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Verzweifelt - Job kündigen wegen Kinder?

11. Juni 2015 um 15:52

Hallo Zusammen!

Ich bin sehr verzweifelt und hoffe sehr auf Ratschläge / Meinungen / Tipps von euch.

Zu meiner Situation: Ich erwarte im August mein zweites Kind. Meine Tochter ist 2 Jahre alt und wird seit einem Jahr familiär betreut. Ich werde beim zweiten Kind wieder ein Jahr zu Hause bleiben, weiss aber nicht wer dann die Kinder betreuen soll. Familiär wird nicht mehr möglich sein, da es zu viele Meinungsverschiedenheiten gab zwischen uns Eltern und der Person die unser Kind betreut hat. Es ist alles etwas kompliziert. Sonst gibt es niemanden in der Familie der beide Kinder betreuen könnte.

Dann dachten wir an eine kleine, familiäre Krippe hier in unserer Gegend. Nur ist es leider so, dass die Kinderbetreuung in der Schweiz sehr teuer ist. Sprich fast mein ganzer Lohn würde für die Betreuung drauf gehen. Eine Tagesmutter wäre zwar günstiger, kommt aber für uns nicht in Frage.

Was soll ich nur tun? Kinder in die Krippe geben? Neuer Job suchen wo ich evtl. Abends oder am Wochenende arbeiten könnte wenn mein Mann zu Hause ist? Ganz zu Hause bleiben? Die Kinder trotzdem wieder von der Verwandten betreuen lassen obwohl wir Wissen, dass es wieder zu Meinungsverschiedenheiten kommt? Wir haben ihr noch nicht gesagt, dass wir sie nicht mehr als Betreuung wollen, das Gespräch haben wir noch vor uns. Sie würde schon wollen und gerne dann auch beide Kinder betreuen. Aber sie ist soo kompliziert und stur manchmal!

Der Job würde mir übrigens schon sehr gefallen, ist auch gut entlöhnt und super Team.

Sorry falls es etwas wirr geschrieben ist, schreibe vom Handy aus. Lg Blubber

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11. Juni 2015 um 17:02

Ja,
meinem Kind geht es gut und sie ist eigentlich auch glücklich dort. Danke für deine Antwort, ich nehme jeden Beitrag gerne an.

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11. Juni 2015 um 17:31

Betreut
die Tagesmutter in der Schweiz nur ein Kind oder auch mehrere Kinder?
Mein Sohn war mit 1 Jahr bei einr Tamu und sie betreute noch 3 andere Kinder. Das war super.Nicht zu groß, nicht zu klein.

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11. Juni 2015 um 17:42

Wir haben hier in der Gegend sehr wenige
Tagesmütter...
Da ich nur 1-2 Tage arbeiten gehen möchte (aktuell und nach dem Babyjahr arbeite ich 2 volle Tage wenn ich da bleibe) wären es dann nur 2-3 Abende pro Woche und evtl. jeden zweiten Samstag. Ich habe ursprünglich einen Beruf erlernt, bei dem man gut nur 20-40% arbeiten gehen könnte. Da ich aber seit Jahren nicht mehr auf diesem Beruf arbeite würde es mich etwas Überwindung kosten...
Danke dass du auf meinen Beitrag geantwortet hast!

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11. Juni 2015 um 18:21
In Antwort auf caputschino

Betreut
die Tagesmutter in der Schweiz nur ein Kind oder auch mehrere Kinder?
Mein Sohn war mit 1 Jahr bei einr Tamu und sie betreute noch 3 andere Kinder. Das war super.Nicht zu groß, nicht zu klein.

Sie betreut
auch mehrere Kinder. Aber diese Option kommt für uns eher nicht in Frage. Das hat neben dem knappen Angebot auch persönliche Gründe.

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11. Juni 2015 um 18:26

Ehrlich
Ich würde die Kinder familär betreuen lassen so wie ich es verstehe sind es 2 Tage die Woche, ich würde die Meinungsverschiedenheiten in kauf nehmen, jeder Mensch ist und handelt nun mal anderst und dass würde ich an eurer Stelle auch so akzeptieren, in einer krippe bzw. Tagesmutter

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11. Juni 2015 um 18:27
In Antwort auf kirschtraum

Ehrlich
Ich würde die Kinder familär betreuen lassen so wie ich es verstehe sind es 2 Tage die Woche, ich würde die Meinungsverschiedenheiten in kauf nehmen, jeder Mensch ist und handelt nun mal anderst und dass würde ich an eurer Stelle auch so akzeptieren, in einer krippe bzw. Tagesmutter

Sorry
Ich meine bei einer tagesmutter wird es sicher auch zu Meinungsverschiedenheiten kommen.Alles gute!

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11. Juni 2015 um 18:45

Ist
ja auch die frage
wie sehr belastend sind für euch die meinungsverschiedenheiten( ich denke da gibt es Diskussionen, die kann man in Kauf nehmen und dann gibts es Unterschiede, die so grundverschieden sind, dass es einfach nicht geht)
dann:
wie sehr kanns du es dir vorstellen, zu hause zu bleiben, wäre das denn überhaupt eine option oder nur der "schlimmste" fall, wenn gar nichts anderes mehr geht

oder anders gesat, würderst du denn einfach so auf den Job verzichten wollen?


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11. Juni 2015 um 18:59

Wir machen es so
(auch in der schweiz), dass unser grösseres kind (3j) in die krippe geht und das kleinere (1j) einen tag von meinem eltern und einen von den schwiegereltern betreut wird. ich arbeite 2 tage die woche. diese lösung ist für uns ideal. 2 krippenplätze können wir uns nicht leisten, da würd ich mehr dafür ausgeben als ich verdiene. für den grossen ist die krippe super, da er dort freunde hat. die machen auch echt immer tolle dinge mit den kindern vorallem sind wir von der krippe rundum begeistert. für die kleine ist es toll, eine beziehung zu den grosseltern aufbauen zu können. (so haben wir das auch mit dem grossen gemacht, bis er in die krippe kam). auch wir hatten oft meinungsverschiedenheiten mit den grosseltern. aber das legte sich mit der zeit. zudem wollen ja alle nur das beste für die kinder und darum geht es ja. ich bin seeehr froh um die familiäre betreuungsmöglichkeit. auch wenn ich mal wo einen termin habe, schauen sie ein paar stunden den kindern. das würd ich mir nicht verscherzen...

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11. Juni 2015 um 18:59

Wo genau wohnst
du denn?

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11. Juni 2015 um 19:00
In Antwort auf kirschtraum

Sorry
Ich meine bei einer tagesmutter wird es sicher auch zu Meinungsverschiedenheiten kommen.Alles gute!

Genau,
es sind 2 volle Tage die Woche. Danke für deine Antwort, ich werde mir das gut überlegen. Bis jetzt sind ja alle Antworten der Meinung, ich soll sie weiterhin in familiärer Betreuung lassen.

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11. Juni 2015 um 19:15

Danke für eure tollen Antworten!
Bezüglich der Meinungsverschiedenheiten möchte ich gerne etwas ausholen: Sie darf dort viel Süsses essen und auch der TV Konsum ist für meinen Geschmack zu hoch. Sie trifft Entscheidungen in punkto Sicherheit, die wir nicht gut fanden (Beispiel Reboarder wird umgekehrt obwohl wir das nicht wollten). Wenn mein Kind z.b. gesundheitlich was hat oder einen kleineren Unfall hat behandelt sie das medikamentös ohne Rücksprache. Ich gebe ihr meistens was Natürliches, sie etwas Schulmedizinisches. Dies nur um ein paar Situationen zu schildern.

Ehrlich gesagt könnte ich nicht 'nur' Hausfrau und Mutter sein, das wäre auf Dauer nichts für mich.

Filou, eure Variante ist auf jeden Fall eine Überlegung wert. Meine Tochter wäre ja dann auch schon 3 Jahre alt und hätte sicher Spass in der Krippe.

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11. Juni 2015 um 21:01

Danke für deine Meinung!
Meine Verwandte ist eben selbst Tagesmutter, hütet aber nur meine Tochter. Sie hat selbst keine Kinder und hütet auch keine anderen Kinder mehr. Sie wäre wahrscheinlich noch mehr am Boden zerstört würden wir die Kinder zu einer 'anderen' Tagesmutter bringen. Ach wieso ist das mit der eigenen Familie manchmal nur so kompliziert!?

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12. Juni 2015 um 7:09

Wir haben das Gespräch schon mehrmals gesucht
und auch geführt, aber es kam jedes Mal das selbe bei raus. Am Anfang klappte es für ca. 2 Wochen und dann riss es wieder ein. SIe verwöhnt halt meine Kleine gerne sagt sie...

Bei 2 Tagen in der Woche relativiert sich halt so einiges, ich will ja meinen Job auch nicht aufgeben. Die meisten meiner Kolleginnen organisieren sich auch in der Familie, ich kenne wenige die ihr oder ihre Kind/er in die Krippe bringen. Bei uns ist es halt wie gesagt einfach sehr teuer.

Meine wird auch eine Spielgruppe besuchen, das findet aber nur 1x pro Woche für 2 Stunden statt...

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12. Juni 2015 um 11:55

Ja das wäre wohl am Besten!
Nein es geht nicht nur um Süssigkeiten. Ich habe es unten schon mal geschrieben um was es sich für Beispiele handelt. Auch Thema Sicherheit und Medikamente fallen darunter. Ich habe aber wenig Hoffnung, dass es sich mit dem Diskutieren lohnen wird. VIelleicht klappt das am Anfang und dann reisst es wieder ein. Ich habe einfach kein gutes Gefühl sie in der familiären Betreuung zu lassen. Am liebsten würde ich die Kinder in die Krippe geben da uns eine Tagesmutter nicht zusagt. Aber eben, da geht fast mein ganzer Lohn drauf. Im Moment sehe ich einfach keinen Asuweg für die verzwickte Situation. Wahrscheinlich mach ich es mir komplizierter als es ist, aber da sich meine Gedanken schon um Wochen nur um dieses Thema drehen habe ich einen richtigen Tunnelblick.

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12. Juni 2015 um 19:42

Wir haben hier in der Gegend keine
Ganztagesspielgruppe, wir müssten mind. 20 Autominuten fahren. Das mit der Subventionierung werde ich auf jeden Fall bei unserer Gemeinde nachfragen, danke für den Tipp!

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12. Juni 2015 um 20:00

Hast du schon
mal über ein Au Pair nachgedacht? es gibt da einige ganz liebe Mädels.
LG

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12. Juni 2015 um 20:11
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Hast du schon
mal über ein Au Pair nachgedacht? es gibt da einige ganz liebe Mädels.
LG

Ja, über das haben wir auch schon diskutiert.
Kommt für uns aber nicht in Frage. Danke trotzdem!

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12. Juni 2015 um 20:14
In Antwort auf blubberblase234

Ja das wäre wohl am Besten!
Nein es geht nicht nur um Süssigkeiten. Ich habe es unten schon mal geschrieben um was es sich für Beispiele handelt. Auch Thema Sicherheit und Medikamente fallen darunter. Ich habe aber wenig Hoffnung, dass es sich mit dem Diskutieren lohnen wird. VIelleicht klappt das am Anfang und dann reisst es wieder ein. Ich habe einfach kein gutes Gefühl sie in der familiären Betreuung zu lassen. Am liebsten würde ich die Kinder in die Krippe geben da uns eine Tagesmutter nicht zusagt. Aber eben, da geht fast mein ganzer Lohn drauf. Im Moment sehe ich einfach keinen Asuweg für die verzwickte Situation. Wahrscheinlich mach ich es mir komplizierter als es ist, aber da sich meine Gedanken schon um Wochen nur um dieses Thema drehen habe ich einen richtigen Tunnelblick.

Hmmm
was erwartet du denn von einer Tagesmutter? hier in München kenne ich nur Krippenerzieher, die total unfreundlich sind.
da finde ich eine Tagesmutter, die sich liebevoll kümmert, schon besser.
LG

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13. Juni 2015 um 18:24

Ich wohne in der Schweiz
Mein Arbeitgeber würde sich mit Fr. 200.- im Monat an den Kosten beteiligen, was schon mal schön ist. Nur kostet die Krippe für 2 Kinder für 2 volle Tage die Woche hier knapp Fr. 2000.-... ich müsste mal bei unserer Gemeinde nachfragen wie das genau ist. Es bleiben dann unter dem Strich knapp Fr. 300.- im Monat übrig von meinem Lohn.

Bei uns kommen die Kinder erst mit 4-5 Jahren je nach dem in den Kindergarten. Solange kann ich leider nicht zuhause bleiben, wir sind auf mein Einkommen schon angewiesen. Aber es würde auch reichen wenn ich nur 1 Tag pro Woche arbeiten würde.

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13. Juni 2015 um 18:31

@Rebecca
Ich schreib mal hier oben bevor es ganz untergeht...

Das ist ja auch krass mit dem Einlauf! Ich glaube da wäre ich auch durchgestartet! Bei den Grosseltern haben wir das Medikamenten-Problem nicht, da wird nur das gegeben was ich Ihnen mitgebe. Ich glaube ich müsste ihr eine Hausapotheke mit MEINEN Medikamenten machen, aber ob das dann klappt kann ich ja nicht 100%ig kontrollieren.

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13. Juni 2015 um 23:44

Hallo
gibt es keine subventionierten kita-plätze? die gibt es doch in der schweiz? soviel ich weiss ist es dann einkommensabhäbgig was man bezahlt,

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14. Juni 2015 um 9:20
In Antwort auf amedea_12548278

Hallo
gibt es keine subventionierten kita-plätze? die gibt es doch in der schweiz? soviel ich weiss ist es dann einkommensabhäbgig was man bezahlt,

Ja, das gibt es.
Aber bei uns in der Gegend sind die wenigsten subventioniert. Ich weiss gar nicht wie das gesamtschweizerisch ist, ich glaube aber dass es nicht soo viele subventionierte Krippen gibt. Wenn du Glück hast beteiligt sich die Gemeinde daran.

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14. Juni 2015 um 9:24


Die Preise sind schon echt heftig ja Die Idee mit dem Arbeitgeber ist gut, aber das würde er nie machen... Man kann schon einen (kleinen) Teil von den Steuern abziehen, aber bei DEN Krippenpreisen ist es ein Tropfen auf dem heissen Stein.

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