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Und nochmal ich.... Schnuller entwöhnen.... die "harte" oder die sanfte Tour?

5. September 2014 um 19:49

einige erzählten mir von der Methode, den Schnuller vorne immer ein kleines Stückchen abzuschneiden und dem Kind zu erzählen, dass er "krank" ist.... hätte gewirkt....

andere erzählten mir von der "Schnullerfee".... sie kommt, nimmt den Schnuller mit und dafür bekam das Kind als Dankeschön ein Geschenk... wie ein neues Kuscheltier oder so....

Klingt ja erstmal schön und gut....Aber... wie soll ich mir das am Abend selbst, an dem die "Schnullerfee" kommen soll vorstellen? Denn da soll das Kind ja schon ohne Schnuller schlafen....
Das würde meine nicht verstehen, ganz ehrlich...
Ich würde es ihr erklären usw... aber bei dem Satz "den geben wir der Schnullerfee" würde sie schon sofort nein sagen... und auch schon fast in Panik ausbrechen... ich kenne sie...

also müsste sie entweder sofort etwas neues bekommen oder eben die harte tour mit dem Schnuller abschneiden...

Bin mir da ganz unsicher.... wie ich es machen soll meine ich...
Wenn ich ihn jetzt ein bisschen abschneide, wird sie es natürlich merken.... klar, soll sie ja auch, bedeutet aber dass 2 Stunden Terror mindestens angesagt ist....


Wie habt ihr es gemacht? Am besten berichten mir die Mamis, deren Kinder auch so hartnäckig sind...

Meine wird übrigens nächsten Monat 3 Jahre....

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5. September 2014 um 19:56

Das mit
Dem Abschneiden find ich irgendwie gefährlich, was, wenn sie dann drauf kaut und ein Stück rausbeißt. Würde ich nicht machen.
Hat sie nur einen? Sonst würde ich den Ersatzschnuller schonmal abholen lassen
Und es dann mit dem richtigen versuchen, wenn sie gesehen hat, dass tatsächlich die Fee da war und ein Geschenk gebracht hat.

Ich hab übrigens bis ich 5 war Daumen gelutscht und hab nur aufgehört, weil ich mich vor nem Kumpel von meinem Bruder geschämt hab, in den war ich damals sooo verliebt

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5. September 2014 um 20:07

Morgens
gibt sie mir den Schnuller in die Hand mit den Worten "Den brauche ich nicht, bin ein großes Mädchen". aber abends, sobald sie den Pyjama anhat, ist es wieder großes Thema..

ach und wie soll ich sagen, aber sie hat nicht das Verständnis dafür, sich etwas zu wünschen.... also sie weiß nicht, was das bedeutet.... Wenn ich ihr sagen würde, sie darf sich was wünschen, würde sie mich anschauen wie ein Auto

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5. September 2014 um 20:36

Ich hatte meiner tochter
Schon immer mal.erzählt,dass die schnullerfee irgendwann kommt und die schnullis.mitnehmen möchte...als antwort bekam ich immer zu hören,dass sie das nicht will und noch einen schnuller braucht,sie gibt ihn der schnullerfee,wenn sie.ein wenig größer ist
Wir waren dann bei.der u7a und die ärztin sagte dann auch,dass es gut wäre,wenn heute die schnullerfee kommt...sie hättte der auch schon bescheid gesagt,dass sie heute nacht die schnuller abholen darf
Tja,und wenn die ärztin das sagt,muss man das naturlich machen.
Wir haben dann abends alle schnuller gesucht und in eine tüte hübsch eingepackt,schleife.drum gemacht und ans fenster gelegt.
Am morgen stand dann dort ein geschenk.
Fand meine tochter super und war mächtig stolzauf sich...sie hat auch nur zwei mal danach nach einem schnuller gefragt,aber eher weil sie vergessen hatte,dass die schnullerfee da war.
Sie hatte zu der zeitsogar tagsüber recht oft den schnuller...immer wenn sie weinte verlangte sie den schnuller....hat sich echt die zwei drei monate bevor wir den schnuller wegpackten zugespitzt.
War überrascht wie gut es klappte...hatte da echt mal wieder glück.
Erst lies sie sich komplett problemlos abstillen,obwohl sie das stillen liebte und dann geht der schnullerentzug auch noch komplett easy...sonst wäre es mir auch schwer gefallen,dass so durchzuziehen.

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5. September 2014 um 21:12

Meine große Maus
Ist heute 6 und War bis 3 1/4 das absolute diddi Monster ! Sie kam mit 3 in den kiga und ich dachte zuerst auch die gibt das teil nie her! Sie hat dann mittags im kiga geschlafen die ersten 14 Tage mit diddi und dann kam es von alleine ohne weil größere Kinder dabei waren die keinen mehr gebraucht haben und zu hause ging das dann auch plötzlich von ganz allein der beste Freund meines Mannes fragte sie eines Tages ob sie denn den diddi daheim überhaupt noch braucht wenn sie im kiga auch ohne klar kommt! Meinte sie Nein eigentlich nicht dann haben sie abgemacht dass er nach der Arbeit kommt und sie den Diddy zusammen in unsren Kachelofen schmeißen ich War mir ziemlich sicher dass sie das eh nicht tun würde dementsprechend blöd geschaut habe ich als er den Ofen öffnete und sie todesmutig ihren schnulli da rein geschmissen hat!

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6. September 2014 um 9:15


Na den Thread finde ich super!!! Unsere Maus ist frische 2 Jahre und ich stelle mir die Frage ab wann der Schnuller weg sollte... Zur Zeit verlangt sie ihn wieder total oft .
Aber tolle ideen gibt es hier ja .

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6. September 2014 um 9:31

Meiner war auch fast drei Jahre alt.
Und wir haben in einem kuscheligen Moment darüber gesprochen und er hat gesagt, er braucht ihn nicht mehr. Seit dem ist das Thema erledigt. Ich halte nichts von diesen harten Methoden. Das geht auch anders, wenn Kind und Eltern den richtigen Punkt finden.

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6. September 2014 um 15:11

Meine
zwei Grossen waren richtig süchtig . Den Zeitpunkt durften sie selber bestimmen. So kurz vor drei wurde es zum Thema. Etwa 9 Monate später waren sie soweit. Sie durften ein Geschenk auswählen und stellten die Schnuller für die kleinen Osterhäschen vor die Tür (die Mittlere machte dies im Januar ). Am nächsten Tag erhielten sie das Geschenk. Vorallem die Grosse hat ihren Entscheid sehr lange bereut und gelitten. Aber die Schnuller waren ja dann schon bei den kleinen Osterhäschen . Mit der Mittleren hab ich dann schon vorher die Zeit mit Schnuller eingeschränkt. Nur im Bett, Auto usw.

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6. September 2014 um 15:36

Bekannte
Haben ihre Tochter mit Schnullern bezahlen lassen. Die Kleine wollte beim Einkaufen immer etwas haben und dann hieß es: das kostet 1 Schnuller. Anfangs gab sie den auch bereitwillig her, daheim gab es ja noch mehr Schnuller.
Als sie sich dann mal in ein Spielzeug verschaut hatte, hieß es, dass sie dafür mit allen Schnullern bezahlen muss, da es teuer ist. Hat sie auch getan und dann waren sie weg

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6. September 2014 um 15:40

Sie war etwa 30 Monate
und hatte ihren Schnuller vorher vom Einschlafen bis Aufwachen im Mund gehabt... eines Tages musste ich sie nach dem Mittagsschlaf wecken und der Schnuller lag irgendwo im Bett und ich dachte "Hey, es ging wohl ohne". Da hab ich die Chance genutzt, alle weggepackt und abends ihr erklärt, dass sie groß ist und keinen mehr braucht. Von da an wollte sie nie mehr einen. Sie war wohl soweit.

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6. September 2014 um 21:13

Meine war damals schon bissel über drei...
... und extrem schnuller fixiert. Nicht nur abends... eigentlich den ganzen tag. Von der schnullerfee wollte sie nix wissen. Und überhaupt, schnuller schnuller schnuller.
Hab es sann radikal gemacht. Ihr gesagt das schnullern vorbei ist. Sie ist mehr oder weniger die erste nacht gut eingeschlafen. Nachts kam dann die schnulleffee und brachte ein kleines Geschenk. Auch wenn sie es nichf wollte mit fee uns gedöns.

Na jedenfalls klappte es echt gut. 2-3 mal hat sie die tage später mal nach dem schnuller gefragt. Akzeptierte es aber vollkommen das er nu weg war.
kein gequengel oder gemotze. Kein geweine und rumgeheule. So.. ok ee ist weg. Alles klar. Weiter mir der Tagesordnung.

Ich hätte meinen arsch drauf verwettet das sie terror schiebt. Nichts. Niente. Nada.

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6. September 2014 um 21:58

Ich finde,
dass das Kind irgendwie dazu bereit sein muss und die Eltern auch absolut dahinter stehen müssen.
Man "merkt" es irgendwie, wenn es soweit ist.

Mein Jüngster war fast 4 und ein extremes Ich . Auf der Fahrt zum Kindergarten, auf der Nachhausefahrt und natürlich nachst, nach dem Aufwachen, beim Müdewerden und beim Zwischendrinlebensfrust - immer brauchte er den Schnuller.
Aber mit fast 4? Wo wollte das noch hinführen
Zwar immer nur kurz und auch nachts spuckte er ihn immer gleich nach dem Einschlafen aus und wachte nie auf, wenn er ihn verloren hatte, aber er war echt abhängig von dem Teil.
Und irgendwie war der Moment reif. Ich sagte zu ihm, dass er den Schnuller langsam echt nur noch zum Schlafen nehmen könne, weil er ja schon soooooo groß sei und niemand von seinen Freunden noch einen Schnuller braucht und wenn, dann nur zum Schlafen.
Er meinte dann knochentrocken zu mir: "Bringt dann die Schnullerfee ein Geschenk?"
ÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄhhhh???
Ich hatte ihm nie von der Schnullerfee erzählt, weil ich die eigentlich nicht so toll finde. Er hat also die ganze Zeit nur darauf gewartet bis ich sie rufe? Ich Rabenmutter!!!
Ich hab ihm dann erklärt, dass man für die Schnullerfee aber den Schnuller komplett abgeben müsste.
Er: "Ok, dann soll sie mir morgen eine Feuerwehrstation und einen kleinen roten Traktor und den großen Blauen bringen!"

Boah, ich war so geflasht, dass ich allen Ernstes das alles zusicherte und Gott dankte für Amazon Prime. Denn auch wenn es total gaga war, das Gewünschte war am nächsten Tag mit Morning Express im Haus, denn er hatte ja sofort den Schnuller abgegeben und die erste Nacht ohne alles geschafft.
Sch.e.i.ß auf die 100 Euro in dem Moment, Asche auf mein Haupt, dass ich da so dem Konsum nachgab. Aber die Geburtstagsgeschenke 3 Monate später fielen eben etwas kleiner aus.
Aber es gab nie eine Diskussion um den Schnuller, auch wenn es echt hart war. Er blieb zwar tapfer, aber sein Phantomnuckeln war für mich echt hardcore. D.h. er hat echt dann in den gewissen Situationen so getan, als ob er an einem Schnuller nuckelt und mir tat das echt so Leid für ihn, obwohl ich wusste, dass es kein Weg zurück geben kann.
Knaller war mein Mann: Der hatte nämlich einen Geheimschnuller, den die Schnullerfee nicht eingesackt hatte. Einerseits fand ich das mal wieder so typisch und habe mich etwas über die Inkonsequenz geärgert, andererseits war es so süß, die beiden "Antischnullerfeeverschwörer" zu erleben. War auch nicht so, dass mein Mann das Ganze torpediert hat und bei jeder gelegenheit gleich mit dem letzten aller Schnuller gewedelt hat, sondern dem Kleinen in einer schlimmen Situation erzählt hat, dass er eben noch diesen einen letzten Schnuller hat, man den aber nur nehmen darf, wenn es ganz ganz ganz schwierig ohne Schnuller ist und ihn dann gleich wieder zurückgeben muss und wenn man ihn gar gar gar nicht mehr braucht, dann gehören einem die Geschenke endgültig.
Hat geklappt in der Situation, würde ich niemandem raten, weil es einfach so individuell war und eine Sache zwischen genau meinem Mann und genau unserem Sohn. Nichts, was immer Sinn macht.

Wichtig ist einfach, dass man zwar gehörigen Respekt vor der Situation ohne Schnuller hat, aber auch dazu bereit ist, den Leidensdruck ein paar Tage auszuhalten und ganz davon überzeugt ist, dass jetzt DER Moment ist und man DAS Beste für das Kind macht, ohne es über Gebühr zu strapazieren.
Und das Kind muss auch ohne langes Muh und Mäh davon überzeugt sind. Klar, die sind sich noch nicht so richtig bewusst, wie es dann ohne ist, aber wenn ein Kind quasi nur überredet wird und nicht von sich aus irgendwo intrinsisch die Motivation verspürt, das Projekt anzugehen und z. B. ein Geschenk von der Schnullerfee interessant zu finden, hat es wenig Sinn. Dann wird es ein sehr steiniger Weg und tut beiden weh.
Gut, es muss sein, aber ein paar Wochen mehr Schnullerei richten auch nicht sooo viel mehr an.
Bei uns war es z. B. auch so, dass er im Juni beim Kinderarzt noch einen eindeutig komplett offenen Biss hatte und 3 Monate später der Kinderarzt meinte: "Ok, der Schnuller ist weg, das sieht man. Das ist nun fast schon ein perfekter Biss!"

Wenn man nicht 100pro dahinter steht, dann lieber erst einmal tagsüber extrem reduzieren und für nachts abwägen, ob das Kind wirklich 10h dauernuckelt oder eben 20min nuckelt und dann einschläft.

Bei meinen beiden Großen war es ähnlich. Eine von beiden schmiss den Schnuller aber dann einfach mal in den Müll, nachdem sie zum 100. Mal von der Oma hörte "Ach, den alten Schnuller brauchst du doch nicht mehr, den schmeißen wir in den Mülleimer!" Doofer Omaspruch, von dem man nie denkt, dass er funktioniert und den man für schwarze Pädagogik hält. Aber irgendwann stand meine Tochter am Müll und ich fragte sie: "Was machst du da?" "Ich verabschiede mich von meinem Schnuller. Der schmeckt nicht mehr so gut, jetzt kann er gehen!"

Da war sie knapp 3 und ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass sie so etwas mal von sich aus macht. Und ich habe den Schnuller in keiner Form manipuliert, er war eben schon ein bißchen abgelebter, aber ihr vorher total egal...

Nikolaus oder Weihnachtsmann würde ich niemals für diesen Zweck missbrauchen. Dafür gibt's ja schon die Schnullerfee, wenn man schon einen Mythos herzitieren will....
Ist doch netter, wenn diese die Schnullis kleinen Babys bringt, die sie mehr brauchen als wenn der Nikolaus im einen Jahr das Schnulleropfer fordert und im nächsten Jahr gar nichts mehr als Gegenleistung haben will. Da der ja trotzdem irgendwie Angst einjagt, muss man das nicht noch verstärken. Und den Stress würde ich mir weder in der Advents- noch in der Weihnachtszeit geben. Da bin ich auf FriedeFreudeEierkuchen aus und nicht auf mögliche Einschlafschwierigkeiten. Denn kein Kind schläft plötzlich unkompliziert ohne Schnuller ein. Ein paar Tage braucht man schon mehr Geduld. Keine Brüllattacken oder so, aber schon ein etwas leidendes Kind und mitfühlende Eltern. Das brauch ich dann nicht an Heiligabend und den Folgetagen, die eh schon irgendwie chaotisch sind....

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7. September 2014 um 16:30

Die sanfte
dann scheint sie denn Schnuller noch zu brauchen. Probier es einfach in ein paar Monaten nochmal.
LG

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