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Vater- Kind- Beziehung - leider doch sehr lang geworde

5. August 2009 um 20:57

Ich weiß echt nicht, was das noch werden soll. Selbstverständlich wünsche ich meinem Sohn einen großartigen, zuverlässigen Sohn, zu dem er aufsehen kann und den er lieben kann. Aber mittlerweile habe ich mich damit abgefunden, dass es wohl einfach nie passieren wird

Zur Vorgeschichte:
Bens Papa hat uns verlassen, als ich im dritten Monat schwanger war. Wir waren fast 6 Jahre zusammen, er bekam plötzlich Angst vor der Verantwortung und zog in einer Nacht- und- Nebel- Aktion heimlich 600km weit weg. Naja, jetzt ist es geschafft, der Zwergi fast 2 Jahre alt. Er hat seinen Sohn 3x besucht. Es uns angekündigt etwa 60x, aber er ist nie gekommen. Zur Taufe, Geburt, Geburtstag oder den Weihnachtsfesten kam nichts, nicht mal eine Karte, zu dem einen Treffen kam er sogar zu spät und mit Kater, ich musste mit dem Baby 30 min im Auto warten, weil er sich nicht zu uns traute, da wir damals noch bei meinen Eltern wohnten und er einen riesigen Schiss vor ihnen hatte.

Trotzdem wollte ich immer, das Ben seinen Vater nicht so sieht, er soll schließlich immer daran glauben, wie wunderbar er ist und vielleicht würde es ihm später schwer fallen, wenn er wüsste wie sein Vater ihn behandelt hat (er sagte, am liebsten wäre es ihm, wenn das Baby und ich weg wären, er wolle sich sein Leben von uns nicht kaputt machen lassen)

Diesmal sollte alles anders werden. Sein Vater besuchte ihn zuletzt Anfang Dezember 2008, dann kam wieder wochenlang, wie toll Ben ist, was für eine wunderbare Mutter ich sei, wie viel Spaß es alles mache (ja, ich überlegte mir wirklich immer schöne Unternehmungen für die Beiden) und wie viel er wieder gut machen wollte.

Danach hat er uns wie gesagt 100x versetzt und Aus den Augen aus dem Sinn sein Sohn wurde ihm immer gleichgültiger, wenn Ben ihn anrufte (er telefoniert so gern und plaudert ewig ) war er genervt.

Aber in der letzten Woche war ich mir sicher, dass er kommen wollte, Er hatte Urlaub genommen, wir haben uns tagelang über das Datum gestritten (wollte nicht, das er während meinen Prüfungen kommt) und waren uns einig, alles war ausgemacht. Beim 10. Ausmach-Anruf hat Ben es auch mitbekommen und den ganzen Tag erzählt:Papa zu such und sich gefreut, Ben bekommt so gern Besuch Meistens schläft dann eine Freundin bei uns und wir unternehmen viele tolle Sachen. Jedenfalls kam er nicht, immer wenn es klopfte, war Ben ganz aufgeregt und rief: Papa zu such. Es tat mir so leid, klar war Ben nicht so betroffen, wie er vorspielte, er ist so ein kleiner Entertainer und ruft dann immer : Oh nein, oh neeeeeein, oh neiiiiin

Sein Papa war nicht zu erreichen, Handy aus, ich dachte, ok vllt. Verbringt er Mo und Di erst einmal mit seiner Familie, die hat er ja auch lange nicht gesehen, Mittwoch nichts. Ich dachte, ok, vllt. Meinte er das We. Nichts. Sonntagnacht erreichte ich ihn dann.

Er hätte gedacht, ich sei sauer auf ihn, da wollte er nicht kommen.

Klar, ich war ein paar Tage vorher sauer, er versprach dem JA Unterhalt zu bezahlen, bezahlte aber nicht. Das Ja stellte die Zahlung ein, die Miete konnte nicht abgebucht werden, ich mitten im Prüfungsstress. Klar habe ich ihn gefragt, was das sollte. Er log -wieder, wie früher auch immer und sagte er habe nicht angerufen blablabla, egal.

Ich sagte ihm, dass wenn er so auch in Zukunft handhaben wolle, er sich Ben zu liebe aus seinem Leben ganz raushalten sollte, ich würde eines Tages einen besseren Papa für Ben finden und den Schmerz müsste Ben so nicht erleben.
Ich weiß noch, wie schlimm es in meiner Beziehung zu ihm für mich war, dass ich ihm nie glauben konnte, dass ich fürchten musste, jedes Wort sei gelogen, dass er versprach mich abzuholen und einfach nicht kam, öfter. Das will ich für Ben nicht.

Klar ist das für seinen Papa auch nicht alles ganz einfach, aber für mich auch nicht, ich brauche meine Energie doch für Studium, Baby.

Jetzt hat er mir via Msn erklärt, dass sein Ziel sein, Ben bald alle 3 Wochen zu sich zu holen!!!! Ich hätte so heulen können, 600km hin, 600km zurück jedes 3. We. Über 10Std Fahrt und ich war noch nie da wo er lebt, kenne die Wohnung nicht, weiß nicht, wie sicher sie ist, was er dort tut, wer ein- und ausgeht. Er hat doch gar keine Ahnung von Kindern, kein Bett, Kindersitz oder Erfahrung, Ben kennt ihn doch gar nicht. Und wegen dem allein erziehen ist es wirklich so, dass Ben viel mehr an mir hängt, als es normal wäre, Er geht seit fast 1 Jahr in die Kita und weint immer noch beim Abschied, die Großeltern sieht er 2-3x die Woche, liebt sie abgöttisch und trotzdem kommt es manchmal vor, dass er den Urlaub bei ihnen unterbrechen muss und seine Mama braucht. Was ja auch ok ist, dann bringen sie ihn, wenn nichts anderes mehr geht die 35km zurück.
Wie wäre es, wenn er 600km weit weg wäre. Ich mag gar nicht daran denken
Außerdem fährt er fürchterlich und hat seit jeher 1 Unfall im Monat, Nachschulungen wegen Raserei etc.

Das wird doch niemand anerkennen, oder?

Und, wenn was darf er haben?

Rechtlich wie moralisch.

Denn ehrlich ich mag nicht mehr. Aber ich möchte mich auch nicht falsch verhalten, sodass Ben mir eines Tages Vorwürfe macht oder Bens Papa kommt, mit ihm Fußball spielt, ihm einige Lügen zu erzählt, mich diffamiert und somit seinen Sohn ködert. Aber am allerwenigsten möchte ich, dass er Ben verletzt mit seinen falschen Versprechungen, damit, dass er nichts auf die Reihe bekommt, lügt, unzuverlässig ist etc.

Bitte sagt mir, was ihr darüber denkt.

Liebste Grüße
Katrin

Und: Es tut mir so leid, dass es so lang geworden ist, ehrlich! Also Danke fürs Lesen, wenn ihr es bis hierher geschafft habt

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5. August 2009 um 21:15

Hallo Joresa
Trotzdem freue ich mich sehr, dass du den "Roman" gelesen hast

Und natürlich für deine lieben Wünsche.

Allerdings mag ich Bens Papa nun nicht mehr in Schutz nehmen, damit er mir irgendwann meinen Schatz wegnimmt. Aber eben auch nicht das andere, ach menno...

Naja, hoffentlich kann man es verhindern, nur wie?

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5. August 2009 um 21:15

Hallo Joresa
Trotzdem freue ich mich sehr, dass du den

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5. August 2009 um 21:25

Dankeschön!
Es ist echt der Horror für jede Mutter sich vorzustellen, wie ihr Kind 600km entfernt bei einem ihm völlig fremden ist und nach seiner Mama ruft, nicht

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5. August 2009 um 21:29

Hey
also erstmal Hut ab, dass du dir eine solche Mühe gibst deinem Sohn seinen Vater als einen so tollen Vater zu darzustellen.
Ich könnte das nicht, aber ich hoffe auch immer noch, dass sich der Samenspender meiner Tochter in Luft auflöst (mein neuer Freund hat die Vaterrolle komplett übernommen).

Also, ich würde direkt morgen früh um 8Uhr beim Jugenamt anrufen, denen die Situation schildern. Hast du keinen Beistand für deinen Sohn? Kann ich nur empfehlen, da diese Menschen sich wirklich im einiges kümmern (Zahlungen zB). Weiterhin haben die auch super Sozialarbeiterinnen, die dir mit Rat und Tat zur Seite stehen können. Die helfen dir auch, wenn ihr vor Gericht landet- und das werdet ihr bestimmt. Mach dir keine Sorgen, welcher Richter ordnet an, dass ein so kleines Kind eine so weite Strecke fahren muss und zu einer Person gehen muss, die es nicht kennt.
Ich hab ein entfernt ähnliches Problem mit dem leiblichen Vater meiner Tochter. Wenn du ganz sachlich an die Sache ran gehst und mal darüber nachdenkst, dann siehst du klarer.
Lass den Typen doch rumspinnen, bleib ganz locker (bleib ich nämlich jetzt auch) und besorg dir fachlichen Rat von den Leuten vom Jugendamt.

Liebe Grüße

Shyrah

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5. August 2009 um 21:39

Huhu ihr beiden Süßen!
Ich bin echt fix und fertig er will jetzt dafür kämpfen, ehrlich mir ist richtig schlecht und als ich ihm sagte, dass ich dann vor Gericht anbringe, wie oft er ihn schon versetzt und enttäuscht hat, meinte er, er könnte ja mal mitzählen, wie oft der Zwergi schon im KH gewesen sei.

Ben geht es gut, ist Eva auch wieder gesund? Ben fragt so oft nach ihr So niedlich und wenn er aufzählt, wer sein Freund ist Oma, Opa, Leonard.. ist Eva auch immer dabei So süüüß

Habe heute meinen Weisheitszahn gezogen bekommen, aber morgen gehen wir wohl schwimmen. Das Naturschwimmbad in Höhr mit Sand und Matsche und so, kommt ihr mit?

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5. August 2009 um 21:42
In Antwort auf brandi_12665545

Hey
also erstmal Hut ab, dass du dir eine solche Mühe gibst deinem Sohn seinen Vater als einen so tollen Vater zu darzustellen.
Ich könnte das nicht, aber ich hoffe auch immer noch, dass sich der Samenspender meiner Tochter in Luft auflöst (mein neuer Freund hat die Vaterrolle komplett übernommen).

Also, ich würde direkt morgen früh um 8Uhr beim Jugenamt anrufen, denen die Situation schildern. Hast du keinen Beistand für deinen Sohn? Kann ich nur empfehlen, da diese Menschen sich wirklich im einiges kümmern (Zahlungen zB). Weiterhin haben die auch super Sozialarbeiterinnen, die dir mit Rat und Tat zur Seite stehen können. Die helfen dir auch, wenn ihr vor Gericht landet- und das werdet ihr bestimmt. Mach dir keine Sorgen, welcher Richter ordnet an, dass ein so kleines Kind eine so weite Strecke fahren muss und zu einer Person gehen muss, die es nicht kennt.
Ich hab ein entfernt ähnliches Problem mit dem leiblichen Vater meiner Tochter. Wenn du ganz sachlich an die Sache ran gehst und mal darüber nachdenkst, dann siehst du klarer.
Lass den Typen doch rumspinnen, bleib ganz locker (bleib ich nämlich jetzt auch) und besorg dir fachlichen Rat von den Leuten vom Jugendamt.

Liebe Grüße

Shyrah

Hallo Shyrah
Das klingt echt gut!!!

Aber ein gewisses recht hat Bens Papa doch und da er sich entschieden hat 600km weit weg zu wohnen gibt es da sicherlich nicht die Möglichkeit betreuten Umgang einzufordern oder ihn 1x die Woche für 2std zu sehen. Müssen die dann nicht so entscheiden? Ich habe echt Angst. Ich könnte es nicht zulassen

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5. August 2009 um 21:55

So lieb, danke
das klingt doch alles schön bei euch, es freut mich, ehrlich
Morgen fahren wir mit meiner Nachbarin, aber nächste Woche würden wir dann gerne nur zu euch kommen

Kuss an die kleine süße Maus

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5. August 2009 um 22:13

Hallo!
Wie hier schon geschrieben wurde, habe auch ich einen sehr großen respekt vor deinen bemühungen dem erzeuger eine vaterrolle zu organisieren. anders kann man es ja nicht nennen. du bemühst dich und er reagiert, wenn überhaupt mit einer respektlosen, entwürdigenden, arroganten und unangenehmen art und weise, dass mir beim lesen schon ganz schlecht geworden ist.
ich habe mir echt gedacht: lieber keinen vater, als so einen!

aber mein zweiter gedanke war: hat der erzeuger denn überhaupt die vaterschaft amtlich anerkannt? hat er anteil am sorgerecht? wenn nicht, bist du rechtlich schon auf der sicheren seite!

versuche, wie du hier ja schon getan hast, alle dinge aufzuschreiben, die dir einfallen, bei denen er versprechen usw. gegenüber ben gebrochen hat, was er alles nicht getan hat (ob zum geburtstag sich zu melden, oder ausbleibende unterhaltszahlungen), am besten noch alles mit datum auflisten. dann hast du auch noch etwas schwarz auf weiß in der hand, um bei einem rechtstreit einen klaren kopf zu behalten und nichts zu vergessen.
die aktion mit 600km weit fahren und das alle drei wochen, ist echt das aller letzte und besonders in dem jungen alter von deinem sohn. das ist eine sehr egoistische vorstellung, die dein exfreund da hat.

lass dich von ihm nicht irre machen oder einwickeln. du willst das beste für deinen sohn und dein bauchgefühl weigert sich, soetwas mitzumachen. das ist total richtig!

konzentrier dich auf die uni und setzt dich mit dem jugendamt in verbindung! hol dir beistand!

ich drück dir ganz fest die daumen, dass alles gut geht und ihr einen ganz tollen papa für ben finden werdet!!!!! (und nicht so nen verrückten, wie den erzeuger)

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5. August 2009 um 22:13

Hallo Sabrina,
so richtig mitbekommen hat Ben es diesemal erst, denn die Kleinen verstehen ja mit 2 wirklich schon wahnsinnig viel. Ich habe so Angst, was Ben später denken, wird, ob sein Selbstbewusstsein schlimmen Schaden nehmen wird, oh man

Aber vielen Dank für die liben Worte.

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5. August 2009 um 22:21
In Antwort auf mondundsterne1

Hallo!
Wie hier schon geschrieben wurde, habe auch ich einen sehr großen respekt vor deinen bemühungen dem erzeuger eine vaterrolle zu organisieren. anders kann man es ja nicht nennen. du bemühst dich und er reagiert, wenn überhaupt mit einer respektlosen, entwürdigenden, arroganten und unangenehmen art und weise, dass mir beim lesen schon ganz schlecht geworden ist.
ich habe mir echt gedacht: lieber keinen vater, als so einen!

aber mein zweiter gedanke war: hat der erzeuger denn überhaupt die vaterschaft amtlich anerkannt? hat er anteil am sorgerecht? wenn nicht, bist du rechtlich schon auf der sicheren seite!

versuche, wie du hier ja schon getan hast, alle dinge aufzuschreiben, die dir einfallen, bei denen er versprechen usw. gegenüber ben gebrochen hat, was er alles nicht getan hat (ob zum geburtstag sich zu melden, oder ausbleibende unterhaltszahlungen), am besten noch alles mit datum auflisten. dann hast du auch noch etwas schwarz auf weiß in der hand, um bei einem rechtstreit einen klaren kopf zu behalten und nichts zu vergessen.
die aktion mit 600km weit fahren und das alle drei wochen, ist echt das aller letzte und besonders in dem jungen alter von deinem sohn. das ist eine sehr egoistische vorstellung, die dein exfreund da hat.

lass dich von ihm nicht irre machen oder einwickeln. du willst das beste für deinen sohn und dein bauchgefühl weigert sich, soetwas mitzumachen. das ist total richtig!

konzentrier dich auf die uni und setzt dich mit dem jugendamt in verbindung! hol dir beistand!

ich drück dir ganz fest die daumen, dass alles gut geht und ihr einen ganz tollen papa für ben finden werdet!!!!! (und nicht so nen verrückten, wie den erzeuger)

Wie lieb!
Ich werde gleich anfangen, es aufzuschreiben, dann wirkt es, wenn es doch nun bald zu einer Gerichtsverhandlung kommt realistisch und glaubwürdig.

Ja, nach langem hin und her, Gerichtsverhandlungen zu denen er nicht erschienen isr und vielen Mahngebühren hat er die Vaterschaft dann doch, auch ohne Test anerkannt (also nicht falsch verstehen, es gab nie einen Moment des Zweifels ).
Somit hat er zwar kein Sorgerecht, das habe ich alleine inne, aber ja immerhin ein Umgangsrecht, auch wenn er das ja seit letztem Jahr nicht mehr wahrgenommen hat.

Ob es keinen vernüftigen Weg gibt, mit ihm umzugehen ohne dem Zwergi Schaden zuzufügen?

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5. August 2009 um 22:35

Hallo Carina
es ist schön, von einer Erfahrung zu hören. Auch wenn es natürlich nie 1:1 übertragbar ist.
Die Beziehung zwischen deinem mann und seiner Mutter hat sich durch ihre Geschichte bestimmt verschlechtert, nicht?

Mir hat mal ein Mann, dessen Vater ihn mit 15/16 schwer enttäuschte, nachdem die Mutter ihn nach der Trennung immer schwer in Schutz genommen hat , erzählt, dass er sich geünscht hätte, die Geschichte der Trennung vorher zu kennen und auch, was seine Mutter über ihn dachte, dann wäre er nicht so schlimm enttäuscht worden.
Aber dann ist bestimmt die Mama die böse... ach.

Er ist ein Laberer der schlimmsten Sorte, wenn er da war, erkennt er wenigstens die Bedürfnisse seines Sohnes und sein Verhältnis zur Mama an, aber nach fast 9Monaten ohne Kontakt hat er extrem utopische Vorstellungen, was er von einem fast 2jährigen erwarten kann
Im Besten fall legt er einfach auf und lässt wochenlang nichts von sich hören bzw. ist nicht erreichbar

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5. August 2009 um 22:47


Das ist so lieb von dir Sandra!

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5. August 2009 um 23:01
In Antwort auf lata_12773586

Wie lieb!
Ich werde gleich anfangen, es aufzuschreiben, dann wirkt es, wenn es doch nun bald zu einer Gerichtsverhandlung kommt realistisch und glaubwürdig.

Ja, nach langem hin und her, Gerichtsverhandlungen zu denen er nicht erschienen isr und vielen Mahngebühren hat er die Vaterschaft dann doch, auch ohne Test anerkannt (also nicht falsch verstehen, es gab nie einen Moment des Zweifels ).
Somit hat er zwar kein Sorgerecht, das habe ich alleine inne, aber ja immerhin ein Umgangsrecht, auch wenn er das ja seit letztem Jahr nicht mehr wahrgenommen hat.

Ob es keinen vernüftigen Weg gibt, mit ihm umzugehen ohne dem Zwergi Schaden zuzufügen?

Es
wäre schön, wenn es einen weg geben würde....
aber manche menschen kann man nicht ändern und alle versuche es zu probieren, rauben einem kraft, welche man in wertvollere dinge stecken könnte.

nach dem was du geschrieben hast, hat er eine so unreife und unrealistische vorstellung vom (familien/papa) -leben, da muss ich mich fragen, was er durchgemacht hat, um solche charakterzüge zu entwickeln.

dein optimismus an seine vaterrolle ist wirklich ehrbar, aber irgendwann musst du für dich und deinen kleinen sohn vielleicht eine grenze ziehen um nicht wieder und wieder enttäuscht zu werden. wenn du es für dich bzw. euch ganz abschließen könntest (je nach dem was gerichtlich rauskommt) dann kannst du dir langfristig auch was neues aufbauen (einen liebevollen papa zu finden, z.bsp.)

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6. August 2009 um 10:25


Ach, es ist nicht schön, dass ihr so eine schwierige Beziehung zur Schwiegermutter habt. Aber nach allem was pasiiert ist, ist es ja wohl mehr als logisch Jetzt da wir selbst Eltern sind ist es ja wohl mehr als klar, dass die Kinder und ihr Wohl immer das wichtigste ist. Man..

Er meint, dass er dafür kämpfen wird, ihn mitzunehmen. Zu allen Terminen ist er ja seit Dezember 2008 nicht mehr erschienen. Deswegen war ich ja auch echt sauer, ich reichte ihm immer die Hand und er nahm gleich das ganze Kind ich bin im Moment echt so sauer, dass ich ihm eigentlich nur noch betreuten Umgang vom Ja erlauben möchte, da ich ja weiß, dass er ihn aufgrund der Entfernung nicht wahrnehmen kann und das JA sicher sauer würde, wenn er ein paar Mal einfach nicht auftaucht. Aber das wäre egoistisch und nicht fair dem Zwergi gegenüber

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6. August 2009 um 11:14


Hallo Mandelaugen, ich habe mich sehr über deine Nachricht gefreut, sie enthält viele gute Hinweise und auch neue Aspekte, allerdings sind manche deiner Vermutungen einfach grundsätzlich falsch, vielleicht hast du sie aus meinem Text einfach falsch entnommen, aber treffe nicht so voreilig ein Urteil.

Ich möchte mich jetzt hier nicht rechtfertigen, denn getroffene Hunde bellen

Aber manche deiner Behauptungen sind sehr falsch und beleidigen mich.

Aber ich muss mich ja nicht vor die rechtfertigen

Hingegen einer deiner Vorschläge: Ben hat eine sehr enge Beziehung zu mir, er konnte noch nie bei einem Babysitter bleiben, wir haben mehrere probiert, auch Bekannte, er weint nach einem Jahr noch, wenn ich ihn zur Kita bringe etc. Wie kann dieses Kind mit einem für ihn völlig Fremden in den Zoo gehen oder ein Eis essen? Und wenn ich dann einen Nachmittag mit ihm und dem Schatz verbracht habe, was mir wirklich keine Freude macht, ist er nach 2-3 Monaten wieder ein völlig Fremder für ihn. Also ist es nicht nur möglich eine Beziehung zu einem Kleinkind aufzubauen, wenn es in kurzen, regelmäßigen Abständen passiert?

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