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Tod eines Elternteils

4. März um 21:26

Hallo!

Ich bin so geschockt und weiß gerade gar nicht wohin mit meinen Gedanken. Die Mama eines Schulfreundes meines Sohnes ist plötzlich verstorben. Eine lebenslustige Mama von 3 Kindern (10, 8, und 1 Jahr) ist einfach plötzlich umgekippt und nicht mehr aufgewacht (die genaue Todesursache kenne ich nicht, aber es war wohl ein natürlicher Tod). Ein anderer Junge aus dem Hort hat mir heute davon erzählt. Mein Sohn möchte lieber nicht darüber sprechen. Der Junge selbst war heute nicht in der Schule, aber die Klassenlehrerin hat mit den Kindern über das Thema gesprochen und sie ein wenig sensibilsiert.

Mir geht das Ganze auch deshalb so nahe, weil ich vor knapp 2 Jahren beinahe in eine ähnliche Situation gekommen wäre, als mein Mann aus dem heiteren Himmel einen Herzinfarkt hatte. Wir haben ebenfalls 3 Kinder und ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie es wäre, wenn einer von uns beiden plötzlich nicht mehr da wäre.
Auch haben wir beide schon früh ein Elternteil verloren, ich mit 16 meine Mutter und mein Mann mit 13 seinen Vater. Hilfe von außen hatten wir beide damals keine. Aber wie könnte man der Familie helfen? Den Vater kenne ich nur vom Sehen. Der Junge ist aber mit meinem Sohn befreundet. Ich könnte anbieten ihn nachmittags häufiger mit zu uns zu nehmen. Aber was passiert bloß mit dem kleinen Bruder? So jung schon die Mama verlieren ist doch einfach nicht fair!

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4. März um 22:20
In Antwort auf blaetterrascheln

Hallo!

Ich bin so geschockt und weiß gerade gar nicht wohin mit meinen Gedanken. Die Mama eines Schulfreundes meines Sohnes ist plötzlich verstorben. Eine lebenslustige Mama von 3 Kindern (10, 8, und 1 Jahr) ist einfach plötzlich umgekippt und nicht mehr aufgewacht (die genaue Todesursache kenne ich nicht, aber es war wohl ein natürlicher Tod). Ein anderer Junge aus dem Hort hat mir heute davon erzählt. Mein Sohn möchte lieber nicht darüber sprechen. Der Junge selbst war heute nicht in der Schule, aber die Klassenlehrerin hat mit den Kindern über das Thema gesprochen und sie ein wenig sensibilsiert.

Mir geht das Ganze auch deshalb so nahe, weil ich vor knapp 2 Jahren beinahe in eine ähnliche Situation gekommen wäre, als mein Mann aus dem heiteren Himmel einen Herzinfarkt hatte. Wir haben ebenfalls 3 Kinder und ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie es wäre, wenn einer von uns beiden plötzlich nicht mehr da wäre.
Auch haben wir beide schon früh ein Elternteil verloren, ich mit 16 meine Mutter und mein Mann mit 13 seinen Vater. Hilfe von außen hatten wir beide damals keine. Aber wie könnte man der Familie helfen? Den Vater kenne ich nur vom Sehen. Der Junge ist aber mit meinem Sohn befreundet. Ich könnte anbieten ihn nachmittags häufiger mit zu uns zu nehmen. Aber was passiert bloß mit dem kleinen Bruder? So jung schon die Mama verlieren ist doch einfach nicht fair!

ja das ist sehr schlimm. Und es ist nicht fair, es ist ein verdammt ungerechter Scheiß, seine Mama so früh zu verlieren oder von heute auf Morgen ohne Partner da zu stehen.

Es gibt Hospizdienste die mehr auf Familien/Kinder ausgelegt sind. Zwar denkt man da an erster Linie an schwerkranke Menschen, aber viele dieser Hospiz Dienste sind auch für einen da,wenn man trauert und man einen nahestehenden Menschen plötzlich verloren hat.

Aber es gibt auch an anderen Stellen die solche Trauerarbeit unterstützen und einem helfen.

Wichtig ist, dass man aufrichtig ist. Nicht jeder kann oder will mit mit Menschen in dieser Ausnahmssituation zu tun haben.
Ein Beileid ist schnell gewünscht, man ist ja auch nicht immer so mit dieser Peron vertraut, dass man näher darauf eingehen kann.
Hat man sich jedoch dazu entschieden, oder ist der Kontakt so,dann sollte man so aufrichtig wie möglich sein.

Für mich wäre es glaube ich hilfreicher zu hören, ich kann mir denken, dass es schwer für dich sein muss, du hast schlimmes erlebt. Was glaubst du könnte dir helfen?
Hast du Stellen wo du hinkannst?
Kennst du diese Adresse? Wenn du magst versucht das doch.
Da muss man sich nicht erklären, es gibt niemanden zurück, aber man bekommt vielleicht doch nach und nach ein paar Lichtblicke, damit es nicht mehr ganz so dunkel ist in deinem Leben.

Was auch immer. Es wird sich durchs Gespräch ergeben.
Die Art zu trauern bleibt jedem selbst überlassen.
Allerdings kann sich auch eine Depression entwickeln, die dann nochmal die Dinge verschlimmert.

Jetzt ist ja alles noch ganz frisch. Bis man begriffen hat, dass die verstorbene Person nie wieder zur Türe hereinkommen wird, vergeht eine Zeit.
Trotzdem ist es gerade für die Kinder wichtig, ihrer Trauer einen Raum zu geben und der Person einen Platz. Einen Raum wo alles erlaubt ist. Auch mal lachen, wenn einem einfällt, dass Mama einmal etwas ganz blödes/lustiges getan hat.
Da gibt es keine Vorschriften.
 

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5. März um 8:03

Ich möchte den Thread nicht verlassen, ohne mein tiefstes Beileid. Es tut so weh das nur zu lesen. 
Biete deine Hilfe an, wenn du ihn siehst. Einkaufen, oder ein Spielenachmittag oder was auch immer Dir möglich ist. 

Ich wünsche der Familie von Herzen alles Gute für die kommende Zeit 😥

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5. März um 14:07

Wir verdrängen den tod.

aber er gehört zum leben.wenn ein haustier stirbt "lernen" kinder das tiere auch gehen.
Deswegen geniesst bewusst euer leben,eure lieben.d

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5. März um 15:43
In Antwort auf blaetterrascheln

Hallo!

Ich bin so geschockt und weiß gerade gar nicht wohin mit meinen Gedanken. Die Mama eines Schulfreundes meines Sohnes ist plötzlich verstorben. Eine lebenslustige Mama von 3 Kindern (10, 8, und 1 Jahr) ist einfach plötzlich umgekippt und nicht mehr aufgewacht (die genaue Todesursache kenne ich nicht, aber es war wohl ein natürlicher Tod). Ein anderer Junge aus dem Hort hat mir heute davon erzählt. Mein Sohn möchte lieber nicht darüber sprechen. Der Junge selbst war heute nicht in der Schule, aber die Klassenlehrerin hat mit den Kindern über das Thema gesprochen und sie ein wenig sensibilsiert.

Mir geht das Ganze auch deshalb so nahe, weil ich vor knapp 2 Jahren beinahe in eine ähnliche Situation gekommen wäre, als mein Mann aus dem heiteren Himmel einen Herzinfarkt hatte. Wir haben ebenfalls 3 Kinder und ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie es wäre, wenn einer von uns beiden plötzlich nicht mehr da wäre.
Auch haben wir beide schon früh ein Elternteil verloren, ich mit 16 meine Mutter und mein Mann mit 13 seinen Vater. Hilfe von außen hatten wir beide damals keine. Aber wie könnte man der Familie helfen? Den Vater kenne ich nur vom Sehen. Der Junge ist aber mit meinem Sohn befreundet. Ich könnte anbieten ihn nachmittags häufiger mit zu uns zu nehmen. Aber was passiert bloß mit dem kleinen Bruder? So jung schon die Mama verlieren ist doch einfach nicht fair!

Das Leben ist nun mal nicht fair! 

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5. März um 15:57

Da ist es sache der angehorigen dem kind von seiner mutter zu berichten

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6. März um 7:58

Wir haben diese Tragödie vor ca. 1,5 Jahren bei uns im Ort. Mitte 30, 3 Kinder, das jünste gerade mal 2 Monate alt. Die Geschichte hat auch viele Kinder damals sehr mitgenommen, da unser Ort ja nicht so gross ist und sich die Kinder alle untereinander kennen.

Der Vater hat sehr viel Hilfe erfahren, aus der Familie, aber einfach auch von Leuten aus dem Ort. Hab keine Scheu, ruf ihn an und biete an, zumindest den Jungen, der mit deinem Sohn befreundet ist, z. B. nach der Schule zu nehmen. Ich bin sicher, er freut sich, auf Unterstützung zählen zu können.

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6. März um 11:30
In Antwort auf blaetterrascheln

Hallo!

Ich bin so geschockt und weiß gerade gar nicht wohin mit meinen Gedanken. Die Mama eines Schulfreundes meines Sohnes ist plötzlich verstorben. Eine lebenslustige Mama von 3 Kindern (10, 8, und 1 Jahr) ist einfach plötzlich umgekippt und nicht mehr aufgewacht (die genaue Todesursache kenne ich nicht, aber es war wohl ein natürlicher Tod). Ein anderer Junge aus dem Hort hat mir heute davon erzählt. Mein Sohn möchte lieber nicht darüber sprechen. Der Junge selbst war heute nicht in der Schule, aber die Klassenlehrerin hat mit den Kindern über das Thema gesprochen und sie ein wenig sensibilsiert.

Mir geht das Ganze auch deshalb so nahe, weil ich vor knapp 2 Jahren beinahe in eine ähnliche Situation gekommen wäre, als mein Mann aus dem heiteren Himmel einen Herzinfarkt hatte. Wir haben ebenfalls 3 Kinder und ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie es wäre, wenn einer von uns beiden plötzlich nicht mehr da wäre.
Auch haben wir beide schon früh ein Elternteil verloren, ich mit 16 meine Mutter und mein Mann mit 13 seinen Vater. Hilfe von außen hatten wir beide damals keine. Aber wie könnte man der Familie helfen? Den Vater kenne ich nur vom Sehen. Der Junge ist aber mit meinem Sohn befreundet. Ich könnte anbieten ihn nachmittags häufiger mit zu uns zu nehmen. Aber was passiert bloß mit dem kleinen Bruder? So jung schon die Mama verlieren ist doch einfach nicht fair!

Sowas ist furchtbar. Klar, weiß man, dass der Tod zum Leben gehört, aber SO ist es immer wieder schockierend und beängstigend. Schlimm.
Eine Ursache wird es wahrscheinlich schon geben, gesundheitlich, meine ich. Ich 

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