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Verzweiflung

21. April 2013 um 13:14

hallo zusammen, das ist das erste mal das ich mich an solch ein forum wende u ich hab wahnsinnige angst auf die reaktionen und dennoch muss ich wissen wie ihr darüber denkt.

ich bin jetzt sei t 6 wochen mama von einem ganz bezaubernden jungen, der grundsätzlich auch sehr pflegeleicht ist.er ist e9in absolutes wunschkind wenn gleich die umstände seiner zeugung u die tatsache das ich mir sehnlichst eine tochter gewünscht habe für einen außergewöhnlichen und auch etwas "häuprigen" start geführt haben.

dennoch hat er mich bis dato vom gegenteil überzeugt und er ist ein ganz lieber junge. ich hab noch 2 katzen bei mir zuhause, die für mich auch wie kinder sind, denn ich hab sie seitdem sie 10 wochen alt sind und wir haben eine innige beziehung aufgebaut. mein hauptproblem bestand/besteht z. Teil darin, dass ich es allen recht machen will, d. h. jedem die Zeit, Zuneigung und Liebe zukommen lassen will die er/sie verdient; also gefühlt habe ich 3 Kinder.

ich bin grundsätzlich alleinerziehend, auch wenn es einen vater gibt, der den kleinen auch über alles liebt, wir uns sehr gut verstehen, dieser aber auch nur 1x die Woche dasein kann.

auch bürokratische, finanzielle und soziale Probleme haben mich in letzter zeit sehr gestresst und ein ende ist noch nicht in sicht

ich hatte/habe sehr hohe erwartungen an mich eine gute Mutter zu sein; da ich für mich, die beste Mama hatte, die man sich vorstellen kann, habe ich eigentlich auch nie daran gezweifelt, einen richtig guten Job als Mutter zu machen. Ich dachte auch nie daran, dass Liebe erst entstehen muss, sondern das sie sofort da ist, wenn man das Kleine im Arm hat! das alles hat mich doch sehr schockiert, dass es eben nicht so kam oder gewisse dinge sich erst einstellen mussten, wie von mir erwartet.

gestern passierte für mich das schrecklichste überhaupt:

es war alles in Ordnung, wir sind morgens aufgewacht, hab ihn fläschchen gegeben und er hat mich zum ersten mal 3 mal angelächelt))) das ist mir direkt ins herz gegangen!

ich selbst war auch gut drauf, da ich vorher ausgiebig mit meinen katzen getobt hab und diese sich darüber auch richtig gefreut haben. Und dann, wie aus dem nix kam eine stimme die sagte als ich an den kleinen dachte: ich kann es einfach nicht schreiben, so sehr schäme und verachte ich mich dafür ich weiss nur, dass ich angst hab, ich rutsche wieder in die magersucht und versuche mich zu bestrafen für das was ich gedacht habe; über den Menschen der mir -mit meiner mama zusammen- am meisten bedeutet! ich sage es mal anders: geh doch hin wo der pfeffer wächst! was auch so viel heisst wie das was ich meine, wobei diese 3 worte tausend mal schlimmer waren

was denkt ihr darüber?

p.s. von mir denken auch die meisten, ich sei eine gute und liebevolle mama, aber wie kann ich das sein, wenn ich meinem kind was "schlechtes" wünsche obwohl ich doch meinem kind nur das beste will?

ich bin sehr verzweifelt, einsam und traurig mit diesen ganzen gefühlen.

danke vorab für euer feedback.

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12. Juli 2013 um 16:02

Sorry
Das ich noch mal nachfrage, aber was genau hast du denn zu dem kleinen gesagt?

wie geht es dir denn nun? ist das gefühl besser geworden oder bist du immer noch am verzweifeln?

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12. Juli 2013 um 16:08
In Antwort auf nasim_12111791

Sorry
Das ich noch mal nachfrage, aber was genau hast du denn zu dem kleinen gesagt?

wie geht es dir denn nun? ist das gefühl besser geworden oder bist du immer noch am verzweifeln?

Ergänzung...
Was war denn der auslöser dafür? hat der kleine geschrien oder ähnliches? hast du es denn ganz bewusst gesagt oder hattest du solch ein gedanken zum ersten mal?
wenn ich es besser verstehe kann ich dir auch einen richtigen rat geben

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