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Trauma natürliche Geburt

14. Juni 2016 um 15:10

Hallo Zusammen,

ich habe eine Facebook Seite eröffnet, die sich um das Thema traumatische natürliche Geburt handelt.

Frauen erzählen ihre Geschichten, geben sich Tipps und merken das sie nicht alleine sind.

Die Seite heißt Trauma natürliche Geburt

Schickt mir eure Geschichten bei Facebook per PN oder hier direkt drunter.
Ich veröffentliche alles anonym.

Liebe Grüße
Sandra

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14. Juni 2016 um 16:22

Sehr
realistisch Baby schreit im Geburtskanal? Dammriss 4. Grades wurde ohne Anästhesie genäht? Leider gibt s ja durchaus üble Geburten, aber man kanns auch übertreiben mit den Erzählungen

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14. Juni 2016 um 16:33
In Antwort auf nutellatoastxx

Sehr
realistisch Baby schreit im Geburtskanal? Dammriss 4. Grades wurde ohne Anästhesie genäht? Leider gibt s ja durchaus üble Geburten, aber man kanns auch übertreiben mit den Erzählungen

Baby schreit im Geburtskanal?
Wie soll das denn gehen?

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14. Juni 2016 um 16:44
In Antwort auf veilchen2011

Baby schreit im Geburtskanal?
Wie soll das denn gehen?

Hab
ich mich auch gefragt, Veilchen

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14. Juni 2016 um 16:53

Facebook als ort
der Traumabewältigung, dass ich nicht lache. Ich finde es sehr merkwürdig, solche Geburtsberichte dort in der Form zu veröffentlichen.
Aber jede, wie sie mag.
Und das mit dem Schreien im Geburtstskanal stelle ich mir auch etwas komisch vor.

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14. Juni 2016 um 16:56

Na wenn der Kopf
schon raus schaut und der Rest noch drin steckt ist das durchaus möglich.

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14. Juni 2016 um 21:35
In Antwort auf nutellatoastxx

Hab
ich mich auch gefragt, Veilchen

Ich
würde da gerne auch mal die Sichtweise der betreffenden Ärzte und Hebammen lesen. Hier wird etwas zu oft die Sectio als Allheilmittel dargestellt, ich finds komisch, sorry.

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14. Juni 2016 um 21:57

Finde ich super
Ich finde diese Berichte krass - und GUT! Egal wo sie veröffentlicht werden. Ich find es wichtig, dass traumatisierten Frauen Gehör verschafft wird und andere Frauen dies auch lesen können.

Ich hab die Nase voll davon, dass alle immer sagen "Das hat die Natur so eingerichtet", "Das schafft jede Frau" oder "Wer Kinder will muss da durch". Die Vaginalgeburt wird als das tollste, beste und schönste beschrieben. Heftige Geburtsverletzungen (was hat die Natur sich da bitte bei gedacht, dass einem förmlich der Arsch "platzt" oder die Schamlippen zerfetzen???), Geburtsstillstände (und was will die Natur uns damit sagen?), zu enge Becken und zu große Köpfe (Hallo Natuuuur?) oder unfreundliches Personal werden total verharmlost.

Und ehrlich - ich lass mir lieber kontrolliert den Bauch aufschneiden als unkontrolliert den Genitalbereich zerstören zu lassen - natürlich unter heftigen Wehenschmerzen. Die Schmerzen und Nebenwirkungen dürften bei Schnitten und Rissen sicher gleich sein.

Ich hab zum Glück keinen negativen Geburtsbericht beizutragen. Meine erste Geburt war ein ungeplanter, frühzeitiger KS und die zweite übermorgen wird es auch - diesmal aber geplant. Wird weh tun, aber das täte die Verstümmelung meines Genitalbereiches auch!

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14. Juni 2016 um 22:05
In Antwort auf fusselbine

Finde ich super
Ich finde diese Berichte krass - und GUT! Egal wo sie veröffentlicht werden. Ich find es wichtig, dass traumatisierten Frauen Gehör verschafft wird und andere Frauen dies auch lesen können.

Ich hab die Nase voll davon, dass alle immer sagen "Das hat die Natur so eingerichtet", "Das schafft jede Frau" oder "Wer Kinder will muss da durch". Die Vaginalgeburt wird als das tollste, beste und schönste beschrieben. Heftige Geburtsverletzungen (was hat die Natur sich da bitte bei gedacht, dass einem förmlich der Arsch "platzt" oder die Schamlippen zerfetzen???), Geburtsstillstände (und was will die Natur uns damit sagen?), zu enge Becken und zu große Köpfe (Hallo Natuuuur?) oder unfreundliches Personal werden total verharmlost.

Und ehrlich - ich lass mir lieber kontrolliert den Bauch aufschneiden als unkontrolliert den Genitalbereich zerstören zu lassen - natürlich unter heftigen Wehenschmerzen. Die Schmerzen und Nebenwirkungen dürften bei Schnitten und Rissen sicher gleich sein.

Ich hab zum Glück keinen negativen Geburtsbericht beizutragen. Meine erste Geburt war ein ungeplanter, frühzeitiger KS und die zweite übermorgen wird es auch - diesmal aber geplant. Wird weh tun, aber das täte die Verstümmelung meines Genitalbereiches auch!

@ fussel
Deine Gedankengänge kann ich total nachvollziehen.
Genau deswegen hab ich mir nen WKS verpasst!

Ich wollte nicht in einen unkontrollierbaren Geburtsvorgang reinschlittern, viell unfreundliche Leute mir meine Geburt versauen lassen, ich hatte zudem sehr grosse Angst vor Problemen unter der Geburt, die dir keiner wegzaubern kann! Und ich hatte grosse Angst vor genau so einem Trauma.

Bei nem 5min KS "Geburtserlebnis" ist einfach zuwenig Zeit da, um es zu vermasseln!

Ich finde es sehr sehe traurig für die Frauen, die sowas erlebt haben und trauere wirklich stark mit, kann mich damit total identifizieren

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14. Juni 2016 um 22:20
In Antwort auf vanessaworth

@ fussel
Deine Gedankengänge kann ich total nachvollziehen.
Genau deswegen hab ich mir nen WKS verpasst!

Ich wollte nicht in einen unkontrollierbaren Geburtsvorgang reinschlittern, viell unfreundliche Leute mir meine Geburt versauen lassen, ich hatte zudem sehr grosse Angst vor Problemen unter der Geburt, die dir keiner wegzaubern kann! Und ich hatte grosse Angst vor genau so einem Trauma.

Bei nem 5min KS "Geburtserlebnis" ist einfach zuwenig Zeit da, um es zu vermasseln!

Ich finde es sehr sehe traurig für die Frauen, die sowas erlebt haben und trauere wirklich stark mit, kann mich damit total identifizieren

Ja
Ich finde es schlimm, wie man sich rechtfertigen muss. Lediglich mein FA (männlich) hat nicht mit mir diskutiert und auch nicht gefragt, warum ich einen zweiten KS will. Alle anderen - Hebammen, KH-Ärzte, Familie und Bekannte, wollten alle eine Rechtfertigung. Wieso, weshalb? Du kannst doch natürlich entbinden. Das ist das normalste der Welt. Die Natur hat sich schon was dabei gedacht (ach ja? Und was sagt die Natur zu Geburtsverletzungen? Im Busch wäre so eine zerrissene Frau womöglich verblutet...). Es ist besser für das Kind. KS-Kinder sind öfter krank und nicht so stark, weil sie sich nicht ins Leben kämpfen mussten. Blabla.

Schlimm sowas. Die Gesellschaft drückt uns Frauen nicht nur einen Kinderwunsch auf, sondern will sogar noch bestimmen, wie wir die Kinder zu bekommen haben.

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14. Juni 2016 um 22:27

Man
Kann es auch übertreiben, ehrlich mal, genitalbereich verstümmeln? Werden die frauen dann vom metzger zusammen genäht oder was? Sorry aber das stimmt ja wihl in den meisten fällen nicht!!
Ich hab auch 2 mal normal entbunden obwohl ich erst einen wks wollte. Ich bin froh es gemacht zu haben, die schmerzen nach ks sind schlimmer und langfrister als normal. Und ich hatte auch geburtsverletzungen, wurde genäht und es sieht alles so aus wie vorher. Verstümmelt wurde nix.

Ausserdem hat die natur vor den tausenden von jahren keine riesenkinder geplant, früher waren die kinder sicher nicht so riesig wie heute, denke der größte teil der normal entbindet für den ist es auch "normal" ohne starke verletzungen und ohne trauma

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14. Juni 2016 um 23:02

Es gibt ks die ein albtraum sind
Und genauso ist es mit spontangeburten... so wie frauen unter einem schlecht verlaufenden ks leiden,gibts sicher genauso viele spontangebaerende mit einem negativen geburtserlebnis. Ich finds echt daneben,wie diesen frauen vorgeworfen wird,sie wuerden uebertreiben und luegen. Man,man ... es sind schon zig frauen waehrend oder danach verstorben! Wie kann man das so verharmlosen,nur weil man selbst ne gute geburt hatte?

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14. Juni 2016 um 23:14
In Antwort auf wodyy

Man
Kann es auch übertreiben, ehrlich mal, genitalbereich verstümmeln? Werden die frauen dann vom metzger zusammen genäht oder was? Sorry aber das stimmt ja wihl in den meisten fällen nicht!!
Ich hab auch 2 mal normal entbunden obwohl ich erst einen wks wollte. Ich bin froh es gemacht zu haben, die schmerzen nach ks sind schlimmer und langfrister als normal. Und ich hatte auch geburtsverletzungen, wurde genäht und es sieht alles so aus wie vorher. Verstümmelt wurde nix.

Ausserdem hat die natur vor den tausenden von jahren keine riesenkinder geplant, früher waren die kinder sicher nicht so riesig wie heute, denke der größte teil der normal entbindet für den ist es auch "normal" ohne starke verletzungen und ohne trauma

Verstümmeln
Sorry, aber für mich ist es ein Verstümmeln, wenn mir der Genitalbereich reißt. Es kann ja auch keiner vorhersagen was reißt, wie und wie stark. Und ich empfinde es nun mal als das. Du nicht. Ist doch okay.

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14. Juni 2016 um 23:17

Gut
Dann können wir ja alle Ärzte, Krankenhäuser und Medikamente abschaffen. Wenn wir bei Geburten auf natürliche Selektion setzen können/sollen, dann doch auch überall anders.

Da wir das aber nicht tun, ist Essig völlig legitim, wenn Frau eben keine Vaginalgeburt möchte.

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14. Juni 2016 um 23:40

Warum
Hast du deine Sehkraft durch die Bluttransfusion verloren?

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14. Juni 2016 um 23:43

?
Wer brüstet sich denn mit solch einem "Bessere-Geburt-Gehabe? Hab diesbezüglich nichts davon gelesen.

Jede Frau entscheidet für sich. Korrekt. Aber oft werden die Frauen mit positiven Ansichten über Kaiserschnitte eben in die Ecke gedrängt, Frau wird kritisiert und muss sich rechtfertigen. Für eine Vaginalgeburt muss sie das nicht, weil gilt ja als normal und Optimum.

Und dieses Kritisieren nervt halt. Und darüber darf man sich aufregen.

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14. Juni 2016 um 23:49

Das ist nicht Giräffchen's Geschichte
sie zitiert einen Bericht aus besagter Gruppe. Die Dame hat anscheinend ihre Sehkraft durch eine Sauerstoffunterversorgung ausgelöst durch den Blutmangel verloren. Allerdings hat sie ja die Transfusionen abgelehnt nicht die Ärzte

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15. Juni 2016 um 0:22

...
Irgendwo stand, dass die Augen zu wenig Sauerstoff bekommen haben. Das HB trägt ja Sauerstoff und wenn der Wert so extrem niedrig ist, dann kann es kritisch werden.

Und klar, wer dann auf Medis verzichtet, der brockt sich das quasi selbst ein.

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15. Juni 2016 um 5:58
In Antwort auf 19sandi88

Na wenn der Kopf
schon raus schaut und der Rest noch drin steckt ist das durchaus möglich.


Ja, aber so ist es defintiv nicht geschrieben. Was kann man dann dem Rest der Geschichte glauben? Solche Horrorgeschichten erzählen sich Frauen seit Jahrhunderten. Wenns hilft....

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15. Juni 2016 um 10:47

Hmmm ist vielleicht etwas komisch und fehl am Platz
aber durch die Erfahrungsberichte bzw. durch einige Gedankengänge kann ich die Geburt meiner Kinder besser nachvollziehen und warum die Ärzte so gehandelt haben. Ich hatte beidemale ein Ks, aber nicht geplant und bis gestern kam ich nicht so ganz darüber weg, warum es so war wie es war. Ich war traurig, weil ich keine natürliche Geburten hatte und es nie erleben werde. Hab den Ärzten die Schuld gegeben, dass sie so voreilig ein KS gemacht haben. Und mich nicht "selbstbestimmt" die Geburt machen lassen habe.
Aber eigentlich weiß ich jetzt, dass sie richtig gehandelt haben. Mein Becken ist zu klein, beide male hätten sie nicht durchgepasst und es hätte schlimm enden können.


Ich finde diese Facebookseite gut. Es gibt einige Frauen, die einfach nicht darüber hinwegkommen, warum es so gelaufen ist wie es gelaufen ist. Und ein (virtueller) Ort zu haben, seine Traurigkeit, seine Wut rauszulassen und von anderen verstanden zu werden tut einem sehr gut.
Sonst hört man immer Sätze wie: Sei doch froh, dass dein Kind da ist, das ist doch das wichtigste usw.
Aber diese Sätze helfen nicht.

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15. Juni 2016 um 10:58

Jupp
Ich verstehe es auch nicht, liegt aber wohl in der Natur von Frauen. Stutenbissigkeit.

So wie man eben als Rabenmutter verschrieen wird, wenn man zu früh wieder arbeitet oder das Kind gar beim Vater lässt und umgekehrt als faule Schmarotzerin, wenn man eben nicht arbeiten geht, so wird man eben belächelt und nicht ernst genommen, wenn man seinen - nicht der Norm entsprechenden - Geburtsweg einschlägt.

Ich habe bisher für meinen geplanten WKS nur von anderen KS-Muttis, meiner besten Freundin (die aber noch nicht Mama ist) und Männern Verständnis bekommen. Alle anderen hatten kaum bis gar kein Verständnis und nötigten mich zu Rechtfertigungen, verurteilten meine Entscheidung oder tischten mir Gruselgeschichten von gestörten Kindern auf.

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15. Juni 2016 um 11:12

Bedenkt aber
dass es bei solchen Diskussionen ganz oft auch viele Gegenstimmen gibt, die dann sagen es ist okay, wenn jemand ein WKS hat oder selber davon berichten und es für eine gute Entscheidung hielten
Warum ein Forum eröffnen, wenn immer alle der gleichen Meinung sind-

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15. Juni 2016 um 12:28

Unglaublich
hier wird von Selbstbestimmung gefaselt und dann wird hier die natürliche Geburt in Frage gestellt.... stimmt.....mehr Selbstbestimmung bitte.....auch an die die sich angeblich damit " brüsten" ein riesen Baby auf die Welt zu bringen.....stimmt bei nem KS kann rein gaaar nichts passieren.....schlimm......abe r ja nu was erwarte ich auch von Gofem? Mit nem KS ist es ja nahezu unmöglich ein Trauma zu erleiden.......* Achtung Ironie bis ich Kotze*

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15. Juni 2016 um 12:31

Nicht nur der ks
ich durfte mir schon oft herablassende Dinge anhören......

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15. Juni 2016 um 12:34

Ich weiss das kristellergriff
ursprünglich mit der Hand gemacht wird.....

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15. Juni 2016 um 12:35
In Antwort auf mimimalwieder11

Unglaublich
hier wird von Selbstbestimmung gefaselt und dann wird hier die natürliche Geburt in Frage gestellt.... stimmt.....mehr Selbstbestimmung bitte.....auch an die die sich angeblich damit " brüsten" ein riesen Baby auf die Welt zu bringen.....stimmt bei nem KS kann rein gaaar nichts passieren.....schlimm......abe r ja nu was erwarte ich auch von Gofem? Mit nem KS ist es ja nahezu unmöglich ein Trauma zu erleiden.......* Achtung Ironie bis ich Kotze*

?
was meinst? wen meinst du?

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15. Juni 2016 um 12:53
In Antwort auf mimimalwieder11

Unglaublich
hier wird von Selbstbestimmung gefaselt und dann wird hier die natürliche Geburt in Frage gestellt.... stimmt.....mehr Selbstbestimmung bitte.....auch an die die sich angeblich damit " brüsten" ein riesen Baby auf die Welt zu bringen.....stimmt bei nem KS kann rein gaaar nichts passieren.....schlimm......abe r ja nu was erwarte ich auch von Gofem? Mit nem KS ist es ja nahezu unmöglich ein Trauma zu erleiden.......* Achtung Ironie bis ich Kotze*

Hä?
Wer stellt denn ALLGEMEINGÜLTIG die Vaginalgeburt in Frage? Das tut jede Frau nur für sich selbst, aber gewiss nicht pauschal.

Ja, ein KS hat auch Risiken. Andere als eine Vaginalgeburt. Beides ist nicht ohne Risiko und Schmerzen zu bekommen. Aber jede Frau entscheidet bitte selbst, welche Variante sie wählt. Ohne verurteilt zu werden!

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15. Juni 2016 um 13:24

Nee, Halt!
Ich sehe eine vaginale Geburt NICHT automatisch als Verstümmelung an! Das ist Quatsch. Ich sehe Geburtsverletzungen - die ja häufig auftreten (können, nicht müssen) - als Verstümmelung an. Da liegt schon ein gewaltiger Unterschied. Viele Frauen haben gar keine Geburtsverletzungen, besonders beim 2. oder 3. Kind nicht. Und manche reißen jenseits der Vorstellungskraft.

Ich ganz persönlich möchte jedoch das Risiko von solchen Verletzungen nicht eingehen, da mir keiner vorher die Höhe dieses Risikos und das Ausmaß der Verletzungen sagen kann. Das reicht von minimalen Abschürfungen bis hin zu Scheiden-, Klitoris-, Harnleiter- und Schließmuskelrissen. Und da habe ich lieber einen kontrollierten Schnitt am Bauch, den ich vom 1. Kind (KS wegen Präeklsampise und Geburtsunreife in der 35. SSW) ja sowieso schon habe.

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15. Juni 2016 um 13:50

Babybuggy darf ich
Das veröffentlichen?

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15. Juni 2016 um 14:04

Ich
will niemandem hier sein Geburtstrauma absprechen, ich habe drei tolle Geburten hinter mir, auch mit Dammschnitt, ohne pda. Die Geschichten die hier aufgeführt wurden finde ich jedoch, naja, schauderhaft. In meiner Zeit als FSJ habe ich zig Geburten beiwohnen dürfen, ich weiß also wie unterschiedlich so etwas aussehen kann. Mich stört es aber gewaltig, dass hier Hebammen und Ärzte als unfähig, gehässig und böswillig hingestellt werden. Es gibt Frauen, die empfindlicher sind als andere, zum einen was den Schmerz betrifft, zum anderen beim Umgang der Ärzte/Hebammen mit Selbigen. Das ist auch, gerade unter Wehenschmerzen, durchaus nachvollziehbar. Aber es gibt auch Frauen, die mutieren zu regelrechten Hormonmonstern und sind unverhältnismäßig empfindlich. Dass in dem Fall auch ein Arzt /eine Hebamme Entscheidungen treffen muss, die in dem Moment der Frau nicht gefallen, das muss ja wohl klar sein. Ja, ich hab leicht reden, aber in vielen Fällen gehen die Damen in die natürliche Geburt schon mit Missmut hinein, weil sie den gewünschten Kaiserschnitt nicht bekommen haben. Und die Einstellung bewirkt hier wahnsinnig viel.

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15. Juni 2016 um 14:04

Huhu
mir ist es ehrlich gesagt wirklich egal ob das jemand nicht gut findet.
Ich finde es gut und deshalb mache ich weiter.
Selbstbestimmung bedeutet nicht nur das ich eine Hausgeburt machen kann wenn ich das will sondern auch das ich einen Wunschkaiserschnitt machen kann.
Natürlich gibt's auch traumatische Kaiserschnitte darum geht's auf meiner Seite aber nicht, da gibts genug andere Seiten für.
Bevor ihr weiter dumme Kommentare dort schreibt und die Frauen verpönt, sucht euch ein anderes Hobby ich lösche das sowieso.

Bei allen anderen möchte ich mich für die netten Worte und Nachrichten bedanken, schreibt mir gern weiter

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15. Juni 2016 um 14:18

Weil
ein Kaiserschnitt eine Operation ist, die ich mir nicht einfach wünschen kann, nur weil ich keine Lust habe auf pressen. In dem Moment, wo jede Frau frei entscheiden kann, wird eine große Op, die wahnsinnig viele Risiken und Nachteile birgt, verharmlost. Und es geht dabei doch auch um die Babys, denen bei einem Kaiserschnitt eine ganz wichtige Erfahrung flöten geht und die oft (nicht immer!) beim Kaiserschnitt auch leiden, Anpassungsstörungen sind hier häufiger, weil die Kinder überhaupt nicht mitbekommen, dass sie geboren werden. Und es gibt genügend Kliniken, die den Wunschkaiserschnitt durchführen, wenn ich wirklich absolut nicht natürlich entbinden will, dann muss ich vielleicht bei der Wahl der Klinik darauf achten.

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15. Juni 2016 um 14:23

Hmm ne, also das der Kaiserschnitt nur
hier "verpönt" wäre, passt ja schon mal nicht zum Tenor in diesem Thread, dass sich viele für ihren (Wunsch)KS rechtfertigen "müssen".

In der Juniausgabe des Magazins "Eltern" ist ein Artikel, in welchem u.a. der Chefarzt einer Hamburger Geburtshilfe die hohe KS-Rate in den meisten Kliniken (durchschnittlich 32 Prozent in Deutschland) extrem kritisiert. Man darf nicht das wirtschaftliche Interesse der Klinken ausblenden (geplanter KS: 2200 Euro für eine halbe Stunde vs. natürliche Geburt 1500 Euro eventuell inkl. Anästhesist und Oberarzt mitten in der Nacht) - mein Mann ist Oberarzt in einer Klinik (kein Gynäkologe) und wird regelmäßig von oben angehalten, die teurere (teilweise unnötige) Untersuchungsmethode zu wählen, damit die Klinik gut abgecasht. Völlig falsche Anreize dank DRG-System. Jedenfalls steht weiterhin im Artikel, dass es bloß für 10 Prozent aller KS eine zwingende medizinische Indikation vorliegt.

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15. Juni 2016 um 14:26

Ich habe zu dem Thema
heute gerade lange mit meiner Hebamme gesprochen.

Hatte am Montag Geburtspanungsgespräch in der Klinik (bin 36. SSW.) Und hatte einen KS wegen BEL in meiner ersten SS.
Laut der Ärzte spreche aber nichts dagegen, es jetzt normal zu probieren. Kind liegt optimal.
Und eigentlich war es oder ist es auch mein Wunsch, da es wahrscheinlich meine letzte SS ist. Aber mittlerweile bin ich mir echt unsicher, was das angeht...
Ich hatte anfangs, eine tiefliegende Plazenta, diese ist jetzt wieder etwas hochgerutscht, also wieder so, dass es spontan gehen würde. Dann hatte ich 2 mal Blutungen, wo aber keiner weiß, woher die wirklich kamen. Sowohl meine FÄ als auch die Klinikärzte waren ratlos und nein es war nicht in der FrühSS, einmal in der 24. und einmal in der 33. SSW.
Und jetzt seit der 33. hab ich zunehmende Narbenschmerzen, obwohl der KS bereits 6 Jahre her ist. Dazu kommen noch unerträgliche Symphysenschmerzen, weshalb meine Hebamme heute auch da war..

Geburtsplanung war irgendwie ein Witz, ich fühlte mich von der Oberärztin überhaupt nicht verstanden und hatte das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen, was meine Ängste betrifft. Denn sie sieht ja laut Ultraschall, dass die Narbe gut aussieht.
Ich so, klar, aber ich bilde mir das ja nicht ein... Daraufhin sagte sie, dass Frauen, die wirkliche Schmerzen hätten, nicht einen Ultraschall von 10 min. aushalten. Da wäre ich am liebsten aufgestanden.... So ne freche Aussage. Nur weil ich nicht am Boden war und jammere heißt das noch lange nichts, dass ich nichts spüre. Zumal meine 5 jährige Tochter dabei war, weil ich keine Betreuung für sie zu der Zeit hatte. Da konnte ich ja schlecht ständig Autsch usw. sagen... Bin allgemein ein positiver Mensch und halte viel aus, und will mir die letzten Wochen der SS so angenehm wie möglich machen und es einfach genießen und da gehe ich sicherlich nicht jammernd durch die Welt.
Jetzt habe ich in 1,5 Wochen nochmal einen Termin um nachzuschauen. Ich bin gespannt, wie es da abläuft.

Meine Hebamme hat es heute gut auf den Punkt gebracht, sie sagte auch, dass Frauen sich immer rechtfertigen müssen, wenn sie wieder lieber einen KS haben möchten.
Und sie sieht das eben nicht so. Jede Frau solle das selbst für sich entscheiden ohne sich rechtfertigen zu müssen. Sie hat mir heute echt Mut gemacht und gemeint, ich solle genau in mich hineinhören.... Aber wenn ich nicht ganz hinter der normalen Geburt stehe und mehr negativ als positiv da rein gehe, wird das bei den meisten Frauen nichts... Natürlich hat ein KS auch ein enormes Risiko, gar keine Frage... Und es gibt sicherlich viele, denen das nicht bewusst ist...
Ich z.B. hatte einen guten KS, klar wollte ich auch anfangs normal entbinden, aber bei der Lage meiner Tochter wäre das nie möglich gewesen und ich war hinterher echt zufrieden. Meine Schmerzen hielten sich in Grenzen... Richtige Schmerzen nur die ersten 3 Tage, dann war alles schlagartig besser. Eine Freundin zB, die normal entbunden hat, hatte sowohl während der Geburt Schmerzen als auch noch Wochen danach, weil sie so schlimm gerissen ist, dass sie weder sitzen noch liegen konnte.... Klar, muss alles nicht sein, aber kann passieren.
Und selbst wenn ich mich jetzt in meinem Fall für einen KS entscheiden werde, heißt das ja nicht, dass ich mir die Entscheidung leicht gemacht habe... Mir ist bewusst, dass da auch immer was passieren kann.

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15. Juni 2016 um 14:30

Aus dem unten genannten Artikel
ein Zitat: "Leider können wir nicht einfach ein Gesetz erlassen, das die Kaiserschnittrate bei 20 Prozent deckelt. Es hilft nur eins: aufklären, aufklären, aufklären! Nur so können Frauen eine informierte Entscheidung treffen." (N. Bauer, Professorin an d. HS für Gesundheit in Bochum)

Und, noch ein weiteres Zitat:
"Leider sind es gerade die geplanten Kaiserschnitte, die Kritiker für die schlechteste aller Möglichkeiten halten. Je früher sie angesetzt werden, desto schwieriger fürs Baby. " Bei einem geplanten KS fühlt sich ein Baby vermutlich so, als würde es aus dem ersten Stock in ein Becken mit 15 Grad kaltem Wasser geworfen" (Prof. W. Lütje, Chefarzt Geburtshilfe am A.S.-Krankenhaus Hamburg)

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15. Juni 2016 um 14:32
In Antwort auf 19sandi88

Huhu
mir ist es ehrlich gesagt wirklich egal ob das jemand nicht gut findet.
Ich finde es gut und deshalb mache ich weiter.
Selbstbestimmung bedeutet nicht nur das ich eine Hausgeburt machen kann wenn ich das will sondern auch das ich einen Wunschkaiserschnitt machen kann.
Natürlich gibt's auch traumatische Kaiserschnitte darum geht's auf meiner Seite aber nicht, da gibts genug andere Seiten für.
Bevor ihr weiter dumme Kommentare dort schreibt und die Frauen verpönt, sucht euch ein anderes Hobby ich lösche das sowieso.

Bei allen anderen möchte ich mich für die netten Worte und Nachrichten bedanken, schreibt mir gern weiter

Und das ist es ja was mich ankotzt
was ist wohl selbstbestimmter als ein WUNSCH ks???

Soll doch jeder so gebären wie er möchte...., aber die Dynamik hier, und der spott der natürlichen(vaginalen) Geburt, finde ich gelinde gesagt KACKE....

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15. Juni 2016 um 14:33

Lächerlich
Gut, wenn du das so sehen willst, dann sieh es so. Ich kenne da viele viele Beispiele für, aber wenn es um die Selbstbestimmung der Frau geht, heiligt der Zweck ja die Mittel.

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15. Juni 2016 um 14:35

Du,
ich habe genau diesen Satz schon gehört, ebenso den Satz :ich kack doch denen da nicht auf den Tisch. Es mag etwas überspitzt sein, aber in EINIGEN Fällen sind es genau solche Gründe!

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15. Juni 2016 um 14:36
In Antwort auf jessicalovejoy

Weil
ein Kaiserschnitt eine Operation ist, die ich mir nicht einfach wünschen kann, nur weil ich keine Lust habe auf pressen. In dem Moment, wo jede Frau frei entscheiden kann, wird eine große Op, die wahnsinnig viele Risiken und Nachteile birgt, verharmlost. Und es geht dabei doch auch um die Babys, denen bei einem Kaiserschnitt eine ganz wichtige Erfahrung flöten geht und die oft (nicht immer!) beim Kaiserschnitt auch leiden, Anpassungsstörungen sind hier häufiger, weil die Kinder überhaupt nicht mitbekommen, dass sie geboren werden. Und es gibt genügend Kliniken, die den Wunschkaiserschnitt durchführen, wenn ich wirklich absolut nicht natürlich entbinden will, dann muss ich vielleicht bei der Wahl der Klinik darauf achten.

Das mit den Anpassungsschwierigkeiten stimmt einfach nicht
das ist überholt. Wenn der KS um den Geburtstermin gemacht wird, dann ist das Verhältnis gleich. Denn auch Kinder, die normal kommen, können Anpassungsschwierigkeiten haben. Und dieses fehlende Geburtserlebnis ist auch Quatsch. Bei jeder Wehe der Frau, bekommt das Kind weniger Sauerstoff. Also mit auch wieder eine Gefahr für das Kind, falls es mal zu einem Geburtsstillstand kommt. Das heißt hier nicht, dass ich um jeden Preis für einen KS bin, denn das bin ich wirklich nicht, aber man sollte auch nicht die normale Geburt als einen Spaziergang ansehen, dass es NUR Vorteile für Mutter und Kind gibt und geben KEINE Nachteile.

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15. Juni 2016 um 14:37
In Antwort auf jessicalovejoy

Weil
ein Kaiserschnitt eine Operation ist, die ich mir nicht einfach wünschen kann, nur weil ich keine Lust habe auf pressen. In dem Moment, wo jede Frau frei entscheiden kann, wird eine große Op, die wahnsinnig viele Risiken und Nachteile birgt, verharmlost. Und es geht dabei doch auch um die Babys, denen bei einem Kaiserschnitt eine ganz wichtige Erfahrung flöten geht und die oft (nicht immer!) beim Kaiserschnitt auch leiden, Anpassungsstörungen sind hier häufiger, weil die Kinder überhaupt nicht mitbekommen, dass sie geboren werden. Und es gibt genügend Kliniken, die den Wunschkaiserschnitt durchführen, wenn ich wirklich absolut nicht natürlich entbinden will, dann muss ich vielleicht bei der Wahl der Klinik darauf achten.

Tschuldige
als grosser Fan der Hausgeburt(FÜR MICH) kann ich dir ganz klar sagen, das es viel mehr ist als die Unlust zu pressen, das ist geblubberter Mist was du da erzählst, sorry......

Wir können doch nicht von Selbstbestimmung reden, und dann Frauen einreden das ein Wunsch KS Käse ist, es hat viele Gründe, und es lässt meine Halsschlagader anschwillen wenn die Frauen sich entweder Rechtfertigen müssern, oder sich irgendein Schwachsinn andichten lassen müssen....

Mich ärgert es nur sehr wenn Frauen wenig bis schlecht aufgeklärt werden, und sehe es kritisch wenn die Babys vor der 37 resp. vor der 38 . ssw geholt werden

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15. Juni 2016 um 14:38

Allgemein
wie drüber gesprochen wird....

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15. Juni 2016 um 14:38

Weißt du aus fundierten empirischen Studien?
Noch einmal aus dem genannten Artikel:
""Die Beschönigung des Kaiserschnitts nimmt immer absurdere Ausmaße an" (S.Steppat, Vorstandsmitglied im Dt. Hebammenverband) [...]. Auch Spätfolgen gibt es, und leider keine gute Aufklärung darüber: Für Kaiserschnitt-Kinder werden eine Reihe von erhöhten Risiken diskutiert, zum Beispiel für Diabetes, Immundefekte und Allergien. Auch die Mütter haben Nachteile: Sie sind überdurchschnittlich häufig von Sterilität, komplizierten Folgeschwangerschaften, Verwachsungen im Bauch und Endometriose betroffen."

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15. Juni 2016 um 14:40
In Antwort auf jessicalovejoy

Ich
will niemandem hier sein Geburtstrauma absprechen, ich habe drei tolle Geburten hinter mir, auch mit Dammschnitt, ohne pda. Die Geschichten die hier aufgeführt wurden finde ich jedoch, naja, schauderhaft. In meiner Zeit als FSJ habe ich zig Geburten beiwohnen dürfen, ich weiß also wie unterschiedlich so etwas aussehen kann. Mich stört es aber gewaltig, dass hier Hebammen und Ärzte als unfähig, gehässig und böswillig hingestellt werden. Es gibt Frauen, die empfindlicher sind als andere, zum einen was den Schmerz betrifft, zum anderen beim Umgang der Ärzte/Hebammen mit Selbigen. Das ist auch, gerade unter Wehenschmerzen, durchaus nachvollziehbar. Aber es gibt auch Frauen, die mutieren zu regelrechten Hormonmonstern und sind unverhältnismäßig empfindlich. Dass in dem Fall auch ein Arzt /eine Hebamme Entscheidungen treffen muss, die in dem Moment der Frau nicht gefallen, das muss ja wohl klar sein. Ja, ich hab leicht reden, aber in vielen Fällen gehen die Damen in die natürliche Geburt schon mit Missmut hinein, weil sie den gewünschten Kaiserschnitt nicht bekommen haben. Und die Einstellung bewirkt hier wahnsinnig viel.

Zum Thema gehässige, böswillige Ärzte und Hebammen
Bei meiner ersten Geburt hatte ich von beidem was.
Die Ärztin, die die Aufnahme machte, war extrem genervt und unfreundlich, blaffte mich an, weil mein Mann "blöd guckt" (der zu dem Zeitpunkt grad seit 2 Wochen in DE war, nicht verstand, schlicht Angst hatte, da es weit vor ET war und einfach nur schweigend neben mir saß und wartete, bis wir Zeit haben, damit ich ihm erklären kann, was vor sich geht) und erzählte mir mit einem Grinsen, dass mein Kind vermutlich gar nicht lebensfähig sein werde und nur 1,3 kg wiegen wird.
Von meiner FA geschätztes und tatsächliches Gewicht rund 2,5 kg.
In der Nachtschicht war eine ebenso niedliche Hebamme, die keinen Hehl daraus machte, dass ich Dreck bin, wenn ich mir "von nem Schlitzauge ein Kind machen lasse" und nur mit mir geredet hat, wie eine Mischung aus Feldwebel und Gauland.
Meinen Mann hat sie in der Nacht nicht mehr in den Kreissaal gelassen, nachdem er zur Toilette war.
Der freundliche Service ging hinterher auf Station ähnlich weiter.

Und nein, soetwas ist mir bei meiner zweiten Schwangerschaft, die ich mit rund 30h Wehen in einem anderen Krankenhaus entbunden habe nicht untergekommen. Im Gegenteil.

Nur, weil soetwas nicht die Regel ist, heißt es nicht, dass es das nicht gibt. Und wenn man das berichtet, heißt das auch nicht, dass das ein genereller Habitus in Kreissälen ist.

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15. Juni 2016 um 14:42

Und noch ein Zitat aus dem Artikel
"Es gibt nur einige wenige Einzelkämpfer in Deutschland, die aus Leidenschaft und Ethos an der natürlichen Geburt festhalten. Allen anderen ist die Entwicklung der Kaiserschnittrate doch egal. Weil Geld die Welt regiert, wird daran nur ein anderes Vergütungssystem etwas ändern: Das gleiche Geld für jede Geburt - da wäre der Kaiserschnitt nur noch halb so attraktiv." (Dr. H. Schütt, Chefarzt Geburtshilfe an der Filderklinik Stuttgart)

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15. Juni 2016 um 14:43

Und genauso
muss sich eine Mama rechtfertigen wenn sie den Weg zuhause wählt....

Für mich fängt selbstbestimmung da an, was Frauen wollen...und nicht was Ärzte und Hebammen(oder Gofem ) will....

Und >Traumatas hängen ganz sicher nicht von der Geburtsart ab....ich kenne viele, sogar die mit Hausgeburten, und Wunschks.....

Ich habe selber ein Trauma, an den ich sogar 6 Jahre danach aufarbeiten musste, und nein wurde nicht akzeptiert, trotz KS....80% wurden Sätze gesagt wie : sei froh ist dein Kind gesund"...

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15. Juni 2016 um 14:44
In Antwort auf mimimalwieder11

Tschuldige
als grosser Fan der Hausgeburt(FÜR MICH) kann ich dir ganz klar sagen, das es viel mehr ist als die Unlust zu pressen, das ist geblubberter Mist was du da erzählst, sorry......

Wir können doch nicht von Selbstbestimmung reden, und dann Frauen einreden das ein Wunsch KS Käse ist, es hat viele Gründe, und es lässt meine Halsschlagader anschwillen wenn die Frauen sich entweder Rechtfertigen müssern, oder sich irgendein Schwachsinn andichten lassen müssen....

Mich ärgert es nur sehr wenn Frauen wenig bis schlecht aufgeklärt werden, und sehe es kritisch wenn die Babys vor der 37 resp. vor der 38 . ssw geholt werden

Nö, isses eben nicht
wie unten schon geschrieben, genau diesen Satz hab ich schon gehört. Und viele andere. Es muss sich niemand rechtfertigen, weder für den Kaiserschnitt noch für die vaginale Geburt, noch für den gewählten Zeitpunkt. Aber dahinter stehen, das muss man.

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15. Juni 2016 um 14:48

Ich liefere dir direkt die
größte Studie zum Thema, mit 1,9 Millionen Kindern:

http://pediatrics.aappublications.org /content/135/1/e92.abstract

Ein erhöhtes Risiko für eine Reihe von Krankheiten.

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15. Juni 2016 um 14:49

Nein
müssen sie nicht, medizinisch angelegter KS muss nicht gezahlt werden, ein WUNSCH KS müsste rein theoretisch selbst gezahlt werden, die meisten Gynägologen haben dafür eine Indikation das es reicht das er von der KK gezahlt wird.

Und hier nochmals deutlich: ich bin absolut dagegen das ein Wunsch KS selber gezahlt wird, es reicht schon das Ausmass was grad herrscht, wo Frauen keine Wahl mehr haben

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15. Juni 2016 um 14:53

Das war so auch
nicht gemeint, das sollte lediglich überspitzt dargestellt EINEN niederen Beweggrund darstellen.

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15. Juni 2016 um 14:56

Ich spreche auf den Beitrag von Fusselbiene
an, die die Vaginale Geburt als den grossen Horror anpreist( Arsch aufplatzen etc) .....

Ich finde solche Aussagen einfach daneben, genauso das Verurteilen eines KS

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