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Trennung! Wie geht es weiter mit uns und 4-jährigem Sohn?

4. Oktober 2015 um 12:48 Letzte Antwort: 5. Oktober 2015 um 13:11

Leider haben wir es nicht geschafft und uns am Freitag getrennt.
Nun gibt es soviele Fragen:
Er möchte seinen Sohn 50% betreuen, also als Wechselmodell. Ich weiß nicht wie er das zeitlich schaffen will. Ich denke mein Sohn wird mich sehr vermissen, denn wir haben die stärkere Bindung.
Ich hätte eigentlich gern das Aufenthaltsbestimmungsrecht, um Dinge allein zu entscheiden. Bisher habe ich ihm alles gekauft und mich um Arztbesuche etc gekümmert.
Wenn ich kein Aufenthaltsbestimmungsrecht habe, bekomme ich dann trotzdem Unterhalt, wenn das Kind mehr bei mir ist?
Oder wie teilt man die Kosten im Fall des Wechselmodells?
Wer bekommt das Kindergeld?
Wie beantrage ich das Aufenthaltsbestimmungsrecht und Unterhalt?
Der Vater verdient deutlich mehr. Das muss doch auch irgendwie zu berücksichtigen sein oder?
Was ratet ihr mir? Teilt gerne erfahrungen mit!

Danke schonmal

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4. Oktober 2015 um 13:10

Ich glaube
Du hast da etwas missverstanden. Mit dem Aufenthaltsbestimmungsrecht darfst du nur entscheiden wo das Kind lebt und sonst nichts. Du kannst also das Aufenthaltsbestimmungsrecht haben und ihr habt dann trotzdem geteiltes Sorgerecht, dann kannst du aber trotzdem nichts alleine entscheiden und brauchst seine Zustimmung für vieles.

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4. Oktober 2015 um 13:16
In Antwort auf chichi210812

Ich glaube
Du hast da etwas missverstanden. Mit dem Aufenthaltsbestimmungsrecht darfst du nur entscheiden wo das Kind lebt und sonst nichts. Du kannst also das Aufenthaltsbestimmungsrecht haben und ihr habt dann trotzdem geteiltes Sorgerecht, dann kannst du aber trotzdem nichts alleine entscheiden und brauchst seine Zustimmung für vieles.

Ja danke
Ich glaube das Sorgerecht soll er behalten. Es ist mir wichtig, wenn ich umziehe oder so, dass mein Sohn mitkommt.

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4. Oktober 2015 um 13:19
In Antwort auf bananana86

Ja danke
Ich glaube das Sorgerecht soll er behalten. Es ist mir wichtig, wenn ich umziehe oder so, dass mein Sohn mitkommt.

Trotz
Aufenthaltsbestimmungsrecht kannst du dies aber nicht immer alleine entscheiden und der Vater muss bei Umzügen die weiter weg gehen zustimmen.

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4. Oktober 2015 um 13:28

Wenn das kind die häfte des monats bei dir
und die andere Hälfte beim Vater ist,wirst du keinen Unterhalt für dein Kind bekommen Das Kindergeld wird auch aufgeteilt

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4. Oktober 2015 um 13:30
In Antwort auf bananana86

Ja danke
Ich glaube das Sorgerecht soll er behalten. Es ist mir wichtig, wenn ich umziehe oder so, dass mein Sohn mitkommt.

Das sorgerecht kann manihm aich nicht einfach so
wegnehmen.Auch wenn du das Aufenthaltsbestimmungsrecht bekommst,muss der Vater bei einem Umzug zustimmen wenn dieser weit weg ist

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4. Oktober 2015 um 14:01

Du hast recht
Das finde ich auch. Aber wenn er sich nicht darauf einlassen will? Wer entscheidet dann?

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4. Oktober 2015 um 14:02
In Antwort auf fareed_11961031

Wenn das kind die häfte des monats bei dir
und die andere Hälfte beim Vater ist,wirst du keinen Unterhalt für dein Kind bekommen Das Kindergeld wird auch aufgeteilt

Wie soll das gehen?
Erstmal bin ich auch davon ausgegangen. Aber einer muss ja das Zeugs fürs Kind bezahlen. Oder muss man das dann immer gemeinsam abstimmen und gemeinsam bezahlen?

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4. Oktober 2015 um 14:12

Auch wenn dir die Idee dir jetzt nicht gefällt
Lass dich drauf ein und versuche es erstmal !
Ich hab mich auch erst gewehrt aber jetzt läuft das ca. So.
Wir wohnen 2km auseinander, verstehen uns eigtl gut, jeder ein WE und dann je nachdem wer das WE hat, die restlichen 5Tage auf 2/3 aufgeteilt. So ist sie maximal 3 Tage "weg" Aber wir sehen das auch nicht so stur und gehen auch mal nach Wunsch fes Kindes oder unseren eigenen Terminen, die ja mal besser und mal schlechter bei jedem Ausfallen können!
Wir teilen alle Kosten.

Mittlerweile finde ich es gut so und kann stressfrei 30h arbeiten, brauche keine Fremdbetreuung und habe au h wieder etwas Freizeit!

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4. Oktober 2015 um 14:16
In Antwort auf bananana86

Wie soll das gehen?
Erstmal bin ich auch davon ausgegangen. Aber einer muss ja das Zeugs fürs Kind bezahlen. Oder muss man das dann immer gemeinsam abstimmen und gemeinsam bezahlen?

Jeder muss für das kind bezahlen
lebt es zur Hälfte bei dir und die andere Hälfte beim Vater,braucht das Kind natürlich überall anziehsachen,Lebensmittel etc. das kann man ja teilen bzw. ist jeder für den Unterhalt des Kindes zuständig in der Zeit wo man das Kind bei sich hat

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4. Oktober 2015 um 14:16
In Antwort auf vanessaworth

Auch wenn dir die Idee dir jetzt nicht gefällt
Lass dich drauf ein und versuche es erstmal !
Ich hab mich auch erst gewehrt aber jetzt läuft das ca. So.
Wir wohnen 2km auseinander, verstehen uns eigtl gut, jeder ein WE und dann je nachdem wer das WE hat, die restlichen 5Tage auf 2/3 aufgeteilt. So ist sie maximal 3 Tage "weg" Aber wir sehen das auch nicht so stur und gehen auch mal nach Wunsch fes Kindes oder unseren eigenen Terminen, die ja mal besser und mal schlechter bei jedem Ausfallen können!
Wir teilen alle Kosten.

Mittlerweile finde ich es gut so und kann stressfrei 30h arbeiten, brauche keine Fremdbetreuung und habe au h wieder etwas Freizeit!

Schwierig
Und wie macht ihr die Kostenteilung? Ich stelle mir vor: Er braucht ne neue Hose und dann geh ich zum Vater und er gibt mir die Hälfte?! Verdient ihr beide gleich viel?

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4. Oktober 2015 um 14:32
In Antwort auf bananana86

Schwierig
Und wie macht ihr die Kostenteilung? Ich stelle mir vor: Er braucht ne neue Hose und dann geh ich zum Vater und er gibt mir die Hälfte?! Verdient ihr beide gleich viel?

Was soll daran denn schwierig sein?
so hat euer Kind gleich viel Zeit mit Mama und Papa. entweder das Kind hat bei beiden Elternteilen Kleidung dann kaufst du ihm eben ne Hose wenn er sie bei dir braucht,oder der Papa wenn er dort ne neue braucht.Wenn das Kind nur einmal Kleidung hat und immer hin und her mitnimmt,teilt man sich halt die Kosten

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4. Oktober 2015 um 14:59

Zu deiner Aussage
Würdest du als Mama dein Kind nicht missen?
Wie sieht es beim Vater aus?
Würde er sein Kind nicht missen?

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4. Oktober 2015 um 15:16

Vom wechselmodell halte ich nichts...
Ich habe mal ein paar Jahre bei der Familienkasse (Kindergeld) gearbeitet und dort viel mit Familien die das wechselmodell hatten zu tun gehabt. Das Problem geht nämlich beim Kindergeld schon los. Beide Eltern haben einen Anspruch und wenn die sich nicht einigen konnten wer es bekommt (hälfte Hälfte geht nicht), musste letztlich das Familiengericht entscheiden.
Ich finde auch dass es den Kindern nicht gut tut...die brauchen eine feste Bezugsperson die immer mit einem offenen Ohr da ist und nicht nur 3 Tage die Woche...so ist das Kind nirgends richtig zu Hause. Ich bin allerdings auch der Meinung dass das Kind zu dem Elternteil sollte das die engere Bindung hat...das kann auch durchaus der Vater sein.
Der andere Elternteil sollte m.m. Nach das Kind regelmäßig jedes zweite Wochenende und einen Tag in der Woche, sowie in den Ferien auch mal zwei Wochen oder so am Stück nehmen...jedenfalls solange bis das Kind alt genug ist zu sagen was es will.
Man kann sich meiner Meinung nach nicht trennen und glauben dass jeder 50 Prozent vom Kind haben kann...das ist ja kein teddy.

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4. Oktober 2015 um 15:20

Hm
Mir klingt das alles so arg aufs finnanzielle beschränkt. Also ich würde als letztes daran denken wer welche hosw fürs kind bezahlt. Ist doch piep egal.
Mal das kind mit einbezogen in die planung? Mit 4 kann er evtl schon äußern wie und wo er bleiben möchte?

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4. Oktober 2015 um 20:04

Aber hierbei
geht es doch nicht ums Geld. Wieso soll eine Mutter denn trotzdem das komplette Geld bekommen, wenn die Kinder genauso viel beim Vater leben? Und wieso nimmt sich eine Mutter eigentlich immer mehr Rechte raus als ein Vater? Wenn du nach der SS nicht wieder arbeiten warst und für die Kinder da warst, dann hast du dies doch bewusst so entschieden. Dafür kann doch der Partner nichts.

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4. Oktober 2015 um 20:58

Also
wir haben das wechselmodell, wobei wir da relativ flexibel sind. wir sind jetzt nach fast 2 jahren trennung an dem punkt dass wir miteinander gut reden können und Verständniss haben, wenn der andere zeitlich nicht kann oder es finanziell nicht gut läuft. am anfang war es auch für den Kleinen ungewohnt, mal ein par tage beim papa zu sein, dann ein par tage bei mir- am anfang war es dann auch so, dass er nicht mehr in die kita wollte, da haben wir gemerkt, dass ständige Wechseln stresst ihn, er war dann hauptsächlich bei mir. aber dann haben wir es nocheinmal versucht und seitdem klappt das sehr gut und unser sohn kommt gut damit klar, er freut sich, wenn er bei papa ist und er freut sich, wenn er wieder bei mir ist.
ich schicke ihm jeden Monat die Hälfte vom Kindergeld. Wer jetzt wie viel für das Kind ausgibt, das war nie Thema. Wenn mein Kleiner bei mir ist, dann gebe ich die Sachen aus, so wie ich kann und so wie er das braucht.
Genauso kauft auch der Papa ihm mal Klamotten und Spielsachen.
Momentan bin auch ich diejenige, die mehr Geld hat, dass heißt, dass es mir bewusst ist, dass ich auch mehr ausgeben kann oder ihm auch mal mehr aufs Konto überweise.

Das ist eine Sache über die ihr reden müsst. Nicht streiten,. sondern die Situation klären, auch die finanzielle.

Ich finde es eine gute Idee von ihm zu 50 % das Kind zu betreuuen, das entlastet dich und dein Kleiner wird sich bestimmt auch freuen, den Papa öfters zu sehen. Und wenn du bisher meist die Entscheidungen getroffen hast bzw. Arztbesuche und dergleichen erledigt hast, dann wird das wahrscheinlich auch so bleiben ( ohne dass das gesetzlich geregelt werden muss). Menschen sind auch Gewohnheitstiere.

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4. Oktober 2015 um 22:24

Setz
sie auf die blacklist?

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4. Oktober 2015 um 22:44
In Antwort auf bananana86

Schwierig
Und wie macht ihr die Kostenteilung? Ich stelle mir vor: Er braucht ne neue Hose und dann geh ich zum Vater und er gibt mir die Hälfte?! Verdient ihr beide gleich viel?

Bei uns ist das so
Wir haben ein Konto, worauf wir beide den selben Betrag einzahlen. Davon gehen Sachen wie Klamotten , Aktivitäten, Mensa essen etc weg. Wir haben da jeder Zugriff und eine EC Karte.
Klappt!

Kindergeld gibts hier in Spanien eh nicht...Daher kein Thema, aber wir würden es wohl einfach auf dieses Konto einzahlen.

Wir waren letzte Woche Klamotten einkaufen, die exklusiv der Papa gezahlt hat, bei mir war nach 700 Schuhe und Wintersachen seit August ca einfach das budget alle. Ich verdiene nur ca ein Drittel, was er verdient. Er hat anstandslos gezahlt, ist vielleicht auch so eine Respekt, kombiniert mit Schuldsfrage. Ich verdiene nun weniger, weil ich durch die "Elternzeit", arbeitsmässig abgerutscht bin, vorher war in auf seinem Gehaltsniveau. Ich müsste jetzt ein Aufbaustudium stemmen ( was ich grade mit grosse. kosten verbunden tue!), um wieder, da zu sein, wo ich vor der SS war....
Er hatte keine Einbussen,weil ich 2 Jahre lang für dsmas Kind da war, während er vom Sub zum Direx hochgeklettert ist.....

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5. Oktober 2015 um 9:38

Also du fragst ja was wir dir raten
Würden. Und raten würde ich dir: red mit deinem Mann. Bevor du hier etliche Meinungen hast die dich beeinflussen!
Ich würde erstmal alles außen vor lassen wie es andere handhaben und erstmal nur mit ihm alles klären. Ihr müsst euch ausprobieren, es wird für alle eine Umstellung und jeder Betroffene wird sehen wie er am Besten damit klar kommt. Das Optimum wäre wenn alle zufrieden sind, Kind, Du und Mann. Aber das würde ich mir nicht als Ziel setzen, denn das ist schwer zu erreichen und irgendeiner ist meist unzufrieden.
Es dauert eben auch etwas bis alle Emotionen von euch Eltern da raus sind und keiner mehr Frust hat.
Ich würde nicht darauf hören wie es andere machen. Ich bekomme oft das Gefühl es ist unfair bei uns, wenn mich viele andere Erfahrungen beeinflussen. Obwohl es bei uns wirklich super läuft (ok, ich fühl mich schon als würde ich am meisten von allen zurück stecken, aber ich weiss nicht ob es wirklich so ist, mein Kind fühlt vielleicht genauso). Aber wir verstehen uns gut, keiner hat Streit, alle haben guten Kontakt.
Ich verzichte viel auf mein Kind, weil mir wichtig ist dass die Papa-Sohn-Beziehung eben auch innig ist, gerade weil unsere Bindung immer sicher war. Und heute ist Papa sein Held, so wie es für einen Sohn sein sollte.
Und würden die beiden nicht so viel miteinander unternehmen wäre mein Sohn vielleicht nicht so sicher in dieser Bindung, ich weiss es nicht.
Es muss euch einigermassen gut damit gehen. Und es muss versucht werden alle Bedürfnisse etwas zu berücksichtigen.
Aber das einzige was ich dir rate: Vertrau ihm ein guter Papa zu sein. Die Männer bestärkt das meistens dabei in ihrer Rolle. Nichts ist schlimmer als ein Elternteil dass sich nicht kümmert.
Probiert euch aus, schaut erstmal nur auf euer Kind. Im Moment ist das Kind es, welches am meisten Unterstützung braucht. Und das Kind brauch das Geld am aller wenigsten.
Auch wenn das ein wichtiger Punkt ist, um als Frau klar zu kommen, es ist nicht das Bedürfnis des Kindes. Das meine ich mit "es muss nach allen Bedürfnissen geschaut werden".
Ich drück die Daumen dass ihr euch gut einigt!
Ihr seid es jetzt, die ein ganzes Leben lang verbunden bleibt. Nicht andere.

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5. Oktober 2015 um 10:13

Ich
Würde erstmal versuchen relativ nah beieinander liegende Wohnungen zu finden. So ist man flexibler. Kindergarten und Schule sollten von beiden Wohnungen relativ gleich entfernt sein, sonst wäre es garnicht möglich.

Und ganz klar würde ich mein Kind mitentscheiden lassen. Euer Kind ist 4, in dem Alter können Sie meiner Meinung nach mitreden.

Für mich persönlich wäre es nichts. Immer dieses hin und her würde meinem Sohn nicht gut tun. Ich würde eher versuchen in der Woche flexibel zu sein. Das heißt Papanachmittage. Und am Wochenende mal beim Papa schlafen. Es muss ja nicht nur aller zwei Wochen sein.
Wenn ich mir vorstelle, alle zwei Wochen meine Wohnung zu wechseln, würde es mir tierisch auf den Zeiger gehen.
Aber ich finde es gut, das ihr euch gemeinsam kümmern wollt.
Rede mit ihm erstmal über das Geld. Vielleicht sieht er es garnicht so eng und zahlt es dir freiwillig komplett.
Was meiner Meinung nach beim Thema Unterhalt oft von beiden Seiten (vor allem aber väterlicher Seite) nicht beachtet wird, das Geld ist NUR für das Kind. Damit meine ich, die Versorgung und das es ihm an nichts fehlt. Oft heißt es, die Frau will dem Mann das Geld aus der Tasche ziehen. Ein guter Vater sollte es jedoch gern Zahlen, um sein Kind gut versorgt zu wissen.

Wenn euer geplantes Modell funktionieren soll, darf es keinerlei Streit um Geld geben. Dann müssen halt Absprachen getroffen werden über alle/ große Ausgaben.
Lass dich am besten vom Jugendamt beraten, bei denen müsst/ solltet ihr euch eh melden um alles schriftlich zu vereinbaren.

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5. Oktober 2015 um 11:53

Wow, danke für soviel Anteilnahme
Wir haben gestern geredet, aber erstmal Bedenkzeit bis etwa Freitag vereinbart.
Er möchte sein Kind 50% betreuen. Eigentlich möchte ich das nicht, weil ich glaube es tut unserem Sohn nicht gut keinen Lebensmittelpunkt zu haben. Aber er ist ein guter Vater und von daher sollte man dem vielleicht eine Chance geben und auch den Sohn befragen und entscheiden lassen.
Ich werde denke ich Unterhalt beantragen, denn er verdient deutlich mehr und wir wollen dem Kind was bieten.
Mit dem Aufenthaltsbestimmungsrecht, das weiß ich noch nicht. Sicher kann man das noch später entscheiden,oder?
Was die Kosten anbelangt: Wahrscheinlich strukturieren wir unser gemeinsames Konto zum Konto für das Kind um, sodass jeder mit der Karte davon Kleidung etc anschaffen kann und wir Kurse bezahlen. Für Essen und Kleinigkeiten bleibt jeder selbst zuständig.
Ob das in der Praxis so gut klappt weiß ich nicht. Wir wollen das unser Sohn jeweils 1 Woche bei einem Elterteil wohnt und in der Woche gibt es 1-2 Besuche von dem "getrennten" Elterteil ohne Übernachtung.
Dass einige meinen ich wäre egoistisch und es geht mir nur ums Geld ist falsch rüber gekommen. Ich habe ganz normale Sorgen, wie ich mir mein Leben nun leisten soll etc. Und sorry, ich bin nicht der Mensch, der schon in der Beziehung die Trennung geplant hatte.
Wir werden es friedlich lösen. Aber natürlich wird es für alle Beteiligten schwierige Situationen geben.

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5. Oktober 2015 um 13:05

Das aufenthaltsbestimmungsrecht
hat doch nichts mit dem Unterhalt zu tun wenn das Kind 50% beim Vater ist wirst du keinen Unterhalt bekommen. wieviel verdient er denn netto?

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5. Oktober 2015 um 13:11

Huhu,
Wir haben uns auch vor 2 Wochen nach 8 Jahren und einer 5 Jährigen Tochter getrennt. Wir haben alles so geregelt:

- sie lebt bei mir
- jedes zweite Wochenende von Freitag - Montag ist sie bei ihm
- zweimal in der Woche (Di und Do) kommt er Abends vorbei und wir bringen sie gemeinsam ins Bett
- ein paar mal machen wir etwas gemeinsam als Familie

Bisher klappt es sehr gut. Es ist eben wichtig, dass wir uns an Absprachen halten und alles bereden. Finanziell machen wir es so, dass ich das Kindergeld und Unterhalt nach der DD-Tabelle kriege, wovon aber die Hälfte vom Kindergeld angerechnet wird.

Sorgerecht, Umgangsrecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht haben wir beide noch immer. Ich wüsste auch nicht, warum wir das ändern sollten. Wir leben im gleichen Ort und sind immer erreichbar wenn etwas ist.

Übrigens muss er für dich auch Unterhalt zahlen, wenn du absolut kein Einkommen hast. Auch wenn ihr nicht verheiratet seid.

LG

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