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Träume, dem Kind zu schaden

13. September 2016 um 15:38

Servus zusammen,

meine Frau und ich wir hatten/haben recht große Probleme, die wir jetzt zusammen angehen wollen. Ich hatte schon mal hier gepostet.

Aktuell wird es etwas besser, aber noch lange nicht übern Berg. Jedenfalls kommt bei meiner Frau noch keine rechte Besserung auf. Der Knödel geht zwar jetzt allein schlafen, aber sie kann ihn immer noch nicht alleine lassen, stillt in der Nacht usw.

Neulich haben wir uns jetzt unterhalten und sie erzählt mir, daß sie nachts sehr schreckliche Dinge träumt, daß sie dem Kind etwas tut. Sie träumt, daß sie ihn unter Wasser hält, solange bis er sich nicht mehr bewegt. Im wachen Zustand ist sie aber mehr als vorsichtig, überängstlich und extrem auf ihn fixiert.

Kann das eine PND sein? Hat jemand von Euch Erfahrung mit solchen Gedanken?

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13. September 2016 um 16:07

Das hört sich wirklich
total nach meiner Frau an! Nur das unser Stopsel schon 9 Monate alt ist.

Wie ging es bei Dir weiter?

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13. September 2016 um 16:22

Ja
seh ich genauso!

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13. September 2016 um 16:26

Gehts noch?
Was hast Du denn bitte für ein Problem?

Ich komm hierher, weil ich die Erfahrungen von anderen Müttern erfahren will und Du pampst mich an, weil ich etwas "ausschlachte"?

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13. September 2016 um 21:41

So sehe ich das auch
Ich kenne auch den vorherigen Post und wenn ich mich recht erinnere, lies sie ihn gar nicht das Baby mal übernehmen, zB für einen Spaziergang, oä. (Korrigier mich wrzl, wenn ich das verwechsel)

Wenn sich die Situation jetzt für euch verbessert, ist das gut. Das braucht jetzt auch seine Zeit.
Stillen und Schlafen, bzw Einschlafen mit Begleitung ist ganz normal in dem Alter. Das kann auch noch ne ganze Weile andauern und ist absolut nicht unnormal.
Ich glaube, ein gesunder Mix aus euch beiden wäre gut.
Rein aus dem Text liest es sich für mich nämlich ein bissl so, als könne sie sich gar nicht lösen, während du eher, ich sag mal Oldschool, Babys soll man nicht verwöhnen bist.
Zumindest ist das mein Eindruck, sofern das aus den paar Texten möglich ist.
Beide Wege für sich sind nicht die beste Wahl.

Zu den Träumen kann ich nichts sagen, aber Julchen scheint da ja eigene Erfahrung zu haben.

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14. September 2016 um 11:27

Absolut richtig verstanden
genauso war das und ist zum Teil auch heute noch so. Wenn sie schlechte Tage hat, nölt sie ohne Punkt und Komma, daß das Kind jetzt grade die Bespaßung von links braucht und nicht von rechts, daß man lieber das und das macht, dann quietscht er mehr, bei jedem Mucks wird dannkommentiert. An guten Tagen kann man(ich) sich ein bissl allein unterhalten. Aber wehe, er kippt einmal um, erschreckt sich und fährt für 2 Sekunden die Sirene hoch, dann kannst Du sie schon rennen hören: "Was ist los? Was hast Du gemacht? Er braucht mich, er ist jetzt nervös, ich muß ihn nehmen!"

Wie gesagt, das wird langsam besser. Vor drei Wochen war meine Schwester für ein paar Tage bei uns, die arbeitet im Kindergarten und auf die hört sie. Die hat ihr auch mal beigebracht, daß das Kind nicht schwer traumatisiert ist, wenn er alleine ins Bett muß. Neun Uhr, er wird müde, ab in die Heia, Bussi aufs Bauchi, Licht aus, Tür zu. Beim ersten Mal 15 Minuten nach der Mama geplärrt, beim zweiten Mal fünf und nach einer Woche gelegentlichem Quengeln können wir uns das erste Mal seit der Geburt wieder in Ruhe unterhalten.

Ich kann ja manchmal nur staunen, was für hanebüchene Stories so manch Supermama erzählt: "Ja also Babies sind ja Traglinge, deshalb hab ich mein Kind immer bei mir. In der Früh wird das Kind erstmal gestillt und mit selbstpüriertem Vitaminsaft versorgt, anschließend mache ich mein Styling, dann geh ich zum Fitnesskurs, mach meinen Halbtagsjob, koche Abendessen, dann wird vier Stunden gespielt und nebenbei noch drei Fremdsprachen gelernt, es wird seelig und harmonisch gegessen und anschließend blas ich meinem Mann noch einen, bevor ich mit meinem Kind ins Familienbett gehe und wir dort alle zusammen einschlafen, bis wir morgens um sieben total erholt wieder aufwachen, hei di dei"

JA SO ISSES HALT BEI MIR NED!

Bei mir sitzt eine total abgewrackte und auf 45 Kilo abgemagerte Frau, die sich mit ihren schwarzen Augenringen kaum mehr auf den Beinen halten kann und das Kind einfach nicht allein lassen kann, ohne zu denken, daß er gleich explodieren wird.

Und übrigens, mein Kind ist jetzt neun Monate alt und bis vor zwei Wochen hatte ich mit meiner Frau insgesamt etwa 30 Minuten alleine. Ich kann Dich also sehr gut verstehen

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14. September 2016 um 11:50
In Antwort auf wrzlbrmpft41

Absolut richtig verstanden
genauso war das und ist zum Teil auch heute noch so. Wenn sie schlechte Tage hat, nölt sie ohne Punkt und Komma, daß das Kind jetzt grade die Bespaßung von links braucht und nicht von rechts, daß man lieber das und das macht, dann quietscht er mehr, bei jedem Mucks wird dannkommentiert. An guten Tagen kann man(ich) sich ein bissl allein unterhalten. Aber wehe, er kippt einmal um, erschreckt sich und fährt für 2 Sekunden die Sirene hoch, dann kannst Du sie schon rennen hören: "Was ist los? Was hast Du gemacht? Er braucht mich, er ist jetzt nervös, ich muß ihn nehmen!"

Wie gesagt, das wird langsam besser. Vor drei Wochen war meine Schwester für ein paar Tage bei uns, die arbeitet im Kindergarten und auf die hört sie. Die hat ihr auch mal beigebracht, daß das Kind nicht schwer traumatisiert ist, wenn er alleine ins Bett muß. Neun Uhr, er wird müde, ab in die Heia, Bussi aufs Bauchi, Licht aus, Tür zu. Beim ersten Mal 15 Minuten nach der Mama geplärrt, beim zweiten Mal fünf und nach einer Woche gelegentlichem Quengeln können wir uns das erste Mal seit der Geburt wieder in Ruhe unterhalten.

Ich kann ja manchmal nur staunen, was für hanebüchene Stories so manch Supermama erzählt: "Ja also Babies sind ja Traglinge, deshalb hab ich mein Kind immer bei mir. In der Früh wird das Kind erstmal gestillt und mit selbstpüriertem Vitaminsaft versorgt, anschließend mache ich mein Styling, dann geh ich zum Fitnesskurs, mach meinen Halbtagsjob, koche Abendessen, dann wird vier Stunden gespielt und nebenbei noch drei Fremdsprachen gelernt, es wird seelig und harmonisch gegessen und anschließend blas ich meinem Mann noch einen, bevor ich mit meinem Kind ins Familienbett gehe und wir dort alle zusammen einschlafen, bis wir morgens um sieben total erholt wieder aufwachen, hei di dei"

JA SO ISSES HALT BEI MIR NED!

Bei mir sitzt eine total abgewrackte und auf 45 Kilo abgemagerte Frau, die sich mit ihren schwarzen Augenringen kaum mehr auf den Beinen halten kann und das Kind einfach nicht allein lassen kann, ohne zu denken, daß er gleich explodieren wird.

Und übrigens, mein Kind ist jetzt neun Monate alt und bis vor zwei Wochen hatte ich mit meiner Frau insgesamt etwa 30 Minuten alleine. Ich kann Dich also sehr gut verstehen

Ich nehme mal an, deine Schwester wohnt nicht in der Nähe
Würde es denn helfen, wenn deine Frau und deine Schwester öfter mal telefonieren, so dass deine Schwester sie etwas bestärken kann, loszulassen?
Das Kind öfter dir überlassen, so dass sie sich eine Auszeit nehmen und etwas für sich tun kann.
Es wäre ja wirklich wichtig, dass sie lernt, dass du das auch kannst und es nicht falsch ist, nur weil du es anders machst.

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