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Unterhaltsverpflichtung gegenüber adoptierten Sohn der noch Frau

3. November 2012 um 15:31

Hallo Ihr lieben, ein Freund von uns steckt glaub ziemlich in schwierigkeiten. Er hat im Mai diesen Jahres geheiratet und ihren Sohn adoptiert. Nun hat sie sich von ihm getrennt.Und bei Facbook kommentiert "gut wenn ein plan funktioniert" Alle vermuten das sie es auf sein Geld abgesehen hat. Ist er Unterhaltsverpflichtet? Die Ehe hilt nichtmal ein halbes Jahr. LG und vielen Dank für Antworten

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3. November 2012 um 17:37

...
Adoptiert ist wie ein leibliches Kind.
Gleiche Rechte und Pflichten.
Ich vermute mal ja

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3. November 2012 um 19:22

Hey,
So genau weiß ich das leider auch nicht, ich kann Dir bzw. Deinem Freund nur raten, euch beim Jugendamt bzw. beim Landesjugendamt zu informieren.... Ich vermute aber, der Zug ist abgefahren, denn es geht ja immer um das Wohl des Kindes und der Junge kann ja nichts für so eine Mutter... . Ist zwar blöd, aber soetwas muss man sich immer gut überlegen und es nicht einer Frau, sondern des Kindes zu liebe tun. Er hat natürlich nun auch Rechte(auf Kontakt, Mitbestimmung usw) und gewiss das halbe Sorgerecht.
Für denn Fall, dass ihr soetwas nicht Recht ist, kann sie ja selber noch mal über ihr Vorgehen nachdenken.
Natürlich kann man in einem solchen Fall, auch mal das Jugendamt benachrichtigen und drum bitten, dass die der Frau mal auf den Zahn fühlen. Sollte sie tatsächlich ihr Kind, bzw. dessen Emotionen ausnutzen, nur um an Geld zu kommen, geht das natürlich garnicht!
Wichtig ist immer, alles im Sinne des Kindes zu tun, denn so Blöd die Situation auch sein mag, die Kinder können grundsätzlich nichts dafür!

Viel Glück für Deinen Freund!
LG

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3. November 2012 um 21:57
In Antwort auf uta_12569022

Hey,
So genau weiß ich das leider auch nicht, ich kann Dir bzw. Deinem Freund nur raten, euch beim Jugendamt bzw. beim Landesjugendamt zu informieren.... Ich vermute aber, der Zug ist abgefahren, denn es geht ja immer um das Wohl des Kindes und der Junge kann ja nichts für so eine Mutter... . Ist zwar blöd, aber soetwas muss man sich immer gut überlegen und es nicht einer Frau, sondern des Kindes zu liebe tun. Er hat natürlich nun auch Rechte(auf Kontakt, Mitbestimmung usw) und gewiss das halbe Sorgerecht.
Für denn Fall, dass ihr soetwas nicht Recht ist, kann sie ja selber noch mal über ihr Vorgehen nachdenken.
Natürlich kann man in einem solchen Fall, auch mal das Jugendamt benachrichtigen und drum bitten, dass die der Frau mal auf den Zahn fühlen. Sollte sie tatsächlich ihr Kind, bzw. dessen Emotionen ausnutzen, nur um an Geld zu kommen, geht das natürlich garnicht!
Wichtig ist immer, alles im Sinne des Kindes zu tun, denn so Blöd die Situation auch sein mag, die Kinder können grundsätzlich nichts dafür!

Viel Glück für Deinen Freund!
LG

Oh je
es tut mir verdammt leid für ihren sohn.
mein mann und ich haben von anfang an besprochen das er meine tochter nicht adoptiert, das heißt ja nicht das er sie nicht als tochter liebt. Ich will den leiblichen Vater nicht aus der Verpflichtung ziehen. Nun sieht man was man von hat... der leibliche Vater von ihrem Sohn kümmert sich absolut nicht und zahlen tut er auch nicht. mein kumpel hat land haus und hof und die familie lebt auch nicht gerad schlecht sie wusste also das dort etwas zu holen gibt. boah ich könnt sie schlachten... sorry

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8. November 2012 um 20:13
In Antwort auf kleene0907

...
Adoptiert ist wie ein leibliches Kind.
Gleiche Rechte und Pflichten.
Ich vermute mal ja

Ja ist er!
Vom gesetzt her ist es sein Kind egal ob leiblich oder nicht!!!

Er muss jetzt zahlen!

So einen großen Schritt sollte man sich gut überlegen ! Er hat aber auch ein recht das Kind zu sehen ! Denn jetzt ist es Seins. Und bitte mal an das Kind denken und nicht nur ans Geld, denn das verliert schon wieder jemanden.

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10. November 2012 um 12:37
In Antwort auf malumeni

Ja ist er!
Vom gesetzt her ist es sein Kind egal ob leiblich oder nicht!!!

Er muss jetzt zahlen!

So einen großen Schritt sollte man sich gut überlegen ! Er hat aber auch ein recht das Kind zu sehen ! Denn jetzt ist es Seins. Und bitte mal an das Kind denken und nicht nur ans Geld, denn das verliert schon wieder jemanden.

Danke für deine antwort
er wird kontakt haben... es geht ja nicht nur ums geld und um ihren sohn direkt auch nicht unsere angst ist das sie für sich unterhalt verlangt... ungerecht ist es trotzalledem der leibliche vater ist fein aus allem raus und mein freund hat frau und kind verloren und finanziell ist es nun auch vorbei obwohl er noch nie in das vergnügen gekommen ist ein eigenes baby aufwachsen zusehen.

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13. November 2012 um 16:12
In Antwort auf tzufit_12343442

Danke für deine antwort
er wird kontakt haben... es geht ja nicht nur ums geld und um ihren sohn direkt auch nicht unsere angst ist das sie für sich unterhalt verlangt... ungerecht ist es trotzalledem der leibliche vater ist fein aus allem raus und mein freund hat frau und kind verloren und finanziell ist es nun auch vorbei obwohl er noch nie in das vergnügen gekommen ist ein eigenes baby aufwachsen zusehen.

Ehegattenunterhalt
Hey,

also wenn ich richtig informiert bin, braucht dein Kumpel keine Angst davor haben, dass sie Unterhalt für sich beanspruchen kann. Ich habe erst vor kurzem einen Artikel gelesen, in dem es um genau das ging. Wenn ich es mir richtig gemerkt habe, hat sie nur Anspruch auf Ehegattenunterhalt, wenn sie länger als zwei Jahre verheiratet waren und dann auch nur, wenn sie für die Kindeserziehung zu hause geblieben ist, auch da gabs schon wieder neue Rechtssprechungen. Lasst euch doch einfach von einem Anwalt beraten, das kostet so zwischen 50 und 80 und ihr wisst über alles bescheid.

Viel Glück dir und deinem Kumpel

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15. November 2012 um 9:07
In Antwort auf joana_12946282

Ehegattenunterhalt
Hey,

also wenn ich richtig informiert bin, braucht dein Kumpel keine Angst davor haben, dass sie Unterhalt für sich beanspruchen kann. Ich habe erst vor kurzem einen Artikel gelesen, in dem es um genau das ging. Wenn ich es mir richtig gemerkt habe, hat sie nur Anspruch auf Ehegattenunterhalt, wenn sie länger als zwei Jahre verheiratet waren und dann auch nur, wenn sie für die Kindeserziehung zu hause geblieben ist, auch da gabs schon wieder neue Rechtssprechungen. Lasst euch doch einfach von einem Anwalt beraten, das kostet so zwischen 50 und 80 und ihr wisst über alles bescheid.

Viel Glück dir und deinem Kumpel

Danke für deine Antwort
Das hört sich gut an... Wir werden sehen wie sich das ganze entwickelt... ich weiß nicht ob er schon beim Anwalt war...

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15. November 2012 um 19:01

Ich denke Dein Freund
sollte umgehend anwaltlichen Rat einholen.

Hier wären, aus meiner Sicht, zwei Baustellen zu bearbeiten.

Zum einen die Ehe, aus welcher, wie hier schon angeführt, eventuelle Unterhaltsansprüche der Ehefrau resultieren könnten. In der Regel sind diese zwar bei nur kurzer Ehezeit, wurde hier auch schon gesagt, nicht gegeben.
Allerdings würde ich an diesem Punkt nicht stehen bleiben, sondern versuchen, einen Annullierung der Ehe durchzubekommen.

In Ausnahmefällen - etwas bei arglistiger Täuschung - kann eine Ehe annulliert, also aufgehoben, "rückgängig" gemacht werden.
Die arglistige Täuschung würde ich hier damit begründen, dass Dein Freund hier durch Täuschung zur Eheeingehung bestimmt wurde, also die Noch-Ehefrau über ihren Willen getäuscht hat, mit ihm eigentlich KEINE Ehe/Partnerschaft zu führen, sondern offenbar nur einen Geldgeber, Versorger, Zahlvater für ihr Kind gesucht hat.
Insoweit wäre es hilfreich, wenn Dein Freund die Bemerkung der "netten Dame" bei Facebook sichert (kopieren, ausdrucken).
Vielleicht kann ja auch jemand die "nette Dame" mal fragen, was genau sie mit ihrer Bemerkung gemeint hat.

Eine Annullierung der Ehe KÖNNTE auch hilfreich sein, für eine "Rückgängigmachung" der Adoption.
Auch das ist in - sehr sehr engen - Ausnahmefällen möglich.
Auch hier kommt als Grund für die Rückgängigmachung arglistige Täuschung in Betracht.
Man könnte/müßte argumentieren, dass die Adoption NUR im Hinblick auf die geschlossene Ehe (daher wäre es hilfreich, wenn man die Ehe annullieren läßt - das Annullierungsverfahren wäre hier mithin eine Art "Beweismittel" für das Adoptionsaufhebungsverfahren) überhaupt vorgenommen wurde.
Nur WEIL Dein Freund auf eine tragfähige, ehrliche Beziehung mit der Noch-Ehefrau gebaut hat, davon ausging, dass auch sie eine solche Beziehung/Partnerschaft wollte, und er mit seiner Frau ein "normales" Familienleben führen wollte, hat er sich letztlich zur Adoption ihres Kindes entschlossen.
Er wollte eine Ehe und eine Familie leben.
Wäre es nicht zur Eheschließung gekommen, hätte er gewußt, dass die Frau innerlich gar nicht beabsichtigt, mit ihm das - von ihm gewünschte - Familienleben tatsächlich zu leben, hätte er sich selbstverständlich niemals zur Adoption des fremden Kindes entschieden.
Nur Zahlvater für ein "nicht-leibliches" Kind wollte er nie sein - unter dieser Voraussetzung hätte er nie die Adoption vorgenommen.
Irgendwie in diese Richtung sollte seine Argumentation gehen.

Zum Kind - natürlich ist es für das Kind schlimm, wenn der Adoptivvater es jetzt wieder "zurückgeben" würde.
Aber auf Deinen Freund kommen da nicht nur Unterhaltsansprüche des Kindes zu, dieses hat auch Erbansprüche.
Falls/Wenn Dein Freund mal mit einer anderen Frau eine Familie gründet, Kinder bekommt - dann sind hier Auseinandersetzungen größerer Art möglich; insbesondere wenn sich dann vielleicht noch die jetzt Noch-Ehefrau einschaltet.
Außerdem kann Dein Freund auch wenn die Adoption rückgängig gemacht werden sollte, für das Kind dasein.

Den Versuch, Ehe wie Adoption "aufheben" zu lassen, sollte er jedenfalls unternehmen.

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19. November 2012 um 7:59
In Antwort auf wachsperle3

Ich denke Dein Freund
sollte umgehend anwaltlichen Rat einholen.

Hier wären, aus meiner Sicht, zwei Baustellen zu bearbeiten.

Zum einen die Ehe, aus welcher, wie hier schon angeführt, eventuelle Unterhaltsansprüche der Ehefrau resultieren könnten. In der Regel sind diese zwar bei nur kurzer Ehezeit, wurde hier auch schon gesagt, nicht gegeben.
Allerdings würde ich an diesem Punkt nicht stehen bleiben, sondern versuchen, einen Annullierung der Ehe durchzubekommen.

In Ausnahmefällen - etwas bei arglistiger Täuschung - kann eine Ehe annulliert, also aufgehoben, "rückgängig" gemacht werden.
Die arglistige Täuschung würde ich hier damit begründen, dass Dein Freund hier durch Täuschung zur Eheeingehung bestimmt wurde, also die Noch-Ehefrau über ihren Willen getäuscht hat, mit ihm eigentlich KEINE Ehe/Partnerschaft zu führen, sondern offenbar nur einen Geldgeber, Versorger, Zahlvater für ihr Kind gesucht hat.
Insoweit wäre es hilfreich, wenn Dein Freund die Bemerkung der "netten Dame" bei Facebook sichert (kopieren, ausdrucken).
Vielleicht kann ja auch jemand die "nette Dame" mal fragen, was genau sie mit ihrer Bemerkung gemeint hat.

Eine Annullierung der Ehe KÖNNTE auch hilfreich sein, für eine "Rückgängigmachung" der Adoption.
Auch das ist in - sehr sehr engen - Ausnahmefällen möglich.
Auch hier kommt als Grund für die Rückgängigmachung arglistige Täuschung in Betracht.
Man könnte/müßte argumentieren, dass die Adoption NUR im Hinblick auf die geschlossene Ehe (daher wäre es hilfreich, wenn man die Ehe annullieren läßt - das Annullierungsverfahren wäre hier mithin eine Art "Beweismittel" für das Adoptionsaufhebungsverfahren) überhaupt vorgenommen wurde.
Nur WEIL Dein Freund auf eine tragfähige, ehrliche Beziehung mit der Noch-Ehefrau gebaut hat, davon ausging, dass auch sie eine solche Beziehung/Partnerschaft wollte, und er mit seiner Frau ein "normales" Familienleben führen wollte, hat er sich letztlich zur Adoption ihres Kindes entschlossen.
Er wollte eine Ehe und eine Familie leben.
Wäre es nicht zur Eheschließung gekommen, hätte er gewußt, dass die Frau innerlich gar nicht beabsichtigt, mit ihm das - von ihm gewünschte - Familienleben tatsächlich zu leben, hätte er sich selbstverständlich niemals zur Adoption des fremden Kindes entschieden.
Nur Zahlvater für ein "nicht-leibliches" Kind wollte er nie sein - unter dieser Voraussetzung hätte er nie die Adoption vorgenommen.
Irgendwie in diese Richtung sollte seine Argumentation gehen.

Zum Kind - natürlich ist es für das Kind schlimm, wenn der Adoptivvater es jetzt wieder "zurückgeben" würde.
Aber auf Deinen Freund kommen da nicht nur Unterhaltsansprüche des Kindes zu, dieses hat auch Erbansprüche.
Falls/Wenn Dein Freund mal mit einer anderen Frau eine Familie gründet, Kinder bekommt - dann sind hier Auseinandersetzungen größerer Art möglich; insbesondere wenn sich dann vielleicht noch die jetzt Noch-Ehefrau einschaltet.
Außerdem kann Dein Freund auch wenn die Adoption rückgängig gemacht werden sollte, für das Kind dasein.

Den Versuch, Ehe wie Adoption "aufheben" zu lassen, sollte er jedenfalls unternehmen.

Danke
für deine ausführliche Antwort. das hilft uns in jedem fall weiter. Machst du beruflich etwas in dieser Richtung?

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19. November 2012 um 14:30
In Antwort auf tzufit_12343442

Danke
für deine ausführliche Antwort. das hilft uns in jedem fall weiter. Machst du beruflich etwas in dieser Richtung?

.
Ja, ich bin Anwältin.

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