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Trennung, Umgangsrecht, gemeinsames Sorgerecht.... viele Fragen!!

24. Januar 2014 um 8:12

Hallo ihr Lieben,

ich habe mich endlich endgültig getrennt... es war einfach kein reden mehr und keine Besserung in Sicht... bei jedem Gesprächsversuch fing er an zu brüllen, ich durfte ihm die Sachen die mich verletzt haben (Beleidigungen, Anbrüllen, eindeutige SMS mit ner anderen nach der Geburt, mich nach der Entbindung nicht ausm Krankenhaus abholen usw.) nicht mehr vorwerfen, weil er ja schon Entschuldigung sagte. Aber für mich sind die Sachen nicht einfach so vergessen und erstrecht möchte ich nicht, wie er sagt, "wieder zur Vernunft kommen" und zu ihm zurück gehen.

Ich bin mit unserer gerade 5 Monate alten Tochter zu meinen Eltern gegangen. Das ist 340km von ihrem Vater weg. Wir waren nur beruflich dort, da ich aber in Elternzeit bin, bin ich nun auch nicht mehr gebunden. Nach meiner Elternzeit habe ich auch schon einen Dienstposten hier (Bundeswehr) bis ich aussteige.
Seine Eltern wohnen 130km von hier (sein Zweitwohnsitz).

Das Problem ist, dass seine Mutter ein sehr großer Kontrollfreak ist. Sie kontrolliert unsere Konten, schließt selbstständig Versicherungen ab, mischt sich überall ein. Mein Mann ist dadurch auch sehr geprägt, er kümmert sich um NICHTS selbst. Für ihn war das immer ok - für mich aber nicht. Ich bin mündig und selbstständig und kann meinen Kram alleine regeln.
Er wirkte nach der Trennung, als er seine Tochter besuchte sehr gelöst und glücklich... Seine Mutter erzählte mir gestern anderes und machte mir große Vorwürfe weil ich nicht zurück gehe.
Soviel zur Vorgeschichte... ich hoffe ihr lest noch fleissig mit und könnt mir helfen...

Er sagte zu mir am Telefon, dass er seine Top-Anwälte einschalten wird und das ich mit ihr hier nicht leben kann. Ich müsse sie wohl sobald ich abgestillt hab alle zwei Wochenenden zu ihm bringen und Sonntags wieder abholen - auf meine Kosten.
Das stimmt ja so nicht oder?

Ich habe einfach große Angst, dass er mir den Kitagutschein hier nicht unterschreibt und ich auch so keine Unterschriften von ihm bekomme (er ist sehr bockig).
Dann kann ich ihm unsere Tochter auch nicht übernacht überlassen... er kann sie nicht anziehen, weiß nicht was sie braucht... er ist sicherlich ein guter Freizeit Papa mit dem man spaß haben kann, aber er hat bisher nicht gezeigt, dass er das packt mit ihr. Er hat sehr wenig mit ihr gemacht, lieber gezockt als sich mit ihr beschäftigt... Kann er sie wirklich über Nacht haben??? Ich habe Angst... auch zu seinen Eltern, die jetzt immer sagen ich wäre böse und so weiter, will ich sie nicht alleine lassen... die können ja zu mir kommen - zu besuch...

Ich hab echt Angst Leute...

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24. Januar 2014 um 8:22

Mit
Fuenf monaten musst sie gar net mitgeben! waere mir auch net im traum eingefallen also ruhig blut!
Umgangskosten regelt sich glaub nach gehalt. aaabber du bist dazu net verpflichtet...mein ex wollte mir das selbe weiß machen ....jamt konnte darueber nur lachen....wenn er das kind sehen mag muss er zu euch kommen...kein gericht der welt wird dich zwingen dein kind mit 5monaten uebers wende mitzugeben
mach dein eigenes konto usw und dich somit unabhaengig

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24. Januar 2014 um 8:56

Unterschriften
Und was kann ich machen wenn er mir zB die Unterschrift für den Kita Gutschein nicht geben will?

Ummelden konnte ich uns ohne sein Einverständnis...

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24. Januar 2014 um 9:22

Ummelden
Ist es ein Problem, dass ich uns schon umgemeldet habe? Dazu brauchte ich kein Einverständnis von ihm und musste es machen, weil ich ja den KitaGutschein brauche und ja ab August hier in Berlin arbeite und einen Kitaplatz benötige....

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24. Januar 2014 um 10:51

Deine angst
Ist berechtigt da ihr das gemeinsane sorgerecht habt, darfst du mit dem kind ohne seine zustimmung gar nicht wegziehen vorallem nicht so weit.Es gilt die regel max.50km ohne zustimmung

Theoretisch kann er dich sogar anzeigen wegen kindesentzug und entführung

Da du weggezogen bist hast du auch dafür zu sorgen das er weiterhin regelmässig sein kind sieht und das unter umständebn nicht nur alle 14 tage

Wenn sie gestillt wird musst du sie niht mitgeben allerdings darfst du seinen kontakt auch nicht unterbinden

Vielleicht hat er sich falsch verhalten, aber ihm nun monate oder dann jahrelang die selben fehler vorzuhalten ist echt albern

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24. Januar 2014 um 10:59

In
der Steuererklärung kann er KEINE Kosten für das Kind ansetzen was den Unterhalt und Umgang angeht. Er bekommt ja (auch wenn nur fiktiv) das halbe Kindergeld bzw. den Kinderfreibetrag und damit sind sämtliche Kosten, abgesehen von Schulgeld und Betreuungskosten abgegolten. Hier auch mal ein recht aktuelles BFH Urteil http://www.familienrecht.de/sorge-umgang/bfh-umgangskosten-keine-aussergewoehnliche-belastung/

Alleine wenn das Kind behindert ist gibt es Sonderfälle.

Es trägt derjenige die Kosten für den Umgang der die Entfernung geschaffen hat, hab ich mal gelesen, also in dem Fall hier, die Mutter. Finde ich auch irgendwo gerecht, schließlich hätte Sie sich ja auch in der Nähe was suchen können und hätte nicht unbedingt zu ihrer Familie zurück gehen müssen. ( Ich weiß die Familie unterstützt Sie etc.)

Ich würde erstmal das JA informieren und mich dort informieren und ich würde schleunigst zum Anwalt gehen das ich das alles richtig geregelt bekomme, auch Zwecks Unterhalt und Co.

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24. Januar 2014 um 11:02

Du solltest dir einen anwalt nehmen und auch zum jugendamt gehen
Er hat Recht, du hättest bei gemeinsamen Sorgerecht nicht ohne seine Zustimmung umziehen und euch ummelden dürfen.Das du Arbeit ab August hast und Familie ist gut,aber dennoch kann dir der Umzug negativ ausgelegt werden.Bis das Kind 3 Ist musst du es ihm über Nacht nicht mitgeben d.h will er es sehen muss entweder er zu dir fahren und tagsüber Zeit mit dem Kind verbringen oder du auch mal zu ihm fahren.
Wichtig , so schnell es geht zum Jugendamt und Anwalt

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24. Januar 2014 um 11:04

Und
du hast die Entfernung geschaffen und musst dich zumindest an seinen Umgangskosten beteiligen,wenn nicht komplett übernehmen

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24. Januar 2014 um 11:05
In Antwort auf toniama

In
der Steuererklärung kann er KEINE Kosten für das Kind ansetzen was den Unterhalt und Umgang angeht. Er bekommt ja (auch wenn nur fiktiv) das halbe Kindergeld bzw. den Kinderfreibetrag und damit sind sämtliche Kosten, abgesehen von Schulgeld und Betreuungskosten abgegolten. Hier auch mal ein recht aktuelles BFH Urteil http://www.familienrecht.de/sorge-umgang/bfh-umgangskosten-keine-aussergewoehnliche-belastung/

Alleine wenn das Kind behindert ist gibt es Sonderfälle.

Es trägt derjenige die Kosten für den Umgang der die Entfernung geschaffen hat, hab ich mal gelesen, also in dem Fall hier, die Mutter. Finde ich auch irgendwo gerecht, schließlich hätte Sie sich ja auch in der Nähe was suchen können und hätte nicht unbedingt zu ihrer Familie zurück gehen müssen. ( Ich weiß die Familie unterstützt Sie etc.)

Ich würde erstmal das JA informieren und mich dort informieren und ich würde schleunigst zum Anwalt gehen das ich das alles richtig geregelt bekomme, auch Zwecks Unterhalt und Co.


So hat es unser Anwalt auch gesagt, wenn ich die Entfernung schaffen würde müsste ich mich an den Kosten beteiligen wenn nicht sogar komplett übernehmen

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24. Januar 2014 um 11:40

Nein
erstens steht schon in der Überschrift gemeinsames Sorgerecht und das hat ja mit verheiratet oder nicht nichts zu tun, auch unverheiratet kann man das gemeinsame Sorgerecht haben und dann darf sie eben nicht einfach so umziehen

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24. Januar 2014 um 11:41

Und sie redet auch von ihrem
Mann

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24. Januar 2014 um 11:46

Über 300 kilometer sind wirklich ordentlich
ich kann gut verstehen, dass du bei deiner Familie wohnen willst, aber für den papa ist das schon ziemlich sch..e auf deutsch gesagt.
da kann man nicht mal eben fürn nachmittag hinfahren und gerade in dem alter ist häufiger,dafür kurzer kontakt zwischen vater und Kind wichtig um die Bindung aufrecht zu erhalten.
ich weiß jetzt auch nicht, wie seine finanzielle Situation ist, aber die kosten, bei über 700km fahrt, sind auch nicht zu verachten...und ja, genau deswegen kann es gut sein, dass du dich an den kosten beteiligen musst, du hast für diese Entfernung gesorgt und gleichzeitig musst du für ungehinderten umgang zwischen vater und Kind sorgen, zur not eben in dem du dich finanziell an den kosten beteiligst.

er hat fehler gemacht, aber dass ist nun Vergangenheit, diese fehler gehören in den abschnitt Partnerschaft, die ist nun beendet und er muss und kann sich neu beweisen.

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24. Januar 2014 um 12:10

Normal sollte man sich auch vor so einem umzug beim ja
oder einem Anwalt erkundigen.Die Arbeit hat sie erst ab August .
Sie wird ja sehen was ein Anwalt oder das JA sagen, dass sie sich aber an den Umgangskosten beteiligen muss, darauf sollte sie sich einstellen

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24. Januar 2014 um 12:10
In Antwort auf rieselchen

Über 300 kilometer sind wirklich ordentlich
ich kann gut verstehen, dass du bei deiner Familie wohnen willst, aber für den papa ist das schon ziemlich sch..e auf deutsch gesagt.
da kann man nicht mal eben fürn nachmittag hinfahren und gerade in dem alter ist häufiger,dafür kurzer kontakt zwischen vater und Kind wichtig um die Bindung aufrecht zu erhalten.
ich weiß jetzt auch nicht, wie seine finanzielle Situation ist, aber die kosten, bei über 700km fahrt, sind auch nicht zu verachten...und ja, genau deswegen kann es gut sein, dass du dich an den kosten beteiligen musst, du hast für diese Entfernung gesorgt und gleichzeitig musst du für ungehinderten umgang zwischen vater und Kind sorgen, zur not eben in dem du dich finanziell an den kosten beteiligst.

er hat fehler gemacht, aber dass ist nun Vergangenheit, diese fehler gehören in den abschnitt Partnerschaft, die ist nun beendet und er muss und kann sich neu beweisen.


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24. Januar 2014 um 12:49

Also
ich bin damals über 800 km weit weg vom Vater der Tochter, auch zu meinen Eltern zurück in die alte Heimat. Ich lach mich tot...Topanwälte. Lass Dir nicht drohen!!! Such Dir selbst einen Anwalt und sitz das aus. Wichtig ist auch, den Kontakt zum Jugendamt zu suchen. Bei mir hat das niemanden interessiert, wie weit ich weggezogen bin, auch nicht das Familiengericht. Er musste immer alle Umgangskosten tragen. Ich wünsche Dir viel Glück und alles gute. Jeder Fall ist anders gelagert, aber Angst haben musst Du nicht. Einschüchterung ist genau das, was die wollen. Auch wenn es blöd für den Vater ist: Wer sich Topanwälte leisten kann, kann auch Geld für den Umgang investieren.

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24. Januar 2014 um 13:02

Umgangsrecht
und Sorgerecht sind nicht gekoppelt.
Also man darf einem Vater das Umgangsrecht nicht verwehren oder maßlos erschweren, auch wenn er kein Sorgerecht besitzt

Nur weil hier geschrieben wird, der Umzug sei nur wegen des Sorgerechts ein Problem.

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24. Januar 2014 um 13:31

Nur beruflich dort...
DAS ist das entscheidende. Der familiäre Lebensmittelpunkt kann ein ganz anderer sein. Mein Ex wollte unbedingt einen Job so weit weg antreten. Ich bin mitgegangen unter der Bedingung, dass wir zurückkehren, wenn es mir nicht gefällt. Und leider war das auch so und es sind noch viele andere unschöne Dinge passiert. Er wollte dann auf einmal auch nix mehr von unserer Vereinbarung wissen. Da sehe ich es echt nicht ein, verbittert in einem Kaff zu hocken, wo ich mich nicht heimisch fühle. Das kann wiederum auch nicht gut für das Kind sein. Sorry, aber da habe ich Null Mitleid mit meinem Ex gehabt. Und bei einem erquicklichen Einkommen jenseits von 6000 konnte er sich die Fahrten 2.Klasse mit der Bahn gerade so leisten. Ihr seht: es ist immer von Fall zu Fall unterschiedlich.

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25. Januar 2014 um 8:43


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