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Unterschicht, Vornamen

26. April 2007 um 21:11

Hallo zusammen!

Mir ist da gerade was durch den Kopf gefahren und wo kann man Ideen besser zur Diskussion

stellen, als im Internet? Also, hier meine Gedanken:

Vor Monaten quälten uns ja die Politik und die Medien mit dieser Unterschichtendebatte.

Was ich mich "damals" gefragt habe, war, wie man denn diese Unterschicht ausmachen kann.

Klar, sie gibt es natürlich, genauso wie es eine Oberklasse oder eine Mittelschicht wohl

gibt. Allerdings ist die Abgrenzung doch schwer, da heutzutage vieles im Fluß ist.

Wahrscheinlich muß man mehrere Kriterien heranziehen:

- Bildungsstand
- Verhalten im Alltag
- Vorlieben für bestimme Kunstrichtungen
- Einkommen,
- Beruf
- Zustand des Körpers
usw...

So weit so gut...

Eben machte ich mir Gedanken darüber, welche Vornamen meine Mitmenschen ihren Kindern

"verpassen".

Neben normalen, deutschen (oder im deutschen Kulturraum üblichen latainischen oder

jüdischen Namen), welche meistens auch von Eltern gewählt werden, die ich persönlich eher

der Mittel- oder Oberschicht zuordne, vermerke ich immer mehr "außergewöhnliche" Namen.

Mir fielen so Vornamen ein wie:

- Kevin (sicher der Klassiker...)
- Joi (keine Ahnung, wie man das schreibt, ausgesprochen wird das Tschohi...)
- Marvin
- Vivien
- Mario
- Geronimo (so wie dieser Indianer...) (einfach zum Lachen, oder?)
- Alle möglichen Bindestrichnamen mit dem Bestandteil "Fin"
- Eine Mandy habe ich auch schon gesehen...
- Mehmet (für ein deutsches Kind...)

Und jetzt kommts:

Ich bilde mir ein, daß die Träger solcher Namen (und vor allem deren Eltern) doch

irgendwie zu der Gruppe Menschen gehören, die

- überdurchschnittlich viel RTL+ und Sat1 schauen,
- in Sachen Bildung und persönlicher Entwicklung nicht viel vorzuweisen haben,
- überdurchschnittlich oft andere Menschen auf die Nerven gehen
- bevorzugterweise Radiosender wie 1Live oder diese privaten, reklamefinanzierten
Dudelsender hören,
- ihren Kindern Playstations, Fernseher, PCs usw. in das Kinderzimmer stellen

usw...

Ich will jetzt nicht dieses fieses Wort benutzen, aber es fällt doch auf.

Wer hat ähnliche Beobachtungen gemacht?

Wer sieht das ganz anders und möchte gerne ausfallend werden?

Bis dann!

Robert.

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26. April 2007 um 21:31

Nicht zu vergessen
Justin
Jaqueline

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26. April 2007 um 21:37

Finde
dieses Thema total ätzend!kann es echt nicht mehr hören.Ich kann doch einen Menschen nicht wegen seinem Namen der Mittel- Ober- oder Unterschicht zuordnen.Meine Güte,Namen sind Geschmackssache.Demnächst wählen werdene Eltern die Namen nicht mehr nach ihrem Geschmack aus,sondern danach,welcher Schicht sie mit dem Namen wohl zugeordnet werden.

LG jessife

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27. April 2007 um 20:35

Lol
also ich will ja nicht sagen ich hätte vorurteile...aber ich habe das gefühl, dass menschen aus der "unterschicht" ihren kindern namen wie mandy,chantal , kevin und jaqueline geben. eeben namen, die das niveau heben sollen, soll nicht fies klingen is aber so. und ich muss das wissen ich arbeite im kindergarten

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29. April 2007 um 10:41

Also...
...für jemanden, der so tolerant und gebildet ist, schreibst Du schon sehr von oben herab!!!
Namen hin oder her, aber der IQ allein sagt offensichtlich nicht alles aus.

Trotzdem alles Gute für Eure Schwangerschaft!

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29. April 2007 um 17:38

-
Und wieder ein mensch, der denkt dass das Wort "assozial" bedeutet, dass Menschen kein geld, keine Arbeit, keine Bildung haben.
"assozial" bedeutet aber "nicht in die Gesellschaft zu integrieren"! Und das sind meiner meinung nach Leute wie du! Das sind Leute, die sich für was besseres halten und nicht niveauvoll mit ihren Mitmenschen umgehen können. Dabei spielen Bildung, Vorlieben und gesellschaftlicher Status keine Rolle!
Fazit: Ist es nicht ganz egal, wie die Kinder anderer Leute heißen? Ist es nicht wichtiger aus ihnen vernünftige Menschen zu machen, anstatt darauf herumzuhacken, ob deren Eltern RTL gucken?
Ich finde es zum Totlachen, wie besserwisserisch und arrogant sich manche Leute geben, nur um falsche Vorurteile zu verbreiten! Habt ihr "klugen" Leute nichts Bessres zu tun, als die Geschmäcker anderer Leute zu kritisieren?

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29. April 2007 um 17:42
In Antwort auf hajar_12126127

-
Und wieder ein mensch, der denkt dass das Wort "assozial" bedeutet, dass Menschen kein geld, keine Arbeit, keine Bildung haben.
"assozial" bedeutet aber "nicht in die Gesellschaft zu integrieren"! Und das sind meiner meinung nach Leute wie du! Das sind Leute, die sich für was besseres halten und nicht niveauvoll mit ihren Mitmenschen umgehen können. Dabei spielen Bildung, Vorlieben und gesellschaftlicher Status keine Rolle!
Fazit: Ist es nicht ganz egal, wie die Kinder anderer Leute heißen? Ist es nicht wichtiger aus ihnen vernünftige Menschen zu machen, anstatt darauf herumzuhacken, ob deren Eltern RTL gucken?
Ich finde es zum Totlachen, wie besserwisserisch und arrogant sich manche Leute geben, nur um falsche Vorurteile zu verbreiten! Habt ihr "klugen" Leute nichts Bessres zu tun, als die Geschmäcker anderer Leute zu kritisieren?

Ach übrigends robertseltsam
"Mir gefiele Emanuel sehr...
Da muss ich immer an einen schönen Softporno denken " (Zitat von robertseltsam)

Vielleicht kannst DU ja an dem Namensgeschmack anderer Leute erkennen, ob sie zur unteren Schicht gehören oder nicht....aber ich habe nun zunmindest anhand deiner Aussagen erkannt, dass du ein kleiner Perversling bist....brrrr....
Frag mich was du hier im Forum willst!?

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29. April 2007 um 19:41

Unterschichtnamen
Ich würde den Zusammenhang anders verknüpfen:
Oft werden solche Namen wie Sean und Jenny von Unterschichtsleuten gewählt, aber deswegen ist man als Marvin nicht gleich asozial.

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