Forum / Mein Baby

Vaterschaftsanerkennung & Geburt

Letzte Nachricht: 19. März um 12:18
21.02.21 um 12:20

Hallo ihr Lieben!

Ich bin neu hier und kenne mich in diesem Forum nicht so aus. Ich denke, in diesem bin ich richtig. Ich bin zwar noch schwanger, aber mir geht es um die Zeit wenn das Kind dann auf der Welt ist bzw die Geburt davor schon.

Der Text ist auch ziemlich lang! 

Zu der Vorgeschichte: Das Kind war nicht geplant. Seit Beginn der Beziehung habe ich die Pille genommen die ich auch immer regelmäßig genommen habe. 
Wir waren zu dem Zeitpunkt drei Jahre zusammen. Die letzten Monate liefen nicht so gut. Wir haben uns irgendwie außeinander gelebt. Aber das Kind wollten wir nicht abtreiben. Wir haben es dann noch einige Monate versucht, aber weder er noch ich konnten uns ab und waren lieber alleine ohne den Anderen. Dann haben wir uns dazu entschieden uns zu trennen. 

Er möchte guten und stetigen Kontakt zu unserem Kind, was mich wirklich sehr freut. Ich habe ihn auch bei allen Frauenarztterminen danach erzählt wie es war etc. (Durch die Corona Lage momentan auch nicht anders möglich) Die Namenswahl haben wir auch zusammen gemacht. 

Dann fing er aber auf einmal vor einigen Wochen an (bin jetzt Ende 19 SSW), dass er das Gefühl hat dass ich das alles so geplant hätte. Also zu warten, bis unsere Beziehung in die Brüche geht, um die Pille heimlich abzusetzen (am Wochenende hat er morgens immer sehen können wie ich die Pille nehme!). Alles damit ich das Kind für mich habe und er Unterhalt zahlen kann. 
Ich war dann doch schon sehr verletzt, da ich bis jetzt ihn nicht einmal nach Geld für die Erstaustattung gefragt habe (weil ich das Geld dafür habe und eben nicht ihm das Gefühl machen wollte, dass ich ihn nur wegen Geld brauche. Auch den Geburtsplan wollte ich mit ihm zusammen erstellen. Das war dann, dass ich ihm Bescheid gebe oder meine Mutter, wenn der Muttermund sich öffnet. Dass er dann auch dabei sein kann. Da passt es ihm dann nicht, dass ich zuerst das Kind dann erstmal auf die Brust gelegt bekomme. Das hat er wohl bei vielen Geburtsvideos auf Youtube gesehen, dass die Mutter zuerst das Kind auf den Arm bzw an die Brust bekommt. (Möchte auch gerne Stillen, und da meint meine Hebamme und mein FA, dass das gut ist, wenn die Maus erst an meine Brust kommt).
Dann meinte ich, er kann gerne die Nabelschnur durchschneiden und wenn das Kind dann erstmal in meinem Arm war dass er es dann auf den Arm nehemn kann. 
An sich kann man sowas ja auch eh nie wirklich planen, Es kann ja bei der Geburt immer etwas passieren was man nicht vorher ahnte. Aber wie er mir seit dem das Stillen madig reden machen will, das verstehe ich nicht!
Er hat wohl Angst /oder seine Schwiegermutter, die sich extrem einen Enkel wünscht/, dass ich zu ihm den Kontakt abbrechen würde. Aber seit der Schwangerschaft zeige ich immer wieder, dass es mir wichtig ist dass er ein Mitspracherecht auch bekomtm und er mit mir Sachen plant. Nach der Geburt in meiner Wohnung ziehe ich ihm die Gästecoach aus, damit er die ersten Tage auch immer nah bei seiner Tochter ist. Er hat sich für den Zeitraum auch Urlaub genommen. Das reicht ihm auch  nicht. 

Dann meinte ich, ich möchte das Kind gerne stillen, und möchte deswegen dass es die ersten Wochen nicht bei ihm ohne mich schläft. 



Das Ganze belastet mich. Es ist einfach seine Art und Weise. Ich möchte auch vor der Geburt mit ihm die Vaterschaftsanerkennung einreichen (womit er auch Umgangsrecht hat, was uns Beiden wichtig ist)  Nur das geteilte Sorgerecht möchte ich erst nach der Geburt beantragen, wenn ich das Gefühl habe, dass er mich da nicht mehr so in die Enge drängt. Ich weiß auch, dass er es dann selber nach der Geburt beantragen kann. Es ist mir nur wichtig, dass er es erstmal nicht hat, weil er sich momentan wirklich total mir feindlich gegenüber benimmt, obwohl ich immer wieder deeskalierend nach einem Kompromiss suche.
Da ich mich einfach nur noch Unwohl mit seiner schon leicht aggressiven Art fühle, habe ich jetzt  doch beschlossen dass er während der Geburtt nicht dabei sein darf, erst danach. Ich finde es nämlich ein Unding, dass er verhindern möchte, dass ich Stille, weil ich ja sonst eine zu Enge Bindung zu dem Kind aufbaue und er es nicht direkt nach der Geburt für ein Wochenende zu seinen Eltern mitnehemen kann ohne mich. Dann wollte ich ihm den Kompromiss machen, dass ich gerne auch mal Abpumpen kann, damit er auch füttern kann, falls sie die Flasche annimmt. Reicht auch nicht.

Jetzt meine Frage, darf ich überhaupt während der Geburt ihn den Eintritt verwehren? Und am besten auch die erste Stunde danach, damit ich es an meine Brust legen kann? (die Vorstellung, die für ihn einem Horrorszenario anscheinend gleicht)

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22.02.21 um 20:47

Schade, dass es bei euch nun so läuft. Aber ich vermute mal, dass da bei deinem Freund auch noch ganz viel Frust, Enttäuschung und Ängste im Spiel sind und er sich deshalb so benimmt.
Zuerst möchte ich dir raten, dass das Kind hoffentlich deinen Nachnamen bekommt. Eine Freundin hat nun dauernd Ärger und muss ständig erklären, warum ihr Kind nicht ihren Namen trägt. Sie hat sich damals darauf eingelassen, weil sie mit ihrem Freund noch zusammen war, aber ihr seid ja schon getrennt. Tu dir diese vermeidbare Baustelle nicht an!
Ansonsten hat dein Freund noch in ganz vielen Dingen absolut keine Ahnung bzw völlig falsche Vorstellungen, wie es mit Baby läuft. Das du Stillen willst, finde ich gut, weil es nach meiner Erfahrung vieles einfacher macht. Gerade nachts muss man nicht extra aufstehen und Gläschen machen. Baby quengelt, Mami schiebt Baby zu sich, andocken, trinken und alle können gleich wieder schlafen ohne richtig wach zu werden. Und unterwegs mit Baby schleppt man eh schon immer so viel mit, da war ich froh nicht auch noch Fläschen etc mitnehmen zu müssen. Trotzdem ist es möglich, wenn es mal super läuft mit dem Stillen, dass du später abpumpst und auch der Papa mal füttern kann. Völlig illusorisch ist ein WE ohne Mama kurz nach der Geburt! Das hat absolut nichts mit dem Stillen zu tun. Das sagt einem der gesunde Menschenverstand! Wenn die Großeltern ihre Enkelin sehen wollen, dann müssen sie zu dir bzw dem Baby kommen. Nicht andersrum. Das funktioniert meist nicht. Nicht alle Babies lieben Autofahren und zu Beginn ist noch alles so neu, da muss man erst mal zu Hause zurecht kommen und nicht gleich die ersten tagelangen Ausflüge planen.
Und zur Geburt brauchst du jemanden, dem du vertrauen kannst, der deine Wünsche auch bei Ärzten und Hebammen immer wieder klar stellt, wenn du gerade mit Wehen beschäftigt bist. Und mit Corona kannst du vermutlich auch nur eine Person mitnehmen, da hilft es dir nichts, wenn du noch auf die Befindlichkeiten des Ex achten sollst. Du brauchst deine ganze Kraft und Aufmerksamkeit für dich und dein Baby.
Es ist gut von dir, dass du immer wieder versuchst zu deeskalieren, aber mach keine Zugeständnisse, die du später jahrelang bereuen wirst. Achte auch auf dich und deine Kleine. Vieles wird sich hoffentlich nach der Geburt und wenn dein Ex sieht, dass er Papa sein darf, von ganz alleine einspielen. Hoffentlich. 

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23.02.21 um 13:48
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Hallo ihr Lieben!

Ich bin neu hier und kenne mich in diesem Forum nicht so aus. Ich denke, in diesem bin ich richtig. Ich bin zwar noch schwanger, aber mir geht es um die Zeit wenn das Kind dann auf der Welt ist bzw die Geburt davor schon.

Der Text ist auch ziemlich lang! 

Zu der Vorgeschichte: Das Kind war nicht geplant. Seit Beginn der Beziehung habe ich die Pille genommen die ich auch immer regelmäßig genommen habe. 
Wir waren zu dem Zeitpunkt drei Jahre zusammen. Die letzten Monate liefen nicht so gut. Wir haben uns irgendwie außeinander gelebt. Aber das Kind wollten wir nicht abtreiben. Wir haben es dann noch einige Monate versucht, aber weder er noch ich konnten uns ab und waren lieber alleine ohne den Anderen. Dann haben wir uns dazu entschieden uns zu trennen. 

Er möchte guten und stetigen Kontakt zu unserem Kind, was mich wirklich sehr freut. Ich habe ihn auch bei allen Frauenarztterminen danach erzählt wie es war etc. (Durch die Corona Lage momentan auch nicht anders möglich) Die Namenswahl haben wir auch zusammen gemacht. 

Dann fing er aber auf einmal vor einigen Wochen an (bin jetzt Ende 19 SSW), dass er das Gefühl hat dass ich das alles so geplant hätte. Also zu warten, bis unsere Beziehung in die Brüche geht, um die Pille heimlich abzusetzen (am Wochenende hat er morgens immer sehen können wie ich die Pille nehme!). Alles damit ich das Kind für mich habe und er Unterhalt zahlen kann. 
Ich war dann doch schon sehr verletzt, da ich bis jetzt ihn nicht einmal nach Geld für die Erstaustattung gefragt habe (weil ich das Geld dafür habe und eben nicht ihm das Gefühl machen wollte, dass ich ihn nur wegen Geld brauche. Auch den Geburtsplan wollte ich mit ihm zusammen erstellen. Das war dann, dass ich ihm Bescheid gebe oder meine Mutter, wenn der Muttermund sich öffnet. Dass er dann auch dabei sein kann. Da passt es ihm dann nicht, dass ich zuerst das Kind dann erstmal auf die Brust gelegt bekomme. Das hat er wohl bei vielen Geburtsvideos auf Youtube gesehen, dass die Mutter zuerst das Kind auf den Arm bzw an die Brust bekommt. (Möchte auch gerne Stillen, und da meint meine Hebamme und mein FA, dass das gut ist, wenn die Maus erst an meine Brust kommt).
Dann meinte ich, er kann gerne die Nabelschnur durchschneiden und wenn das Kind dann erstmal in meinem Arm war dass er es dann auf den Arm nehemn kann. 
An sich kann man sowas ja auch eh nie wirklich planen, Es kann ja bei der Geburt immer etwas passieren was man nicht vorher ahnte. Aber wie er mir seit dem das Stillen madig reden machen will, das verstehe ich nicht!
Er hat wohl Angst /oder seine Schwiegermutter, die sich extrem einen Enkel wünscht/, dass ich zu ihm den Kontakt abbrechen würde. Aber seit der Schwangerschaft zeige ich immer wieder, dass es mir wichtig ist dass er ein Mitspracherecht auch bekomtm und er mit mir Sachen plant. Nach der Geburt in meiner Wohnung ziehe ich ihm die Gästecoach aus, damit er die ersten Tage auch immer nah bei seiner Tochter ist. Er hat sich für den Zeitraum auch Urlaub genommen. Das reicht ihm auch  nicht. 

Dann meinte ich, ich möchte das Kind gerne stillen, und möchte deswegen dass es die ersten Wochen nicht bei ihm ohne mich schläft. 



Das Ganze belastet mich. Es ist einfach seine Art und Weise. Ich möchte auch vor der Geburt mit ihm die Vaterschaftsanerkennung einreichen (womit er auch Umgangsrecht hat, was uns Beiden wichtig ist)  Nur das geteilte Sorgerecht möchte ich erst nach der Geburt beantragen, wenn ich das Gefühl habe, dass er mich da nicht mehr so in die Enge drängt. Ich weiß auch, dass er es dann selber nach der Geburt beantragen kann. Es ist mir nur wichtig, dass er es erstmal nicht hat, weil er sich momentan wirklich total mir feindlich gegenüber benimmt, obwohl ich immer wieder deeskalierend nach einem Kompromiss suche.
Da ich mich einfach nur noch Unwohl mit seiner schon leicht aggressiven Art fühle, habe ich jetzt  doch beschlossen dass er während der Geburtt nicht dabei sein darf, erst danach. Ich finde es nämlich ein Unding, dass er verhindern möchte, dass ich Stille, weil ich ja sonst eine zu Enge Bindung zu dem Kind aufbaue und er es nicht direkt nach der Geburt für ein Wochenende zu seinen Eltern mitnehemen kann ohne mich. Dann wollte ich ihm den Kompromiss machen, dass ich gerne auch mal Abpumpen kann, damit er auch füttern kann, falls sie die Flasche annimmt. Reicht auch nicht.

Jetzt meine Frage, darf ich überhaupt während der Geburt ihn den Eintritt verwehren? Und am besten auch die erste Stunde danach, damit ich es an meine Brust legen kann? (die Vorstellung, die für ihn einem Horrorszenario anscheinend gleicht)

Oh, man du arme. So einen Druck in der Schwangerschaft braucht niemand. Denke auch, dass dieser Mann sehr unrealistische Vorstellungen von der ersten Zeit mit Baby hat. 

Gibt es irgendwen aus der Familie, Freundeskreis der na zwei vor ein gutes Verhältnis zu euch beiden hat und irgendwie vermitteln könnte? 

Ich würde mich an seiner Stelle vorab gründlich beim Jugendamt bezüglich Umgang etc. beraten lassen, nur für alle Fälle... 

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24.02.21 um 14:22

Um einmal deine Frage ganz klar zu beantworten: Ja, du darfst ihm den Zutritt verwehren. Das machen sogar einige Frauen mit ihren Männern, obwohl die noch zusammen oder verheiratet sind. Es ist dein gutes Recht eine möglichst angenehme Geburt erleben zu können. Dabei kannst du niemanden brauchen, bei dem du kein gutes Gefühl hast. Das stresst dich in der Situation blos und kann Auswirkungen auf die Geburt haben (Stress und Anspannung sind nicht sehr zuträglich für den Geburtsverlauf)

Wenn er schon Videos bei Youtube guckt, dann sollte er sich auch mal Erfahrungsberichte in die Richtung zu Gemüte führen, wie das Leben so mit einem frisch geborenenen Säugling ist.

Und mit einem frisch geborenen Baby ein Wochenende ohne die Mutter verbringen zu wollen ist auch eine seltsame Idee. Einige lehnen in der ersten Zeit sogar Besuch ab, um sich erst einmal als Familie zu finden und er will so drastisch in den Prozess eingreifen. Dafür fehlt mir das Verständnis. Da finde ich es von dir schon sehr großzügig, dass du deinem Ex eine Schlafcouch bereit hältst, damit er bei euch sein kann. Das hätte bei weitem schon nicht jede gemacht.

Da sind denke ich viel verletzter Stolz und falsche Vorstellungen im Spiel.

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25.02.21 um 4:35
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Hallo ihr Lieben!

Ich bin neu hier und kenne mich in diesem Forum nicht so aus. Ich denke, in diesem bin ich richtig. Ich bin zwar noch schwanger, aber mir geht es um die Zeit wenn das Kind dann auf der Welt ist bzw die Geburt davor schon.

Der Text ist auch ziemlich lang! 

Zu der Vorgeschichte: Das Kind war nicht geplant. Seit Beginn der Beziehung habe ich die Pille genommen die ich auch immer regelmäßig genommen habe. 
Wir waren zu dem Zeitpunkt drei Jahre zusammen. Die letzten Monate liefen nicht so gut. Wir haben uns irgendwie außeinander gelebt. Aber das Kind wollten wir nicht abtreiben. Wir haben es dann noch einige Monate versucht, aber weder er noch ich konnten uns ab und waren lieber alleine ohne den Anderen. Dann haben wir uns dazu entschieden uns zu trennen. 

Er möchte guten und stetigen Kontakt zu unserem Kind, was mich wirklich sehr freut. Ich habe ihn auch bei allen Frauenarztterminen danach erzählt wie es war etc. (Durch die Corona Lage momentan auch nicht anders möglich) Die Namenswahl haben wir auch zusammen gemacht. 

Dann fing er aber auf einmal vor einigen Wochen an (bin jetzt Ende 19 SSW), dass er das Gefühl hat dass ich das alles so geplant hätte. Also zu warten, bis unsere Beziehung in die Brüche geht, um die Pille heimlich abzusetzen (am Wochenende hat er morgens immer sehen können wie ich die Pille nehme!). Alles damit ich das Kind für mich habe und er Unterhalt zahlen kann. 
Ich war dann doch schon sehr verletzt, da ich bis jetzt ihn nicht einmal nach Geld für die Erstaustattung gefragt habe (weil ich das Geld dafür habe und eben nicht ihm das Gefühl machen wollte, dass ich ihn nur wegen Geld brauche. Auch den Geburtsplan wollte ich mit ihm zusammen erstellen. Das war dann, dass ich ihm Bescheid gebe oder meine Mutter, wenn der Muttermund sich öffnet. Dass er dann auch dabei sein kann. Da passt es ihm dann nicht, dass ich zuerst das Kind dann erstmal auf die Brust gelegt bekomme. Das hat er wohl bei vielen Geburtsvideos auf Youtube gesehen, dass die Mutter zuerst das Kind auf den Arm bzw an die Brust bekommt. (Möchte auch gerne Stillen, und da meint meine Hebamme und mein FA, dass das gut ist, wenn die Maus erst an meine Brust kommt).
Dann meinte ich, er kann gerne die Nabelschnur durchschneiden und wenn das Kind dann erstmal in meinem Arm war dass er es dann auf den Arm nehemn kann. 
An sich kann man sowas ja auch eh nie wirklich planen, Es kann ja bei der Geburt immer etwas passieren was man nicht vorher ahnte. Aber wie er mir seit dem das Stillen madig reden machen will, das verstehe ich nicht!
Er hat wohl Angst /oder seine Schwiegermutter, die sich extrem einen Enkel wünscht/, dass ich zu ihm den Kontakt abbrechen würde. Aber seit der Schwangerschaft zeige ich immer wieder, dass es mir wichtig ist dass er ein Mitspracherecht auch bekomtm und er mit mir Sachen plant. Nach der Geburt in meiner Wohnung ziehe ich ihm die Gästecoach aus, damit er die ersten Tage auch immer nah bei seiner Tochter ist. Er hat sich für den Zeitraum auch Urlaub genommen. Das reicht ihm auch  nicht. 

Dann meinte ich, ich möchte das Kind gerne stillen, und möchte deswegen dass es die ersten Wochen nicht bei ihm ohne mich schläft. 



Das Ganze belastet mich. Es ist einfach seine Art und Weise. Ich möchte auch vor der Geburt mit ihm die Vaterschaftsanerkennung einreichen (womit er auch Umgangsrecht hat, was uns Beiden wichtig ist)  Nur das geteilte Sorgerecht möchte ich erst nach der Geburt beantragen, wenn ich das Gefühl habe, dass er mich da nicht mehr so in die Enge drängt. Ich weiß auch, dass er es dann selber nach der Geburt beantragen kann. Es ist mir nur wichtig, dass er es erstmal nicht hat, weil er sich momentan wirklich total mir feindlich gegenüber benimmt, obwohl ich immer wieder deeskalierend nach einem Kompromiss suche.
Da ich mich einfach nur noch Unwohl mit seiner schon leicht aggressiven Art fühle, habe ich jetzt  doch beschlossen dass er während der Geburtt nicht dabei sein darf, erst danach. Ich finde es nämlich ein Unding, dass er verhindern möchte, dass ich Stille, weil ich ja sonst eine zu Enge Bindung zu dem Kind aufbaue und er es nicht direkt nach der Geburt für ein Wochenende zu seinen Eltern mitnehemen kann ohne mich. Dann wollte ich ihm den Kompromiss machen, dass ich gerne auch mal Abpumpen kann, damit er auch füttern kann, falls sie die Flasche annimmt. Reicht auch nicht.

Jetzt meine Frage, darf ich überhaupt während der Geburt ihn den Eintritt verwehren? Und am besten auch die erste Stunde danach, damit ich es an meine Brust legen kann? (die Vorstellung, die für ihn einem Horrorszenario anscheinend gleicht)

Wenn du stillen willst, dann sollst du! Ohne Diskussionen, ohne wenn und aber, Punkt!!!

Dann dachte ich so beim lesen, da steckt eine andere Frau dahinter  die ihn aufhetzt (Pille heimlich abgesetzt..), nun, ok, seine Mutter...... sie scheint Ansprüche an ihr Enkel zu erheben. Kann sie knicken. Jedenfalls nicht auf diese Art und Weise. ER ist grade dabei alles kaputt zu machen, was gute Eltern ausmachen kann. Nur weil man getrennt ist, muss man ja keine schlechten Eltern sein aber wenn der so weiter macht, sehe ich schwarz!

Ähm, ja?!! Natürlich wird der Mutter nach der Geburt, wenn alles gut läuft, ihr Baby auf die Brust/Bauch gelegt! WEM denn bitte sonst?!! Sie ist es schließlich, die sich abgekämpft hat. Vorstellungen hat der Typ, das ist allmählich unnormal.
Er wird dafür ganz direkt die U1 mitbekommen und dürfte sogar das Baby anziehen aber das wird er sicher nicht wollen. Und wird es ganz sicher kurz nach dir auf den Arm kriegen. Ich müsste mal in meinen Videos schauen, wie lange nach der Geburt es dauerte, bis mein Mann unsere Babys jeweils auf dem Arm hatte.

Du könntest ihn jederzeit aus dem Kreißsaal werfen lassen, wemn er dich stört. Das ist nicht das Problem. 

Sag ihm, wenn er sich weiter so dämlich aufführt, wirst du nicht mehr mit ihm darüber reden. Da es eh keinen Sinn macht und jegliche Kompromisse hiermit verspielt hat. Du musst weder abpumpen noch sonst was (vielleicht hast du auch ein Baby, das alles außer Brust ablehnt, meine Mittlere war so ein Baby).

Außerdem möchtest du keinen weiteren Stress in der restlichen Schwangerschaft! Er soll sich diese unnützen, dir ein schlechtes Gewissen einredenden, Gespräche unterlassen, sonst verscherzt er sich alles kompromisslos komplett, was er da fordert!

Was will er eigentlich wirklich? Was sollen diese Forderungen von ihm überhaupt?! 

Die ersten 6-8 Wochen nach der Geburt bist du Wöchnerin. Ich rate dir da, diese Zeit auch zu nutzen und zu genießen und zwar mit viel im Bett/Couch liegen, ganz entspannt alles (die ersten beiden Wochen jeweils nach den Geburten fand ich die unangenehmsten bzgl Wochenfluss, da war ich sicher nicht ständig hier und da unterwegs!). Die solltest du dich auf jeden Fall schonen! Besser noch länger.

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25.02.21 um 12:07
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Um einmal deine Frage ganz klar zu beantworten: Ja, du darfst ihm den Zutritt verwehren. Das machen sogar einige Frauen mit ihren Männern, obwohl die noch zusammen oder verheiratet sind. Es ist dein gutes Recht eine möglichst angenehme Geburt erleben zu können. Dabei kannst du niemanden brauchen, bei dem du kein gutes Gefühl hast. Das stresst dich in der Situation blos und kann Auswirkungen auf die Geburt haben (Stress und Anspannung sind nicht sehr zuträglich für den Geburtsverlauf)

Wenn er schon Videos bei Youtube guckt, dann sollte er sich auch mal Erfahrungsberichte in die Richtung zu Gemüte führen, wie das Leben so mit einem frisch geborenenen Säugling ist.

Und mit einem frisch geborenen Baby ein Wochenende ohne die Mutter verbringen zu wollen ist auch eine seltsame Idee. Einige lehnen in der ersten Zeit sogar Besuch ab, um sich erst einmal als Familie zu finden und er will so drastisch in den Prozess eingreifen. Dafür fehlt mir das Verständnis. Da finde ich es von dir schon sehr großzügig, dass du deinem Ex eine Schlafcouch bereit hältst, damit er bei euch sein kann. Das hätte bei weitem schon nicht jede gemacht.

Da sind denke ich viel verletzter Stolz und falsche Vorstellungen im Spiel.

Oh mann, da machst du echt was durch, vor allem in der Schwangerschaft. Meinst du seine Eltern haben ihm aus 'Angst' auch den einen oder anderen Flo ins Ohr gesetzt? Es ist echt schade, dass er sich selbst durch seine Paranoia alles kaputt macht. Das ist ja dann auch irgendwie wie so eine selbsterfüllende Prophezeihung.

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19.03.21 um 12:18
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Oh mann, da machst du echt was durch, vor allem in der Schwangerschaft. Meinst du seine Eltern haben ihm aus 'Angst' auch den einen oder anderen Flo ins Ohr gesetzt? Es ist echt schade, dass er sich selbst durch seine Paranoia alles kaputt macht. Das ist ja dann auch irgendwie wie so eine selbsterfüllende Prophezeihung.

Ich wollte mal nachfragen wie es dir mittlerweile so geht?

Mir ist beim Lesen deines Beitrages fast die Hutschnur geplatzt! Was er sich da raus nimmt ist unglaublich! Wie meine Vorrednern schlich sich bei mir auch gleich das Gefühl ein, dass er aufgeheizt wird/wurde.

Lass die bitte nicht da rein reden DU bist die Mutter, DU trägst dein kleines 9 Monate im Bauch und DU weißt am Anfang am allerbesten was gut für dein Baby ist! Allein der Gedanke sein Baby mit wenigen Wochen schon ein ganzes Wochenende abzugeben zerreißt mir das Herz. Die kleinen brauchen die Mama, gerade auch in den ersten Monaten! Meine kleine ist jetzt 3 Monate alt und ich Stille voll. Würde sie niemals übers We abgeben auch nicht mit abgepumter Milch!

Fühle dich gedrückt meine liebe und sei Stark. Dein Herz wird dir sagen was richtig ist und darauf solltest du hören. Egal was alle anderen sagen. <3 

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