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Viel zu viel Milch trotz Phytolacca, HILFE

27. September 2007 um 16:14

Hallo Ihr lieben,


ich habe ein "Luxusproblem". Mein Körper produziert viel zu viel Milch. Jetzt ist mein Sohn 7 Wochen alt und es hat sich mit meiner Milchmenge immer noch nicht eingeregelt. Ich habe viel zu viel und leide da darunter. Folgende Maßnahmen habe ich zusammen mit meiner Hebamme schon getroffen:
1. immer nur pro Stillen eine Seite anlegen
2. die andere Seite kühlen beim anlegen
3. nicht zu viel trinken
4. einen engen BH tragen
5. ausstreichen der Brust
Nachden es mich vorletzte Woche niedergestreckt hat (Fieber, Milchstau und Schüttelfrost) habe ich von meiner Hebamme noch folgendes bekommen:
6. 4 mal täglich 5 Kügelchen Phytolacca in der Konzentration D6
7. im Notfall noch Phytolacca in der Konzentratin D30
Leider ist der "Notfall" zum Regelfall geworden und ich nehme 4 mal täglich 2 Kügelchen Phytolacca D30. Das soll man allerdings nicht dauerhaft, weil es sonst irgendwann nicht mehr wirkt.

Wer weiss noch Rat? Ich und auch meine Hebamme sind ratlos. Bei der Lactactionsberatung hat mir die Dame nur gesagt, dass sie so was in ihrer 38jährigen Berufserfahrung noch nicht hatte, leider hilft mir das nicht.

Salbeitee und Pfefferminztee waren übrigens wirkungslos.

Freue mich über Tipps.
Julia mit Eric

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27. September 2007 um 20:51

Da bist du dann
eine von Vielen, bei denen die homöopathischen Mittelchen halt nicht helfen....

Ich hatte bei meinen beiden Söhnen ebenfalls mit zu viel Milch zu kämpfen. Ich würde dir raten die überschüssige Milch abzupumpen. Ich weiß, dass hierbei der Einwand kommt, dass dann wieder produziert wird, aber sonst erwartet dich der nächste Milchstau und das ist ja nun auch nicht zu empfehlen. Ausstreichen hat bei mir überhaupt nichts gebracht.

Letztlich ist es so, dass durch das Pumpen zwar die Milch nicht weniger wird (mehr wirds allerdings auch nicht), dein Sohn aber wächst und entsprechend mehr Milch verlangen wird. Diesen Zeitpunkt passt du damit ab.

Also lieber pumpen und keinen Milchstau mehr riskieren und somit warten, bis es sich eingependelt hat.

lg
stefanie

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27. September 2007 um 20:56
In Antwort auf kratzamkopp

Da bist du dann
eine von Vielen, bei denen die homöopathischen Mittelchen halt nicht helfen....

Ich hatte bei meinen beiden Söhnen ebenfalls mit zu viel Milch zu kämpfen. Ich würde dir raten die überschüssige Milch abzupumpen. Ich weiß, dass hierbei der Einwand kommt, dass dann wieder produziert wird, aber sonst erwartet dich der nächste Milchstau und das ist ja nun auch nicht zu empfehlen. Ausstreichen hat bei mir überhaupt nichts gebracht.

Letztlich ist es so, dass durch das Pumpen zwar die Milch nicht weniger wird (mehr wirds allerdings auch nicht), dein Sohn aber wächst und entsprechend mehr Milch verlangen wird. Diesen Zeitpunkt passt du damit ab.

Also lieber pumpen und keinen Milchstau mehr riskieren und somit warten, bis es sich eingependelt hat.

lg
stefanie


Hallo!

Ich würd auf AUF GAR KEINEN FALL nen zu engen BH tragen! Dadurch hab ich auch zweimal nen Milchstau bekommen.

Wenn es zu sehr drückt, kannst du ein bisschen was abpumpen, ansonsten wird sich das mit der Zeit einspielen

Gruß,

Nuri

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28. September 2007 um 0:12
In Antwort auf nurija


Hallo!

Ich würd auf AUF GAR KEINEN FALL nen zu engen BH tragen! Dadurch hab ich auch zweimal nen Milchstau bekommen.

Wenn es zu sehr drückt, kannst du ein bisschen was abpumpen, ansonsten wird sich das mit der Zeit einspielen

Gruß,

Nuri

Hallo,
mir wurde gesagt,dass ich umgekehrt,jede brust jedes mal anbieten soll (hatte auch eine zeit lang tierisch viel,habe auch abgepumpt wie blöd,ohne stilleinlagen m.folie drin und einen dick.pulli drüber habe ich mich nicht rausgetraut).
ich habe dann meinen sohn und die abgepumpte milch zu hause gelassen und bin selber woanders gewesen u.nur minimal abgepumpt,damit es nicht weh tut (aus jeder brust vielleicht 20-30ml).und wenn die brust zu sehr schmerzte,dann habe ich quarkwickel gemacht.das hat ein wenig geholfen.nachher hat es sich stabilisiert.
meine schwiegermutter hatte "damals" auch so ein problem wie du und sie musste dann irgendwann abstillen,weil die milch PAUSENLOS wie aus einem kapputten wasserhahn rauslief...
aber das würde ich auf gar keinen fall machen.es gibt bestimmt 'ne bessere lösung.

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6. Oktober 2007 um 23:37
In Antwort auf katjka

Hallo,
mir wurde gesagt,dass ich umgekehrt,jede brust jedes mal anbieten soll (hatte auch eine zeit lang tierisch viel,habe auch abgepumpt wie blöd,ohne stilleinlagen m.folie drin und einen dick.pulli drüber habe ich mich nicht rausgetraut).
ich habe dann meinen sohn und die abgepumpte milch zu hause gelassen und bin selber woanders gewesen u.nur minimal abgepumpt,damit es nicht weh tut (aus jeder brust vielleicht 20-30ml).und wenn die brust zu sehr schmerzte,dann habe ich quarkwickel gemacht.das hat ein wenig geholfen.nachher hat es sich stabilisiert.
meine schwiegermutter hatte "damals" auch so ein problem wie du und sie musste dann irgendwann abstillen,weil die milch PAUSENLOS wie aus einem kapputten wasserhahn rauslief...
aber das würde ich auf gar keinen fall machen.es gibt bestimmt 'ne bessere lösung.

Salbei- oder Pfefferminztee
... können, wenn du sie vorsichtig dosierst helfen, das machen viele beim Abstillen. Hatte ich letztes Mal vergessen hinzuschreiben.

Gute Nacht,

Nuri

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6. Oktober 2007 um 23:41
In Antwort auf nurija

Salbei- oder Pfefferminztee
... können, wenn du sie vorsichtig dosierst helfen, das machen viele beim Abstillen. Hatte ich letztes Mal vergessen hinzuschreiben.

Gute Nacht,

Nuri

Lesen können hilft
Hab eben bemerkt, dass die Tees bei dir nichts bewirkt haben *brettvormkopfgehabt*

Hast du vielleicht beides, also Pfefferminztee und Phytolacca zusammen eingenommen? Pfefferminztee verhindert nämlich, dass homöopathische Mittel wirken können...

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9. Oktober 2007 um 21:32

Hallo Julia, ...
... irgendwoher kommt mir dein Problem bekannt vor, mir geht es genauso!!!

Unser Kleiner ist jetzt 8 Wochen alt und bei mir ist auch noch nichts davon zu merken, daß die Milchmenge sich reguliert hätte!

Leide teilweise auch darunter und habe auch schon den ersten Milchstau hinter mir!

Habe von meiner Hebamme sogar bereits eine Tablette erhalten, leider weiß ich nicht wie Sie hieß, soll wohl auch helfen die Milchmenge zu reduzieren!

Evtl. weiß deine Hebamme ja etwas von dieser Tablette! Bei mir hat leider die Tablette nichts gebracht!

Inzwischen hoffe ich einfach darauf, daß der Bedarf von unserem Kleinen bald größer wird und die Milchmenge dann hoffentlich nicht mehr extrem zuviel ist!

Sollte ich irgendwann eine Lösung finden, dann gebe ich Dir Bescheid!

LG Sandra und Chris

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29. Oktober 2007 um 23:02
In Antwort auf nurija

Lesen können hilft
Hab eben bemerkt, dass die Tees bei dir nichts bewirkt haben *brettvormkopfgehabt*

Hast du vielleicht beides, also Pfefferminztee und Phytolacca zusammen eingenommen? Pfefferminztee verhindert nämlich, dass homöopathische Mittel wirken können...

Pfefferminztee und Phytolacca nicht zusammen
Danke für den Tipp, aber ich habe nicht beides zusammen eingenommen. Hat mir meine Hebamme auch gesagt. Pfefferminztee hebt die Wirkung von Phytolacca auf.

Mittlerweile (nach 13 Wochen!!!!) hat sich meine Milchmenge doch tatsächlich eingependelt und ich nehme nur noch 4 mal täglich 5 Phytolacca in der Dosierung D6.

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29. Oktober 2007 um 23:07

Alles wird gut!!!!!
Hallo zusammen,

Danke für die diversen Tipps.

Nach ca. 10 Wochen fing sich meine Milchmenge doch tatsächlich an einzupendeln! Ein Segen! Jetzt nehme ich 4 mal täglich 5 Kügelchen Phytolacca D6 und komme so gut zurecht. Zudem habe ich die Milchmenge genutzt, immer mal wieder was ausgestrichen und eingefroren. Jetzt muss ich meinem kleinen Schatz nur noch davon überzeugen, dass er auch mal aus der Flasche trinken kann. Mittlerweile nehme ich die Sache mit Humor und sage dann immer "melken für die Unabhängigkeit". So kann ich bald mal wieder weggehen und mein Sohn bekommt die gute Muttermilch.

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