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VERA... frage an die mütter von 3.klässlern und älter

24. April 2015 um 9:15

im mai findet ja diese lernstandserhebung statt... verpflichtend für alle schüler und schulen.
meine tochter hat letzte woche schon ein hefter mit aufgaben gekriegt. dabei war auch die info, das wir eltern auch zuhause mit den kindern üben sollen, weil sie im unterricht nicht alles durchnehmen können.
jetzt les ich im faltblatt, welches sie gestern bekam, das man für diesen test gar nicht üben soll/kann und
das die kinder in der schule, mit dem aufgabenformat vertraut gemacht werden.
es geht ja bei dieser lernstandserhebung um bereits vorhandene kenntnisse, es wird nicht mit noten bewertet.
klar würde es mich freuen , wenn sie gut abschneidet, aber verfälscht gezieltes üben nicht das ergebins? welchen sinn macht dann die ganze aktion

also übt ihr mit euren kindern oder nicht??

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24. April 2015 um 9:22

Hmm
Wenn du mit deinem kind übst, steht halt die Schule besser da.
Wäre es nicht Aufgabe der Schule?
LG

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24. April 2015 um 9:35

Ich glaub nicht das die lehrer korrigieren oder doch??
im faltblatt steht zb

...wird den beteilgten lehrkräften bei der ergebnisrückmeldung ein vergleich mit schulen angeboten , die unter ähnlichen rahmenbedingungen arbeiten

...die schulen erhalten kurz vor den sommerferien eine rückmeldung

hast du mit deinem kind geübt??


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24. April 2015 um 9:39
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Hmm
Wenn du mit deinem kind übst, steht halt die Schule besser da.
Wäre es nicht Aufgabe der Schule?
LG

Im faltblatt steht ja
man soll nicht üben. in der schule sollen die kinder nur mit dem aufgabenformat vertraut gemacht werden.

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24. April 2015 um 10:23

Die
ganze Aktion macht überhaupt keinen Sinn. Zum einen eben, weil viele Schulen da einen seltsamen Ehrgeiz entwickeln und ihre Schüler fast drillen für die Tests, was natürlich die Ergebnisse verfälscht. Zum anderen verstehe ich sowieso nicht, warum ich den Druck der Kinder durch eine nicht repräsentative Testung noch unerträglicher gestalten muss, als er sowieso schon ist. Ich könnt mich schon wieder aufregen...
Da die Schule deiner Tochter ja offensichtlich übt, würde ich auch mit deiner Tochter üben. Allerdings würde ich ihr auch ganz klar sagen, dass sie sich keinen Stress machen muss; sie soll einfach so gut es geht mitmachen und die Fragen beantworten.

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24. April 2015 um 10:31

Da ist doch wieder was nicht ganz koscher
Es handelt sich um eine LERNSTANDserhebung, es geht also darum, zu testen auf welchem Lernstand die Kinder sind. Ihr bekommt aber von den Lehrern gesagt, dass ihr mit den Kindern lernen sollt, weil da Dinge vorkommen, die sie im Unterricht nicht geschafft haben.

Hä? Aber darum geht es doch! Um zu zeigen, schaut mal das können sie, schaut mal das ist zu viel Stoff, schaut mal unsere Kinder sind doch ganz pfiffig.

Und üben ist doch da völlig kontraproduktiv.
Da weiß ja nachher keiner wirklich, wo der Lernstand der Kinder ist.

Macht doch gar keinen Sinn...
Versteh ich nicht.

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24. April 2015 um 11:05

Bin auch GS-Lehrerin
und kann schokodines Erfahrungen nur bestätigen. Mach dich da bloß nicht verrückt. Die Arbeiten dürfen übrigens gar nicht benotet werden, auch wenn manche Lehrer da gleich eine Lesenote machen wollen. Ich lege es meistens zu den Akten und fertig.

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24. April 2015 um 12:31


Hallo,

ehrlich gesagt bin ich etwas verwundert über diese Bitte eurer Schule. Diese Tests sind eigentlich nicht dazu da nachzuweisen, wie gut Eltern mit ihren Kindern vorab üben können...
Diese Tests sollen eigentlich objektive Vergleichswerte zwischen Schulen und Bundesländern liefern, also wie viel können Kinder an welcher Schule, usw.

Das Dumme an diesen Tests ist allerdings, dass da beliebig Themen aus der 3. Jahrgansstufe abgefragt werden. Da das Schuljahr noch einige Monate dauert (je nach Bundesland), ist es logisch, dass noch lange nicht alle Themen im Unterricht behandelt wurden. So kann es natürlich passieren, dass teilweise Sachen verlangt werden, die die Klasse eigentlich gar nicht können KANN, weil das noch kein Thema im Unterricht war. So kann es dazu kommen, dass vielleicht eine eigentlich sehr gute Klasse relativ schlecht abschneidet.
Eine andere Klasse hat vielleicht das Glück, dass ausschließlich Themen drankommen, die sie schon behandelt und geübt haben...
Gleichzeitig ist es ja auch so, dass das Schuljahr in den verschiedenen Bundesländer auch unterschiedlich beginnt. Das heißt, wenn im Mai diese Tests stattfinden, hatten die Schüler z. B. in Bayern ca. einen Monat weniger Unterricht, als in einem Bundesland, wo das Schuljahr schon im August anfängt..

Aber dass da manche Schulen so einen Druck machen und die Eltern auffordern mit ihren Kindern zu üben, damit die Schule möglichst gut abschneidet - das finde ich furchtbar!!!

Die Tests werden übrigens von den Lehrkräften korrigiert und dann für jedes Kind alle Ergebnisse (also genau von jeder Aufgabe richtig/falsch) online an eine zentrale Stelle übermittelt. Von dort kommt dann irgendwann ne Rückmeldung, also sowohl für jedes einzelne Kind als auch für die Lehrkraft / Schule. (Wobei ich mich frage, was die Eltern mit der Info anfangen sollen, dass ihr Kind etwas nicht kann, was es im Unterricht noch gar nicht durchgenommen hat???)
Also du merkst schon, meiner Meinung nach sind diese Tests vollkommen unsinnig, machen nur unnötig viel Arbeit und Stress...

LG und mach dir und deiner Tochter nicht zu viel Stress!

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24. April 2015 um 17:14

Brrrrr,
diese Arbeiten sind nicht zum Schülervergleich da, sondern zum Schulvergleich. Es geht nicht darum wie ein Kind abschneidet, sondern eher darum, wie gut eine Schule abschneidet. D.h. nicht die Kinder werden evaluiert, sondern die Schulen.
Fällt z.B. jedes Jahr eine Schule immer unten durch (im Verhältnis zu vergleichbaren Schulen, also nicht Brennpunktschule vs. Professorenviertel), dann kommt ein Schulamt schon mal auf die Idee zu schauen, woran das liegen könnte, dass Sprengelschule A immer schlechter ist als Sprengelschule B, obwohl äußerlich die Rahmenbedingungen gleich sind.
Und das ist doch ganz gut so, oder?
Natürlich ist darauf üben Quatsch, die Aufgaben sollten auch nicht so sein, dass sie erübt werden können. Mit den ganzen Vergleichsarbeiten will man ja schauen, ob die verheerenden Pisa-Ergebnisse vor einigen Jahren langsam abgebaut werden. Damals war der große Vorwurf zu wenig Lesekompetenz und zu wenig logisches, selbständiges Denken. Gerade im Mathematik-Unterricht hat ein großes Umdenken stattgefunden. Weg vom reinen Rechentraining hin zu Problemlöseverfahren, etc. Das wurde in die Bildungspläne eingebracht und eine Schule soll das auch umsetzen. Bei VERA schaut man dann, ob das Wirkung zeigt bzw. kann man dann im Extremfall schon erkennen, das eben nicht so gearbetiet wird wie es sollte. Nicht weil jetzt eine Schule einmal auffällt, sondern im Laufe der Jahre...
Und da kann natürlich die Schule in Klasse 3 schon mal verstärkt solche Aufgabentypen üben. Das schadet den Schülern nicht. Aber es auf die Eltern abzuwälzen? Das ist definitiv nicht Sinn der Sache und ich würde wahrscheinlich meinen Mund aufmachen und paar passende Worte sagen der Schule gegenüber.

Da wird den Schülern und Eltern eine Angst mit VERA gemacht, dabei geht es nicht um die Schüler, sondern um die Lehrer, Lehrmethoden und Schulen...ARGH

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25. April 2015 um 3:38

Ich schreib mal ab , was die lehrerin als info den
lernblättern beigefügt hat. es sind 11 blätter, von beiden seiten voll mit verschiedenen aufgaben.

...
dieses heft enthält aufgaben für das fach mathematik, die so oder ähnlich in VERA vorkommen können.
mein ziel ist es , euch kindern hiermit auf die anstehenden arbeiten vorzubereiten. wir werden also in nächster zeit überlegen,wie man an die gestellten aufgaben herangeht, so dass ihr die vera-arbeiten einigermaßen stressfrei bewältigen könnt.
das machen wir im förderunterricht mathe. hier werden wir uns den kniffeligeren aufgaben widmen, denn vieles gelingt euch bestimmt auch alleine.
wir werden es jedoch nicht schaffen das ganze heft zu bearbeiten. daher könnt ihr auch zu hause
mit mama oder papa(oder selbstständig)darin üben."

ich mach mir nicht sorgen, das sie das nicht schafft.
das üben zuhause, würde sie wahrscheinich mehr stressen als die prüfung selbst.
aber ich frag micht echt , wozu diese lernstandserhebung dient,wenn die kinder dafür üben sollen.



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