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Trennungswunsch plötzlich nach der Geburt

9. März 2015 um 20:40

Ich (m,33) verstehe die Welt nicht mehr.
Wir haben vor 5 Monaten ein wunderbares Mädchen bekommen, alles lieft sichtlich super, ein paar "normale" schwierigkeiten wie schlaflose Nächte, aber nichts dramatisches.
ich hatte das Gefühl, dass meine Frau (31) und ich immer Näher zu einanderfinden (seit 6 Jahren zusammen) und dann dass:
Am Freitag teile Sie Sie mit, dass Sie es nicht mehr lange mitmacht, so von mir behandelt zu werden. Sie wird bald ausziehen. Ich währe total gefühlskalt und Sie werde sich trennen. Hääää? Sprachlos, kopfschüttel. Kapier gar nichts mehr.
Zur Erläuterung: Ich war der Meinung, es war alles super, Sie wirkte so, als wöhre alles super. Ich bringe regelmäig Blumen mit, ich umarme, kuschel, tanze spontan alleine und summe unser Hochzeitslied wie ein frisch verliebter noch am Tag des Eklas). Wir lachen extrem viel zusammen, reden viel, kurzum: eine wellenlänge!
Und ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie das Monatelang nur gespielt hat.

Eine Sache, da gebe ich Ihre Recht: Wir haben noch kein Sex gehabt nach der Geburt (war eine sehr sehr schwere Geburt, viel gerissen etc).
Klar, ist nicht schön, aber ist das nicht auch ein wenig normal nach so einem drastischem Ereignis?
Von mir aus hätte ich sofort Sex mit Ihr, entweder war ddie Kleine allerdings da, wir waren Krank (echte Grippe) oder
es hat sich eben noch nicht ergeben. Klar, müssen wir dran Arbeiten (also Sie UND ich)
Mir wurde vorgeworfen, ich sei schwul, anders könne Sie sich das nicht erklären. Nebenbei erwähnt hat Sie keine Anstalten gemacht.
Was sich hier irgendwie wie die Geschichte zweier Teenies anhört ist leider bitterer Ernst.

Sie schläft nicht mehr in einem Raum und blockiert vollkommen. Ich bin für Sie gerade ein Fremder.
Sie sagte, Sie wolle bis zu einer in 3 Wochen stattfindenden Familienfeier "heile-Welt" spielen und dann ziehe Sie aus.
Vor einem Jahr hätte ich Sie so sehr verletzt, das säße so tief, dass Sie das nicht nochmal mitmachen will (ging damals darum, dass es mir wichtig war, dass Sie mit dem Rauchen aufhört bevor wir ein Kind bekommen wollen, im wesentlichen wurde ICH angelogen und verletzt)

Irgendwie klingt dass für mich nach einer starken Depression (hatte Sie ansatzweise gleich nach der Geburt, jedoch nie gegen mich gerichtet).

Am liebsten Würde ich Sie mit zur Paaartherapie schicken, aber da weigert Sie sich und sieht die Probleme eher bei mir.

Ich habe gelesen, dass nach 4-5 Monaten der Hormonhaushalt verrückt spielen kann.
Können dadurch solche Extreme zeigen?







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10. März 2015 um 11:06

Wie kann ich ihr/uns helfen?
Das Sie was mit einem anderen hat schließe ich fast aus (kann man nie, glaube ich aber nicht).
Sie hatte gerade Ihre Tage, nimmt eine Pille die Sie irgendwie nicht verträgt (schlechte Haut) und ist derzeit sehr launisch.

Nichtsdesto trotz ist da ja anscheinend ein großes Problem zwischen uns, dass vielleicht nur durch den Hormonschub hervorgekommen ist.

Ich habe verschienene Theorien:

1. Ich bin einfach zu weich (vielleicht will Sie einfach mal nur "rangenommen" werden (Das ich nicht der Italienische Temperamentbolzen in der Hinsicht bin wusste Sie allerdings schon vor unserer Hochzeit)

2. Ich bin einfach zu blöd Ihre "gesendeten" Signale zu verstehen (hinsichtlich Sex).
In dem Zusammenhang ein Kommunikationsproblem.
Ich dachte eher, wenn Sie nach der Geburt eine große Naht hat, die weh tun kann, kommen von Ihr "eindeutige" Signale, wenn es wieder "los gehen" kann.
Ich ärgere mich selbst, dass ich darüber nicht gesprochen habe.

3. Sie hat einfach derzeit ein extremes Hormonproblem (lößt sich vielleicht von alleine).

4. Sie hat Depressionen
Ist gar nicht so unwarscheinlich, da Sie extremst unzufrieden mit sich ist und erst Recht nach der Geburt. Sie wiegt 60kg nach der Geburt und findet sich unheimlich Fett. Trinkt außerdem regelmäßig (zwar kein Alkoholiker, aber täglich 2-3 Gläser Wein, bitte keinen falschen Eindruck bekommen, ich glaube nicht dass Sie hier ein (großes) Problem hat, weil Sie es schon selbst erkannt hat das das zu viel ist und sich vorgenommen einige Wochen nichts zu trinken. Sie betrinkt sich nicht sondern mag eben sehr gerne den Geschmack von Wein)

Wenn ich das so runterschreiben fällt mir irgendwie auf, dass vielleicht ein wenig von allem zutreffen könnte.

Wie seht Ihr das?

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10. März 2015 um 14:52

Ja, ..
Ihre Verwanten haben auch eine Depression gesehen.
War einige Wochen nach der Geburt, aber das müsste überstanden sein.
Sie kann sehr gut eine "heile-Welt" spielen. Das tut Sie derzeit auch gegenüber Ihren Eltern. Freunden wird Sie auch nichts erzählen, das frist Sie alles in sich hinein. Schlimm.

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11. März 2015 um 6:25


Ich sehe irgendwie keine Depression sondern eine Frau die unzufrieden ist und einen Mann der nur das sehen will was er sehen möchte.
Ihr seid doch verheiratet und ich finde es schlimm wenn Kommunikation in einer Ehe einem Rätselraten gleicht.... Man kann als Frau doch sagen, dass es wieder gehen würde oder der Mann fragt einfach mal nach ...Sex ist doch auch nicht alles! Und 5Monate nach einer Geburt sind doch auch noch keine wahnsinns lange Zeit...
Ich finde ihr beide solltet euch an einen Tisch setzen und euch beide Seiten mal anhören ohne dem anderen ins Wort zu fallen und Vorwürfe zu machen ( ICH - Botschaften aussenden klappt manchmal ganz gut).
Ehrlich gesagt finde ich ihr Verhalten auch kindisch einfach zu sagen, dass sie drei Wochen noch heile Welt spielen möchte und deins dazu, da du es ja mitspielst statt auf dem Tisch zu hauen.
Jetzt kramt sie auch noch eine alte Geschichte raus, wo sie aufhören sollte zu rauchen und es denke ich dann heimlich weiter gemacht hat und ihr euch da beide verletzt gefühlt habt...sag mal mehr hat sie/du nicht zu bieten?....Ihr habt eine wunderschöne Tochter bekommen und sich stattdessen an ihr zu erfreuen, macht ihr euch die Hölle heiß und das Leben gegenseitig schwer?

Ich würde an deiner Stelle einen neutralen Boden für eine Aussprache wählen...Kind mal für 2Std zu Oma geben...Restaurant wählen und mit ihr hinfahren und dann alles auf den Tisch packen offen und ehrlich! Klappt das nicht , blockt sie weiter und fehlt euch beiden weiterhin die Einsicht, dann wird es wohl oder übel wirklich auf eine Trennung hinauslaufen.

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11. März 2015 um 7:53

Guten morgen.
Jetzt erzähl ich dir mal unsere geschichte.

Als unser sohn zur welt kam war es sehr dramatisch. Horror geburt endete mit einem not ks. Also hatte ich eine riesen narbe...
Dazu kam noch das sie kaum heilen wollte.
Mein sohn war nach der geburt auch "traumatisiert"(sagte die hebi) und war ein schreibaby durch und durch.
Stillen wollte auch nicht so recht und die krankenschwestern im kh waren unter aller sau.

Zuhause hatte ich dann eine leichte depression.
Unser sohn schrie fast durch gehend (mit essens pausen) bis 22:00. danach schlief er wenigstens durch.
Das ganze ging 5 1/2 monate.
Ich war nur mehr gestresst und genervt. Im haus gefangen. Mit meinem baby gefangen. Ich fragte mich immer "wie habe ich das verdient"
Mein mann kümmerte sich liebevoll um mich und meinen sohn. Er versorgte meine wunde. Er bestellte essen und und und. Er war wirklich super. Aber zu dem zeitpunkt nervte er mich nur.
Er war viel arbeiten und ich viel allein. Irgendwann regten wir uns über kleinigkeiten auf. Ich redete kaum noch mit ihm und wenn motzte ich ihn nur an.
Irgendwann merkte meine mutter das was nicht stimmt und sagte sie passe eine nacht auf unseren sohn auf (er war etwa 2 monate)
Als er weg war fingen wir endlich mal an zu reden. Oder eher zu schrein. Wir redeten uns stundenlang aus. Es eskallierte richtig. Aber wir brauchten das denn sonnst wären wir wohl nicht mehr zusammen denn ich war schon so weit und wollte ihn verlassen.
Seit dem zeitpunkte geben wir unseren sohn (mitlerweile 4) 1x im monat von samstag früh auf sonntag mittag ab und wir als paar machen was gemeinsam und wenns nur ne pizza am sofa und ein guter film ist.

Ich will damit sagen das ein kind eine grosse herrausvorderung für eine kleine familie ist. Man weis nie vorher wie es wird. Man denkt immer alles easy aber so ist es nicht.
Die hormone spielen verrückt. Die geburt kann auch ein trauma sein.

Gebt euer kind mal für ein paar stunden ab. Koch für sie und redet oder schreit euch den frust von der seele. Es ist so wichtig mit einander zu reden.

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11. März 2015 um 12:43
In Antwort auf tanja_11849070

Guten morgen.
Jetzt erzähl ich dir mal unsere geschichte.

Als unser sohn zur welt kam war es sehr dramatisch. Horror geburt endete mit einem not ks. Also hatte ich eine riesen narbe...
Dazu kam noch das sie kaum heilen wollte.
Mein sohn war nach der geburt auch "traumatisiert"(sagte die hebi) und war ein schreibaby durch und durch.
Stillen wollte auch nicht so recht und die krankenschwestern im kh waren unter aller sau.

Zuhause hatte ich dann eine leichte depression.
Unser sohn schrie fast durch gehend (mit essens pausen) bis 22:00. danach schlief er wenigstens durch.
Das ganze ging 5 1/2 monate.
Ich war nur mehr gestresst und genervt. Im haus gefangen. Mit meinem baby gefangen. Ich fragte mich immer "wie habe ich das verdient"
Mein mann kümmerte sich liebevoll um mich und meinen sohn. Er versorgte meine wunde. Er bestellte essen und und und. Er war wirklich super. Aber zu dem zeitpunkt nervte er mich nur.
Er war viel arbeiten und ich viel allein. Irgendwann regten wir uns über kleinigkeiten auf. Ich redete kaum noch mit ihm und wenn motzte ich ihn nur an.
Irgendwann merkte meine mutter das was nicht stimmt und sagte sie passe eine nacht auf unseren sohn auf (er war etwa 2 monate)
Als er weg war fingen wir endlich mal an zu reden. Oder eher zu schrein. Wir redeten uns stundenlang aus. Es eskallierte richtig. Aber wir brauchten das denn sonnst wären wir wohl nicht mehr zusammen denn ich war schon so weit und wollte ihn verlassen.
Seit dem zeitpunkte geben wir unseren sohn (mitlerweile 4) 1x im monat von samstag früh auf sonntag mittag ab und wir als paar machen was gemeinsam und wenns nur ne pizza am sofa und ein guter film ist.

Ich will damit sagen das ein kind eine grosse herrausvorderung für eine kleine familie ist. Man weis nie vorher wie es wird. Man denkt immer alles easy aber so ist es nicht.
Die hormone spielen verrückt. Die geburt kann auch ein trauma sein.

Gebt euer kind mal für ein paar stunden ab. Koch für sie und redet oder schreit euch den frust von der seele. Es ist so wichtig mit einander zu reden.

Danke für die Beiträge....
Ja, es war auch für Sie ein Trauma, die Geburt.
Sie kann sich auch kaum an etwas erinnern, nur dass SIe selbst merkte, dass Sie mit der kleinen nichts anfangen konnte. Keinerlei Muttergefühle oder Momente der Freude.
Nach 35Stunden und 3 Menschen, die sich auf den Bauch stemmen und drücken, panik im OP, sich anschreienden Oberärzten und 7Tage unerträglicher Schmerzen wegen auslaufendem Hirnwasser durch die PDA kein Wunder.

Sie wirkt nur eben nicht grundsätzlich depressiv, im Gegenteil.
Also eher schizophren.
Anderen gegenüber lacht Sie und wirkt total gelöst und Problemfrei und ich sitzte dann daneben und verstehe die Welt nicht mehr.
Sie telefoniert mit Ihren Eltern und sagt "hier ist alles OK" und redet über die und das, als währe wirklich nichts.

Wenn Sie auflegt tut Sie mir gegenüber immernoch als währe alles "normal".
'Wenn ich Sie dann darauf anspreche, rastet Sie völlig aus und ist wie ausgewechselt.


Aber Sie schaltet von einen Moment auf den anderen von extrem heiter in traurig und umgekehrt.

Ich dachte bei der Wochenbettdepression ist man grundsätzlich traurig oder depressiv oder kennt Ihr das auch anders?

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