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Unterschiede: Stadtkind - Landkind

8. September 2016 um 11:14

Gibt es die (heute) noch?
Wir leben auf dem Land. Hier hat z.B. fast jeder Junge einen Trettraktor. Mein Sohn darf mit dem Fahrrad mit zum Bäcker in den Nachbarort fahren (ist noch nicht ganz 3). Das könnte ich mir in der Stadt z.B. nicht vorstellen.
Nachmittags kommt immer mal Jemand spontan vorbei zum spielen.
Wie ist das bei euch so?

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8. September 2016 um 11:17

Ich hab zwei
stadtkinder. wir leben immerhin in der grössten stadt des landes
aber unser wohnquartier ist wie ein eigenes dorf. ruhige quartierstrassen, kleines quartierszentrum. meine tochter geht mit ihrem laufrad mit zum einkaufen (sie ist drei). kinder gehen unbegleitet zur vorschule und schule, kinder spielen so ab 4/5 jahren ohne eltern draussen vor den häusern / auf den siedlungsspielplätzen.

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8. September 2016 um 12:47

Landkinder
Und ich liebe es so.
Es kommt oft vor dass wir hier Hühner zu Besuch haben oder dass hier mal eine Kuh ausbüxt
Meine Kinder (außer der Kleine, da bin ich immer dabei) dürfen ohne Begleitung draußen spielen, die Nachbarn haben ein Auge auf alle Kinder.
Schauen gut (manchmal zu gut).
Wir wohnen seit 6j hier und es ist noch nie etwas passiert, auch von anderen Vorkommnissen vor unserer Zeit weiß ich nicht.
Hier achtet jeder jeden, sobald meine Kids raus gehen, wird sofort der Elektrozaun der Pferde ausgeschaltet.

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8. September 2016 um 13:59

Evey
hat recht..... das liegt nicht am ort.. und ich finde diese vergleiche auch immer etwas lächerlich

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8. September 2016 um 15:59

Schockoschok
das liegt nicht daran wo ein Kind aufgewachsen ist sondern eher an der erziehung gelle.....

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8. September 2016 um 18:28

.
Mit 2 allein per Fahrrad unterwegs? Respekt! Aber dann wahrscheinlich auf Feldwegen, und nicht an Landstraßen?

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8. September 2016 um 18:36

...
Nennenswerte Unterschiede fallen mir da nicht wirklich ein - weil alles Typsache.
Wir leben in der Stadt. Unsere Zwerge spielen, wenn es das Wetter halbwegs zulässt täglich draußen, lieben es rum zu matschen und zu toben. Fallen sie auf die Nase geht's direkt weiter - wenn nicht grad etwas ordentlich aufgeschürft ist. Fahrzeuge aller Art - inklusive meinem 25 Jahre alten Trettraktor - sind vertreten und heiß begehrt. Alleine irgendwo hin geht momentan noch nicht. Dafür ist einfach zu viel Verkehr.
Wir sind im Urlaub gerne mal mitten im Nirgendwo. Aber eben nur dann und nur für eine begrenzte Zeit. Ich bin gerne hier in der Stadt - nicht im Zentrum einer Großstadt aber nah dran. Wir haben alle Vorteile des Stadtlebens, sprich exzellenten Nahverkehr, viele Ärzte und Krankenhäuser in direkter Nähe oder dem näheren Umfeld, Bäckereien, die einfach täglich geöffnet sind, Edeka, rewe, Lidl, aldi, netto, alles was das Herz begehrt fussläufig oder innerhalb von 10min mit dem Auto erreichbar etc.
Trotzdem haben wir einen garten ums Haus, stets einen freien Parkplatz und sind mit den Kids ratzfatz im Wald, im Zoo oder auf zig spielplätzen.
Ob man das alles nutzt und inwiefern die Kids davon profitieren hängt aber stark von den Eltern ab. Ich kenne Landkinder die dauernd drin versauern und ebenso Stadtkinder

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9. September 2016 um 7:23

Genao
Wie oben beschrieben. Ich bin ein Dorfkind und könnte mir nichts anderes vorstellen.

3 Häuser sind noch dann sind wir auf dem Feld und im Wald

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9. September 2016 um 8:09

Bella
Wie ist das bei euch im Winter?
Ist da geräumt, habt ihr viel Schnee?
Wie macht ihr das im Krankheitafall?
Würde mich interessieren, wie es in Norwegen ist.

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9. September 2016 um 8:14

Wir
wohnen in einer Kleinstadt. Mein Sohn geht in einen Kindergarten in einem anliegenden Dorf und ich merke bei den Kindern kein Unterschied.. Mein Sohn geht auch gern raus, macht sich dreckig, fällt hin und steht wieder auf. Das hat nichts mit dem Wohnort zu tun. Ich mag es hier zu leben, wir haben alles was man braucht in unmittelbarer Nähe, den Spielplatz vor der Haustür, wenn wir 10 min fahren können wir genauso in den Wald. Ich fand es als Kind z.b ganz schrecklich, wenn wir zu meiner Tante in den Ferien sind. Das war richtig Landleben. Ich hab mich dort immer gelangweilt und war froh, wenn wir wieder zu Hause waren. Ich mag stille nicht und brauch Leben um mich herum.

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9. September 2016 um 13:05
In Antwort auf waldmeisterin1

.
Mit 2 allein per Fahrrad unterwegs? Respekt! Aber dann wahrscheinlich auf Feldwegen, und nicht an Landstraßen?

Auch auf Feldwegen, ja,
zum Bäcker dann auf dem Geh- bzw. Radweg. Er kennt die Strecke und die Stoppunkte vom täglichen spazierengehen mit dem Hund.

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10. September 2016 um 15:11

Naja...
Ich denke, dass es da auf sehr viel mehr Faktoren als Stadt/Land ankommt.

Ich würde mich als Landkind bezeichnen. Bin in einem kleinen Kaff aufgewachsen, war oft am Bauernhof bei Freunden, kannte im Wald jeden Ast und kannte Plätze für Himbeeren, Brombeeren...
Im Sommer lief ich nur barfuß, mit 10 radelte ich Kilometerweit durch die Gegend und eien Schramme bei mir oder bei Freunden, die dabei waren, haben mich nicht aus der Bahn geworfen.

Und dann ist da mein Bruder. So aufgewachsen wie ich.
Bei kleinsten Dreckfitzelchen auf der Hand wurde geschrien, blutende Mini-Wunden waren eine Katastrophe. Auf den Berg gehen... lieber nicht. In der Hängematte übernachten... könnte ha ein Tier kommen. Zelten... lieber Hotel, Beeren aus der Natur...uaaaah Usw. Konsole und Fernseher waren hoch interessant.
Dafür ist er beim Essen unkompliziert (im Gegensatz zu mir), beim Kleidungsstil könnte ich mir was abschauen. Auch bei der Organisation...

Geht man nach einigen Kriterien, die hier genannt wurden, wäre ich eindeutig ein Landkind, er Stadtkind

Ich denke, dass die Ursprünglichkeit und Naturverbundenheit auch in Dörfern abnimmt. Man hat nicht mehr die Zeit und die Muße, sich mit der vermeintlich langsamen und dreckigen Natur auseinandersetzen. Wie viele Kids dürfen nicht barfuß laufen, weil man abends die Füße waschen muss? (Oder die Eltern Angst vor Verletzungen haben)

Ursprünglichkeit und Naturverbundenheit zeichnen für mich "Landkinder" aus... nicht der Charakter oder (erlernte) Verhaltensweisen.

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12. September 2016 um 11:48

Ich liebe das Landleben....
könnte mir nicht vorstellen in der Stadt zu leben....bin in meinem Dorf aufgewachsen....kann aber auch nachvollziehen, wenn Städter es nicht mögen. Sind halt anders aufgewachsen...jedem das Seine..

Wir erreichen alles zu Fuß oder bequem mit dem Fahrrad. Ich arbeite in einer großen Stadt, wo ich alle großen Einkaufscentren in der Nähe hab...kann hier einkaufen, was unser kleiner Edeka Markt nicht hat.

Meine Tochter kann sich frei bewegen. Jeder kennt jeden...ich weiß immer wo sie sich rumtreibt....wir haben einen riesigen Garten mit Pool...kein Straßenlärm und schöne klare Landluft.

Wir leben und lieben die Dorfgemeinschaft..sind in den ortsansässigen Vereinen engagiert. Haben viele Freunde die so leben wie wir....auch mit Kindern....von daher ist alles super was spielen und ein schneller kurzer Kaffeeklatsch angeht....

Ich möchte hier nicht weg.....

Neulich war ich beruflich in Berlin...welch ein Graus für mich!!! Laut, hektisch und völlige Reizüberflutung für mich Landei....


Städtereisen ja....aber nur sehr Kurze....max. 3 Tage....


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13. September 2016 um 9:24

Landkinder
spielen auf der Strasse (Schrittgeschwindigkeit an die sich jeder hält) Tochter geht seit sie knapp 5 ist alleine zum Kindergarten, zum Bäcker und Turnen (alles innerhalb von 5 min erreichbar ) Kinder kommen einfach in den Garten und spielen. ...

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