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Traditionelle Familienführung möglich oder vielleicht sogar überholt?

19. April 2007 um 10:14 Letzte Antwort: 25. April 2007 um 9:27


Aussage: "Die Frau bleibt zu Hause, der Mann arbeitet."

Wenn es nach unserer Regierung geht sollen Frauen möglichst viele Kinder in die Welt setzten, aber am Besten gleich nach der Geburt wieder arbeiten gehen und Kinder sollen in Kindertagestätten unterkommen.

Ich sehe das sehr kritisch!

Ich will meine Kinder selbst erziehen und nicht die Erziehung anderen überlassen. Was ist falsch daran im Beruf auszusetzten um ganz für das Kind da zu sein? Natürlich bin ich kein Profi im Thema Erziehung und könnte einiges falsch machen, aber ist das nicht auch ein Teil vom Elternsein? Was könnten Leute besser machen, nur weil sie meinen "Erziehung" in irgendeiner Schule gelernt zu Haben?
Fehlt hier nicht die Aufmerksamkeit, die ein Kind von seinen Eltern bekommen kann und vor allem Liebe? Gehen Kinder in großen Gruppen nicht unter? Wenn die Eltern Abends müde aus dem Geschäft kommen und das Kind müde aus der Kita - verlagert sich das Familienleben nur auf das Wochenende?

Ich finde wir sollten zu unseren alten Werten zurückkehren! Nicht, dass die Frau das Heimchen am Herd sein soll. Genausogut kann der Mann zu Hause bleiben und sich um das Kind kümmern und die Frau arbeiten gehen! - sondern, dass wir wieder mehr Wert legen auf Familie.

Frauen, die aus dem Beruf vorübergehend ausscheiden machen doch auch ihren Platz für jemand anders frei. Das ist doch auch positiv, oder?

Warum ist immer wieder im Gespräch das Kindergeld und die Steuerfreibeträge fürs Kind abzuschaffen? Man zwingt damit die Frauen arbeiten zu gehen und nimmt vielen die Möglichkeit sich dazu zu entscheiden zu Hause zu bleiben!

Natürlich möchte ich hier niemanden angreifen, der auf ein zweites Gehalt dringend angewiesen ist. Kindertagesstätten haben natürlich ihre Daseinsberechtigung!!!

Aber die Haltung unserer Familienministerin finde ich einfach nur zum Fürchten!

Grüssle
Pixy

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19. April 2007 um 10:30

Danke...
... endlich mal ausgesprochen was ich seit langem denke.

Meine Tochter ist 7 Monate und es ist nicht so, dass ich gar nicht arbeite. Ich arbeite etwa 15 Stunden die Woche, allerdings in der Zeit in der mein Mann zu Hause ist!
Wir sind nicht zwingend auf das Geld angewiesen, aber dadurch kann ich uns mal was kaufen, dass aus der Reihe fällt.

Ich würde aber wirklich nur ungern arbeiten gehen wenn ich dann mein Kind in eine Tagesstätte oder zu den Großeltern geben müsste.

Ich bin die Mama und ich will mein Kind großziehen, an allen Entwicklungsschritten teilhaben und sie so gut es geht fördern.
Natürlich vermisse ich es manchmal zu arbeiten und selbst gefordert zu werden, aber mein Bedürfnis für meine tochter da zu sein überwiegt.
Und es nervt mich immer diesen Fragen ausgesetzt zu sein "wann fängst du denn mal wieder an?"!

Liebe Grüße,
Miri (stolze Mama und Hasufrau)

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19. April 2007 um 10:31

Hallo Pixy!
Ich weiss wie du das meinst. Aber ich oder wir sind zum beispiel sone Familie die auf mein Gehalt mit angewiesen ist.
Ich hatte auch erst schrecklich Angst Felix mit 8 Monaten in die Kindergrippe zu geben.
Aber als er dann dort war und er unter den anderen Kindern nicht unterging sondern integriert wurde und er nachmittags als ich ihn wieder abholen wollte sogar noch dort bleiben wollte machte ich mir nicht mehr solche Sorgen.
Er blüht dort förmlich auf, er findet es toll mit so vielen anderen Kindern zu spielen, er lernt ständig neue Sachen. Ich finde auch oft schneller als bei anderen Kindern. Er scheint sich das von den "größeren" abzugucken. Durch die anderen Kinder lernt er besser zu teilen, er gibt den anderen Kindern gern sein Spielzeug und umgekehrt auch.
Gut am Anfang war er danach ganz schön geschafft und ich auch von der Arbeit.
Aber nun nach fast 4 Monaten gehts abgesehen das er sich dort öfters mal nen Schnupfen einfängt prima. Ich hol ihn ab und wir haben noch sone Ausdauer das wir bis zum Abendessen auf dem Spielplatz toben gehen oder mit Papa spielen können. Oder Felix wird vom Papa abgeholt und sie besuchen die Omi und dort wird gespielt usw.
Denn ich gehe im Schichtsystem arbeiten und da teilen wir uns die "Erziehung". Oma und Opa sind dort auch mit eingeplant und die kümmern sich ja doppelt so gern um ihren Enkel.

Und das klappt gut, Felix ist ein super entwickeltes, liebes ausgeglichenes Kind. Die Eingewöhnung in den Kindergarten ging durch sein junges Alter super gut. Wenn ich noch ein Kind bekommen werd ich es auch wieder mit 8 Monaten in die Krippe geben, zwar nicht volltags wie bei Felix aber so ein paar Stunden früh schon.
Irgendwann wär mir zu Hause wahrscheinlich die Decke auf den Kopf gefallen. Es macht Spass auch wieder arbeiten zu gehen. Nur nach dem zweiten Kind möchte ich nicht mehr 40 h die Woche arbeiten sondern nur halbtags. Mal sehen.

Nu schluss, liebe Grüße von

Ulrike mit Felix (*18.05.06)

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19. April 2007 um 10:47

Musste
mal kurz grinsen: irgendwie hast du ja Recht wenn Du sagst es gibt dann freie Arbeitsplätze. Mein ehemaliger Prof hat auch mal behauptet, dass wenn die Frau zurück an den Herd ginge sich die Arbeitslosenzahlen drastisch verringern würden.
Nur dann behaupte ich provokant: dann bräuchten wir Frauen ja nicht mal mehr ne Ausbildung machen oder studieren geschweige denn zur Schule gehen...
(nicht allzu ernst nehmen bitte)

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19. April 2007 um 11:28
In Antwort auf toma_12446287

Musste
mal kurz grinsen: irgendwie hast du ja Recht wenn Du sagst es gibt dann freie Arbeitsplätze. Mein ehemaliger Prof hat auch mal behauptet, dass wenn die Frau zurück an den Herd ginge sich die Arbeitslosenzahlen drastisch verringern würden.
Nur dann behaupte ich provokant: dann bräuchten wir Frauen ja nicht mal mehr ne Ausbildung machen oder studieren geschweige denn zur Schule gehen...
(nicht allzu ernst nehmen bitte)

Da steht
"vorübergehend" aus dem Beruf ausscheiden, nicht "nie arbeiten" oder "nie wieder arbeiten".

Gruß Löwine

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19. April 2007 um 12:15
In Antwort auf coreen_12830856

Da steht
"vorübergehend" aus dem Beruf ausscheiden, nicht "nie arbeiten" oder "nie wieder arbeiten".

Gruß Löwine

Das war
mir schon klar...sollte ja auch provozierend sein in Bezug auf eine Aussage meines ehemaligen Profs, der wie bereits erwähnt mal sagte: wenn die Frau zurück an den Herd ginge, gäbe es weniger Arbeitslose....

Jeder sollte selbst wissen was für ihn gut ist - klar...durch meinen Mutterschutz ist konnte eine andere wieder ins Berufsleben einsteigen...leider nur für 8 Wochen...da ich wieder arbeiten gehe...zwar nur für 15 Stunden, aber nun. Ich hab auch das Glück, dass ich dafür keine Krippe oder einen Babysitter brauche, weil mein Mann um 15.30 Feierabend macht und ich dann erst los muss, bzw zu Terminen am Morgen das Kind mitnehme oder zu meiner Ma bringe

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19. April 2007 um 13:08

Bin schon 6 Jahre zuhause
also seit meine Tochter auf der Welt ist , und jetzt habe ich auch einen Sohn ( 6 Monate ) und es dauert wohl noch weitere 3 Jahre bis ich wieder arbeiten gehe . Höchstens wenn sich was findet abends auf 400 euro Basis , so 2 Stunden wenn mein Mann auf die zwei aufpassen kann.
Ansonsten will ich meine Kinder selbst erziehen so lange sie so ganz klein sind , mein Mann arbeitet , verdient genug und ich bin zuhause , also alles ganz altmodisch aber wir sind zufireden so .

LG

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19. April 2007 um 13:14

Ach ja
schwierige Frage.
Ich stimme Dir zu, dass es so sein sollte, dass man eigentlich die Kinder selbst erzieht. Ich bin kein Fan von Kinderkrippen in den ersten 3 Jahren (Kindergarten ab 3 Jahren schon, weil dann die Kleinen selbstständig und selbstbewusst genug sind).

Und es sollte eigentlich das Leitmotiv sein, dass jedes Elternteil - ob Vater oder Mutter - aus dem Berufsleben zeitweise zur Kinderbetreuung ausscheiden kann, ohne Nachteile zu befürchten.
Nur so ist es eben leider nicht. Ich arbeite im - angeblichen familienfreundlichen - öffentlichen Dienst und erlebe tagtäglich, wie Mütter und Väter massiv von ihren Chefs bedrängt werden, Vollzeit zu arbeiten. Mein eigener Chef hat mir klar gesagt, dass ich mir jegliche Karriere abschminken kann, wenn ich wirklich Teilzeit arbeiten will (ich tue es trotzdem). Die meisten meiner Kolleginnen halten diesem Druck nicht stand und geben dann notgedrungen ihre Kinder in die Krippe. Wie ist das dann erst in der freien Wirtschaft?

Das weitere wesentliche Problem ist das finanzielle. Da meine Frau und ich vor dem Kind sehr gut verdient haben, kommen wir auch mit 2 Halbtagsgehältern über die Runden, wir können uns also unsere Teilzeitarbeit leisten. Aber bei vielen Leuten ist das schlicht nicht möglich, jedenfalls nicht ohne massivste Einschränkungen. Das Elterngeld für das erste Jahr ist hier eine Hilfe - und dafür möchte ich unserer Familienministerin meinen Respekt aussprechen - aber es reicht halt nur ein Jahr. Was wir wirklich bräuchten, wäre wirklich ein dreijähriges Elterngeld, damit man sich die Kinder auch leisten kann.

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19. April 2007 um 14:33

Hallo
Pixy, ich gebe dir da recht. Einerseits sollen Eltern sich intensiver um ihre Kinder kümmern, andererseits wird ihnen aber die Möglichkeit genommen, da die Frau (oder Mann) nach einem Jahr wieder arbeiten muß, wenns finanziell nicht reicht.
Ich bin wirklich froh, dass ich moch das alte Erziehungsgeld bekomme, so habe ich wenigstens 2 Jahre 300 Euro, statt einem.
Ich könnte mir auch nicht vorstellen, mein Kind mit einem Jahr in die Kita zu geben.
Ich möchte keinen angreifen, der sich dafür entscheidet, aber für mich persönlich würde es nicht in Frage kommen.Daher finde ich es schade, wenn Mütter, die gerne zu Hause bleiben würden, aus finanziellen Gründen nicht können.
Über das Elterngeld lasse ich mich hier nicht aus . Das wird zu lang.
Ursula von der Leyen kann jedenfalls nicht mitreden. Die lebt in ner anderen Dimension, hat Kindermädchen, keine finanziellen Probleme etc.

lg Sandra

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19. April 2007 um 19:34
In Antwort auf toma_12446287

Das war
mir schon klar...sollte ja auch provozierend sein in Bezug auf eine Aussage meines ehemaligen Profs, der wie bereits erwähnt mal sagte: wenn die Frau zurück an den Herd ginge, gäbe es weniger Arbeitslose....

Jeder sollte selbst wissen was für ihn gut ist - klar...durch meinen Mutterschutz ist konnte eine andere wieder ins Berufsleben einsteigen...leider nur für 8 Wochen...da ich wieder arbeiten gehe...zwar nur für 15 Stunden, aber nun. Ich hab auch das Glück, dass ich dafür keine Krippe oder einen Babysitter brauche, weil mein Mann um 15.30 Feierabend macht und ich dann erst los muss, bzw zu Terminen am Morgen das Kind mitnehme oder zu meiner Ma bringe

Schön
dann sag Deinem Prof auch mal ganz provokant nen Gruß von der Löwine, die Frauen haben lange genug am Herd gestanden, wenn eine Hälfte an den Herd muß, um Arbeitsplätze zu schaffen, dann ja wohl die Männer.

Gruß Löwine

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19. April 2007 um 20:31

Pixy
Du sprichst mir aus der Seele..
aber es ist heutzutage numal schwierig geworden für einen Mann, seine Familie allein zu unterhalten.. oftmals muss dann eben auch Muttern ran, damit die Rechungen bezahlt werden können, und meist kann man sich dann immer noch keine grösseren Sprünge erlauben..
Leider haben Politiker die Probleme eines normalsterblichen nicht.. sie haben mit ihren Diäten mehr als genug Gehalt und zum restlichen äusser ich mich jetzt mal besser nicht *grml* sonst steigt mein Blutdruck wieder ins unermessliche...




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20. April 2007 um 15:04

Hallo Pixy
also ich gehe jetzt 1 Tag die woche arbeiten und ich finde das tut sooooooooooooooo gut! ich habe dan mein eigenes geld, kann ohne schlechtes gewissen mir auch mal was teures leisten, komm unter andere Leute, roste im berufsleben nicht ein und es macht einfach nur spass!.... nötig hätten wir das nicht!

...so! AAAAAAAAAAABER ich würde auch nich 2 oder mehr tage arbeiten wollen! ich will für mein kind da sein!!! zudem arbeite ich samstags somit ist die kleine bei PAPA und sie freut sich riesig auf den Papa- Tag! wen der mal nicht kann ist sie bei der Oma.

- das erziehen nimmt mir niemand weg
- ich bin für mein kind da

ich finde es eigentlich auch gut zuhause zu bleiben ABER hast du dir mal überlegt das du auch wen deine Kinder 20 sind vielleicht wieder arbeiten möchtest? was hast du den da noch für changen einen schönen und guten Job zu bekommen?

... einfach irgendwann kinder bekommen und dan NIEMALS mehr zuarbeiten finde ich persönlich einfach faul!

lg LIN mit Salome 13 Monate alt

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20. April 2007 um 20:21

Bravo
ich bin total deiner meinung!!!!!!!!!!
wer gern arbeiten will, bitte kann das natürlich machen
aber diejenigen die gerne die erziehung der kinder in die hand nehmen würdne und zu hase sein möchten wird der hahn zugedreht!
emanzipation gut und recht aber oft kommt es mir so vor als wurde es in DIESER richtung fixiert sodass man oft blöd angeschaut wird wenn man sagt man möchte gerne bei dem kind bleiben
ich möchte bei meiner kleinen bleiben bis sie in den kindergarten geht dann werde ich halbtags arbeiten

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21. April 2007 um 7:26

Oh man ...
der Text könnte von mir sein.
Auch ich rege mich seit Wochen und Monaten über Zeitungsartikel auf. Da wird groß geredet: Junge Familien müssen unterstützt werden! Aber diese Unterstützung scheint sich nur auf Krippenplätze zu beziehen. Muss man die Familien nicht in erster Linie darin unterstützen, ihre Kinder selbst zu erziehen?!
ZUm Thema soziales Verhalten kann ich soviel sagen: Mein Großer (34 Monate und noch nicht im KIGA) ist sehr sozial. Er teilt mit anderen Kindern freiwillig sein Spielzeug im Sandkasten, er wechselt sich beim Kinderturnen ohne murren mit anderen Kindern an den Geräten ab, er gibt von seinen (nicht sehr reichhaltigen) Süßigkeiten gerne was ab,...und vor allen Dingen sind ihm solche sachen wie Treten, Kratzen, Hauen, Schreien usw. noch fremd. Hoffe ich konnte ihn soweit festigen, dass er diese Unarten im Kindergarten nicht annimmt. Er hat sein soziales Verhalten also bestens bei Papa, Mama, kleinem Bruder (23 Monate unterschied), dem Rest der Familie und bei Treffen mit anderen Kindern und Mamis gelernt.
Man sieht, es geht auch ohne KiTa. Im Gegenteil, alle Kinder die ich kenne, und früh in Krippe oder Hort waren, legen so ein Verhalten nicht an den Tag. Sicher ist unser Großer kein Engel, aber ein bisschen Frechdachs muss ja auch sein.

Selbst einer erfahrene Erzieherin hat mir vor ein paar Tagen noch gesagt: Wenn es geht, bis zum 3. Geburtstag zu Hause lassen.
Klar geht das nicht immer, dafür soll es ja auch Krippenplätze geben. Aber es müssen auch die unterstützt werden, die die Sache selbst in die Hand nehmen. Und das ist auch nicht immer ein Zucker schlecken.

Gruß
Matfra

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21. April 2007 um 17:49
In Antwort auf myriam_12563054

Oh man ...
der Text könnte von mir sein.
Auch ich rege mich seit Wochen und Monaten über Zeitungsartikel auf. Da wird groß geredet: Junge Familien müssen unterstützt werden! Aber diese Unterstützung scheint sich nur auf Krippenplätze zu beziehen. Muss man die Familien nicht in erster Linie darin unterstützen, ihre Kinder selbst zu erziehen?!
ZUm Thema soziales Verhalten kann ich soviel sagen: Mein Großer (34 Monate und noch nicht im KIGA) ist sehr sozial. Er teilt mit anderen Kindern freiwillig sein Spielzeug im Sandkasten, er wechselt sich beim Kinderturnen ohne murren mit anderen Kindern an den Geräten ab, er gibt von seinen (nicht sehr reichhaltigen) Süßigkeiten gerne was ab,...und vor allen Dingen sind ihm solche sachen wie Treten, Kratzen, Hauen, Schreien usw. noch fremd. Hoffe ich konnte ihn soweit festigen, dass er diese Unarten im Kindergarten nicht annimmt. Er hat sein soziales Verhalten also bestens bei Papa, Mama, kleinem Bruder (23 Monate unterschied), dem Rest der Familie und bei Treffen mit anderen Kindern und Mamis gelernt.
Man sieht, es geht auch ohne KiTa. Im Gegenteil, alle Kinder die ich kenne, und früh in Krippe oder Hort waren, legen so ein Verhalten nicht an den Tag. Sicher ist unser Großer kein Engel, aber ein bisschen Frechdachs muss ja auch sein.

Selbst einer erfahrene Erzieherin hat mir vor ein paar Tagen noch gesagt: Wenn es geht, bis zum 3. Geburtstag zu Hause lassen.
Klar geht das nicht immer, dafür soll es ja auch Krippenplätze geben. Aber es müssen auch die unterstützt werden, die die Sache selbst in die Hand nehmen. Und das ist auch nicht immer ein Zucker schlecken.

Gruß
Matfra

Erstaunlich
finde ich auch, dass diese "klassische" Familie wohl nur noch von konservativen Politikern (z.B. Stoiber) oder Kichenvätern (z.B. Kardinal Meisner) unterstützt wird. Sie wollen ein Art Elterngeld für die, die ihr Kind noch nicht am ersten Geburtstag in die Krippe geben.
Oh man, bin ich wirklich so altmodisch geworden? Ich bin doch sonst nicht so. Zumindest finde ich was die Familienpolitik angeht, im linken Flügel keinen Gefallen. Die SPD-Spitze möchte die Krippenplätze sogar über einen Verzicht auf Kindergelderhöhung finanzieren. Das schlägt dem Fass doch den Boden aus! Selbst wenn es "nur" 5 Euro im Monat sind, so macht das pro Jahr 60 Euro. Und davon kann man so einiges kaufen. Man kann doch nicht die dafür zahlen lassen, die ihre Kinder auch ohne Krippe aufgezogen haben.

Bin mal gespannt, wie das in ein paar Jahren so aussieht. Ich bzw. wir vertreten die klassische Familie (auch mit einem Mann im Erziehungsurlaub bzw. Elternzeit).
Ausgenommen sind natürlich immer die, die aus finanziellen Gründen nicht auf ihren Job und somit auf die Krippe verzichten können.

Gruß
Matfra

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22. April 2007 um 14:11
In Antwort auf an0N_1250561999z

Hallo Pixy
also ich gehe jetzt 1 Tag die woche arbeiten und ich finde das tut sooooooooooooooo gut! ich habe dan mein eigenes geld, kann ohne schlechtes gewissen mir auch mal was teures leisten, komm unter andere Leute, roste im berufsleben nicht ein und es macht einfach nur spass!.... nötig hätten wir das nicht!

...so! AAAAAAAAAAABER ich würde auch nich 2 oder mehr tage arbeiten wollen! ich will für mein kind da sein!!! zudem arbeite ich samstags somit ist die kleine bei PAPA und sie freut sich riesig auf den Papa- Tag! wen der mal nicht kann ist sie bei der Oma.

- das erziehen nimmt mir niemand weg
- ich bin für mein kind da

ich finde es eigentlich auch gut zuhause zu bleiben ABER hast du dir mal überlegt das du auch wen deine Kinder 20 sind vielleicht wieder arbeiten möchtest? was hast du den da noch für changen einen schönen und guten Job zu bekommen?

... einfach irgendwann kinder bekommen und dan NIEMALS mehr zuarbeiten finde ich persönlich einfach faul!

lg LIN mit Salome 13 Monate alt

*Zustimm*
@lin
Niemals mehr arbeiten zu gehen find ich persönlich auch faul!!!! Davon ist hier aber nicht die Rede

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23. April 2007 um 12:43

@2 kruemel
das hast du super geschrieben!!!! ich stimme dir voll und ganz zu!!!
und besonders in der heutigen zeit wo es viel mehr einzelkinder gibt, finde ich das es denen sehr gut tut in eine kita zu gehen.
und wenn eine mama arbeiten geht fühlt sie sich doch auch besser. fürs ego und eigenes geld ohne immer bitte bitte machen zu müssen, und wofür ..... aber in endefekt muss ja jede mama selbst wissen womit sie glücklicher ist!
bis denne

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23. April 2007 um 13:30

Von wegen
Zu den letzten Beiträgen:

Meine Tochter ist 2006 geboren, also erhalten wir kein Elterngeld.

Erziehungsgeld aber auch nicht weil mein Mann angeblich zuviel verdient (wir sind sehr knapp über der Bemessungsgrenze, da er einen lieben Chef hat der freiwillig noch ein 13 Monatsgehalt bezahlt).

Nun will man Kindergeld und die steuerlichen Vorteile (Kinderfreibeträge) streichen - zugunsten von KITA-Plätzen.

Heißt: WIR BEKOMMEN DANN ÜBERHAUPT KEINE UNTERSTÜTZUNG!!!!

Ich muss wieder arbeiten gehen und stecke mein Kind in eine KITA, nicht damit wir mehr Geld zum Leben hätten -> nein, damit ich mir die KITA leisten kann .....

Soviel dazu!

Grüssle
Pixy

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24. April 2007 um 7:10

Man muss
wohl beide Möglichkeiten akzeptieren lernen. Mir fällt's ein wenig schwer, aber unter den richtigen Voraussetzungen ...
Es geht halt nicht, dass viele Kindergärten zur Zeit die Kleinen einfach "mitlaufen" lassen, um ihre Plätze zu belegen.
Und warum läßt man den Elterngeldsockelbetrag nicht im 2. und 3. Lebensjahr weiterlaufen? Dann können es die einen für die KiTa/Tagesmutter oder für den eigenen Unterhalt nutzen.

@2Kruemel: Klar lernt ein Kind in der KiTa verschiedene Werte. Aber geht es nicht darum, erst einen gewisse Grundlage zu schaffen, um dass Kind nicht zu verwirren bzw. verunsichern (hier darf ich das, oder doch nicht?! Und wie war das bei Oma und Opa? Darf ich da am Tisch turnen. Und wo darf ich noch mal auf der Couch hüpfen?! Sand werfen darf ich bei der Mama?)

Wir wählen weiterhin die altmodische Variante. Und die KiTa/Tagesmutter akzieptiere ich, wenn's wirklich gut überlegt und ausgesucht ist.

Gruß
Matfra

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25. April 2007 um 9:27

Ich arbeite
von zuhause aus und bringe so auch geld in die familie. ich möchte mein kind auch selber erziehen und sie nicht mit einem jahr schon abgeben müssen. leider ist es aber vielen frauen nicht möglich einfach so zuhause zubleiben

lg
nadja

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