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Vaterschaftsanerkennung

26. Januar 2015 um 15:53

Hallo ihr Lieben

Folgendes Problem,

Meine Schwester hat sich an mich gewandt, und ich weiss einfach nicht was ich sagen oder ihr raten soll.

Meine Nichte ist 16 Monate alt. Meine Schwester hatte eine ziemlich harte Zeit vor der Schwangerschaft ihre langjährige Beziehung war gestorben und sie ist dem Alkohol verfallen. so kam es dann irgendwann dazu, dass sie sich den Männern hingab ( bitte keine feindseeligkeit oder dumme Bemerkungen, sie schämt sich schon genug) sie hatte eine Woche lang 4 verschiedene Typen im bett und daraus ist meine kleine Nichte entstanden. Sie hat ihr praktisch das Leben gerettet und seit ihrer Schwangerschaft hat sie sich um einiges veränderT. So nun zu meiner eigentlichen Frage, sie wurde vom JA aufgefordert alle in Frage kommenden Väter aufzusuchen was sie leider nicht kann, so schlimm das auch sein mag. Nun ist sie aber seit längerem in einer sehr stabilen Beziehung und liebt das erste mal wieder nach dem tod ihres ex Freundes. Die beiden wollen heiraten und sind sehr glücklich. Das JA glaubt ihr nicht dass sie keinerlei Angaben machen kann. Nun hat sich ihr verlobter dazu bereit erklärt dir Vaterschaft anzuerkennen weil er die kleine unheimlich doll liebt und sie für ihn wie ihre eigene Tochter ist. Ist das denn uberhaupt rechtens ? auch wenn er nicht der Erzeuger ist ?

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26. Januar 2015 um 17:46

Hallo!
Ich denke, die Situation ist recht einfach, bzw. ist eine Anerkennung oder irgendwas in diese Richtung völlig unnötig.

Ich gehe sehr davon aus, dass Deine Schwester Unterhaltsvorschuß beantragt hat und das Jugendamt deshalb natürlich gerne wüßte, wer denn als Vater zur Kasse gebeten werden könnte.

Also hat man das Jugendamt vom Hals, indem man einfach auf den Unterhaltsvorschuß verzichtet. Das Ergebnis, nämlich dass es keinen Vorschuß mehr gibt, hat man sowieso wenn der Freund Deiner Schwester die Vaterschaft anerkennen würde.
Also braucht es gar keine Anerkennung um Ruhe vor dem Jugendamt zu haben... Ich hoffe ich habe es verständlich erklärt?!

Also nochmal in kurzen Worten:

Wenn Freund Vaterschaft anerkennt, gibts keinen Vorschuß und das Amt gibt Ruhe.
Wenn man die Zahlung des Vorschuß einfach einstellt, hat man ebenfalls Ruhe.

Wenn er die Vaterschaft anerkennt, wird das Jugendamt den angefallenen Vorschuß, der bisher bezahlt wurde, wohl zurück verlangen (deshalb sind sie ja so scharf auf einen Vater). Also bleibt bei der Wahrheit!

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26. Januar 2015 um 18:31
In Antwort auf florina911

Hallo!
Ich denke, die Situation ist recht einfach, bzw. ist eine Anerkennung oder irgendwas in diese Richtung völlig unnötig.

Ich gehe sehr davon aus, dass Deine Schwester Unterhaltsvorschuß beantragt hat und das Jugendamt deshalb natürlich gerne wüßte, wer denn als Vater zur Kasse gebeten werden könnte.

Also hat man das Jugendamt vom Hals, indem man einfach auf den Unterhaltsvorschuß verzichtet. Das Ergebnis, nämlich dass es keinen Vorschuß mehr gibt, hat man sowieso wenn der Freund Deiner Schwester die Vaterschaft anerkennen würde.
Also braucht es gar keine Anerkennung um Ruhe vor dem Jugendamt zu haben... Ich hoffe ich habe es verständlich erklärt?!

Also nochmal in kurzen Worten:

Wenn Freund Vaterschaft anerkennt, gibts keinen Vorschuß und das Amt gibt Ruhe.
Wenn man die Zahlung des Vorschuß einfach einstellt, hat man ebenfalls Ruhe.

Wenn er die Vaterschaft anerkennt, wird das Jugendamt den angefallenen Vorschuß, der bisher bezahlt wurde, wohl zurück verlangen (deshalb sind sie ja so scharf auf einen Vater). Also bleibt bei der Wahrheit!

Aber ...
Ja sie möchte auch verzichten aber sie wurde schwanger gerade als ihre Ausbildung vorbei war und deswegen hat sie keinen Job und bekommt Geld vom Jobcenter solange sie in Elternzeit ist. Und das joB Center zwingt sie dazu unterhalt zu beantragen . Sie kommen sehr gut klar finanziell und deswegen will sie das auch gar nicht aufbauschen -.-' aber sie hat keine Wahl

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27. Januar 2015 um 8:06
In Antwort auf gull_11855355

Aber ...
Ja sie möchte auch verzichten aber sie wurde schwanger gerade als ihre Ausbildung vorbei war und deswegen hat sie keinen Job und bekommt Geld vom Jobcenter solange sie in Elternzeit ist. Und das joB Center zwingt sie dazu unterhalt zu beantragen . Sie kommen sehr gut klar finanziell und deswegen will sie das auch gar nicht aufbauschen -.-' aber sie hat keine Wahl

Also das mit dem ZWINGEN
ist nur indirekt, da man eben davon ausgeht, als Sozialhilfeempfänger ist man "gezwungen" das Geld zu nehmen weil es ja als Einkommen angerechnet wird und man diesen Betrag weniger vom JobCenter bekommt.

Praktisch kann einen aber niemand zwingen, Geld anzunehmen, welches man nicht möchte! Das wäre ja schon eine Art Nötigung!

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, gehts doch jetzt darum, Ruhe vor dem Druck des Jugendamts zu haben, oder?
Und dafür ist es ganz sicher NICHT nötig, einen falschen Vater einzutragen.

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28. Januar 2015 um 22:11

Das tut mir sehr leid für deine schwester
Sie hat ja wirklich schlimme Dinge durchgemacht, da hätte ich gar keinen Grund schlecht zu denken Ich kann in diesem Sachverhalt auch nur gefährliches Halbwissen weutergeben, mein Tipp wäre aber, sich an einen Rechtsanwalt für Familienrecht zu wenden. Gerade dieser Sachverhalt ist wahrscheinlich mit einer Erstberatung gelöst, die gar nicht so teuer ist (ca. 70-130 Eur, kann man ja erfragen). Oder, je nach Vermögensverhältnis, kann sie ja auch einen Beratungsschein beantragen. ich drück ihr ganz doll die Daumen, dass sie die Situation meistert und dir wünsche ich starke Nerven für deine Unterstützung für sie.

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