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Unterschiedliche Brust nach Stillen?

27. September 2018 um 21:01


Hey
Frage steht ja so halb im Titel.
Ich habe auch unschwanger leicht unterschiedliche Brüste. 
Wer es nicht weiß, merkt es nicht.
Ich konnte bei J. nicht Stillen, bei diesem Baby hatte (habe) ich es vor.
Nur lese ich sooo oft, dass Brüste die vorher schon asymmetrisch waren danach noch schlimmer unterschiedlich waren und teils nach Abstillen geblieben sind.
Ich überlege wirklich deswegen wieder Flasche zu geben, aus einem einzigen Grund. Meiner psychischen Gesundheit.
Nach der letzten Schwangerschaft litt ich 2 Jahre unter Depressionen und schweren Komplexen, bis hin zu extremer Eifersucht meinem Mann gegenüber.
Versteht mich nicht falsch, Stillen ist toll und das Gesündeste, aber ich habe Angst, dass diese Komplexe, die Depressionen und damit die vielen furchtbaren Szenen wieder ausgelöst werden durch einen "körperlichen Makel". Ich will uns das als Familie nicht wieder antun. Die Zeit war für uns alle schlimm und ich bin froh bzw wir, dass diese Zeit Gott sei Dank hinter uns ist.
Wie war es denn bei euch, unterschiedlich oder gleich geblieben? 

LG, danke schon mal  für eure Erfahrungen 

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Top 3 Antworten

28. September 2018 um 8:53

Du machst dir sehr viele Gedanken rund um's Stillen.
Wenn du nicht stillen möchtest, ist das doch total ok. Du musst echt kein schlechtes Gewissen haben.

Ich muss ehrlich sagen, gehe in dich und überlege, ob du WIRKLICH Stillen möchtest. Denn das ist der wichtigste Punkt am Stillen. Stillen ist anfangs nämlich mitunter auch mal anstrengend. Da muss man dahinter stehen.

Mit der Flasche wird ein Baby genau so groß. Dann musst du dir auch keine Gedanken machen, ob du das Baby bei jedem Quengeln anlegst oder ob die Brust unsymmetrisch wird, oder was immer dich da so beschäftigt.

Du weißt schon: Wer will findet Wege, wer nicht will, Gründe.
Bitte nicht falsch verstehen, es soll dir nur aufzeigen, dass du vielleicht viel darüber nachdenkst, weil du innerlich doch Zweifel hast - total menschlich und ich ticke da auch so


On Topic: Meine Brust ist assymmetrisch nach dem 2. Stillen. Ich bin noch nicht fertig, aber ich befürchte so ganz symmetrisch wird das nicht mehr. Mehr kann ich momentan nicht dazu sagen.

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6. Oktober 2018 um 14:16

Genau sagen kann mans nie. Ein Blick auf die Verwandschaft hilft aber oft: Bei uns hat niemand hässliche Brüste nach dem Stillen. Es hat auch keine Schwangerschaftsstreifen.
Mein Sohn wird im November 2 Jahre alt, wir stillen noch so 3-4x täglich. Und die Brust sieht schon wieder wie vorher aus. Und viel Milch ist da sicher nicht mehr drin. Seit er 10 Monate ist, habe ich auch wieder einen Zyklus, da wird also auch wieder vermehrt Drüsengewebe zu Fett umgewandelt und die Brust wieder aufgebaut.
Ich passe wieder in meine BHs , werde aber ein breiteres Unterbrustband benötigen. Und habe auch keine Lust mehr auf den Bügelkram, werde wohl auf Bustier umsteigen.

Ich möchte auch anmerken, dass stillende Frauen zumindest weniger zu postpartalen Depressionen neigen. Und generell scheinst du ja eine Neigung zu Problemen im dem Bereich zu haben.
Persönlich denke ich auch, dass ein durch Stillen später einsetzender Zyklus (gut, ist nicht bei jeder so) eine Frau stabilisieren kann. Da muss man nicht alles auf einmal.

Das Stillen eines kleinen Babys ist in der Tat oft anstrengend. So richtig schön wurde es hier erst mit etwa einem Jahr. Also man darf da auch nicht mit der Erwartung ran, dass man jetzt jedes Mal nur das Baby verklärt ansieht, wie es so oft gesagt wird. Spätestens wenn es sich im Clustern Stunden festsaugt, sollte man Essen, Handy, Fernbedienung oder Telefon griffbereit haben.

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28. September 2018 um 16:41

ich habe irgendwie das Gefühl, du hast den Gedanken nicht zu Ende gebracht.
Ein Kind zu bekommen, eine Schwangerschaft, kann so viele Makel verursachen, die zu Komplexen führen können. Brauch ich dir ja nicht erzählen, oder?
Übergewicht, das nicht weg geht, fiese Streifen, hängende Brüste, eine hässliche Kaiserschnittnarbe, verhunzter Intimbereich, etc. pp.

Meine Freundin hat nie gestillt und Ihre Brüste haben durch die starke Vergrösserung während der Schwangerschaft danach übel gehangen. Ich bin während der Schwangerschaft von B auf ein gutes D/E gekommen, hab 1,5Jahre lang gestillt, das ist jetzt 8 jahre her, ich bin 37 und meine Brüste sind top. So kanns gehen.

Warum hast du NUR Angst vor noch unsymetrischeren Brüsten? Und nicht vor Streifen oder sonstigem? Du bist schon schwanger; deine Brüste, ich weiss nicht, wie weit du schon bist, werden sich jetzt schon verändern können...Das wird schon Auswirkungen haben und du hast noch keine Sekunde gestillt. 

Alea iacta est (oder sunt whatever) 
Meiner Meinung nach wären deine Brüste auch ohne Stillen danach ebenso unsymmetrischer geworden.


Denk doch mal drüber nach, warum genau nur dieser Makel dich allein so stören wurde und wieso...Oder warum alles andere egal ist?


Jetzt noch der emotionale Part: Wer weiss, welche Entscheidung du jetzt triffst; vielleicht wirfst du das alles über Bord wenn das baby in deinem Arm liegt. Dann sagt dir die Natur einfach trotzdem "still es".  Ich würde da echt warten.

Alles Liebe zur Schwangerschaft 



Ausserdem finde ich, wer mit einem Makel nicht leben kann, darf das gerne richten. Ich würde es sofort tun, wenn ich meine Brüste nicht leiden könnte.ist natürlich auch eine Geldsache, aber hey. Vielleicht verschwendest du ja mal einen Gedanken daran 

 

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27. September 2018 um 22:04

Also ich stille ja erst seit elf Wochen, aber meine Brüste sind sehr asymmetrisch.
Bis jetzt sind sie gleich wie vor der Schwangerschaft, nur halt praller/schlaffer (je nachdem ob sie voll oder leer sind), so wie alle Brüste halt.
Er trinkt an einer Brust, der kleineren, leichter, sodass ich immer schauen muss, dass er auch genug von der größeren trinkt.

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28. September 2018 um 6:06

Hallo Laluux!
Hast du denn damals Medikamente bekommen? 
Ich habe deswegen z.B.nur 4 Wochen gestillt und musste dann Abstilltabletten nehmen.
Ich glaube gar nicht mal ,dass du wegen der Brüste Depressionen bekommst, aber die Wahrscheinlichkeit ist halt durch die Hormone, den Schlafmangel usw höher,wenn du es schon mal hattest.
Ich würde mich zumindest innerlich versuchen darauf einzustellen, dass es dann wegen Medikamente dann doch nicht geht oder nicht lange. Oder hast du das ohne Medis durchgestanden? Wenn ja, kann ich dich nur ermutigen ein Antidepressivum dann zu nehmen, statt sich so lange zu quälen. Alles Gute für deine Schwangerschaft !

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28. September 2018 um 8:15
In Antwort auf pustew

Hallo Laluux!
Hast du denn damals Medikamente bekommen? 
Ich habe deswegen z.B.nur 4 Wochen gestillt und musste dann Abstilltabletten nehmen.
Ich glaube gar nicht mal ,dass du wegen der Brüste Depressionen bekommst, aber die Wahrscheinlichkeit ist halt durch die Hormone, den Schlafmangel usw höher,wenn du es schon mal hattest.
Ich würde mich zumindest innerlich versuchen darauf einzustellen, dass es dann wegen Medikamente dann doch nicht geht oder nicht lange. Oder hast du das ohne Medis durchgestanden? Wenn ja, kann ich dich nur ermutigen ein Antidepressivum dann zu nehmen, statt sich so lange zu quälen. Alles Gute für deine Schwangerschaft !

Hallo, 
nein ich habe keine Medikamente bekommen, so im Nachhinein wäre es bestimmt besser gewesen. Das mit der Depression stellte sich rückblickend raus, ich selbst hatte das nicht so gesehen und mein Mann war überfordert mit mir. 
Die Angst wegen der Brust kommt daher, dass ich damals besessen davon war optisch perfekt sein zu müssen, alles was in meinen Augen an mir nicht perfekt war, wurde mit Selbsthass und Sport bestraft. 
Mein Selbstwertgefühl war weg und ist teils bis heute nicht saniert. 
Es ist besser, aber nicht mehr wie vor der Schwangerschaft. 
Ich hatte mich damals so sehr auf einen äußeren Makel fixiert und wollte den unbedingt weg haben, das hat alles noch verstärkt. Ich stand so oft vor dem Spiegel und hasste mich, verglich mich mit anderen Frauen und habe meinem Mann das Leben zur Hölle gemacht.
Ich habe Angst, dass durch die Hormone alles wieder kommt und wenn dann wieder etwas "nicht perfekt" ist und dann evtl nicht änderbar wird/ist, ich gar nicht mehr aus dem Loch finde. 

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28. September 2018 um 8:53

Du machst dir sehr viele Gedanken rund um's Stillen.
Wenn du nicht stillen möchtest, ist das doch total ok. Du musst echt kein schlechtes Gewissen haben.

Ich muss ehrlich sagen, gehe in dich und überlege, ob du WIRKLICH Stillen möchtest. Denn das ist der wichtigste Punkt am Stillen. Stillen ist anfangs nämlich mitunter auch mal anstrengend. Da muss man dahinter stehen.

Mit der Flasche wird ein Baby genau so groß. Dann musst du dir auch keine Gedanken machen, ob du das Baby bei jedem Quengeln anlegst oder ob die Brust unsymmetrisch wird, oder was immer dich da so beschäftigt.

Du weißt schon: Wer will findet Wege, wer nicht will, Gründe.
Bitte nicht falsch verstehen, es soll dir nur aufzeigen, dass du vielleicht viel darüber nachdenkst, weil du innerlich doch Zweifel hast - total menschlich und ich ticke da auch so


On Topic: Meine Brust ist assymmetrisch nach dem 2. Stillen. Ich bin noch nicht fertig, aber ich befürchte so ganz symmetrisch wird das nicht mehr. Mehr kann ich momentan nicht dazu sagen.

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28. September 2018 um 9:28
In Antwort auf kreuzunge

Du machst dir sehr viele Gedanken rund um's Stillen.
Wenn du nicht stillen möchtest, ist das doch total ok. Du musst echt kein schlechtes Gewissen haben.

Ich muss ehrlich sagen, gehe in dich und überlege, ob du WIRKLICH Stillen möchtest. Denn das ist der wichtigste Punkt am Stillen. Stillen ist anfangs nämlich mitunter auch mal anstrengend. Da muss man dahinter stehen.

Mit der Flasche wird ein Baby genau so groß. Dann musst du dir auch keine Gedanken machen, ob du das Baby bei jedem Quengeln anlegst oder ob die Brust unsymmetrisch wird, oder was immer dich da so beschäftigt.

Du weißt schon: Wer will findet Wege, wer nicht will, Gründe.
Bitte nicht falsch verstehen, es soll dir nur aufzeigen, dass du vielleicht viel darüber nachdenkst, weil du innerlich doch Zweifel hast - total menschlich und ich ticke da auch so


On Topic: Meine Brust ist assymmetrisch nach dem 2. Stillen. Ich bin noch nicht fertig, aber ich befürchte so ganz symmetrisch wird das nicht mehr. Mehr kann ich momentan nicht dazu sagen.

Ja, ich mache mir Gedanken, weil Stillen ist nunmal das Gesündeste, und klar, man wünscht sich das Beste für das eigene Kind und damals war die Flasche nur die 2. Wahl. Nur, irgendwann hört man ja auf zu Stillen und ich möchte danach nicht wieder in ein Loch fallen. Ich habe davor richtig Angst. Andererseits hätte ich schon ein schlechtes Gewissen, wenn es eigentlich gehen würde und ich aus egoistischen Gründen die Flasche wähle. 

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28. September 2018 um 9:31
In Antwort auf laluux3

Ja, ich mache mir Gedanken, weil Stillen ist nunmal das Gesündeste, und klar, man wünscht sich das Beste für das eigene Kind und damals war die Flasche nur die 2. Wahl. Nur, irgendwann hört man ja auf zu Stillen und ich möchte danach nicht wieder in ein Loch fallen. Ich habe davor richtig Angst. Andererseits hätte ich schon ein schlechtes Gewissen, wenn es eigentlich gehen würde und ich aus egoistischen Gründen die Flasche wähle. 

Oder besser gesagt, ich bin mit meinem Selbstbewusstsein noch nicht so weit, dass ich bestimmt und sicher sagen kann, das es mir egal sein wird, wenn es asymmetrisch bleibt
Mein Selbstbewusstsein ist oft noch so sehr labil, deswegen habe ich die Befürchtung wie oben genannt. 

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28. September 2018 um 9:38

Egoistisch sein ist doch nicht per se schlecht

Ich weiß jetzt nicht, was ich dir schreiben soll... Was soll ich denn? Ist die "Stillfanatikerin" oder "Flaschenverteidigerin" gefragt?

Ganz ehrlich: Meine Brust ist seit der ersten Schwangerschaft nicht mehr, was sie mal war... Insoferne.
Und dann: Ein guter BH kann auch viel machen

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28. September 2018 um 9:45
In Antwort auf laluux3

Ja, ich mache mir Gedanken, weil Stillen ist nunmal das Gesündeste, und klar, man wünscht sich das Beste für das eigene Kind und damals war die Flasche nur die 2. Wahl. Nur, irgendwann hört man ja auf zu Stillen und ich möchte danach nicht wieder in ein Loch fallen. Ich habe davor richtig Angst. Andererseits hätte ich schon ein schlechtes Gewissen, wenn es eigentlich gehen würde und ich aus egoistischen Gründen die Flasche wähle. 

"Andererseits hätte ich schon ein schlechtes Gewissen, wenn es eigentlich gehen würde und ich aus egoistischen Gründen die Flasche wähle. "

Sprich du hättest gerne einen "guten Grund"?
Du musst dich von schlechtem Gewissen befreien!

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28. September 2018 um 12:32
In Antwort auf kreuzunge

Egoistisch sein ist doch nicht per se schlecht

Ich weiß jetzt nicht, was ich dir schreiben soll... Was soll ich denn? Ist die "Stillfanatikerin" oder "Flaschenverteidigerin" gefragt?

Ganz ehrlich: Meine Brust ist seit der ersten Schwangerschaft nicht mehr, was sie mal war... Insoferne.
Und dann: Ein guter BH kann auch viel machen

Das mit dem BH würde mir nicht reichen ich würde ja wissen was was die Wahrheit ist, das würde mich belasten. 

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28. September 2018 um 12:35
In Antwort auf kreuzunge

"Andererseits hätte ich schon ein schlechtes Gewissen, wenn es eigentlich gehen würde und ich aus egoistischen Gründen die Flasche wähle. "

Sprich du hättest gerne einen "guten Grund"?
Du musst dich von schlechtem Gewissen befreien!

Nein, ich suche keine Gründe gegen das Stillen, denke du missverstehst mich. Ich suche Erfahrungen a la : Brust vorher und nachher, gleich geblieben oder nicht. Woraus ich für mich schlussfolgern kann ob ich es wage oder sicherheitshalber sage "lieber nicht, so viele sagen, bleibt asymmetrisch". Vielleicht habe ich mich da nicht klar genug ausgedrückt? 

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28. September 2018 um 12:39
In Antwort auf laluux3

Nein, ich suche keine Gründe gegen das Stillen, denke du missverstehst mich. Ich suche Erfahrungen a la : Brust vorher und nachher, gleich geblieben oder nicht. Woraus ich für mich schlussfolgern kann ob ich es wage oder sicherheitshalber sage "lieber nicht, so viele sagen, bleibt asymmetrisch". Vielleicht habe ich mich da nicht klar genug ausgedrückt? 

Na, ich meine, das machst du unterbewusst.
Eine Brust bleibt nie gleich vor und nach einer Schwangerschaft. Daher ist das mit dem Stillen ja nichts mehr wirklich bewegendes.

Wenn ich Stillvorteile nennen darf: Stillen ist auch ein Faktor, dass man weniger Risiko für Brustkrebs hat. Also für die Brust an sich ist es auch gut.

Was jetzt natürlich nichts über die Optik sagt. Allerdings hatte ich auch öfters Probleme mit meinem Äußeren, da hilft der eine oder andere Schicksalsschlag (gepaart mit entsprechenden Schmerzen etc.), dass einem einiges klar wird. Aber diese Erkenntnis erlangt man eben nicht soooo leicht, ich weiß...

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28. September 2018 um 13:11
In Antwort auf laluux3


Hey
Frage steht ja so halb im Titel.
Ich habe auch unschwanger leicht unterschiedliche Brüste. 
Wer es nicht weiß, merkt es nicht.
Ich konnte bei J. nicht Stillen, bei diesem Baby hatte (habe) ich es vor.
Nur lese ich sooo oft, dass Brüste die vorher schon asymmetrisch waren danach noch schlimmer unterschiedlich waren und teils nach Abstillen geblieben sind.
Ich überlege wirklich deswegen wieder Flasche zu geben, aus einem einzigen Grund. Meiner psychischen Gesundheit.
Nach der letzten Schwangerschaft litt ich 2 Jahre unter Depressionen und schweren Komplexen, bis hin zu extremer Eifersucht meinem Mann gegenüber.
Versteht mich nicht falsch, Stillen ist toll und das Gesündeste, aber ich habe Angst, dass diese Komplexe, die Depressionen und damit die vielen furchtbaren Szenen wieder ausgelöst werden durch einen "körperlichen Makel". Ich will uns das als Familie nicht wieder antun. Die Zeit war für uns alle schlimm und ich bin froh bzw wir, dass diese Zeit Gott sei Dank hinter uns ist.
Wie war es denn bei euch, unterschiedlich oder gleich geblieben? 

LG, danke schon mal  für eure Erfahrungen 

Huhu,

meine Brüste haben sich vor allem zu Beginn der Stillzeit sehr verändert - ich hatte auf der einen Seite deutlich mehr Milch (was bei sehr vielen Frauen der Fall ist), deswegen war auch die eine Brust deutlich größer. Nach 17 Monaten habe ich abgestillt - und seitdem ist mein Busen minimal asymmetrisch und kleiner als vor der Schwangerschaft. Ich hatte aber schon immer einen kleinen Busen. Man sollte schon davon ausgehen, dass die Brust sich verändert (denn das tut sie häufig), aber das kann auch ganz ohne stillen passieren. Mich stört das allerdings überhaupt nicht und es wäre für mich niemals ein Grund gewesen, nicht stillen zu wollen. Somit fehlt mir da vermutlich etwas die Empathie. Ich würde stillen immer bevorzugen, die Vorteile fürs' Kind sind hinreichend bekannt. Und dir ist natürlich klar - selbst wenn hier jetzt alle schreiben würden, dass ihre Brüste identisch wie vor den Schwangerschaften waren - bedeutet das noch lange nicht, dass es bei dir auch so sein wird. Alles Gute!

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28. September 2018 um 13:33
In Antwort auf pinguin122

Huhu,

meine Brüste haben sich vor allem zu Beginn der Stillzeit sehr verändert - ich hatte auf der einen Seite deutlich mehr Milch (was bei sehr vielen Frauen der Fall ist), deswegen war auch die eine Brust deutlich größer. Nach 17 Monaten habe ich abgestillt - und seitdem ist mein Busen minimal asymmetrisch und kleiner als vor der Schwangerschaft. Ich hatte aber schon immer einen kleinen Busen. Man sollte schon davon ausgehen, dass die Brust sich verändert (denn das tut sie häufig), aber das kann auch ganz ohne stillen passieren. Mich stört das allerdings überhaupt nicht und es wäre für mich niemals ein Grund gewesen, nicht stillen zu wollen. Somit fehlt mir da vermutlich etwas die Empathie. Ich würde stillen immer bevorzugen, die Vorteile fürs' Kind sind hinreichend bekannt. Und dir ist natürlich klar - selbst wenn hier jetzt alle schreiben würden, dass ihre Brüste identisch wie vor den Schwangerschaften waren - bedeutet das noch lange nicht, dass es bei dir auch so sein wird. Alles Gute!

Die Vorteile sind mir bekannt, das ist auch ok so. 
Ich bin der Meinung, dass die psychische Gesundheit der Mutter aber ebenso elementar und wichtig ist. 
Ich finde, es bringt nicht viel, wenn das Kind zwar gestillt wird, aber die häuslichen Umstände furchtbar sind. 
Das trägt auch zur kindlichen Gesundheit bei
Ich war zwei Jahre wirklich schlimm, habe meinen Mann in meinem Wahn täglich beschimpft und nieder gemacht, an ein normales Miteinander und Familienleben war nicht zu denken. Es gab täglich Szenen und Streit. 
Deswegen mache ich mir schon jetzt Gedanken und würde das gern ausbremsen wenn möglich. 
Damals drehte sich alles nur um "ich bin nichts wert". Und wenn ich das was die jetztige Stabilität kippen kann nicht eingehen muss, dann würde ich es bevorzugter Weise lassen, auch wenn es schade ist. Mein Selbstwert/Selbstbewusstsein ist so fragil, dass ich wirklich Sorge habe und wenn ich mir den Trend zu "asymmetrisch" hier so ansehe dann lässt mich das grübeln. Denn es gibt asymmetrisch und leicht asymmetrisch. Wenn ich aber von "rechts eine Körbchengröße kleiner/größer" lese, dann schrillt bei mir ein ganz großes "Nein! " auf. Mich muss nicht jede verstehen, aber ich würde das für mich dann nicht wollen. 

 

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28. September 2018 um 13:48
In Antwort auf laluux3


Hey
Frage steht ja so halb im Titel.
Ich habe auch unschwanger leicht unterschiedliche Brüste. 
Wer es nicht weiß, merkt es nicht.
Ich konnte bei J. nicht Stillen, bei diesem Baby hatte (habe) ich es vor.
Nur lese ich sooo oft, dass Brüste die vorher schon asymmetrisch waren danach noch schlimmer unterschiedlich waren und teils nach Abstillen geblieben sind.
Ich überlege wirklich deswegen wieder Flasche zu geben, aus einem einzigen Grund. Meiner psychischen Gesundheit.
Nach der letzten Schwangerschaft litt ich 2 Jahre unter Depressionen und schweren Komplexen, bis hin zu extremer Eifersucht meinem Mann gegenüber.
Versteht mich nicht falsch, Stillen ist toll und das Gesündeste, aber ich habe Angst, dass diese Komplexe, die Depressionen und damit die vielen furchtbaren Szenen wieder ausgelöst werden durch einen "körperlichen Makel". Ich will uns das als Familie nicht wieder antun. Die Zeit war für uns alle schlimm und ich bin froh bzw wir, dass diese Zeit Gott sei Dank hinter uns ist.
Wie war es denn bei euch, unterschiedlich oder gleich geblieben? 

LG, danke schon mal  für eure Erfahrungen 

HUHU Lalux, 

ich mag deine Beiträge sehr, deshalb schreibe ich heute auch mal. Mir stellt sich die Frage, was du denn z.B.mit deinem Bauch nach der 2. (!) Ssw.machst? Niemand gibt dir die Garantie, dass er genauso straff, schlank usw.bleibt wie er vielleicht war. Und so wird es auch mit deiner Brust sein, niemand kann dir wirklich vorab sagen, wie deine Brust sich verändert. Ich habe 11 Monate gestillt, 7-8 Monate quasi voll weil er nix anderes akzeptierte. Ich habe ein B Körbchen und meine Brüste „hängen“ Mini Mini mal. Die Asymmetrie war schon vorher da - Mini minimal ebenfalls. Das „Hängen“ kann auch einfach daher kommen, dass ich Ende 30 bin 😎 ich muss dazu sagen, dass ich mich - trotz einiger extra Kilos schon immer wohlgefuhlt habe und mich nicht ausschließlich über mein Aussehen definiert habe. Deshalb denke ich ist es primär ein „Konflikt“ den DU mit DIR austragen musst, dein Mann liebt dich vermutlich auch mit asymmetrischen Brüsten. Ich bin definitiv die Fraktion Stillfamatikerin aber wünsche dir wirklich von Herzen, dass du für dich und deine Familie die richtige Entscheidung triffst! Alles Liebe ❤️

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28. September 2018 um 14:44

Also wenn du dir da solche Sorgen machst,  würde ich es lassen. Ich fand das Stillen zumal auch mega anstrengend und konnte nicht verstehen was alle daran so toll finden. Wurde dann teilweise böse angesehen, dass ich nur 4 Wochen stillte und das Erste gar nicht da es nicht klappte. So nach dem Motto was für ne Mama ist die denn....

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28. September 2018 um 14:55

Ich würd sagen besprech das mit deinem Mann, aber letzendlich triffst du hier die entscheidung. Dein psychischer Zustand ist super wichtig, deswegen, wenn das stillen dich super belasted dann lass es eher.
Lg

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28. September 2018 um 15:13

Ich glaube die Antwort kann dir hier keine geben. Bei jedem sieht die Brust anders aus hinterher. Es gibt Frauen, die haben nach kürzester Zeit wieder einen ganz flachen Bauch, einfach so und es gibt welche, die nach jeder Schwangerschaft 10 Kg mehr haben. Das weiß man vorher nicht und ebenso wird es mit den Brüsten sein. Was nützt es dir denn, wenn hier 10 Frauen schreiben, ihre Brüste sind noch gleichgroß und deine dann doch anders aussieht nach dem Stillen?
​Wenn das einzige Argument pro Stillen die Gesundheit ist, dann würde ich es an deiner Stelle lassen. Ich habe 2 Flaschenbabys und 1 davon ist kerngesund, wird so gut wie nie krank, das andere schreit bei allem was es gibt hier. Ich mache ihr Immunsystem nicht an der Säuglingsnahrung fest.
​Mir persöhnlich hat die Flexibilität gefehlt. Ständig abschätzen zu müssen, wieviele Flaschen und wieviel Pulver ich brauche und immer Wasser in Trinktemperatur da zu haben... ich hätt gern getauscht.
​Ansonsten würde ich raten, lass es auf dich zu kommen. Vielleicht sind die Hormone dieses Mal ganz anders als beim ersten Mal

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28. September 2018 um 15:20

Ich fand es praktisch ,dass auch der Mann die Flasche geben kann ,wenn das Kind schreit und man noch zu Ende duschen will, auch mal mehr als 2 Stunden Schlaf am Stück braucht,  man gerade für die Familie kocht oder mit dem ersten Kind etwas macht usw. 

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28. September 2018 um 16:41

ich habe irgendwie das Gefühl, du hast den Gedanken nicht zu Ende gebracht.
Ein Kind zu bekommen, eine Schwangerschaft, kann so viele Makel verursachen, die zu Komplexen führen können. Brauch ich dir ja nicht erzählen, oder?
Übergewicht, das nicht weg geht, fiese Streifen, hängende Brüste, eine hässliche Kaiserschnittnarbe, verhunzter Intimbereich, etc. pp.

Meine Freundin hat nie gestillt und Ihre Brüste haben durch die starke Vergrösserung während der Schwangerschaft danach übel gehangen. Ich bin während der Schwangerschaft von B auf ein gutes D/E gekommen, hab 1,5Jahre lang gestillt, das ist jetzt 8 jahre her, ich bin 37 und meine Brüste sind top. So kanns gehen.

Warum hast du NUR Angst vor noch unsymetrischeren Brüsten? Und nicht vor Streifen oder sonstigem? Du bist schon schwanger; deine Brüste, ich weiss nicht, wie weit du schon bist, werden sich jetzt schon verändern können...Das wird schon Auswirkungen haben und du hast noch keine Sekunde gestillt. 

Alea iacta est (oder sunt whatever) 
Meiner Meinung nach wären deine Brüste auch ohne Stillen danach ebenso unsymmetrischer geworden.


Denk doch mal drüber nach, warum genau nur dieser Makel dich allein so stören wurde und wieso...Oder warum alles andere egal ist?


Jetzt noch der emotionale Part: Wer weiss, welche Entscheidung du jetzt triffst; vielleicht wirfst du das alles über Bord wenn das baby in deinem Arm liegt. Dann sagt dir die Natur einfach trotzdem "still es".  Ich würde da echt warten.

Alles Liebe zur Schwangerschaft 



Ausserdem finde ich, wer mit einem Makel nicht leben kann, darf das gerne richten. Ich würde es sofort tun, wenn ich meine Brüste nicht leiden könnte.ist natürlich auch eine Geldsache, aber hey. Vielleicht verschwendest du ja mal einen Gedanken daran 

 

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28. September 2018 um 17:46

Laluu, viel wichtiger wie deine Brust ist, wie sie sein wird, wie sie werden könnte, ist doch das was klar auf der Hand liegt Deine Einstellung zu deinem Körper und deinem Wohlbefinden, wieviel das Wohlbefinden von ihm abhängt und deine Angst dass es wieder schlimm werden könnte.

Was dich da am weitestes bringen würde, ist daran zu arbeiten warum du dich so schlecht fühlst und Wege zu finden wie du dich selbst besser annehmen kannst, egal ob mit einerTop Figur, einem Mama Körper mit großen, kleinen oder unterschiedlichen Brüsten.
Da gibt es zwar einen vernüftigen klugen Teil in uns, der sagt das ist doch alles scheiß egal wie du aussiehst aber der hat dann wenn die Seele Unstimmigkeiten aufweist nicht viel zu melden.

Aus dieser Misere erfolgt Unsicherheit und man kann nicht ins Reine kommen.
Du hast doch jetzt ein bisschen Zeit bis das Baby kommt, arbeite daran.
Ob du das mit einer lieben Therapeutin schaffst oder auf andere Weise musst du wissen.
Es wird dich aber auf jeden Fall weiter bringen,wie alle was wäre wenn Fragen.
Man darf auf einen Körper darauf hin arbeiten, mit dem Ziel dass er einem gefallen soll, wenn dies aber untr großem Druck geschieht und sehr negativ vorherrschend ist, dann ist das nicht sehr produktiv. 

Überleg dir  mal, ob das was für dich wäre.


 

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28. September 2018 um 17:54
In Antwort auf xxrabenwaldxx

Laluu, viel wichtiger wie deine Brust ist, wie sie sein wird, wie sie werden könnte, ist doch das was klar auf der Hand liegt Deine Einstellung zu deinem Körper und deinem Wohlbefinden, wieviel das Wohlbefinden von ihm abhängt und deine Angst dass es wieder schlimm werden könnte.

Was dich da am weitestes bringen würde, ist daran zu arbeiten warum du dich so schlecht fühlst und Wege zu finden wie du dich selbst besser annehmen kannst, egal ob mit einerTop Figur, einem Mama Körper mit großen, kleinen oder unterschiedlichen Brüsten.
Da gibt es zwar einen vernüftigen klugen Teil in uns, der sagt das ist doch alles scheiß egal wie du aussiehst aber der hat dann wenn die Seele Unstimmigkeiten aufweist nicht viel zu melden.

Aus dieser Misere erfolgt Unsicherheit und man kann nicht ins Reine kommen.
Du hast doch jetzt ein bisschen Zeit bis das Baby kommt, arbeite daran.
Ob du das mit einer lieben Therapeutin schaffst oder auf andere Weise musst du wissen.
Es wird dich aber auf jeden Fall weiter bringen,wie alle was wäre wenn Fragen.
Man darf auf einen Körper darauf hin arbeiten, mit dem Ziel dass er einem gefallen soll, wenn dies aber untr großem Druck geschieht und sehr negativ vorherrschend ist, dann ist das nicht sehr produktiv. 

Überleg dir  mal, ob das was für dich wäre.


 

vieles wovon wir uns fürchten oder wovon wir glauben, es sei ein Problem überdeckt im Grunde ein ganz anderes Problem. Weil zum Zeitpubnkt des Enstehens dieses Problems, es  uns nicht möglich war, daran zu arbeiten, hat die Seele sich eben selbst versucht Abhilfe zu schaffen.
Wäre doch vielleichtwirklich ein guter Grund, dem nachzugehen, was dich dazu gebracht hat und ob es wirklich "nur Hormone" und eine Differenz zwischen den Brüsten war, grob gesagt.

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28. September 2018 um 18:01

Wie schnell ist das köperliche nicht mehr "schön". Durch Krankheit, einen Unfall, durch Alter...
Daher stimmt es doch, dass in erster Linie innen "schön" sein sollte. Das man eine Ausstrahlung hat, weil man voller Ecken und Kanten aber mit Charakter ist und zu sich selbst stehen kann.
So was braucht mitunter Jahre. Aber es lohnt sich. Das soll nicht heißen man darf sich gehen lasse, nur wenn ich gerade so diese Stars sehe, was da nachgeholfen wird, bis die "schön" sind und im Geschäft bleiben, diese gemachten Menschen, furchtbar.
Wer natürlich sehr unter einer bestimmten Sache wie eine große Nase, schweren Brüsten oder so leidet, soll aber auch Hilfe erhalten, wenn vorher schon alles versucht wurde.
 

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28. September 2018 um 18:05

Nein, ich vertrage Ops nicht gut und ich hoffe, dass es diesmal nicht ein KS werden muss. Der letzte war sehr kritisch, von daher würde ich da kein unnötiges Risiko eingehen, aber glücklich würde ich wahrscheinlich nicht mehr so schnell wenn es so käme. 

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28. September 2018 um 18:29
In Antwort auf laluux3


Hey
Frage steht ja so halb im Titel.
Ich habe auch unschwanger leicht unterschiedliche Brüste. 
Wer es nicht weiß, merkt es nicht.
Ich konnte bei J. nicht Stillen, bei diesem Baby hatte (habe) ich es vor.
Nur lese ich sooo oft, dass Brüste die vorher schon asymmetrisch waren danach noch schlimmer unterschiedlich waren und teils nach Abstillen geblieben sind.
Ich überlege wirklich deswegen wieder Flasche zu geben, aus einem einzigen Grund. Meiner psychischen Gesundheit.
Nach der letzten Schwangerschaft litt ich 2 Jahre unter Depressionen und schweren Komplexen, bis hin zu extremer Eifersucht meinem Mann gegenüber.
Versteht mich nicht falsch, Stillen ist toll und das Gesündeste, aber ich habe Angst, dass diese Komplexe, die Depressionen und damit die vielen furchtbaren Szenen wieder ausgelöst werden durch einen "körperlichen Makel". Ich will uns das als Familie nicht wieder antun. Die Zeit war für uns alle schlimm und ich bin froh bzw wir, dass diese Zeit Gott sei Dank hinter uns ist.
Wie war es denn bei euch, unterschiedlich oder gleich geblieben? 

LG, danke schon mal  für eure Erfahrungen 

Ich antworte nachher noch ausführlich wenn mein Kind im Bett, dann kann ich besser auf alle Beiträge eingehen

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28. September 2018 um 20:57

Kurz zu den Brüsten: Meine waren vor dem Stillen symmetrisch und sind es danach auch noch.
Wegen Depression...da spielen ja mehrere Faktoren eine Rolle. Selbst wenn dieser eine Faktor (asymmetrische Brüste) wegfällt, können alle anderen doch genauso eintreten. Die hormonelle Umstellung hast du aufgrund der Schwangerschaft ja eh...vielleicht würde dich dann ein unschönes Geburtserlebnis, ein Schwabbelbauch oder das „falsche“ Geschlecht vom Baby so mitnehmen. 
Ich habe übrigens auch schon mal irgendwo gelesen, das Stillen das Risiko einer postnatalen Depression deutlich senkt. Das wäre vielleicht auch ein Ansatzpunkt.

Ansonsten hat Kreuzungen es ganz gut geschrieben. Du musst nicht Stillen, es ist deine freie Entscheidung und dazu gedrängt werden sollte keiner. Geh in dich und überlege dir, ob du das wirklich willst. 

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28. September 2018 um 21:23
In Antwort auf laluux3


Hey
Frage steht ja so halb im Titel.
Ich habe auch unschwanger leicht unterschiedliche Brüste. 
Wer es nicht weiß, merkt es nicht.
Ich konnte bei J. nicht Stillen, bei diesem Baby hatte (habe) ich es vor.
Nur lese ich sooo oft, dass Brüste die vorher schon asymmetrisch waren danach noch schlimmer unterschiedlich waren und teils nach Abstillen geblieben sind.
Ich überlege wirklich deswegen wieder Flasche zu geben, aus einem einzigen Grund. Meiner psychischen Gesundheit.
Nach der letzten Schwangerschaft litt ich 2 Jahre unter Depressionen und schweren Komplexen, bis hin zu extremer Eifersucht meinem Mann gegenüber.
Versteht mich nicht falsch, Stillen ist toll und das Gesündeste, aber ich habe Angst, dass diese Komplexe, die Depressionen und damit die vielen furchtbaren Szenen wieder ausgelöst werden durch einen "körperlichen Makel". Ich will uns das als Familie nicht wieder antun. Die Zeit war für uns alle schlimm und ich bin froh bzw wir, dass diese Zeit Gott sei Dank hinter uns ist.
Wie war es denn bei euch, unterschiedlich oder gleich geblieben? 

LG, danke schon mal  für eure Erfahrungen 

Ich versuche mal auf alle neuen Beiträge einzugehen

@happymum2015, danke dir  
Du hast bestimmt Recht, mein Mann würde mich auch so lieben, das steht außer Frage, das tat er damals auch, nur konnte ich ihn und seine Liebe nicht ertragen.
Ich habe ihm sehr sehr oft vorgeworfen, dass er nur so tut usw.
Ja, das stimmt, das ist ein persönlicher Konflikt und so leicht zu lösen ist der nicht, leider. Die Wurzeln dessen liegen in meiner Vergangenheit, da müsste noch einiges aufgearbeitet werden.
Danke dir noch einmal für deine lieben Wünsche

@pustew, meine Tendenz geht im Moment eher Richtung Flasche geben

@lisa92, ich habe mit meinem Mann darüber gesprochen tendenziell wahrscheinlich gleich mit Flasche zu beginnen aus der oben genannten Sorge, er konnte mich verstehen und unterstützt meine Entscheidung, egal wie sie fällt

@bernadotte2punkt0, es bringt mir insofern etwas um eine Tendenz herauszulesen, damit ich für mich abwägen kann ob ich für mich das Risiko eingehen wollen würde in Anbetracht dessen, dass die Situation letztes Mal so entartet ist und sich so sehr auf die Komplexe und Minderwertigkeitskomplexe beschränkt hat.

@vanessaworth, du hast natürlich Recht, dass Schwangerschaft an sich das Risiko birgt sich zu verändern. Ich bin da aber der Ansicht, dass man vielleicht wenn man Glück hat, die Extrakilos durch Sport wieder wegbekommt, Streifen lassen sich ja in dem Sinne verstecken, weil man nicht ständig im Bikini unterwegs ist
Ich muss aber zugeben, dass mich Streifen gar nicht so sehr stören würden wie eine krass unsymmetrische Brust. WARUM die Brust, hm ich finde, die ist so zentral und ein Blickfang, dass sich das ja nicht kaschieren lässt und wenn ich so in anderen Foren lese von teils einem Körbchen Unterschied je Seite, dann schreckt mich das ab, weil ich mich kenne bzw Angst hab, dass sich dann alles wieder auf einen Punkt fixiert. Andererseits, glaube ich stark daran, dass ich mich dann sehr unwohl fühlen würde bei enger Bekleidung, weil man es dann noch stärker sieht? Mir fällt das zumindest bei anderen Frauen auf, die sich betonter anziehen.
Nach der ersten Schwangerschaft hatte ich Glück, keine Streifen, Brust ist während der Schwangerschaft auch nicht sonderlich größer geworden, hat eher an Volumen bekommen durch das allgemein zugenommene Gewicht und dann eine schnelle Abnahme danach und später durch Sport hat man mir die Schwangerschaft nicht angesehen. Nach der Entbindung hatte ich versucht zu Stillen, lief nicht so gut, weil kaum Milch da war. Wir mussten dann zufüttern und so nahm das Stillen sein Ende, da hatte sich die Brust auch nicht großartig verändert, denke, die Zeitspanne war zu kurz. In dieser Schwangerschaft möchte ich versuchen nicht mehr so viel zuzunehmen (letzte Ss 23kg plus), bin jetzt in der 14. Woche und habe bis jetzt knapp ein Kilogramm zugenommen. Die Brust ist etwas größer, aber ich musste noch nicht auf eine andere BH-Größe umsteigen ,  Mal sehen wie es sich entwickelt, ich achte bewusst auf die Ernährung und hoffe auf Schadensbegrenzung.
Ich denke, du sprichst einen wichtigen Punkt an, wenn das Baby erstmal da ist, dann wird sich vieles zeigen ob und wie die letztendliche Entscheidung fällt.
Sehe ich meine Freundin beim Stillen finde ich das schon sehr schön für ihren Kleinen
Ich sehe das genauso, wenn man sich super unwohl fühlt und es sich leisten kann, kann man das gern auch machen lassen, bei mir spielt da ein weiterer gesundheitlicher Aspekt mit rein von daher geht es nicht.

@Valentina, die Sorge, dass mich mein Mann dann nicht mehr attraktiv findet habe ich aktuell nicht, aber ich mache mir Gedanken darüber, dass es so wird wie damals, da kam er mit all seinen Beteuerungen nicht an mich ran, das prallte ab, ich wurde sogar richtig wütend, wenn er sagte dass er mich so liebt wie ich bin. Ich habe ihm kein Wort geglaubt. Da konnte er noch und nöcher sagen, dass er mich liebt. Ich konnte den Satz "ich liebe dich" nicht aus seinem Mund hören, ich habe ihm Heuchelei vorgeworfen und vieles mehr. Ich glaube stark daran, dass ich nicht dem Kind die Schuld daran geben würde, weil es ein hilfloses Wesen ist, was überleben muss und einfach das tut was es muss, sich irgendwie Nahrung sichern, egal ob Stillen oder Flasche. Bei J. war das auch nie so, zwischen all den Differenzen und Eifersuchtszenen kam nie der Gedanke, dass mein Sohn Schuld ist, das fokussierte sich auf meinen Mann.

@rabenwald, eine Therapie halte ich für sinnvoll, die Zeit nach der Schwangerschaft war im Flug vorbei, besonders die zwei Jahre mit diesem Zirkus der Komplexe usw.
Danach war ja alles gut und eine Schwangerschaft war nicht geplant, also bestand ja keine "Gefahr" darüber, dass ich mir das was ich durch Sport und Ernährungsumstellung erarbeitet hatte zerbricht, ich machte mir weiter keine Gedanken, da ja medizinisch auch etwas gegen eine weitere Schwangerschaft sprach so war alles gut.
Jetzt kam es anders, im Juni nahm sich ein Kumpel das Leben und das warf auch bei mir viele Fragen auf, konfrontierte mich auch sehr stark mit meiner Kindheit/Vergangenheit und dem Thema Tod, es kristallisierte sich heraus, dass mein Vater doch eine große Rolle spielt obwohl er nächstes Jahr schon 15 Jahre tot ist und das viel die Wurzel für etliche Ängste und Gefühle verantwortlich ist . Wir standen eine Woche vor dem Sommerurlaub, ich hatte geplant nach dem Urlaub einen Therapeuten/Psychologen aufzusuchen und eine Therapie in Angriff zu nehmen.
Dann kam der positive Schwangerschaftstest und das mit der Therapie rückte wieder in den Hintergrund war aber nicht vergessen, kürzlich hatte ich eine Situation wo ich sehr emotional wurde und weinte, mir wurde schlagartig schwummerig und schwindelig, mein Kreislauf sponn und es ging mir körperlich plötzlich schlecht.
Für mich war klar, Therapie ja, aber erst nach der Schwangerschaft.
Ich möchte unteranderem auch gern den Fokus auch etwas mehr auf die Geburtsplanung legen, da da noch einiges abgeklärt werden muss damit es diesmal sicherer für mich abläuft.


Danke an alle die geantwortet haben



 

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29. September 2018 um 7:40

Ich habe meinen Sohn vor 18 Jahren nicht gestillt (das war damals "out" und dennoch sind meine Brüste heute nicht mehr symmetrisch und stehen auch nicht mehr wie eine 1. Da nagt einfach der Zahn der Zeit an mir, dem ich auch mit Sport etc nicht beikommen kann bzw konnte. Ich werde einfach älter 🙈 Man kann vllt durch Nichtstillen etc ein bisschen was hinauszögern aber ab einem bestimmten Zeitpunkt liegt es einfach außerhalb der eigenen Macht.

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29. September 2018 um 8:55
In Antwort auf habanera80

Ich habe meinen Sohn vor 18 Jahren nicht gestillt (das war damals "out" und dennoch sind meine Brüste heute nicht mehr symmetrisch und stehen auch nicht mehr wie eine 1. Da nagt einfach der Zahn der Zeit an mir, dem ich auch mit Sport etc nicht beikommen kann bzw konnte. Ich werde einfach älter 🙈 Man kann vllt durch Nichtstillen etc ein bisschen was hinauszögern aber ab einem bestimmten Zeitpunkt liegt es einfach außerhalb der eigenen Macht.

Hauptsache die Brust ist gesund!
Total OT: Ich sage euch ernsthaft. Was nutzt die schönste Brust, wenn sie euch umbringt? Jetzt krass gesprochen. Ich bin langsam in einem Alter, wo ich wirklich anfange so zu denken. Und ich hatte auch jaaaahrelang sehr mit meinem Äußerem zu kämpfen.
Meistens fallen solche Asymmetrien nicht mal anderen auf! Denn so stark sind die meistens nicht. Übrigens: Wenn man sehr genau schaut und einen Blick dafür hat: Ich kenne auch kaum jemanden, der überhaupt ein symmetrisches Gesicht hat! Man ist dafür nur meistens einfach "blind". Wenn euch das nicht mal so auffällt, dann fällt das anderen bei der Brust dreimal niemanden auf.

@laluux
Ich denke, für dich ist die Flasche wirklich die beste Wahl. Um dein Gewissen zu beruhigen, kannst du ja das Kolostrum geben.
Ansonsten lasse es dir offen eben mit Tendenz zu Flasche.

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29. September 2018 um 9:53

achso, ich erlaube mir aber dennoch jetzt mal zu schreiben:

Ich fand es (nicht immer, aber doch meistens  ) schön zu stillen. Alleine das Wochenbett mit meiner Nummer 2 auf der Couch.   So selig klammert sich so ein Würmchen an die Brust. Er war immer so zufrieden und alles so kuschelig. Und ja, man muss nie irgendwelche Flaschen versorgen und raus kann man auch jederzeit total problemlos.
Und wenn sie krank sind oder Aua haben, die Brust hilft einfach immer.

Klar sind dann auch diese Sachen, dass man nachts geweck wird. Am Anfang tut es weh! Das sagt einem irgendwie niemand, aber die ersten 1-2 Wochen, tut das Anlegen wegen der Hormone echt total weh! Die Brustwarzen sind anfangs leicht wund (daher: von Geburt an, Schmieren, Schmieren, Schmieren nach jedem Stillen!).
Und das Abstillen finde ich auch gerade wieder mal superekelhaft


Ich würde jederzeit wieder stillen.
Aber ich wollte das eben auch.

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29. September 2018 um 12:39

Ich wollte auch stillen und hab mir das total schön vorgestellt. Wunde Brustwarzen, ständig schmerzhafte Verhärtungen, nicht alles essen dürfen da Kind dann wunden Po oder Blähungen,  ging nur mit Stillhütchen das dann verrutschte, runterfiel etc und nie sagen können, dass der Mann auch mal macht.Ich fand es echt schrecklich. Es ist innig und kuschelig, aber das hat man mit Flasche auch. Man nimmt es dann ja auch auf den Arm dafür und auf die nackte Haut habe ich meine Kinder auch ohne Stillen gelegt.

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29. September 2018 um 14:08

Ach weisst du, wenn es dir tatsächlich ein besseres Gefühl gibt, jetzt zu sagen, ich werde nicht stillen und das wird den eventuellen Schaden minimieren...Wenn dir das hilft, dann mach das doch. Ich würde da keine Gofem Statistik draus machen, was nützt dir die, wenn du dann gegen alle Wahrscheinlichkeiten dann doch am Ende mit noch unsymmetrischeren Brüsten dastehst? Nix.

Heute kann man sich das doch echt aussuchen, ob man stillt oder nicht. Ich finds echt grausam, dass da so ein riesen Wwumwum draus gemacht wird. 
Mir war es während der ganzen Schwangerschaft nicht wirklich klar, hab dann ganz zum Ende keine Flaschen gekauft und entschieden "ich versuchs mal". 
Ich hatte einen echt schweren Start mit Schmerzen und so, ich weiss selber auch nicht, warum ich durchgehalten habe  hatte mir eigtl vorgenommen, mich da nicht zu quälen und habs dann doch gemacht, total doof, daher -> who knows !

Das schlechte Gewissen, was dich beschleicht, kannst du getrost in die nächste Mülltonne kloppen. Mama zu sein, ist schon aufopfernd genug, man muss nicht das letzte Hemd auch noch hinterherwerfen. UNd hier gehts ja um deine Psyche, die brauchst du noch ( und dein Mann und deine Kinder...)

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2. Oktober 2018 um 12:41
In Antwort auf laluux3


Hey
Frage steht ja so halb im Titel.
Ich habe auch unschwanger leicht unterschiedliche Brüste. 
Wer es nicht weiß, merkt es nicht.
Ich konnte bei J. nicht Stillen, bei diesem Baby hatte (habe) ich es vor.
Nur lese ich sooo oft, dass Brüste die vorher schon asymmetrisch waren danach noch schlimmer unterschiedlich waren und teils nach Abstillen geblieben sind.
Ich überlege wirklich deswegen wieder Flasche zu geben, aus einem einzigen Grund. Meiner psychischen Gesundheit.
Nach der letzten Schwangerschaft litt ich 2 Jahre unter Depressionen und schweren Komplexen, bis hin zu extremer Eifersucht meinem Mann gegenüber.
Versteht mich nicht falsch, Stillen ist toll und das Gesündeste, aber ich habe Angst, dass diese Komplexe, die Depressionen und damit die vielen furchtbaren Szenen wieder ausgelöst werden durch einen "körperlichen Makel". Ich will uns das als Familie nicht wieder antun. Die Zeit war für uns alle schlimm und ich bin froh bzw wir, dass diese Zeit Gott sei Dank hinter uns ist.
Wie war es denn bei euch, unterschiedlich oder gleich geblieben? 

LG, danke schon mal  für eure Erfahrungen 

Liebe laluux, 
Da kann Dir jetzt jede Frau schreiben, wie es bei ihr war, dann weißt Du noch lange nicht, was DEIN Körper machen wird. 
Ivh weiss von vielen Frauen, deren Brüste nach dem Stillen größer blieben, meine sind jedoch viel kleiner ( habe zwei Bügelgrössen verloren). Dafür sind sie jetzt gleich groß! Vorher war die Linke immer größer. Was ist besser? Keine Ahnung, es ist halt, wie es ist. Ich bin echt nicht oberflächlich, aber der Verlust der Größe war hart am Anfang. Hat mich nicht depressiv gemacht, aber es hat mir mehr ausgemacht, als ich es wahrhaben wollte. Aber ich habe mich daran gewöhnt. B Körbchen ist sehr viel praktischer als D !

Was ich aber eigentlich sagen will: ich glaube, eine Mama schrieb es hier schon: ob Stillen oder nicht, Du wirst wieder so vielen hormonellen Umstellungen ausgesetzt sein. Aber dieses Mal bist Du vorgewarnt und kannst wohl besser damit umgehen. 

Die Brust verändert sich während der Stillzeit ständig. Wenn Du denkst, damit umgehen zu können, dann los! Falls Dich das aggressiv gegen Dich selbst macht, brauchst Du viel mehr als Flasche fürs Baby. Ich denke, Du solltest gute Begleitung für Dich haben, damit Du Dich besser fühlst.

Ich wünsche dir alles Gute!

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6. Oktober 2018 um 14:16

Genau sagen kann mans nie. Ein Blick auf die Verwandschaft hilft aber oft: Bei uns hat niemand hässliche Brüste nach dem Stillen. Es hat auch keine Schwangerschaftsstreifen.
Mein Sohn wird im November 2 Jahre alt, wir stillen noch so 3-4x täglich. Und die Brust sieht schon wieder wie vorher aus. Und viel Milch ist da sicher nicht mehr drin. Seit er 10 Monate ist, habe ich auch wieder einen Zyklus, da wird also auch wieder vermehrt Drüsengewebe zu Fett umgewandelt und die Brust wieder aufgebaut.
Ich passe wieder in meine BHs , werde aber ein breiteres Unterbrustband benötigen. Und habe auch keine Lust mehr auf den Bügelkram, werde wohl auf Bustier umsteigen.

Ich möchte auch anmerken, dass stillende Frauen zumindest weniger zu postpartalen Depressionen neigen. Und generell scheinst du ja eine Neigung zu Problemen im dem Bereich zu haben.
Persönlich denke ich auch, dass ein durch Stillen später einsetzender Zyklus (gut, ist nicht bei jeder so) eine Frau stabilisieren kann. Da muss man nicht alles auf einmal.

Das Stillen eines kleinen Babys ist in der Tat oft anstrengend. So richtig schön wurde es hier erst mit etwa einem Jahr. Also man darf da auch nicht mit der Erwartung ran, dass man jetzt jedes Mal nur das Baby verklärt ansieht, wie es so oft gesagt wird. Spätestens wenn es sich im Clustern Stunden festsaugt, sollte man Essen, Handy, Fernbedienung oder Telefon griffbereit haben.

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