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Umgangsrecht

14. März 2009 um 1:01

hallo zusammen!

ich bin auf der suche nach frauen, die erfahrungen mit dem thema umgangsrecht und klage vor dem familiengreicht gemacht haben.

mein fall sieht folgendermassen aus:

ich habe mich schon vor der geburt meiner tochter vom kindsvater getrennt, besser gesagt, bevor ich überhaupt wusste, dass ich schwanger bin. nach ihrer geburt machte er erstmal nen vaterschaftstest und nahm nach bekanntgabe des ergebnisses kontakt zu mir auf. wir einigten uns darauf, dass er am leben der kleinen teil nehmen solle (wobei er niemals kinder haben wollte und das auch im vorfeld immer wieder seeehr deutlich gemacht hatte...).
schon beim zweiten besuch kam er zu spät, war bekifft und stellte mir keinerlei fragen bezüglich der kleinen. er sass einfach nur da, liess mich reden und schien nicht wirklich interesse an meinen plänen für die zukunft zu sein, die ihn ja durchaus eingeschlossen hätten. wie auch immer, nach diesem treffen beschloss ich erstmal, abzuwarten, ob er sich mal von selbst nach der kleinen erkundigt oder nen neuen besuchstermin vorschlägt. es kam nichts. dann bekam ich plötzlich post vom ja, der vater würde auf sein besuchsrecht pochen, gemeinsames gespräch...usw.
bis zu diesem zeitpunkt war die vaterschaft immer noch nicht beurkundet, dann war die zuständige vom ja im urlaub, dann er, dann wieder post vom ja. aber von ihm nichts. summasummarum hat er seit juni 08 viermal angerufen, wobei er nur zweimal eine nachricht hinterlassen hat, einmal kam ein brief für mein mädchen und zu weihnachten eine sms für sie. sonst gab es keine kommunikation zwischen uns, nur über den beistand vom ja. mitte februar hat er endlich die vaterschaft anerkannt, länger konnte er es wohl nicht rauszögern. jetzt will er angeblich das umgangsrecht einklagen.

jetzt frage ich euch: wie schätzt ihr die situation ein? wird er klagen?
wenn ja, wie läuft das ab?
wie wirkt sich seine drogenabhängigkeit auf das verfahren aus?

hat jemand von euch ähnliche probleme?

fragen über fragen

so viel sand und keine förmchen

für eure kommentare danke ich im voraus und wünsche allen ein sonniges wochenende!

funnysmama

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14. März 2009 um 7:32

Ja wirkt sich aus
wenn er bekifft kommt, schreibst du dir das auf und schickst ihn wieder nach Hause. Wenn er zu spät kommt auch schreiben, wenn er sich meldet auf schreiben usw.
Dann kannst du alles belegen. ich würde einen Drogentest von ihm verlangen und dem Jugendamt klar machen, dass er Drogen nimmt.
Denke mal nicht, dass du dann das Umgangsrecht einwilligen musst. Er wird auch sicherlich vor Gericht den kürzeren ziehn.

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14. März 2009 um 19:56
In Antwort auf susie_12772782

Ja wirkt sich aus
wenn er bekifft kommt, schreibst du dir das auf und schickst ihn wieder nach Hause. Wenn er zu spät kommt auch schreiben, wenn er sich meldet auf schreiben usw.
Dann kannst du alles belegen. ich würde einen Drogentest von ihm verlangen und dem Jugendamt klar machen, dass er Drogen nimmt.
Denke mal nicht, dass du dann das Umgangsrecht einwilligen musst. Er wird auch sicherlich vor Gericht den kürzeren ziehn.

Danke
das ja weiss seit meinem ersten besuch, dass der vater drogenabhängig ist. aber die dame, die für das umgangsrecht zuständig ist, meinte er hätte trotz allem sein recht und das würde ihm der richter wohl trotzdem zusprechen, weil man ja solche treffen dann im beisein einer dritten person abhalten könne. diese begleitperson würde entscheiden wann und wo die treffen sattfinden und, wenn nötig, das treffen auch sofort abbrechen, wenn sich rausstellen sollte, dass der vater wieder nicht nüchtern erscheint...
mein kind wird quasi dazu "verurteilt", sich regelmässig mit nem junkie zu treffen, dann auch noch im beisein eines weiteren fremden ( weil der vater für sie ja auch ein fremder ist ). zusätzlich muss die kleine vielleicht noch in kauf nehmen, dass sich ihr erzeuger vor dem termin noch einen rollt und sie deshalb unverrichteter dinge wieder nach hause darf!! das kann doch NIEMALS zum "WOHLE DES KINDES" sein!
aber irgendwie kann mir keiner richtig rat geben, selbst im ja weiss die rechte nicht, was die linke macht...zum anwalt kann ich auch nicht, weil ich sonst die beistandschaft wieder aberkennen müsste, abgesehen davon gehht das finaziell schon mal garnicht. mir dreht sich alles, bin nervlich massiv angespannt, was meine kleine natürlich wieder abbekommt.
ich hoffe, dieser eintrag wird auch von anderen gelesen, die ihre meinung dazu haben oder mir weitere ratschläge geben können!!

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15. März 2009 um 8:12
In Antwort auf orly_12149549

Danke
das ja weiss seit meinem ersten besuch, dass der vater drogenabhängig ist. aber die dame, die für das umgangsrecht zuständig ist, meinte er hätte trotz allem sein recht und das würde ihm der richter wohl trotzdem zusprechen, weil man ja solche treffen dann im beisein einer dritten person abhalten könne. diese begleitperson würde entscheiden wann und wo die treffen sattfinden und, wenn nötig, das treffen auch sofort abbrechen, wenn sich rausstellen sollte, dass der vater wieder nicht nüchtern erscheint...
mein kind wird quasi dazu "verurteilt", sich regelmässig mit nem junkie zu treffen, dann auch noch im beisein eines weiteren fremden ( weil der vater für sie ja auch ein fremder ist ). zusätzlich muss die kleine vielleicht noch in kauf nehmen, dass sich ihr erzeuger vor dem termin noch einen rollt und sie deshalb unverrichteter dinge wieder nach hause darf!! das kann doch NIEMALS zum "WOHLE DES KINDES" sein!
aber irgendwie kann mir keiner richtig rat geben, selbst im ja weiss die rechte nicht, was die linke macht...zum anwalt kann ich auch nicht, weil ich sonst die beistandschaft wieder aberkennen müsste, abgesehen davon gehht das finaziell schon mal garnicht. mir dreht sich alles, bin nervlich massiv angespannt, was meine kleine natürlich wieder abbekommt.
ich hoffe, dieser eintrag wird auch von anderen gelesen, die ihre meinung dazu haben oder mir weitere ratschläge geben können!!

Versuch halt
betreuten Umgang bei deinen Eltern zu machen.
Jugendamt sagt dazu nicht nein, da gewohnte Umgebung des Kindes. Ich würde sagen es findet kein Umgang statt, wenn er bekifft kommt. Da brauche ich keine dritte Person. Ich habe mit dem Menschen lange genug gelebt ich weiß wie der tickt und fertig.
Einfach heimschicken. Macht er Stress, die Polizei rufen und SChluss.

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15. März 2009 um 8:16

Warum
hast du ihn überhaupt als Vater angegeben??

Hättest doch nur sagen müssen, du weisst nicht von wem es ist.

Dann bekommst du trotzdem Geld vom Jugendamt.

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2. April 2009 um 20:20

Umgangsrecht
Wenn er kifft...sofort ein Test machen lassen...wenn er klagt....sofort beim Amtsgericht Test anordnen lassen...denn bei Drogen u. Alkohol gehen die Gerichte etwas schärfer um......ansonsten viel Glück...

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3. Dezember 2010 um 22:30

Hallo
ich habe deinen beitrag gerade gelesen, wir haben fast die gleiche geschichte u mich würde brennend interessieren, wie sich alles bei dir entwickelt hat!
ich bin seit april mit dieser sache beschäftigt, es gab schon 2 gerichtstermine usw...ich hoffe aus erfahrungsaustausch!
liebe grüße
angelina

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3. Dezember 2010 um 22:54
In Antwort auf susie_12772782

Versuch halt
betreuten Umgang bei deinen Eltern zu machen.
Jugendamt sagt dazu nicht nein, da gewohnte Umgebung des Kindes. Ich würde sagen es findet kein Umgang statt, wenn er bekifft kommt. Da brauche ich keine dritte Person. Ich habe mit dem Menschen lange genug gelebt ich weiß wie der tickt und fertig.
Einfach heimschicken. Macht er Stress, die Polizei rufen und SChluss.

Hallo
Habe selbst ähnliche Probleme und wahrscheinlich wird mir bald das gleiche bevorstehen das du gerade durchmachst. Aber bevor meine Tochter regelmäßig zu ihrem Vater hat (der in seiner Wohnung Drogen anbaut und psychisch sehr labil ist und sowieso meist gar nicht gekommen ist, wenn es ausgemacht war, weil er halt keine Lust hatte) ziehe ich lieber gaaaaaaaaaanz weit weg ans andere Ende des Landes und wenn er dann immer noch irgendwie Kontakt zu ihr haben könnte, würde ich auswandern. Ist mir alles lieber als meiner Tochter da antun zu müssen. Sie würde nur enttäuscht und verletzt von ihm werden und sein Verhalten... einmal ist er der liebes Papa und beim nächsten Mal sagte er dann, er musste sich überwinden sie zu besuchen oder er kommt erst gar nicht und sagt auch nicht mal ab und wir sitzen zu Hause und warten. Alles lieber als ihr das antun zu müssen. Und wenn ich nach Australien auswandere Ich muss sie vor ihm schützen und ich bin sehr oft der Meinung, das das Gesetz eher zum Wohle des Vaters als zum Wohle des Kindes ist! Mein Ex kam monatelang nicht, er brach den Kontakt völlig ab und jetzt ein halbes Jahr danach möchte er sie wieder sehen... das kann doch nicht zum Wohle des Kindes sein, wenn sie jetzt mit einem Fremden mitgehen soll. Nicht mit mir! Ich meine warum wird von den Vätern nie etwas verlangt. Warum werden die alle wie geistig behinderte behandelt. Wenn er ein halbes Jahr kein Interesse an seiner Tochter hat und den Kontakt abgebrochen hat ( er hat ihn abgebrochen ich bin ihm hinterhergelaufen und habe ihn angebettelt, er sollte doch den Kontakt beibehalten - so blöd war ich) dann hat er jetzt eben keinen Kontakt mehr, weil er es so wollte. Er hat so entschieden und aus. Pech gehabt. Er Vater muss für das Kind da sein und wenn er ein halbes Jahr lang verschwindet und sich tot stellt, dann hat er meiner Meinung nach keine Rechte mehr. Das hätte er sich vorher überlegen müssen. Ich meine es sind alles Erwachsene mündige Menschen!!! Es sind erwachsene Männer und sie müssen sich auch verantwortungsbewußt verhalten, wenn sie Vater sind, ansonsten sind sie einfach ungeeignet und es wäre besser für das Kind wenn es keinen Kontakt hat. Und ich sehe es bei deinem Ex genauso. Wenn er ein paar Mal bekifft kommt dann hat er eben Pech gehabt. Kein Kind braucht einen drogensüchtigen Vater. Entweder er lässt die Drogen oder er sieht sein Kind nie wieder. Punkt aus. Er ist ein erwachsener Mann und will Vater sein, dann muss er sich auch wie ein vernünftiger Erwachsener Verhalten. Und wenn jemand drogensüchtig ist, dann ist er einfach kein Umgang für ein Kind! Ist doch alles einfach zu blöd, das die Kinder sich mit so Idioten abgeben sollen. Ich meine wer sonst würde ein kleines Kind einem drogensüchtigen Babysitter anvertrauen! Niemand und nur weil er der Vater ist ..... aaaaaaaahhhh könnt mich so aufregen darüber!!!

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21. Januar 2011 um 16:41


Das Umgangsrecht kannst du nur mit guten Begründungen verwehren.
Sollte er deine Tochter schlagen, sie sexuell missbrauchen oder Drogen nehmen dann sind das ausreichende Gründe ihm das Umgangsrecht zu verwehren.
Es reicht nicht zu sagen er meldet sich unregelmäßig.
Du hast ja geschrieben dass er kifft. Lass einen Drogentest machen bei ihm. Wenn er positiv ausfällt kann er das Umgangsrecht vergessen.

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