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Todtraurig über mögliches Geschlecht

17. November 2016 um 20:30

Hallo zusammen,

ich weiß, dass mein Problem für viele belanglos und vielleicht sogar sehr verwerflich sein wird. Trotzdem belastet es mich sehr und ich hoffe, dass ich meine Haltung vielleicht etwas besser reflektieren kann.

ich bin in der 9. Woche mit dem zweiten Kind schwanger. Mein erstes Kind, ein Junge, ist 2 1/4 Jahre und ein ganz, ganz tolles Kind.
Nun zum eigentlichen Problem: ich habe ganz schlimme Angst davor, dass das Baby ein Mädchen sein könnte. Rational betrachtet, weiß ich, dass einzig und allein zählt, dass das Baby gesund ist. ABER mein Gefühl sagt mir etwas anderes. Ich will kein Mädchen. Ich finde die Vorstellung total schrecklich, dass mir bei der feindiagnostik in drei Wochen gesagt wird, dass es ein Mädchen ist. Ich weiß gar nicht, woher ich diese Abneigung habe. Ich finde zwar kleine Jungs einfach süßer als Mädchen und kann mit dem Mädchenkram nichts anfangen, aber das kann nicht der einzige Grund sein. Ich habe schon darüber nachgedacht, dass es daran liegen könnte, dass meine Mutter meinen jüngeren Bruder immer leicht bevorzugt hat (dafür war ich immer der Liebling unseres Vaters und meine Mutter wollte das möglicherweise aufwiegen. Ich glaube nicht, dass meine Mutter meinen Bruder mehr liebt).
bitte schreibt jetzt nicht, dass ich noch gar nicht weiß, was es wird. Ich muss meine Gefühle unbedingt in den Griff bekommen. Dieses kleine Menschlein hat nicht verdient, dass ich traurig über irgendein Merkmal bin. Ich könnte den ganzen Tag nur weinen deswegen. Ich bin so sicher, dass ich ein Mädchen nicht so sehr lieben kann, wie meinen Sohn. Ich würde meinen Sohn immer bevorzugen.
Sollte es im übrigen tatsächlich so sein, dass ich meine Gefühle bis zur Geburt nicht im Griff habe, werde ich mir definitiv professionelle Hilfe suchen.

Über tipps und Meinungen würde ich mich freuen. Auf Vorwürfe kann ich verzichten..die mache ich mir selbst zu genüge.

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17. November 2016 um 20:42

Erstmal mach dir keine Vorwürfe! Du kannst nichts für deine Gefühle, egal wie belanglos sie für andere erscheinen. Es ist gut, dass du es erkannt hast, dir eventuell professionelle Hilfe holen würdest und dich selbst reflektierst.
Ich denke, dass hinter deinem Gefühl andere Probleme stecken könnten. Ein "Trauma" aus der Vergangenheit oder Ähnliches, wie du bereits beschrieben hast.

Ich bin mir sicher, selbst wenn es ein Mädchen wird, spätestens ab der Geburt wirst du es einfach nur lieben, egal ob da unten was hängt oder nicht  denn es ist euer Kind! Die kleine Schwester oder der kleine Bruder von eurem großen Schatz.
Und Mädchen sind nicht automatisch rosa-glitzer-Einhorn-Prinzessinnen. Es gibt genauso viele wilde freche zuckersüße Rotzlöffelmädchen 

Es kann aber auf keinen Fall schaden mal mit deiner Hebamme darüber zu reden. Sie kennt solche Fälle sicher schon und kann dir vielleicht helfen.

Liebe Grüße Blaaablaaaa mit J.ustus 20 Monate <3

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17. November 2016 um 20:56

Mein Tipp wäre sich das Geschlecht nicht sagen zu lassen. Wenn es dann kommt und dir wird gesagt es ist ein   ... glaube ich nicht, dass du dann Tod traurig bist sondern dich so freust wie es nur möglich ist. Überlege es dir. Lg

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17. November 2016 um 21:10

Du arme! Das ist wirklich eine schwierige Situation. Mach dir keine Vorwürfe, für seine Gefühle kann man nichts! Erstmal sind im Moment deine Hormone wahrscheinlich etwas aus er Bahn geworfen und lassen dich ein bisschen verrückt spielen. Wenn du das Gefühl hast, dass dich die situatuon immernoch zu sehr belastet, wenn du ein outing hast, dann hole dir bitte unbedingt professionelle hilft. 

Also.. Kopf hoch, das wird schon! 

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17. November 2016 um 21:51
In Antwort auf frechwildwunderbar

Hallo zusammen,

ich weiß, dass mein Problem für viele belanglos und vielleicht sogar sehr verwerflich sein wird. Trotzdem belastet es mich sehr und ich hoffe, dass ich meine Haltung vielleicht etwas besser reflektieren kann.

ich bin in der 9. Woche mit dem zweiten Kind schwanger. Mein erstes Kind, ein Junge, ist 2 1/4 Jahre und ein ganz, ganz tolles Kind.
Nun zum eigentlichen Problem: ich habe ganz schlimme Angst davor, dass das Baby ein Mädchen sein könnte. Rational betrachtet, weiß ich, dass einzig und allein zählt, dass das Baby gesund ist. ABER mein Gefühl sagt mir etwas anderes. Ich will kein Mädchen. Ich finde die Vorstellung total schrecklich, dass mir bei der feindiagnostik in drei Wochen gesagt wird, dass es ein Mädchen ist. Ich weiß gar nicht, woher ich diese Abneigung habe. Ich finde zwar kleine Jungs einfach süßer als Mädchen und kann mit dem Mädchenkram nichts anfangen, aber das kann nicht der einzige Grund sein. Ich habe schon darüber nachgedacht, dass es daran liegen könnte, dass meine Mutter meinen jüngeren Bruder immer leicht bevorzugt hat (dafür war ich immer der Liebling unseres Vaters und meine Mutter wollte das möglicherweise aufwiegen. Ich glaube nicht, dass meine Mutter meinen Bruder mehr liebt).
bitte schreibt jetzt nicht, dass ich noch gar nicht weiß, was es wird. Ich muss meine Gefühle unbedingt in den Griff bekommen. Dieses kleine Menschlein hat nicht verdient, dass ich traurig über irgendein Merkmal bin. Ich könnte den ganzen Tag nur weinen deswegen. Ich bin so sicher, dass ich ein Mädchen nicht so sehr lieben kann, wie meinen Sohn. Ich würde meinen Sohn immer bevorzugen. 
Sollte es im übrigen tatsächlich so sein, dass ich meine Gefühle bis zur Geburt nicht im Griff habe, werde ich mir definitiv professionelle Hilfe suchen. 

Über tipps und Meinungen würde ich mich freuen. Auf Vorwürfe kann ich verzichten..die mache ich mir selbst zu genüge.

Ich kann dich verstehen . ..ich hab auch schon einen großen Sohn .  Als ich wieder schwanger war , wollte ich , dass es wieder ein junge wird .  Ich war selbst nie ein typisches Mädchen und kann auch mit Puppen etc. nichts anfangen .  Ich wollte es mir aber auf jeden Fall sagen lassen was es wird , damit ich lange genug Zeit habe, mich ggf damit anzufreunden. 
was sollsoll ich sagen...Es ist natürlich ein Mädchen geworden 😉. .. ich hab auch ein paar Wochen gebraucht um mich damit abzufinden aber zur Geburt war ich schon total glücklich .  Jetzt ist die Prinzessin fast zwei und mein größtes Glück .  Inzwischen finde ich auch Haare kämmen und Kleider anziehen bei meinem mausi toll...Konnte ich mir früher gar nicht vorstellen 😀mit Puppen kann sie zum Glück auch nichts anfangen . ..bei uns schläft immer eine Sammlung Autos im Bett 😉

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17. November 2016 um 21:57
In Antwort auf frechwildwunderbar

Hallo zusammen,

ich weiß, dass mein Problem für viele belanglos und vielleicht sogar sehr verwerflich sein wird. Trotzdem belastet es mich sehr und ich hoffe, dass ich meine Haltung vielleicht etwas besser reflektieren kann.

ich bin in der 9. Woche mit dem zweiten Kind schwanger. Mein erstes Kind, ein Junge, ist 2 1/4 Jahre und ein ganz, ganz tolles Kind.
Nun zum eigentlichen Problem: ich habe ganz schlimme Angst davor, dass das Baby ein Mädchen sein könnte. Rational betrachtet, weiß ich, dass einzig und allein zählt, dass das Baby gesund ist. ABER mein Gefühl sagt mir etwas anderes. Ich will kein Mädchen. Ich finde die Vorstellung total schrecklich, dass mir bei der feindiagnostik in drei Wochen gesagt wird, dass es ein Mädchen ist. Ich weiß gar nicht, woher ich diese Abneigung habe. Ich finde zwar kleine Jungs einfach süßer als Mädchen und kann mit dem Mädchenkram nichts anfangen, aber das kann nicht der einzige Grund sein. Ich habe schon darüber nachgedacht, dass es daran liegen könnte, dass meine Mutter meinen jüngeren Bruder immer leicht bevorzugt hat (dafür war ich immer der Liebling unseres Vaters und meine Mutter wollte das möglicherweise aufwiegen. Ich glaube nicht, dass meine Mutter meinen Bruder mehr liebt).
bitte schreibt jetzt nicht, dass ich noch gar nicht weiß, was es wird. Ich muss meine Gefühle unbedingt in den Griff bekommen. Dieses kleine Menschlein hat nicht verdient, dass ich traurig über irgendein Merkmal bin. Ich könnte den ganzen Tag nur weinen deswegen. Ich bin so sicher, dass ich ein Mädchen nicht so sehr lieben kann, wie meinen Sohn. Ich würde meinen Sohn immer bevorzugen. 
Sollte es im übrigen tatsächlich so sein, dass ich meine Gefühle bis zur Geburt nicht im Griff habe, werde ich mir definitiv professionelle Hilfe suchen. 

Über tipps und Meinungen würde ich mich freuen. Auf Vorwürfe kann ich verzichten..die mache ich mir selbst zu genüge.

Warte mal ab. Vielleicht liegt es nur daran, dass du deinen ersten Jungen eben so besonders toll findest und dadurch glaubst, dass Jungs generell eben irgendwie "toller" sind. Mir ging es ein bißchen ähnlich: Nach meiner ersten Tochter wollte ich eigentlich ganz gern ein zweites Mädchen haben, da ich das Gefühl hatte: das kenn ich, das klappt super, das wird dann wieder genauso. Ich habe dann aber einen Sohn bekommen (über den ich mich sehr gefreut habe, meine leichte "Präferenz" für Mädchen ist sofort nach dem Outing verschwunden). Beim dritten Kind habe ich mir dann eher einen zweiten Sohn gewünscht, Gründe wieder: das letzte Baby, an das die Erinnerung noch frisch war, war so toll. Es wurde dann ein Mädchen, mit dem ich natürlich auch wieder super glücklich bin ...

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17. November 2016 um 22:23

Ich kann dich so ein bisschen verstehen...als ich noch keine Kinder hatte wollte ich immer einen Jungen weil ich dachte mit dem Mädchenkram nix anfangen zu können. Ich bekam ein Mädchen seitdem konnte ich es mir absolut nicht mehr vorstellen, eine jungsmama zu sein. Jungs wirken auf mich immer gleich und einfach...bei der zweiten Schwangerschaft hatten mein Mann und ich wieder auf ein Mädchen gehofft, wurde es auch. Ich find das selbst an mir total doof, weil Kinder sind immer toll, egal welches Geschlecht aber irgendwie kann ich mit diesen Auto/Kampf Kram nix anfangen. Wenn ich die jungs in der Schule sehe, bin ich immer ganz froh über meine Mädels. Ich denke aber auch, ich würde ganz anders denken, wenn ich einen junge hätte!! Den ich mag Kinder und natürlich auch Jungs, nicht dass das falsch rüberkommen. Aber vielleicht bevorzugt man ebe das, was man schon zu Hause hat. 

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18. November 2016 um 0:58

Neben all den guten Ratschlägen möchte ich noch eines in die Runde werfen: In der Schwangerschaft hat man immer mal seltsame Gedanken oder Ängste. Das ist vielleicht auch normal? Meine schlimmste Angst war immer, dass ich meine beiden Kinder ungleich behandeln und lieben würde. Und was ist passiert? Ich behandele sie unterschiedlich und liebe sie auf verschiedene Weisen, aber beide sind meine Kinder und -etwas pathetisch ausgedrückt- niemand wird sie einmal mehr lieben als ich. Und ich hoffe sehr, dass sie sich meiner Liebe einmal sicher sein werden. 
Zurück zum Thema: Ich glaube, dass wir als Familie füreinander bestimmt sind. Das Geschlecht ist daher unerheblich und übrigens auch der Gesundheitszustand. Der ist sehr wichtig, aber wenn Gesundheit nicht mehr gegeben ist, dann werden höhere Dinge zur Hauptsache. Da weiß ich, wovon ich rede... Ich sage immer "Hauptsache geliebt!" 

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18. November 2016 um 8:49

Bei mir war es so: ich hatte immer einen kleinen Jungen als mein Kind gesehen. Ist nichtmal so, dass ich Jungs "besser" finde oder so...
meine Gedankenwelt und in meinen Vorstellungen und Träumen war da immer ein kleiner, süsser, gewitzter bub in Latzhose der mir mit seiner Minisvhubkarre hilft, die Pferdeställe zu misten , auf unsere Bäume klettert...

als ich dann, endlich nach vielen enttäuschenden Fehlgeburten, wo man ja eigtl froh sein kann, dass man überhaupt ein gesundes Kind bekommt (!!!!), gesagt bekam, es wird ein Mädchen, war ich erstmal baff!

Enttäuschr nicht, das ist das falsche Wort, aber es war seltsam, dass sie meine "Visionen" nicht erfüllt hatten!
Ich hab dann echt ein paar Tate gebraucht, um den "Schock/überraschung" zu verdauen und es zu verstehen.

Ich fand dann ein paar Tage später schon, die sehr tolle Seite daran: Meine Mama verstarb ein paar Jahre zuvor und irgendwie hatte ich das Gefühl, ein Teil von ihr( sind ja auch 25% von meiner Mama dadrin( kommt zurück, und entschloss, sie nach meiner Mama zu nennen. Die gesamte Familie meiner Mutter waren alle hochglücklich darüber!

heute, das ist jetzt fast 6 Jahre her, habe ich ein quietschlebendiges Mädel, die einem Jungen nichts nachsteht, klettert auf Bäume und will mit Barbies, Puppen ynd Kleidern nix zu tun haben! Trotzdem eher sehr empathisch und liebevoll wie ein liebes Mädchen! Ich bin verzaubert von ihrem tollen Charakter und erkenne vieles von mir und speziell meiner Mama wieder.

Heute weiss ich garnicht, was ich mit einem typischeb Jungen, die ich so in ihrer Klasse zb sehe, anfangen sollte...( ist naturlich nicht böse gemeint)

Ich hab von "sa oben" also genau das Richtige als Kind bekommen und so wird es auch bei dir sein!!!!!

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18. November 2016 um 11:37

Ich würde mich an deiner Stelle nicht überraschen lassen, sondern es gleich sagen lassen. Bei meiner 1. SS wollte ich unbedingt ein Mädchen und weil ich wusste, dass ich evtl. entäuscht sein könnte bei der Geburt und auch wenn es nur ein kurzer Moment ist, wollte ich mich lieber vorher darauf vorbereiten. Ich habe ein Junge bekommen. Ich fand es gut, dass ich es vorher wusste. Ich war zwar tatsächlich ein wenig enttäuscht, aber mit der Zeit in der SS + Namensuche+ Klamottenkauf usw. war es mir total egal-. Ich habe mich einfach nur sehr gefreut Und ich war danach auch kein einziges Mal weiterhin traurig oder entäuscht. Denn ein Kind bleibt ja ein Kind, egal welchen Geschlechts- vllt sollte man auch seine eigenen Vorstellungen, Vorurteile usw. hinterfragen- warum will ich kein Mädchen, kein Junge? Was wird denn anders sein?
Ich wollte immer ein Mädchen, weil ich dachte, als Frau bin ich mit ihr viel intensiver verbunden, ich kann ihr Ratschläge geben, später gemeinsam shoppen und Kaffee trinken gehen usw.
Aber jetzt weiss ich, warum sollte das mit meinem SOhn nicht auch gehen? Was hat das mit dem Geschlecht zu tun? Es hängt ja auch von einem selber, als Elternteil ab, wie man sein Kind erziehen möchte, welche Erwartungen man hat usw. Und auch welche Spielsachen man schenkt.
Ich wundere mich über eine Gedanken hier, denn man muss doch, wenn man ein Mädchen bekommt, nicht automatisch " Mädchenkram" machen.

 

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18. November 2016 um 12:09
In Antwort auf frechwildwunderbar

Hallo zusammen,

ich weiß, dass mein Problem für viele belanglos und vielleicht sogar sehr verwerflich sein wird. Trotzdem belastet es mich sehr und ich hoffe, dass ich meine Haltung vielleicht etwas besser reflektieren kann.

ich bin in der 9. Woche mit dem zweiten Kind schwanger. Mein erstes Kind, ein Junge, ist 2 1/4 Jahre und ein ganz, ganz tolles Kind.
Nun zum eigentlichen Problem: ich habe ganz schlimme Angst davor, dass das Baby ein Mädchen sein könnte. Rational betrachtet, weiß ich, dass einzig und allein zählt, dass das Baby gesund ist. ABER mein Gefühl sagt mir etwas anderes. Ich will kein Mädchen. Ich finde die Vorstellung total schrecklich, dass mir bei der feindiagnostik in drei Wochen gesagt wird, dass es ein Mädchen ist. Ich weiß gar nicht, woher ich diese Abneigung habe. Ich finde zwar kleine Jungs einfach süßer als Mädchen und kann mit dem Mädchenkram nichts anfangen, aber das kann nicht der einzige Grund sein. Ich habe schon darüber nachgedacht, dass es daran liegen könnte, dass meine Mutter meinen jüngeren Bruder immer leicht bevorzugt hat (dafür war ich immer der Liebling unseres Vaters und meine Mutter wollte das möglicherweise aufwiegen. Ich glaube nicht, dass meine Mutter meinen Bruder mehr liebt).
bitte schreibt jetzt nicht, dass ich noch gar nicht weiß, was es wird. Ich muss meine Gefühle unbedingt in den Griff bekommen. Dieses kleine Menschlein hat nicht verdient, dass ich traurig über irgendein Merkmal bin. Ich könnte den ganzen Tag nur weinen deswegen. Ich bin so sicher, dass ich ein Mädchen nicht so sehr lieben kann, wie meinen Sohn. Ich würde meinen Sohn immer bevorzugen. 
Sollte es im übrigen tatsächlich so sein, dass ich meine Gefühle bis zur Geburt nicht im Griff habe, werde ich mir definitiv professionelle Hilfe suchen. 

Über tipps und Meinungen würde ich mich freuen. Auf Vorwürfe kann ich verzichten..die mache ich mir selbst zu genüge.

Vielleicht hast du einfach Angst, das Schema deiner Eltern, was dir im Rückblick nicht so gut gefällt, zu wiederholen? Wie wäre es, wenn du mal mit deinen Eltern sprichst, woe sie diese Situation erlebt haben? 

Und Selbstreflektion hilft, zu merken, wann man eben in solche Automatismen verfällt. Und die hast du offensichtlich.

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18. November 2016 um 12:14

Warum bist du denn dann überhaupt nochmal schwanger geworden und hast es nicht bei deinem sohn belassen? 

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18. November 2016 um 18:39
In Antwort auf frechwildwunderbar

Hallo zusammen,

ich weiß, dass mein Problem für viele belanglos und vielleicht sogar sehr verwerflich sein wird. Trotzdem belastet es mich sehr und ich hoffe, dass ich meine Haltung vielleicht etwas besser reflektieren kann.

ich bin in der 9. Woche mit dem zweiten Kind schwanger. Mein erstes Kind, ein Junge, ist 2 1/4 Jahre und ein ganz, ganz tolles Kind.
Nun zum eigentlichen Problem: ich habe ganz schlimme Angst davor, dass das Baby ein Mädchen sein könnte. Rational betrachtet, weiß ich, dass einzig und allein zählt, dass das Baby gesund ist. ABER mein Gefühl sagt mir etwas anderes. Ich will kein Mädchen. Ich finde die Vorstellung total schrecklich, dass mir bei der feindiagnostik in drei Wochen gesagt wird, dass es ein Mädchen ist. Ich weiß gar nicht, woher ich diese Abneigung habe. Ich finde zwar kleine Jungs einfach süßer als Mädchen und kann mit dem Mädchenkram nichts anfangen, aber das kann nicht der einzige Grund sein. Ich habe schon darüber nachgedacht, dass es daran liegen könnte, dass meine Mutter meinen jüngeren Bruder immer leicht bevorzugt hat (dafür war ich immer der Liebling unseres Vaters und meine Mutter wollte das möglicherweise aufwiegen. Ich glaube nicht, dass meine Mutter meinen Bruder mehr liebt).
bitte schreibt jetzt nicht, dass ich noch gar nicht weiß, was es wird. Ich muss meine Gefühle unbedingt in den Griff bekommen. Dieses kleine Menschlein hat nicht verdient, dass ich traurig über irgendein Merkmal bin. Ich könnte den ganzen Tag nur weinen deswegen. Ich bin so sicher, dass ich ein Mädchen nicht so sehr lieben kann, wie meinen Sohn. Ich würde meinen Sohn immer bevorzugen. 
Sollte es im übrigen tatsächlich so sein, dass ich meine Gefühle bis zur Geburt nicht im Griff habe, werde ich mir definitiv professionelle Hilfe suchen. 

Über tipps und Meinungen würde ich mich freuen. Auf Vorwürfe kann ich verzichten..die mache ich mir selbst zu genüge.

Mir ging es damals bei meiner ersten Schwangerschaft genauso. Ich hatte solche Panik vor einem Mädchen. 
Es war dann ein Mädchen und die ersten Tage lief es in meinem Kopf nicht so gut damit. Aber ich liebe meine Maus  (mittlerweile 4 Jahre alt) über alles! Alle Bedenken waren umsonst. Die Gefühle waren sehr schnell weg und ich habe zu ihr auch eine ganz andere Bindung als zu meiner Mutter. Sie mag übrigens keine Puppen und wünscht sich ständig Autos 😉.

Als zweites Kind habe ich einen Jungen bekommen und hoffe inständig es besser zu machen als meine Mutter, so dass die beiden ein gutes Verhältnis aufbauen können. 

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18. November 2016 um 19:11

Genau so ist es. Da steht ja nichtmal dass sie unglücklich wäre, sondern ICH WILL KEIN MÄDCHEN.
Da bei einer ss meiner meinung nach die chance 50 50 ist, hätte sie es lassen sollen wenn sie so eine abneigung dagegen hat 

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19. November 2016 um 13:25
In Antwort auf frechwildwunderbar

Hallo zusammen,

ich weiß, dass mein Problem für viele belanglos und vielleicht sogar sehr verwerflich sein wird. Trotzdem belastet es mich sehr und ich hoffe, dass ich meine Haltung vielleicht etwas besser reflektieren kann.

ich bin in der 9. Woche mit dem zweiten Kind schwanger. Mein erstes Kind, ein Junge, ist 2 1/4 Jahre und ein ganz, ganz tolles Kind.
Nun zum eigentlichen Problem: ich habe ganz schlimme Angst davor, dass das Baby ein Mädchen sein könnte. Rational betrachtet, weiß ich, dass einzig und allein zählt, dass das Baby gesund ist. ABER mein Gefühl sagt mir etwas anderes. Ich will kein Mädchen. Ich finde die Vorstellung total schrecklich, dass mir bei der feindiagnostik in drei Wochen gesagt wird, dass es ein Mädchen ist. Ich weiß gar nicht, woher ich diese Abneigung habe. Ich finde zwar kleine Jungs einfach süßer als Mädchen und kann mit dem Mädchenkram nichts anfangen, aber das kann nicht der einzige Grund sein. Ich habe schon darüber nachgedacht, dass es daran liegen könnte, dass meine Mutter meinen jüngeren Bruder immer leicht bevorzugt hat (dafür war ich immer der Liebling unseres Vaters und meine Mutter wollte das möglicherweise aufwiegen. Ich glaube nicht, dass meine Mutter meinen Bruder mehr liebt).
bitte schreibt jetzt nicht, dass ich noch gar nicht weiß, was es wird. Ich muss meine Gefühle unbedingt in den Griff bekommen. Dieses kleine Menschlein hat nicht verdient, dass ich traurig über irgendein Merkmal bin. Ich könnte den ganzen Tag nur weinen deswegen. Ich bin so sicher, dass ich ein Mädchen nicht so sehr lieben kann, wie meinen Sohn. Ich würde meinen Sohn immer bevorzugen. 
Sollte es im übrigen tatsächlich so sein, dass ich meine Gefühle bis zur Geburt nicht im Griff habe, werde ich mir definitiv professionelle Hilfe suchen. 

Über tipps und Meinungen würde ich mich freuen. Auf Vorwürfe kann ich verzichten..die mache ich mir selbst zu genüge.

Erstmal danke für die vielen konstruktiven und hilfreichen antworten!

zunächst einmal möchte ich kurz auf die Frage eingehen, warum wir ein zweites Baby bekommen. Wo steht denn in meinem Text, dass ich das schon vor der Schwangerschaft wusste? Manchmal ist es ganz hilfreich, Texte genau zu lesen bevor man Vorwürfe macht oder seltsame Fragen stellt. Es war nämlich tatsächlich so, dass ich mir vor der Schwangerschaft keine Gedanken über das Geschlecht gemacht habe. Wir haben uns ein Baby gewünscht und welches Geschlecht es hat, hat keine Rolle gespielt. In der Schwangerschaft mit meinem Sohn habe ich mir zwar auch einen Jungen gewünscht, aber eher im Sinne einer leichten Präferenz. Ich hätte ein Mädchen auch toll gefunden.

gestern hatte ich nochmal ganz viel Zeit nachzudenken und mich zu reflektieren. Ich habe mich auch nochmal an die ersten Monate mit meinem Sohn erinnert und eigentlich hat man die erste Zeit gar nicht gemerkt, dass er ein Junge ist (mal abgesehen von der Kleidung). Diese bewusste Wahrnehmung, dass er ein Junge ist, kam deutlich später. Diese Erkenntnis hat unglaublich geholfen. Zwar ist es immer noch, dass ich einen Jungen wählen würde, wenn ich denn könnte. Aber ich glaube und hoffe, dass ich mit etwas Abstand genauso viel Freude und Glück bei dem Gedanken an ein Baby-Mädchen empfinden kann. 

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