Home / Forum / Mein Baby / Vollzeit-Mama vs. berufstätige Mama - Erfahrungsaustausch

Vollzeit-Mama vs. berufstätige Mama - Erfahrungsaustausch

24. Juni 2010 um 14:46

Hallo Ihr Lieben,

es geht um Folgendes:

Schon während meiner Schwangerschaft wurde ich in meiner Firma mehrmals gefragt, wie lange ich mit meinem Kleinen zuhause bleiben würde. Für mich stand von Anfang an fest, dass ich nach 1 Jahr wenn auch nur in Teilzeit- wieder arbeiten würde. Das hat jedesmal das blanke Entsetzen bei meinen Kollegen ausgelöst. Wie ich nur könne und ich würde soviel verpassen. Ein Kind gehört zur Mutter und schon gar nicht in so jungem Alter von einer fremden Person betreut Außerdem sollte man sich nur ein Kind anschaffen, wenn man finanziell in der Lage ist, es bis ins Kindergartenalter durchzuschleppen. Uff

Naja, jedenfalls wunderten sie sich, als ich nach 1 Jahr wirklich wieder auf der Matte stand. Sie sagten, sie hätten nie gedacht, dass ich das TATSÄCHLICH durchziehe jetzt fragen sie mich ständig, wie es denn meinem Sohn geht. Aber damit meinen sie nicht seine Entwicklung oder seine Gesundheit, sondern wie es denn dem armen Krippenkind geht, das ohne seine Mama auskommen muss

Ich geb ja auf das Gerede von anderen Leuten nicht so viel. Aber natürlich habe ich unabhängig- von diesen Typen durchaus darüber nachgedacht, ob das alles so richtig war, wie ich das gemacht habe.

Schlußendlich gehts meinem Sohn gut und das ist das Wichtigste. Er geht sehr gern in die Krippe und ich gern zur Arbeit.

Trotzdem würde ich gern mal etwas über eure Erfahrungen hören. Würdet ihr rückblickend sagen, ihr habt das alles richtig gemacht oder bereut ihr eure Entscheidungen?

Schreibt bitte dazu, ob ihr Vollzeit-Mama oder berufstätig seid und ggfs. wie euer Kind betreut wird.

Ich bin gespannt, wie ihr das bei euch so regelt.

Lieben Gruß
von shaddzilein mit kleinem Räuber (ab morgen 16 Monate alt)

Mehr lesen

24. Juni 2010 um 16:58

Vollzeitmama
Meine Große wird im August 4 und die Kleine ist 7 Monate.

Seit die Große auf der Welt ist, bin ich zu Hause.
Vor 3 Wochen kam die Große in den Kiga. Mit 3 3/4

Ich persönlich würde es immer wieder so machen.
Sie ist alt genug, erzählt mir alles. Kann genau sagen, was sie will.

Die jahre sind so schnell verflogen und wenn ich bedenke, was ich alles verpasst hätte

Es war auch alles kein Problem. Sie hat sich super schnell eingelebt.


Ich könnte mein Kind mit einem Jahr niemals in fremde Hände geben. Zur Oma okay aber nicht Tagesmutter oder Kiga.

Das heißt aber nicht, dass ich es verurteile, wenn andere das so machen. Jeder führt ein anderes Leben und hat andere Umstände.
Das man man individuell betrachten.

Lg sannie

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Juni 2010 um 12:02

Danke für eure Antworten!
Es ist doch erstaunlich, wie viele verschiedene Ansichten es darüber gibt, oder?

In "meiner" Firma hat kaum jemand ein Kind und wenn doch, stellt sich die finanzielle Frage nicht, denn ich verkehre berufsmäßig eher in "höheren Kreisen" und die meisten sind zusätzlich noch wohlhabend verheiratet. Da lässt sich natürlich leicht urteilen.

Genau deshalb ist es schön zu hören, wie es bei uns Normalos ist.

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Juni 2010 um 12:13

Hallo!
In welcher Branche arbeitest du denn, das man da so rückständig denkt?
Bei uns in der Firma wird eine schnelle Rückkehr gern gesehen. Ich bin 2 Jahre daheim geblieben und für mich war diese Zeit zu lang ich bin daheim die Wände hochgegangen. Leider war das 1.Jahr bei mir genau am Höchstpunktder Rezession vorbei, so daß ich die Elternzeit nicht verkürzen konnte. nach den 2 Jahren bin ich aber ohne Probleme Teilzeit ( 2oh in 3 Tagen) wieder eingestiegen.
Da fragt keiner nach der Entwicklung des Kindes, es ist selbstverständlich, das man wiederkommt.
Allerdings arbeite ich in der chemischen Industrie und bin in der Forschung und Entwicklung tätig, da können 3 Jahre Elternzeit zum Knackpunkt werden und man wird mal eben in den Mischbetrieb abgeschoben!
Meine Kleine wird von meiner Mutter betreut, allerdings hätte ich auch kein Problem damit gehabt sie zu einer Tagesmutter zu geben.
Wie du schon sagst, es ist deine Entscheidung gewesen, es klappt alles super, also nicht reinreden lassen!
LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Juni 2010 um 12:37

Ist ja witzig...
...dass du das mit der Ex-DDR erwähnst. Ich bin mit einem "Ossi" verheiratet und bei denen ist das wirklich kein Thema. Und geschadet hat es jawohl nicht, sonst wäre ja halb Deutschland reif für die Couch

so'ne Vogelmama bin ich auch. Ich bin stolz darauf, dass mein Sohn in seinem zarten Alter schon so selbständig ist und auf andere zugehen kann. Daran finde ich nichts hartherzig, sondern, dass man dem Kind damit einen Gefallen tut.

Ja, der Spruch ist auch einer meiner Liebsten... Vor allem, wenn man bedenkt, dass die, die sich's locker "leisten" könnten, keine Kinder bekommen.............

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Juni 2010 um 12:41
In Antwort auf pippa_12107799

Hallo!
In welcher Branche arbeitest du denn, das man da so rückständig denkt?
Bei uns in der Firma wird eine schnelle Rückkehr gern gesehen. Ich bin 2 Jahre daheim geblieben und für mich war diese Zeit zu lang ich bin daheim die Wände hochgegangen. Leider war das 1.Jahr bei mir genau am Höchstpunktder Rezession vorbei, so daß ich die Elternzeit nicht verkürzen konnte. nach den 2 Jahren bin ich aber ohne Probleme Teilzeit ( 2oh in 3 Tagen) wieder eingestiegen.
Da fragt keiner nach der Entwicklung des Kindes, es ist selbstverständlich, das man wiederkommt.
Allerdings arbeite ich in der chemischen Industrie und bin in der Forschung und Entwicklung tätig, da können 3 Jahre Elternzeit zum Knackpunkt werden und man wird mal eben in den Mischbetrieb abgeschoben!
Meine Kleine wird von meiner Mutter betreut, allerdings hätte ich auch kein Problem damit gehabt sie zu einer Tagesmutter zu geben.
Wie du schon sagst, es ist deine Entscheidung gewesen, es klappt alles super, also nicht reinreden lassen!
LG

Ich arbeite...
...in der Wirtschaftsprüfungsbranche. Eigentlich sehr zukunftsorientiert und modern. Wenn's aber um Familie geht, kommt die verstaubte Ansicht wieder hervor. Deshalb war ich ja so verwundert

Klar, in bestimmten Branchen kann man sich einfach keine lange Auszeit leisten, wenn man nicht völlig weg vom Fenster sein will. Dafür habe ich vollstes Verständnis.

An solche Umstände denken manche Leute anscheinend nicht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Juni 2010 um 13:01

Hallo ihr
Also ich muss erst mal sagen ich find es super wie ihr es alle macht viele meinen ein kind wäre das aus der karriere das soll jetzt kein angriff sein denen die schonmal abgetrieben haben aber manche machen das eben weil sie meinen das der beruf mit kind nicht möglich ist meine tante war auch schanger als sie ihr abi gemacht hat sie hat ihr kind auch in die grippe gegeben und die kleine ist heute 6 jahre alt und versteht sich suuper mit ihrer mami sie ist sehr selbstständig und meine tante unternimmt sejr viel mit ihr am we oder wenn sie urlaub hat also ich finde es überhaut nicht lieblos das kind tagsüber in die grippe zu geben das kind freut sich doch wenn es am abend liebevoll von der mama abgeholt und begrüßt wird deshalb kommt die liebe doch nicht zu kurz ihr bringt eure süßen abends bestimmt ganz liebevoll ins bettchen und sagt ihnen wie sehr ihr sie liebt und lasst sie es auch spüren und das ist doch das wichtigste oder?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Juni 2010 um 14:18

Da muss ich mal ein Veto einlegen
Die soziale Interaktion, die du ansprichst, beginnt nicht erst mit 2 Jahren.

Mein Kleiner (16 Monate) geht zur Schlafenszeit zu jedem einzelnen Krippenkind hin und gibt ihm/ihr einen Gute-Nacht-Kuss. Beim Essen will er kleinere Kinder füttern und er teilt auch schon ganz gut (gut, vielleicht weiß er jetzt noch nicht, was teilen wirklich bedeutet). Aber auch wenn ein Kind weint, weiß er, dass er "ei" machen muss...

Man sollte sie nicht unterschätzen

Zu deinem Gefühl mit dem Wohlstand: Es hat für mich nichts mit Wohlstand zu tun, wenn eine Mutter wieder arbeiten muss, um ihre kleine Familie durchfüttern zu können. In ganz vielen Fällen ist es einfach so, dass es um das "Überleben" geht. Sicherlich gibt es auch Fälle, in denen Luxus usw. eine Rolle spielt. Das ist aber heutzutage eher der kleinere Kreis der Familien.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Juni 2010 um 14:35

...
Ich würde meine Süße auch vermissen deshalb möchte ich mich auch um Sie kümmern bis Sie in den kindi kommt aber trotzdem finde ich super von den mütter das sie ihre kinder behalten haben und nicht abgetrieben haben sie arbeiten und kümmern sich dannach liebevoll um ihre kinder für die kinder ist es nicht sehr schlimm sie gewöhnen sich sehr schnell daran und kennen es dann nicht anders ich sehe bei meiner nichte absolut keinen unterschied zu kindern die daheim waren bis zum kindi ausser das sie sehr viel weis für ihre sechs jahre und das wissen in den meisten grippen sehr gefördert wird

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Juni 2010 um 14:44


so sehe ich es auch

achja werd beim nächsten mal mehr absätze machen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Juni 2010 um 15:57

Gehe nach einem Jahr wieder arbeiten
und find das auch gut so....ich arbeite auch schon in der Elternzeit Teilweise....ich liebe meinen Job und kann und will mich nicht nur um Kind und Haushalt kümmern.......ich liebe unseren Sohn aber ich brauch auch mal was anderes im Kopf ....

LG Stupsi

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Juni 2010 um 18:35

Huhu
Ich bin nach dem ich aus der schule raus bin, habe ich immer gearbeitet vollzeit gutes geld und somit einen entsprechenden standard- eine zeit lang hatte ich sogar 2 jobs iparalell, bis zum 7 Monat der schwangerschaft hab eich gearbeitet, nach dem der kleine 6 monate alt war bin ich einmal die Woche für 7 std Kellnern gegangen,(sollte eigentlich nur einmal Vertretungsweise sein,hat sich dann so ergeben),er war dann meist bei der oma,
Im juli letzten jahres habe ich von eienr bekannten das Angebot bekommen eine Ausbildung zu machen ,was ich niiiieee wollte, ebend wegen dem niedrigen Lohn, naja mit einem Kind ändern sich so einige Ansichten, und ich habe nach langem Überlegen zugesagt , da war mein Sohn eineinhalb Jahre, Ich absolviere jetzt meine Ausbildung in TEILZEIT und habe Sie dazu noch verkürzen können aufgrund meiner sehr guten Leistungen, finaziell stehe ich mich seeeeehhhhr gut vielleicht auch weil ich ein Kind habe, ich habe mehr als manch festangestellte in unserem Betrieb , da ich Lohn bafög Wohngeld unterhalt ,halbweisen rente, Kindergeld für mich und den Knirps bekomme, Uns geht es sehr gut, julien geht es seh rgut im KIga, mir auf der arbeoit und wir haben noch genug zeit zum kuscheln spieln usw. er brauch das auch das merke ich in derien oder an langen wochenenden, udn ich denke schon das gerade einzelkidner da viel mitnehmen können.Ich shee es allein an der sprachlchen Entwicklung , im Vergleich zu manchen Kinderndie nicht im kiga sind ode halt noch nicht...

Ich vermisse ihn an manchen Tagen trotzdem so seeehhhrrr das ich dsoch en schlechtes gewissen hab, aber es kalppt alles, Ich habe den Haushalt würd ich mal behapten top ich koche jeden tag frisch und wir unternehmen viel kuscheln viel ...haben eine engere Beziehung wie manche kinder die noch zuhause sind(also kann jetzt nur mein Umfeld als vergleich nehmen,meinen eindruck)

Jeder wie er möchte sich wohlfühlt und das kidn, und wie es vorallem auch notwenig ist

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Juni 2010 um 12:11

Dann hab ich wohl ein Wunderkind
Meiner zeigt bereits eine ganze Weile auf sein Spiegelbild und dann auf sich selbst und sagt seinen Namen. Das gleiche danach mit mir oder auch seinem Teddy Ich denke, dass ist auch normal in dem Alter und ich kenne kein 1,5-jähriges Kind, dass das nicht kann.

Hhhmmm... also ich finde, mein Sohn hat sich in den 4 Monaten, die er in die Krippe geht, ziemlich schnell weiterentwickelt. Da die meisten Kinder älter sind als er, hatte er plötzlich viel mehr Ansporn, das zu können, was die anderen Kinder schon können.

Schlag mich, aber für mich IST das Förderung.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. Juni 2010 um 9:51

Hallo
och gehe seid gut 1 Monat wieder arbeiten-30 std Woche/Schichtdienst.

Ich war gern ein Jahr zuhause bei meinem Krümel aber letzendlich hat mir schon meine Arbeit etwas gefehlt und finanziell war es notwendig wieder arbeiten zu gehen.

Ich nutze nun die Zeit effektiver mit meinem kleinen Schatz und bin irgendwie ausgeglichener

In der Zeit in der ich arbeite ist er bei Oma oder mein Mann hat frei oder nen anderen Dienst, so daß das relativ gut klappt

Ich find es schön so wie es ist und tu auch wieder was für mich.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. Juni 2010 um 10:52

Ich bin nach dem MuSu wieder arbeiten gegangen
erst Teilzeit und nach 8 Monaten wieder Vollzeit.

Für mich persönlich ist es eine graus Vorstellung zu Hause rumzuhängen und das einzig produktive am Tag ist: Fläschchen machen, Windeln wechseln, Spielen und Gofem lesen.

Die Arbeit hat für mich etwas mit Achtung zu tun, ich arbeite, erleiche dort Ziele und tue etwas für mich!!!!

So wie einige arbeitende Mütter nicht verstehen können, so kann ich Muttis nicht verstehen, die 1/2/3 Kinder bekommen und dann evtl. sogar 9 Jahre zu Hause bleiben.
Wofür hat man dann studiert oder eine Ausbildung gemacht?

Finanziell bräuchte ich nicht arbeiten gehen... und die paar Kröten mehr oder weniger würden es auch nicht bringen...aber für mich hat Arbeiten etwas micht Unabhängigkeit zu tun....und ich hab noch nie gehört, das Unabhängigkeit und Kind nicht vereinbar sind...

In dem Sinne

lg
mami

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. Juni 2010 um 11:12

Das ist ganz und gar nicht traurig
Ich liebe mein Kind und würde für ihn alles tun, auch nicht arbeiten gehen, wenn es ihm schlecht ginge!!!!

Nein, die reine "arbeit" mit meinem Kind, erfüllt mich nicht!!!
Ich bin es gewohnt, geistig anspruchsvoll zu arbeiten und das ist ein reiner Hausfrauenjob nunmal überhaupt nicht.

Ich verkürze jetzt meine Arbeitszeit auf 30h/woche weil ich ab Aug. nur solange eine Betreuungsmöglichkeit habe.

Will und werde aber wenn es Zeitlich nicht hin haut und ich die Arbeit liegen lassen muss wieder etwas aufstocken

Was ist das so schlimm dran?
Deine Erfüllung ist es Hausfrau und Mutter zu sein!
Meine ist es beruflich was zu erreichen und eine gute Mutter zu sein!!!!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook