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Trockenwerden - Waldmeisterins Fragentread

8. Juni 2017 um 22:04

So langsam nähern wir uns dem Thema Töpfchen und Co.

Mein Sohn ist jetzt 3,5 und eher von der gemächlichen Sorte, was sämtliche Lernprozesse angeht. Insofern gehe ich davon aus, dass das Ganze ein zeitlich langgezogenes Thema werden wird.
Bislang lasse ich ihn hauptsächlich nachmittags ohne Windel rumlaufen und manchmal klappt es, manchmal nicht.

Mehrere Fragen stellen sich mir:

1) Wann schafften es Eure Kinder, sich eigens auf die reguläre Toilette zu setzen? Irgendwelche Tricks? Ohne seinen Hocker schafft er das nicht und wir sind ja auch gelegentlich auswärts. Topf wird eh bevorzugt.
2) In einigen Wochen stehen lange Zugreisen an. Höschenwindeln oder Risiko? Und sollten wir das Töpfchen mitnehmen, oder ist das zu peinlich?
3) Wie bekommt man das Kind dazu, anzusagen, dass es muss? Bislang ist er da eher wortkarg, ab und zu rennt er dann halt zum Töpfchen.
4) Ich hoffe mal, die Pinkelastände verlängern sich nach einiger Zeit naturgegebenermaßen?
5) Wie bekommt man das Kind dazu, sich draußen beim Pinkeln im Gebüsch nicht einzusauen?
Bin dankbar für Euren reichhaltigen Erfahrungsschatz 

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8. Juni 2017 um 23:01

Also er macht keinerlei Anzeichen, Hampeleien oder Hände einklemmen. Heute hatte ich es nur daran gemerkt, dass er gelegentlich Richtung Topf flitzte. Das war aber auch während er eine Höschenwindel anhatte. Wir hatten nämlich Besuch, wollten nicht dass es so auffällt - mit dem Resultat dass er trotzdem in den Topf pinkeln wollte und ihn ständig durch die Gegend trug 
Hhi, wenn er im Gebüsch pinkelt, beugt er sich so umständlich ins Hohlkreuz, dass alles in die runtergezogene Hose läuft.
Das mit dem Töpfchen im Zug überlege ich mir - gibt es zufällig faltbare Outdoorvarianten, auch für den Urlaub?

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8. Juni 2017 um 23:38

Meiner wird im August drei und seit ein paar Tagen beobachte ich, dass er die Wunden auszieht oder ausgezogen haben will wenn sie gut nass ist oder ein Stinker drin ist  ich dachte schon, das kommt nie ....
ich biete ihm immer wieder die Toi an - Nö 
Töpfchen - Nö
Kindertoilette - Nö
Im Garten: Er scheint mittlerweile zu merken was los ist und stellt sich dann hin, beugt sich durch und nimmt den Schnie.pel in die Hand 
Er will immer mit wenn wir gehen...
Buch zum Thema wird gern gelesen...

Also jetzt klugscheisse ich mal.... nehmt die Höschenwindeln, er scheint noch nicht soweit zu sein... immer wieder nass zu sein ist frustrierend und demotivierend... und Stress auf eurer Reise!!! nehmt das Töpfchen mit, peinlich gibt's hier nicht....
immer wieder Töpfchen oder Toi anbieten
und weiterhin im Sommer windelfrei daheim lassen
ich habe die letzten Jahre die Erfahrung gemacht, dass die Kinder erst sagen, dass sie müssen, wenn sie wirklich soweit waren und den Vorgang "Ich muss" verstanden haben....

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8. Juni 2017 um 23:39
In Antwort auf miezekatzerl

Meiner wird im August drei und seit ein paar Tagen beobachte ich, dass er die Wunden auszieht oder ausgezogen haben will wenn sie gut nass ist oder ein Stinker drin ist  ich dachte schon, das kommt nie ....
ich biete ihm immer wieder die Toi an - Nö 
Töpfchen - Nö
Kindertoilette - Nö
Im Garten: Er scheint mittlerweile zu merken was los ist und stellt sich dann hin, beugt sich durch und nimmt den Schnie.pel in die Hand 
Er will immer mit wenn wir gehen...
Buch zum Thema wird gern gelesen...

Also jetzt klugscheisse ich mal.... nehmt die Höschenwindeln, er scheint noch nicht soweit zu sein... immer wieder nass zu sein ist frustrierend und demotivierend... und Stress auf eurer Reise!!! nehmt das Töpfchen mit, peinlich gibt's hier nicht....
immer wieder Töpfchen oder Toi anbieten
und weiterhin im Sommer windelfrei daheim lassen
ich habe die letzten Jahre die Erfahrung gemacht, dass die Kinder erst sagen, dass sie müssen, wenn sie wirklich soweit waren und den Vorgang "Ich muss" verstanden haben....

Windeln nicht Wunden 

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9. Juni 2017 um 11:05
In Antwort auf waldmeisterin1

So langsam nähern wir uns dem Thema Töpfchen und Co.

Mein Sohn ist jetzt 3,5 und eher von der gemächlichen Sorte, was sämtliche Lernprozesse angeht. Insofern gehe ich davon aus, dass das Ganze ein zeitlich langgezogenes Thema werden wird.
Bislang lasse ich ihn hauptsächlich nachmittags ohne Windel rumlaufen und manchmal klappt es, manchmal nicht.

Mehrere Fragen stellen sich mir:

1) Wann schafften es Eure Kinder, sich eigens auf die reguläre Toilette zu setzen? Irgendwelche Tricks? Ohne seinen Hocker schafft er das nicht und wir sind ja auch gelegentlich auswärts. Topf wird eh bevorzugt.
2) In einigen Wochen stehen lange Zugreisen an. Höschenwindeln oder Risiko? Und sollten wir das Töpfchen mitnehmen, oder ist das zu peinlich?
3) Wie bekommt man das Kind dazu, anzusagen, dass es muss? Bislang ist er da eher wortkarg, ab und zu rennt er dann halt zum Töpfchen.
4) Ich hoffe mal, die Pinkelastände verlängern sich nach einiger Zeit naturgegebenermaßen?
5) Wie bekommt man das Kind dazu, sich draußen beim Pinkeln im Gebüsch nicht einzusauen?
Bin dankbar für Euren reichhaltigen Erfahrungsschatz 

Huhu,

mein kleiner Zwucki ist trocken seitdem er 2 3/4 war und ganz ehrlich, da war der kleine Wurm einfach noch so kurz, dass Pinkeln im Stehen NIE geklappt hat ohne Einsauen.
Ich habe mir angewöhnt, ihn zu "planken", soll heißen, ich hocke mich hin und lege ihn mir über die Arme, mit Pischie nach unten und ein bißchen von mir weggedreht.
Klappt super, machen wir heute noch! Wobei er jetzt fast 4 ist und ich meinen Mann neulich schon instruiert habe, ihm das "Männerpinkeln" bald mal beizupulen

Bezüglich Töpfchen unterwegs: http://potetteplus.de/
Sehr praktisch!

Liebe Grüße
Katzus

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9. Juni 2017 um 15:48
In Antwort auf waldmeisterin1

Also er macht keinerlei Anzeichen, Hampeleien oder Hände einklemmen. Heute hatte ich es nur daran gemerkt, dass er gelegentlich Richtung Topf flitzte. Das war aber auch während er eine Höschenwindel anhatte. Wir hatten nämlich Besuch, wollten nicht dass es so auffällt - mit dem Resultat dass er trotzdem in den Topf pinkeln wollte und ihn ständig durch die Gegend trug 
Hhi, wenn er im Gebüsch pinkelt, beugt er sich so umständlich ins Hohlkreuz, dass alles in die runtergezogene Hose läuft.
Das mit dem Töpfchen im Zug überlege ich mir - gibt es zufällig faltbare Outdoorvarianten, auch für den Urlaub?

Die gibt es tatsächlich. Leider kenne ich die Marke nicht. 

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9. Juni 2017 um 15:48
In Antwort auf waldmeisterin1

Also er macht keinerlei Anzeichen, Hampeleien oder Hände einklemmen. Heute hatte ich es nur daran gemerkt, dass er gelegentlich Richtung Topf flitzte. Das war aber auch während er eine Höschenwindel anhatte. Wir hatten nämlich Besuch, wollten nicht dass es so auffällt - mit dem Resultat dass er trotzdem in den Topf pinkeln wollte und ihn ständig durch die Gegend trug 
Hhi, wenn er im Gebüsch pinkelt, beugt er sich so umständlich ins Hohlkreuz, dass alles in die runtergezogene Hose läuft.
Das mit dem Töpfchen im Zug überlege ich mir - gibt es zufällig faltbare Outdoorvarianten, auch für den Urlaub?

Die gibt es tatsächlich. Leider kenne ich die Marke nicht. 

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10. Juni 2017 um 22:17
In Antwort auf katzus2010

Huhu,

mein kleiner Zwucki ist trocken seitdem er 2 3/4 war und ganz ehrlich, da war der kleine Wurm einfach noch so kurz, dass Pinkeln im Stehen NIE geklappt hat ohne Einsauen.
Ich habe mir angewöhnt, ihn zu "planken", soll heißen, ich hocke mich hin und lege ihn mir über die Arme, mit Pischie nach unten und ein bißchen von mir weggedreht.
Klappt super, machen wir heute noch! Wobei er jetzt fast 4 ist und ich meinen Mann neulich schon instruiert habe, ihm das "Männerpinkeln" bald mal beizupulen

Bezüglich Töpfchen unterwegs: http://potetteplus.de/
Sehr praktisch!

Liebe Grüße
Katzus

Diese PotettePlus klingt wirklich interessant - mich stören aber die Einwegbeutel die man jeweils verwenden muss, das ist mir zu viel Müll. Gibt es noch andere Modelle?

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11. Juni 2017 um 10:47

Wir haben kein Auto, fahren demnächst mit der Bahn in den Urlaub, und brauchen etwas Platzsparendes für den Wanderrucksack

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11. Juni 2017 um 12:05
In Antwort auf waldmeisterin1

Wir haben kein Auto, fahren demnächst mit der Bahn in den Urlaub, und brauchen etwas Platzsparendes für den Wanderrucksack

Also meiner war mit 2,5 tagsüber trocken und ging dann schon aufs normale Klo. Ihm hat das nie Mühe gemacht. Aber erstens ist er recht groß und kam frühzeitig da hoch. 

Zum genau 3. Geburtstag wollte er auch nachts keine Windel mehr und seitdem ist er ganz trocken. Es gab nie ein Unglück.

tricks: schwierig, so lange sie die hirnreife noch nicht haben kann man kaum etwas machen. Einen Hocker zum hoch klettern hatten wir nie. Wenn dann hab ich ihn hoch gesetzt. Musste danach ja eh sauber machen.

ich würde auch nichts mit in den Zug nehmen. Entweder Windel ran oder aufs Klo setzen.

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11. Juni 2017 um 16:05
In Antwort auf kruemel862

Also meiner war mit 2,5 tagsüber trocken und ging dann schon aufs normale Klo. Ihm hat das nie Mühe gemacht. Aber erstens ist er recht groß und kam frühzeitig da hoch. 

Zum genau 3. Geburtstag wollte er auch nachts keine Windel mehr und seitdem ist er ganz trocken. Es gab nie ein Unglück.

tricks: schwierig, so lange sie die hirnreife noch nicht haben kann man kaum etwas machen. Einen Hocker zum hoch klettern hatten wir nie. Wenn dann hab ich ihn hoch gesetzt. Musste danach ja eh sauber machen.

ich würde auch nichts mit in den Zug nehmen. Entweder Windel ran oder aufs Klo setzen.

Wir brauchen aber auch im Urlaub in der Ferienwohnung ein Töpfchen. Was Faltbares zum Mitnehmen wäre daher schon praktisch. Toilette, die er nicht eigenständig besteigen kann, mag er nicht.

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11. Juni 2017 um 21:08

Naja er ist jetzt 3,5 geworden und 1.10m groß. Das Klo egal wo macht keine Probleme.

wie groß ist deiner?

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12. Juni 2017 um 7:08

Ich hatte die Situation genau so mit meinem großen Sohn, damals 2,5. Da ich eh genug zu schleppen hatte für den Urlaub, blieb der Topf Zuhause. Sind ja auch immer ohne Auto unterwegs. Ich plante vor Ort einen zu kaufen, bekam dort auf Rügen im Touri-Ort aber keinen. Letztendlich hat mein Sohn dann einfach für den Urlaub Windeln getragen. Er hatte halt die Wahl, Klo mit festhalten oder Windel. Da er eh noch nicht komplett trocken war, war das kein Problem.

Im übrigen hängt es nicht davon ab wie groß ein Kind ist, ob es alleine aufs Klo kommt. Alles eine Frage der Technik...Mein jüngerer Sohn ist knapp 90cm groß und wird nächsten Monat zwei. Von trocken werden ist er weit entfernt, aber kann alleine ohne Tritt auf das offene Klo klettern und sich drauf setzen. Er zieht sich hoch, indem er sich über das Klo beugt, hinten an der Rückseite mit den Händen festhält, zieht das Knie an, dann das zweite Knie und ist oben. Dann balanciert er im vierfüßler da rum bis er sitzt...wie ein Äffchen 

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12. Juni 2017 um 10:59
In Antwort auf waldmeisterin1

Diese PotettePlus klingt wirklich interessant - mich stören aber die Einwegbeutel die man jeweils verwenden muss, das ist mir zu viel Müll. Gibt es noch andere Modelle?

Nicht dass ich wüßte, aber theoretisch kannst Du das Ding ja einfach auf die Wiese stellen und die Piescherei ins Erdreich laufen lassen...und für große Geschäfte hinterher aufsammeln mit nem Müllbeutel

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24. Juni 2017 um 20:38

Kurzes Update: Daheim klappt es ziemlich gut mit Toilettenbenutzung. Auswärts leider gar nicht
Wenn er müde ist, wirds auch schwierig.
Normal, oder?

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31. Juli 2017 um 11:23

Update: Tagsüber klappt es wunderbar, wir versuchen jetzt auch nachts die Windel wegzulassen. Aber ein Problem bleibt bestehen: Fremdtoiletten verweigert er. Im Urlaub hatten wir den Toilettensitz mit, damit klappte es. Ich glaube ihm sind die regulären Klobrillen einfach zu groß und er sinkt ein, bzw. kommt erst gar nicht hoch. 
Festhalten durch Begleitperson verweigert er.
Daher pinkelt er auswärts in die Botanik, oder ein Töpfchen muss griffbereit sein.
Gibt es hier noch irgendwelche Kniffe?

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31. Juli 2017 um 15:15

Wenn denn immer Botanik in greifbarer Nähe ist....
Wir wohnen ja inmitten einer Großstadt und da macht es sich z.B. abends im Restaurant besser, dort aufs Klo zu gehen als den nächsten Baum zu suchen. Oder bei Freunden zu Besuch, wenn keine Kinderklobrille greifbar ist. Oder, wie letztens, im Fernverkehrszug.
Er verweigert ja sogar das Betreten des stillen Örtchens, mit Stehpinkelnd über die Klobrille halten hätte ich kein Problem

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31. Juli 2017 um 15:21

Du hast recht, ich frage ihn nochmal. Früher war immer ein Monster im Klo

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31. Juli 2017 um 15:27

Beim Töpfchen mit Monster half damals mein Ratschlag, draufzupinkeln.
Ich vermute, dass jetzt ein Löwe  im Klo drin ist.

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31. Juli 2017 um 19:43
In Antwort auf waldmeisterin1

Beim Töpfchen mit Monster half damals mein Ratschlag, draufzupinkeln.
Ich vermute, dass jetzt ein Löwe  im Klo drin ist.

Vielleicht pinkelt er in einen Becher? Meiner findet das total witzig. Seit dem haben wir für unterwegs einen Becher im Auto. Nachher mit Wasser durchspülen, fertig. 

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31. Juli 2017 um 19:44

Kann man ja auch in einem Rucksack dabei haben und dann auf der Toilette benutzen.

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31. Juli 2017 um 20:02
In Antwort auf pustew

Vielleicht pinkelt er in einen Becher? Meiner findet das total witzig. Seit dem haben wir für unterwegs einen Becher im Auto. Nachher mit Wasser durchspülen, fertig. 

Gute Idee. Werde ich morgen im Freibad - noch so eine Klassiker-Situation - probieren.

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31. Juli 2017 um 21:59

Ich hab ihn das ,das erste Mal zu Hause ausprobieren lassen im Garten. Er fand das natürlich toll, weil er dann nicht reingehen musste. Kam aus der Situation heraus, weil er so nötig musste. 

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1. August 2017 um 12:50
In Antwort auf waldmeisterin1

So langsam nähern wir uns dem Thema Töpfchen und Co.

Mein Sohn ist jetzt 3,5 und eher von der gemächlichen Sorte, was sämtliche Lernprozesse angeht. Insofern gehe ich davon aus, dass das Ganze ein zeitlich langgezogenes Thema werden wird.
Bislang lasse ich ihn hauptsächlich nachmittags ohne Windel rumlaufen und manchmal klappt es, manchmal nicht.

Mehrere Fragen stellen sich mir:

1) Wann schafften es Eure Kinder, sich eigens auf die reguläre Toilette zu setzen? Irgendwelche Tricks? Ohne seinen Hocker schafft er das nicht und wir sind ja auch gelegentlich auswärts. Topf wird eh bevorzugt.
2) In einigen Wochen stehen lange Zugreisen an. Höschenwindeln oder Risiko? Und sollten wir das Töpfchen mitnehmen, oder ist das zu peinlich?
3) Wie bekommt man das Kind dazu, anzusagen, dass es muss? Bislang ist er da eher wortkarg, ab und zu rennt er dann halt zum Töpfchen.
4) Ich hoffe mal, die Pinkelastände verlängern sich nach einiger Zeit naturgegebenermaßen?
5) Wie bekommt man das Kind dazu, sich draußen beim Pinkeln im Gebüsch nicht einzusauen?
Bin dankbar für Euren reichhaltigen Erfahrungsschatz 

Huhu

1) Also 100% genau kann ich es nicht mehr sagen, wann sie sich ohne ihren Hocker auf die Toilette setzen konnte.. aber es war so vor 6-9 Monaten, also im Alter von 3 1/4 - 3 1/2 Jahren. Mit Hocker (der immer im Bad stand und sie sich selbständig an den richtigen Platz hinstellte) klappte so mit 2,5 Jahren.
Auswärts bin ich eben einfach mit auf Toilette gegangen und hab sie draufgehoben, solange sie es nicht alleine konnte.

2) Da es sich meiner Meinung nach danach anhört als wäre er einfach noch nicht soweit, würde ich die Zugfahrt nicht unnötig in Stress ausarten lassen und ihm einfach die Höschenwindel anziehen. Klar könnte es gut gehen und keine nassen Unfälle geben, wenn doch und gar mehrmals ist es weder für ihn noch für euch angenehm und kann den ganzen Prozess auch negativ beeinflussen.
Töpfchen mitnehmen finde ich da nicht peinlich. Es gibt ja auch noch diese Toilettensitzverkleinerer, vielleicht wäre das noch eine Option? Ist eben nicht so klobig wie ein Töpfchen und lässt sich wohl besser verstauen.

3) Ich muss gestehen, hierzu habe ich leider keinen Rat. Meine hatte da nie Probleme es anzusagen. Bei ihr fing es an, als sie es noch nicht mit Worten mitteilen konnte, dass sie auf die Windel zeigte. Anfangs nachdem sie ihr Geschäft erledigt hatte, kurze Zeit später unmittelbar vorher (also immernoch zu Zeiten als sie die Windel trug), also wirklich nur Sekunden vorher. Dann dauerte es nicht lange und sie konnte es rechtzeitig vorher ansagen, sodass ich mit ihr auf die Toilette gehen konnte.

4) Auch hierzu bin ich wohl nicht sehr hilfreich, aber ich denke doch, dass sich das mit der Zeit geben wird.
Meine hatte bereits von Anfang an (also seit sie keine Windel mehr trug) die Fähigkeit sehr sehr lange anzuhalten - sowohl großes als auch kleines Geschäft. Ich kann mich noch sehr gut erinnern an die erste Situation, wo wir länger draußen unterwegs waren. Sie teilte mir mit dass sie müsse, also den nächsten Baum/Busch anvisiert, weil ich dachte es würde sonst gleich ein Missgeschick geben. Madame wollte aber partout nicht draußen, also musste sie warten bis wir 2,5 Stunden später Zuhause waren. Das hat sich bis heute nicht geändert, sie geht auch nicht immer morgens nach dem Aufstehen auf die Toilette, kann mehrere Stunden anhalten und ist sehr pingelig bei der Wahl ihrer Toilette (wenn wir zB mal wo zu Besuch sind oder öffentliche Toiletten usw, sie schaut sie sich genauestens an und entscheidet sich sehr oft gegen die Benutzung).

5) Ok, ich hab keinen Jungen sondern ein Mädchen, da ist das ja doch noch etwas anderes.
Anfangs hab ich sie immer gehoben - also Hose und Schlüppi runter, meine Hände in ihre Kniekehle und dann ging es wunderbar ohne das sie oder ich eingesaut wurden. Nach einer Zeit hab ich ihr dann erklärt, dass sie sich auch hinhocken kann, hat sie recht schnell verstanden, wobei das nur ohne Sauerei funktioniert wenn sie die Hose und Schlüppi richtig auszieht.
Aber bei nem Bub stell ich mir das jetzt nicht so kompliziert vor, einfach erklären wie er ihn halten muss, auch das er dabei kein Hohlkreuz braucht. Denke, das wird er sicher schnell verstehen. Zur Not vielleicht einfach mal beim Papa zuschauen lassen, wie er es macht?



Noch allgemein vielleicht zu diesem Thema bei uns: Ich denke wir sind da kein Maßstab, meine Tochter hatte schon früh Interesse dafür bekundet, kam gerne bei uns mit auf Toilette wenn wir mussten und hat zugesehen, hat auch schnell von alleine versuchen wollen es uns gleich zu tun. Für sie war das Thema Toilette also quasi immer präsent.
Das Töpfchen mochte sie nie so richtig, hat sie nur wenige Wochen benutzt und hatte dann lieber den Toilettensitzverkleinerer (den aber auch nur minimal länger wie das Töpfchen). Die meiste Zeit lief es eigentlich so, dass ich sie auf der normalen Toilette zur Sicherheit festhalten sollte. So in Summe dauerte der Prozess des Trockenwerdens bei uns ca ein halbes Jahr, also angefangen von Töpfchen bishin zu keine Windel mehr. Sie gab das Tempo auch selbst an, also auch das sie keine Windel mehr tragen wollte, hat sie geäußert.
Tagsüber ohne Windel hat kurz nach dem 2. Geburtstag begonnen, ging mit Pippi-Unfällen einher die an einer Hand abzählbar sind, also wirklich perfekt. Nachts trocken war sie dann mit 2,5 Jahren, und da gab es nur zwei Unfälle. Großes Geschäft hatte sie nie Problem, da gab es keinen einzigen Unfall und klappte immer zuverlässig in der Toilette. Also genau genommen hat sie es uns bei dem Thema sehr sehr sehr einfach gemacht. Achja, selbst das Popo und Mumu abwischen klappt seit einem guten halben Jahr zuverlässig alleine. Sie steht jetzt unmittelbar vor ihrem 4. Geburtstag.

Ich finde, es ist wichtig dass das Kind sein eigenes Tempo vorgibt, so hat es zumindest bei uns wunderbar geklappt. Jedes Kind ist früher oder später dazu bereit, manche haben früher das Interesse an der Toilette, manche später. Hängt eben meiner Meinung nach auch viel vom Kind selbst ab und wie mit dem Thema Zuhause und Umfeld generell umgegangen wird.

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7. September 2017 um 19:36

So, eigentlich war er absolut zuverlässig trocken, nun pullert er oft ein kleines bißchen in die Hose. Ist das auch so eine klassische Phase, die wieder vergeht?

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7. September 2017 um 20:20

Hast Du das groß thematisiert, oder einfach nur die Wäsche gewaschen und nicht weiter angesprochen?

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13. September 2017 um 21:48

Ja, genau das scheint es zu sein. Auf dem Weg zum Klo pullert er ein.

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14. September 2017 um 23:04

Ich muss nicht mal ausjammern: mein kleiner hat mit 2 Jahren und 2 Montaen angefangen zu sagen wann er Pipi musste. Hab also Töofchen gekauft, und er hat es freudig angefangen zu nutzen. Erst mal Zuhause ohne Windel, das ging gut. Auch für gross. Dann habe ich Unterhose eingeführt, das war erst mal sehr schwierig, weil er sich fühlte wie mit Windel und einfach los pullerte. Dann kam das Problem dazu, dass er sie nicht alleine runter bekam. Aber dann lief alles gut, er rief mich immer rechtzeitig zum Unterhose runterziehen.
dann ging ich an, ihn auch in Unterhose und Hose mit raus zu nehmen, also in die Stadt etc, mit Ansage und zeigen, dass das Töofchen im Auto ist und er es benutzen kann. Und plötzlich kam der volle Rückschritt. Pipi klappt nich super, aber Groß macht er jetzt immer in die Hose. Ich habe es so was von satt. Ich will keine Ka.cke mehr von ihm abwischen und aus Klamotten kratzen.
es klappte doch so gut!!!! 
Ich kann doch keinen Schritt zurück gehen und wieder Windeln anziehen? Das will ich nicht. Also einfach weiter machen, ihn schön daran erinnern dass alles ins Töpfchen soll... er nickt dann immer und wiederholt alles, und am nächsten Tag geht es wieder schief... 

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15. September 2017 um 15:09

Ja abzweigung, da hast Du Recht, sind zwei dinge!!
Ich bin halt so fertig, weil er eine Woche lang beides prima in den Topf machte. Ich hatte extra versucht schön seinem Tempo zu folgen. Eine Woche ging alles prima, und dann eine Woche jeden Tag groß in die Hose. Heute morgen dann sogar wieder Pipi. Um 11 hatte er sein 4. Outfit an, so viel brauchte er sonst nicht nen ganzen Tag!!
Er ist jetzt 2 Jahre und 5 Monate...
Ich will echt nicht den Schritt zurückgehen, aber ich bin durch mit meiner Geduld für Ka.cke überall...
Ist das eine übliche Rückentwicklunh? Würdet Ihr einfach weiter Unterhose und nicht Windeö machen?

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15. September 2017 um 16:54

Ha, das ist eine super Idee! Ich frage ihn mal, ob er Windel oder Unterhose will. Denn er will sonst so groß und selbständig sein...
er ist 3 Tage/ Woche bei einer Tagesmutter, Siebziger voll mit, und da klappt es gut...
Sein Vater hat ihn jetzt fürs Wochenende und meinte, er packt ihn einfach wieder in Windeln, denn wir wissen ja, dass wenn er es will, er aufs Töpfchen kann. 
Wenn er am Sonntag zurück kommt, frage ich mal den Sohnemann. DANKE!

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18. September 2017 um 22:36

Worauf muss ich bei Unterhosenneulingen denn achten, was Winterkleidung betrifft? Bis man sich aus Zweiteiler mit Hosenträgern schält, ist bestimmt ein Unglück passiert, und Einteiler sind da praktischer, oder?

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19. September 2017 um 7:46

Ich erinnere mich was Du meinst. Kriegen die Kinder sich da selbst ausgeklinkt?

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