lauf gelassen oder hast du irgendwas geändert?

Ich hatte es mal versucht
ohne Stillen und es hat auch geklappt (mit Ablenkung durch Spieluhr und meine Haare), aber sie hat so geweint und dann auch unruhig geschlafen, dass ich es nie wieder versucht habe und ein ganz schlechtes Gewissen hatte.
Mir geht es jetzt auch besser damit, seit ich weiß, dass es theoretisch auch ohne Stillen funktionieren würde und kein "Muss" ist, auch zBsp wenn ich nicht da bin, halt durch meinen Mann (mit Manduca).

Seit ich meine Einstellung dem gegenüber geändert habe und es jetzt als etwas Positives betrachte, mach ich das Einschlafstillen jetzt noch sehr gern und ruhigen Gewissens weiter. (16 Monate ist die Kleine bald) Sie ist so lebhaft und quirlig und braucht abends die Brust um "runterzukommen". Außerdem haben mich die Bücher von Dr. William Sears und "Wir stillen noch" von Norma J. Bumgarner sehr darin bestärkt.

Ich habe gelesen, je früher sich der Papa in das Einschlafritual einbringt, desto einfacher ist es für das Kind sich daran später zu gewöhnen von ihm ins Bett gebracht zu werden.

Also wenn ich die Zeit auf 6 Monate zurückdrehen könnte, würde ich anders machen:
-den Papa mehr einbeziehen beim Abendritual und auch bei den Tagesnickerchen
- versuchern erst zu stillen bis das Kind beinahe schläft und dann dem Papa übergeben zum in den Schlaf tragen, streicheln etc. wie auch immer
- das Kind an mehrere Einschlafrituale gewöhnen neben der Brust (also wie zBsp. Tragen, Singen, Streicheln, Musik etc. was halt durch andere Personen übernommen werden kann)

Ich hoffe das hilft dir !

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. September 2014 um 17:51
In Antwort auf niamh_12343264

Ich hatte es mal versucht
ohne Stillen und es hat auch geklappt (mit Ablenkung durch Spieluhr und meine Haare), aber sie hat so geweint und dann auch unruhig geschlafen, dass ich es nie wieder versucht habe und ein ganz schlechtes Gewissen hatte.
Mir geht es jetzt auch besser damit, seit ich weiß, dass es theoretisch auch ohne Stillen funktionieren würde und kein "Muss" ist, auch zBsp wenn ich nicht da bin, halt durch meinen Mann (mit Manduca).

Seit ich meine Einstellung dem gegenüber geändert habe und es jetzt als etwas Positives betrachte, mach ich das Einschlafstillen jetzt noch sehr gern und ruhigen Gewissens weiter. (16 Monate ist die Kleine bald) Sie ist so lebhaft und quirlig und braucht abends die Brust um "runterzukommen". Außerdem haben mich die Bücher von Dr. William Sears und "Wir stillen noch" von Norma J. Bumgarner sehr darin bestärkt.

Ich habe gelesen, je früher sich der Papa in das Einschlafritual einbringt, desto einfacher ist es für das Kind sich daran später zu gewöhnen von ihm ins Bett gebracht zu werden.

Also wenn ich die Zeit auf 6 Monate zurückdrehen könnte, würde ich anders machen:
-den Papa mehr einbeziehen beim Abendritual und auch bei den Tagesnickerchen
- versuchern erst zu stillen bis das Kind beinahe schläft und dann dem Papa übergeben zum in den Schlaf tragen, streicheln etc. wie auch immer
- das Kind an mehrere Einschlafrituale gewöhnen neben der Brust (also wie zBsp. Tragen, Singen, Streicheln, Musik etc. was halt durch andere Personen übernommen werden kann)

Ich hoffe das hilft dir !


Danke! Dann werd ich mir mal meinen Mann schnappen und ihn mehr ins Abendritual einbinden. Der hat sich bisher abends immer um den Großen gekümmert, dann werden wir das jetzt mal versuchen, abwechselnd zu machen. Bei den Tagesnickerchen wird es schwierig, weil mein Mann erst am Abend nach Hause kommt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
OT: Fahrrad kaufen
Von: aureliaborealis
neu
9. April 2018 um 19:50
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook

Das könnte dir auch gefallen