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Umfrage zum Thema "Fremdeln" ....

7. September 2007 um 11:22

Heute morgen beim Pekip ging es um das Thema "Fremdeln (ab ca. 8 Monat) und die PeKip-Leiterin behauptete, dass Babys fremdeln "MÜSSEN", das würde zeigen, dass sie eine starke Bindung zur Mutter hätten, auch wenn es anstrengend für die Mütter sei, so sei es doch die schönste Zeit!
SCHLIMM (O-TOn) wäre es, wenn sie nicht fremdeln würden, das wäre ein Zeichen von grenzen - und distanzlosem Verhalten und die Gefahr, dass sie mit fremden Menschen mitgehen würde wäre so hoch, dass man ständig nach ihnen schauen müsse (was man ja eigentlich tun sollte ) ....

Ich komme nun auch wie sie aus dem pädagogischen Bereich und bin ziemlich erschüttert über eine solche Aussage. Denn wie jeder weiß, entwickelt sich jedes Kind anders und nimmt nicht jede Phase zwingend mit, ich weiß auch aus meinem Studium, dass auch Kinder mit einer sehr guten Bindung NICHT zwingend fremdeln müssen!!

Mich würde aber jetzt mal eure Meinung dazu interessieren! Haben eure Kinder gefremdelt, und wenn nicht, woran glaubt ihr hat es gelegen?

Ich mache mir selber meine Gedanken dazu, da mein Sohn genau zu dieser Zeit in einer Krippe eingewöhnt wird...

LG Sterntaler

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7. September 2007 um 11:34

Ich habe das auch schon mal gehört...
denke jedoch das es Quatsch ist. "Distanzloses Verhalten" ts, ts, ts...jedes Kind ist doch anders!
Meiner ( 17 Monate) hat immer Phasenweise gefremdelt und tut es jetzt teilweise auch noch sehr stark. Andererseits würde er mit anderen Leuten, die für ihn nicht "angsteinflössend" sind, auch sofort mitgehen( auch Fremde).
Ich denke, man kann und darf da kein Pauschalurteil fällen.
Das die Eingewöhnungsphase in der Krippe meisst nicht einfach wird ( für Mama und Kind) ist doch klar. Und wenn es nicht so sein sollte: Umso besser!!!
Ich finde Leute die nur ihr "Theoriewissen" weitergeben sowieso schlimm! dein Kind ist so individuell, wie jedes andere, ob es nun fremdelt oder nicht!

Lg Woodo

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7. September 2007 um 11:35

Huhu Bettina
Ja es ging darum, dass die Kinder nicht auf einen anderen Arm wollen, weinen etc. ... mein Sohn ist zwar erst ein knappes halbes Jahr, geht aber sehr gerne zu anderen Leuten, weiß nicht ob sich das noch ändert und wenn ich ehrlich bin, hoffe ich es im Moment eben nicht...möchte nicht, dass er in der BEtreung arg leiden muss, bin zwar im selben Haus, aber trotzdem wird es ja Stress für ihn sein.... ja man hört immer viel, viel zu viel...und meist ist es nur quatsch....

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7. September 2007 um 12:01

Mein Sohn der Dauerfremdler
Der Große ist jetzt 26 Monate alt und seit dem vierten Monat fremdelt er eigentlich - mal mehr mal weniger. Wenn wir einen richtig guten Tag haben, dann spielt er sogar freiwillig mit seinem Vater und hängt mir ausnahmsweise mal nicht am Rockzipfel.

Ich habe mich oft gefragt, woher dieses doch sehr extreme Verhalten kommt. Ich bin mehr oder weniger seine einzige Bezugsperson, aber wenn wir bei meiner Mutter oder bei meinen Schwiegereltern sind ist dies gleich für mehrere Tage, aber selbst hier war es teilweise schlimm.

Mittlerweile sage ich mir bei fast allen Dingen, dass es eben eine Charakterfrage ist und ich fahre mit der Strategie es eben nicht ändern zu können wesentlich besser, als immer wieder neue Versuche zu starten.

Das Wort "fremdeln" versursacht mir mittlerweile schon eine Gänsehaut, denn wenn man schon überlegen muss, ob es überhaupt möglich ist zur Beerdigung seines eigenen Vaters gehen zu können, ohne dass sich der Sohn halb in den Tod schreit, dann ist das echt nicht mehr lustig .

lg
Stefanie

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7. September 2007 um 12:09
In Antwort auf runa_12850644

Mein Sohn der Dauerfremdler
Der Große ist jetzt 26 Monate alt und seit dem vierten Monat fremdelt er eigentlich - mal mehr mal weniger. Wenn wir einen richtig guten Tag haben, dann spielt er sogar freiwillig mit seinem Vater und hängt mir ausnahmsweise mal nicht am Rockzipfel.

Ich habe mich oft gefragt, woher dieses doch sehr extreme Verhalten kommt. Ich bin mehr oder weniger seine einzige Bezugsperson, aber wenn wir bei meiner Mutter oder bei meinen Schwiegereltern sind ist dies gleich für mehrere Tage, aber selbst hier war es teilweise schlimm.

Mittlerweile sage ich mir bei fast allen Dingen, dass es eben eine Charakterfrage ist und ich fahre mit der Strategie es eben nicht ändern zu können wesentlich besser, als immer wieder neue Versuche zu starten.

Das Wort "fremdeln" versursacht mir mittlerweile schon eine Gänsehaut, denn wenn man schon überlegen muss, ob es überhaupt möglich ist zur Beerdigung seines eigenen Vaters gehen zu können, ohne dass sich der Sohn halb in den Tod schreit, dann ist das echt nicht mehr lustig .

lg
Stefanie

Ach ja und noch was
man kann das Pferd auch anders herum aufzäumen: Mutter-Kind-Verhältnis ist so gut und stark, dass das Kind keine Angst hat, da eben immer die vertrauensvolle Basis da ist....So hab ich es nämlich auch mal gelesen.

Aber es ist da anscheinend wie immer: Wie mans macht ist's falsch und die Mutter hat sowieso immer schuld...

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7. September 2007 um 12:18

@Kratzamkopp
ich war so froh, Deinen Beitrag zu lesen! Bei uns ist es haargenau das Gleiche!
Gut zu wissen, das man mit sowas nicht alleine dasteht!!!

LG und gutes Durchhaltevermögen
Woodo

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7. September 2007 um 12:18
In Antwort auf jelka_12859091

Huhu Bettina
Ja es ging darum, dass die Kinder nicht auf einen anderen Arm wollen, weinen etc. ... mein Sohn ist zwar erst ein knappes halbes Jahr, geht aber sehr gerne zu anderen Leuten, weiß nicht ob sich das noch ändert und wenn ich ehrlich bin, hoffe ich es im Moment eben nicht...möchte nicht, dass er in der BEtreung arg leiden muss, bin zwar im selben Haus, aber trotzdem wird es ja Stress für ihn sein.... ja man hört immer viel, viel zu viel...und meist ist es nur quatsch....

Hey sterntaler
glaube meine kleine wird nie fremdeln, sie hat seit ihrer geburt soviel fremde leute kennen gelernt,...die sie untersuchen usw. denke sie ist das gewöhnt???

Lass dich nicht verrückt machen!!!!!

LG Anke und die tapfere Raupe

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7. September 2007 um 12:21

Nur ganz gering
Als Baby haben meine grossen kaum gefremdelt.. sie waren immer freundlich, haben gelacht ( gingen nicht bei jedem auf dem Arm) und waren ziemlich offen für alles was Spass machte..
Ich kann nciht sagen das ein Baby fremdeln muss.. wobei es sicher auch im Fremdeln noch Unterschiede gibt. Meine beiden grossen. heute 7 und 10 Jahre alt- würden im Leben nicht mit wem anders mitgehen.. sie sind nach wie vor offen , aber Eltern bleiben Eltern... da wo sie sich wohl fühlen.Ich denke das es verschiedene Faktoren sind die miteinfliessen und das *natürliche* Band des Vertrauens welches die Kids prägen.
Mein Kleiner ist jetzt 5 Wochen alt.. er ist extrem anhänglich, Mama bezogen und geht jetzt schon bei anderen ganz anders in seinem Babyverhalten.. vielleicht wird er mehr fremdeln, aber die WErte die uns wichtig sind, werden ihm genauso vermittelt werden.
Wenn sihc Babys / Kinder sicher fühlen, haben sie keinen wesentlichen Grund extrem zu fremdeln.. und von daher MÜSSEN sie es nicht

Liebe Grüsse
Sabine

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7. September 2007 um 12:22
In Antwort auf linsey_12350895

Nur ganz gering
Als Baby haben meine grossen kaum gefremdelt.. sie waren immer freundlich, haben gelacht ( gingen nicht bei jedem auf dem Arm) und waren ziemlich offen für alles was Spass machte..
Ich kann nciht sagen das ein Baby fremdeln muss.. wobei es sicher auch im Fremdeln noch Unterschiede gibt. Meine beiden grossen. heute 7 und 10 Jahre alt- würden im Leben nicht mit wem anders mitgehen.. sie sind nach wie vor offen , aber Eltern bleiben Eltern... da wo sie sich wohl fühlen.Ich denke das es verschiedene Faktoren sind die miteinfliessen und das *natürliche* Band des Vertrauens welches die Kids prägen.
Mein Kleiner ist jetzt 5 Wochen alt.. er ist extrem anhänglich, Mama bezogen und geht jetzt schon bei anderen ganz anders in seinem Babyverhalten.. vielleicht wird er mehr fremdeln, aber die WErte die uns wichtig sind, werden ihm genauso vermittelt werden.
Wenn sihc Babys / Kinder sicher fühlen, haben sie keinen wesentlichen Grund extrem zu fremdeln.. und von daher MÜSSEN sie es nicht

Liebe Grüsse
Sabine

Nachtrag..
Mein Beitrag soll natürlich nicht aussagen, das Kinder welche fremdeln keine Sicherheit empfinden.
Es ging sich für mich nur um die Aussage das kinder fremdeln MÜSSEN

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7. September 2007 um 13:40

Hi!
Ich finde "Fremdeln" ist ein sehr weitläufiger Begriff. Meine Tochter hat verschiedene Phasen gehabt. Die, in der Mama, nicht mal das Zimmer verlaasen durfte, die in der sie Männer mit Bärten furchtbar fand und jetzt ist es mehr ein schüchternes Lächeln und "den Kopf zu Mama drehen" wenn sie fremde Menschen ansprechen. Man darf sie auch mal anfassen, aber nicht zu lange berühren oder gar auf den Arm nehmen! Dann gibt`s doch Geheule.
Die Entwicklungen von Babys und Kindern sind so unterschiedlich, aber ich finde die Phase des "Fremdelns" schon wichtig , da es mir als Mutter auch zeigt, dass meine Tochter weiß, wo sie hingehört und wo sie sich sicher fühlt. Kleinkinder die immer alles mitmachen oder sogar lieber bei anderen auf dem Arm sind als bei den Eltern machen mich nachdenklich (haben wr alles schon erlebt).
Man sagt ja, das das "Risikobewusstsein" in dem zarten Alter schon anfängt, sich zu entwickeln. In wieweit das bei "jedem" Kind im ersten Lebensjahr zutriftt, sei dahingestellt!

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7. September 2007 um 13:46

Danke für eure Antworten!!
@kratzamkopp Dir wünsche ich auch viel Durchhaltevermögen!! Aber in der KiTa ist es doch normal oder?

@schnaeggele Dich drück ich ganz doll und deine kleine tapfere Raupe!!! Du hast Recht, verrückt machen sollte ich mich nicht!

LG

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7. September 2007 um 19:37

Meiner fremdelt auch
und ist noch keine 8 Monate,sondern erst vier. Fing so mit 3 Monaten an...das er bei bestimmten Leuten angefangen hat zu weinen. Er schaut auch immer,ob ich noch da bin,wenn Jemand anders ihn auf dem Arm hat. Manchmal ist es so schlimm,dass in andere Leute nicht mal mehr ansprechen dürfen bzw. angucken. Frag mich wie das erst später werden soll,wenn die richtige Fremdelphase kommt

lg
Evelyn+Nico*4Monate

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