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Trichterbrust

12. Mai 2005 um 14:54

hallo,
mein kleiner sohn Lukas (11 Monate) wurde mit einer Trichterbrust geboren. Sie ist leicht bis mittel ausgepraegt und schraenkt seine Gesundheit laut Aerzten nicht ein. Hat jemand Erfahrung mit Trichterbrust und Babies und kann mir evtl. Tipps zu erfolgreichen Behandlungen geben (z.b. Krankengymnastik, Osteopathie, Homeopathie etc.) die man bereits im Kleinkindalter durchfuehren kann und die aber nichts mit operieren etc zu tun haben. Fuer alle Informationen und Anregungen bin ich sehr dankbar. Bitte schreibt mir unter happy_wombat@web.de - herzlichen dank
viele Gruesse aus Oberbayern
Birgit

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20. August 2005 um 16:31

Trichterbrust
Hallo Birgit
Hier ein interessanter Link zum Thema:

http://www.trichterbrust.de/Um_was_es_geht/um_was_-es_geht.html


Seit Sommer 2002 gibt es eine Saugglocke gegen Trichterbrust: Die Saugglocke nach Eckart Klobe zur nicht-invasiven Anhebung der Trichterbrust und zur Fixierung der angehobenen Trichterbrust in angehobener Lage.

Seit 2002 erweist sich die Saugglocke nach Eckart Klobe immer deutlicher als eine echte Alternative zu den bisher durchgeführten Operationen der Trichterbrust.

CT-Bilder belegen, wie die Saugglocke nach Eckart Klobe eine Trichterbrust anhebt.

Die Mobilisierung (Anhebung) des Trichters unter der Saugglocke ist in der Regel also kein Problem und kann auch bei schonendster Anwendung innerhalb von wenigen Wochen weitestgehend erreicht werden. Entgegen der herrschenden Lehrmeinung, die sich dieses Verfahren nur für Kinder vorstellen kann, funktioniert es auch noch bei Erwachsenen bis weit ins mittlere Lebensalter.

Ein typischer Patientennutzen ist schon in den ersten Behandlungswochen eine Lockerung von trichterbedingten Haltungsfehlern wie Rundrücken oder trichterbedingten Haltungsblockaden, was krankengymnastisch genutzt werden kann. Und - falls zuvor vorhanden - eine Linderung von trichterbedingtem Engegefühl, trichterbedingtem Sodbrennen oder trichterbedingtem Schluckauf.

Die Stabilisierung des Brustkorbs mit dem angehobenen Trichter in der angehobenen Lage gestaltet sich schon langwieriger. Denn die Knochen, Knorpel und Bänder des Brustkorbs benötigen ihre Zeit, um sich für die angehobene Position passend zu stabilisieren. Neben einer dauerhaften Umformung des Brustkastens müssen auch die nach innen ziehenden Organe, z. B. Zwerchfell und Musculus Transversus Thoracis veranlaßt werden, so weit in die Länge zu wachsen, daß sie den Trichter nach Absetzen der Saugglocke nicht wieder sofort mit Macht nach innen ziehen.

Kinder haben dabei den Vorteil, daß ihr Körper noch im Wachstum ist. Dem gegenüber können die meisten Erwachsenen bis ins mittlere Lebensalter davon profitieren, daß ihr Brustkorb schon deutlich stabiler und ausgesteifter ist: Anders als bei den meisten Kindern bleibt bei den meisten Erwachsenen nach Absetzen der Saugglocke der Trichter zunächst noch über Stunden ausgewölbt, bevor er dann allmählich wieder zurücksinkt. Dies kann schon nach wenigen Monaten zu unbeschwerten Schwimmbad- oder Discobesuchen genutzt werden. Und es gibt Erwachsenen vielfach die Möglichkeit, die Anwendungseinheiten so über den Tag zu verteilen, daß der Trichter zwischendurch kaum noch Gelegenheit hat, wieder zurück zu fallen.

Ein dauerhafter Erfolg zeichnet sich dann ab, wenn im Zeitraum zwischen zwei Anwendungen der Trichter nicht mehr ganz zurückfällt.

Die Saugglocke nach Eckart Klobe ermöglicht ein schonendes Therapieverfahren, bei dem der Patient weitgehend seinen gewohnten Tagesablauf beibehalten kann.

Für eine erfolgreiche Korrektur der Trichterbrust sind regelmäßige Anwendungen der Saugglocke über einen längeren Zeitraum erforderlich. Von Vorteil ist, daß die Saugglocke über weite Teile des Tages angewandt werden kann, ohne daß sie allgemein üblichen Tätigkeiten ernsthaft im Wege steht. Das betrifft insbesondere liegen, sitzen, stehen, gehen, laufen, Schulbesuch, Büroarbeit, Hausarbeit und verschiedene Arten von körperlicher Arbeit oder Sport. Somit wird eine lange tägliche Tragezeit möglich, die es Brustkorb und Zwerchfell gestattet, eine die bio-mechanischen Anforderungen des Alltags bewältigende neue Ausformung zu finden.

Je nach Ausgangssituation und angestrebtem Behandlungsziel oder Behandlungsgrad kann sich die Therapie über mehrere Monate bis einige Jahre erstrecken. Zeitlich kürzere oder längere Unterbrechungen sind dabei ebenso möglich wie eine spätere Fortsetzungen der Behandlung. Eine dauerhaft bleibende Korrektur der Trichterbrust wird in der Regel jedoch mehrere Jahre benötigen.

Liebe grüsse
Renato

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14. Juni 2009 um 20:03
In Antwort auf wasswa_12153483

Trichterbrust
Hallo Birgit
Hier ein interessanter Link zum Thema:

http://www.trichterbrust.de/Um_was_es_geht/um_was_-es_geht.html


Seit Sommer 2002 gibt es eine Saugglocke gegen Trichterbrust: Die Saugglocke nach Eckart Klobe zur nicht-invasiven Anhebung der Trichterbrust und zur Fixierung der angehobenen Trichterbrust in angehobener Lage.

Seit 2002 erweist sich die Saugglocke nach Eckart Klobe immer deutlicher als eine echte Alternative zu den bisher durchgeführten Operationen der Trichterbrust.

CT-Bilder belegen, wie die Saugglocke nach Eckart Klobe eine Trichterbrust anhebt.

Die Mobilisierung (Anhebung) des Trichters unter der Saugglocke ist in der Regel also kein Problem und kann auch bei schonendster Anwendung innerhalb von wenigen Wochen weitestgehend erreicht werden. Entgegen der herrschenden Lehrmeinung, die sich dieses Verfahren nur für Kinder vorstellen kann, funktioniert es auch noch bei Erwachsenen bis weit ins mittlere Lebensalter.

Ein typischer Patientennutzen ist schon in den ersten Behandlungswochen eine Lockerung von trichterbedingten Haltungsfehlern wie Rundrücken oder trichterbedingten Haltungsblockaden, was krankengymnastisch genutzt werden kann. Und - falls zuvor vorhanden - eine Linderung von trichterbedingtem Engegefühl, trichterbedingtem Sodbrennen oder trichterbedingtem Schluckauf.

Die Stabilisierung des Brustkorbs mit dem angehobenen Trichter in der angehobenen Lage gestaltet sich schon langwieriger. Denn die Knochen, Knorpel und Bänder des Brustkorbs benötigen ihre Zeit, um sich für die angehobene Position passend zu stabilisieren. Neben einer dauerhaften Umformung des Brustkastens müssen auch die nach innen ziehenden Organe, z. B. Zwerchfell und Musculus Transversus Thoracis veranlaßt werden, so weit in die Länge zu wachsen, daß sie den Trichter nach Absetzen der Saugglocke nicht wieder sofort mit Macht nach innen ziehen.

Kinder haben dabei den Vorteil, daß ihr Körper noch im Wachstum ist. Dem gegenüber können die meisten Erwachsenen bis ins mittlere Lebensalter davon profitieren, daß ihr Brustkorb schon deutlich stabiler und ausgesteifter ist: Anders als bei den meisten Kindern bleibt bei den meisten Erwachsenen nach Absetzen der Saugglocke der Trichter zunächst noch über Stunden ausgewölbt, bevor er dann allmählich wieder zurücksinkt. Dies kann schon nach wenigen Monaten zu unbeschwerten Schwimmbad- oder Discobesuchen genutzt werden. Und es gibt Erwachsenen vielfach die Möglichkeit, die Anwendungseinheiten so über den Tag zu verteilen, daß der Trichter zwischendurch kaum noch Gelegenheit hat, wieder zurück zu fallen.

Ein dauerhafter Erfolg zeichnet sich dann ab, wenn im Zeitraum zwischen zwei Anwendungen der Trichter nicht mehr ganz zurückfällt.

Die Saugglocke nach Eckart Klobe ermöglicht ein schonendes Therapieverfahren, bei dem der Patient weitgehend seinen gewohnten Tagesablauf beibehalten kann.

Für eine erfolgreiche Korrektur der Trichterbrust sind regelmäßige Anwendungen der Saugglocke über einen längeren Zeitraum erforderlich. Von Vorteil ist, daß die Saugglocke über weite Teile des Tages angewandt werden kann, ohne daß sie allgemein üblichen Tätigkeiten ernsthaft im Wege steht. Das betrifft insbesondere liegen, sitzen, stehen, gehen, laufen, Schulbesuch, Büroarbeit, Hausarbeit und verschiedene Arten von körperlicher Arbeit oder Sport. Somit wird eine lange tägliche Tragezeit möglich, die es Brustkorb und Zwerchfell gestattet, eine die bio-mechanischen Anforderungen des Alltags bewältigende neue Ausformung zu finden.

Je nach Ausgangssituation und angestrebtem Behandlungsziel oder Behandlungsgrad kann sich die Therapie über mehrere Monate bis einige Jahre erstrecken. Zeitlich kürzere oder längere Unterbrechungen sind dabei ebenso möglich wie eine spätere Fortsetzungen der Behandlung. Eine dauerhaft bleibende Korrektur der Trichterbrust wird in der Regel jedoch mehrere Jahre benötigen.

Liebe grüsse
Renato

Trichterbrust
Hallo,

also ich habe leider noch keinen kennen gelernt, bei dem die Saugglocke wirklich geholfen hat. Allerdings will ich damit nicht sagen, dass das Konzept nicht fukntioniert.

Schließlich handelt es sich um eine Verwachsung der Knochen, Rippen an falsche Stelle des Brustbeins und darum, dass das Brustbein sich langsam zusammen zieht. Nach innen spricht man von Trichterbrust, nach außen von Kiel-, oder Hühnebrust.

Ich habe mich für eine OP nach Nuss entschieden. Auf meinem Blog habe ich sehr viel davon dokumentiert mit Bildern vor und nach der Operation.

http://trichterbrustinfo.blogspot.com /

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10. Januar 2017 um 21:08
In Antwort auf ewart_12712964

Trichterbrust
Hallo,

also ich habe leider noch keinen kennen gelernt, bei dem die Saugglocke wirklich geholfen hat. Allerdings will ich damit nicht sagen, dass das Konzept nicht fukntioniert.

Schließlich handelt es sich um eine Verwachsung der Knochen, Rippen an falsche Stelle des Brustbeins und darum, dass das Brustbein sich langsam zusammen zieht. Nach innen spricht man von Trichterbrust, nach außen von Kiel-, oder Hühnebrust.

Ich habe mich für eine OP nach Nuss entschieden. Auf meinem Blog habe ich sehr viel davon dokumentiert mit Bildern vor und nach der Operation.

http://trichterbrustinfo.blogspot.com /

Hallo bist du noch hier on?

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