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Umfrage: Kuhmilch vs. Kindermilch

13. August 2010 um 13:29

Viele Hersteller preisen die Kindermilch an mit "gesünder als Kuhmilch", da sie weniger Eiweiß enthält, dafür aber noch mit zusätzlichen Vitaminen und Spurenelementen (Jod, Zink, Eisen usw.). Auf vielen Ernährungsseiten für Kleinkinder habe ich nun ebenfalls schon gelesen, dass viele Mütter zur Kindermilch greifen. Auch habe ich bereits gelesen, dass Kuhmilch, da sie nunmal für Kälber ist, oft von vielen Kindern nicht vertragen wird und zu Durchfall usw. führen kann. Sie könne sogar, wird sie unter dem 2. Lebensjahr gegeben, Allergien, Hautkrankheiten und schlimmstenfalls Neurodermitis auslösen. Es gibt selbst heute noch diverse Kulturen auf der Erde, die Kuhmilch überhaupt nicht vertragen, weil ihnen genetisch bedingt ein bestimmtes Enzym zur Verarbeitung dafür fehlt (waren es die Japaner, die Chinesen... ich weiß es gerade nicht).

Diverse Ernährungsexperten halten die Mixturen der Kindermilch für überflüssig und verteidigen die altbewährte Kuhmilch. Die spendiert deutlich mehr Kalzium für Knochen und Zähne. Schon ein Drittel Liter fettarme Milch am Tag reicht, um ein Kleinkind mit dem unentbehrlichen Nährstoff zu versorgen. Alternative für Milchmuffel: Naturjogurt. Bei mäßigem Konsum von Milchprodukten müssen Eltern keine Überversorgung mit Eiweiß fürchten. Dagegen birgt die Vitamin- und Mineralstoffanreicherung von Lebensmitteln stets die Gefahr einer Überdosierung. Extranährstoffe sind für Einjährige ohnehin unnötig, da die normale Familienkost sie rundum versorgt.

Ich persönlich weiß mittlerweile überhaupt nicht mehr, was ich glauben soll, weiß nur, dass der Sohn meiner Freundin im Alter von 13 Mon. an extremen Hautausschlag litt und plötzlich von sich aus alle weißen Lebensmittel verweigerte. Er wollten keinen Quark, keinen Joghurt, die Milch war plötzlich doof, Käse aß er nicht mehr und hatte ständig Durchfall. Angeblich hatte sich bei ihm eine Laktoseintoleranz gebildet, weil zu früh mit Kuhmilch gestartet wurde. Sie hat damals bei ihm im Alter von ca. 7 Monaten angefangen mit Kuhmilch verdünnten Abendbrei zu geben. Er gehört sicherlich zu den Ausnahmefällen.

Ich würde mich sehr auf eine Diskussion mit Euch freuen, ob ihr pro/contra Kindermilch oder Kuhmilch seid.

Vielen Dank.
Sandra

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13. August 2010 um 13:36

Und warum
würdest Du die Kindermilch nicht kaufen?

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13. August 2010 um 13:38

Nee,
hab noch nicht probiert...ich überlege gerade, auf was ich schlussendlich umsteigen soll...ob ich langsam mit verdünnter Kuhmilch starte oder doch noch ein Jahr damit warten soll, bis mein Kleiner 2 Jahre alt ist.

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13. August 2010 um 14:48
In Antwort auf loreto_12740097

Nee,
hab noch nicht probiert...ich überlege gerade, auf was ich schlussendlich umsteigen soll...ob ich langsam mit verdünnter Kuhmilch starte oder doch noch ein Jahr damit warten soll, bis mein Kleiner 2 Jahre alt ist.

Hi
Wie alt ist denn dein Kleiner??Ich hab meinem mal die Kindermilch gekauft und er hat diese sofort ausgespuckt

Meiner wird ja in 3 Tagen 10 Monate alt und er bekommt schon einen Monat Kuhmilch aber verdünnt....er hat weder Durchfall noch Magenschmerzen noch sonst irgendwas....

lg

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13. August 2010 um 14:54

Ich habe mir
diese Frage auch schon länger gestellt.
Ich hatte ein paar Mal Kindermilch gekauft, hab dann bei der Kinderärztin nachgefragt und ihr einziger Kommentar zur Kindermilch war nur "das ist nur Geldschneiderei"... also bekommt er seit gut 6 Wochen Kuhmilch (morgens und abends). Achso, mein Sohn ist 14 Monate alt.

ABER mein Sohn hat seit Wochen Durchfall... zwischen durch ab und zu mal wieder normalen Stuhlgang, aber ansonsten immer viel weicher/dünner als früher... Ich tippe jetzt mitterweile fast auf die Kuhmilch, bin mir aber nicht sicher, da ich nicht genau weiß, ob beides tatsächlich gleichzeitig angefangen hat!?!?

Wenn das von der Kuhmilch kommt.. besteht dann Hoffnung, dass ich der Körper erstmal umstellen muss und es besser wird? Oder ist das eine Unverträglichkeit, die nicht wieder weggeht, solange er Kuhmilch bekommt? Jemand Erfahrung?

Lg
Katharina

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13. August 2010 um 15:00

Nadine
klar, früher gab es das alles nicht, aber da gab es auch das Wissen noch nicht oder aber bestimmte Krankheiten kamen erst im Erwachsenenalter und kein Mensch wäre darauf gekommen, dass es irgendwas mit der Babyernährung zu tun gehabt hätte. Kinder auf dem Bauernhof waren sicherlich nicht gesünder, weil sie Kuhmilch tranken, sondern weil sie von kleinauf mit allem Zipp und Zapp in Berührung kamen, so dass Allergien erst gar keine Chance hatten. Es ist heute noch so: Kinder auf dem Bauernhof sind von Anfang an mit Tieren, Gräsern & Co. in Kontakt, da hat niemand ne Pollen- oder Haarallergie. Auch ist die moderne Hausstauballergie nur ein Resultat unserer heutigen übertriebenen Hygiene. Die vielen Vitamine in der Kindermilch überzeugen mich in der Tat auch nicht, denn es ist, wie Du sagst: Aus der Nahrung wird das Kind vollstens damit versorgt. Was mich allerdings zum Nachdenken anregt, ist der hohe Eiweißgehalt von Kuhmilch, der eigentlich für Kälber gedacht ist und beim Menschen, insbesondere beim noch nicht ganz ausgereiften Babyverdauungstrakt zu Durchfall & Co. führen kann...langfristig fangen manche Immunsysteme dann plötzlich an zu spinnen und bilden eine Allergie, die entweder zu einer Laktoseintoleranz führen oder auch Hautausschläge verursachen können. Und ich möchte nun herausfinden, wie häufig sowas tatsächlich vorkommen kann oder ob diese letzteren Fälle eigentlich eher selten sind, aber dann, wenn sie auftauchen, total hochgebauscht werden.

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13. August 2010 um 15:08
In Antwort auf tere_12339667

Ich habe mir
diese Frage auch schon länger gestellt.
Ich hatte ein paar Mal Kindermilch gekauft, hab dann bei der Kinderärztin nachgefragt und ihr einziger Kommentar zur Kindermilch war nur "das ist nur Geldschneiderei"... also bekommt er seit gut 6 Wochen Kuhmilch (morgens und abends). Achso, mein Sohn ist 14 Monate alt.

ABER mein Sohn hat seit Wochen Durchfall... zwischen durch ab und zu mal wieder normalen Stuhlgang, aber ansonsten immer viel weicher/dünner als früher... Ich tippe jetzt mitterweile fast auf die Kuhmilch, bin mir aber nicht sicher, da ich nicht genau weiß, ob beides tatsächlich gleichzeitig angefangen hat!?!?

Wenn das von der Kuhmilch kommt.. besteht dann Hoffnung, dass ich der Körper erstmal umstellen muss und es besser wird? Oder ist das eine Unverträglichkeit, die nicht wieder weggeht, solange er Kuhmilch bekommt? Jemand Erfahrung?

Lg
Katharina

Bei dem Sohn
meiner Freundin war es ja ähnlich!! Er hatte ständig Durchfall und meine Freundin meinte: Sooft kann man doch keinen Magen-Darm-Infekt haben. Dann wieder die Theorie, dass es mit dem Zahnen zusammen hängt... (wo aber auch jeder KiA sagt, Fieber & Durchfall haben nix mit Zahnen zu tun).
Plötzlich fing ihr Sohn von sich aus an, jede Milch abzulehnen, weil er wohl selbst merkte, dass es ihm davon nicht gut ging. Plötzlich verschmähte er sein Leibgericht "Pellkartoffeln mit Quark", weil er den Quark nicht mehr wollte... er aß auch keinen Käse mehr usw.
Das war dann ziemlich doof, denn woher sollte nun die Kalzium-Zufuhr kommen?
Aber Fakt war: Als er das alles nicht mehr aß und trank, gingen sein Durchfall und seine Hautausschläge weg. Sie ist dann anfangs auf Sojamilch und später auf Kindermilch umgestiegen. Und Ziegenkäse war noch so das Einzige, was ihr Sohn aß.

Im Alter von 2 Jahren hat sie dann ganz langsam wieder mit Kuhmilch angefangen. GERNE trinkt er sie heute noch nicht, aber er bekommt zumindest keinen Durchfall mehr davon.

Außerdem habe ich auch schon oft gelesen, dass in der heutigen hitzebehandelten Kuhmilch in den schönen Tetrapacks doch sowieso kaum noch Vitamine drin sind, denn wo genau kann man heutzutage noch tatsächliche FRISCHMILCH kaufen? Selbst, wenn Frischmilch draufsteht, ist diese mind. 1 Woche haltbar (weil eben wärmebehandelt).

Und ich habe gelesen: Wenn man schon Kuhmilch gibt, dann bitte schön VOLLMILCH mit 3,5% Fett, weil der hohe Fettanteil wichtig ist, um die Massen an viel zu viel enthaltenem Eiweiß vernünftig abzubauen. Allerdings sollte man diese Vollmilch anfangs mit Wasser verdünnen.

Hach, ist das alles kompliziert. Ich pers. bin hin- und hergerissen, weil ich eben auch immer dachte, dass Kindermilch lediglich Geldmacherei ist.

ABER: Günstiger ist Kuhmilch eigentlich auch nicht. Im Geschäft kostet ein Paket Kindermilch ca. 7-8 EURO. Das ist Pulver, mit dem man die Flasche zubereitet. Da man im Kleinkindalter nicht mehr soviel Milch benötigt, reicht diese Packung für ca. 3 Wochen. Also im Grunde doch die gleichen Kosten, oder?

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13. August 2010 um 15:10

Das gute Gefühl
ist sowieso immer DAS Argument. Aber das haben natürlich auch die Mütter, deren Kinder auf Kuhmilch nicht negativ reagieren.

Ich schwanke noch zwischen "warum das Risiko eingehen, dass er Kuhmilch am Ende nicht verträgt...?" und "bin auf den Hersteller der Kindermilch reingefallen"

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13. August 2010 um 15:31

Sollte
man sich gegen Kuhmilch erst mal entscheiden scheiden doch auch alle anderen Milchprodukte von Kühen aus - sprich Joghurt, Käse, Butter, Quark etc, oder sehe ich das falsch? Bis hin dazu, dass man dem Kind nicht mal ein Eis kaufen kann..

Ich finde das unnatürlich einem Kind bis zum Alter von 2 Jahren das alles nicht zu geben - anders sehe ich es, wenn in der Familie Allergien (gerade Hautkrankheiten) bekannt sind und man das alles noch mal genau überdenken sollte.

Als ich meinen KA vor einiger Zeit fragte, ob ich meinem damals 9 Monate altem Sohn den Brei mit Kuhmilch anrühren kann - meinte er nur "natürlich, denn wenn man einem Flaschenkind zuvor keine HA Milch gegeben hat hat das sind bereits Auszüge von Kuhmilch bekommen, da diese nämlich im Pulver enthalten sind".

Demnach bekommt mein Kind seit es 9 Monate alt ist Kuhmilch (langsam gesteigert) und alle anderen Milchprodukte ebenfalls.
Wir hatten bisher keine Probleme und ich denke da kommt auch nichts mehr.

Demnach bin ich pro Kuhmilch.

LG JULIA mit Marius nun 1 Jahr und 2 Monate.

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13. August 2010 um 15:36
In Antwort auf luna8073

Sollte
man sich gegen Kuhmilch erst mal entscheiden scheiden doch auch alle anderen Milchprodukte von Kühen aus - sprich Joghurt, Käse, Butter, Quark etc, oder sehe ich das falsch? Bis hin dazu, dass man dem Kind nicht mal ein Eis kaufen kann..

Ich finde das unnatürlich einem Kind bis zum Alter von 2 Jahren das alles nicht zu geben - anders sehe ich es, wenn in der Familie Allergien (gerade Hautkrankheiten) bekannt sind und man das alles noch mal genau überdenken sollte.

Als ich meinen KA vor einiger Zeit fragte, ob ich meinem damals 9 Monate altem Sohn den Brei mit Kuhmilch anrühren kann - meinte er nur "natürlich, denn wenn man einem Flaschenkind zuvor keine HA Milch gegeben hat hat das sind bereits Auszüge von Kuhmilch bekommen, da diese nämlich im Pulver enthalten sind".

Demnach bekommt mein Kind seit es 9 Monate alt ist Kuhmilch (langsam gesteigert) und alle anderen Milchprodukte ebenfalls.
Wir hatten bisher keine Probleme und ich denke da kommt auch nichts mehr.

Demnach bin ich pro Kuhmilch.

LG JULIA mit Marius nun 1 Jahr und 2 Monate.

Ups Tipfehler:
"..hat das Kind bereits Auszüge...."
Sorry
ach so, was ich auch verstehe ist, wenn die Kinder Kuhmilch verweigern, dass man die Kindermilch dann anstatt gibt.
Aber bei euch Sandra sehe ich eigentlich gar keinen Grund, warum du Milo keine Kuhmilch geben solltest. Ausser das gute alte Bauchgefühl, dass dir was anderes zwitschert

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13. August 2010 um 15:44

Julia
Milch hat den höchsten Eiweißgehalt. Die Kuhmilch enthält Milchzucker, der aber zB bei der Herstellung von Joghurt in Milchsäure umgewandelt wird und dadurch viel verträglicher ist, als die reine Milch. Auch Käse enthält nicht soviel Eiweiß, wie reine Kuhmilch. Das gilt im Grunde für alle Produkte, die aus Milch hergestellt werden.

Mein KiA meinte, ich solle gar keine Milch mehr geben, sondern Milo nur Tee zum Frühstück und Abendessen geben als Zugabe zu seinem Butterbrot. Durch eine einzige Scheibe Käse oder Fleisch zum Mittagessen oder einen Joghurt am Tag wird der Kalziumbedarf/und vor allem der Eiweißbedarf allemal abgedeckt, da müsse das Kind nicht auch noch zusätzlich Kuhmilch trinken. Das wiederum wäre dann insgesamt viel zu viel Eiweiß. Das wäre auch alles kein Problem, nur hat Milo Phasen, wo er einfach keinen Bock auf ne Stulle hat. Er möchte dann seinen Milchbrei plötzlich wieder... und da überlege ich nun, ob ich weiterhin die Packungsmilch nehme zum Anrühren (1er oder Kindermilch), oder ob ich dann doch schon auf verdünnte Kuhmilch umsteige.

LG
Sandra

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13. August 2010 um 16:11

Weiß gar nicht wieso sich die Ärzte so anstellen?
In anderen Ländern ist es gaannzz anders daher war ich echt geschockt als meine kinder ärztin fast mit der axt auf mich gehen wollte als ich gesagt hab ich geb meinem 6 monate alten baby selbstgemachten joghurt.

"neee neee allergien ..das geht nicht..bla bla..."

tja wir waren eine zeit lang in der türkei und da bekommt jedes baby ab dem 4 monat selbstgemachtes joghurt nich in großen mängen aber die vertragen es super und haben keine allergien wie in deutschland.Hier ist es wirklich schon mehr.

wir haben einen sehr guten bekannten kinderprofessor
und er meinte das das schon richtig wäre und dem kind für die knochen sehr nützen würde.

abbber es sollte frische milch und selbstgemachter joghurt sein.da die keine konservierungssoffe haben was ja logisch ist.

in deutschland ist so viieeellleees "ungesund" laut medien ect... aber was wirklich dann in den fix-fertig produkten gläßchen kindermilch.. ist weiß doch kein schwein!!!

deshalb vertrau ich auf frische milch...

lg

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