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Verdacht auf Gestationsdiabetes - möchte eure Erfahrungen hören

29. Juli 2015 um 9:22

Gestern war ich wieder beim Ultraschall. Unser Bauchzwerg lag schon immer vom Gewicht und Größe über dem Durchschnitt. Gestern war es jedoch extrem. Meine Ärztin hat mehrere Male gemessen. Und es kam jedes Mal um die 2900g raus. Ich bin bei 33+4. Fruchtwassermenge ist ok, nicht erhöht. Zuckertest in der 24. Woche war nicht auffällig. Alles in der Norm. Auch habe ich keinen vermehrten Durst. Trinke eher zu wenig, weil ich wegen der Hypernemesis nicht mehr als einen Liter rein bekomme.
Meine Ärztin macht für mich einen Termin in der Klinik bei einem ganz bestimmten Arzt aus. Da soll ich mich nächste Woche vorstellen.
Jetzt mach ich mir natürlich riesen Sorgen um meinen Zwerg.

Wer hatte auch in der Schwangerschaft Diabetes? Wie ging es den Kindern nach der Geburt? Hatten sie arge Schwierigkeiten?

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29. Juli 2015 um 10:44

Hmm...
Du hast ja recht. Aber ich bin dennoch total verunsichert. Zumal meine Ärztin wirklich kompetent ist. Sie kümmert sich sehr liebevoll um mich und nimmt sich immer sehr viel Zeit für mich. Ich kann sie auch außerhalb der Sprechzeiten kontaktieren. Finde es auch super, dass sie den Kontakt zu dem entsprechenden Arzt in der Klinik aufbaut und ihn über die aktuellen Vermutungen informiert. Das ist für mich eine riesige Erleichterung, wenn ich nicht alles weitertragen muss.

Im Moment habe ich schon den Eindruck, dass wöchentlich ein neuer Hammer kommt und man nicht tief genug in der Scheiße hocken kann. Es fehlt nur noch der Weltuntergang als Krönung.

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29. Juli 2015 um 10:53

Ich hatte in der zweiten SS einen
Gestationsdiabetes, habe ab der 26. Woche Insulin gespritzt.
Meine Tochter kam mit 55 cm und 3570 g zur Welt und war topfit. Hatte ueberhaupt keine Anpassungsschwierigkeiten oder Unterzuckerungen.

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29. Juli 2015 um 10:55

@babydream
Was genau wurde nach der Geburt bei deinem Sohn gemacht? Wie wird/wurde er therapiert?

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29. Juli 2015 um 11:43

Kein SS Diabetes
..aber mein Sohn wurde bei 34+0 auf 2600gr geschätzt,auch nicht gerade leicht.
Raus kam er bei 40+1 mit 3910gr

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29. Juli 2015 um 12:40

Bei meiner zweiten schwangerschaft...
War der Verdacht auch die ganze Zeit seitens der Gyn da. Mein Sohn kam mit 56cm, 4 100g und 38cm KU zur Welt. Er war auch immer im oberen Bereich und ich sollte dann auch nen Diabetes Test machen (der war da noch kostenpflichtig ). Alles war gut. Meine Gyn hatte mich auch ziemlich verängstigt.

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29. Juli 2015 um 12:50

Hallo
2.schwangerschaften und 2.mal diabetes.
Meine kinder kamen völlig normal auf die welt also vom gewicht her..sohn und tochter ca 3 kilo..
Nach der geburt wurde ihnen in die finger gepikst und gemessen.. Bis zur entlassung glaub 2 mal.
Gott sei dank alles gut.
Ich hatte sehr schlecht einstellbaren diabetes habe 4 mal am tag sehr hoch gespritzt.bei der ersten ss gings weg bei der zweiten leider nicht und ich habe aktuell diabetes typ2 muss zum glück nicht spritzen sondern tabletten..

Alles gute wünsche ich!

Lg

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29. Juli 2015 um 15:57

Weniger kohlehydrate
bedeutet für mich aber gar nichts mehr essen. Nur Nudeln, Brot, Kartoffeln und Reis kombiniert mit Gemüse bleiben drin. Alles andere (vor allem tierisches) spei ich wieder raus Und nur noch Tomaten und Gurken essen geht ja auch nicht. Mein Repertoire an Nahrungsmitteln ist derzeit sehr gerung.

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29. Juli 2015 um 16:57

Bei
mir wurde auch eher spät eine ss-diabetes festgestellt, ca 34./35. ssw war es wohl. ich habe diese problemlos mit einer ernährungsumstellung (mehrere kleine portionen über den tag verteilt, hauptmahlzeiten: 1/3 eiweiss, 1/3 kohlenhydrate, 1/3 gemüse) in den griff bekommen. ich hätte dann (wahrscheinlich) eingeleitet werden müssen, was ich aus persönlichen gründen nicht wollte und daher ist er dann 9 tage vor termin per ks geholt worden (mit 51.5 cm und 3880g). meine tochter kam zwei tage vor termin und war merklich kleiner.

im krankenhaus wurde die ersten tage der blutzucker beim kleinen immer mal wieder gemessen. auch wurde er jeweils nach dem stillen noch mit einem becher zugefüttert. ich habe da drauf bestanden, dass das mit dem becher und nicht mit der flasche gemacht wurde und das stillen klappte so gut, dass ich das zufüttern nach spitalsustritt nicht mehr weiter geführt habe. meine hebi hat einfach einmal mehr die zunahme des babys kontrolliert.

ich habe vor der feststellung nichts konkretes von der diabetes gemerkt, habe aber nach der ernährungsumstellung mich plötzlich besser gefühlt (ich hatte auch sonst eine recht schwierige schwangerschaft). ich war einfach irgendwie wieder fitter, das ist auch nahe stehenden personen aufgefallen.

alles in allem fand ich die diabetes nicht wirklich schlimm...

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29. Juli 2015 um 18:03

Vorhin rief mich meine frauenärztin an
sie hat mit der leitenden Oberärztin geredet. Ich werde nächste Woche stationär aufgenommen und dann wird dort unter ärztlicher Aufsicht ein Langzeittest gemacht. Es werden dann auch noch andere Untersuchungen durchgeführt und die frühzeitige Geburt wird auch in dem Zuge durchgesprochen. Bin mal gespannt was da bei raus kommt.

@Ernährung: Das ist ein verdammt kompliziertes Thema. Es bleiben wirklich nur die paar Dinge und Obst drin. Vollkornprodukte ess ich sowieso. Werde jetzt erstmal das Obst und die Kartoffeln weg lassen. An wenig Abwechslung bin ich ja mittlerweile gewöhnt. Gemüse geht auch nur Tomate, Gurke und Möhre.
Ihr ahnt ja gar nicht wie sehr ich mich auf meine erste richtige Mahlzeit freue.

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29. Juli 2015 um 19:10

Wenn Du jetzt noch 3/4 Tage bis zum Test
so ist wie bisher, wird sicher nichts passieren. Du kannst ja ohnehin schon kaum etwas zu Dir nehmen!
Ich weiß ja nicht, ob das bei Dir geht, ohne dass Dir uebel wird, aber was sich nicht zu sehr auf den Blutzucker auswirkt sind Nuesse, Quark Beeren, Dinkelprodukte, das waeren dann auch wenigstens etwas mehr Kalorien als nur Gemuese

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29. Juli 2015 um 20:36

Wie
groß war denn Dein Erster, und wie groß seid Ihr Eltern?
vielleicht sind es einfach nur die Gene.
Wie genau wollen die Ärzte denn in der Klinik Deinen Blutzucker bestimmen, dass Du dazu stationär aufgenommen werden musst? Oder ist die Aufnahme nur generell wegen Deines schlechten Zustandes?

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30. Juli 2015 um 10:45

Anfangs habe ich über 12 Kilo abgenommen
Da war ich aber noch am Dauerspeien. Als ich medikamentös so eingestellt war, dass das Speien gehemmt wurde, nahm ich wieder etwas zu.

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30. Juli 2015 um 10:47
In Antwort auf peigi_12829083

Wenn Du jetzt noch 3/4 Tage bis zum Test
so ist wie bisher, wird sicher nichts passieren. Du kannst ja ohnehin schon kaum etwas zu Dir nehmen!
Ich weiß ja nicht, ob das bei Dir geht, ohne dass Dir uebel wird, aber was sich nicht zu sehr auf den Blutzucker auswirkt sind Nuesse, Quark Beeren, Dinkelprodukte, das waeren dann auch wenigstens etwas mehr Kalorien als nur Gemuese

Nüsse werde ich probieren
Als Brot esse ich Dinkelvollkornbrote.

Quark und Beeren sind heikel. An Obst geht auch nur Banane, Apfel und Wassermelone.

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30. Juli 2015 um 10:57
In Antwort auf waldmeisterin1

Wie
groß war denn Dein Erster, und wie groß seid Ihr Eltern?
vielleicht sind es einfach nur die Gene.
Wie genau wollen die Ärzte denn in der Klinik Deinen Blutzucker bestimmen, dass Du dazu stationär aufgenommen werden musst? Oder ist die Aufnahme nur generell wegen Deines schlechten Zustandes?

Meine Ärztin traut es sich in meinem Zustand nicht zu
den Langzeittest in der Praxis durchzuführen. Deswegen wird der stationär gemacht. Da bekomm ich dann auch einen richtigen Infusions-Push und werde für die Geburt "aufgepäppelt". Im Zuge dessen werden aber auch weitere Dinge untersucht und der Geburtsablauf dann auch entsprechend geplant.

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30. Juli 2015 um 11:19

.
Mein sohn lag auch immer weit über durchschnitt. In der 33ssw hatten wir auch etwa 3kg.
Bei mir wurde dann der zuckertest auch nochmal wiederholt. Unauffällig.
In der 38ssw wurde er dann auf 4,3 kg geschätzt. Man riet mir (auch wegen der komplizierten 1.geburt) zum kaiserschnitt oder zumindest zum einleiten in den nächsten tagen. Wie der zufall es wollte, platze mir dann aber die fruchtblase und er kam ganz komplikationslos bei 38+4 mit 4130g und 57cm. Bei ihm wurde dann auch direkt alles getestet. War aber auch alles gut. Er ist eben ein kleiner brocken.

Mach dir also nicht zu große sorgen. Wenn der zuckertest negativ ist und die fruchtwassermenge gut ist, ist doch alles super. Dann ist es eben einfach nur ein großes kind

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30. Juli 2015 um 11:32

Hallo
Ich hatte eine sehr panische Ärztin, die auch mehrere Tests durchgeführt hat und mich zu einer Diabetologin geschickt hat, da sie nicht wahrhaben wollte, dass die Werte ok waren. Sie hat mich die komplette Ss über dauernd auf Diabetes getestet um sich erklären zu können, warum mein Sohm in jedem Ultraschall mehrere Wochen größer war als er sein sollte.
Nun ja, mein auf 58 cm und 5 kg geschätztes Riesenbaby kam bei 38+6 mit 47 cm und 3035 g zur Welt

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30. Juli 2015 um 11:46
In Antwort auf teriz_12952669

Hallo
Ich hatte eine sehr panische Ärztin, die auch mehrere Tests durchgeführt hat und mich zu einer Diabetologin geschickt hat, da sie nicht wahrhaben wollte, dass die Werte ok waren. Sie hat mich die komplette Ss über dauernd auf Diabetes getestet um sich erklären zu können, warum mein Sohm in jedem Ultraschall mehrere Wochen größer war als er sein sollte.
Nun ja, mein auf 58 cm und 5 kg geschätztes Riesenbaby kam bei 38+6 mit 47 cm und 3035 g zur Welt

Krasse Story
Hoffentlich ist es bei uns auch so.
Mach mir schon große Sorgen ums Baby. Möchte nur, dass es ihm gut geht.

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30. Juli 2015 um 11:59


Also mein letzter US war 34+4 und da hat der Arzt das Baby auf etwas über 3000 Gramm gemessen.
Auf Diabetis oder so kam er nicht, er hat nur gefragt wie schwer die beiden Geschwister bei der Geburt waren (beide überm Durchschnitt) und meinte dann das das Kind wohl einfach wieder in die Richtung schlägt

Diabetis halte ich bei mir auch für sehr unwahrscheinlich Und so ganz glaub ich dem Doc den "Wert" auch nicht, das sind immerhin eher schätzungen als wirkliche Messungen (mein erster Sohn wurde noch am Tag seiner Geburt 500 Gramm leichter "gemessen" als er dann tatsächlich war und soweit kann es immer abweichen +/- 500 gramm!)

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