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Umgangszeiten 22 Monate altes Kindv

26. September 2010 um 20:24

Hallo,
kurze Facts:
- Trennung durch den Kindsvater mit positiven SS- Test
- Kein Kontakt in der SS mit Vater
- gerichtliche Vaterschaftsanerkennung
- Unterrhaltsklagen
- 1. Kontakt mit Vater mit 7 Monaten
- Regelung mit JuA als Kind 8 Monate alt war: Umgang jedes 2. WoE für 2 Stunden
- mit 10 Monaten von mir vorgeschlagene Ausweitung auf 4 Stunden
- zwischenzeitlich vom Vater alleinig entschieden Umgang ausgweitet Samstag und Sonntag von 10.30- 17. 30 Uhr (7Stunden)
- Kind lebt mit mir (Mutter) und Stiefvater (seit Kind 6 Wochen alt ist) und kleiner Schwester zusammen

so, nun folgende Situation:
- Kind leidet unter frühkindlicher Regulationsstörung (schläft sehr schlecht, kann Gefühle nur schwer regulieren... sind in Behandlung), ein regelmässiger Tagesablauf ist absolut von Nöten, nach Besuchen beim Vater Kind sehr aufgekratzt nicht vor 22 Uhr ins Bett zu bringen, weint die ganze Nacht.
Vater sieht nicht ein, Kind bis spätentens 16 Uhr zurück zu bringen.
Gespräch mit ihm ist nicht möglich, droht immer sofort mit Anwalt und damit Sorgerecht zu beantragen.

Freitag eskalierte mal wieder ein Telefonat, weil ich um 13 Uhr das Wochenende absagen musste weil mein Sohn krank war.
Es war das 1. Mal seit Januar das ein Wochenende durch mich abgesagt wurde!
Jetzt droht er damit, dass Kind an seinem nächsten Wochenende erst dann wieder zu bringen wenn es ihm passt, denn er hätte das Recht sein Kind jedes 2. wochenende 24 h zu haben!!!!!!!!!!!!

Frage nun:
wie jetzt wieder umgehen mit der Situation???
Dachte ich wend mich mal an eine Beratungsstelle, denn beim JuA bekommt man nie einen Termin wenn man ihn braucht und auch keine wirkliche Hilfe wenn man als "Eltern" nicht miteinander reden kann!

Wieviel Stunden sind den eure Kleinen so bei den Vätern???????????????????????? ?

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27. September 2010 um 1:47

Das bekommt er nicht durch
das darf er nicht. so ein kleines kind braucht seine mama. normalerweise musst du den zwerg noch garn et alleine mitgeben, gerade wenn er so was hat.
Da er nicht auf das Kindwohl achtet, würde ich sagen so gehts net er kriegt dem pimpf derweilen gar net und du willst ne mediation. droh du ihm mit anwalt. wenn er sich so weiter aufführt fällt der umgang ganz flach. rein rechtlich hast du das aufenthaltsrecht. du bestimmst wann und wo, vor allem wie lange der umgang stattfindet. Soll er doch bei dir mit dem kleinen spielen.
wichtig ist nur dass du ihm umgang gewährst mehr auch nicht. ich würde das jugendamt anrufen, so gehts net erklärst warum wieso weshalb, haust denen ein ärztliches attest vor die nase und die sollen sich was einfallen lassen. fertig.
Bringt er den kleinen nicht nach drei STunden sofort polizei anrufen wegen kindesentziehung schluss, nimmer lange fackeln. drei stunden waren ausgemacht, drei stunden bleiben. er nutzt euer kind für machtspielchen
ihm gehts net um euren zwerg

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27. September 2010 um 1:49

Und kürz den Umgang
sonst kann der Vater auf gewohnheitsrecht bestehen. schlag ihm ne mediation vor, freu dich wenn er die ablehnt, weil dann hast du vor gericht die besseren karten

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1. Oktober 2010 um 23:49

Ich finde diese
ganze umgangsrechts sache eh total daneben.....habe eine 4 monate alte tochter und habe mich von dem "vater" getrennt als sie 6 wochen alt war.......momentan kommt er 2 mal die woche für 2 std.....er will aber 3 mal...

aber mal ganz ehrlich....es gibt gründe warum man sich von einem menschen trennt (gerade wenn auch das baby erst gekommen ist) muss man wirklich hin nehmen diesen menschen 3 mal die woche zu ertragen?

ich muss mein leben komplett auf ihn ausrichten (er arbeitet in schichtzeiten) mal kommt er vormittags mal nachmittags....

diese gesetzte sind echt müll

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4. Oktober 2010 um 15:55

Steh auf der anderen Seite
Hallo,

ich bin quasi seit 23 Monaten (so alt ist der Kleine nun) "Stiefmama" und irgendwie find ich das was hier so als Antwort kam sehr befremdlich und man kann nur von Glück sagen, dass Vätern mehr Rechte eingeräumt werden sollen.

Zu deiner Situation muss ich allerdings sagen, dass der Vater sich schon etwas mehr auf sein Kind einstellen sollte. Da er das so nicht einsieht, wäre es sicher gut, wenn du eine Beratungsstelle aufsuchst und er vielleicht mal von einem Dritten, zB auch von dem Arzt der diagnostiziert hat, dass dein Kind Regulationsstörungen hat, gesagt bekommt, dass es so nicht geht. Das Jugendamt ist keine besonders große Hilfe, das haben wir auch schon festgestellt .

Grundsätzlich ist zu sagen, dass ein Kind seinen Vater braucht und auch wenn es klein ist. Wir haben den Kleinen immer regelmäßig gehabt und seit er 6 oder 8 Monate ist auch über Nacht. Erst für eine Nacht und dann für 2. Mittlerweile kommt er ab und an sogar für 3 - 4 Tage am Stück. Kinder bauen schon in diesen Jahren eine Beziehung zum Vater auf. Mittlerweile kommt der Kleine 2 Mal die Woche und jedes 2. Wochenende dann von freitags bis sonntags. Der Kleine hat ein viel besseres Verhältnis zu meinem Freund bekommen und das ist doch wichtig.

Vielleicht solltet ihr die Umgangszeiten ändern. Nicht mehr nur alle 14 Tage sondern auch unter der Woche, da brauch er das Kind ja nicht mit zu sich nehmen, es gibt ja auch Spielplätze oder er geht einfach nur spazieren. Vielleicht gewöhnt euer Kind sich so besser an ihn.

Das Väter direkt mit Anwalt und Jugendamt drohen, liegt daran, dass sie sich oft nicht verstanden fühlen und Angst haben ihr Kind gar nicht mehr zu sehen. Wahrscheinlich hatte er Angst, dass du ihm dieses WE sagst, das Kind ist krank und nächstes Mal ist es dann was anderes. Wenn der Kleine von meinem Freund krank ist, bekommt er ihn entweder trotzdem oder er kann für ein paar Stunden zu ihm fahren. vielleicht solltest du ihm beim nächsten Mal so etwas anbieten, anstatt dass du gleich das ganze WE absagst. Das Sorgerecht hat auch nichts mit dem Besuchsrecht zu tun. Er kann das gemeinsame Sorgerecht haben und sein Kind trotzdem nicht öfter sehen als es jetzt der Fall ist.

@ Steffi:

Ich weiß nicht, warum ihr euch getrennt habt, aber dein Kind kann nichts dafür und es hat ein Recht auf seinen Vater. Und wenn dieser sich so um sein Kind kümmern möchte, dann sei doch froh darüber. Ich kenn auch den anderen Fall und da wünscht sich die Mutter, dass der Vater sich mehr um sein Kind kümmern würde.

Klar gab es Gründe für eine Trennung, aber für die kann dein Kind nichts und ich finde es echt scheiße, dass Mütter sich dann so verhalten und dem Vater keine Chance lassen, sich um sein Kind zu kümmern. (Fühl dich jetzt nicht angegriffen, ich habe durchaus gelesen, dass er sein Kind sehen darf ). Es gab aber auch Gründe, weswegen es dieses Kind gibt und deswegen sollte der Vater nicht ausgeschlossen werden.

2 bis 3 mal die Woche ist für das Kind gut und durchaus angemessen. Und je mehr sich der Vater um das Kind kümmert, desto eher kommt er mit ihm zurecht und kann es für ein paar Stunden mitnehmen und du musst dich nicht mehr 2 Stunden am Tag mit ihm rumschlagen.

Irgendwie wird bei einer Trennung ganz oft vergessen, dass das Kind ein Recht auf den Vater hat und es ihm auch gut tut.

Ich kann verstehen, dass du es nervig findest, dass du dein Leben auf ihn abstimmen musst, aber das kann man doch gut planen. Schichtzeiten weiß man ja meistens schon im Voraus. Wir müssen uns auch mit der Kindsmutter abstimmen und unser Leben darauf abstimmen und sie muss es auch. Aber so ist das halt. Daran kann man sich gewöhnen und damit arrangieren.

Ich hoffe, ich hab jetzt keinen zu sehr angegriffen, aber ich bekomme täglich die Seite des Vaters mit und die ist genauso wenig einfach, wie die Seite der Mutter.

Viele Grüße

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