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Trinkt mein Sohn nachts wirklich nur aus Gewohnheit

6. Mai 2010 um 13:12

Hallo,

mein Sohn (10,5monate) alt trinkt nachts noch 2 Flaschen à 150-200ml. Mir wird immer wieder von verwandten, kinderarzt, freunden gesagt das würde er nur aus Gewohnheit tun. Kann das sein?? Ich würde schon mal gern wieder durchschlafen

vielen dank und liebe grüße

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6. Mai 2010 um 13:21


das könnte dir theoretisch nur dein sohn beantworten

ich kann da schlecht mitreden weil die große hab ich nachts mit 9 monaten abgestillt, weil ich beschlossen hab, dass sie tagsüber genug bekommt-wie egoistisch von mir! und sie hat nachts so wenig getrunken, dass sie mich mehr als schnuller benutzt hat.
hat auch super gut geklappt, bis heute hat sie nie was zu trinken oder essen in der nacht verlangt.

und die kleine schlief schon mit 8 wochen fast durch und stillt erst gegen früh um 4 rum.

allerdings kenne ich mamas, die stehn für ihre 4 jährigen kinder noch jede nacht auf und machen flaschen fertig oder früh um 5 will der zwerg nen warmen kakao. also das wöllte ich nich. irgendwann kommt der moment wo sie nachts wirklich nix mehr brauchen, aber das is viellei auch ne sache des mutterinstinktes.
ich wollte jedenfalls nicht ewig jede nacht herhalten. ab einem gewissen alter ist es vielleicht auch für die milchzähne bedenklich wenn nachts milch getrunken wird.

nun gut, kann jeder nur selbst entscheiden.

lg nbk mit den terrorbienen 22 monate und 11 wochen.

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6. Mai 2010 um 13:28

Ja, es dürfte reine Gewohnheit sein.
Wenn DU auch selbst sagst, du würdest gern durchschlafen, kannst du ihm die Flaschen nachts ohne schlechtes Gewissen abgewöhnen (Ich finde zwei Flaschen eh recht viel.)

Das erfordert aber ersteinmal viel Geduld.
Ich habe meine Tochter aber nicht schreien lassen, sondern bin immerwieder hingegeangen bzw. habe ihr den Nuckel gegeben. Es hat vier anstrengende Nächte gebraucht, in denen ich sie viel getragen habe, bis sie wieder eingeschlafen ist.

Meine Hebi meinte, es kann bis zu einer Woche dauern. Das ist in etwa so die Zeit, in der die Kinder die Änderungen feststellen und sich daran gewöhnen.

Falls du es versuchst: Viel Erfolg!

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6. Mai 2010 um 13:31

Vielen dank euch beiden
jaa angst vor karies hab ich auch und wie !! Mein kleiner hat nämlich schon 8 (!!) zähne !! Immerhin hält er nach dem Zähne putzen gute 5-6h durch. Is das zu wenig oder is das schon okay wegen dem karies??

Oh gott das wäre der horror für mich in 3jahren noch nachts aufstehen zu müssen wegen essen/trinken. Das is auch meine Angst. Ich hoff halt drauf dass er bald nachts nix mehr will. Ich weiß halt nicht ob er wirklich noch was braucht oder nur so aus gewohnheit trinkt. Und schreien lassen will und kann ich ihn nicht..

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6. Mai 2010 um 13:50

Ich habe es mal 5nächte probiert
und es war der pure horror !! er hat weiter geweint auch wenn ich bei ihm war .. tagsüber war er natürlich super schlecht drauf weil er müde war. habs dann aufgegeben..

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6. Mai 2010 um 13:57
In Antwort auf aina_12301156

Vielen dank euch beiden
jaa angst vor karies hab ich auch und wie !! Mein kleiner hat nämlich schon 8 (!!) zähne !! Immerhin hält er nach dem Zähne putzen gute 5-6h durch. Is das zu wenig oder is das schon okay wegen dem karies??

Oh gott das wäre der horror für mich in 3jahren noch nachts aufstehen zu müssen wegen essen/trinken. Das is auch meine Angst. Ich hoff halt drauf dass er bald nachts nix mehr will. Ich weiß halt nicht ob er wirklich noch was braucht oder nur so aus gewohnheit trinkt. Und schreien lassen will und kann ich ihn nicht..


mußt den popel doch nicht zwangsweise schreien lassen. kenne muttis, die haben das mit rumtragen und nuckel gut in den griff gekriegt.
meine hat 2 nächte geheult als ich sie nicht rangelassen hab, aber das is für sie der einzig wahre weg. kurz und schmerzvoll, aber dann is eben ruhe. ein kind, das keinen nuckel nimmt kann man eben damit nicht beruhigen.

viel erfolg. man muß nur dahinter stehn und konsequent beleiben, dann klappt das ganz gut. die zwerge merken es nämlich wenn man nur halbherzig bei der sache ist.

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6. Mai 2010 um 14:14
In Antwort auf asta_12065959


mußt den popel doch nicht zwangsweise schreien lassen. kenne muttis, die haben das mit rumtragen und nuckel gut in den griff gekriegt.
meine hat 2 nächte geheult als ich sie nicht rangelassen hab, aber das is für sie der einzig wahre weg. kurz und schmerzvoll, aber dann is eben ruhe. ein kind, das keinen nuckel nimmt kann man eben damit nicht beruhigen.

viel erfolg. man muß nur dahinter stehn und konsequent beleiben, dann klappt das ganz gut. die zwerge merken es nämlich wenn man nur halbherzig bei der sache ist.

Popel??
leider hat nix geholfen, er hat sich durch nix anderes beruhigen lassen

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6. Mai 2010 um 19:02

Ja, es ist nur aus Gewohnheit
Mein KiA meinte, Babies brauchen ab dem 4. Lebensmonat nachts keine Milch mehr, also nicht zum Wachsen und Gedeihen, anders als in den ersten Lebenswochen, wo Babies eben öfters die Nacht zum Trinken kommen. Viel wichtiger sei es, dem Kind ab diesem Zeitpunkt einen vernünftigen Tag-/Nacht-Rhythmus beizubringen. Der wird durch das nächtliche Flaschegeben unterbrochen.

Eine Freundin hatte das gleiche Problem und hat ihrem Baby dann einfach Wasser angeboten. Es gab eine Woche lang tierisches Gebrüll und irgendwann war es ihrer Kleinen selbst auch zu doof und sie hat von sich aus durchgeschlafen.

Versuche, Deinen Mümmel anders zu beruhigen, auch wenn es am Anfang hart werden wird. Aber diesen Situationen muss man sich zwangsläufig stellen, auch später, wenn es mal um die Entwöhnung des Schnullers geht. Klar, hier könnte man auch sagen "soll ich mein Kind weinen lassen?" und ihm trotzdem den Nukki geben, obwohl es viell. schon 3 Jahre alt ist (ist jetzt überspitzt gesagt).

Dein Sohn wird es erstmal doof finden und ihr werdet entspr. harte Nächte haben, aber langfristig tust Du ihm einen Gefallen damit. Sei in der Zeit für ihn da, beruhige ihn mit etwas Tee/Wasser/Schnuller und viel Zärtlichkeit, aber ich würde eine Abgewöhnung in dem Alter definitiv probieren.

Viel Glück!
Sandra

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6. Mai 2010 um 19:09

Tagsüber ist tagsüber
und nachts ist eben nachts. Wenn Du Dir eine Zeit lang für nachts 3h den Wecker stellst, um etwas zu essen, würdest Du irgendwann automatisch um diese Uhrzeit wach werden und Hunger haben. Aus der Gewohnheit heraus, aber mit dem Resultat, dass Du morgens total gerädert bist, weil Dein Magen die ganze Nacht gearbeitet hat und Dein Körper nicht zur Ruhe kommen konnte.

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6. Mai 2010 um 19:16
In Antwort auf loreto_12740097

Ja, es ist nur aus Gewohnheit
Mein KiA meinte, Babies brauchen ab dem 4. Lebensmonat nachts keine Milch mehr, also nicht zum Wachsen und Gedeihen, anders als in den ersten Lebenswochen, wo Babies eben öfters die Nacht zum Trinken kommen. Viel wichtiger sei es, dem Kind ab diesem Zeitpunkt einen vernünftigen Tag-/Nacht-Rhythmus beizubringen. Der wird durch das nächtliche Flaschegeben unterbrochen.

Eine Freundin hatte das gleiche Problem und hat ihrem Baby dann einfach Wasser angeboten. Es gab eine Woche lang tierisches Gebrüll und irgendwann war es ihrer Kleinen selbst auch zu doof und sie hat von sich aus durchgeschlafen.

Versuche, Deinen Mümmel anders zu beruhigen, auch wenn es am Anfang hart werden wird. Aber diesen Situationen muss man sich zwangsläufig stellen, auch später, wenn es mal um die Entwöhnung des Schnullers geht. Klar, hier könnte man auch sagen "soll ich mein Kind weinen lassen?" und ihm trotzdem den Nukki geben, obwohl es viell. schon 3 Jahre alt ist (ist jetzt überspitzt gesagt).

Dein Sohn wird es erstmal doof finden und ihr werdet entspr. harte Nächte haben, aber langfristig tust Du ihm einen Gefallen damit. Sei in der Zeit für ihn da, beruhige ihn mit etwas Tee/Wasser/Schnuller und viel Zärtlichkeit, aber ich würde eine Abgewöhnung in dem Alter definitiv probieren.

Viel Glück!
Sandra

Ich denke
ich werde es in angriff nehmen aber momentan sind wir beide noch erkältet und wenn wir wieder gesund sind und neue energie getankt haben werd ich damit beginnen und hoffentlich durchhalten!!

vielen dank

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6. Mai 2010 um 19:19
In Antwort auf loreto_12740097

Tagsüber ist tagsüber
und nachts ist eben nachts. Wenn Du Dir eine Zeit lang für nachts 3h den Wecker stellst, um etwas zu essen, würdest Du irgendwann automatisch um diese Uhrzeit wach werden und Hunger haben. Aus der Gewohnheit heraus, aber mit dem Resultat, dass Du morgens total gerädert bist, weil Dein Magen die ganze Nacht gearbeitet hat und Dein Körper nicht zur Ruhe kommen konnte.

Hört sich
logisch an

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6. Mai 2010 um 19:33

Seh ich auch so
meine Kleine hat sich von sich aus mit 8 Monaten nachts abgestillt. Gut, davon hatte sie auch die ersten 6 Monate durchgeschlafen. Auch wenn sie in der Zeit schon älter als 6 Monate war, brauchte sie das in den 8 Wochen einfach. Und ich glaube ein Kind weiß selbst am besten wann es Hunger hat oder etwas braucht und das stimmt selten mit der Meinung des Kinderarztes überein

Übrigens ist mein Kinderarzt gar nicht der Meinung, dass die Kleinen ab dem 4. Monat nachts nichts mehr brauchen. Er sagt, dass die Kleinen alle 3 Monate ihren Rhythmus ändern und es durchaus vorkommen kann, dass sie dann eine zeitlang auch nachts wieder etwas fordern. Daran kann und sollte man aber insbesondere im ersten Lebensjahr nichts ändern.

trini

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6. Mai 2010 um 19:56

Ganz schön schwierig
beide meinungen klingen einleuchted. die dass er nachts aus gewohnheit kommt und die dass er nachts wirklich was braucht da er wächst. Wie finde ich denn heraus was Sache ist? Wasser lehnt er ab..

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6. Mai 2010 um 20:04

Aaaaaaaaaaalso....
Hallo,

also mein Sohn wird am Montag schon ein Jahr alt und braucht jede Nacht mehrmals die Brust - mittlerweile "nur" noch 2-3mal, vor vier Wochen war es noch schlimmer...
Hab mich schon mal mit unserem KiA darüber unterhalten und er meinte, wenn er WIRKLICH trinkt, also nicht nur nuckelt, dann BRAUCHT er das auch. Und er hat auch gesagt, dass es viele Kinder gibt, die einfach länger noch was brauchen...

Ich würde das Kind nicht hungern lassen, er wird das sicher nicht EWIG brauchen...

LG
Judit

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6. Mai 2010 um 22:05

Das hört sich nach einer guten idee an mit dem cluster
also gegen 9.30uhr isst er ein 3/4 brot mit wurst oder käseaufstrich. gegen 13uhr 220-250g mittagsbrei, nachmittags nur nen kleinen snack und abends gegen 18uhr gut sättigenden milchbrei oder er isst was bei uns mit (wir kochen abends da mein mann mittags nicht zum mittagessen heim kommen kann). gegen 00-1uhr dann ne flasche und zwischen 4-6uhr noch eine (das zähl ich allerdings als sein 1. frühstück ) manchmal trinkt er dann um 7uhr noch was vll wäre es wirklich nicht schlecht den milchbrei auf 17uhr zu legen und gegen 18.15uhr, vor dem schlafen noch ne flasche. nen versuch ists wert. danke für den tip

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6. Mai 2010 um 22:36


Also meine Maus hat schon ne Zeit durchgeschlafen, dann wurde sie krank und nachts wieder wach. Da habe ich ihr dann auch nachts ne Flasche gemacht. Nachdem sie wieder gesund war, wurde sie nachts weiterhin wach. Da sie aber ja vorher schon durchgeschlafen hatte, wußte ich ja, dass sie die Flasche eigentlich nicht mehr braucht und es nur Gewohnheit war. Diese Gewohnheiten schleichen sich ziemlich schnell ein, das braucht manchmal nur 2, 3 Nächte und schwupps ist's wieder drin.
Ich hab dann jede Nacht die Menge des Milchpulvers reduziert, also jede Nacht einen Löffel weniger Milchpulver bei gleicher Wassermenge. Als wir nur noch 2 Löffel auf 240 ml Gesamtmenge hatten, hat meine Maus ganz schön gemeckert. In der nächsten Nacht hat sie aber durchgeschlafen und seitdem schläft sie meistens durch. Wenn sie doch mal wach wird, reicht es meist ihr den Schnuller zu geben und wenn das nicht reicht, trage ich sie nur zu Beruhigung durch ihr Zimmer und gebe ihr Wasser zu trinken.
Probier es doch mal mit immer mehr verdünnten Milch. Das wird auch von Hebammen empfohlen und ich habe es von einer Bekannten, bei der es auch so geklappt hat.

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6. Mai 2010 um 22:43
In Antwort auf stacia77


Also meine Maus hat schon ne Zeit durchgeschlafen, dann wurde sie krank und nachts wieder wach. Da habe ich ihr dann auch nachts ne Flasche gemacht. Nachdem sie wieder gesund war, wurde sie nachts weiterhin wach. Da sie aber ja vorher schon durchgeschlafen hatte, wußte ich ja, dass sie die Flasche eigentlich nicht mehr braucht und es nur Gewohnheit war. Diese Gewohnheiten schleichen sich ziemlich schnell ein, das braucht manchmal nur 2, 3 Nächte und schwupps ist's wieder drin.
Ich hab dann jede Nacht die Menge des Milchpulvers reduziert, also jede Nacht einen Löffel weniger Milchpulver bei gleicher Wassermenge. Als wir nur noch 2 Löffel auf 240 ml Gesamtmenge hatten, hat meine Maus ganz schön gemeckert. In der nächsten Nacht hat sie aber durchgeschlafen und seitdem schläft sie meistens durch. Wenn sie doch mal wach wird, reicht es meist ihr den Schnuller zu geben und wenn das nicht reicht, trage ich sie nur zu Beruhigung durch ihr Zimmer und gebe ihr Wasser zu trinken.
Probier es doch mal mit immer mehr verdünnten Milch. Das wird auch von Hebammen empfohlen und ich habe es von einer Bekannten, bei der es auch so geklappt hat.

Hab noch was vergessen
6 Stunden am Stück Schlafen bedeutet Durchschlafen in den ersten 6 Lebensmonaten.
Es heißt, dass Babys ab 6 Monaten in der Lage sind 10 Stunden ohne Nahrung auszukommen, also auch 10 Stunden am Stück schlafen können. Das trifft natürlich nicht auf alle Babys zu, jeder Mensch ist halt anders.
Allerdings denke ich, dass sich ein Baby selten von allein die lieb gewonnen Gewohnheiten abgewöhnt und dazu gehören nun mal auch die nächtlichen Mahlzeiten.

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