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Voll Stillen und Allergierisiko!!!

30. Mai 2007 um 16:42

Hallo,
ich habe bereits einen Sohn und weiß daher, dass voll zu stillen auf Dauer ganz schön anstrengend ist. Nun bin ich in der 16.SSW und kann mir wieder nicht vorstellen, sechs Monate voll zu stillen...
Es heißt bei Kindern mit Allergierisiko, dass man vier bis sechs Monate bzw. bis zum 6.Monat (und das wären fünf MOnate) voll stillen sollte. Damals habe ich eine Studie gelesen, dass es keinen Unterschied für das Allergierisiko ausmacht, ob man vier oder sechs Monate voll stillt.
Was stimmt denn eigentlich? Kennt jemand dazu neue Forschungsergebnisse???
Mein Sohn hat übrigens keine Allergien und ist gesünder als alle anderen Gleichaltrigen.
Danke und liebe Grüße

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31. Mai 2007 um 13:33

Ich geb da nichts mehr drauf
Ich habe meinen Sohn sechs Monate voll gestillt. Ich selbst war immer kerngesund. Er hatte also beste Voraussetzungen. Mittlerweile hat er eine schlimme Hausstaubmilbenallergie und kürzlich wurde auch noch eine Pferdehaarallergie festgestellt. Das ist besonders reizend, wenn man Pferde hat...
Meine Nichte hingegen wurde nicht gestillt und ist kerngesund. Ich weiß nicht, was richtig oder falsch ist. Aber, wenn du keine Lust hast, lange zu stillen, dann ist das eben so. Das so halbherzig zu machen, macht ja auch keinen Spaß.
LG Mojo

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31. Mai 2007 um 16:57
In Antwort auf bessie_12066299

Ich geb da nichts mehr drauf
Ich habe meinen Sohn sechs Monate voll gestillt. Ich selbst war immer kerngesund. Er hatte also beste Voraussetzungen. Mittlerweile hat er eine schlimme Hausstaubmilbenallergie und kürzlich wurde auch noch eine Pferdehaarallergie festgestellt. Das ist besonders reizend, wenn man Pferde hat...
Meine Nichte hingegen wurde nicht gestillt und ist kerngesund. Ich weiß nicht, was richtig oder falsch ist. Aber, wenn du keine Lust hast, lange zu stillen, dann ist das eben so. Das so halbherzig zu machen, macht ja auch keinen Spaß.
LG Mojo

Das
Erste, was mein Kinderarzt, der mich seit 27 Jahrne kennt und meine Allergiegeschichten auch, gesagt hat: "Es ist gut, dass sie stillen, aber stillen schützt nur vor Nahrungsmittelallergien und nicht vor den anderen Allergien." Und das stimmt, man bekommt das nur nicht gesagt!!!!

Keine Lust, lange voll zu stillen? Kann man so nicht sagen, war nur beim ersten Kind andauernd krank, weil mir voll viele Nährstoffe und Schlaf gefehlt hat.
LG

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1. Juni 2007 um 18:14

Ja,
ich weiß, dass es keine Garantie gibt, ich möchte nur wissen, wie der Unterschied in der Wahrscheinlichkeit ist von vier Monaten voll stillen im Vergleich zu sechs Monaten voll stillen, sprich: eine Prozentangabe.

Ich habe übrigens ALLE ERnährungstipps bei meinem Sohn befolgt, die Du genannt hast. ER ist ja auch noch allergielos

Danke und liebe Grüße

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2. Juni 2007 um 22:23

Danke,
ich werde dann morgen mal googlen oder vielleicht mal den Kinderarzt fragen. Vielleicht schaffe ich ja auch die sechs Monate. Mein Großer hatte nur immer so viel Hunger, er wog mit sechs Wochen SECHS KILO! Ihn habe ich vier Monate und eine Woche voll gestillt.
Mit den Stillberaterinnen das ist so ne Sache. Sie sind wirklich gut, wenn es ums Stillen geht, wollen aber meistens, dass man Ewigkeiten stillt...
Liebe Grüße

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3. Juni 2007 um 12:14
In Antwort auf ileana_11882034

Ja,
ich weiß, dass es keine Garantie gibt, ich möchte nur wissen, wie der Unterschied in der Wahrscheinlichkeit ist von vier Monaten voll stillen im Vergleich zu sechs Monaten voll stillen, sprich: eine Prozentangabe.

Ich habe übrigens ALLE ERnährungstipps bei meinem Sohn befolgt, die Du genannt hast. ER ist ja auch noch allergielos

Danke und liebe Grüße

Seriöse Studien hierzu
wirst du kaum finden.
Statistische Zahlen im Gesundheitsbereich sind zumeist eh mit Vorsicht zu genießen. Der menschliche Körper ist einfach zu komplex, als dass da ein einfaches Ursache-Wirkung Prinzip greift. Ich habe letztens gelesen, dass ein recht angesehenes medizinisches Journal mittlerweile nur noch Studien nimmt, in denen eine 300%ige Wahrscheinlichkeit vorliegen muss; alles andere wird als nicht signifikant gewertet.

Ich habe mich - auch hinsichtlich des Stillens - nicht von diversen STudien beeinflussen lassen. Stillen ist das Natürlichste für ein Baby und so falsch kann die Natur nicht liegen .

Auch wenn es nicht repräsentativ ist, so habe ich in meinem Freundeskreis auch feststellen müssen, dass diejenigen mit der längsten Stilldauer teilweise die größten Probleme hatten. Allerdings kann man natürlich auch wieder nicht sagen, wie es ohne Stillen gewesen wäre...vielleicht noch schlimmer?

Entscheide du für dich selbst.

lg
Stefanie

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3. Juni 2007 um 12:17
In Antwort auf ileana_11882034

Das
Erste, was mein Kinderarzt, der mich seit 27 Jahrne kennt und meine Allergiegeschichten auch, gesagt hat: "Es ist gut, dass sie stillen, aber stillen schützt nur vor Nahrungsmittelallergien und nicht vor den anderen Allergien." Und das stimmt, man bekommt das nur nicht gesagt!!!!

Keine Lust, lange voll zu stillen? Kann man so nicht sagen, war nur beim ersten Kind andauernd krank, weil mir voll viele Nährstoffe und Schlaf gefehlt hat.
LG

Aber woher
willst du denn wissen, ob DAS nun wieder richtig ist

Warte doch erst mal ab!

Übrigens ist mein zweiter Sohn mit 10 Wochen 6,7kg schwer, wird voll gestillt und ich habe noch ein Kleinkind (bald zwei Jahre) zu Hause. Obschon ich beim ersten Kind arge Probleme mit dem Stillen hatte, lief es jetzt beim Zweiten super!

lg
Stefanie

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3. Juni 2007 um 13:32

Ja,
glücklicherweise hat er das schwere Gewicht nicht beibehalten, seit seinem 6.Monat gehörte er zu den Babys, die über der 97%-Kurve bei der Größe liegen (noch nicht einmal 3% der Kleinkinder seines Alters sind größer) und zu den leichten. Wer hätte das damals gedacht ?
Nächstes Mal wird es ein bisschen leichter, weil ich nicht wieder nach vier Monaten anfange zu arbeiten. Jetzt werde ich erstmal abwarten und googlen, vielleicht finde ich ja noch was.
Danke und liebe Grüße

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3. Juni 2007 um 13:37
In Antwort auf runa_12850644

Aber woher
willst du denn wissen, ob DAS nun wieder richtig ist

Warte doch erst mal ab!

Übrigens ist mein zweiter Sohn mit 10 Wochen 6,7kg schwer, wird voll gestillt und ich habe noch ein Kleinkind (bald zwei Jahre) zu Hause. Obschon ich beim ersten Kind arge Probleme mit dem Stillen hatte, lief es jetzt beim Zweiten super!

lg
Stefanie

Danke
für die Antwort. Stillprobleme hatte ich nur in den ersten beiden Tagen, die Geburt war furchtbar. Mir bleibt ja auch gar nichts anderes übrig, als abzuwarten...
Ich werde gleich mal googlen wegen der Studien, könnte mir aber auch vorstellen, dass das Stillen gar keine große Lobby besitzt, die solche Studien unterstützen. Ich denke eigentlich, dass man viele weitere Faktoren, die eine Rolle spielen, einfach herausrechnen kann.
MAL SEHEN! ERstmal muss der Kleine ja zur Welt kommen und das dauert ja noch EWIG!
Liebe Grüße

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3. Juni 2007 um 15:11

Die neuesten Erkenntnisse
aus angeblich 3000 Studien:
http://www.aponet.de/vorsorge/ernaehrung/Ernaehrun-gstipps_fuer/Stillenas.html

Na dann...

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4. Juni 2007 um 12:54
In Antwort auf ileana_11882034

Danke
für die Antwort. Stillprobleme hatte ich nur in den ersten beiden Tagen, die Geburt war furchtbar. Mir bleibt ja auch gar nichts anderes übrig, als abzuwarten...
Ich werde gleich mal googlen wegen der Studien, könnte mir aber auch vorstellen, dass das Stillen gar keine große Lobby besitzt, die solche Studien unterstützen. Ich denke eigentlich, dass man viele weitere Faktoren, die eine Rolle spielen, einfach herausrechnen kann.
MAL SEHEN! ERstmal muss der Kleine ja zur Welt kommen und das dauert ja noch EWIG!
Liebe Grüße

Rausrechnen
Dass mit dem Rausrechnen ist nicht so leicht, wie es sich vielleicht im ersten Moment anhört. Man ist mittlerweile der Anischt, dass genetische Aspekte eine sehr große Rolle spielen. Aber wie soll das erkannt werden? Dafür gibt es keine Parameter, die sich quantifizieren ließen. Ich bin halt der Ansicht, dass keine Muttermilch der Welt genetische Bestimmungen verändern kann. So gesehen halte ich den Einfluss einfach nicht für so groß.
Weiterhin gibt es extrem viele beeinflussende Faktoren. Die eine ernährt sich schlecht, die andere raucht/trinkt etc, was ist z.B. in der SS bereits vorgefallen? Wenn man also nur den Aspekt stillen ja oder nein nimmt, wird da zu viel in einen Topf geworfen und sobald du eine große Datenmenge hast werden die ausführlichen Infos zu den einzelnen Personen meist weniger.

Erwähnte ich, dass ich mal an sowas mitgearbeitet habe? Betraf nicht das STillen direkt, sondern generell das Thema gesunde Ernährung.

Stillen hat keine große Lobby??? Da würd ich ja mal genau das Gegenteil behaupten. Ich kann mir absolut keine Institution vorstellen, die eine Studie a la "ist das Stillen vielleicht doch nicht so gut" finanzieren würde. Selbst auf Fertigmilchpackungen steht, dass das Stillen die beste Nahrung ist...und das obschon das Stillen für die Firmen die direkte Konkurrenz darstellt!

Vielleicht noch eine Anmerkung zu deinem Link weiter oben. Ich bin der Meinung, dass Frauen, die (länger) stillen, zu einem Großteil Mütter sind, die stark auf die Ernährung ihrer Kinder achten. Nicht umsonst haben sie sich mit dem Thema Stillen so auseinander gesetzt und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch so einiges an Leid über sich ergehen lassen (Stichwort wunde Brustwarzen, Milchstau etc). Dass deren Kinder wiederum wiederum weniger an Übergewicht leiden und hieraus resultierend weniger an Diabetes erkranken, hat für mich somit nicht direkt(!) etwas mit dem Stillen zu tun.

Ich bin absolut für das Stillen (auch wenn sich jetzt der obige Erguss nicht danach anhört ), aber dennoch bin ich der Meinung, dass man ehrlich mit dem Thema umgehen sollte.

lg
Stefanie

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4. Juni 2007 um 13:14
In Antwort auf runa_12850644

Rausrechnen
Dass mit dem Rausrechnen ist nicht so leicht, wie es sich vielleicht im ersten Moment anhört. Man ist mittlerweile der Anischt, dass genetische Aspekte eine sehr große Rolle spielen. Aber wie soll das erkannt werden? Dafür gibt es keine Parameter, die sich quantifizieren ließen. Ich bin halt der Ansicht, dass keine Muttermilch der Welt genetische Bestimmungen verändern kann. So gesehen halte ich den Einfluss einfach nicht für so groß.
Weiterhin gibt es extrem viele beeinflussende Faktoren. Die eine ernährt sich schlecht, die andere raucht/trinkt etc, was ist z.B. in der SS bereits vorgefallen? Wenn man also nur den Aspekt stillen ja oder nein nimmt, wird da zu viel in einen Topf geworfen und sobald du eine große Datenmenge hast werden die ausführlichen Infos zu den einzelnen Personen meist weniger.

Erwähnte ich, dass ich mal an sowas mitgearbeitet habe? Betraf nicht das STillen direkt, sondern generell das Thema gesunde Ernährung.

Stillen hat keine große Lobby??? Da würd ich ja mal genau das Gegenteil behaupten. Ich kann mir absolut keine Institution vorstellen, die eine Studie a la "ist das Stillen vielleicht doch nicht so gut" finanzieren würde. Selbst auf Fertigmilchpackungen steht, dass das Stillen die beste Nahrung ist...und das obschon das Stillen für die Firmen die direkte Konkurrenz darstellt!

Vielleicht noch eine Anmerkung zu deinem Link weiter oben. Ich bin der Meinung, dass Frauen, die (länger) stillen, zu einem Großteil Mütter sind, die stark auf die Ernährung ihrer Kinder achten. Nicht umsonst haben sie sich mit dem Thema Stillen so auseinander gesetzt und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch so einiges an Leid über sich ergehen lassen (Stichwort wunde Brustwarzen, Milchstau etc). Dass deren Kinder wiederum wiederum weniger an Übergewicht leiden und hieraus resultierend weniger an Diabetes erkranken, hat für mich somit nicht direkt(!) etwas mit dem Stillen zu tun.

Ich bin absolut für das Stillen (auch wenn sich jetzt der obige Erguss nicht danach anhört ), aber dennoch bin ich der Meinung, dass man ehrlich mit dem Thema umgehen sollte.

lg
Stefanie

Stillen
wird doch nur empfohlen von HIPP, Alete und Co, weil gesetzliche Bestimmungen es vorschreiben. Ansonsten ist doch Stillen schon wieder out. Ich kenne KEINEN, der in den letzten drei Jahren aus meinem Bekanntenkreis länger als vier Monate voll gestillt hat. Und in der Öffentlichkeit zu stillen ist auch ein Tabu, auch wenn man nichts sehen würde. Meine ERfahrung.

Ich habe übrigens Mathematik studiert, Schwerpunkt Stochastik...

Viele Grüße

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4. Juni 2007 um 14:00
In Antwort auf ileana_11882034

Stillen
wird doch nur empfohlen von HIPP, Alete und Co, weil gesetzliche Bestimmungen es vorschreiben. Ansonsten ist doch Stillen schon wieder out. Ich kenne KEINEN, der in den letzten drei Jahren aus meinem Bekanntenkreis länger als vier Monate voll gestillt hat. Und in der Öffentlichkeit zu stillen ist auch ein Tabu, auch wenn man nichts sehen würde. Meine ERfahrung.

Ich habe übrigens Mathematik studiert, Schwerpunkt Stochastik...

Viele Grüße

Dass es
gesetzlich vorgeschrieben ist, wusste ich gar nicht. Gut, dann wundert es mich allerdings nicht, dass die es so schreiben .

Anscheinend habe wir da ein anderes empfinden, wenn es um die Still-Lobby geht. Auch heutzutage werden doch eher noch Frauen angegriffen, die sich komplett gegen das Stillen entscheiden als umgekehrt!? Stillen in der Öffentlichkeit habe ich bislang auch nicht als negativ empfunden.

Ich hab VWL, Schwerpunkt Ökonometrie/Statistik studiert, mit Anlehnung an die Gesundheitsökonomik. Unser Statistik-Prof hat immer diverse Gesunheitsstudien herangezogen um zu erklären, wie man es NICHT machen sollte . So gesehen gibt es für mich einfach sehr wenige Studien, denen ich überhaupt noch traue.

Sorry, ich wollte jetzt nicht oberlehrerhaft oder besserwisserisch klingen, falls du es so aufgefasst haben solltest. Ich habe einfach nur manches mal den Eindruck, als würden solche Studien immer wesentlich mehr Druck und Leid erzeugen, als wirklich dahinter steckt.

lg
Stefanie

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4. Juni 2007 um 19:26

Ja,
und was der absolute Hammer ist: Ich kenne DREI FRauen aus meinem Bekanntenkreis, denen von IHRER HEBAMME erzählt wurde, dass sie zufüttern sollen (nach zwei Wochen), weil ihre Milch zu dünn sei. Irgendwie gibt es fürs Stillen wenig Unterstützung. Beikostmäßig ist und isst jedes Kind unterschiedlich. Aber wenn ich mir überlege, dass der Kinderarzt meiner Cousine gesagt hat, sie könne ihrem Sohn schon mit drei Monaten Spinatgläschen geben, fällt man echt vom Glauben ab.
Mein Sohn war schon mit einem halben Jahr scharf auf Gläschen, aber er war ja auch riesig und schwer.
Liebe Grüße

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5. Juni 2007 um 14:33

Ab
wann ist denn stillen eigentlich ungesund für die Mutter? Ich hab mal gehört, dass wenn man zu lange stillt, man Probleme mit den Knochen bekäme, weil das stillen einem das Calzium wegnimmt.
Stimmt das?
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass wenn man über ein Jahr stillt, dass das schon zehrend ist und man muss ja ständig die ganzen Nährstoffe mit dem Kind teilen....

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