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Tochter will kein Geschwisterchen

5. Mai 2018 um 21:11

Wir bekommen im September unser zweites Kind. Wir freuen uns riesig aber unsere Tochter (wird dann drei sein) will partout kein Geschwisterchen. Sie reagiert jetzt schon sehr eifersüchtig wenn sie hört, dass das Baby auch bei uns im Bett schlafen darf (sie darf das auch) oder gestillt werden wird (ein Punkt der mir jetzt schon echt Sorgen bereitet). Noch ein großes Problem ist, dass sie momentan beide Kinderzimmer hat, sie sind eher klein, eins ist ihr „Kinderzimmer“, das andere das Spielzimmer. Beide werden zum Spielen viel genutzt. Ich möchte einfach so sensibel wie möglich mit dem ganzen Thema umgehen, weiß aber wirklich nicht wie wir das handhaben sollen. Wir möchten halt gleich die Wickelkommode reinstellen und fragen uns ob es besser ist einfach anzuwarten oder jetzt klar Schiff zu machen... ich mach mir viele Gedanken, ich hoffe ich kann beiden eine gute Mutter sein
Ich kann ihre Angst und Unsicherheit sehr gut verstehen, trotzdem möchte ich nicht, dass das Baby auf etwas verzichten muss...
war jemand schon in dieser Situation oder hat Tipps behutsam mit diesem Thema umzugehen?
dazu sei noch gesagt, dass unsere Tochter einfach ein bisschen „anders“ ist. Am liebsten ist sie mit uns daheim, will keinen besuch, möglichst wenig kontakt mit anderen kindern, Erwachsene lehnt sie komplett ab.

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5. Mai 2018 um 21:51

Erfahrungen in der Art habe ich keine, aber rein intuitiv würde ich jetzt nichts in Richtung zukünftige Raumaufteilung oder Umgestaltung, großartige Einkäufe ect. planen. Am Anfang braucht das Baby ja eigentlich kaum etwas. Auf dem Bett kann es notfalls auch gewickelt werden. Lasst eurer Tochter Zeit sich in der neuen Situation zu erden. Wie lange weiß sie denn , dass du schwanger bist? Sie ist ja noch sehr jung... sie versteht wahrscheinlich gar nicht was gerade an Veränderungen auf sie zu kommt.

möglicherweise wird sich ihre Begeisterung auch nicht wecken lassen... darauf solltet ihr euch auch gedanklich vorbereiten.
bei unseren Nachbarn war es ähnlich. Zwei Jungs, 3 Jahre Abstand. Der große war extrem antipathisch. Die Mutter konnte den kleinen keine Sekunde mit ihm allein lassen. Als sie so etwa 5und 2 waren, ging es besser.

lasst ihr einfach Zeit und besorgt das nötigste in ihrer Abwesenheit (Windeln Kleidung ect) und sagt Verwandten und Freunden dass die große beschenkt werden sollte und die große zuerst begrüßt werden soll.
schau mal bei gewünschtes Wunschkandidat nach „enttronung durch Geschwister „ 
da sind tolle Tipps drin. Halte das kleine im Krankenhaus z.b nicht im Arm wenn sie zu Besuch kommt. Ect... 
mach ihr dass Geschwister auch nicht immer wieder „schmackhaft“... bleibe viel mit ihr zusammen und führe Rituale ein die auch beim stillen oder kuscheln mit dem kleinen, für die große beibehalten werden können. Immer um 3 Uhr gibts teeparty... mit Keksen und Tee im Puppengeschirr z,b.


alles gute und herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft 🤰🏻 

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5. Mai 2018 um 21:54

Gewünschtes WunschKIND

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5. Mai 2018 um 22:07

Danke dir! Den artikel kenne ich und find ihn super, was mir nur so Angst macht, ist dass sie sich eben jetzt schon so schlecht fühkt. Ich hab auch komischerweise so ein schlechtes gewissen ihr gehenüber. Wir wissen es erst seit 2 wochen, ich glaube aber sie spürt es schon viel länger weil sie schon seit Monaten immer wieder aus heiterem Himmel weint und immer sagt, dass sie kein Baby hier haben will.
ich bin ein großer gewünschtestes-wunschkind-fan und setze vieles auch gut um, auch das nicht schmackhaft reden und so.
es tut mir aber trotzdem im Herzen weh wenn ich sehr wie verunsichert und traurig sie ist. Aber auch wenn ich an das kleine Wesen denk, das jetzt schon so abgelehnt wird. Es ist einfach schwierig weil wir immer zusammen sind, seitdem sie weiß, dass ein Baby unterwegs ist, geht es keine Minute ohne mich, in den Kindergarten geht sie noch nicht. (Geplant war diesen Herbst, das werden wir jetzt wohl verschieben)
Vielleicht stellen wir die wickelkommode auch ins schlafzimmer oder fragen sie was ihr lieber ist

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5. Mai 2018 um 22:11

Viele sachen lassen sich leider auch nicht vermeiden weil sie geziehlt danach fragt 

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6. Mai 2018 um 7:19

Ich kann deine Bedenken verstehen, allerdings musst du auch aufpassen dass sie nicht zu sehr dein schlechtes Gewissen bemerkt und daran immer wieder appelliert und merkt, dass sie dadurch die gewünschte Aufmerksamkeit bekommt.  Ich würde sie mit dem Thema erstmal in Ruhe lassen. Es vergehen noch 8 Monate,  bis dahin entwickelt sie sich weiter und vieles findet sich dann auch. Am Anfang braucht das Baby ja auch kein eigenes Zimmer. Und wie gesagt...habe nicht nur ein schlechtes Gewissen,  bedenke auch das es das normalste auf der Welt ist ein weiteres Baby/ Geschwisterchen zu bekommen. 

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6. Mai 2018 um 14:28

Mhh, schwierig, wir haben unsere vom Beginn der Schwangerschaft mitintegriert, hatten sie mal keine Lust, war und ist das dann auch in Ordnung,
Wir haben 2x21 Monate Abstand.

Beim Stillen z.B  mit dem 2. habe ich währenddessen mit dem 1. gepuzzelt oder gelesen oder es ihm erklärt und er hat zugeschaut und mir anschließend das Spucktuch gereicht.
Als es irgendwann die Flasche gab, durfte der Große sie ihm dann geben oder jetzt eben der Große und der Mittlere, dem Kleinen.
Sie sind auch immer sehr stolz, wenn sie helfen können und es klappt, wie sie sich das dachten, ich bedanke mich auch immer und sagen ihnen, dass er jetzt zB eine große Hilfe war mir das das Spucktuch zu bringen oder sie kurz ihren kleinen Bruder bespaßt haben, weil ich gaaaanzzz dringend aufs Klo musste.

Die Tipps von Schnuckeweide sind auch toll, gerade wenn man sie fragt, was gerade los ist, ob sie traurig ist oder ob sie davor Angst hat. 
Man merkt es passiert ganz viel in dem kleinen Kopf und sie erklären es auch ganz wunderbar unverblümt.

Ich hatte die zwei Kleineren auch oft im Tuch oder in der Trage, damit ich auch was mit den Großen machen konnte, der Kleine aber trotzdem seine Nähe bekommt.

Essentielles diskutiere ich allerdings auch nicht mit meinen Kindern, zB möchtest du ein Geschwisterchen sind keine Entscheidungen, die meine Kinder zu treffen haben.
Ich intergrier sie eher bei dem oder dem Motiv für den Schnuller von deinem Bruder und das reicht ihnen völlig, sie fühlen sich beachtet, wertgeschätzt und integriert.

Das Baby hatte ich auch immer auf dem Arm, wie Schnuckeweide.
Das war auch nie ein Problem, sie verstanden es war und ist klein, es hat alleine Angst und muss ganz viel kuscheln.
Entweder wollten sie das Baby dann tragen oder mit auf den Arm, was auch geht, gerade mit Tuch oder Trage. Grundbedürfnisse deckeln wir immer.

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6. Mai 2018 um 14:44

Wegen dem Zimmer:
Ich würde es ihr einfach erklären, du brauchst den Platz zum Wickeln, Kleidung usw, ob sie dir helfen mag es schön zu herzurichten und du zB ihre Einrichtungskunst, Kraft, Hilfe bräuchtest, ob sie Lust hat dir zu helfen und wenn du merkst sie wird traurig oder sauer es eben wie oben geschrieben ernst nehmen und sie auch die Emotionen auch ausleben lassen

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6. Mai 2018 um 15:57
In Antwort auf einhornaufraedern123

Wir bekommen im September unser zweites Kind. Wir freuen uns riesig aber unsere Tochter (wird dann drei sein) will partout kein Geschwisterchen. Sie reagiert jetzt schon sehr eifersüchtig wenn sie hört, dass das Baby auch bei uns im Bett schlafen darf (sie darf das auch) oder gestillt werden wird (ein Punkt der mir jetzt schon echt Sorgen bereitet). Noch ein großes Problem ist, dass sie momentan beide Kinderzimmer hat, sie sind eher klein, eins ist ihr „Kinderzimmer“, das andere das Spielzimmer. Beide werden zum Spielen viel genutzt. Ich möchte einfach so sensibel wie möglich mit dem ganzen Thema umgehen, weiß aber wirklich nicht wie wir das handhaben sollen. Wir möchten halt gleich die Wickelkommode reinstellen und fragen uns ob es besser ist einfach anzuwarten oder jetzt klar Schiff zu machen... ich mach mir viele Gedanken, ich hoffe ich kann beiden eine gute Mutter sein  
 Ich kann ihre Angst und Unsicherheit sehr gut verstehen, trotzdem möchte ich nicht, dass das Baby auf etwas verzichten muss...
war jemand schon in dieser Situation oder hat Tipps behutsam mit diesem Thema umzugehen?
dazu sei noch gesagt, dass unsere Tochter einfach ein bisschen „anders“ ist. Am liebsten ist sie mit uns daheim, will keinen besuch, möglichst wenig kontakt mit anderen kindern, Erwachsene lehnt sie komplett ab. 

mein Sohn ist jetzt 2,5 j und meine Tochter wurde vor 4 Wochen geboren. 
Du thematisierst das Thema viel zu viel. Wickelkommode, eigenes Zimmer etc. ?!? Brauch kein Baby. Lass alles so wie es ist und fertig. 

Und eine 3 jährige würde ich auch nicht entscheiden lassen, wo die Kommode hin soll. Wie kommt man auf solche Ideen. 
Mrin Tipp lockerer werden und nicht so viel Getue machen was unnötig ist. 
Dss mit dem schlechten Gewissen kenne ich auch. Aber auch das brauchst du nicht haben. Meine Tochter schläft noch viel und ich verbringe viel Zeit mit meinem Sohn trotz stillen. Das kriegt er gar nicht mal so mit. 
 

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6. Mai 2018 um 17:28

Du meinst, weil sie sauer sein wird?
Ansonsten verstehen es Kinder in dem Alter durchaus.

Naja, wenn sich Kinder ständig allem fügen müssen, erziehen wir unterschiedlich.

 

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6. Mai 2018 um 18:25

Danke an alle für eure Meinungen und Ratschläge!

Ich kann gut verstehen, dass Leute die unkomplizierte, „einfache“ Kinder haben, das nicht nachvollziehen können. Ich hab bis jetzt auch nur offene Kinder gekannt, wo die meisten Sachen, die bei uns Thema sind, kein Problem sind und oft gedacht, dass der Rest „verzogen“ ist. Jetzt weiß ich es besser 

nochmals wegen dem Zimmer, ich frag mich eben ob es jetzt „leichter“ ist zu verstehen, da ist ein Baby, das bekommt das Zimmer oder in 3 Jahren (zum Beispiel) ich hab Bedenken, dass sie das in 3 Jahren erst recht nicht versteht weil es ja derweil auch so war. Oder eben doch, ich weiß es nicht.

tut zwar nichts zur Sache aber das Baby war nicht geplant (nichtsdestotrotz sehr erwünscht)

ich werd dem Baby natürlich jede Zuwendung geben! Die hat meine große bekommen, und das möchte ich für das kleine auch! Mit Tragetüchern und Tragen bin ich bestens ausgestattet 

danke für eure Tipps!

ich bin die älteste von 3 Geschwistern und mir hat das sehr zu gesetzt, war ein bisschen älter und es waren andere Bedingungen aber vielleicht ist es mir deswegen so wichtig auf sie und ihre Gefühle zu schauen. Der Satz zum Beispiel „sie wirds schon überleben“ etc löst in mir echt ein Grausen aus. Nur als Beispiel 

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6. Mai 2018 um 18:30

Und um nochmal kurz auf die Wickelkommode und das eigene Zimmer einzugehen: ich weiß, dass kein Baby ein zimmer braucht, es geht mir wie gesagt nur drum wann es für ein Kind verständlicher ist, das Zimmer abzugeben

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6. Mai 2018 um 18:51
In Antwort auf einhornaufraedern123

Danke dir! Den artikel kenne ich und find ihn super, was mir nur so Angst macht, ist dass sie sich eben jetzt schon so schlecht fühkt. Ich hab auch komischerweise so ein schlechtes gewissen ihr gehenüber. Wir wissen es erst seit 2 wochen, ich glaube aber sie spürt es schon viel länger weil sie schon seit Monaten immer wieder aus heiterem Himmel weint und immer sagt, dass sie kein Baby hier haben will.
ich bin ein großer gewünschtestes-wunschkind-fan und setze vieles auch gut um, auch das nicht schmackhaft reden und so.
es tut mir aber trotzdem im Herzen weh wenn ich sehr wie verunsichert und traurig sie ist. Aber auch wenn ich an das kleine Wesen denk, das jetzt schon so abgelehnt wird. Es ist einfach schwierig weil wir immer zusammen sind, seitdem sie weiß, dass ein Baby unterwegs ist, geht es keine Minute ohne mich, in den Kindergarten geht sie noch nicht. (Geplant war diesen Herbst, das werden wir jetzt wohl verschieben)
Vielleicht stellen wir die wickelkommode auch ins schlafzimmer oder fragen sie was ihr lieber ist

Ich möchte mir erlauben, dir dringend zu raten, die obigen, recht realistischen Ratschläge zu befolgen. 

Ich würde die Große nicht nach dem Standort der Wickelkommode befragen. 

Keinesfalls hat sie das Recht, auch unbewusst nicht, über das Kommen eines Geschwisterchens zu urteilen. 

M. Meinung nach interpretierst du zu viel in ihr Haltung hinein. 

Natürlich wird sie „entthront“ werden. 
Das muss sie hinnehmen, nolens volens. 

Je mehr du das Ganze verkomplizierst, desto schwieriger wird es. 

Gerade für sie wäre m. Meinung nach ein früherer Kitastart gut gewesen. Ich würde sie noch jetzt, baldmöglichst, in eine Kita einschulen. 

Und mach dir nicht zuviele Sorgen, das überträgt sich!!

Wie steht dein Mann zu der ganzen Sache?

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6. Mai 2018 um 19:03

Sehe ich so ähnlich. 

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6. Mai 2018 um 21:35
In Antwort auf einhornaufraedern123

Wir bekommen im September unser zweites Kind. Wir freuen uns riesig aber unsere Tochter (wird dann drei sein) will partout kein Geschwisterchen. Sie reagiert jetzt schon sehr eifersüchtig wenn sie hört, dass das Baby auch bei uns im Bett schlafen darf (sie darf das auch) oder gestillt werden wird (ein Punkt der mir jetzt schon echt Sorgen bereitet). Noch ein großes Problem ist, dass sie momentan beide Kinderzimmer hat, sie sind eher klein, eins ist ihr „Kinderzimmer“, das andere das Spielzimmer. Beide werden zum Spielen viel genutzt. Ich möchte einfach so sensibel wie möglich mit dem ganzen Thema umgehen, weiß aber wirklich nicht wie wir das handhaben sollen. Wir möchten halt gleich die Wickelkommode reinstellen und fragen uns ob es besser ist einfach anzuwarten oder jetzt klar Schiff zu machen... ich mach mir viele Gedanken, ich hoffe ich kann beiden eine gute Mutter sein  
 Ich kann ihre Angst und Unsicherheit sehr gut verstehen, trotzdem möchte ich nicht, dass das Baby auf etwas verzichten muss...
war jemand schon in dieser Situation oder hat Tipps behutsam mit diesem Thema umzugehen?
dazu sei noch gesagt, dass unsere Tochter einfach ein bisschen „anders“ ist. Am liebsten ist sie mit uns daheim, will keinen besuch, möglichst wenig kontakt mit anderen kindern, Erwachsene lehnt sie komplett ab. 

Was ist mit ner Puppe,  die sie zeitgleich Wickeln und mit der Flasche (du natürlich stillen) füttern kann.  

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7. Mai 2018 um 8:47

Also ich würde sagen: verhalte dich einfach ganz normal. Wenn du Babysachen kaufen willst, dann mach das. Wenn du das zweite Zimmer zum Babyzimmer einrichten willst, dann mach das.
Geh einfach ganz selbstverständlich damit um. 
Wenn es nach deiner Tochter gegangen wäre hättet ihr gar kein Baby bekommen dürfen und trotzdem ist eines unterwegs.

Klar darf sie bedenken haben, aber im Moment bestimmt sie über dein Leben. Und das ist von einem so kleinen Mädchen schon ordentlich.

sie hat ja auch noch Zeit da rein zu wachsen...
das „oh Gott, wie wird sie reagieren“ erinnert mich an „oh Gott, sie wird vom klettergerüst fallen“. Du projizierst alles auf sie und packst sie in Watte.

selbst wenn sie das Baby nie abgöttisch lieben wird, dann ist das so. Man macht ja auch keine Kinder fürs Kind. Sondern weil man selber 2, 3 oder mehr haben will.

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7. Mai 2018 um 8:57

Ich bin da voll bei Schnuckweide. Ich finde es ganz toll, dass sich die TE viele Gedanken macht. Sie scheint ein sensibles sogar sehr feinfühliges Kind zu haben. Mit einem Prinzesschen hat das überhaupt nichts zu tun und ich hoffe, dass die TE sich diese Aussage nicht zu Herzen nimmt. BTW hätte mein Kind mit Sicherheit auch beide Zimmer vorerst bekommen...

Ich denke es ist gut, dass du, TE, dir jetzt schon Gedanken machst. Ich persönlich würde das Thema Baby nicht völlig von ihr fernhalten, denn sie soll sich ja langsam (und da ist jetzt das Gute, dass noch sooo viel Zeit ist) an den Gedanken an ein Geschwisterkind gewöhnen. D.h. sie soll natürlich nicht überladen werden mit sowas. Aber natürlich kann sie die Gespräche mitbekommen, die sich um das zukünftige Familienmitglied drehen und je nachdem, wie es wird und sie sich in Zukunft diesbzgl. fühlt, kann sie mehr und mehr mit einbezogen werden.

Ideal wäre natürlich, wenn sie schon einen KiTa-Platz hätte. Aber es wird auch ohne gehen.

Wenn sie von selbst Fragen hat, würde ich diese unbedingt aufgreifen. Da finde ich auch die Gesprächsführung von Schnuckweide gut.

Alles in Allem denke ich, dass sich viele Sorgen von dir (und deiner Tochter) mit der Zeit von allein verflüchtigen werden. Und mit dem Rest wirst du wahrscheinlich intuitiv auch gut umgehen können. Fehler dürfen passieren. Aber du liebst deine Tochter und das weiß sie auch und du gibst dir die größte Mühe. Von daher... klingt alles für mich ganz zuversichtlich.

 

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7. Mai 2018 um 11:40

Ich denke deine Tochter wird darüber hinwegkommen, war bei meinen Kindern auch so, erst stressig aber dann haben sie sich alle ganz doll lieb

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7. Mai 2018 um 19:53
In Antwort auf einhornaufraedern123

Danke an alle für eure Meinungen und Ratschläge!

Ich kann gut verstehen, dass Leute die unkomplizierte, „einfache“ Kinder haben, das nicht nachvollziehen können. Ich hab bis jetzt auch nur offene Kinder gekannt, wo die meisten Sachen, die bei uns Thema sind, kein Problem sind und oft gedacht, dass der Rest „verzogen“ ist. Jetzt weiß ich es besser 

nochmals wegen dem Zimmer, ich frag mich eben ob es jetzt „leichter“ ist zu verstehen, da ist ein Baby, das bekommt das Zimmer oder in 3 Jahren (zum Beispiel) ich hab Bedenken, dass sie das in 3 Jahren erst recht nicht versteht weil es ja derweil auch so war. Oder eben doch, ich weiß es nicht.

tut zwar nichts zur Sache aber das Baby war nicht geplant (nichtsdestotrotz sehr erwünscht)

ich werd dem Baby natürlich jede Zuwendung geben! Die hat meine große bekommen, und das möchte ich für das kleine auch! Mit Tragetüchern und Tragen bin ich bestens ausgestattet 

danke für eure Tipps!

ich bin die älteste von 3 Geschwistern und mir hat das sehr zu gesetzt, war ein bisschen älter und es waren andere Bedingungen aber vielleicht ist es mir deswegen so wichtig auf sie und ihre Gefühle zu schauen. Der Satz zum Beispiel „sie wirds schon überleben“ etc löst in mir echt ein Grausen aus. Nur als Beispiel 

Und deine Vergangenheit bestimmt dein heutiges Verhalten und Denken. Glaubst du, sie merkt nicht, dass du ein schlechtes Gewissen hast? Es dauert ja doch noch einige Zeit, bis das 2. Kind kommt und du machst jetzt schon so einen Wirbel. Sogar den Kindergarten willst du ihr verwehren, dabei würde ihr das sicherlich ganz gut tun. Jedenfalls ist es einen Versuch wert.

Ich bin auch die Älteste, ich war 3,5 J., als meine Schwester dazukam und es hat mich nie gestört. Deswegen habe ich evtl. auch nie über Dinge wie du jetzt nachgedacht.

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7. Mai 2018 um 21:48

Diese Antwort find ich ja schon echt unfassbar frech.

Es geht doch nicht darum, dass die TE dem Kind ein Mitspracherecht bzgl. der Existenz eines 2. Kindes einräumen will. Sie macht sich Gedanken darüber, dass Kind 1 Kind 2 jetzt schon ablehnt. Das ist doch völlig normal, dass man sich Sorgen bzw. Gedanken darum macht, wie es dem Kind geht bzw. wie man ihm die neue Situation so angenehm wie möglich gestalten kann. Denn das Kind ist eben wichtig. Seine Gedanken und Sorgen sind wichtig! Die TE versucht sich hier Rat zu holen, wie sie am besten damit umgehen könnte.

Ein KiTa-Start während der Ankunft eines Geschwisterchens, was hier ja im Herbst wahrscheinlich zusammenpassen würde, ist u.U. schwierig. Das weiß nun wirklich jeder. Davon wird i.d.R. abgeraten. Würde sie jetzt schon einen Platz bekommen, wäre das was ganz anderes. Aber dem ist wohl nicht so.

Ich fänd es ehrlich gesagt eher unnormal, wenn man sich darüber so gar keine Gedanken machen würde.
 

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7. Mai 2018 um 22:37
In Antwort auf alphabetiker

Diese Antwort find ich ja schon echt unfassbar frech.

Es geht doch nicht darum, dass die TE dem Kind ein Mitspracherecht bzgl. der Existenz eines 2. Kindes einräumen will. Sie macht sich Gedanken darüber, dass Kind 1 Kind 2 jetzt schon ablehnt. Das ist doch völlig normal, dass man sich Sorgen bzw. Gedanken darum macht, wie es dem Kind geht bzw. wie man ihm die neue Situation so angenehm wie möglich gestalten kann. Denn das Kind ist eben wichtig. Seine Gedanken und Sorgen sind wichtig! Die TE versucht sich hier Rat zu holen, wie sie am besten damit umgehen könnte.

Ein KiTa-Start während der Ankunft eines Geschwisterchens, was hier ja im Herbst wahrscheinlich zusammenpassen würde, ist u.U. schwierig. Das weiß nun wirklich jeder. Davon wird i.d.R. abgeraten. Würde sie jetzt schon einen Platz bekommen, wäre das was ganz anderes. Aber dem ist wohl nicht so.

Ich fänd es ehrlich gesagt eher unnormal, wenn man sich darüber so gar keine Gedanken machen würde.
 

Das mit dem Kita Start und das davon abgeraten wird stimmt aber nicht grundsätzlich. Unser Sohn sollte letzten August mit dem Kindergarten beginnen und für September war sein Bruder ausgerechnet. Wir haben dann auch im Kindergarten gefragt ob wir die Eingewöhnung verschieben sollen und sie sagten auf jeden Fall vorher die Eingewöhnung, erfahrungsgemäß gibt's danach erst recht Probleme mit Eifersucht und abgeschoben fühlen. Also haben wir Anfang August gestartet. Aufgrund seiner heftigen Entwicklungsstörungen hat die Eingewöhnung fünf Wochen gedauert, währenddessen wurde sein Bruder geboren und es war genau richtig so. Er mag es total wenn ich ihn morgens mit seinem Bruder in den Kindergarten bringe und schaut dabei so wichtig wie ein Manager auf dem Weg zu einer entscheidenden Konferenz. Der Kindergarten ist sein Bereich ganz allein , ohne Baby, und mittags freut er sich dann wieder mit Baby und mir zusammen zu sein. Und in deiner Entwicklung hat er so enorm profitiert. Vorher durften ihn andere Kinder weder berühren noch ansprechen, letztens hat er zum ersten Mal aus Dankbarkeit ein Mädchen umarmt das ihm geholfen hat.
Liebe TE vielleicht überlegst Du wegen dem Kindergarten Start nochmal! Ich kann nur positives berichten bei einem ebenfalls sehr schwierigen Kind 

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7. Mai 2018 um 22:43

Ach sorry da du schriebst ihr wisst es erst seit zwei Wochen ging ich davon aus dass euer Baby im Dezember kommt... Aber September schon. Wann ginge denn der Kindergarten bei Euch los? Nach der Geburt direkt starten wäre wirklich nicht so gut. 

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8. Mai 2018 um 10:12

Hast du sie denn schon mal gefragt, warum sie kein Geschwisterchen will??? Wofor sie denn solche Angst hat???
Als ich mit meinem 2. Kind Schwanger war und wir es dem Großen gesagt haben, der war damals 7 Jahre alt, hat er erst mal geweint. Er saß am Tisch und hat geweint und mein erster Impuls war: Oh Gott was tu ich meinem Kind da an - was, im nachhineinen, totaler quatsch ist. Ich hab ihn dann gefragt, warum er denn jetzt weint und er meinte, das er angst hat, dass das Baby sein ganzes Leog-gebautes Kaputt macht. So einfach war das. Also haben wir ihm versprochen, dass das nicht passieren wird und schon war es gut. 
Wir haben ihn auch in allem mit einbezogen. Er durfte mit die Möbel kaufen gehen, er durfte mit Kleidung aussuchen, den Kinderwagen usw und was für ihn das Beste war, er durfte mit den Namen aussuchen. Wir haben alle Namensvorschläge gemacht und er auch, die haben wir dann gesammelt und zu guter letzt wurde es sein vorgeschlagener Name und das hat ihn total stolz gemacht.
Wir haben ihn in allem Integriert, mit entscheiden lassen und ihm immer wieder verständlich gemacht, das wir ihn immer genauso lieben werden wie davor auch. 
Dann war er mit meinem Mann in einem Vater/Kind-Wickelkurs. Da bekommen die Kinder den Umgang mit den Babys gezeigt und wie man sie wickelt. Ab dem Moment war das Eis gebrochen, auch wenn er ihn bis heute noch einmal wickeln müssete
Ich würde mit dem Zimmer nicht warten, es wird ja dann nicht besser und wenn das Kind dann erst mal da ist und ihr es ihr dann weg nehmt, hat sie einen reellen wut-Projektionspunkt und deshalb würde ich es vorher lösen und mit ihr zusammen einrichten und auch streichen usw. Sie kann ja dann auch später mit dem Baby darin spielen.
Aber ich würde auch nicht so viel Fokus auf ihr Verhalten legen, denn wenn sie erst mal begreifft, das, wenn sie die vernachlässigte Prinzessin spielt und ihr darauf anspringt, wird as mit dem Baby nur schlimmer und nicht besser. Ihr könnt auch ruhig mal etwas energischer sagen, das es jetzt reicht und sie jetzt große Schwester wird und sie es überleben wird. Irgendwo muss man mal einen Punkt setzen, denn sonst hast du keine Ruhe wenn das Baby da ist und das Geschwisterchen keine schöne Zeit.

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8. Mai 2018 um 10:38

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
Lies mal meine Antwort vor dem Absatz.

"Essentielles diskutiere ich allerdings auch nicht mit meinen Kindern, zB möchtest du ein Geschwisterchen sind keine Entscheidungen, die meine Kinder zu treffen haben.Ich intergrier sie eher bei dem oder dem Motiv für den Schnuller von deinem Bruder und das reicht ihnen völlig, sie fühlen sich beachtet, wertgeschätzt und integriert."

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8. Mai 2018 um 16:36

Großes Dankeschön an Schnucke, Melon und alle die noch konstruktive Beiträge geschrieben haben! Das werd ich mir sehr zu Herzen nehmen! Ich fühl mich Gott sei Dank schon besser und zuversichtlicher!

wenn ich aber schon lese was andere in das hinein interpretieren was ich schrieb, unfassbar. „Kindergarten verwehren“, „verwöhntes Prinzesschen“, „Leben bestimmen lassen“, etc. Und wer sagt dass ich den ganzen Tag darüber nachdenke und meine Tochter entscheiden lasse - alles am besten noch. Ich werd nicht darauf eingehen weil so viel aus der Luft geholter Blödsinn schon alles über euch aussagt. Sowas macht micht echt sauer. Vielleicht sollte ich den nächsten Beitrag härter, ignoranter und verkniffener schreiben, betonen, dass ich mich sicher nicht nach ihrem Befinden richte etc dann zufrieden?

nochmals zum Kindergarten: der Geburtstermin und der Kindergartenstart liegen 3 Tage auseinander (soweit man das halt sagen), die Möglichkeit früher anzufangen gibt es leider nicht weil der Kiga davor 2 Monate geschlossen hat. Jetzt darf sie noch nicht rein weil sie noch nicht 3 ist. Da gibts leider keine Ausweichmöglichkeit. Sollten wir einfach im Jänner einen Veeduch starten? 

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10. Mai 2018 um 21:16

Ich muss ehrlich sagen... dass ich mich schon frage, wie der Großteil der Userinnen darauf kommt, beurteilen zu wollen, wie viel Mitspracherecht das Mädchen zu Hause hat. Die TE erwartet das zweite Kind. Und entgegen der allgemeinen Reaktionen, freut sich das kleine Mädchen einfach nicht. Das heißt nicht, dass sie gefragt wurde, ob noch ein Geschwister kommen DARF. Selbstverständlich entscheiden solche Dinge nicht kleine Kinder. Nirgendwo steht das, dass die Kleine GEFRAGT wurde. 

Wenn man sich so umhört, ist doch Frage „freut sich deine kleine auf das Baby?“ schnell gestellt. Am besten noch wenn das Kind Direkt daneben steht. 
Sie freut sich schlicht weg NICHT und das ist zum einen , so hart es klingt, ihr gutes Recht, zum 2. normal und zum 3. verständlich. 
Das heißt nicht dass im umkehrschluss alles so läuft als wäre das Baby nicht da, oder als würde es weniger geliebt werden, weil die Erstgeborene das so WILL. Das tut sie doch gar nicht.

das Kind ist verunsichert, weil sie nicht im entferntesten wissen KANN, was jetzt auf sie zu kommt. 

Daher... bin ich immer noch der Ansicht, mit bisschen Fingerspitzengefühl an die Sache heran zu gehen. 
Ich erziehe meine Kinder weiß Gott nicht mit dem Weichspülgang, würde aber nicht direkt nach Bekanntgabe der Schwangerschaft auf hergabe eines Zimmers bestehen oder fröhlich Babysachen shoppen. Ich würde dem Kind Zeit geben, fragen zu stellen und mit der Neuigkeit warm zu werden. Irgendwas arbeitet in dem kleinen Kopf , deswegen muss sie noch lange kein prinzesschen sein. Sonder nur eine 2 jährige die in einer üblich schwierigen Phase steckt. 

Sie soll das Geschwister nach Möglichkeit lieben lernen , was ich als schwierig einschätze, wenn ich mir so manche Ratschläge hier durchlese. So viele schreien doch so oft und bei jeder Gelegenheit nach „auf Augenhöhe“ und „Mitspracherecht“ 
und nun soll die Te schier rücksichtslos ihr Ding durch ziehen?

thema kita Start: liebe TE... versuche mit ihr in Kindergruppen oder zum kinderturnen ect zu gehen. Kitastart kurz nach Ankunft des Babys halte ich für schwierig. Sie wird sich evt abgeschoben vorkommen. Vielleicht auch nicht. Bis dahin vergeht noch einige Zeit. Bring sie nach und nach mit anderen Kindern in Kontakt. Nach Möglichkeit mit den gleichen in regelmäßigen Abständen. 

Schau, wenn sie mehr Interesse zeigt babybilder von ihr an, oder Videos. Nimm sie ggf mit zum Ultraschall.

Es wird schon werden... gib ihr Zeit und rede viel mit ihr. Je nach dem wie sie sich mitteilen kann.... evt steckt auch was ganz banales dahinter. 

Alles gute!

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11. Mai 2018 um 15:12

Ich würde das 2., kleinere Zimmer zwischenzeitlich als Arbeitszimmer deklarieren und das der Tochter kommunizieren, dass das jetzt so sein muss. Dafür darf sie ein schönes neues Bett haben. In 3 Jahren kann es dann zum Kinderzimmer für Nr 2 werden.

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11. Mai 2018 um 18:04

Es ging mir ums schmackhaft machen des neuen Zimmers. In dem Alter gibt es doch eh oft einen Bettwechsel vom Gitter- zum Kinderbett.

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11. Mai 2018 um 19:37

Großes danke an Heuel!

viele Ratschläge sind wirklich toll, das Problem ist, wir haben wirklich garnicht mit dem Baby gerechnet und erst im Herbst ALLES neu eingerichtet. Bett neu, neu gestrichen etc  Das ist leider einfach keine Option. Warum ich warten kritisch sehe hab ich ja schon geschrieben. Meine Tochter braucht immer lange um etwas zu verarbeiten und ok zu finden, da will ich nicht sagen „so das ist ab jetzt nicht mehr dein Zimmer“. Lieber mal drüber reden und sacken lassen.so wars jetzt bei einigen Dingen. 

ich habe nicht das Gefühl, dass ich sie überfordere. Sie hat gefragt ob da ein Baby ist und ich hab ja gesagt. Und ihr die weiteren Fragen beabtwortet. Ich glaube viele können sich das halt nicht so vorstellen weil halt jedes Kind anders ist. 

Danke auf jeden Fall fürs Mut machen!!!

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12. Mai 2018 um 11:56

Nein, das Pony erst wenn sie älter ist

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13. Mai 2018 um 15:45

Meine sind 5,5 und 2, beide kriechen regelmässig nachts zu uns ins Bett. Sie bekommen einfach die Nähe, die sich sich wünschen und wohl noch brauchen. Wo ist das Problem?

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13. Mai 2018 um 21:05

Genau, 16:30, ein Kind auf den Schultern, 2 an den Beinen,  und das jüngste auf den Rücken gebunden. Dieses wischt dann nach verrichteter Tat den Hintern ab.

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13. Mai 2018 um 21:38

Dann brauchst Du noch pro Arm ein weiteres Kind, welche dann durch das Gewicht die Arme in die Länge ziehen.

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13. Mai 2018 um 22:03
In Antwort auf einhornaufraedern123

Wir bekommen im September unser zweites Kind. Wir freuen uns riesig aber unsere Tochter (wird dann drei sein) will partout kein Geschwisterchen. Sie reagiert jetzt schon sehr eifersüchtig wenn sie hört, dass das Baby auch bei uns im Bett schlafen darf (sie darf das auch) oder gestillt werden wird (ein Punkt der mir jetzt schon echt Sorgen bereitet). Noch ein großes Problem ist, dass sie momentan beide Kinderzimmer hat, sie sind eher klein, eins ist ihr „Kinderzimmer“, das andere das Spielzimmer. Beide werden zum Spielen viel genutzt. Ich möchte einfach so sensibel wie möglich mit dem ganzen Thema umgehen, weiß aber wirklich nicht wie wir das handhaben sollen. Wir möchten halt gleich die Wickelkommode reinstellen und fragen uns ob es besser ist einfach anzuwarten oder jetzt klar Schiff zu machen... ich mach mir viele Gedanken, ich hoffe ich kann beiden eine gute Mutter sein  
 Ich kann ihre Angst und Unsicherheit sehr gut verstehen, trotzdem möchte ich nicht, dass das Baby auf etwas verzichten muss...
war jemand schon in dieser Situation oder hat Tipps behutsam mit diesem Thema umzugehen?
dazu sei noch gesagt, dass unsere Tochter einfach ein bisschen „anders“ ist. Am liebsten ist sie mit uns daheim, will keinen besuch, möglichst wenig kontakt mit anderen kindern, Erwachsene lehnt sie komplett ab. 

Und jetzt? 
Das Geschwisterchen kommt,ob es madame passt oder nicht.

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13. Mai 2018 um 23:35

Ich fands nur so treffend, weil gerade krautundrübe, die 4 Kinder hat, vorgeschlagen wurde, alle mitzunehmen. Da konnte ich mich nicht beherrschen mit dem Spruch.

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14. Mai 2018 um 20:18

Ja natürlich

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15. Mai 2018 um 9:32

Ja.Die Eltern fragen nach Lösungsansätzen und da ist es eben nicht egal, ob das Kind verwöhnt ist. Das sollte man reflektieren.Und Sozialverhalten lernen Kinder eben u.a. in der Kita oder generell im freizeitlichen Umgang mit anderen Kindern,was hier scheinbar ja zu kurz kommt.

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15. Mai 2018 um 12:28

Jein. Wenn keine Geschwister da sind, lernt man eben nur das Leben mit Erwachsenen. Da ist es dann an den Eltern, den Umgang mit anderen Kindern zu fördern.

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15. Mai 2018 um 13:22

Doch. Die stehen extra 30 Minuten früher auf. Ausserdem weisst du doch, dass der Tag einiger hier 35 Stunden hat.

Meine Tagesmutter WILL gar nicht, dass wir da noch ewig rumstehen. Kinder die weinen, hören i. d. R. erst auf, wenn der Elternteil weg ist. Das muss man aber als Mutter erst lernen.

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15. Mai 2018 um 13:38

kurz und schmerzlos ist auch das einzige, was Sinn macht.Ansonsten potenzieren sich die jeweiligen Abschiedsgefühle gegenseitig. Und im Gegensatz zu Erwachsenen kann ein kleines Kind eben noch nicht bewusst denken/wissen, dass die Eltern wiederkommen oder wann und was 'wann' überhaupt bedeutet. Das Gefühl/der Abschied bleibt so oder so erstmal ne Tatsache.Insofern braucht man den auch nicht ewig leidend in die Länge ziehen.Verschlimmert nur und suggeriert dem Kind vielleicht sogar, dass es kein lockerer 'bis später gleich-Abschied' ist, der er aber doch ist.

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15. Mai 2018 um 19:12

Also....@einhorn.... ich schlage vor... du liest hier nicht mehr rein. So viel weibergezicke..., da wird einem ganz anders. 
Hier wird dein kleines Mädchen ohne jeglichen Verstand beleidigt und verurteilt.... das ist einfach nur zum Fremdschämen. 
Widerlich!

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15. Mai 2018 um 19:47

Kacke ey!! Da muss wieder jeden Tag schaffen gehen und verpasst hier alles. Wo ist das Popcorn? 

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16. Mai 2018 um 1:33
In Antwort auf einhornaufraedern123

Wir bekommen im September unser zweites Kind. Wir freuen uns riesig aber unsere Tochter (wird dann drei sein) will partout kein Geschwisterchen. Sie reagiert jetzt schon sehr eifersüchtig wenn sie hört, dass das Baby auch bei uns im Bett schlafen darf (sie darf das auch) oder gestillt werden wird (ein Punkt der mir jetzt schon echt Sorgen bereitet). Noch ein großes Problem ist, dass sie momentan beide Kinderzimmer hat, sie sind eher klein, eins ist ihr „Kinderzimmer“, das andere das Spielzimmer. Beide werden zum Spielen viel genutzt. Ich möchte einfach so sensibel wie möglich mit dem ganzen Thema umgehen, weiß aber wirklich nicht wie wir das handhaben sollen. Wir möchten halt gleich die Wickelkommode reinstellen und fragen uns ob es besser ist einfach anzuwarten oder jetzt klar Schiff zu machen... ich mach mir viele Gedanken, ich hoffe ich kann beiden eine gute Mutter sein  
 Ich kann ihre Angst und Unsicherheit sehr gut verstehen, trotzdem möchte ich nicht, dass das Baby auf etwas verzichten muss...
war jemand schon in dieser Situation oder hat Tipps behutsam mit diesem Thema umzugehen?
dazu sei noch gesagt, dass unsere Tochter einfach ein bisschen „anders“ ist. Am liebsten ist sie mit uns daheim, will keinen besuch, möglichst wenig kontakt mit anderen kindern, Erwachsene lehnt sie komplett ab. 

Hab jetzt nicht alles gelesen, das würde ewig dauern. Ich finde man sollte das Kind schon auf das Baby vorbereiten. Vllt noch nicht sofort, das ist denke ich noch ein bisschen zu weit entfernt wenn das Baby im November kommt. Aber euer Kind so komplett außen vor zu lassen kann nur schief gehen. Und ganz ehrlich: es kann mir keiner erzählen das alle älteren Geschwister es supergeil fanden ein Geschwisterchen zu bekommen, siehe Youtube. Es gibt Tonnenweise Videos von Kindern die keinen Bruder wollen oder nicht noch eine Schwester usw. Die meisten finden es süß und das legt sich ja auch irgendwann. Und dass das Mädel jetzt so denkt, bedeutet ja nicht das es zur Erznemesis des neuen Babys wird. Meine Güte, manche tun so als wäre das Mädchen der Teufel persöhnlich und seine Meinung in Stein gemeißelt. 
Ich finde es ist an der Zeit das eure Tochter die "Große Mädchen"-Rolle zugesprochen bekommt. Die ist mit besonderen Pflichten und "Befugnissen" versehen die nur große Schwestern erfüllen können. Zum beispiel das Spucktuch reichen ist eine sehr wichtige Aufgabe. Das kriegt irgendwie keiner so richtig hin wie sie, ist ja klar . Ich würde den Kiga (wenns dann soweit ist) auch nicht mit "du gehst jetzt in den Kiga" sondern "du darfst in den Kiga, dein(e) Bruder/Schwester nicht." anpreisen. 
Miteinbeziehen finde ich nie schlecht. Ich würde allerdings nicht fragen OB es okay ist, dass das Baby eine Wickelkommode bekommt, sondern WO sie ihrer Meinung nach stehen sollte. Man kann sie ja in altersgerechten Dingen bei kleineren Sachen nach ihrer Meinung fragen und diese auch berücksichtigen. Generell habe ich die Erfahrung gemacht das Kinder in dem alter weniger "Grundsatzfragen" als "A oder B" Fragen vertragen. Ich frage mein Kind grundsätzlich nicht OB es eine Jacke anziehen will, sondern welche und zeige dann 2 oder 3 auswahlen. Klappt besser und sie fühlen sich miteinbezogen. Vorbereiten solltet ihr sie auf jedenfall. Das Mädel ist ja nicht blöd, sie merkt ja das was im Busch ist und braucht Zeit sich einzustellen, genauso wie ihr auch. Es gibt bestimmt auch tolle Bücher dazu. 
Grundsätzlich würde ich aber auch darüber nachdenken sie mal ein wenig mehr zu sozialisieren, das kann nie schaden. 
Ich glaube das größte Problem könnte wirklich sein das sie sich außenvor fühlt wenn das Baby da ist. Das sollte niemals der Fall sein. Sie muss euch teilen, was schon schwer genug ist wenn man das so gar nicht kennt. Ich denke es wäre eine gute Idee ihr zu vermitteln dass das Baby sich auf sie freut und in vielen Dingen nicht nur eure Hilfe braucht sondern auch ihre weil es noch nicht so viel kann wie sie. Ihr das Kind einfach zu präsentieren ist eine sehr schlechte Idee. Da würde keiner gut drauf reagieren, auch kein Erwachsener. 

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16. Mai 2018 um 13:07

Yap! Mal ein sinnvoller Beitrag! Danke 🙏 

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