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Tochter soll die gruppe wechseln - wie entscheiden?

4. Dezember 2015 um 22:52

Die erzieherin hat mich die woche drauf angesprochen, dass im april ein neues kind in die gruppe kommen wird. Sie wollen darum aus der gruppe der 2-4jährigen ein kind in die gruppe der 4-6jährigen geben. Und dieses kind soll ausgerecgnet meine tochter sein. Sie wäre einfach schon wahnsinnig weit für ihr alter, sowohl vom können, wissen, als auch vom verhalten her. Es sei in dieser gruppe viel zu wenig für sie und die erzieherin würd ihr nicht gerecht werden können, sagt diese selbst (20 kinder auf eine pädagogin und fast alle nicht-deutschsprachig..also kein wunder). Ja toll, da freut man sich als mama natürlich total, keine frage! aber meine tochter hat eine erhebliche "schwachstelle": sie ist einfach sehr schüchtern und zurückhaltend. Im kiga hat sie eine aller, allerbeste freundin, auf die sie sehr fixiert ist, und die müsste sie dann von april bis september (aber sommer sind wir eh weg) zurücklassen..kann ich das verantworten? Mit dem einen teil der älteren kinder war sie zwar schon ein jahr in derselben gruppe und sie mag zumind.ein mädchen davon sehr gern, aber ich stells mir echt schwer vor als einziges kind in eine bestehende gruppe umversetzt zu werden, wenn man nicht so der superoffene typ ist oder kann es für sie eher ein gewinn sein? Behüte ich sie über, wenn ich nein sag? Ist es gut, mal von der besten freundin weg? (Ist ein kleiner kiga u sie könnten im garten immer spielen u auch in der früh bis 9)..ach es ist wirklich verdammt schwer sowas zu entscheiden.. was denkt ihr?

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4. Dezember 2015 um 22:53

Ps
Meine tochter wird dann im april übrigens genau 4jahre alt sein.

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5. Dezember 2015 um 5:23

Huhu
Ich kann dir nur von uns berichten , mein sohn sollte gestern in die gruppe der großen umziehen (ist bis jetzt im nest und dort mit sein 2.5 jahren der älteste)
Die eingewöhnung in die neue gruppe bzw. In die offene arbeit lief bis jetzt problemlos , jetzt kam also der tag des umziehens , und er wollte nicht...
Er wollte einfach nicht seine sachen aus dem nest nehmen und rüber zu den großen bringen.
Jetzt bleiben seine sachen halt noch ein paar tage dort
Ich glaub nicht das du dir große sorgen machen musst, sie werden es behutsam angehen und gemeinsam mit ihr den tag X finden an dem sie ein großes mädchen wird

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5. Dezember 2015 um 6:37

Mein
Sohn kam mit 2 3/4 in die Gruppe für 3 jährige. Den Wechsel hat die Kita ganz gut gemeistert. Er ist täglich 1-2 Stunden zum Spielen in der neuen Gruppe gewesen und hat sich somit schon dran gewöhnt. Als er dann nur noch in die neue Gruppe sollte, hat er schon geweint und wenn es ganz schlimm war, durfte er auch immer mal wieder in seine alte gruppe. Das lief dann 1 Woche und seitdem läuft alles super

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5. Dezember 2015 um 7:48

Meine Tochter
kam mit 3 in die große Gruppe oben.
Sie ist extrem schüchtern und ich dachte es wird eine Katastrophe.
Im Endeffekt war es sehr viel einfacher als sie unten einzugewöhnen. Oben geht sie jetzt viel lieber hin obwohl sie an der Gruppe unten hing. Für sie war die große Gruppe besser. Sie wird mehr gefördert und alles ist für ihr Alter gerechter. Man merkt, sie ist dadurch zufriedener

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5. Dezember 2015 um 8:05
In Antwort auf sfsp

Meine Tochter
kam mit 3 in die große Gruppe oben.
Sie ist extrem schüchtern und ich dachte es wird eine Katastrophe.
Im Endeffekt war es sehr viel einfacher als sie unten einzugewöhnen. Oben geht sie jetzt viel lieber hin obwohl sie an der Gruppe unten hing. Für sie war die große Gruppe besser. Sie wird mehr gefördert und alles ist für ihr Alter gerechter. Man merkt, sie ist dadurch zufriedener

Oh toll
ist auch interessant für mich, weil deine auch schüchtern ist. musste sie auch als einziges kind oder kamen mehrere mit? hatte sie in der alten gruppe eine enge freundin?

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5. Dezember 2015 um 8:24

Ja
ich verstehe auch nicht ganz, warum grad sie, weil 2 Buben 4 Monate älter sind als sie. Der eine Junge ist auch deutschsprachig (und hätte von daher nicht dieses sprachliche "Defizit"), sicher auch recht weit, geht schon ein Jahr länger in den Kiga in diese Gruppe und ist noch dazu ein sehr offenes Kerlchen..aber er hat seine Schwester in der großen Gruppe und angeblich sei das nicht ideal. Und bei meiner Tochter wärs eben das Grund, dass sie nicht in dem Maße gefördert werden könnte, wie es vielleicht gut für sie wär...aber ehrlich gesagt: ob sie dort 3 Monate gefördert wird oder nicht ist mir relativ wurscht, solang es ihr dort gut geht und sie gern hingeht (und sie ist wirklich bisher jeden Tag gern gegangen - v.a. wegen ihrer kleinen Freundin ! Naja, noch sinds ja noch ein paar Monate...mal sehen, wie es sich entwickelt...

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5. Dezember 2015 um 13:34


Ja, das sind auf alle Fälle Gedanken, die ich auch schon hatte. Ich freu mich zwar, dass sie so eine gute Freundin hat, aber diese starke Fixierung finde ich nicht gut (auch wenn ihre Freundin es bisher genauso erwidert und auch nur mit ihr spielen mag). Und ich kann mir durchaus vorstellen, dass es für sie eine Chance wäre, woran sie wachsen könnte...ich denke also schon, dass wir es probieren werden...wenn es gar nicht klappt, müssen sie sich halt was anderes einfallen lassen...

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5. Dezember 2015 um 13:35

Na
das hört sich ja gut an

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5. Dezember 2015 um 14:05

Ja
da hast du recht. ich halte sehr viel von ihrer Erzieherin und anscheinend traut sie ihr es sehr wohl zu, dass sie das schafft. ich hab gleich gesagt, dass es mich natürlich freut, aber ich bedenken habe, weil sie eben sehr an der einen freundin hängt und sich da eben schwerer tut...aber sie hat abgewunken und gemeint, dass sie 1. im garten (gehen sie jeden tag im frühling) eh immer spielen können und 2. sie in der anderen gruppe auch jemanden findet. eine mädchen, die sie als ihre freundin bezeichnet, hat sie in der gruppe ja, wie erwähnt, schon. also da hätte sie zumindest einen "bezugspunkt"...denke ich werde zustimmen und mir einfach mal ansehen, wie es ihr dabei geht...

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5. Dezember 2015 um 22:13

War bei uns auch so
der Übergang von Krippe zu KiGa wurde einfach mal 2,5 Monate vorgezogen. Für mich war es echt komisch. bei den Großen geht es doch ganz anders zu.Ich habe darauf vertraut, dass die Erzieherinnen am besten wissen wie mein Kind sich in der Gruppe verhält und was ihm zuzutrauen ist. und es war auch gut so. meiner war auch eher schüchtern und nun gehört er die der Rabaukengruppe. Hätte ich nie gedacht, aber er wehrt sich wenn ihm jemand was wegnimmt und sagt auch laut und deutlich seine Meinung. Ihm tat es unheimlich gut.

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