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Überforderte Kinder..

22. Januar 2013 um 18:13 Letzte Antwort: 25. Januar 2013 um 12:47

nachdem ich wiedermal im Forum quergelesen habe bin ich heute mal wieder schockiert, wie viele Mütter es gibt, die viel zu viel von ihrem Kind erwarten, sogar von Verhalten, das "abgestellt" (O-Ton) werden soll, ist die Rede.



Immer häufiger musste ich feststellen, das vielen Erwachsenen gänzlich das Gefühl für das Erleben eines Kindes verlorengegangen ist, was zur Folge hat, dass Dinge aus der absolut rationalen und abgebrühten Erwachsenenwelt beurteilt werden und so ein enormer Druck aufgebaut wird, weil ein Kind eben nicht so funktioniert und, wenn es "normal" ist eben auch nicht so funktionieren kann!

Das fängt an beim Fläschchen, dass Nachts "abgewöhnt" werden soll, weil es das schön "können MUSS" in dem Alter - meinen der Kinderarzt oder sonstige zweifelhaften pädagogischen Ratgeber, geht weiter mit dem Entzug von Mamas Wärme und Anwesenheit beim Einschlafen und endet damit dass ein Kind zu funktionieren hat, wenn es den ersten Tag im Kindergarten ist. Es wird von vielen hier sogar gelobt, wenn das Kind in der Krippe nichtmehr auf Mama reagiert u es ihm "egal" ist, wenn Mama die Gruppe verläßt! Das ist ein ganz schlechtes Zeichen, wer sich mit Bindungstheorie befasst weiß das.

Da wird mir echt übel! Was denkt ihr, macht ihr da mit euren Kindern, wenn ihr versucht, sie nach euren ERWARTUNGEN hinzubiegen? Ist es das Ziel, es sich selbst das Leben einfacher zu machen? Klar, den altersgemäßen (!) Bedürfnissen eines Kleinkindes zu entsprechen ist oft sehr sehr sehr anstrengend!! Aber je mehr man dem Kind entsprechend seiner Natur und seines Bedarfs gibt und Geduld hat mit dem individuellen Tempo eines Kindes, umso "einfacher" und pflegeleichter wird es später einmal.

Es wird nicht ohne Spuren bleiben, einem Kind ein Verhalten abzugewöhnen eben weil es anstrengend ist, dem immer zu entsprechen, aber es ist so sicher wie das Amen in der Kirche, dafür wird es später umso anstrengender mit auffälligem oder asozialem Verhalten, fehlendem Einfühlungsvermögen u daraus entstehenden Beziehungsschwierigkeiten, Verlustängsten etc.

Und dann wundert man sich, wie das denn passieren konnte.. im Zweifelsfall hat halt "das Kind" ein Problem... Dass letztlich die Erwachsenen dafür verantwortlich sind, wollen diejenigen nicht hören...

Ich würde mir echt wünschen, dass mehr Mütter wieder zurück ins Gefühl gehen, mehr auf ihren Bauch hören und nicht hören was der Kiarzt sagt sofern es dem Bauchgefühl/Instinkt widerspricht, sich eine Absolution von anderen holen wollen (meint ihr das ist ok- mein Bauchgefühl sagt aber etwas ganz anderes) ...

Sodenn...

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22. Januar 2013 um 18:30

Das
Problem ist, dass zuviele von außen wirken. eltern, freunde, ärzte, pädagogen und sogar fremde. alle wissen es am besten und vor allem wie ein kind sein MUSS. viele verlernen auf ihr eigenes gefühl zu hören und glauben sie müssen einem bild entsprechen.

Mir ist das schon immer wurscht. ich mach, was ich für richtig halte. und unser alltag ist eigentlich entspannt. klar gibts mal reibereien, aber das ist wohl normal. mein vater ist übrigens auch der meinung, dass mein kind nicht funktioniert und bewundert die freundin meines cousins, denn deren erster sohn spurt wenn sie was sagt.

Das der aber privat dann total hinterfotzig und gemein ist sieht er ja nicht. Sowas geht ins eine ohr rein bei mir und zum andern wieder raus.

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22. Januar 2013 um 18:32

Oh mann...
Der reinste Provokationsthread mal wieder.

Du stellst das alles etwas übertrieben dar. Was bitte ist falsch daran, wenn eine Mutter sich darüber freut das die Eingewöhnung gut klappt? Ich zähle mich mal zu diesen. Meine Tochter geht in die Kita, weil ich nach einem Jahr Elternzeit und Elterngeldbezug nicht von Hartz IV leben wollte. Das ich damit nicht deinem Ideal entspreche, hab ich hier ja nun oft genug gelesen. Aber es hat nunmal nicht jeder das Glück, einen tollen gutverdienenden Ehemann an seiner Seite zu haben, der Kind UND Frau durchfüttert. Genauso finde ich es nicht verwerflich sich zu wünschen, das ein Kind alleine einschläft. Meine Tochter ist 33 Monate alt und jeden verdammten Abend liege ich neben mir...und ja! Ich freue mich auf den Tag, wo sie ohne Probleme alleine einschläft! Ich bin gerne Mutter, keine Frage, aber man braucht auch irgendwann mal Zeit für sich! Obs nun ein entspanntes Bad ist, ein Buch zu lesen oder was im TV zu schauen. Und stell dir vor, meine Tochter ist ein sehr glückliches Kind, das zeigt sie mir jeden Tag aufs Neue!

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22. Januar 2013 um 18:35

Hmm
das ist vielleicht zu krasses Schwarz-Weiß-Denken und ich weiß jetzt auch nicht genau, auf welche Threads Du anspielst, aber fast jedes Thema, sobald es ums Kind geht, ist ein Streitthema und oft sollte man so handeln, wie man es selbst für richtig hält. So bleibt man authentisch und verlässt sich auf sein Bauchgefühl, sprich auf seinen Mutterinstinkt.

Oft kommt dazu, was einem Fachliteratur, Bekannte, Kinderärzte noch empfehlen oder raten. Unser Kinderarzt hat zB auch damals gesagt, dass ein Baby ab dem ca. 6 Lebensmonat keine Milchmahlzeiten mehr benötigt. Jedenfalls nicht zum Gedeihen und Großwerden. Dass es dann schon eher mit Gewohnheit zu tun hat und man dem Kind eher einen Gefallen tut, wenn man es sanft abgewöhnt. Hat sich das Baby erst einmal daran gewöhnt, dass es nachts max. Wasser angeboten bekommt, kommt es bei einigen Kindern oft vor, dass sie plötzlich einen neuen intensiveren Schlafrhythmus bekommen und längere Perioden nachts schlafen. Bei uns ist genau das so eingetreten. Ich habe das nicht gemacht, damit ICH nachts mehr Ruhe bekomme, sondern weil ich davon ausging, dass es für das Kind das Beste ist.

Zu dem anderen Thema: Wenn ein Kind so gefestigt ist vom Elternhaus und weiß, dass Mama und Papa immer wieder kommen, empfinde ich es als positiv, wenn es im Kindergarten morgens beim Abgeben nicht mehr weint. Das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass dem Kind die Eltern EGAL sind. Es hat nur das Vertrauen erlernt, dass er niemals alleine gelassen wird, sondern immer wieder abgeholt wird.

Mein Sohn ist jetzt 3,5 Jahre alt und geht seit August in den KiGa. Ich muss sagen, dass ich sehr erleichtert war, dass er nur eine kurze Eingewöhnungsphase brauchte, denn ICH hatte ein viel größeres Problem damit, ihn dort zu lassen als er selbst. Dieser Abnabelungsprozess findet nämlich auf beiden Seiten statt. Hätte ich allerdings hier auf meinen Instinkt gehört, wäre mein Sohn gar nicht erst in den Kindergarten gegangen

Er freut sich jeden Morgen auf die Kita, erzählt stolz, was er alles gemacht, gebastelt und gesungen hat. Bedeutet dies jetzt, dass er so ein schlechtes Elternhaus hat, dass er lieber woanders ist? Das wäre doch dann die logische Kehrseite. Aber genau das glaube ich eben nicht. Er genießt es einfach dort zu sein, er hat dort viel mehr Beschäftigung und andere Kinder, als ich sie ihm jemals zu Hause mit mir alleine bieten könnte.

Ich glaube, das eigentliche Problem ist, dass wir heute in einer Leistungsgesellschaft leben und immer denken, unser Kind müsste schon "xyz" können. Dass wir zu sehr mit anderen (auch anderen Kindern) vergleichen und vergessen, dass jedes Kind sein eigenes Tempo hat. Da werden Vergleiche aufgestellt a la

- wann alleine schlafen
- wann Beikost
- wann Schnuller abgewöhnen
- wann krabbeln, laufen, sprechen
- wie groß, wie schwer

etc. und man lässt sich heutzutage, sicherlich auch durch das Internet, zu schnell verunsichern.

LG

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22. Januar 2013 um 18:36
In Antwort auf chomelie

Oh mann...
Der reinste Provokationsthread mal wieder.

Du stellst das alles etwas übertrieben dar. Was bitte ist falsch daran, wenn eine Mutter sich darüber freut das die Eingewöhnung gut klappt? Ich zähle mich mal zu diesen. Meine Tochter geht in die Kita, weil ich nach einem Jahr Elternzeit und Elterngeldbezug nicht von Hartz IV leben wollte. Das ich damit nicht deinem Ideal entspreche, hab ich hier ja nun oft genug gelesen. Aber es hat nunmal nicht jeder das Glück, einen tollen gutverdienenden Ehemann an seiner Seite zu haben, der Kind UND Frau durchfüttert. Genauso finde ich es nicht verwerflich sich zu wünschen, das ein Kind alleine einschläft. Meine Tochter ist 33 Monate alt und jeden verdammten Abend liege ich neben mir...und ja! Ich freue mich auf den Tag, wo sie ohne Probleme alleine einschläft! Ich bin gerne Mutter, keine Frage, aber man braucht auch irgendwann mal Zeit für sich! Obs nun ein entspanntes Bad ist, ein Buch zu lesen oder was im TV zu schauen. Und stell dir vor, meine Tochter ist ein sehr glückliches Kind, das zeigt sie mir jeden Tag aufs Neue!

Nein, keine Provokation
sondern eine Stimme für die Kinder. Wenn du dich angegriffen fühlst, dann ist das dein Ding, ist nicht meine Absicht.

Ich lasse mich nicht "durchfüttern" sondern mache hier Zuhause einen anstrengenden u guten Job. Wie gesagt, den Bedürfnissen eines Kleinkindes gerecht zu werden ist sehr sehr sehr anstrengend, wie ich finde, der anstrengendste Job den ich je hatte.

Auch ich freue mich, wenn mein Sohn eines Tages im Bettchen liegt u prompt einschläft ohne, dass ich ihn 1-2 Stunden kuscheln "muss" und ich die Zeit für mich nutzen kann. Menschlich! Kann dich voll verstehen. Aber KEIN Grund meinem Kind das Verhalten abzuverlangen, nur damit ICH es einfacher habe. Ist meine Meinung!

Gerade die ersten drei jahre sind hart, ist halt einfach so!

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22. Januar 2013 um 18:38

Ich glaube
ich muss mich nicht vor jemandem rechtfertigen, der irgendwo am PC sitzt und ganz viele Mütter über einen Kamm schert

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22. Januar 2013 um 18:39


Sie sind empathisch u verständnisvoll weil sie es gelernt haben, dass auch sie sein dürfen, wie sie sind. Stelle ich auch immer wieder bei meinem Sohn fest, WIE empathisch er mit seinen 16 Monaten im Zusammensein mit anderen Kindern ist, unglaublich u sehr sehr toll!

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22. Januar 2013 um 18:42
In Antwort auf loreto_12740097

Hmm
das ist vielleicht zu krasses Schwarz-Weiß-Denken und ich weiß jetzt auch nicht genau, auf welche Threads Du anspielst, aber fast jedes Thema, sobald es ums Kind geht, ist ein Streitthema und oft sollte man so handeln, wie man es selbst für richtig hält. So bleibt man authentisch und verlässt sich auf sein Bauchgefühl, sprich auf seinen Mutterinstinkt.

Oft kommt dazu, was einem Fachliteratur, Bekannte, Kinderärzte noch empfehlen oder raten. Unser Kinderarzt hat zB auch damals gesagt, dass ein Baby ab dem ca. 6 Lebensmonat keine Milchmahlzeiten mehr benötigt. Jedenfalls nicht zum Gedeihen und Großwerden. Dass es dann schon eher mit Gewohnheit zu tun hat und man dem Kind eher einen Gefallen tut, wenn man es sanft abgewöhnt. Hat sich das Baby erst einmal daran gewöhnt, dass es nachts max. Wasser angeboten bekommt, kommt es bei einigen Kindern oft vor, dass sie plötzlich einen neuen intensiveren Schlafrhythmus bekommen und längere Perioden nachts schlafen. Bei uns ist genau das so eingetreten. Ich habe das nicht gemacht, damit ICH nachts mehr Ruhe bekomme, sondern weil ich davon ausging, dass es für das Kind das Beste ist.

Zu dem anderen Thema: Wenn ein Kind so gefestigt ist vom Elternhaus und weiß, dass Mama und Papa immer wieder kommen, empfinde ich es als positiv, wenn es im Kindergarten morgens beim Abgeben nicht mehr weint. Das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass dem Kind die Eltern EGAL sind. Es hat nur das Vertrauen erlernt, dass er niemals alleine gelassen wird, sondern immer wieder abgeholt wird.

Mein Sohn ist jetzt 3,5 Jahre alt und geht seit August in den KiGa. Ich muss sagen, dass ich sehr erleichtert war, dass er nur eine kurze Eingewöhnungsphase brauchte, denn ICH hatte ein viel größeres Problem damit, ihn dort zu lassen als er selbst. Dieser Abnabelungsprozess findet nämlich auf beiden Seiten statt. Hätte ich allerdings hier auf meinen Instinkt gehört, wäre mein Sohn gar nicht erst in den Kindergarten gegangen

Er freut sich jeden Morgen auf die Kita, erzählt stolz, was er alles gemacht, gebastelt und gesungen hat. Bedeutet dies jetzt, dass er so ein schlechtes Elternhaus hat, dass er lieber woanders ist? Das wäre doch dann die logische Kehrseite. Aber genau das glaube ich eben nicht. Er genießt es einfach dort zu sein, er hat dort viel mehr Beschäftigung und andere Kinder, als ich sie ihm jemals zu Hause mit mir alleine bieten könnte.

Ich glaube, das eigentliche Problem ist, dass wir heute in einer Leistungsgesellschaft leben und immer denken, unser Kind müsste schon "xyz" können. Dass wir zu sehr mit anderen (auch anderen Kindern) vergleichen und vergessen, dass jedes Kind sein eigenes Tempo hat. Da werden Vergleiche aufgestellt a la

- wann alleine schlafen
- wann Beikost
- wann Schnuller abgewöhnen
- wann krabbeln, laufen, sprechen
- wie groß, wie schwer

etc. und man lässt sich heutzutage, sicherlich auch durch das Internet, zu schnell verunsichern.

LG

Hallo julimama
das mit dem Kind u dem nicht weinen muss man auch in Verbindung mit dem alter sehen. Ein Kind mit 3, da kann es durchaus schon sein, dass nicht weinen eine gelungene Bindung zu dir ausdrückt. Sicher aber nicht mit einem Jahr, so war das gemeint...

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22. Januar 2013 um 18:42

Schreibe ich ja weiter unten
dass man das in relation vom Alter sehen muss...

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22. Januar 2013 um 20:34

Du bist bestimmt die
Allerbeste mutti die sich ein kind wünschen kann. dir gehört ein orden verliehen für diesen geistreichen text.

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22. Januar 2013 um 20:45

....
im grunde finde ich ja die aussage deines textes sehr gut...mehr zurück zum instinkt, mehr zurück zum kind

ABER ich finde bis dahin ist es auch oft ein langer prozess.
ich habe anfangs auch erwartungen an mein kind gehabt, sowie sie sich verhalten hat, hat es mich, im wahrsten sinne des wortes, umgehauen....ich habe mir vieles anders vorgestellt, nicht nur leichter, sondern eben anders...ich wurde oft überrascht von meiner kleinen
und bis wir uns gefunden habe und auch ich mich in die rolle der mutter eingefunden habe, vergingen einige monate.
ich denke inzwischen habe ich einen schönen weg gefunden, meinem kind die welt kindgerecht zu gestalten....so gut es mir eben möglich ist.
die bedürfnisse meines kindes stelle ich nachwievor in den absoluten vordergrund, einige können das nicht verstehen, aber ich meine so richtig zuhandeln, denn ich bin groß, ich habe schon gelernt zurückzustecken, verständnis zu haben, geduldig zu sein.

was mir nicht gefällt an deinem text, ist diese leichte überheblichkeit...aber vllt gefällt dir gerade das, denn du weißt, dass das provoziert

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23. Januar 2013 um 10:15

Was du schreibst, nothing
ist einfach falsch, darüber brauch ich auch nicht zu diskutieren. Empathie lernt ein Kind durch die Spiegelung in der Mutter u das fängt schon vom ersten Tag an!

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23. Januar 2013 um 13:17


Ich bin mal über deinen Text zwiegespalten. Du sagst ja selbst das Ratgeber über Kinder zum Teil falsch sind, beziehst dich allerdings selbst auf das Befassen mit Theorien usw.

Es sind eben nur Theorien. Und ich find's gar nicht so schlecht wenn mein Kind auch mal ohne mich klar kommt und nich immer nur an mir klebt wie 'ne Klette.

Ein Kind wird nicht einfacher und pflegeleichter wenn man alles nur im Sinne des Kindes macht. Das ist absolut unmöglich!

Heißt es nicht, entspannte Eltern sind "bessere" Eltern? Wenn ich aber alles nur tue was mein Kind will, bin ich mehr als unentspannt.

Allein die Frage: Kind will kein Mittagsschlaf machen, aber wenn es das nicht macht, hab ich den Nachmittag bis Abend ein nörgelndes, unzufriedenes, und kreischendes Kind das vor alleim eines ist: Müde.

Ich MUSS meinem Kind Dinge beibringen und begreiflich machen. Und dazu gehört auch (meiner Meinung nach) das durchschlafen, das alleine spielen, das selber Essen usw usf.

Ein Kind das zur unselbstständigkeit erzogen wird (bestes beispiel meine kleine schwägerin) ist absolut unfähig ohne die Mutter auch in einem alter von über 10 Jahren klar zu kommen. Ohne Mama geht da nix. Kommt Mama mal zu spät zur Arbeit tigert das Mädel nur durch die Wohnung wie ein ruheloser Löwe.
Das ist es dann aber auch nicht, oder?

Sie schlfät heute noch jede Nacht bei ihrer Mutter. Warum? Weil sie immer ihren Willen bekommen hat.
Ich will meine 10 jährige Tochter nimmer bei mir im Bett....

Ihc könnt noch lange weiter schreiben wie teils unsinnig und verkehrt aber auch teils wahrheitsgemäß ich deinen Text finde.

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23. Januar 2013 um 17:18

Sooo hab mir jetzt alles durchfgelesen
und meine Meinung ist,
dass man einen guten Mittelweg finden muss.
Wie leben in einer Gesellschaft, die uns allerlei Zwängen unterwirft, wie Arbeitsbeginn, Schule,selbst die Einkaufszeiten und damit auch die Ruhezeiten sind uns in gewisser Weise vorgegeben.
Wenn ich also meinen Kindern diese Sachen nicht nahebringe und des sich selbst aussuchen lasse, wann es schläft, wann es isst, wann es zur Schule gehen möchte, dann wird es in der heutigen Gesellschaft nicht lange existent sein können.
D.h. ich MUSS meinem Kind bebringen, dass man in der Nacht zu schlafen hat anstatt zu essen oder zu spielen. Ich MUSS meinen Kind beibringen, dass wenn es noch einen Mittagschlaf braucht um über den tag zu kommen um in der Nacht wiederum zu schlafen, wann dieser Mittagschlaf ist. Demgegenüber MUSS ich ihm beibringen, wann man isst und letztendlich auch, dass man zu bestimmten Zeiten arbeitet/zur Schule geht.
Das sind Zwänge, die auf uns lassten und früher oder später auf unseren Kindern auch. Daher MÜSSEN solche Sachen gezwungener Maßen gelernt werden.
Zu Sachen wie bei Mama schlagen oder bei Mama einschlafen kann ich nur sagen, dass meine Kinder oder besser im Moment nur die Große, der Kleine ist noch zu klein, selbst aus unserem Bett ausgezogen sind und von selbst so mit ca 2,5 Jahren das alleine einschlafen erlernt haben.
Das musste wiederum nicht "gezwungen" erlernt werden.
Und dass mein Kind in der Kita beim Abgeben nicht weint, ist für mich kein Zeichen, dass es ihm egal ist, sondern, dass er weiß, ich komme wieder und das hat viel mit Vertrauen zu tun.

LG

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23. Januar 2013 um 17:24

Im Großen
und Ganzen geb ich Dir recht.

Ich mag zwar die Art nicht, wie Du es geschrieben hast, weil es so anklagend ist, aber im Grunde stimmt es.

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23. Januar 2013 um 18:01

Kann
es sein, Tambosimum, dass DU so etwas wie Kooperationsbereitschaft meinst? Und das die Kinder - i.d.R. - sehr sozial sind?

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25. Januar 2013 um 12:47
In Antwort auf emmie_11872598


Ich bin mal über deinen Text zwiegespalten. Du sagst ja selbst das Ratgeber über Kinder zum Teil falsch sind, beziehst dich allerdings selbst auf das Befassen mit Theorien usw.

Es sind eben nur Theorien. Und ich find's gar nicht so schlecht wenn mein Kind auch mal ohne mich klar kommt und nich immer nur an mir klebt wie 'ne Klette.

Ein Kind wird nicht einfacher und pflegeleichter wenn man alles nur im Sinne des Kindes macht. Das ist absolut unmöglich!

Heißt es nicht, entspannte Eltern sind "bessere" Eltern? Wenn ich aber alles nur tue was mein Kind will, bin ich mehr als unentspannt.

Allein die Frage: Kind will kein Mittagsschlaf machen, aber wenn es das nicht macht, hab ich den Nachmittag bis Abend ein nörgelndes, unzufriedenes, und kreischendes Kind das vor alleim eines ist: Müde.

Ich MUSS meinem Kind Dinge beibringen und begreiflich machen. Und dazu gehört auch (meiner Meinung nach) das durchschlafen, das alleine spielen, das selber Essen usw usf.

Ein Kind das zur unselbstständigkeit erzogen wird (bestes beispiel meine kleine schwägerin) ist absolut unfähig ohne die Mutter auch in einem alter von über 10 Jahren klar zu kommen. Ohne Mama geht da nix. Kommt Mama mal zu spät zur Arbeit tigert das Mädel nur durch die Wohnung wie ein ruheloser Löwe.
Das ist es dann aber auch nicht, oder?

Sie schlfät heute noch jede Nacht bei ihrer Mutter. Warum? Weil sie immer ihren Willen bekommen hat.
Ich will meine 10 jährige Tochter nimmer bei mir im Bett....

Ihc könnt noch lange weiter schreiben wie teils unsinnig und verkehrt aber auch teils wahrheitsgemäß ich deinen Text finde.

Hallo chessi
ich sage nicht, dass du machen sollst, was dein Kind will, das wäre laisser faire! Nö, das meine ich doch garnicht. Ich meine, auf die Urbedürfnisse mehr eingehen. Bindung. Wärme, Geborgenheit. Auch mein sohn hält mittagsschlaf, weil er den braucht, auch wenn er es nicht weiß Aber das hat nichts mit dem zu tun, was ich meine...

Ich spreche es an, dass Eltern gegen die Urbedürfnisse ihres kindes handeln, damit sie es bequemer haben.

Alles Altersangemessen. Mit 10 muss ein Kind nun wirklich nichtmerh bei der Mutter schlafen, da benötigt die Familie offenbar eine ganz andere Unterstützung.

Konnt jetzt nur kurz zwischenrein schreiben, mein Sohn kommt, muss los. hoffe du hast verstanden, was ich meine.

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