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Umgangsregelung nach Monaten Desinteresse

21. Februar 2017 um 12:45

Ich hab da mal eine Frage, vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen. Mein Sohn ist 18 Monate alt. Der Kindsvater hat sich die letzten 8 Monate nicht für ihn interessiert und davor kam er auch nur mal wenn er Lust hatte, also sehr unregelmäßig. Mein Sohn hat also keinerlei Bindung zu ihm, für ihn ist er ein Fremder. So jetzt hat er sich die letzten Wochen immer mal wieder gemeldet, mal kam er und dann wieder 2 Wochen lang nicht. Jetzt will er ihn jede Woche sehen, als Begleitung ist meine Mutter dabei, da wir uns garnicht verstehen und immer wieder Beleidigungen usw. von ihm aus kommen. So zu meiner Frage, ich hab jetzt Schon verschiedene Meinungen gehört was gut für meinen Sohn ist. Manche sagen jede Woche ist jetzt für den Anfang noch zu viel für ihn da er ihn garnet kennt, andere sagen es muss jede Woche sein. Jetzt würde ich gern mal eure Meinung dazu wissen, da ich total ratlos und unsicher bin. Meine Mutter möchte sich nicht jede Woche mit ihm treffen weil sie auch arbeiten muss, ich hab aber 1. Angst dass er dann terror macht und zum Jugendamt rennt 2. soll es meinem Sohn dabei gut gehen und jedes Kind hat sein Recht auf den Vater egal wie schlimm er ist. Ich wäre für jeden Rat dankbar  

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21. Februar 2017 um 13:43

Bei diesen Vorraussetzungen, die er mitbringt, wäre ich an deiner stelle ruck zuck beim jugendamt und würde alles darlegen und entweder betreuten umgang fordern oder erwirken, dass kein umgang stattfinden darf ohne vorherige tests auf drogen. 

wieso hast du angst vor dem jugendamt? 

wie habt ihr das mit dem unterhalt geregelt? 

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21. Februar 2017 um 13:34

Ja das ist das nächste Problem. Er nimmt Drogen, hat psychische Probleme und wohnt im Keller seines Vaters der auch Drogen nimmt. Er hat selten warmes Wasser oder Heizung und die Wohnung ist voller Schimmel. Ich hab ihm schon sehr oft gesagt er soll sich eine neue Wohnung suchen weil ich nicht möchte dass mein Sohn sich in dem Keller aufhält. Deswegen bin ich verwirrt wie es in Zukunft alles gehen soll... ich will ja nicht ewig diesen begleiteten Umgang haben, aber ich kann es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren ihn alleine zu ihm zu geben. Deswegen hab ich ihm schon so oft gesagt er soll einen Drogenentzug machen und sich endlich eine Kindgerechte Wohnung suchen. Aber alles vergebens...

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21. Februar 2017 um 13:43

Bei diesen Vorraussetzungen, die er mitbringt, wäre ich an deiner stelle ruck zuck beim jugendamt und würde alles darlegen und entweder betreuten umgang fordern oder erwirken, dass kein umgang stattfinden darf ohne vorherige tests auf drogen. 

wieso hast du angst vor dem jugendamt? 

wie habt ihr das mit dem unterhalt geregelt? 

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21. Februar 2017 um 13:59

Also er zahlt Unterhalt seit ungefähr einem halben Jahr. Er zahlt an das Jugendamt und die überweisen mir dass dann. Direkt Angst hab ich nicht, ich denke nur dass meine Betreuerin beim Jugendamt das mit den Drogen nicht so eng sieht, sie meinte man sieht es ihm ja nicht an. Kann man denn einen Drogentest fordern ? Ich muss dazu sagen dass es "nur" Gras ist, aber dass in großer Menge. Er hat den Führerschein deswegen verloren und lag vor zwei Jahren wegen Überdosis meth im Krankenhaus. Laut ihm nimmt er aber keine anderen Drogen als Gras. Und er behauptet er raucht nicht mehr viel, was ich ihm aber nicht glaube da er das schon oft behauptet hat. Ich würde mir so wünschen dass mein Sohn einen guten Vater hat der sich um ihn kümmert, aber ich hab auch Angst vor den Wirkungen auf meinen Sohn durch ihn. Seine Familie ist da genauso und terrorisiert mich sobald ich nicht sofort springe wenn sie alle paar Monate mal zu Besuch kommen wollen..ich mach mir immer so einen Kopf und lass dass viel zu nah an mich ran. Ich bin in einem Zwiespalt was richtig und falsch ist. Ich will auf keinen Fall dass man denkt dass ich meinem Sohn den Vater nehme, aber manchmal denke ch lieber keinen Vater als so einen Vater..gerade weil ic da keine Zukunft drin sehe wenn er sich nicht ändert. 

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21. Februar 2017 um 14:18

Auch wenn es "nur" Gras ist ? 

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21. Februar 2017 um 14:21
In Antwort auf mamivone

Auch wenn es "nur" Gras ist ? 

Auch wenn es nur Gras ist. Da kümmert er sich am Ende einfach ein paar Stunden gar nichts ums Kind, passt nicht auf. Es passieren irgendwelche schlimmen vermeidbaren Unfälle im Haushalt oder dein Sohn muss "nur" halbe Tage auf eine neue Windel warten.

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21. Februar 2017 um 14:23
In Antwort auf somasu

Auch wenn es nur Gras ist. Da kümmert er sich am Ende einfach ein paar Stunden gar nichts ums Kind, passt nicht auf. Es passieren irgendwelche schlimmen vermeidbaren Unfälle im Haushalt oder dein Sohn muss "nur" halbe Tage auf eine neue Windel warten.

Okay, ja so seh ich das auch. Er meinte er würde keine Drogen nehmen wenn er ihn hat. Aber darauf kann ich nicht vertrauen. Ich kenn ihn und seine Sucht. Der hält keinen Tag aus ohne. Nur leider sieht das nicht jeder so. Manche finden Gras nicht schlimm. 

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21. Februar 2017 um 14:27

Ja das werde ich auch aufjeden Fall nicht tun. Aber es geht mir gerade auch mehr um den Umgang, der aufjeden Fall weiter betreut bleiben wird, da ich ihm den kleinen nicht anvertraue. Nur möchte ich nicht für immer begleiteten Umgang haben. Irgendwann sollte das auch so klappen..aber nicht unter diesen Umständen. Das ist alles so verflixt 

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21. Februar 2017 um 20:31
In Antwort auf mamivone

Ja das werde ich auch aufjeden Fall nicht tun. Aber es geht mir gerade auch mehr um den Umgang, der aufjeden Fall weiter betreut bleiben wird, da ich ihm den kleinen nicht anvertraue. Nur möchte ich nicht für immer begleiteten Umgang haben. Irgendwann sollte das auch so klappen..aber nicht unter diesen Umständen. Das ist alles so verflixt 

Aber es ist nicht an dir, seine Umstände zu ändern. Das ist seine aufgabe.

wenn er die umstände angepasst hat, dann kannst du ihm gerne sein kind geben, aber vorher hat der schutz des kindes vorrang. 
 

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21. Februar 2017 um 22:12
In Antwort auf blaueskrokodil3

Aber es ist nicht an dir, seine Umstände zu ändern. Das ist seine aufgabe.

wenn er die umstände angepasst hat, dann kannst du ihm gerne sein kind geben, aber vorher hat der schutz des kindes vorrang. 
 

Das stimmt natürlich. Aber es wäre schöner für meinen Sohn wenn sein Vater sein Leben in den griff bekommen würde. Ein Kind braucht seinen Vater. Natürlich geht es auch ohne, aber darunter leiden die Kinder ein Leben lang. Und natürlich hat der Schutz Vorrang, da hast du aufjeden Fall Recht. Ich würde ihn nie unter diesen Umständen zu ihm schicken, aber ich hoffe einfach dass es sich in Zukunft ändert. 

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21. Februar 2017 um 23:25
In Antwort auf mamivone

Das stimmt natürlich. Aber es wäre schöner für meinen Sohn wenn sein Vater sein Leben in den griff bekommen würde. Ein Kind braucht seinen Vater. Natürlich geht es auch ohne, aber darunter leiden die Kinder ein Leben lang. Und natürlich hat der Schutz Vorrang, da hast du aufjeden Fall Recht. Ich würde ihn nie unter diesen Umständen zu ihm schicken, aber ich hoffe einfach dass es sich in Zukunft ändert. 

Hallo,
natürlich kann ich Deinen Wunsch nach Veränderung in der Zukunft verstehen - nur im
Moment ist mal das "Jetzt" in meinen Augen wichtig.
JETZT gilt es darüber zu entscheiden,ob der Vater Deines Kindes Kontakt zu ihm hat.
JETZT würde ich auf keinen Fall einem Besuch ohne Begleitung zustimmen.
Und nochwas-dein Freund lag wegen Meth im Krankenhaus-und behauptet,er nimmt weiterhin keine Drogen-ausser ein wenig Gras?!
Da melde ich mal ganz zaghaft Zweifel an...........
Entscheide,wie es im Moment weitergehen kann-die Zukunft kannst du nicht voraussehen und musst wohl immer wieder von Zeit zu Zeit eventuell neu entscheiden.
Sollte Dein Freund Krawall machen,weil er sein Kind nur in Begleitung sieht,würde ich 
dem Jugendamt ehrlich und offen berichten,warum du so reagierst.
Ich wünsche Dir die positive Veränderung,die du Dir für Dein Kind wünschst
Alles Liebe

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22. Februar 2017 um 13:24

Drogen führen zu Bewusstseinsveränderungen, auch Gras. Deshalb würde ich einem Drogensüchtigen niemals mein Kind anvertrauen. Für mich gäbe es nur betreuten Umgang und zwar so lange, bis er nachweisen kann clean zu sein. Es gibt Mütter, denen wurden die Kinder weggenommen, das Sorgerecht entzogen, weil sie drogensüchtig waren. Die müssen dann eine Therapie und den körperlichen Entzug, also das clean sein nachweisen, bevor sie auch nur daran denken können ihre Kinder zurück zu bekommen. Und dann sollst du einem Mann, der wegen Drogenmissbrauch bereits im Krankenhaus lag, dein Kind mitgeben? Niemals! Er kann froh sein, dass er überhaupt betreuten Umgang bekommt.

Wenn das deiner Mutter zu viel ist, dann nehme das betreute Angebot des Jugendamtes wahr. Oder belasse es auf alle 14 Tage.

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22. Februar 2017 um 18:57

Hey, ich finde es gut, dass du deinem Kind seinen Vater nicht vorenthalten möchtest, aber ich schließe mich der Allgemeinheit an: Machs mithilfe des Jugendamts. Wenn du das Gefühl hast, dass das Drogenproblem bagatellisiert wird, dann sprich das an. Die Häufigkeit würde ich ebenfalls mit denen besprechen, wobei ich auch denke, dass alles unter einmal pro Woche bei einem Kleinkind eher irritierend als hilfreich ist.

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