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Verkorkste Papa-Tochter-Beziehung.. Ich weiß nicht weiter..

27. Januar 2013 um 19:48 Letzte Antwort: 28. Januar 2013 um 12:53

Ich bin nervlich wirklich am Ende..
Mein Mann kümmert sich nicht um unsere Tochter.
Sie war schon immer eher ein Mamakind und weinte bei Papa viel, was ihn wohl auch abschreckte. Seine versuche sich ihr zu nähern belaufen sich momentan bei Null. Er befasst sich gar nicht mit ihr.
Das Verhältnis zwischen den beiden ist ne Katastrophe.
Ich habe gehofft, dass er erst noch in seiner neuen Rolle ankommen muss aber das geht nun schon 1 1/2 Jahre so und ich kann nicht mehr.
Ich war seit der Geburt nicht einmal alleine unterwegs. Daheim klebt sie sowieso nur an mir und es gibt wahnsinnige Heulszenarien wenn mein Mann sie mal nehmen soll.

Ich weiß einfach nicht weiter.. ich habs noch nie erlebt, dass sich ein Vater, in einer eigentlich intakten Ehe, soo wenig ums Kind bemüht.
Er arbeiten momentan nur halbtags und hat dementsprechend viel Zeit. Im Haushalt macht er einige Dinge, deswegen bin ich nicht besorgt..

Es läuft einfach so ab, er kommt heim und setzt sich direkt vor seinen Laptop. Er beachtet die Kleine nicht mal.. das tut so im Herzen weh. Sie hat das nicht verdient
Ich muss ihn förmlich zwingen sich mit ihr zu beschäftigen.. aber so geht das doch nicht?!
Unternehmungen zusammen gibts auch selten bis gar nicht.
Er hat nie Lust.. hockt lieber daheim.

Sein Vater ist gestorben als er 2 Jahre alt war, hat also kein Beispiel und auch seine Mutter hat mit ihren Kindern nie etwas unternommen.
Ob es daher kommt.. keine Ahnung..

Fakt ist, ich schaffe das nicht mehr. Ich kann nicht mehr..
Die ständigen Streitereien nur weil er seinen Pflichten der Kleinen gegenüber nicht nachkommt..

Ich weiß nicht mal mehr wann er das letzte Mal die Windel gewechselt hat oder mit ihr draußen war.. Er hat sie noch nie von sich aus ins Bett gebracht, angezogen, gebadet oder gefüttert..
Die Kleine tut mir so Leid.. ich möchte nicht, dass sie mit so einen Vater aufwächst..

Trennung? Ich denke schon lange darüber nach. Aber ich scheine irgendwie nicht den Arsch in der Hose zu haben es endlich durchzuziehen..

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27. Januar 2013 um 19:57

Vor trennung
Was sagt er denn dazu, hast Du mit ihm da mal drüber gesprochen, warum er sich nicht um sie kümmert?

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27. Januar 2013 um 20:11
In Antwort auf akeno_12872987

Vor trennung
Was sagt er denn dazu, hast Du mit ihm da mal drüber gesprochen, warum er sich nicht um sie kümmert?

Ja natürlich
immer und immer wieder..
Er antwortet nicht mal richtig. Wenn er motzig wird tendiert er dazu einfach gar nichts mehr zu sagen..

Selbst wenn ich vernünftig mit ihm sprechen möchte um einfach zu wissen was in ihm vorgeht. Er kann mir keine richtige Antwort geben. Er weiß es wohl selbst nicht.

Ich nehme an es ist einfach Lustlosigkeit..

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27. Januar 2013 um 20:31


oh man.. ich find das voll traurig. weis auch nicht wirklich was ich dir da raten kann ausser ebend immer wieder das gespräch zu suchen.
andere mütter würden sich ja freuen wenn ein papa da wäre und bei euch ist einer da, bzw. ja dann eigentlich auch nicht.

ich hab ja meinen mann vona nfang an mit einbezogen. also windeln, waschen ect.
wobei er auch einer ist den ich auch mal in popo treten muss damit er am wochenende mal auf den spielplatz geht.
aber er macht es dann ja auch und hat auch seinen spass und schäkert mit der kleinen und kuschelt und geht so wie heute mit ihr baden.
gestern gabs vater-kind tag im kiga. fand er auch super, so ganz unter männern.

also mein mann macht halt gern was mit anderen vätern und den kindern. denke da fühlen sich die kerle auch wohler als so unter lauter frauen.
vielleicht wäre das ja mal was für euch. das er sich vielleicht so ne papa-kind-truppe sucht. wo halt nur papas mit kinder dann was zusammen unternehmen.

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27. Januar 2013 um 20:40
In Antwort auf emmasmamma


oh man.. ich find das voll traurig. weis auch nicht wirklich was ich dir da raten kann ausser ebend immer wieder das gespräch zu suchen.
andere mütter würden sich ja freuen wenn ein papa da wäre und bei euch ist einer da, bzw. ja dann eigentlich auch nicht.

ich hab ja meinen mann vona nfang an mit einbezogen. also windeln, waschen ect.
wobei er auch einer ist den ich auch mal in popo treten muss damit er am wochenende mal auf den spielplatz geht.
aber er macht es dann ja auch und hat auch seinen spass und schäkert mit der kleinen und kuschelt und geht so wie heute mit ihr baden.
gestern gabs vater-kind tag im kiga. fand er auch super, so ganz unter männern.

also mein mann macht halt gern was mit anderen vätern und den kindern. denke da fühlen sich die kerle auch wohler als so unter lauter frauen.
vielleicht wäre das ja mal was für euch. das er sich vielleicht so ne papa-kind-truppe sucht. wo halt nur papas mit kinder dann was zusammen unternehmen.


Danke, ich werde mal schauen ob ich hier was finde.. Viele seiner Arbeitskollegen haben auch Kinder in dem Alter.
Ich häng mich echt an jeden Strohhalm.

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27. Januar 2013 um 20:42


Das tut mir wirklich leid für dich! Da ist man zusammen als Familie und doch gibt es keine Verbindung zueinander....

Ist eigentlich irgendwann etwas vorgefallen zwischen deinem Mann und eurer Tochter? Oder warst du ihm mal untreu? Ich weiß, der Gedankengang ist sehr befremdlich und weit her gegriffen...aber es gibt Männer, die vermuten, dass es nicht ihres ist und deswegen keine Bindung aufbauen möchten.

Und mich würde interessieren, wie du mit ihm sprichst...forderst du ihn auch mal auf "Kannst du ihr bitte die Windel wechseln" ? Und wie reagiert er dann?
Und wie ist er zu dir? Ist es generell jemand, der sich hauptsächlich nur für sich interessiert oder hat er deine Bedürfnisse auch im Blick?

Ich glaube, manchen Männer fällt es schwer, zu Babys einen Draht zu finden und viele Männer können das erst, wenn das Baby anfängt zu laufen und sich mehr äußern kann. Vielleicht braucht deiner da nur ein bisschen länger

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27. Januar 2013 um 20:58

Es klingt für mich nach Eifersucht
Wie ist es mit euren Zeit? Unternehmt ihr beide also ohne eurer Tochter was miteinander? Ich meine so am Abend, zusammen fern schauen, was spielen, Gespräche führen, alles das was ihr auch früher vor ihrer Zeit miteinander getan habt? Für mich hört es sich so an, als wäre deine Tochter jetzt die Nummer 1 und dein Mann hängt so hinterher. Also bei uns war es in den ersten Wochen einwenig so. Ich hing nur noch mit der Kleinen, redete auch nur noch über Babysachen. Ich merkte, dass mein Partner da echt einwenig abgenervt war und sich einwenig distanzierte. Ich sprach mit ihm darüber und er gestand, dass er sich allein gelassen fühlt, er braucht mehr Aufmerksamkeit und fühlt sich unwillkommen. Ab da wenn er Heim kommt, bereiten wir gemeinsam Essen zu und reden über seinen Arbeitstag und sonst über Sachen die wir am Tag so erlebt haben. Danach gibts es Papa Zeit, da ruht er sich aus und macht was er halt gerne macht.Nach ca 1 Stunde gibts Tochter Papa Mama Zeit, anschließen badet er sie jeden Abend. Wir haben es so vereinbart, er badet sie immer dafür windel ich sie, er kommt mit dem Stuhlgang absolut nicht klar.
Was natürlich wichtig ist, ist Sex. Also mein Partner braucht es, Sex und Kuscheln, ohne gibts nur miese Laune

Ich würde vorschlagen du sprichst mit ihm darüber, weil ich tippe echt auf Eifersucht/Mangel an Aufmerksamkeit.

Alles Gute

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27. Januar 2013 um 21:30
In Antwort auf austyn_12894293

Ja natürlich
immer und immer wieder..
Er antwortet nicht mal richtig. Wenn er motzig wird tendiert er dazu einfach gar nichts mehr zu sagen..

Selbst wenn ich vernünftig mit ihm sprechen möchte um einfach zu wissen was in ihm vorgeht. Er kann mir keine richtige Antwort geben. Er weiß es wohl selbst nicht.

Ich nehme an es ist einfach Lustlosigkeit..

Gemeinsam
Hast du denn mal versucht einen gemeinsamen Ausflug zu machen. Schwimmen oder Indoorspielplatz oder Tierpark?

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27. Januar 2013 um 21:36
In Antwort auf sunshinedaughter


Das tut mir wirklich leid für dich! Da ist man zusammen als Familie und doch gibt es keine Verbindung zueinander....

Ist eigentlich irgendwann etwas vorgefallen zwischen deinem Mann und eurer Tochter? Oder warst du ihm mal untreu? Ich weiß, der Gedankengang ist sehr befremdlich und weit her gegriffen...aber es gibt Männer, die vermuten, dass es nicht ihres ist und deswegen keine Bindung aufbauen möchten.

Und mich würde interessieren, wie du mit ihm sprichst...forderst du ihn auch mal auf "Kannst du ihr bitte die Windel wechseln" ? Und wie reagiert er dann?
Und wie ist er zu dir? Ist es generell jemand, der sich hauptsächlich nur für sich interessiert oder hat er deine Bedürfnisse auch im Blick?

Ich glaube, manchen Männer fällt es schwer, zu Babys einen Draht zu finden und viele Männer können das erst, wenn das Baby anfängt zu laufen und sich mehr äußern kann. Vielleicht braucht deiner da nur ein bisschen länger


Nein es ist nie was vorgefallen.
Ich bin in der Beziehung eher die Anhängliche.
Wenn ich ihm sage, dass er sie doch mal eben wickeln soll, dann macht er es auch aber so bald er sich mehr mit ihr beschäftigen soll gibt es gemotze.
Er sagt es zwar nicht direkt ala "kein bock" aber er bleibt einfach vorm Laptop oder liest oder sonst was und macht es nicht. Wenn ich es dann noch 10x sage, reagiert er eben mit motzen.

Auch wenn die Kleine weint weil sie gefallen ist oder weshalb auch immer, reagiert er nur nach ner Aufforderung.
Ich trau mich auch gar nicht die beiden alleine zu lassen..

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27. Januar 2013 um 21:40
In Antwort auf akeno_12872987

Gemeinsam
Hast du denn mal versucht einen gemeinsamen Ausflug zu machen. Schwimmen oder Indoorspielplatz oder Tierpark?

Ja..
schon so oft

Nie hat er Lust oder es gibt ewige Diskussionen weil er lieber etwas anderes machen würde, was ihn auch interessiert. Macht aber keinerlei Vorschläge..

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27. Januar 2013 um 21:49
In Antwort auf austyn_12894293


Nein es ist nie was vorgefallen.
Ich bin in der Beziehung eher die Anhängliche.
Wenn ich ihm sage, dass er sie doch mal eben wickeln soll, dann macht er es auch aber so bald er sich mehr mit ihr beschäftigen soll gibt es gemotze.
Er sagt es zwar nicht direkt ala "kein bock" aber er bleibt einfach vorm Laptop oder liest oder sonst was und macht es nicht. Wenn ich es dann noch 10x sage, reagiert er eben mit motzen.

Auch wenn die Kleine weint weil sie gefallen ist oder weshalb auch immer, reagiert er nur nach ner Aufforderung.
Ich trau mich auch gar nicht die beiden alleine zu lassen..

Ok,
dann ist es ja nicht ganz sooo schlimm.
Ich dachte, er macht jetzt null mit ihr.

Weisst du, meiner war auch manchmal "faul". Sich aufraffen und auf das Kind einzulassen...nö, zu anstrengend. Mit der Zeit ist er viel verantwortungsvoller geworden und da kommt jetzt auch viel mehr von ihm aus. Ich glaube, dass bei euch auch ein großes Problem darin liegt, dass sie so abweisend ihm gegenüber ist. Damit kommt er nicht klar und ist überfordert.

Das kann man aber nicht von ihr erzwingen, dass sie ihn mehr mag.....Ich würde, mehr zusammen also zu dritt was machen. Das du als Bindeglied zwischen den beiden bist. Oder deine Tochter auffordern, dem Papa was zu bringen. In diesem Alter macht es ihnen ja Spaß, zu helfen und so kannst du den Kontakt zueinander fördern. Ich glaube, du musst da geschickt vorgehen und einfach immer wieder Situationen einfädeln, in denen sie was zu tun miteinander haben. Ihn aber auch loben, was für ein toller Vater er ist, auch bei kleinsten Fortschritten Seinen Vaterstolz fördern

An deiner Stelle würde ich erstmal ganz aufhören mit dem Bitten und Betteln...er wird die ganze Geschichte sonst nur noch mit negativen Gefühlen verbinden und dann besteht nur wenig Hoffnung, dass Besserung eintritt. Du musst das ein bisschen wie mit einem Kleinkind handhaben..viel loben, wenig schimpfen, nicht berichtigen, wenn er etwas auf seine Art macht (solange es dem Kind nicht schadet).

Agiere mehr im Hintergrund!
Sie wird ja bald ganz bestimmt anfangen, mit dem Laufrad zu fahren oder dem Bobbycar und da lass es ihn ihr ruhig beibringen. Für die Fortbewegung fühlen sich ja oft die Männer zuständig und sowas kannst du ausnutzen. Es gibt aber sicher noch viele andere Möglichkeiten, wie du etwas, was ihm liegt mit eurer Tochter verbinden kannst.

Ich wünsche dir viel Erfolg und wenn ihr euch abgesehen von dem Thema gut versteht, dann würde ich mit einer Trennung erstmal abwarten....Er braucht vielleicht einfach mehr Zeit. Hoffen wir es mal...

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27. Januar 2013 um 21:50
In Antwort auf edina_12135692

Es klingt für mich nach Eifersucht
Wie ist es mit euren Zeit? Unternehmt ihr beide also ohne eurer Tochter was miteinander? Ich meine so am Abend, zusammen fern schauen, was spielen, Gespräche führen, alles das was ihr auch früher vor ihrer Zeit miteinander getan habt? Für mich hört es sich so an, als wäre deine Tochter jetzt die Nummer 1 und dein Mann hängt so hinterher. Also bei uns war es in den ersten Wochen einwenig so. Ich hing nur noch mit der Kleinen, redete auch nur noch über Babysachen. Ich merkte, dass mein Partner da echt einwenig abgenervt war und sich einwenig distanzierte. Ich sprach mit ihm darüber und er gestand, dass er sich allein gelassen fühlt, er braucht mehr Aufmerksamkeit und fühlt sich unwillkommen. Ab da wenn er Heim kommt, bereiten wir gemeinsam Essen zu und reden über seinen Arbeitstag und sonst über Sachen die wir am Tag so erlebt haben. Danach gibts es Papa Zeit, da ruht er sich aus und macht was er halt gerne macht.Nach ca 1 Stunde gibts Tochter Papa Mama Zeit, anschließen badet er sie jeden Abend. Wir haben es so vereinbart, er badet sie immer dafür windel ich sie, er kommt mit dem Stuhlgang absolut nicht klar.
Was natürlich wichtig ist, ist Sex. Also mein Partner braucht es, Sex und Kuscheln, ohne gibts nur miese Laune

Ich würde vorschlagen du sprichst mit ihm darüber, weil ich tippe echt auf Eifersucht/Mangel an Aufmerksamkeit.

Alles Gute


Ja er meint öfter, dass er gerne mal wieder nur mit mir ausgehen würde.
Jegliche Betreuungsmöglichkeiten wohnen aber eine Stunde entfernt. Das lässt sich nicht so leicht regeln.
Einmal haben wir es ins Kino geschafft, wurden kurze Zeit später aber angerufen weil der Zwerg keine Ruhe gegeben hat.

Filme schauen wir abends zusammen.. Geht aber auch nicht ohne sicher 5x aufzustehen weil die Kleine wieder wach geworden ist. Sie schläft wahnsinnig schlecht und kommt nur zur Ruhe wenn ich endlich neber ihr liege.
Ist halt alles nicht so leicht.

Aber meinst du es würde sich was ändern, wenn wir mehr Zeit alleine verbringen würden?

Es könnte ja schon was dran sein..

Joa der Sex.. schön wärs ne..
Entweder bin ich abends so ausgelaugt, unsere Tochter schläft mal wieder nicht oder sämtliche andere Gründe.
Lust habe ich wegen der ganzen Probleme auch nicht so sehr.

Ach es geht alles drunter und drüber..

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27. Januar 2013 um 21:56


Ich muss schauen ob das unsere bescheidene Versicherung zahlt.
Er ist in der Army und sind über die versichert.
Ob die das zahlen..

Wäre auf jeden Fall super.

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27. Januar 2013 um 22:09


Ich habs fast befürchtet, dass es zum großen Teil auch meine Schuld sein könnte.

Er ging anfangs auch Vollzeit arbeiten. Zum Teil bis zu 11 Stunden am Tag. Die beiden sahen sich kaum und die Kleine war immer schon Bettfertig wenn er nachhause kam.
Dadurch dass ich noch stille (ja immer noch der Kampf meines Lebens) kann und konnte er sie nie ins Bett bringen.
Ich bin mir sicher wenn ich abgestillt habe wird es irgendwann klappen, falls er mitspielt.

Ich bin mir fast sicher, dass er nicht weiß wie man das alles macht.. eben weil er es noch nie alleine machen musste.

Kann mich noch daran erinnern, als ich ihn fragte ob er ihr schnell ein Brot schmieren und kleinschneiden könne. Er kam mit rieeeesen Brotwürfeln an wo mehr Butter als Brot drauf war Ist mir aber auch erst aufgefallen als die Kleine ständig an einen Stück rumwürgte.

Vielleicht sollte ich ihn wirklich ins kalte Wasser werfen, ihn mit Kind alleine lassen und mir nen Tag shoppen gönnen.
Würde aber wahrscheinlich vor Sorge sterben..

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27. Januar 2013 um 22:14


Sie versucht es kaum noch.. vorallem nicht wenn er wieder vor seinem Laptop hängt.
Wenn er nach Hause kommt, stört es sie auch nicht sonderlich. Sie macht einfach das weiter, was sie vorher gemacht hat.

Ich könnt schon wieder heulen..

Aber vom Typ her ist er einfach so. Er ignoriert sie ja nicht vollkommen aber in den Situationen wo sie sich versucht anzunäher tut er es wohl unbewusst.

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27. Januar 2013 um 22:41

Zu Kleinigkeiten anregen!
Das mit der Vater- Kind Kur kann ich dir jetzt nicht raten, denn es fällt dir ja anscheinend so schon schwer mal zum shoppen zu gehen und dann gleich ein paar Wochen weg? Ne, das würde ich auch nicht wollen....

Allerdings solltest du mal alleine weg gehen. Du kannst ja sagen in 2 Stunden bist du wieder da und er kann dich anrufen, wenn es meint es nicht zu schaffen. Ich hatte davor auch bammel und wenn ich gehe, habe ich erst ein schmerzenden Magen, aber wenn ich dann 10 Minuten weg bin, freue ich mich über diese kurze Freiheit . Fällt mir als Glucke echt erst mal schwer, aber es tut gut!

Reicht ja schon, wenn du für den Anfang erstmal nur euren Einkauf mal alleine machst.

Ansonsten würde ich mal mit ihm sprechen bzw. echt von ihm verlangen, dass er eure Tochter grüßt, wenn er nach Hause kommt. Wenn ich richtig verstanden habe, macht er das nicht? Er muss sie ja nicht überschwenglich umarmen und abknutschen, aber ein freundliches Lächeln und ein Hallo xxx wird die Beziehung auch stärken. Wenn die Kleine das nicht gewöhnt ist, kann es natürlich erst mal sein, dass sie nicht reagiert, aber dann kannst du ja sagen "sag Papa Hallo" oder ihn unterstützen, dass er es weiterhin jedes Mal macht, denn irgendwann wird sie sich sehr auf das Hallo und das Lächeln freuen

Ich drücke euch die Daumen! Man fängt klein an, aber das sollte auf jeden fall auch jetzt schon in dem Alter passieren!

Liebe Grüße!

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27. Januar 2013 um 22:43

Hallo
ich kann dir mal von uns eine bisschen erzählen.
mein Mann war zwar nicht ganz so, aber ähnlich.
also er hat schon windeln gewechselt, gebadet usw. bei uns fing es auch erst im trotzalter an. irgendwie konnte er nicht damit umgehen wenn sie kontra gab oder frech war.
ich wusste wie ich mit ihr umgehen musst, dass ich sie ja auch den ganzen tag und jeden tag hatte.
ich hatte mir anfangs keine gedanken gemacht und dachte, das gibt sich mit der zeit. habe sogar einen papatag die woche eingeführt (vorher mit ihm abgesprochen). bin dann entweder an dem tag weg oder die beiden sind ins schwimmbad, tierpark oder einfach nur mit dem laufrad raus.
sie haben sich super verstanden.
nur wenn ICH dabei war, hat es einfach nicht funktioniert. die beiden haben sich ständig gestritten. klar ging es auch mal von ihr aus, indem sie ihn testen wollte aber er stieg immer wieder darauf ein.
jedenfalls wurde es immer schlimmer. in unserer familie herrschte so gut wie keine harmonie. (mittlerweile war auch die kleine geboren) dazu muss ich sagen, dass es so richtig schlimm für mich in der 2. schwangerschaft wurde.
so... schlussendlich habe ich ihm letztes jahr gesagt, dass ich diesen zustand nicht mehr aushalte und ich Mich trenbe, wenn sich nicht bald was ändert. ich habe mit ihm gesprochen, ihm gesagt was ich fühle (und zwar, dass ich nicht das gefühl habe, dass er sie liebt und mich das so sehr verletzt) und habe 2 std. lang geweint. da hat er auch zum ersten mal geweint und mir versichert, dass es besser wird. seitdem macht er eine therapie ( seit dezember) und ich muss sagen, es hat sich weeesentlich verbessert. klar fällt er ab und zu in sein altes muster. das ist aber nicht schlimm, denn jetzt erkennt er es in dem moment und ändert gleich sein verhalten. es wird immer weniger

natürlich rührt das alles von irgendwo her. meistens von der kindheit. so war/ist es bei meinem Mann und so wird es denke ich auch bei deinem sein.

meinem Mann hat mein ultimatum die augen geöffnet.
damit will ich nicht sagen, dass du ihm auch eins stellen musst. aber zumindest ein offenes, ehrliches gespräch solltest du anfangen. du solltest aber ihm auch zuhören und ihm offenheit und ehrlichkeit zugestehen. das ist ganz wichtig. am besten ohne vorwürfe. solche sätze wie "du machst das und das nicht/nie" führen nur dazu, dass er dicht macht und in den "verteidigungsmodus" schaltet.
fange an mit "mir geht es zur zeit schlechter, weil ich das gefühl habe...."

ich hoffe du verstehst wie ich meine.

es muss nicht so sein wie bei mir. aber wenn doch, dann wirst du dich immer fragen, ob ihr alles versucht habt. und es wäre doch traurig, wenn man es vielleicht doch hätte retten können.

ich wünsche euch alles gute!

p.s.: es würde Mich freuen, wenn du mal berichtest. (wenn du magst )
gerne auch per pn

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28. Januar 2013 um 10:07

Glucke
ich finde es schon ziemlich ihr zur trennung zu raten, da du und ich und auch sie nicht weiß, ob nicht doch eine therapie helfen könnte.
natürlich kann es auch sein, wie du sagst, aber was, wenn nicht?
ich habe selbst den beweis neben mir, dass es sich manchmal lohnt zu kämpfen.
und wenn er die therapie nicht angefangen hätte und nichts geändert hätte,:hätte ich Mich definitive getrennt. ABER ich hätte dann mit gutem gewissen sagen können "ich habe alles versucht, was in meiner macht steht". verstehst du wie ich meine?

es ist wahnsinnig traurig, dass er seiner tochter keine gefühle zeigen kann. ich glaube jetzt einfach mal an das gute und denke, dass er es nicht KANN.

mein Mann war seit seinem 11. lebensjahr so gut wie auf sich gestellt. sein bruder ist damals auf die schiefe bahn gekommen und seine eltern sind mit ihm von therapeutic zu therapeutic gerannt. haben sich also zu 90% um ihr sorgenkind gekümmert.
mein Mann kennt geburtstagsfeiern und beschenkungen (weihnachten, geburtstag usw) erst durch Mich! das kann man sich garnicht vorstellen oder? da gable es keine umarmungen oder ein "hey hast du gut gemacht, bin stolz auf dich". ein "ich liebe dich" sowieso nicht.

wie gesagt, es MUSS nicht sein, dass Der Mann von Der ts genau das gleiche problem hat. aber es KANN sein.

wenn die ts noch die kraft und den mut hat diesen evtl letzten schritt zu gehen, sollte sie es auch tun.

LG



wenn sie diese kraft und den mute noch hat,

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28. Januar 2013 um 10:10

Wir Männer können mit Kinder allgemein oft erst was anfangen,
wenn man mit ihnen was "anfangen" kann.

Wenn das Kind noch so extrem "hilfsbedürftig" ist, ist Mann gerne mal überfordert und zieht sich zurück. Sobald es dann läuft und spricht, tun sich Männer leichter.

Männer sind einfach gestrickt und brauchen eine klare Ansage.

So sachen wie füttern, wickeln und andere Kleinigkeiten, sollte man aber erwarten können, wenn man(n) sich sonst auch gerne mal überfordert fühlt.

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28. Januar 2013 um 12:53

Sowas
ist ja das Ergebnis einer langsamen Entwicklung über einen langen Zeitraum hin.

Von heute auf morgen ist das auch nicht zu ändern, zumal es auch Deine Tochter völlig überfordern würde. Aber es macht auch keinen Sinn, da nach einem Schuldigen zu suchen. Es ist völlig egal, wo die Ursache genau liegt. Ob es nun seine langen Arbeitszeiten zu Beginn waren oder ob Du ihm am Anfang zu wenig zugetraut hast... Es ist sowieso immer eine Mischung aus allem. Ändern kannst Du daran jetzt nichts mehr. Du musst aus der Situation jetzt etwas machen.

Ich denke, der erste Schritt wären Unternehmungen zu dritt. Und da würde ich ihm auch ziemlich die Pistole auf die Brust setzen. "Am Samstag (beliebiger freier Tag) machen wir mal alle zusammen das. Wir haben schon viel zu lange keinen richtigen Familienausflug mehr gemacht." Und wenn er lieber zu Hause bleiben will, dann mach ihm klar, dass DU ihn dabei haben willst. Dinge in der Richtung "Deine Tocher braucht ihren Papa." oder so kann er nicht ernst nehmen. Nicht jetzt, so wie es ist. Schließlich erlebt er immer und ständig, dass sie ihn ablehnt und zu Dir flüchtet. Das ist nicht ihre Schuld, das ist klar. Aber trotzdem kannst Du daher nicht wirklich sagen, dass eure Tochter sich einen Familienausflug mit ihm wünscht. Du bist es, die sich es jetzt wünscht. Weil Du so nicht weitermachen kannst. Klar, Du hast dabei auch die langfristige Entwicklung Deiner Tochter im Kopf, das ist ja auch richtig und wichtig. Aber dass er zu dem Ansatz keinen Zugang hat, das merkst Du ja.

Es ist viel einfacher, gewohnte Verhaltensmuster irgendwo zu durchbrechen als zu Hause im Alltagstrott. Mein Sohn hat zB im Urlaub gelernt, im eigenen Bett einzuschlafen. Da war es einfach so, da war eh alles anders. Ging völlig problemlos, zu Hause hatten wir schon so viele Fehlversuche hinter uns. Und genauso ist es viel einfacher, sich unterwegs im Tierpark oder sonstwo eine Interaktion zwischen Tochter und Vater zu schaffen, als zu Hause, wo immer alles so läuft wie immer.

Sicher musst Du auch etwas an Dir arbeiten in dem Moment. Nämlich daran, nicht immer alles wie gewohnt zu machen, Dich mehr zurückzuhalten. Aber es können dann so banale Situationen sein, wenn Du mal eben auf der Toilette verschwindest.

Ich denke, ihr habt euch einfach auch festgefahren. Du schreibst "in einer eigentlich intakten Ehe" - daraus schließe ich, dass ihr zumindest auf der partnerlichen Ebene euch noch etwas zu sagen habt. Insofern ist eine Trennung wohl nicht die erste Option.

Wie jeder Mensch hast Du aber auch eine Erwartungshaltung Deinem Mann gegenüber. "Die ständigen Streitereien nur weil er seinen Pflichten der Kleinen gegenüber nicht nachkommt." Sind es denn Pflichten? Ja, irgendwo schon. Aber eigentlich ist es doch etwas ganz anderes. Eine normale Beziehung zwischen den beiden kann nur entstehen, wenn es nicht auf Pflichtgefühl beruht. Ja, es gibt Pflichten. Im Haushalt und auch in der Kinderbetreuung. Bei uns zB gilt: Am Wochenende ist mein Mann mit Windelwechseln dran. Ich mache es 5 Tage die Woche, er übernimmt dafür aber die anderen beiden. Ja, Windelwechseln, das ist wohl eine klassische Pflicht. Aber um die geht es doch ansich nicht. Du willst ja schließlich nicht weniger Arbeit haben sondern Du willst vor allem, dass Deine Tochter auch einen richtigen Vater hat. Und dazu gehört das Windelwechseln oder Füttern nicht wirklich. Es kann helfen, eine normale Beziehung aufzubauen, aber es sind nicht die entscheidenenden Punkte. Was Deinem Mann fehlt, ist der Zugang zu Deiner Tochter. Er muss einen Kanal finden, mit ihr zu komunizieren, es müssen wieder Gefühle entstehen. Das kommt nicht durch Pflichterfüllung. Dein Mann und Deine Tochter müssen gemeinsam entdecken, dass sie miteinader Spaß haben können. Dass sie etwas miteinander anfangen können. Und dabei brauchen sie offensichtlich Hilfe.

Meiner Meinung nach hast Du die beste Aussicht auf Erfolg, wenn Du diese Hilfestellung behutsam übernimmst und Dir kleine Schritte vornimmst. Alles auf einmal ändern zu wollen - damit würdest Du nicht nur Deinen Mann sondern vor allem Deine Tochter viel zu sehr überfordern.

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