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Verhältnis zum Kindsvater

26. August 2017 um 19:22

Genauso meinte ich es oben. Wer weiß warum er sie so von ihr fernhält, da würden bei mir auch alle möglichen Gedanken kommen. Ob sie z.B. raucht und dies auch in der Wohnung mit dem Baby tut.

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26. August 2017 um 19:49

Du verstehst meine intention nicht. Wenn der Papa sagt "sie würde Dir nicht gefallen", geht doch das Kopfkino bei ihr an. Ich stimme Dir sogar zu dass es bei ihr verletzte Eitelkeit ist, warum sie so drauf ist, aber ein gegenseitiges kurzes Vorstellen der neuen Partner halte ich schon für angemessen.

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26. August 2017 um 20:36

Weißt du, ich war verheiratet und wir haben das Kind aus Liebe bekommen. Ein geplantes Wunschkind. Aber die Ehe ging schief. Nach der Trennung kümmerte er sich nullkommanull um sein Kind. Er wechselte sogar die Straßenseite, wenn er uns sah. Er verzog unbekannt, Kontaktdaten hatte ich keine mehr und konnte ihn nicht erreichen. Aber das Sorgerecht hatte er. Für ein Kind aus einer Ehe, was ursprünglich aus Liebe entstanden ist, für das er sich dann aber irgendwann nicht mehr interessierte. Weder Ehe noch Liebe sind ein Garant dafür, dass sich der Vater nach der Trennung kümmert. Menschen verändern sich, sie entwickeln sich weiter. Manche auch in ungewünschte Richtungen. Bekommen Burn Outs oder Mildlife Crises. Was dein Mann heute macht und tut muss er nicht zwangsläufig auch nach einer Trennung tun. Das ist deine Annahme, daran glaubst du. Wissen kannst du es aber nicht. Und so manch einer hat sich beim Hand ins Feuer legen schon übel verbrannt. Hätte ich gewusst, dass die Ehe zu Bruch geht und er sich nicht um sein Kind kümmern wird, dann hätte ich weder geheiratet noch ein Kind mit ihm bekommen. Da ich aber nicht hellsehen konnte - so wie du auch nicht - und "wir beide vorher noch nicht verheiratet und eltern waren" konnte ich das ja vorher nicht wissen. Und so geht es mit Sicherheit nicht nur mir, sondern zigtausend anderen Frauen auch. Daher kann ich über deinen Spruch "Wäre er nicht so ein Lappen, der ..." nur schmunzeln. Dass ich einen Lappen geheiratet und ein Kind mit ihm bekommen habe konnte vorher auch keiner wissen. Man kann den Menschen schließlich nur vor und nicht in den Kopf gucken. 

Ich habe einmal auf die heiße Herdplatte gefasst und tue das kein zweites Mal. Wer will, dass ich da hinlange, der muss mir erst zeigen, dass sie nicht mehr heiß ist. Das sind keine Vorurteile, sondern schlichtweg Vorsicht. Ich bin nun mal seit 13 Jahren Mutter mit entsprechenden Erfahrungen. 

Wenn wir in die Statistik schauen, dann sehen wir wie viele Frauen alleinerziehend sind und wie viele Männer in Elternzeit gehen, weil sie den Wunsch haben sich um ihre Kinder zu kümmern. Dafür muss ich nicht raten. Lediglich 34,2 % (Stand 2014) der Väter nehmen Elternzeit, 79 % davon nur zwei Monate (Quelle: destatis.de). Diese Zahl sieht nun nicht nach übersprießendem Interesse der Herren aus. Und das Argument "Einkommen" zählt nicht, denn Frauen haben schließlich auch Einbußen. Sowohl finanziell als auch oft karrieretechnisch. Im Jahr 2015 waren 2.331.000 Frauen alleinerziehend, dagegen nur 409.000 Männer (Quelle: statista.de). Der Unterschied ist eklatant! Spricht auch nicht dafür, dass Männer riesiges Interesse daran haben ihre Kinder bei sich zu haben. 

Ich bin ebenfalls für Gleichberechtigung. Diese trägt aber nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. Und für mich ist es unsinnig das Sorgerecht inne zu haben (Recht), wenn man aber nicht zu 100 % Sorge tragen WILL (Pflicht). 

Und so leid es mir tut, ich kenne viele Mütter, wo der Vater sich nach der Trennung nicht mehr groß für seine Kinder interessiert, sie gar nicht oder nur alle 14 Tage sieht. Dagegen kenne ich lediglich einen Mann, der seinen Sohn gerne häufiger sehen würde. 

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26. August 2017 um 20:55

Das ist kompletter Unsinn! Das Sorgerecht ist völlig losgelöst vom Umgang. Demnach kann sich auch ein Vater ohne Sorgerecht vollumfänglich um sein Kind kümmern. Ich sehe das bei mir selbst, der Vater hat KEIN Sorgerecht und er kann mit dem Kind tun und lassen was er will. Es ist sein Tag. Er holt das Kind, macht völlig unabhängig von mir etwas mit ihm und bringt es mir wieder zurück. Ich frage lediglich wie der Tag war und ob es besondere Vorkommnisse gab (Durchfall, Erbrechen, Verletzungen, kein Mittagsschlaf gemacht und deshalb Quengligkeit zu erwarten etc.). Für diesen einen Tag braucht er kein Sorgerecht. Er kann auch ohne alles tun, was ihm beliebt. Und es ist auch bekannt, dass ein Vater in seiner Umgangszeit tun kann was er will, die Mutter darf weder bestimmen mit wem er sich trifft noch was er macht, so lange er das Land nicht verlässt. Er darf mit seinem Kind auch offiziell in den Urlaub fahren, das kann die Mutter trotz Sorgerecht nicht unterbinden. Was also wird für den Vater in seiner Umgangszeit anders, WENN er das Sorgerecht hätte? Richtig, nix! 

Umgang ist nicht Sorgerecht. Und das Sorgerecht wird nicht täglich gebraucht. Für poplige Ausflüge oder Spielplatzbesuche schon mal gar nicht. Die Mutter darf unabhängig vom Sorgerecht den Umgang ja eh nicht verbieten. 

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26. August 2017 um 20:59

So ein Quatsch. Der Vater meines Kindes würde 100 pro wissen wollen, mit welchem Mann mein Kind Umgang hat, wenn dieser dauerhaft in mein Leben tritt. Und ich sehe auch überhaupt kein Problem darin ihm diesen dann vorzustellen. Immerhin möchte ich kein böses Blut - nicht mit einem neuen Partner, nicht mit meinem Ex und auch nicht unter den beiden. 

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26. August 2017 um 21:16

Sich das kann man so pauschal nicht sagen. Der Ex meiner Freundin hatte eine Neue, die kokste und den Dreck in der Bude aufbewahrt hat. Sie wohnte bei ihm, weil sie ihre Wohnung verloren hat und er ihr helfen wollte. Er verschwieg das meiner Freundin, weil sie sonst den Umgang in dieser Wohnung - völlig zu Recht! - untersagt hätte (haben geteiltes Sorgerecht). Und da er kein Bock auf Spielplatz oder Schwimmbad hatte, wo der Umgang alternativ stattfinden hätte können, hat er eben die Klappe gehalten und diese neue Freundin versteckt.  Somit waren die Kinder schön in der Nähe von einer Drogenabhängigen, die ihren Stoff im Schrank aufbewahrte. Toll! 

Wer so ein Geheimnis um seine Wohnung und die neue Freundin macht, der hat nicht selten was zu verbergen. Man sollte an einem Strang ziehen. Das gilt aber nun mal nicht nur für die Mütter, sondern auch für die Väter. Und ich würde mein Kind auch nicht in eine Wohnung lassen, wenn mir verheimlicht wird wer sich da aufhält und wie es da zugeht. Volle Aschenbecher, Alkohol in den ungesicherten Schränken oder nicht geschützte Tiere (Schlangen, Vogelspinnen etc.), die gefährlich werden könnten. Man gibt sein Kind ja auch nicht in eine Kita, die man noch nie von innen gesehen und deren Personal man noch nie getroffen hat.  

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27. August 2017 um 0:02

Den Glauben möchte ich dir auch in keiner Weise absprechen 

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27. August 2017 um 0:19

Nein, diese Argumentation ist nicht schlüssig für mich. Mein Kind schlief bereits mit sechs Monaten beim Vater. Ich bin aber auch keine Helikopter-Mutter und war ehrlich gesagt dankbar mal zwei Nächte die Woche durchzuschlafen. Ein Kind mit 11 Monaten kann auch nicht äußern, ob es zu Papa möchte oder lieber bei Mama bleibt. Allerdings wüsste ich selbst nicht, ob ich einem Mann, der so ein Geheimnis um sein Umfeld macht und mir den Zutritt zur Wohnung verwehrt, während er bei mir ganz selbstverständlich ein und aus spaziert das Kind über Nacht dalassen würde. Außerdem wissen wir ja auch nicht, ob das Kind der TE nicht fremdelt oder sie nachts noch stillt. 

Natürlich weiß ich, dass der Vater neuerdings das SR ganz leicht bekommen kann, wenn er es beantragt. Das muss ich aber nicht gut und richtig finden. Gemeinsames SR birgt bei getrennten Eltern, die sich nicht mehr grün sind, nicht anständig kommunizieren können, weit auseinander wohnen und dann auch noch Geheimniskrämerei (Umfeld) betreiben, erhebliches Konfliktpotenzial. Das ist selten dem Kindeswohl dienlich. Im Zweifel bedeutet es nur Stress, weil einer nach links und der andere nach rechts will. Werden sie sich nicht einig, was Lappalien betreffen kann, dann müssen Richter das klären. Und das alles nur, weil einem Mann, der nur Sonnenstunden-Papa sein kann/will, die Umgangsregelung nicht reicht. Das klingt arg nach Macht, die er da sucht... Und wenn ihm dann nicht passt, dass sein Kind bspw. geimpft wird, dann hat die TE den Stress mit Kita und jeder popligen Verletzung...

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27. August 2017 um 0:32

Die TE schrieb eingangs, dass sie während des Kennenlernens schwanger wurde. Sie selbst kennt diesen Mann also kaum! Das war keine langjährige Beziehung, wo man sich sehr gut kennt, vertraut und weiß wie der andere tickt. Er hat sich während der SS nicht interessiert, also auch kein neutrales Verhältnis zur TE aufgebaut, sondern mit Abwesenheit und Desinteresse geglänzt. Sein Umfeld und seine Wohnung ist auch tabu für sie. Und plötzlich möchte er nach der Geburt sein Kind haben, über Nacht. Und das SR. Die TE soll jetzt also einem Mann, den sie selbst kaum kennt, ihr Kind anvertrauen. Dazu kommt Streit. Das ihr das Bauchweh bereitet kannst du absolut nicht verstehen? 

Und ob der Vater nicht ein ganz schlimmer Finger ist kann keiner wissen, wahrscheinlich nicht mal die TE selbst, weil sie ihn ja selbst kaum kennt! 

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27. August 2017 um 20:09

Nein, thilda, ich muss Rebecca hier absolut rechtgeben. Smithee ist durch ihre eigene Situation voreingenommen, münzt ihre eigenen Erfahrungen 1:1 auf den hier geschilderten Fall. Und mit dem Fakten verdrehen, das hatte ich ja auch, aus meinem Beispiel(!) wurde gleich ein handfester Vorwurf, der neuen Freundin würde das Rauchen unterstellt. Konstruktiv argumentieren geht anders.

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27. August 2017 um 22:51

Ich hatte es so verstanden, dass ein Streit schwelte weil er das Kind nicht über Nacht bekommt, und schwupps, möchte er auf einmal das gemeinsame Sorgerecht, vielleicht weil er denkt dass er damit. Ein Anrecht darauf hätte?

Ich gebe Dir aber recht, hier wäre eine Meditation übers Jugendamt sinnvoll. Sollte die neue Freundin bereits bei ihm eingezogen sein, dann inkl. Ihr.

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28. August 2017 um 7:54

Na da haben wir es doch: "Die TE hat sich für das Kind entschieden, wohlwissend, dass sie es alleine großziehen werden muss... "

So so. Sie hat sich also bewusst für ein Kind entschieden (= wollte es haben und gut dafür sorgen, der Vater vielleicht nicht, der hätte vielleicht eine Abtreibung lieber gehabt?! Ist ein Mann, der das Kind nicht wollte und sich seinen frühzeitigen Tod gewünscht hat ein guter Vater?), obwohl sie wusste, dass sie es ALLEINE aufziehen muss. 

Und weil sie das Kind allein aufziehen muss, soll sie sich nun mit dem Kindsvater das Sorgerecht ganz selbstverständlich teilen. Wie absurd! Wenn ein Elternteil das Kind allein aufzieht, dann braucht der andere, nicht aufziehende Elternteil kein Sorgerecht! Gemeinsames Sorgerecht bedeutet das Kind gemeinsam (!) großziehen! Mit allen Rechten, aber auch allen Pflichten! Nicht einer allein hat die Arbeit und Verantwortung (Pflicht) und der andere genießt nur Rechte, weil er das eben so will  

Du musst dich in deiner Argumentation mal entscheiden: Zieht die TE ihr Kind allein auf, weil sie sich bewusst für das Baby entschieden hat oder ziehen beide Elternteile das Kind GEMEINSAM auf, mit allen dazugehörigen Pflichten? Es geht nur eins von beiden. Und wenn sie es nicht gemeinsam aufziehen, sondern die Mutter ganz "selbstverständlich" allein, weil sie sich nun mal bewusst für ein Kind aus einer gescheiterten Beziehung entschieden hat, dann braucht der Vater kein Sorgerecht und deine Argumentation ist für die Katz.

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28. August 2017 um 7:57

Der Wind dreht sich hier unheimlich schnell. Gestern noch ein Unding, heute schon normal und morgen absolute Pflicht 

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28. August 2017 um 8:30

Hab ich dich wegen irgendeinem anderen Thread angepöbelt? Oder nur darauf angesprochen? Dich ganz persönlich? Nein, habe ich nicht. Ich habe diesen Einwand nicht mal in diesen Thread geschmissen. Ich gebe Rebecca allerdings Recht, was die allgemeine Grundstimmung hier betrifft. Und zustimmen darf man hier doch wohl noch, oder?

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28. August 2017 um 8:59

Ja, ist sie. 

Ich und bestimmt einige andere können sich mit Sicherheit nicht jede Aussage und jeden Nickname merken. Viele verschwinden auch und es kommen neue. Manche werden gesperrt, löschen sich selbst, melden sich mit neuem Nick neu an. Da ist es - für mich, die hier keine näheren Bekanntschaften oder besondere Sympathien pflegt - gar nicht möglich den Überblick zu behalten. Ab und zu merke ich durch Kommentare anderer, wer sich hinter dem neuen Nick verbirgt. Wenn ich nicht falsch liege, dann ist Katharina Evey (schrieb man den Nick so?). Das habe ich erst sehr viel später als andere bemerkt 😂 Vielleicht liege ich ja auch falsch und meine Annahme stimmt gar nicht. Aber grade weil das so ist kann man von einer allgemeinen Grundstimmung sprechen, weil hier mehr oder weniger ein loser Kreis existiert, der zu großen Teilen aus den gleichen Usern besteht. Mal kommt eine neue dazu, mal verschwindet einer, mal kommt er unter neuem Nick dazu. Und weil hier Nicks eben durchaus öfter wechseln, die Personen dahinter aber gleich bleiben, kann man gar nicht mehr zu 100 % zuordnen, wer in welchem Thread irgendwas gesagt hat. Hier wurde niemand persönlich angesprochen, sondern lediglich die Grundstimmung genannt. Und das empfinde ich als völlig legitim. Wenn du diese Stimmung nicht vertrittst, so musst du dich doch auch nicht angesprochen fühlen. 

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28. August 2017 um 10:03

Ich hatte auch eine Mediation beim Jugendamt, als es damals um das SR meiner Tochter ging. Sechs Monate hat dieser Mist gedauert, deren Erfolg gleich null war. Wir sollten uns alle 14 Tage treffen, um Einigungen und eine gemeinsame Basis zu finden. Das ging gründlich schief. Krönung war dann, dass er die Termine ständig kurzfristig verschob - mit ganz üblen Ausreden. Die Öffis hätten gestreikt (na und? Dann nimmt man ein Auto, Taxi oder notfalls das Fahrrad!), er hätte nach dem Fußballtraining Schmerzen im Bein (na und? Die Schmerzen hat er auch zu Hause auf der Couch, außerdem muss ich mit Kind und Schmerzen auch funktionieren!) oder seine Freundin hätte Geburtstag und er will mit ihr feiern (Mediation war immer eine Stunde - die sollte man für sein Kind wohl haben!). Und zum letzten Termin kam er dann ohne Absage gar nicht. Ich musste mir immer einen Babysitter suchen und der feine Herr, dem das SR ja angeblich sooooo wichtig war, sagt ständig ab und erscheint dann einfach nicht. Ich hab den Quatsch dann abgebrochen und das Jugendamt hat der Übertragung der alleinigen Sorge auf mich zugestimmt. 

Es gibt nicht wenige Männer, die das SR aus Prinzip wollen. Da gehts nicht ums Kind, da gehts um Macht und den anderen eben ärgern zu können. Bei mir war es jedenfalls so. Das musste dann auch die Tante vom Jugendamt zähneknirschend zugeben. 

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28. August 2017 um 10:08

Ich behaupte das doch auch gar nicht! Ich entnehme einem Thread eine gewisse Stimmung. Das tut wohl jeder. In diesem Thread wird ja auch von einigen Usern einer bestimmten Person eine latent aggressive Stimmung und Argumentation vorgeworfen. Und es ist doch nur menschlich und normal, dass jeder Stimmungen wahrnimmt. Auch aus Texten im Internet. Ob die nun von X, Y oder Z verursacht werden ist doch egal, da ja niemandem persönlich hier ein Vorwurf gemacht wird. Angemerkt wird nur die Stimmung eines gleichen Themas, dass in Strang A so und in Strang B völlig konträr ist. Und das darf man doch wohl anmerken, wo ist das Problem? 

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28. August 2017 um 11:21

Du, mir gehts nicht ums Geschlecht. Ich streite null und nichtig ab, dass es auch beschissene Mütter gibt, die sich aufführen wie Sau. Ich persönlich kenne keine Mutter, die den Umgang verweigert. Eher wünschen sich die Mamas in meinem Umfeld - inklusive mir - mehr Entlastung. Und ja, ich würde im Zuge eines Wechselmodells auch auf den Unterhalt verzichten, bekomme ja eh von beiden Vätern keinen. Der eine kümmert sich wenig, der andere überhaupt nicht. Meldet sich nicht mal zum Geburtstag des Kindes! Seine Adresse musste ich selbst über das Einwohnermeldeamt ermitteln, weil ich sie von ihm nicht bekam. 


Ich geb dir komplett Recht.

Das Sorgerecht wurde ihm tatsächlich entzogen. Dazu war allerdings ein 18 monatiger Kampf notwendig, obwohl er sein Kind gar nicht (mehr) kannte und nichts, wirklich gar nichts zu dessen Leben beitrug, freiwillig null Kontakt hatte. Ich habe entsprechend argumentiert und das Jugendamt gab mir nach der gescheiterten Mediation Recht. Allerdings ist das Urteil des Jugendamtes sehr vorsichtig zu Gunsten des Vaters formuliert. Verstehe ich persönlich nicht, da er sich mit seinem Verhalten klar positionierte. Aber egal, das Sorgerecht wurde ihm ja trotzdem entzogen. 

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28. August 2017 um 20:36

Wurde hier erwähnt ob der Kindsvater mit der neuen Freundin zusammenwohnt? Wenn nicht finde ich das kennenlernen zweitrangig. Die meisten hier stellen den Kindern neue Partner erst nach einer Weile vor, berechtigerweise, vielleicht ist sas beim Ex der TE dasselbe. Dann würde ich nämlich einen Teufel tun und jeden Flirt gleich der Ex vorstellen. Das hat erst was im Leben zu suchen wenn das Kind diese Person als mögliche Bezugsperson kennen lernen soll, vorher nicht. Man kann ja genajso wenig jeden bekannten, arbeitskollegen oder entfernten verwandten vorstellen den man mal alle Jubeljahre zum Kaffee einlädt oder auf der Strasse trifft.

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