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U7 und nicht mal 10 Wörter

10. Januar 2016 um 10:15

Ich mache mir doch etwas Sorgen bezüglich der Sprache meines Sohnes.
Er ist bald 2. Er spricht überwiegend in seiner Phantasiesprache oder zeigt auf das was er möchte.
Die Wörter die er spricht sind:
Mama
Papa
gib
ananan für Sachen die sich bewegen oder alles was fährt, was man öffnen kann (Schraubverschluss bewegt sich ja)
nein (wenn er will deutlich) sonst nei
tink für Trinken
ja
waff für Hund
bebe für Baby
bam wenn er etwas wirft
dang wenn etwas herunterfällt
Überwiegend macht er für Trinken nur ein Schlürfgeräusch was zeigen soll, dass er trinken möchte oder er macht Schmatzgeräusche wenn er essen möchte.
Für mich sind aber bam, dang und ananan keine richtigen Wörter.
Einmal hat er heiß und hallo gesagt, ich sagte zu ihm sag nochmal und seit dem sagte er es nicht mehr. Generell sagt er die Wörter die er kann nur selten.
Ich finde es doch sehr wenig was er da "spricht" , würde sagen er ist spät dran??
Er schnullert viel, könnte es daran liegen?
Wir reduzieren den Schnulli schon wo es geht, wenn er spielt vergisst er ihn auch.
Mache ich mir zu Recht Sorgen?

Danke an die die es bis hier geschafft haben!

Liebe Grüsse

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10. Januar 2016 um 10:45

Nur 3-Wort-Sätze?
Ok, ich versuche immer etwas einfachere Sätze zu bilden die für ihn leichter sind.
Z.B. A. will trinken , A. hat Durst usw.
Vielleicht ist das auch mein Fehler, wenn ich vertieft in mein Tun bin, dann vergesse ich das Sprechen , sage also einige Zeit nix.
Vielleicht liegt es daran?

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10. Januar 2016 um 10:51

War bei uns ähnlich
meistens kommt der spracherwerb noch ganz normal... man sagt ja auch, das jungs immer bissel später dran sind. ich würd es jetzt nicht überdramatisieren, aber im auge behalten und ggf. das gehör checken lassen.

bei uns verlief das alles nicht wie im lehrbuch. erst hieß es sie sei latetalker, späte wurde eine expressive sprachstörung festgestellt. gehör und der sprachverstand waren völlig unauffällig.
nach einem jahr logo (2 termine pro woche, was schon echt ungewöhnlich ist) ging sie mit 4 jahren dann in den sprachheilkiga. und das war echt ein segen ohne gleichen. das kind blühte in ihrer sprache auf.
nach 2 jahren sprachheilkiga geht sie jetzt in die erste klasse der sprachheilschule. das ist im grunde ne ganz normale grundschule mit dem selben lehrstoff, nur das sie halt nur 13 kinder in der klasse sind, 2 lehrer haben, die auch spezialisiert auf sprachtherapie sind. dazu aktuell noch 2 studenten der sprachheilpädagogik, die sich auch noch um die kinder kümmern und mit denen therapeutisch arbeiten (soweit sie das können und dürfen).

sie haben also ganz normal untericht und zusätzlich noch ihre therapieeinheiten. also ein ordentliches pensum was die kleinen da jetzt schon leisten müssen.

aber ich schweife ab...

wie gesagt, mal nicht den teufel an die wand. in 90% der fälle entwickelt sich alles ganz normal. aber halt die augen offen falls es doch nicht der "norm" entspricht.
wir haben einen elendigen langen weg hinter uns. uns wurden von kinderärzten steine in den weg gelegt, das glaubt man kaum...
nur dank unserer logopädin und mit hilfe unseres pädaudiologens...sind wir soweit gekommen.. und dank der vollen unterstützung ihrer sprachheillehrerin im kiga...
die leute haben sich echt krumm gemacht, dass unsere tochter die beste hilfe bekommt.

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10. Januar 2016 um 11:00
In Antwort auf emmasmamma

War bei uns ähnlich
meistens kommt der spracherwerb noch ganz normal... man sagt ja auch, das jungs immer bissel später dran sind. ich würd es jetzt nicht überdramatisieren, aber im auge behalten und ggf. das gehör checken lassen.

bei uns verlief das alles nicht wie im lehrbuch. erst hieß es sie sei latetalker, späte wurde eine expressive sprachstörung festgestellt. gehör und der sprachverstand waren völlig unauffällig.
nach einem jahr logo (2 termine pro woche, was schon echt ungewöhnlich ist) ging sie mit 4 jahren dann in den sprachheilkiga. und das war echt ein segen ohne gleichen. das kind blühte in ihrer sprache auf.
nach 2 jahren sprachheilkiga geht sie jetzt in die erste klasse der sprachheilschule. das ist im grunde ne ganz normale grundschule mit dem selben lehrstoff, nur das sie halt nur 13 kinder in der klasse sind, 2 lehrer haben, die auch spezialisiert auf sprachtherapie sind. dazu aktuell noch 2 studenten der sprachheilpädagogik, die sich auch noch um die kinder kümmern und mit denen therapeutisch arbeiten (soweit sie das können und dürfen).

sie haben also ganz normal untericht und zusätzlich noch ihre therapieeinheiten. also ein ordentliches pensum was die kleinen da jetzt schon leisten müssen.

aber ich schweife ab...

wie gesagt, mal nicht den teufel an die wand. in 90% der fälle entwickelt sich alles ganz normal. aber halt die augen offen falls es doch nicht der "norm" entspricht.
wir haben einen elendigen langen weg hinter uns. uns wurden von kinderärzten steine in den weg gelegt, das glaubt man kaum...
nur dank unserer logopädin und mit hilfe unseres pädaudiologens...sind wir soweit gekommen.. und dank der vollen unterstützung ihrer sprachheillehrerin im kiga...
die leute haben sich echt krumm gemacht, dass unsere tochter die beste hilfe bekommt.

Danke für deinen Beitrag,
ja man macht sich schnell Druck, wenn man bei anderen sieht was sie alles schon sagen können, da denkt man schon hin und wieder "oje, bei uns noch weit weg".
Hören tut er aber gut, differenziert auch Geräusche.

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10. Januar 2016 um 11:48

Danke dir,
ich werde darauf achten Sätze nicht so komplex zu bilden, vielleicht hilft es ja.

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10. Januar 2016 um 12:43

Nicht verzweifeln
Mein sohn hat mir drei gar nicht gesprochen, gehör war alles in ordnung.
Mit vier ging er auch in ein sprachheil kiga und jetzt 2 klasse sprachheil schule.
Was ihm richtig gut tut.

Meine tochter konnte mit zwei auch nur paar wörter, sie war aber einfach zu faul. Bin mit 3,5 jahren für ein jahr in logo gegangen und da hat sie die zeit aufgeholt und spricht jetzt ganz normal wie du und ich.

Nicht alle kinder sind nach dem buch, die einen brauchen nur ein anstupser wie meine tochter und andere wie mein sohn wirklich hilfe.
Wir lesen übrigens täglich bücher, haben viele spiele für sprache usw aber trotzdem schaffen es so manche kinder nicht.
Im übrigen mein sohn hat sich in der zeit sehr zurück gezogen bis ca 5 jahren, weil er sich einfach verbal nicht ausdrücken konnte. Klar mein mann und ich wussten was er will und hatten auch die zeit ihm langsam reden zu lassen usw aber andere kinder hatten das eben nicht. Deshalb kam er dann in den sprachkiga damit er weiß, dass es noch andere gibt.

Du hast ja noch zeit, beobachte ihn und was ganz wichtig ist blickkontakt beim reden!
Wenn er drei wird hol dir vom arzt ein rezept dass du ihn mal bei logo vorstellen kannst. Die machen einfache test und sagen dir dann ob es sinnvoll wäre wenn du es machst.

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10. Januar 2016 um 14:32

Naja
Aber fremdsprache als erwachsener oder muttersprache als kind..da is schon ein gewaltiger unterschied...die lernen das auch ohne korrektur noch.

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10. Januar 2016 um 14:51

Unsere Kinderärztin
fand das bei unserer Tochter auch zu wenig und empfahl einen Logopäden. Aber ich hörte auf mein Gefühl. Sie sprach ähnlich wie dein Sohn. Sie machte z.b. fürs trinken so ein hustgeräuch.

Da ich mir sicher war, dass unsere Tochter sehr vieles verstand, wenn ich mit ihr sprach oder etwas von ihr wollte, ließ ich der Sache ihren lauf.
Heute mit 3,5 jahren spricht sie sehr gut. Lange Sätze etc. Zwei-Wort-Sätze hat sie z.b. ganz übersprungen.
Bei ihr kam es alles auf einen Schlag. So mit ca. 3 Jahren. Mittlerweile spricht sie besser als viele der anderen Kinder, die früh sprachen und im gleichen Alter sind.

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10. Januar 2016 um 15:01

Alles gut
war bei meinem in dem Alter auch so.
Mittlerweile ist er 5 und hat mehr als aufgeholt

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10. Januar 2016 um 15:31

Weil
Gras auch nicht schneller wächst, wenn man dran zieht korrigieren im sinne von satz nochmal wiederholen mach ich auch, aber sonst ist das unnötig..jeder weiß doch: man lernt eine fremdsprache und wird ziemlich schnell demotiviert, wenn man andauernd korrigiert wird ;-P

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10. Januar 2016 um 15:36

Da würde ich mir überhaupt keine Sorgen machen
Ich finde, es wird viel zu viel Druck auf Ektern und Kinder ausgeübt, was so Entwicklungsschritte angeht. Alles soll in gewissen Zeiträumen passieren.
Gib Deinem Sohn einfach die Zeit, die er braucht. Er spricht schon einige Wörter, also alles gut.

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10. Januar 2016 um 16:38

Ich find das jetzt nicht auffällig
meine tochter hat erst mit 2,5 wirklich angefangen zu sprechen. vorher wirklich nur ne handvoll wörter... heute mit 9jahren hat sie im sprachgebrauch ne 2 in deutsch, obwohl ausländerkind und wir auch nicht immer korrekt mit ihr deutsch sprechen , besonders mein mann und meine mutter hauen da manchmal fehler raus
hier noch ein interessanter link
http://www.knetfeder.de/kkp/sprache.html

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10. Januar 2016 um 18:20

Man kann doch nicht von einem 2 jährigen kind erwarten
das es sofort wörter nachplappert und dann auch noch korrekt. ich kenn eigentlich keinen (also durchschnittlich normal und gesund)erwachsenen der sich mit dem sprechen schwer tut,obwohl sicher der ein oder andere auch ein late talker war.
kinder brauchen für solch großen entwicklungsschritte, wie es nun mal sprache ist, zeit und geduld.
das eine kind mehr,das andere weniger...dafür kann es zb dann motorisch mehr.
meine tochter hat zb lange twingelinge für zwillinge, rosinen für jalousinen(so bis 4 oder 5jahre) oder aktuell noch vor wenigen monaten,mehrstens für meistens gesagt. klar das man dann schon mal ein schulkind korrigiert, aber ein 2 jähriges kind versteht das halt noch nicht wirklich.

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10. Januar 2016 um 19:41

Ich habe das versucht mit dem bewusst
doof stellen und gefragt was er möchte, er zeigt dann weiterhin darauf und verzweifelt dann, fängt an zu weinen

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10. Januar 2016 um 19:45

Bei der Geburt wurde ein
Hörscreening gemacht, auch im Alltag habe ich den Eindruck, dass er wirklich gut hört.
Laut, leise, flüstern ist kein Problem, er hört es trotzdem.
Ich möchte nix verpassen und es ihm damit erschweren, deswegen die Gedanken.

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10. Januar 2016 um 19:48

Ich habe es heute ausprobiert mit 3-Wort-Sätzen,
klappte super vom Verständnis her.
Er kann damit besser umgehen, schwierigere Anweisungen gehen auch, aber bei 3-Wort-Sätzen ist er definitiv schneller in der Umsetzung der "Aufgabe".
Er spricht die letzten 2-3 Wochen mehr, aber halt in seiner Sprache.

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10. Januar 2016 um 19:52
In Antwort auf ano100

Man kann doch nicht von einem 2 jährigen kind erwarten
das es sofort wörter nachplappert und dann auch noch korrekt. ich kenn eigentlich keinen (also durchschnittlich normal und gesund)erwachsenen der sich mit dem sprechen schwer tut,obwohl sicher der ein oder andere auch ein late talker war.
kinder brauchen für solch großen entwicklungsschritte, wie es nun mal sprache ist, zeit und geduld.
das eine kind mehr,das andere weniger...dafür kann es zb dann motorisch mehr.
meine tochter hat zb lange twingelinge für zwillinge, rosinen für jalousinen(so bis 4 oder 5jahre) oder aktuell noch vor wenigen monaten,mehrstens für meistens gesagt. klar das man dann schon mal ein schulkind korrigiert, aber ein 2 jähriges kind versteht das halt noch nicht wirklich.

Das erwarten wir nicht, mein Mann macht sich
da auch keine Gedanken, aber ich eben , leider.
Ich vergleiche da und das ist vermutlich der Fehler .
Ein weiteres Problem ist einfach auch, dass es ihn frustriert wenn er nicht verstanden wird, ist ja klar, das macht mich auch traurig.

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10. Januar 2016 um 20:12


Zum einen zählen auch die Wörter die nicht richtig sind
Meine hat in dem Alter statt Katze Atze gesagt.
Und dann bei der U7, als ich mich mit dem Kinderarzt unterhielt, welche Wörte sie kann kam mit einem FETTEN GRINSEN von ihr "SCHEISSE"
sie hat auch kaum Wörte einem nach gesprochen und wenn man sie dazu aufforderte wurde ich angegrinst ala, häätest ja gerade zuhören könnnen.
Mit 2 kam sie dann in die Kita und seitdem steht der "Schnabel" nicht mehr still.
Sie ist nun 5,5 Jahre und alles andere als ein Kind das nicht spricht

Und warum sollte dein Sohn mehr Wörter benutzen, die die er benutzt bringen ihn ja an sein Ziel

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10. Januar 2016 um 20:23

War
bei uns auch so, ich konnte auf dem Zettel vom Kia fast nichts ankreuzen, denn sie konnte eigentlich nur Namen. Der Kia sagte nur, wenn sie in 6 Monaten nicht deutlich mehr spricht, sollten wir das mal ansehen lassen. Schon 2 Monate später hat sie mehr gesprochen und sie hat fast täglich was dazu gelernt. Wir hatten die U7 übrigens auch ein paar Wochen vor dem 2. Geburtstag. Hätten wir sie ein paar Wochen nach dem Geburtstag gehabt, was unser Kia gerne macht, hätte sie deutlich mehr gesprochen. Bei dem Fragebogen ein Jahr später zum U7a konnte sie übrigens fast alles was gefragt war.

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10. Januar 2016 um 20:31

Mir sind noch zwei eingefallen: mrgreen:
aff für aua und bäh für etwas das halt bäh ist

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Von: jackyseb
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10. Januar 2016 um 17:51

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