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Unterhaltshöhen gerecht?

12. Juli 2012 um 19:24

Also ich frage da eher mal die Mama's die einen Partner haben,der für ein anderes Kind Unterhaltspflichtig ist.

Ich komme darauf,weil mein Ex,den Unterhalt für total übertrieben findet. Er zahlt für unser Kind ca. 240Euro und für seine andere Tochter so um die 250Euro im Monat. Das ist sicherlich viel Geld,aber weder ich noch seine andere Ex haben seinen Samen geraubt und ich hab ihn auch nicht rausgeworfen oder mir einen Anderen angelacht,sondern ihn damals auf Knien angefleht nicht zu gehen.

Übrigens würde er es gut finden,wenn er mir und seiner anderen Ex den Unterhalt einteilen könnte. Also wir müssten dann immer fragen,wenn wir was für die Kinder brauchen.

Unterhalt ist ja nicht nur für größere Anschaffungen oder Kleidung gedacht? Oder wie seht ihr das?

Mich würde Eure Meinung dazu wirklich interessieren.

Bussi
mseve

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12. Juli 2012 um 19:41

Wir zahlen 380 Euro im Monat für einen 6jährigen
Hinzu kommen noch mehrere hundert Euro im Monat Schuldentilgung für Schulden aus der Ehe mit der Ex, so dass wir im Monat ca. 1.000 Euro weniger haben.

Der Unterhalt wird mit den Jahren auch noch höher werden, irgendwann ist man bei 750 Euro im Monat.

Du solltest nicht mit dem Ex Dich auf solche Debatten einlassen.
Zu welcher Gelegenheit kommt ihr denn dahin euch darüber auszutauschen?

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12. Juli 2012 um 19:49

Wem sagst Du das
Daher wäre ich froh, wenn es NUR die 380 Euro wären.
Die ganzen Jahre zuvor haben, wir im Durchschnitt noch monatlich Ausgaben in Höhe von ca. 500 Euro für Anwalts- und Gerichtskosten für die Prozesse die sie eröffnet hatte, gehabt.
Das fällt nun weg.

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12. Juli 2012 um 19:57

Also gerecht finde ich die Unterhaltshöhen schon
Immerhin war der Mann damals beteiligt und hätte auch selbst verhüten können.

Aber vor allem ist es doch so, dass ein Kind viel kostet.
Ich finde dass 250 nicht die gesamten Kosten abdecken, nicht mal die halben.
Denn man muss ja eine größere Wohnung mieten, Windeln, eventuell Flaschenmilch, die ganzen Klamotten, Spielsachen, Urlaub, Betreuungskosten.
Da kommt schon mehr zusammen als 500 Euro im Monat.

Für einen Mann der nicht viel von dem Kind hat ist das Kind sicher viel. Aber für die Mutter im Grunde gering.

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12. Juli 2012 um 20:08

Mein Mann
zahlt für seinen 13jährigen Sohn knapp 500 im Monat! Dazu kommt das Kindergeld, also hat die Mutter im Monat 680 zur Verfügung! Das ist mehr als der BAFöG Höchstsatz für auswärts wohnende Studenten!
Einen hohen Lebensstandard gewohnt war das Kind auch nicht, sie sind schon ewig getrennt, damals noch als Studenten.
Klar verdient mein Mann gut, aber trotzdem würden wir z.B. NIE so viel Geld für unser gemeinsames Kind ausgeben!
Dazu haben wir auch ein eigenes Zimmer für ihn, versorgen ihn, wenn er hier ist, fahren mit ihm in Urlaub, machen Geburtstags-, Weihnachts-, Oster-, Zeugnisgeschenke etc.
Finde es schon zu viel, was da gezahlt wird. Aber wenn man wenigstens wüsste, dass alles dem Kind zugute kommt und z.B. auch was angelegt wird für Führerschein, erste Wohnung u.ä., wäre es ja ok. Aber da hat man als Vater null Einfluss drauf!
Das finde ich echt einen Fehler im System. Wenn man als Mann schon der allein Barunterhaltspflichtige ist und nicht gerade nur den Mindestsatz zahlt, dann sollte man auch mitentscheiden dürfen, wie das Geld eingesetzt wird!
Bei uns sieht das so aus, dass die Mutter ständig Wünsche des Jungen erfüllt und wenn er 18 ist, guckt er wahrscheinlich uns an und fragt nach dem Führerschein, weil sie nichts beiseite gelegt hat. Ich finde aber, dass man das von so einem hohen Unterhalt tun müsste. Da könnte es ja eine verpflichtende Sparquote oder so geben. Für unser Baby legen wir ja auch jeden Monat was weg für später.

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12. Juli 2012 um 20:20

Finde
die Höhe des Unterhalts sogar zu gering, wenn man bedenkt was eine alleinerziehende Mutter 1.an Leistung erbringt und 2. alles allein finanziell stemmen muss, daher sollte es auch meiner Meinung nach eine neue Gesetzesregelung bezüglich des Betreuungsunterhaltes gebe, insofern das er verpflichtend wird und nicht erst über den Klageweg zugesprochen wird

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12. Juli 2012 um 20:43

Aber
auch, wenn man die anteiligen Wohnungs-, Betriebs-, Kleidungs- und Essenskosten und alles andere, was ein Kind braucht, berücksichtigt, man gibt doch (auch in einer Besserverdienerfamilie) keine 680 Euro JEDEN MONAT dafür aus?
Ich finde es ja ok, dass es gehaltsabhängig ist und das Kind (und nicht etwa die Mutter!) vom guten Job des Vaters profitiert, aber dann sollte es halt auch wirklich dem Kind zugute kommen! Und auch in seine Zukunft investiert werden. Denn wäre die Eltern noch zusammen, würden sie sicher auch immer was beiseite legen, wenn sie es sich leisten können. Und dann eben mit 18 etwas angespart haben. So dagegen kann man von Vater kaum erwarten, dass er zusätzlich zum üppigen Unterhalt was weglegt, und die Mutter kann es machen, muss aber nicht, so dass das Kind im schlechtesten Fall mit 18 ohne was dasteht, obwohl sein Vater jahrelang üppig bezahlt hat. Das finde ich nicht richtig.

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12. Juli 2012 um 20:51

Hmm
also der vater meiner beiden zahlt keinen unterhalt und amcht auch kein geheimnis daraus,wenn dann nur unter dem minimum zu arbeiten und den rest nebenbei

heisst wir muessen auch ohne unterhalt auskommen und komme mir ehrlich gesagt schon ein wenig bloed vor,wenn meiner so gar nicht zahlt um was davon zurueck legen zu koennen und andere haben das glueck und haben einen ex der so gut verdient das die kinder mit 18 ordentlich geld verprassen koennen

da ueberlegt man sich doch gleich dreimal ob man sich den vater der kinder nicht nach gehaltsklasse auswaehlen sollte

somit muessen meine wohl damit klar kommen was ich ihnen spaeter ermoeglichen kann,wobei das sicherlich auch nicht das schlechteste ist,wenn sie sehen das,eben das geld nicht von ungefaehr kommt
und sie sich eben ihren Fuehrerschein und zum teil ihre wohnung ect.auch selbst mit finanzieren muessen

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12. Juli 2012 um 21:03


Amy,aber bei alg2 wird ihr kindergeld und unterhalt voll angerechnet,sodass sie am ende trotzdem nur 250-300 euro pro kind ink.kindergeld hat

wie gesagt es wird alles angerechnet,es ist nicht so das sie es zusaetzlich hat,es sei denn ihr wisst das sie es nicht angegeben hat beim amt,da sie aber regelmaessig ihre kontoauszuege vorlegen muss,ist es kaum moeglich

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12. Juli 2012 um 21:20

Ja
deshalb musste ich arbeiten.
Mein Gehalt ersetzt quasi die Ausgaben die an die Ex gehen.

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12. Juli 2012 um 21:26


dann solltest du wohl mal eine beistandschaft einrichten beim JA,wenn er nicht freiwillig zahlt,wird es per titel vom gericht einfach geholt

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12. Juli 2012 um 21:29

Also
es gibt ja als Anhaltspunkt die Düsseldorfer Tabelle und die ist eigentlich ziemlich realistisch. Der Unterhalt ist schon gerechtfertigt, man darf eben die unten erwähnten Kosten von Miete, Kleidung, Ausflügen, Kita usw. nicht unterschätzen. Und es kommt ja noch dazu, dass viele Mütter nur schwer Vollzeit arbeiten können wenn sie allein für die Kinder zuständig sind. In meinem Job müsste ich für Vollzeit täglich bis von 9 bis 18 Uhr zur Verfügung stehen, die Kita nimmt aber verständlicherweise die Kinder max. für 10h. Das bedeutet also dass der Unterhalt auch einen Ausgleich schafft, wenn man nicht komplett arbeiten kann, weil man die Betreuung wahren muss. Und ich finde nicht, dass es gemein ist, wenn die Männer zahlen müssen, denn die Frau ist rund um die Uhr für das Kind da, das ist eigentlich unbezahlbar Natürlich soll es den Männern nicht schlecht gehen, dafür gibt es ja Regeln. Aber ich finde es durchaus richtig, dass ein Mann erst für sein Kind aufkommt und dann eben das was über bleibt für sich und die neue Frau zur Verfügung hat, denn im Gegenteil zur neuen Frau kann sein Kind kein eigenes Geld verdienen Lg

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12. Juli 2012 um 21:44

Wow
danke für Euren vielen Antworten... mhm... da gehen die Meinungen ja gut auseinander.

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12. Juli 2012 um 21:50


Das ist wohl der bittere beigeschmack wenn man sich ein mann mit Kind angelt.


Gibt ja auch genauso viele bittere Situationen wenn der mann sich eine frau mit Kind angelt.

Der Vater von meinem mann hat es ganz geschickt gemacht,er hat nicht gearbeitet,seine frau dafuer ganz gut und ihr gehalt wurde natuerlich fuer ihn auch mit berechnet,heisst meine schwiegermutter hat genau 0 cent fuers Kind gesehen

p.s. wenn ihr verheiratet seid,seid ihr ja eine familie,also habt ihr auch 1 Einkommen(auch wenn wei verdienen)aber ihr gebt ja gemeinsam aus,da gemeinsame kosten

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12. Juli 2012 um 21:53

Du kommst....
auf keine 700 Euro mit Mietanteil, Strom, Nahrung in allen Formen, Unternehmungen - die ohne Kind nicht anfallen-, Kleidung, Kosmetik, Kita usw? Wenn nicht, wie machst Du das?!

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12. Juli 2012 um 21:54
In Antwort auf ziyad_12961016

Du kommst....
auf keine 700 Euro mit Mietanteil, Strom, Nahrung in allen Formen, Unternehmungen - die ohne Kind nicht anfallen-, Kleidung, Kosmetik, Kita usw? Wenn nicht, wie machst Du das?!

Ich...
meine 500. Bei einem Unterhalt von 250...

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12. Juli 2012 um 21:54


also beim unterhalt geht es ja auch ums Kuemmern,vaeter die sich also voll mit in die erziehung und betreuung einbringen ect.zahlen automatisch weniger unterhalt,bis gar keinen(da sie ausgaben meist gegen einander aufgerechnet werden)
so hat es die dame vom Jugendamt gesagt

wer sich natuerlich nur alle 2 wochen bis 2 mal im jahr blicken laesst,zahlt natuerlich die differenz


desweiteren besteht ja auch die moeglichkeit das kinder bei ihrem vater bleiben,ist ja nicht immer zwingend die mutter

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12. Juli 2012 um 21:55

Also denkst du
sollte man den Unterhalt von den Einkünften der Ex Partnerin abhängig machen, bzw. Ihrem neuen Partner den sie vielleicht irgendwann hat? Also das dieser dann für die fremden Kinder mit aufkommen muss?

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12. Juli 2012 um 21:55

Das verstehe ich,
dass man sich dann ärgert darüber, aber letztendlich gibt der Mann ja unheimlich viel Verantwortung ab, wenn das Kind bei der Frau bleibt. Würde er das Kind behalten müsste eben die Frau Barunterhalt zahlen. Daran gibts nichts zu rütteln und ich denke es ist auch gut so. Kinder bedeuten Verantwortung und das wissen auch die Männer vorher, zumindest dann, wenn sie sich bewusst für ein Kind entscheiden. Und klar wenn man als neuer Partner zubuttert ist es nicht schön, aber man spart durch den Mann dennoch, weil man ja eine Gemeinschaft bildet und sich so Miete, Strom und Telefonanschlusskosten, Versicherung usw, teilt. Wie soll sich eine Frau an 250 Euro Unterhalt bereichern? Kita kostet bei uns 150 Euro, Essengeld nur für die Kita auch nochmal 60 Euro...wo will man sich denn da bereichern?

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12. Juli 2012 um 21:57


Aber ihr wohnt wohl zusammen,also gemeinsame ausgaben

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12. Juli 2012 um 22:00

Was mich interessiert...
ist, wie ihr denn auf diese Zahlen kommt? Und wie alt sind die 2 Kinder?
Ich habe mich hier im Forum schon als "Unterhaltsrechtsexpertin" gemausert, deswegen möchte ich das erst wissen bevor ich meinen Senf abgebe

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12. Juli 2012 um 22:09

Mal ein beispiel,wo das viele geld denn bleibt
miete ohne kind 220(wg)
nebenkosten ohne kind 50

miete mit kind: 460
nebenkosten 82

kosten diesen monat:
regenklamotten mit schuhen: 40
fahrradkindersitz: 65
klamotten(2 mal neue strumpfhosen,eine sommerjacke,kurze hose,t-shirt,body) knapp 40
windeln: 20
lillys sparkonto: 30
essen was nur für lilly ist: 55
das restliche essen isst sie ja vom tisch mit, also schwierig zu sagen, aber da sie viel in bio-qualität bekommt auhc nicht unbedingt billig.
spielzeug ist bestimmt auch nochmal 20-30 euro im monat
dann sind wir bei über 500 euro, fast schon 600.
und da sind jetzt keine kita/tagesmutterkosten mit bei, die ab oktober auch noch anfallen.
und so anschaffungen wie fahrradsitz oder regenklamotten sind auch fast jeden monat, das nächste mal ist es halt ne vernünftige winterausrüstung, oder ein dreirad, oder der neue schlafsack,winterfußsack,kinde rsitz,urlaub,ausflüge,schuhe,r eisepass,buggy...etc etc.

ich finde somit den unterhaltssatz in den meisten fällen absolut nicht zu hoch.
sobald sie in die kita kommt un dich einkommen habe , zahl ich ja auch oben drauf..dann kommt das ganze lange nicht hin

ich bin aber auch im grunde schon der meinung, dass der unterhalt fürs kind ausgegeben werden sollt und nicht dem vergnügen der mutter dient, WENN sie es sich denn leisten kann.

also mein mitleid mit den vätern hält sich doch sehr in grenzen.

lg

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12. Juli 2012 um 22:09


Also ich bekomme lebbische 129 für unsere 5 jährige tochter. Was er für seine große tochter an unterhalt zahlt weis ich nicht! Aber ich finde den unterhalt unfähr und auch sein wille die kleine zu sehen so ca. Alle 10 wo für höchstens ne stunde findet er mal den weg zu uns

Ps: wir kommen auch grad so über die runden

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12. Juli 2012 um 22:09

Aber der Unterhalt
wird eben auch nach dem Einkommen der Männer eingestuft. Wenn einer riesig verdient, zahlt er eben mehr und wenn er kaum was hat, dann zahlt er eben auch nicht viel. Man muss sich einfach davon frei machen, dass man wütend auf die Ex ist. Allein sein mit Kindern ist auch nicht witzig, es ist eben doppelt so anstrengend.

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12. Juli 2012 um 22:11

Ähm ich finde das nicht viel
Gehe ich jetzt rein von meiner Situation aus wären 250 euro verdammt wenig.

Ich gehe ja schon wieder arbeiten, sorge also selber für mich.
Die Kita bzw. Tagesmutter damit ich arbeiten "darf" kostet mich alleine schon alleine mit Essensgeld 450 Euro!!! Dazu kommt, dass man mit Kind nicht Vollzeit arbeiten kann (so lange Betreuungszeiten hat hier keine Kita). Also verdiene ich leider weniger wie früher.

Man braucht eine größere Wohnung und hat mehr Nebenkosten. Von Kleidung und Essen mal ganz abgesehen.

Mein Bilanz also wäre:
250 Euro Unterhalt vom Vater
184 Euro Kindergeld

Dem Gegenüber steht:

250 Euro weniger Gehalt wie früher
450 Euro Kitakosten (ab 3 Jahren wird es aber günstiger da kostet ein Ganztagsplatz nur noch 320 Euro)
100 Euro mehr Miete da größere Wohung
50 Euro Nebenkosten mehr mal grob geschätzt
kommen noch Kleidung und Essen und trinken dazu-

Also einen Gewinn würde ich nicht machen-

Ganz abgesehen das man rund um die Uhr für sein Kind da sein muss und neben dem Beruf auch den Haushalt, Wäsche kochen, Arztbesuche bewältigen muss.

Da sind 250 Euro nicht viel an Beitrag für den Vater.

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12. Juli 2012 um 22:11


also wenn die neue mit fuers kind aufkommen muss ist es bloed,aber der neue Mann soll fuer die Familie mit aufkommen damit der Ex und seine genug haben?

klingt als schiebe man den schwarzen peter einfach dem besser verdiener zu

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12. Juli 2012 um 22:24
In Antwort auf ceres_12369844

Was mich interessiert...
ist, wie ihr denn auf diese Zahlen kommt? Und wie alt sind die 2 Kinder?
Ich habe mich hier im Forum schon als "Unterhaltsrechtsexpertin" gemausert, deswegen möchte ich das erst wissen bevor ich meinen Senf abgebe

Also meine
kinder sind 1,5 und 5

der Große bekommt 225Euro Unterhalt und der Kleine 240.

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12. Juli 2012 um 22:25

Ja das ist aber mit allem so
Auch die Kitakosten liegen sehr auseinander.
Ich wohne in Mittelhessen, ich denke von den Mietkosten auch so Mittelklasse.

Aber mit 250 Euro versorgt man nirgens ein Kind denke ich mal. Ausser du arbeitest nicht und brauchst keine Kita und auch kein Auto etc.

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12. Juli 2012 um 22:27

Also mein
Ex verdient ca. 1500 Euro im Monat und davon gehen halt 240 an unser Kind und 250 an sein Anderes...

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12. Juli 2012 um 22:32

Ähm sehe ich auch nicht so
Also erstmal Respekt vor Frauen die 3!! Kinder alleine großziehen.

Also 1300 Euro hört sich erstmal ja verdammt viel an, aber man rechne. Das sind pro Kind 433 Euro. Leider schreibst du nicht wie alt die Kinder sind und evtl. das eine oder sogar zwei noch Tagesbetreuung benötigen.

Bei drei Kindern braucht man mindestens eine 4 Zimmer Wohnung, bei uns würde man dafür sicher 650 Euro Kaltmiete zahlen. Bei 4 Personen fallen da auch locker 400 Euro Nebenkosten an.

Das sind ja schon 1050 Euro nur Wohnkosten. Essen und trinken, Kleidung und Freizeit bei 3 Kindern, da hat die gute Frau sicher fast 800 Euro am Bein (wir haben für 3 Personen ca. 500 - 600 Euro mit Windeln). Mit dem Alter sinken zwar die Betreuungskosten aber die Freizeitkosten steigen.

Stell dir mal vor du würdest Alleinerziehend mit 3 Kindern sein, da wären 1300 Euro sicher plötzlich gar nicht mehr soviel!

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12. Juli 2012 um 22:39


also ich arbeite spaetabends-nachts und braeuchte fuer meine kinder immer babysitter,da der gute herr selbst zu weit weg wohnt.
mein partner passt auf,allerdings verzichtet er dafuer auch auf schlaf(muss um 3 uhr wieder aufstehen zur schicht)
heisst im klartext koennte ich nicht mal arbeiten,da mein loh gleich wieder fuer einen babysitter drauf gehen wuerde.

meine schwiegermutter hatte 3 jobs um sich und mein mann damals durchzubringen,damit sie nicht zum sozialamt muss



auch fuer mich waere eine vollzeit stelle unmoeglich,und irgendwo her muss das geld ja kommen

also entweder von dem der seinen teil dzu beigetragen hat und sich nicht mit einbringt oder aber wir lassen die geinschaft(steuerzahler)fuer seinen spass bezahlen

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12. Juli 2012 um 22:42

Wir teilen das ja
Da ich auch arbeite (32 Stunden pro Woche) muss der Kindsvater sich beteiligen. Der musste auch schon mal mit der Kleinen zum Kinderarzt.

Wenn beide arbeiten muss der Haushalt geteilt werden, dass geht aber nicht mehr wenn man getrennt ist.

Aber rein bei den Unterhaltskosten geht es ja erstmal nur um das Geld.

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12. Juli 2012 um 22:42
In Antwort auf xxorchideenfee1986xx


also ich arbeite spaetabends-nachts und braeuchte fuer meine kinder immer babysitter,da der gute herr selbst zu weit weg wohnt.
mein partner passt auf,allerdings verzichtet er dafuer auch auf schlaf(muss um 3 uhr wieder aufstehen zur schicht)
heisst im klartext koennte ich nicht mal arbeiten,da mein loh gleich wieder fuer einen babysitter drauf gehen wuerde.

meine schwiegermutter hatte 3 jobs um sich und mein mann damals durchzubringen,damit sie nicht zum sozialamt muss



auch fuer mich waere eine vollzeit stelle unmoeglich,und irgendwo her muss das geld ja kommen

also entweder von dem der seinen teil dzu beigetragen hat und sich nicht mit einbringt oder aber wir lassen die geinschaft(steuerzahler)fuer seinen spass bezahlen


buchstaben dieb

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12. Juli 2012 um 22:44
In Antwort auf yelena_12119032

Also meine
kinder sind 1,5 und 5

der Große bekommt 225Euro Unterhalt und der Kleine 240.

Sind deine kinder von 2 vätern?
Weil sie Unterhalt in versch. Höhen bekommen.

Ich dachte an Kind 1 von Vater 1 und Kind 2 von dir und Vater 1

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12. Juli 2012 um 22:56


Es wird vielleicht mit einkalkuliert,was eine betreuung kosten koennte,die man sich sparen koennte,waere der vater da.

wie gesagt um so mehr sich ein vater einbringt,mitwirkt,anwesend ist ect.umso weniger unterhalt (bis hin zu gar keinem) muss er zahlen

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12. Juli 2012 um 22:58

Eve
Ich antworte mal hier oben weiter.
Was mich an der ganzen Sache verwirrt sind die Zahlen. Wenn er an dich die 242 Euro zahlt, liegt er in der 2. Einkommensstufe. Doch wie kommen die 250 zustande? Ist das andere Kind älter bzw über 6, bekommt es dann deutlich zu wenig. Dann würde ein Mangelfall vorliegen. Und da Kinder einander gleichgestellt sind, müsste auch dein Kind den prozentualen Anteil weniger bekommen wie das andere.
Ist es unter 6? Dann bekommt es zu viel und ihr zu wenig.
Verstehst was ich mein?

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12. Juli 2012 um 23:01

Also ich kann dazu noch sagen
mein ex hatte wesentlich höhere kosten,als er noch bei uns gelebt hat und für uns alle gesorgt hat. unser kind war damals noch sehr klein... vielleicht sollte man das noch mit berücksichtigen.. allgemein...

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12. Juli 2012 um 23:04


Nein,muss er nicht

Ein vater der sich regelmaessig im alltag um die kinder kuemmert und auch mal betreut,zahlt weniger bis zu gar keinem

Selbst extra gelder zu weihnachten,geburtstag ect.koennen verrechnet werden
haben wir grad erst durch mit unserem exemplar

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12. Juli 2012 um 23:05

Kurze anmerkung
Den UH darf man erst kürzen bis hin zu streichen, wenn mind. eine 50/50 Regelung der Betreuung gegeben ist.
Für einen Vollzeit arbeitenden Vater somit so gut wie unmöglich

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12. Juli 2012 um 23:05
In Antwort auf ceres_12369844

Eve
Ich antworte mal hier oben weiter.
Was mich an der ganzen Sache verwirrt sind die Zahlen. Wenn er an dich die 242 Euro zahlt, liegt er in der 2. Einkommensstufe. Doch wie kommen die 250 zustande? Ist das andere Kind älter bzw über 6, bekommt es dann deutlich zu wenig. Dann würde ein Mangelfall vorliegen. Und da Kinder einander gleichgestellt sind, müsste auch dein Kind den prozentualen Anteil weniger bekommen wie das andere.
Ist es unter 6? Dann bekommt es zu viel und ihr zu wenig.
Verstehst was ich mein?

Lt. Jugendamt
wird der Unterhalt nach den Lebensumständen berechnet,die vorlagen als das Kind zur Welt kam... so hat man es mir und meinem Ex gesagt. seine andere Tochter ist 4... mein Kleiner 1,5... also gleiche Altersstufe.

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12. Juli 2012 um 23:08


da fällt mir gerade noch ein ziemlich dreister spruch meines ex ein.
er war hier um lilly zu sehen und auf meinem tisch standen irgendwelche süßigkeiten, er fragt ob er was haben darf, ich sag aus scherz "nein, natürlich nicht, was meinste was die gekostet haben "
da der gute die ironie nicht verstand sagte er"na komm, im grunde hab ich die ja bezahlt"

ähm ja, richtig....
naja, so spruch haut er wohl nicht nochmal raus, denn ab und an muss man dann wohl auch mal mit konsequenzen leben erziehung ist alles,vorallem beim ex

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12. Juli 2012 um 23:18

Haben wir ja
er hat es nach der trennung vor einem jahr neu berechnen lassen.. und dabei kam raus... sein erstes kind bekommt betrag x und unseres betrag y

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12. Juli 2012 um 23:20

Wenn
ich die Antworten hier so lese, fällt mir auf, dass die meisten kleine Kinder haben (Kita-Kosten, Teilzeitarbeit etc.).
Ich kann mir vorstellen, dass es dann sehr knapp wird. Wobei mein Kenntnisstand war, dass der Vater sich zusätzlich zum UH an den Kita-Kosten zu beteiligen hat.
Ok. Aber was ist denn, wie bei mir, mit Teenies? Das Kind geht auf eine Schule bis spätnachmittags, der Betreuungsaufwand der Mutter dementsprechend geringer. Sie geht schon lange wieder Vollzeit arbeiten. Die Schule ist kostenlos.
Der Vater kümmert sich sehr intensiv, übernimmt Fahrdienste, der Sohn ist an 10 Tagen im Monat bei uns. Dann fallen doch auch bei uns Nebenkosten an, Essen, Unternehmungen. Und auch wir mussten extra eine Wohnung mit einem Zimmer mehr mieten. Diese Kosten kommen noch zusätzlich zum UH, Du kannst da nirgendwo was kürzen, wie unten jemand schrieb.
Mein Mann hätte das Kind nach der Trennung gern zu sich genommen, aber natürlich wollte das die Mutter nicht. Würde ich auch nicht und wohl kaum eine Mutter!
Ein Mann hat also kaum Chancen, das Modell umgedreht zu leben.
Viele von Euch haben abscheidend echt fiese Kindsväter, das tut mir leid.

Aber für einen Vater, der sich persönlich und finanziell intensiv einbringt, ist das System schon ungerecht!

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12. Juli 2012 um 23:36

Er
will ja gar nicht kürzen, ich hab es nur mal aufgezeigt, weil hier einige die größere Wohnung und Nebenkosten in's Feld führten. Und die hat mein Mann ja nun auch zusätzlich zum UH! Und das immerhin an einem Drittel der Tage... Miete natürlich immer.
Und mein Credo war auch nur, dass er bei der Verwendung des Unterhalts Mitspracherecht hätte bzw. die Mutter zumindest verpflichtet werden könnte, davon was für's Kind zurückzulegen.

Bei Arschlochvätern sind die Alleinerziehenden die Dummen, keine Frage.
Bei guten Papas jedoch, die zahlen und sich kümmern, sehe ich mehr Ungerechtigkeiten für die Väter.

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12. Juli 2012 um 23:39

....
in deutschland zieht man der unterhaltssumme, die in der düsseldorfer tabelle aufgeführt ist,die hälfte des kindergeldes ab. mit dem halben kindergeld, welches dem vater zusteht, sollen seine unkosten gedeckt werden um das kind einige tage des monats zu betreuen und die fahrt zum kind um es zu besuchen

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12. Juli 2012 um 23:40
In Antwort auf rieselchen

....
in deutschland zieht man der unterhaltssumme, die in der düsseldorfer tabelle aufgeführt ist,die hälfte des kindergeldes ab. mit dem halben kindergeld, welches dem vater zusteht, sollen seine unkosten gedeckt werden um das kind einige tage des monats zu betreuen und die fahrt zum kind um es zu besuchen

Kleine lücke im system...
auch väter die sich gar nicht kümmern und ihr kind nie sehen, dürfen sich diese summe vom unterhalt abziehen

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13. Juli 2012 um 8:09
In Antwort auf yelena_12119032

Haben wir ja
er hat es nach der trennung vor einem jahr neu berechnen lassen.. und dabei kam raus... sein erstes kind bekommt betrag x und unseres betrag y

Habt ihr das von getrennten jas berechnen lassen?
Denn nur so kann ich mir erklären, dass es verschiedene Zahlen sind. Das würde bedeuten, dass für Kind 1 schon viel länger ein Titel besteht als Kind 2 noch nicht geboren war.
Falls nicht habt ihr euch ehrlich gesagt über den Tisch ziehen lassen. Typisch JA , das haben die bei uns auch versucht.

Dein Ex hat allerdings die Möglichkeit bei einem dynamischen Unterhaltstitel oder nach einer normalen Berechnung sich das alles alle 2 Jahre neu berechnen zu lassen.
Und genau das würde ich ihm raten.

Die Ämter versuchen meiner Erfahrung nach die zahlenden Väter soweit über den Tisch zu ziehen, um den größtmöglichen Unterhalt fürs Kind rauszuholen. Um das zu umgehen sollte man sich allerdings top mit der Materie auskennen um sein Nettoeinkommen größtmöglich zu bereinigen.

Das schreibe ich nicht weil ich denke, dass alle Väter zu viel zahlen!! Sondern weil ich die Vorgehensweise des JA schon lange nicht mehr toleriere.
Ich kann mir ehrlich gesagt bei den Beträgen gut vorstellen, dass er hart an seinem Selbstbehalt von 950 Euro knabbert. Dentsprechend wird ihm der Unterhalt viel vorkommen, da er für sich selbst nicht mehr viel zum Leben haben wird.

Mich als "Teilzeit-Stiefmutter" frustriert es immer ungemein, dass wir der KM knapp 300 Euro jeden Monat überweisen, das Kind in uralten Klamotten rumläuft, siffige Schulsachen hat und sich ein Minizimmer mit ihrer Halbschwester teilen muss. All das bei einer Miethöhe von etwas über 400 Euro warm. Und wenn das Kind wieder einmal ungewaschen mit strähnigen Haaren vor uns steht, müssen wir ihr noch erklären dass sie Geschenk xy nicht haben kann, da es zu teuer ist.

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13. Juli 2012 um 8:47

Hallo!
Nein, das JA rechnet mit den letzten 12 Monatseinkommen.
Ich frage mal so herum... Wie viel Unterhalt bekommst du und wie alt ist das Kind? Kennst du das ungefähre Einkommen deines Ex? Dann kann ich dir sagen ob es sich lohnt es berechnen zu lassen oder nicht

Denn ganz ehrlich: Wenn jemand den KU BAR bezahlt und somit keine Nachweise hat, kann er auch dämlich genug sein und zu viel zahlen...

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13. Juli 2012 um 9:02
In Antwort auf ceres_12369844

Habt ihr das von getrennten jas berechnen lassen?
Denn nur so kann ich mir erklären, dass es verschiedene Zahlen sind. Das würde bedeuten, dass für Kind 1 schon viel länger ein Titel besteht als Kind 2 noch nicht geboren war.
Falls nicht habt ihr euch ehrlich gesagt über den Tisch ziehen lassen. Typisch JA , das haben die bei uns auch versucht.

Dein Ex hat allerdings die Möglichkeit bei einem dynamischen Unterhaltstitel oder nach einer normalen Berechnung sich das alles alle 2 Jahre neu berechnen zu lassen.
Und genau das würde ich ihm raten.

Die Ämter versuchen meiner Erfahrung nach die zahlenden Väter soweit über den Tisch zu ziehen, um den größtmöglichen Unterhalt fürs Kind rauszuholen. Um das zu umgehen sollte man sich allerdings top mit der Materie auskennen um sein Nettoeinkommen größtmöglich zu bereinigen.

Das schreibe ich nicht weil ich denke, dass alle Väter zu viel zahlen!! Sondern weil ich die Vorgehensweise des JA schon lange nicht mehr toleriere.
Ich kann mir ehrlich gesagt bei den Beträgen gut vorstellen, dass er hart an seinem Selbstbehalt von 950 Euro knabbert. Dentsprechend wird ihm der Unterhalt viel vorkommen, da er für sich selbst nicht mehr viel zum Leben haben wird.

Mich als "Teilzeit-Stiefmutter" frustriert es immer ungemein, dass wir der KM knapp 300 Euro jeden Monat überweisen, das Kind in uralten Klamotten rumläuft, siffige Schulsachen hat und sich ein Minizimmer mit ihrer Halbschwester teilen muss. All das bei einer Miethöhe von etwas über 400 Euro warm. Und wenn das Kind wieder einmal ungewaschen mit strähnigen Haaren vor uns steht, müssen wir ihr noch erklären dass sie Geschenk xy nicht haben kann, da es zu teuer ist.

Nein das
war das Gleiche Jugendamt. Ja meinem Ex bleiben ca. 1000 Euro von seinem Gehalt für sich. Ich finde das ok für einen Alleinstehenden Mann. Mein Ex hat ja jetzt soviel Freizeit,da könnte er ja auch noch einen 400Euro Job antreten.Das müssen viele Familienväter auch um ihre Kinder zu versorgen.

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13. Juli 2012 um 9:42

Darüber hinaus kann es eh sein,
Dass er nicht 4500 sondern vielleicht durchschnittlich 4200 Euro hat. Damit wäre er noch leichter in der 8. Stufe.
Ich gehe davon aus, dass er zu viel zahlt - eben weil es nie berechnet wurde

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