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Trennungsangst mit knapp 3

15. Juli 2015 um 22:12

Hallo zusammen, ich stehe grad vor einer grundlegenden Erziehungsfrage, vielleicht hat jemand einen Tipp für mich.

Meine Maus ist knapp 3 Jahre alt, soll im September in den Kiga kommen und steckt gerade in einer riesigen Mama Phase mit großen Trennungsängsten. Wenn ich weg gehen will, vor allem abends, jammert und brüllt sie, dass ich bleiben soll. Sie will dann keinesfalls beim Papa bleiben. Und auch die geliebte Oma ist dann nicht mehr genug. Ich kann nicht genau sagen, wie es sich verhält, wenn ich dann weg bin. Gestern hat sie sich dann von der Oma (wohnt im selben Haus) recht schnell beruhigen lassen, aber ob sie der Papa hätte beruhigen können, bezweifeln wir beide...

Ich frag mich jetzt, ob es hilfreicher ist, die Trennungssituationen vorerst zu vermeiden. Ich bin nur ca. 2 mal im Monat Abends weg, das könnte ich auch ausfallen lassen. Oder sollten wir vielmehr die Trennungen "üben"? Dass ich sie vor allem auch Tagsüber öfter mal beim Papa lasse, zum Beispiel.

Vielleicht mag mir jemand einen Tipp geben oder einfach erzählen, wie das bei euch ist...

Danke und Viele Grüße
Anna

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15. Juli 2015 um 23:02

Ich denke, dass du mit
Vermeidung nichts gewinnst...

Wenn du sie daran gewöhnst, dass nicht los ist, wenn du weg bist und du immer wieder kommst, wird sie das Vertrauen entwickeln, dass du verlässlich bist und das nichts dabei ist, wenn du einen Abend nicht da bist.

Sie ist drei, man kann also mit ihr normal reden.
Auch der Vater sollte Zeit mit ihr allein verbringen, auch mal am Nachmittag. Papa-Quality-Time. Papa-Zeit ist was Tolles und keine Strafe. Er sollte auch mehr Vertrauen in sich haben. Und du auch in ihn.

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